Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getümmel n.
getümmel , n. vgl. gedümmel th. 4, 1 sp. 2051; vgl. gedümpel ebendort. das substantiv wird allgemein als collectivbildung zu tumel ( mhd. wb. 3, 128 b . Lexer 2, 1566 ) aufgefaszt. dem stehen jedoch folgende thatsachen entgegen: 1 1) das einfache tumel, das als grundform anzusetzen wäre, begegnet für die ältere zeit nur im Rolandsliede, wo es den mächtigen ton von Rolands horn kennzeichnet. schon hier, noch mehr aber in den späteren quellen, in denen es häufiger auftritt, liegt die annahme lautlicher verstümmelung aus der präfigierten form nahe. 2 2) bedeutungsdifferenzierungen lassen sich an …