stock,
m. ,
truncus, stirps, fustis, caudex. einleitung: gemeingerm., nur im got. nicht bezeugtes wort: ahd. stoch
und stoc;
mhd. stoc(k),
daneben noch stoch;
as. afr. stok (
mndd. stok,
mndl. stoc);
ags. stocc (
nengl. stock);
anord. stokkr (
schwed. stock,
dän. stok).
als lehnwort bietet es sich im ital. stocco,
span. portug. estoque,
prov. franz. estoc
in der bedeutung '
stoszdegen' (
span. und afr. auch in der bedeutung von stock 1).
dazu noch bask. estoka
der schraubstock (
worauf franz. étau
zu beruhen scheint Diez 306).
die bedeutungsverzweigung unseres wortes reicht weit zurück, und für einzelnes zeigt der nhd. wortgebrauch keinen entsprechenden ansatz: so erhebt ital. stocco
als '
geschlecht' (
gewisz ursprünglich ein terminus der langobardischen rechtssprache)
die engl. redensart to come from a good stock
über ein gelegentliches bild (
vgl. auch ndl. stock
stirps, stemma, genus, progenies Kilian).
die allgemeine bedeutung der oben herangezogenen romanischen gruppe als '
stoszdegen'
hat in der zusammensetzung stockdegen (
s. unten)
nicht einmal eine völlige sachliche entsprechung und brachte zu uns die fechterische figur der stockade (die mancherley gekünstelten volten, stocaden, prisen, passaden werden zwar auf den fechtböden gelernet, schicken sich aber im geringsten nicht zum ernst Fleming
teutscher soldat 23); (
ital. brandistocco '
wurfspeer'
zeigt wohl die allgemeine bedeutung '
stoszwaffe'
als ausgangspunkt dieser entwicklung).
daneben kam aus der ursprünglichen sphäre unseres wortes die stockade
als technische bezeichnung für eine besondere art von palisadenwerk (
die einrichtung ihrer stockaden Ritter
erdkunde 4, 336).
aus der überlieferung der schwestersprachen ist noch hervorzuheben die interessante ags. glosse bêma
vel stocc
tuba Bosworth-Toller 923
b,
und ndl. stoc '
mörser',
die beide im folgenden keine entsprechung haben. innerhalb des germ. besteht eine unsichere, aber wahrscheinliche verwandtschaft zu stecken,
verb., bez. stechen,
verb., und die schwer erkennbare structur dieser weitverzweigten sippe, die durch das sicher verwandte stück
noch erweitert wird, mit ihrer nasalierten nebenform in stange,
f., (
von der auch eine entsprechende für stock
in prov. estonc '
knittel'
sich in ihren spuren erhalten hat)
spricht nur für ihr hohes, in urzeitliche cultur sich erstreckendes alter; auszerhalb des german. besteht nur eine sprachliche und sachliche beziehung zu lit. stgti '
steif in die höhe stehen'.
aus der declination des wortes ist hervorzuheben, wie der ältere unumgelautete plural ahd. stoccha (
mhd. stocke)
im ausgehenden mittelalter durch die umgelautete form stöcke
so vollständig abgelöst wird, dasz sich jene nur in der besonderen bedeutung von 2stock (
contignatio)
vereinzelt gehalten hat (
s. darüber unten)
; versteinert erhält er sich in einzelnen fällen der verbindung stock und stein (
s. an den verschiedenen stellen unten),
im gegensatz zu der unter umlaut stehenden wendung: der witwen sie sich nicht erbarmen, helfen auch nicht den waisen armen, sie sind selbs hülflos gantz gemein, eben gleich wie die stöck und stein Hans Sachs 15, 233
Keller-Götze. bemerkenswerth ist noch ein besonders auf niederdeutschem gebiet gebräuchlicher plural stöcker,
hauptsächlich '
reisigholz',
der neutral gebildet ist in anlehnung etwa an spreuer,
den plural von spreu: n poor stöcker Wossidlo 2, 48; en mann hett den adeboor nich liden künnt; dee hett ümmer stöcker fallen laten, dat hett em argert 2, 405.
[] (
auch mit steen und mit stöcker
einen zudecken 2, 165). (
unumgelautet): den wie die Seine zugefrohren war, hatt man kein holtz bekommen; man hatt sich drumb geschlagen, wasz aber ahm possirlichsten war, ist dasz man ein ander stocker holtz undt scheydt wie ein bijou zum neuen jahr mit groszem danck geschenckt hatt Elisabeth Charlotte 3, 511.
auch in soldatischer sphäre (
vgl. unten 3 c): allons unteroffiziere, stöcker los! Laukhard 3, 343. 11)
truncus, der in der erde stehen gebliebene stumpf eines baumes mitsamt den wurzeln. im gegensatz zum stamm (
s. th. 10, 2
sp. 635
unter II 1 a)
mit seinen zweigen: der von der wurzel ... aufgenommene nahrungssaft wird dazu verwendet, dass der mit dem stamme seiner vielen abnehmer beraubte stock eine menge stocklohden treibt Roszmässler
der mensch im spiegel der natur 30; eine grosse menge mehrere fusz starker eichener stöcke Hoops
waldbäume 209; der holzverkauf auf dem stocke (Bernhardt
geschichte des waldeigenthums 2, 271)
d. h. der stämme, noch ungefällt. —
das theilverhältnisz zum baume (
th. 1
sp. 1188): ist aber ein baum also alt, dasz die rinde seiner zweig alzuo sere geruntzelt oder geschrumpfen sein und ire füchtigkeit verzeret, so hauwe den baum gantz ab und lass den stock stan ein gantz jar Petrus de Crescentiis 27
b; denn etliche stelleten ihre gefangene auf der abgehauenen bäume stöcke empor, und liessen ihre knaben nach ihnen ... schüssen Lohenstein
Arminius 1, 60
b; wenn die stöcke von den alten abgehauenen bäumen etliche jahr stehen Döbel
jägerpractica 3, 23. —
bearbeitung und nutzung der stöcke: die stöcke ausroden (
exstirpare): es ist gut pflugen, wenn der acker gereinigt ist. aber den wald und die stöcke ausrotten, und den acker zurichten, da will niemandt an Luther 30, 2, 636
Weim., wo sich die forsttechnische sprache der gegenwart mit stöcke roden
begnügt: nachdem die bäume abgefahren und auch die stöcke gerodet worden sind Rossmässler
der wald 40
; daneben das ausgraben der stöcke (Steinbach) Wimmer
geschichte des deutschen bodens 4;
vgl. noch das verb. ausstocken (
th. 1
sp. 988).
hierauf den stock des baumes zersägen Steinbach, schlagen (zerspalten) Hartmann
volksschauspiele in Bayern und Österreich 136;
zuletzt: die schmatzen (
s. th. 9
sp. 947
unter 2) und stocke in haufen zu setzen und zu verkaufen Heppe
lehrprinz 160; so sollen die laitter und ire knecht und schaffer die ordnung halten, dasz sy kein holtz vom gries füren, es sey dann davor aufzaint, ... auch die stöck, so sy vor auskhert, oder geschaiden haben, füran nit mer auskhern Lori
baier. bergrecht 140 (
v. j. 1509).
im landschaftsbilde: kleines, ziemlich steiles ehemaliges waldamphitheater, auf dem die stöcke der abgehauenen bäume noch stehen, zum kartoffelfelde mühsam umgearbeitet Göthe III 28, 140
Weim.; das Lidenholz wurde vor vielen jahren an vielen stellen ausgehauen, dass man überall die durchsicht hat und an vielen plätzen auf freien, mit stöcken und hohem grase besetzten flächen dahingeht Stifter 2, 290.
verschiedenartige nutzung: aber die trög hawent sie (
die bergleute) auss eim jeden stock der bäumen Agricola-Bech
bergwerckbuch (1621) 118; er musste sich auf den stock des abgehauenen baumes niedersetzen Chr. von Schmid 2, 231;
besonders als nistgelegenheit für vögel: dieses (
nest der rothkelchen) steht immer sehr nahe an der erde, ... hinter grasbüscheln an den alten stöcken Naumann
naturgesch. der vögel Deutschlands 2 1, 410;
als wohnstätte der waldbienen (
vgl. bienenstock
th. 1
sp. 1820
und unten stock 4 a)
und ameisen: (
der bär sucht) in denen faulen stöcken, welche er nacheinander zerbricht und daraus die ameissen suchet Göchhausen
notabilia venatoris 41,
daher die bezeichnung ameisenstock
für ameisencolonie
überhaupt —
in älterer zeit als characteristicum der verwilderung in der landschaft; so denkt Suso
bei dem biblischen gleichnisz vom unkraut im acker an einen ungerüteten acker, der vol stöcke und unkrutes stat 495
vgl. Mathesius
postille 1, 78
a;
besonders gerne benutzt zur schilderung von hindernissen für den wanderer, für das querfeldein und ohne weg und steg: bald stöst sie sich an einem stocke Stoppe
Parnasz 268.
[] in der zusammenstellung mit entsprechenden begriffen: die weg ... vber wasen, dann vber stöck, wider vber stein und velsen Guarinonius
grewel der verwüstung 1204; von welchen (
den fliehenden feinden) einige in der flucht einander selbst beschädigten, andere über die stöcke oder in moraste stürtzten Lohenstein
Arminius 1, 53
a; so gings fort zwischen den stämmen und sträuchern über stock und wall Rosegger 12, 265; waldwärts über stock und dorn Müllner
dramat. werke 2, 34.
in dichterischer verbindung 1@aa)
heben sich hier aber hervor reimformeln wie stock und block, gewisz von tautologischem werthe, wie z. b. deutlich macht: alii treffen den stock und plock, prallen und müssen fallen Luther 34, 2, 544
Weim.; man muosz etwa groszknorrend, wimmerig, ästig block und stock also gantz onzerspalten lassen (
d. h. man musz bisweilen durch die finger sehen) Franck
sprüchwörter 2, 170
b;
s. auch block (
th. 2
sp. 137); von den alten blöcheren oder stöcken essen sye vast gern (
die elephanten) Eppendorff
Plinius 8, 47;
besonders über stock und block reiten, rennen, laufen
u. ä., in der gröszten eile und ohne sich durch irgend ein hindernisz aufhalten zu lassen: die Engländer, das waren noch leute. wie sie hier waren, jagten sie nach einem kirchthurm über stock und block, hecken und graben Möser
werke 1, 347; ohne sich lange zu besinnen, bestieg der bräutigam das erste beste pferd und jagte über stock und block (
den entfliehenden nach) brüder Grimm
sagen 1, 213; (
bildlich, vom Pegasus:) und wär' es gleich verhasst (
zu dichten): so lass' ichs doch nicht bleiben. mein gaul muss über stock und block geritten seyn Weichmann
poesie der Niedersachsen 2, 178. zuletzt wird sie ein ziegenbock, da rennt er über stock und block Rückert 2, 268;
auch: ein andern ... bunden sie einem schewen ross an schwantz, und schlaifften jhn bey zwo meyl wegs ... über blöck und stöck Nas
antipap. eins und hundert 2, G 7
b;
unpersönlich: es geht über stock und block (Caroline 1, 174; Jahn 1, 436): die strapatze zur see, und dann bei Stettin geriethen wir Polen in die hände, ... und dann tag und nacht über stock und block Alexis
Isegrim 2, 265; (
bildlich:) Zelter war der erste, der die stille (
nach einer improvisation Felix Mendelssohns auf dem klavier) ... unterbrach, indem er laut sagte: 'na, du hast wohl vom kobold oder drachen geträumt! das ging ja über stock und block!' Göthe
gespräche 4, 141. —
auch sonst im bilde: qualvolles wort! welches seine einbildungskraft über stock und block führte, und ihn, eh' es ihn los liess, gar erbärmlich zurichtete Bode
Tristram Schandi 1, 99; du wirst ... augen machen, wenn du mein anticritisches kriegsheer auf den unwegsamsten der pfade, durch moor und durch acker, über stock und block, durch korn und durch dorn ... seinem ziele entgegen rücken gesehen Cramer
Neseggab 1, 101; in ergebnem gottvertrauen setz die sporen ein und lass das wilde rosz des lebens mit dir fliegen über stock und block Bismarck
briefe an seine braut 67. 1@bb)
in allitterierender verbindung: 1@b@aα)
stock und staude (
s. auch die belege unter staude 2 b
th. 10, 2
sp. 1146),
wo das landschaftsbild der vom unterholz (
vgl.staude
besonders in haselstaude
th. 4, 2
sp. 534)
wieder überwachsenen wurzel stöcke
deutlich hervortritt. bei den Oberdeutschen das landschaftliche gegenstück zu dem niederdeutschen rusch und busch (
s. th. 8
sp. 1536): zwen burger kamen in die stadt geloffen
uber stock und stauden Hans Sachs 9, 438
Keller; auf eine solche weise lieffe ich über stock und stauden, dass es taugte Zendorius
teutsche winternächte 33; mich dauert mein ehrlicher gaul. der wird, beym teufel, über stock und stauden springen müssen Petrasch
lustspiele 2, 94; Esopus uns ein fabel saget, wie auff ein zeit ein jeger jaget ein wolf, der sprang mit grossem schnaudn hin uber stöck und uber staudn Hans Sachs 5, 91
Keller; auch: [] das frewlein huob sich ausz dem wald über stöck und über stauden, das tor zuo Nürnberg fand si bald mit laufen und mit schnaufen Uhland
volkslieder 348; da war mir wie einem der aus einer vermeinten ewigen gefangenschaft, oder gar schon auf dem schaffot, mit eins auf ledigen fuss gestellt wird, und nun über stauden und stöcke rennt Bräker 1, 231; er ritet mit ihm über studen und stöck; es schreit: 'o we, mini sidige röck!'
bibliothek älterer schriftwerke der Schweiz 1, 5, 171.
die präposition begrifflich nach staude
gewählt: darinn ich den gantzen langen tag durch staudt und stock hin und wider ritte
theatrum amoris 125; welches diese zween also erschreckte, dasz sie sich alle beyde durch stöcke und stauden so geschwind davon trolleten, als wan sie das höllische feuer gejaget hätte
Simplic. 138
neudr.; indem ich nun fortgehen will der stimm nach in den dicken wald durch stock und stauden gleicher gstalt Dähnhardt
griechische dramen 2, 107.
völligen begrifflichen ausgleich in der wahl der präpositionen findet Ayrer: dass die pferdt sein worden gar schich und geloffen unsinniglich mit groser macht, springen und schnauden uber die stöck und durch die stauden
dramen 1288 (
Theseus 6). 1@b@bβ)
ohne rechtes bluth ist die verbindung über stock und stiel; ohne zweifel übernommen aus der redewendung ein (unkraut) mit stock und stiel austilgen, vernichten
u. s. w., d. h. völlig auch ohne schonung des wurzel stockes (
vgl. ich will mein schwert und feuer dergestalt in Assyrien, Susiana und Meden hausen lassen, dass, alwo ich komme, weder stock noch stiel übrig bleiben sol Bucholtz
Herkuliskus 803
und unter stumpf
das gewöhnlichere mit stumpf und stiel): er wäre lieber die gantze nacht über stock und stiel fortgeritten Happel
akadem. roman 592; was? ist das permittirt, führt mich über stock und stiel mit sich in Spanien hinein maler Müller 2, 180;
im volkslied bei Göthe: er flog wohl über stock und stiel wie vögel unterm himmel 38, 243
Weim.; diese formelhaftigkeit fehlt vollends in der wendung über stock und stengel Pfeffel
poet. versuche 2, 21. 1@b@gγ)
mehr tautologisch (
wie oben stock und block)
ist stumpf und stock: den kürasz hatt er (
Rinaldo) an, die wehr auch an der seiten, mit schild und helmen war gantz fertig er zu streiten, lieff schneller durch den wald her über stumpf und stock, als der halbblosse bawr, umb einen roten rock D. v.
d. Werder
rasender Roland 6. 1@b@dδ)
in besonderer beliebtheit die verbindung stock und stein als ausdruck der noch nicht gerodeten (
wald)
landschaft: die kaufbriefe über die sieden ... fertigte man daher mit den gewöhnlichen formeln aus: mit wald und bach, stock und stein, grund und boden, das obrist zum nidrigsten, sie liegen in des herzogen lande Lori
baierisches bergrecht XXXVII 5;
immer zunächst der frisch abgeholzte waldboden (
als begriffliche vorstufe zu oben stock und stauden,
dem schon wieder mit unterholz bewachsenen schlage): andere pflügen (
bei einem waldbrande) eyligst über stock und stein tieffe furchen Fleming
teutscher jäger 40,
und im gegensatz zu äcker und wiesen: so wateten sie (
die sieben Schwaben) denn durch die Wertach, weil die brücke abseiten lag, und gingen weiter über stock und stein, über wiesen und felder, berg auf berg ab, bis sie an ort und stelle kamen Aurbacher
volksbüchlein 198; so ging er gleich frisch querfeldein, und zwar nicht über stock und stein; sondern über acker und grüne wiesen Göthe 16, 114
Weim. (
bildlich:) nichts verdriesslicher für einen historiographen als wenn er ... hin und her sprengen muss, über stock und stein, über acker und wiesen E. Th. A. Hoffmann 10, 47.
dann überhaupt als ausdruck des unwegsamen im gegensatz zum gebahnten wege
und in dem sinne von querfeldein (
th. 7
sp. 2359): alszdenn laufft und tobet derselb frey muoetwill als ain schieher lediger gawl, aus rechtem
[] weg uber stöckh und uber stain Berthold von Chiemsee
tewtsche theologey 296 (
vgl. auch s. 652); man habe sie (
die dienerin) ... querfeldein über stock und stein springen sehen, auf eine versteckte quelle zu, wo sie ihren durst gelöscht Göthe 25, 285
Weim.; und sprangen aus dem weg allein beseyts hin uber stock und stein Hans Sachs 8, 497
Keller. in der älteren sprache die völlige versteinerung durch den umgelauteten plural gehindert: der hecker leget das vass auf ein karren und fuor zu dem dorf hinnaus uber stöck und stein
nachtbüchlein 292; (
Wigalois) gienge zu seinem rossz, und nam dasselbige bey dem zaum, und zoch es an der hand uber stöck und stein
buch der liebe 390
b; ir obersten strafft er zu stund, den rossen an die schwentze bund und schlaipfft sie uber stöck und stein Hans Sachs 8, 551
Keller; vgl. auch: si wurfen vor uns ab die steg, durich hochs gepirig di posen weg über stöcch und über stain muost wir laufen all gemain Liliencron
hist. volkslieder 1, 160, 179 (
schlacht bei Schiltarn 1396).
der grad der erstarrung in der neueren sprache durch die pluralsetzung des zweiten gliedes allein gekennzeichnet: dasz es wie der wind über stock und steiner hinausgeht! Bettine
dies buch gehört dem könig 1, 50; frisch, holpert es gleich, über stock und steine den trott rasch in's leben hinein! Göthe 2, 65
Weim.; holpernd über stock und steine, streifend äst' und wurzelfasern Rückert 1, 429. —
fortbewegung in solch unwegsamer landschaft: (
die) czugen in da mit uber stock und uber stein
der heyligen leben (
summerteil) 18
a; er rant auf den hirsch, der vor jm flohe, über stock und stain S. Franck
chronicon 266
b; fahr bald hin uber stein und stock Hans Sachs 21, 21
Keller-Götze; (
vgl. Ayrer
processus juris 395; Musäus
volksmärchen 1, 57); (
der postillon) fuhr immer über stock und stein, dass ich aus einer ecke des wagens in die andere flog Eichendorff 3, 47. — über stock und stein laufen Prätorius
anthropodemus plutonicus 2, 261; man rennet dabey (
bei der parforcejagd) über stock und stein Fleming
teutscher soldat 29; die Kurden ... jagen über stock und stein ohne barmherzigkeit Ritter
erdkunde 9, 624; ich war bereit, sasz auf, und über stock und stein wir traben wie solche, die den feind im nacken haben; nie macht ich gleichen ritt Droste-Hülshoff 2, 109;
besondere rücksicht nimmt: ich muss steigen vber stock vnd stein
Königsberger dichterkreis 52
neudr.; also habe der gute Peter seiner ziege über stock und stein nachklettern müssen Weise
die drei klügsten leute 106; ich kletterte über stock und stein Bettine
die Günderode 1, 154; wenn ich frischen athem bei ihnen (
gemeint ist Savigny) geschöpft hatte, ... schritt ich frohgemut, über stock und stein springend, die stufen hinab nach haus in mein kleines stübchen Jacob Grimm
kl. schriften 1, 116. —
allgemeiner: es ging über stock und stein: und wie er sich darauf (
auf den schwanz des fuchses) gesetzt hatte, fing der fuchs an zu laufen, da gings über stock und stein, dass die haare im winde pfiffen brüder Grimm
kinder- und hausmärchen 1, 263; über stock und stein ging es ... vorwärts bei wind und wetter Treitschke
deutsche geschichte 2, 386; und gieng es über stock und stein, so will ich doch nicht auweh schreyn Henrici
gedichte 4, 437;
und die umstellung der formel unter dem reimzwang: die hexen zu dem Brocken ziehn, die stoppel ist gelb, die saat ist grün, dort sammelt sich der grosse hauf, herr Urian sitzt oben auf. so geht es über stein und stock, es f—t die hexe, es st—t der bock Göthe 14, 200
Weim. (
Faust I).
[] die wirkung solcher fahrt mehr ausmalende verbindungen: nun war der kasten des vielen rennens und polterns über stock und stein auszeinander geschuttert Kirchhof
wendunmuth 2, 129; über stock und stein rumpelnd bin ich ... wohlbehalten eingetroffen Görres
briefe 1, 468; unter diesem diskurs stolperten sie, von schweisz triefend, im dunkeln über stock und stein Eichendorff 3, 237; drauf rasselten die schimmel stracks über stock und stein davon Hölty
gedichte 23.
mit weiterer nebenordnung entsprechender begriffe: die kinder sprangen mit einander von fels zu fels, über stock und stein, über bach und quelle, und ohne einen pfad vor sich zu haben, drang Fritz ... eilig hinauf Göthe 24, 40
Weim.; (
vgl. Döbel
jägerpractica 2, 94); und fürt in hin zu hon und spodt uber stock und stein, dreck und koht zu Pilato gleich einem thoren Hans Sachs 11, 29
Keller-Götze; über graben, stock und stein, reit ich heute ohne scheu Goekingk
lieder zweier liebenden 21; über gräben über stock, über stein springen die hasen und hirschelein Brentano 5, 351; kurze zeit darauf hatt' unser pflanzer auf der jagd im walde sich verirret. über stock und stein, durch thal und bäche, stieg er schwer auf manchen jähen felsen Seume
gedichte 80. 1@b@d@aaαα)
in bildlicher verwendung, so von leidenschaften, welche sich durch nichts aufhalten lassen wollen: weil er wol verstund, dass verzweifelte liebe wie die kollernden pferde sich über stock und stein in euserste gefahr zu stürtzen gewohnt wäre Lohenstein
Arminius 2, 708
b;
besonders von schriftstellerischer arbeit allerlei art, ohne dasz der ritt des Pegasus (
vgl. Goekingk
gedichte 1, 128; Lenz
vertheidigung des herrn W. 3)
diesen gebrauch zu befördern brauchte: der andre (
der neuen heldendichter) sprengt durch dorn und hecken, und setzet über stock und stein Gottsched
neuestes aus der anmuthigen gelehrsamkeit 3, 880; weil uns die materie entschädigt und gleichsam über stock und stein gewaltig mitreisst Herder 5, 358; bey dem zweyten punkt, der schreibart, muss sie nicht blos harmonisch voll rauschen, sondern melodisch herabrauschen, nicht über stock und stein rasseln 1, 70; einen wildwuchernden styl, einen gedankengang über stock und stein hasste er Gutzkow
werke 12, 426. —
auch die bedeutung von '
rücksichtslos'
mit tadelndem beisinn fehlt nicht: und sind nicht wie St. Petrus Luc. 5, der erst den befehl erwartete von Christo, ehe er in die höhe oder ins meer mit seinem fischerkahne fuhr; nein, also sind die herrschsüchtigen weiber nicht, sondern sie fahren wider gottes ordnung und befehl gerne stets in die höhe, über stock und stein, mann und knecht hin, nur dass sie herr bleiben Schmidt
rockenphilosophie 2, 53;
von hier aus versteht sich die wendung mit stock und stein drein schlagen,
d. h. ohne weitere rücksichtnahme: wenn meine mutter meinen vater nicht bisweilen eines bessern belehrt, er hätt' mit stock und stein drein geschlagen Bräker
schriften 1, 70;
und scheint nicht eine ableitung aus redensarten wie etwa in Bürgers
hund aus der pfennigschenke: er, ohne stock und stein zu heben, noch sonst sich mit ihm abzugeben, hub ruhig weiter fusz und stab. 1@b@d@bbββ)
einer erwähnung bedarf noch stock und stein
als verstärkung der negation, wie es in völliger versteinerung erscheint bei Andr. Gryphius
geliebte dornrose 3 (310
Palm): sis mer e flus fürs uhre gefallen. ich hüre stock steen nischt.
nicht genügen will die herleitung aus wendungen wie man siehet weder stock noch stein (Arnim 17, 58); lerns in deinem käfigt recht; dass wir vor dem ohrgebrümmel nimmer gottes blauen himmel, nimmer sahen stok und steine, knakten auf die lieben beine Schiller 1, 213;
oder: [] greiff in die reine lufft hinnein und fühlte weder stock noch stein Ringwaldt
christlich warnung B 5
b.
näher liegt die beziehung zum völligen niederbruch eines gebäudes: und wo nit prelaten ynn klostern sind, die solchs leren, were viel besser, das keyn stock noch steyn desselben klosters stünd Luther 10, 1, 1, 487
Weim. — stock und stein
in der sphäre des rechtes und des cultus s. unten. 22)
der grund- und hauptschosz einer pflanze; eine erweiterung der vorigen bedeutung in der mittelalterlichen gärtnersprache (
vgl. mhd. rôsenstoc, wînstoc
u. s. w. Müller-Zarncke 2, 2, 655
a und unten),
eigentlich der wurzelaufschusz einer staude oder eines strauches, welchem die veredelung aufgesetzt wird: wie ain zweyl edler natur, so auf ainn wilden stockh gepeltzt wirt, die wild natur desselben stocks an sich zeucht und daraws ainn edeln pAem macht, der guete frucht bringt Berthold von Chiemsee
tewtsche theologey 137; nach dem tzweig so wirt alle frucht, die der stock tragen wirt und nit nach seiner aigen art Thauler (1508) 184
a; wiewol doch die wurtzen da bleibt, darumb billich transplantatio, dann es ist kein erjüngerung, allein ein newe pflantzung auf den alten stock, des frücht widerwertig sind dem menschen Paracelsus
opera 1, 556 A; die palmbäume werden auch nicht zu datteln, wenn nicht ... die männlichen blüthen in ihren stock eingespündet werden Lohenstein
Arminius 2, 134
b;
diese bedeutungsentwicklung beförderte der umstand, dasz die unterscheidung zwischen stamm
und stock
auch bei den bäumen stark schwankte: der stamm an einem baum oder stock
caudex Frisius (1558) 198
b; stock, stump, der stamm desz baums, wöllichem die äst abgehauwen sind
truncus, caudex Maaler; der underst stock des baums am understen allzeyt am dicksten ... ist Ryff
anatomi E 6
b; auss so schönem stamm und stock kein andere und schönere früchten entspringen können Guarinonius
grewel der verwüstung 321;
vgl. auch: stehendes holz ist, was noch auf seinem stock oder stammen stehet Heppe
lehrprinz 187; kein eisen hat biszher meinen (
des baumes) stamm verletzet! ich war noch unberührt! mein stock ist gantz zerschlitzt! A. Gryphius 1, 704.
die erweiterung hat sich völlig durchgesetzt in einer nebeneinanderstellung von stock
und baum: hat auch (
die natur) die stöck vnd bäum vnderweil mit dupeler rynd bevestiget Eppendorff
Plinius 3 (Heyden
Plinius 2); das aber oft mannicher baum, stock, zu einem stein wird, ist eben die ursach, das der stock ausgestorben Guarinonius
grewel der verwüstung 42; dan deiner (
des gartens) aignen sonnen glantz kan all deine gewächs erlaben, und deine gäng, stöck und bäum gantz mit bequemer jahrszeit begaben Weckherlin 1, 205.
auch die stärkere unterscheidung zwischen stock
und wurzel
beförderte diese entwicklung: man sol den stock mit seiner wurtz noch lassen bleiben in der erden H. Sachs 11, 46
Keller-Götze, vgl. Daniel 4, 12 —
so sind denn auch junge stöcke
möglich (
im gegensatz zu dem gebrauch unter 1): die jungen stöcke sind voll augen ausgeschlagen Albinus
Salomon. gartenland C 1
a; junge edlere stöcke Droste-Hülshoff
briefe 220;
selbst die bedeutung von gerte (
th. 4, 1, 2
sp. 3742
unter 2 c)
wie setzling (
th. 10, 1
sp. 691
unter 1)
und steckling (
th. 10, 2
sp. 1365)
wird erreicht: man mag die maulbeer auch vom samen aufpflantzen ... es ist aber besser, das man sie von gerten oder stocken setze Herr
feldbau (1551) 131
a,
aber gewisz erst unter dem einflusz der folgenden reichen gebrauchsweise. —
so ist denn die kunst der veredelung ganz allgemein die ursprungssphäre dieser begriffserweiterung. 2@aa) der wilde stock
und der veredelte stock
sind die im eingange liegenden gegensätze: da vormals frische lust, da grüne gärten waren, da der und jener ort vol bunter rosen stund, ist itzt ein wilder stock selbst von sich aufgefahren Fleming
gedichte 1, 104. 2@bb) der grüne stock,
der noch nicht verdorrt ist, u. ä.: [] du vormals grüner stock, wie stehst du jetzt so wüste?
Königsberger dichterkreis 8
neudr.; der dürre stock
Mildheimisches liederbuch 2,
vgl.: dein lusthauss steht bey dürr- und wilden stöcken Lohenstein
Ibrahim 116. 2@cc)
strauch, busch, staude u. s. w., mehr oder weniger hervorgegangen aus künstlicher züchtung. 2@c@aα)
weinstock (
selten dafür ein stock wein,
so Paracelsus: so ein stock wein, oder ein geschlecht von eim stock, an zehen örther gesetzt wirdt, ... dasz sein wein, den es gibt, am letzten nicht gleich ist für ein gewächs zu erkennen
opera 1, 1102 B): der stock der weinräben
crus vitis Maaler; uf ein mal was ein reicher man, der wolt ein nüwen rebacker machen, und liesz stöck und holtz als usz rüten Pauli
schimpf und ernst 324; an den bergen war der wein gebawen mit schönen trauben blaw und goldfarb, da hiengen die stöck so vol, das sie sich zur erdn bogen
nachtbüchlein 6; lachen nur künftig wie nun, in allen bezwungenen staaten reifende trauben am stock Löwen
schriften 2, 46; wo der stille winzer wirkte, dort auf einmal wird's lebendig, und es rauscht in jedem laube, raschelt um von stock zu stock Göthe 15, 1, 243
Weim. (
Faust II). und allmählig am stock drängt sich die traube hervor Geibel 2, 213. wie man die trauben frisch kan an dem stock behalten, biss in den früling Herr
feldbau (1551) 68
b; anno 1258 war ein so feucht unnatürlich jar, das die trauben unzeytig an den stöcken erfroren S. Franck
chronicon 284;
auch uff dem stocke Stolle
thüring. chronik 166; die stibeln, daran man die stöck bindt, oder hefft
tigna Alberus (1540)
Nn 3
b; über lange niedrige lauben sind die stöcke gezogen und die blauen trauben hängen gar zierlich und reich von der decke herunter. Göthe III 1, 174
Weim.; den stock legen: denn freilich werd ich mich der lauben von rosen, die ich selbst daran gepflanzt, der blauen süszen trauben, wozu ich selbst den stock gelegt, ... sehr ungern schon so früh berauben Gökingk
gedichte 2, 183;
daneben den stock setzen: auch dank ich dir, du gott der reben, für deinen saft, der mich ergötzt; und dessen ruhm müss ewig leben, der uns den ersten stock gesetzt Gellert 3, 421; die trauben vom stock geniessen Bettine
die Günderode 1, 233; denn es stehen reben geflanzt im sonnigen weiten raum, es trocknet daselbst ein theil der trauben am stocke Göthe 4, 327
Weim.; mit adj. bestimmung: (
beim kauf eines gutes ist zu erforschen,) ob sie (
die weingärten) wol gelegen, bey guten bau und früchtigen guten stöcken? Hohberg 1, 10; er (
Zeus) schüttelt sein allmächtig haupt: gleich steigt der edle stock belaubt mit schlanken armen in die lüfte Götz
gedichte (1785) 2, 70; wie von den zweigen rings der Horen liebling, die traube allersüssesten stocks, lustig herunterhangt Arndt
werke 6, 69;
auch: es praalet hie und da mit türksen und safiren, die manches weingeränk am schwanken stokke ziehren Neumark
musik.-poet. lustwäldchen 2, 279; wie kann es immer möglich seyn, dass ein so dürrer und schwindsüchtger stock, der ohne saft und kraft, und sonder schal und rock, ... so eine himmlische, so süsse frucht, den wein, erzeugt, ernähret und gebiehret? Triller
betrachtungen 1, 8.
das verhältnisz der reben zum stock: gleich wie die rebe nicht kan frucht bringen von yhr selbs, (
sie) bleibe denn am stocke Luther 26, 392
Weim.; zu dem schneidet der weingartner etliche reben ab, damit nicht der gantze stock verderbe Dannhawer
catechismusmilch 2, 198; zur rechten weinberge, in denen die reben in kleinen stöcken ... dem boden entlang gezogen werden Gaudy 5, 116; weinbau und politik sind dir verwandte geschäfte: denn du ziehest am stock völker und reben herauf Herwegh
gedichte eines lebendigen 2, 125 (
auf den fürsten Metternich).
[] die süszigkeit der traube wohnt schon im stock: der wein schmeckt nach dem stock S. Franck
sprüchwörter (1545) 1, 87
b; zu einem stock will ich euch führen, das ist ein stöckchen wie ein taus! um seine süssigkeit zu spüren, sucht eine traube euch heraus Novalis 1, 192
Minor; dennoch: ein traubenleerer stock ist wenig liebe werth Neukirch
anfangsgründe zur teutschen poesie 127;
collectivisch, die gesammtheit aller weinstöcke in einem rebgarten: der weinbauer gab von seinem stocke einen eimer weins Möser 1, 249, (
wo es denn zur bedeutung eines landmaszes nur noch ein schritt ist)
vgl.: noch mehr in disem schildt betracht, war ein weingarten auch gemacht, so voller guldin trauben hieng; der stock weit in die höhe gieng Spreng
Ilias (1610) 265
b. 2@c@bβ) stock
auch als himbeerstrauch, johannisbeerstrauch u. s. w.: inzwischen weil er nichts zu reden hatte, spielte er mit den johanniszbeerblättern, und riesz eines nach dem andern vom stocke Weise
erznarren 75
neudr. 2@c@gγ)
besonders aber der blumenstock (
s. th. 2
sp. 166): dargegen hab ich under einem stock mehr dann hundert körnlein funden Bock
kreutterbuch 194;
darunter als ehrwürdigster und alles recht begründend der rosenstock (
th. 8
sp. 1221),
auch hier im ursprünglichen gegensatz zur wilden rose, dem einheimischen hagedorn (
th. 4, 2
sp. 141
unter 2),
der hagebutte (
sp. 140),
der hagerose (
sp. 154): die rose blüht am stock (Zachariae 4, 72);
doch auch: die rosen solln verblühn auf ihren stöcken Hoffmannswaldau
gedichte 2, 252; die oberste von den dreien (
rosen), die gestern noch als knospen an dem stocke hingen Thümmel
reise 3, 11;
in poetischer sprache: über ihr hängt eine rose, die verschämt am stocke nickt Boie 349
Weinhold; nun weisz man erst was rosenknospe sei, jetzt da die rosenzeit vorbei; ein spätling noch am stocke glänzt Göthe 4, 114
Weim. der gegensatz der lieblichen rose zum dornichten schwärzlichen stocke: der purper der rosen behielte seinen glantz und geruch auf den dornichsten stöcken Lohenstein
Arminius 1, 342
a; ein dorn und hesslich stock trägt rosen und den wein
rosen (1680) 25; rosen blühn auf schwarzen stöcken Gleim 2, 64.
die rosen vom stock pflücken (Keller 5, 137)
u. s. w.: er pflückte eine rose vom nahen stocke dort Rückert 1, 147.
älter: die weil gieng sy rosen platen, zu ainem stock stuond sy ym schatten und prach rosen ain gêren vol, die sy dar strät Clara Hätzlerin
liederbuch 237.
auch in der gehobenen sprache der neueren noch als terminus technicus: und sinnend bricht er eine rose vom stocke, der am simse grünt Lenau 510;
gröblich: er riss die rose von dem stock, im hui sie übers fenster flog Blumauer
gedichte 32.
geduldige abwendung von den freuden der welt aber predigt: zeit bringt rosen, nit der stock Franck
sprüchwörter 1, 20
b. —
daneben vereinzelt ihre gleichaltrige schwester im deutschen garten, die lilie, der lilienstock: lasst an dem stock die lilje, lasst ros' und holderblüth' am stengel, holde mädchen, und horchet meinem lied maler Müller 2, 322.
erwähnt seien noch rosmarinstock (
th. 8
sp. 1237): nim rosmarin, mit wurtzlen und kraut, und allem, also grün vom stock Gäbelkower
artzneybuch 2, 66,
vgl. Thomasius
[] gedanken (1720) 1, 7. —