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Stecken

ahd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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41 in 23 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Stecken m.

Bd. 6, Sp. 463
Stecken m.: 1. 'ein dünner Holzstab, Stock', Stecke (šdęgə) [verbr., Christmann Kaulb 12, 77 Glass 96 Hussong Kirkel 146 Karch Gimmdg/ Muttstdt 38 Mang 93 Müller Dietschw 61 Lambert Penns 142 Jakob Hw. 28 Krämer Gal 206], Stacke (šdagə) [RO-Rehborn]; Pl. Stecke [verbr.], Steckere (sdęgərə) [FR-Maxd (Bertram § 304)]; Dim. Steckelche [KU-Schmittw/O LU-Alsh Krämer Gal 206 Jakob Hw. 28]; Dim. Pl. Steckelcheʳ [KU-Schmittw/O], Stecklich [BZ-Heuchh]; vgl. Pfahl, Stab 1; Zs.: Acker-, Besem-, Bind-, Planken-, Bohnen 1-, Brücken-, Flegel-, Fleisch-, Grieß-, Hanf-, Hochzeitsbitter-, Kläpper-, Knopf-, Knüppel-, Knuppert-, Kunkel-, Lad-, Leuchsen-, Meß-, Ofen-, Quack-, Rechen-, Reh-, Reif-, Riester-, Ringel-, Schäfer-, Schaub-, Schützen-, Spazier- 2, Spinn-, Standen-, Stückstecken; e dicker St. [KL-Hütschhs]; de St. ringele 'spiralenförmig die Rinde abschälen' [Schandein Sprachsch. 69]; Stecklich spitze [BZ-Heuchh]. In äner Hand hat de Belzenikkel 'Nikolaus' en St. [LU-Alsh, KL-Hütschhs PS-Schmalbg]. RA.: Steckelche schneire 'wirtschaftlich Erfolg haben' [FR-Mühlh]; mit dem St. ins Wespenescht fohre (stoße) 'jemanden zum Zorne reizen' [Gal-Bagbg]. Nach einem guten Essen sagt man: Das war besser wie e St. wedder 's Been geschlaa [KU-Diedk]. Wenn jemand etwas sucht und bei einem anderen danach fragt, sagt man: Ewe hot's e Judd uf em St. fortgetraa [Gal-Bagbg]. Mer määnt, er hätt en St. im Kreiz, von einem, der sich bei der Arbeit nicht gerne bückt; von einem steifen, unbeweglichen Menschen [KU-Diedk Schmittw/O RO-Dielkch PS-Erfw LU-Friesh NW-Hardbg LA-Gommh Ilbh Mörzh Land BZ-Dierb GH-Kand], dass. für einen Menschen mit Rückenschmerzen [KB-Kriegsf]. Er hot Stecke in de Bään, dass. [LU-Opp]; steif wie e St., dass. [KB-Kerzh Don-Schowe]. Der kann sich e St. dezu stecke 'Der bekommt nichts' [Krieger 16]. Wann der's net [] gefällt, kannscht de der e St. dezu stecke [Hebel 28, KU-Kaulb Heeger Kerwe 40], wann's net glaawe willsch ..., Beteuerung einer Aussage [PS-Saalstdt, Thielen So rerre mer 112]. Wann der's net langt, steckscht der en St. dezu [LU-Friesh NW-Haßl Spey, Bernhard 153]. Wann deersch net schmackt, Perer, dann kannschde dr e St. drbeistecke, du rorer Voggediewes (Vokativus)! [NPfGV 8/1934]. Ich loss dich iwwer de St. huppse 'verhauen' [IB-Herbh]. Dem hun ich mereme St. de Stäib aus de Hosse gekloppt, dass. [KU-Schmittw/O]. Er danzt wie e Lumbe am St. 'tanzt eifrig' [KU-Trahw ZW-Krähbg GH-Kand Krieger 23 PfRh. 13/1934]; vgl. Röhrig 2 S. 613. Do turn ich wie e Lump am St. [Münch Werke II 210]. Er gieht mem St. bei e verreckt Hingel, von einem Angsthasen [Thielen So rerre mer 112]. Die hot viel Koraasch, die geht mer em St. zu me dore Hinkel, dass. [KU-Schmittw/O]. SprW.: De Stecke hot zwee Enn [Don (Steinmetz)]. 's ich keⁿ Johr an e St. gebunn, 's geht jede Dag e Stick erum [PS-Th'eischw mancherorts Don Gal Buch]. In de Jugend muß mer sich e St. schneire, daß mer sich im Alder droⁿ hewe 'halten' kann [KU-Schmittw/O]. Mer muß in de Juchend de St. zur Stitz im Alder schneire [BZ-Dierb]. a. 1430: eichen holtz ... hauwen zu stekken lenderichen pfehlen oder zureuffen [StArch. NW-Deidh]. a. 1602: aber dem von Eltz gar nit, der mueß sein stecken selbst mitführen [ABlieskst 110]. — 2. bes. Arten von Stecken. a. 'ein schlanker Zweig, bes. vom Haselnußstrauch, vom Weinstock', Stecke [KU-Reipkch LA-Herxhwey]; Dim. Steckelche [KU-Bedb], Steckel [NW-Wachh]; Zs.: Haselnuß-, Haselstecken; e schäⁿ Steckelche [FR-Merth]. Wann's Schloose 'Hagel' gibt, fließt Reweblut, / dann bleiwen leere Schdecke [Burgey Keschte 24]. — b. 'der Stengel der Sonnenblume' [KB-Bubh]. — c. 'das spanische Rohr, der Rohrstock zum Prügeln' [HB-Kirrbg ZW-Battw LU-Limbghf NW-Frankeck]; Zs.: Täpel-, Rohrstecken; vgl. durchhauen 2, verhauen 1. De Faulenzer krieht mit em St. [RO-Sippf]. Mit Knippel, Sense un mit Stecke, / Do krie'n die Feind e großer Schrecke [Münch Werke I 87]. 14 Dag lang deht ich dem Kerl mit m St. nooschpringe! [Kühn Kumödi 28]. RA.: e St. ins Kreiz schloon, dass. [KU-Schmittw/O]; e St. oⁿmesse [KU-Schmittw/O]; mit dem St. Stroof krieje, dass. [HB-Kirrbg]. SprW.: Wer e Hund schlaa will, find aach e St. [mancherorts Don Gal Buch]. Volksbr.: Fastnachtsheischelied: Hannabelche Han, die Fassnacht is an, / Fett ins Sippche, Aijer in die Pann, / die Pann rappelt, die Pann rappelt / die Kichelcher sinn geback, / eraus met, eraus met, e paar in meine Sack. / Is e gut Fraa im Haus, langt se mer e Kichelche raus, / is e beeser Mann im Haus, langt er mer en St. eraus [KU-Hundh]. AR.: Sechs mal sechs is sechsedreißich / un de Lehrer is so fleißich / un die Kinner sin so dumm / geht de St. hinnerum [LU-Muttstdt]. VR.: Mein Mudder kocht Schnitz. / Derf ich dran lecke? / Kummt se mit'm [] Stecke. / Spring ich zu de Magd, / Do wer ich ausgelacht. / Spring ich zum Knecht, / Das war recht [GH-Weingt (Wilde 10)]. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, / meine Mutter kocht Saft / mecht gern e bissel schlecke / kummt se mit em St. [BZ-Billh]. Weitere VR. s. Mutter 1 a, Schmied 1. — d. 'der Spazierstock, der Gehstock mit gebogenem Griff' [LA-Venn]; vgl. Spazierstock; Zs.: Gang-, Hakel-, Spazierstecken. Er geht om e St. [KU-Schmittw/O]. Jetzt harrer noch zwee Tritt. Sei Stecke gewwem Halt [Ranssweiler 78]. RA.: Er hot Dreck am St. 'Er hat Fehler gemacht; ist vorbestraft' [WD-Niedkch KL-Reichb Pirmas KB-Kriegsf LU-Opp NW-Hardbg Hussong Kirkel 146 Gal-Josbg]. Der hat Dreck am St. in dere Sach 'Der steht unter Verdacht' [NW-Freinsh]. Er hät schun Dreck genunk am St. [Münch Werke I 71]. — e. 'der Peitschenstiel', auch die Peitsche selbst [KU-Hundh RO-Dielkch KL-Matzb KB-Bubh FR-Mörsch]; Zs.: Peitschen-, Geißel-, Holzstecken. — f. 'Holzstab mit Eisenspitze (auch Nagel) zum Beschleunigen beim Schlittenfahren auf dem Eis, auf ebener Fläche', Pl. Steckere [FR-Maxd (Bertram § 304)]; vgl. Stachel 4. — g. 'Kinderstelze'; Steckelches laafe 'Stelzenlaufen' [KL-Fischb]. — h. 'gabelförmiger Sommertagsstock, mit Bändern geschmückt' [PS-Geisbg]; Zs.: Buchs-, Brezel-, Riraro-, Rira-, Sommer-, Sommertags-, Stabausstecken; Syn. s. Sommertagsstock; s. Abb. 88e. — 3. übertr. a. 'langer, dünner Mensch' [KU-Einöll Obw/Tiefb HB-Peppk ZW-Schmitshs KL-Matzb LU-Alsh/Gr NW-Haardt BZ-Schweighf Steinf GH-Leimh Rh'zab Gimmel in PfL 27. 11. 1922]; Zs.: Bohnen- 2, Gäukelstecken; Syn. s. Gammel 1, Riese1 1; langer St. [RO-Dörrmosch PS-Hermbg BZ-Münchw]; e derre St. [FR-Grünstdt]. Des esch en langer St. [ZW-Mauschb GH-O'lustdt]. S'is sunscht keener do, wie so e langer, derrer St., met zwee schwarze Tuppe unner de Nas un eme braune Käschtche unnerm Arem [Müller Lottche 26]. So e St., denne schneid mer sich noch an de letschte Heck, sagt die Frau verächtlich zu einem Werber [R. Müller Die Borjemeeschterwahl 1913 40]. — b. 'eine flachbrüstige Frau' [PS-Erfw]. — c. Pl. 'lange, dünne Beine' [mancherorts ges. Pf]; vgl. Bein 2; Zs.: Reffenstecken. Der hot lange (e Paar, derre) Stecke [PS-Erfw Fehrb FR-Bockh LA-Gommh]. Ehr Flitschelreckche sell nix decke, / ei jo! - mer sell recht siehⁿ ehr Stecke! [Christmann Grummet 36]. — 4. FlN, amtl. Im Stecken [NW-Mußb]. — Mhd. stecke 'Stecken, Knüttel, Pfahl, Pflock' ( Lexer II 1156). — Rhein. VIII 560/61; Lothr. 494; Els. II 580/81; SSA IV/5.09.
7549 Zeichen · 192 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    steckensw. V. (1a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    stecken , sw. V. (1a) Vw.: s. stekken*

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stecken

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +7 Parallelbelege

    stecken s. stöcken.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    steckensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    stecken , sw. V. nhd. schäften, fiedern Hw.: s. sticken (1) E.: s. sticken (1) R.: steckede hossen: nhd. „geschäftete Ho…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêcken

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Stêcken , des -s, plur. ut nom. sing. ein mäßiger oder kleiner Stock, und zuweilen auch ein jeder Stock. An einem St…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stecken

    Goethe-Wörterbuch

    stecken [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stecken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stecken , ein Brennholzmaß am untern Main, in Darmstadt 100 Kubikfuß = 1,5625 cbm.

  7. modern
    Dialekt
    stëcken

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB stëcke n , sticke n [takə Su. Co. Dü. U.; tækə Str. Lohr Wh. ; tìkə Lauterb.; Part. ktakt O. U., k…

  8. Spezial
    stecken1

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    ste|cken 1 vb.tr. 1 (hineinstecken) ficé ite, mëte ite, cacé ite 2 (feststecken: Pfahl) mazé ite, mazé jö 3 (befestigen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stecken

430 Bildungen · 141 Erstglied · 284 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von stecken 2 Komponenten

stec+ken

stecken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stecken‑ als Erstglied (30 von 141)

stecken I

SHW

stecken I Band 5, Spalte 1333-1334

stecken II

SHW

stecken II Band 5, Spalte 1335-1336

Steckenbein

SHW

Stecken-bein Band 5, Spalte 1339-1340

Steckengaul

SHW

Stecken-gaul Band 5, Spalte 1339-1340

Steckenholz

SHW

Stecken-holz Band 5, Spalte 1339-1340

Steckenzaun

SHW

Stecken-zaun Band 5, Spalte 1339-1340

steckenartig

DWB

stecken·artig

steckenartig , adj. , von der art, nach art eines steckens: die steckenartigen glieder François letzte Reckenburgerin 2, 248 , d. h. dünn wi…

steckenbalgen

DWB

stecken·balgen

steckenbalgen , n. ( entsprechend balgen verb. th. 1 sp. 1086 subst. inf. ), bei Kramer dict. 2 (1702) , 923 b dasselbe wie unten steckenkam…

steckenbaum

DWB

stecken·baum

steckenbaum , m. , baum, von welchem stecken geschlagen werden, insbesondere ' bäumchen, aus dem man weingart stecken kliebt ' Unger - Khull…

steckenbeil

DWB

stecken·beil

steckenbeil , n. , versuch, den symbolischen begriff der römischen ' fasces ' völlig zu übersetzen Posselt bei Campe ; vgl. auch unten steck…

steckenbein

DWB

stecken·bein

steckenbein , n. , stockdürres, wadenloses bein ( dünn wie ein stecken): die schöne Pariser mode, dasz die weiber durch einen kleinen falten…

steckenbeinig

PfWB

stecken·beinig

stecken-beinig Adj. : ' mager, dünn, knochig ', von Beinen, steckebäänich (ˈšdęgə̩bEniχ) [ ZW-Marthh ].

steckenberg

DWB

stecken·berg

steckenberg , m. , benennung etwa für einen weinberg, wo sich stecken neben stecken findet; weniger ist an einen berg zu denken, wo steckenb…

stecken als Zweitglied (30 von 284)

Überstecken

Campe

Überstecken , v. trs . D. Überstecken. D. — ung. 1. \Uumlacute;berstecken, ich stecke über, übergesteckt, überzustecken , über etwas stecken…

abstecken

DWB

abstecken , defigere, laxare, gegensatz von DWB anstecken und DWB aufstecken : das band vom ermel, die schleife von der brust, das tuch vom …

Ackerstecken

PfWB

acker·stecken

Acker-stecken m. : ' Pflugstecken mit kurzer Gabel am Ende zum Reinigen des Streichbrettes des Pfluges ', Ackerstecke [KL-Hütschhs Sickinger…

ane stecken

MWB

ane stecken swV. 1 ‘etw. anstecken’ 2 ‘in Brand setzen’    1 ‘etw. anstecken’ dú sehte [ 6. Jungfrau] stakte ir ain guldin vingerlin an PrGe…

anstecken

DWB

anst·ecken

anstecken , unterscheidet sich der form nach von anstechen, wie das starke stechen stach, ahd. stëchan stah, mhd. stëchen stach vom schwache…

aufstecken

DWB

auf·stecken

aufstecken , affigere, praefigere, anstecken, vorstecken. 1 1) das haupt des getödteten aufstecken: sein haupt wurde zu ewigem schimpf, scha…

ausstecken

DWB

aus·stecken

ausstecken , erigere, nnl. uitsteken, zeichen, fahne ausstecken: also werden sie auch das fenlin nicht auf den mastbawm ausstecken. Es. 33, …

beisammenstecken

DWB2

beisammen·stecken

beisammenstecken : ⟨1668⟩ wir stecken fast den gantzen tag / beysammen in der küchen Weise überflüssige gedanken 31 HND. 1999 sie (kuh u. sc…

beistecken

DWB

beist·ecken

beistecken , condere, einstecken: die baronesse hatte das portefeuille ihm heimlich beizustecken gewust. Göthe 18, 267 ; ach, muntres paar, …

Besemstecken

PfWB

besem·stecken

 Besem-stecken m. : ' Besenstiel '. Volksgl.: En Hex schritt net iwern Besemstecke [ Fogel Beliefs Penns Nr. 640]. RhWB Rhein. I 629 .

bestecken

DWB

best·ecken

bestecken , fixum haerere, stecken bleiben, bekleiben, praet. bestack, wie beliegen, belag: im schnee, im sumpf, koth, im loch bestecken, im…

Beutelstecken

Campe

beutel·stecken

Der Beutelstecken , des — s, d. Mz. w. d. Ez. in den Mühlen, ein Stecken, der, durch den Drilling in Bewegung gesetzt, den Mehlbeutel erschü…

Beystêcken

Adelung

bey·stecken

Beystêcken , verb. reg. act. welches nur im gemeinen Leben üblich ist, eine Sache neben der andern stecken; ingleichen figürlich: jemanden b…

Bindstecken

PfWB

bind·stecken

Bind-stecken m. : = PfWB Bindreitel Binnstecke (-šdęgə) [Gal-Golkowitz Stadlo]. SHW Südhess. I 854 ; RhWB Rhein. I 702 . —

Bodenstëcken

ElsWB

boden·stecken

Bode n stëcke n m. gebogener Stock, womit der Küfer den Boden in die Fässer einfügt Obhergh.

Bohnenstëcken

ElsWB

bohnen·stecken

Bo h ne n stëcke n m. 1. Bohnenstange. So dick (iron.) wie e B. mager Dü. , daher 2. lange, hagere Person Liebsd. Hi. 3. Rda. Abfertigung au…

Brezelstecken

PfWB

brezel·stecken

Brezel-stecken m. : ' Sommertagsstock mit Brezel, auf dessen Spitze ein Apfel aufgespießt ist', vgl. PfWB Brezelgabel , -stecke (-šdęgə) [NW…

Brückenstecken

PfWB

bruecken·stecken

Brücken-stecken m. : 'Führungseisen am Vorderpflug, Grießstecken ', s. Abb. 21 bei Pflug, Pl. Brickestecke (-šdęgə) [NPf ( Klein Wag. 120)];…

Buchsstecken

PfWB

buchs·stecken

Buchs-stecken m. : 'gabelförmiger Stock', -stecke [ KL-Frankst ]. Kinder tragen den B. am Sommertag durch die Straßen. Er ist mit bunten Bän…

dammstecken

DWB2

damm·stecken

dammstecken m. : 1548 Unger/ K. steir. wortschatz 140 b . DWB2 b die zum bau und zur erhaltung der anlage notwendigen arbeiten, pflichten, a…

Ableitungen von stecken (5 von 5)

bestecken

DWB

bestecken , fixum haerere, stecken bleiben, bekleiben, praet. bestack, wie beliegen, belag: im schnee, im sumpf, koth, im loch bestecken, im…

entstecken

DWB

entstecken , incendere, anstecken, nnl. ontsteken: wo liebe, die natur in eurem blut erweckt, wo wahre vatertreu ie fürst dein herz entsteck…

erstecken

DWB

erstecken , suffocare, transitiv von ersticken suffocari, also ersticken machen, mhd. erstecken, praet. erstacte oder erstahte, von dem vora…

gestecken

DWB

gestecken , verb. verstärktes stecken ( s. d. ). 1 1) transitiv: gestecken, stecken, anheften, figere Henisch 1574 ; mhd. ir wart erslagen s…

verstecken

DWB

verstecken , verb. form. 1 1) es geht in der bedeutung auf das trans. 1 stecken ( th. 10, 2, 1298) als factitivum zu stechen zurück, hat abe…