Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brems n.
brems , n. epistomis, fiscella, maulkorb, knebel, den man den pferden anlegt, ein ros klagt: das prembs mein maul mir zwicket vorn. H. Sachs I, 501 a ; Alberus hat: postomis vel pastomis ( entstellt aus epistomis), ein gebisz oder bremes, ein eisern oder hölzern instrument, das man dem pferd an die nasen legt. in der cautel des Ssp. ( bei Bruns s. 149 ) heiszt es: nu wil ik Orienus di leren, wo ( wie ) du dei valschen lude in dedingen salst bedwingen, als man ein pert mit eime premmisse of mulholt dwinget. es wird aber auch, und richtiger, weiblich gebraucht, s. DWB bremse , wo eine erklärung …