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Stechen

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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29 in 19 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Stechen ntr, intrs, intrs, trs

Bd. 4, Sp. 605b
Stechen, v. unregelm. ich steche, du stichst, er sticht, wir stechen ; geb. F. ich steche, du stechest, er steche ; unl. verg. Z. ich stäch, geb. F. ich stäche, Mittelw. d. verg. Z. gestochen, Befehlw. stich. I) ntr. u. intrs. 1) Mit sein, den Ort schnell verändern. So sagt man im Bergbaue, einem nachstechen, ihm nachfahren. Angestochen kommen, eigentlich mit langen Beinen und weiten Schritten kommen, wo es vielleicht aus dem N. D. staken verderbt ist. Vom Dachse gebrauchen die Jäger den Ausdruck stechen, wenn er Nachts ausgehet und besonders gebraucht man es in der Schifffahrt, wo man in See sticht, oder wo das Schiff in See sticht, wenn man aus dem Hafen segelt. Ein Schiff, welches wohl gegen den Wind sticht, welches gut gegen den Wind segelt. Bei dem Winde stechen oder aufstechen, so dicht als möglich bei dem Winde segeln. Uneigentliche Bedeutungen hat es in den zusammengesetzten hervorstechen, Abstechen, wo es auch mit haben gefüget wird. 2) Mit haben, von spitzigen Dingen, mit der Spitze auf einen lebenden Körper einen schmerzlichen Eindruck machen, mit der Spitze in einen Körper dringen und ihn dadurch verletzen, verwunden. Die Dornen stechen. Die Nadel sticht. Ein spitziger Degen sticht. Der Bart sticht, wenn die nach dem Scheren wieder hervorgewachsenen Haare desselben noch ganz kurz und steif sind, so daß sie sich nicht biegen und umlegen. Ein stechender Bart. Ein stechendes Blatt, in der Pflanzenlehre, an dessen runder Spitze ein borstförmiger Stachel befindlich ist (Folium mucronatum). Uneigentlich, einen Schmerz verursachen, welcher dem von spitzigen Werkzeugen herrührenden gleichet. Es sticht mich in der Seite. Einen stechenden Schmerz empfinden. Die Sonne sticht, wenn ihre Strahlen fast senkrecht auffallen und darum sehr heiß scheinen. »Daß dich des Tages die Sonne nicht steche.« Ps. 121, 8. »— unter dem stechenden Sonnenstrahl in der Erde zu wühlen.« Herder. Auch sagt man, die Sonne sticht, in engerer Bedeutung, wenn sie im Sommer zu manchen Zeiten besonders warm scheinet, woraus man auf Gewitter und Regen zu schließen pflegt. Die Milz sticht, wenn man nach einem heftigen Laufen einen stechenden Schmerz in der Milz empfindet. »Es sticht mich in meinen Nieren.« Ps. 73, 21. Ein stechender Witz, Spott, ein empfindlicher, beleidigender. I weiterer uneigentlicher Bedeutung. Х Das sticht in die Augen, in die Nase, macht einen lebhaften Eindruck, erregt Begierde danach. Ad. erklärt hier den vierten Fall der Person für richtig, da doch der dritte Fall gewöhnlich und auch wol richtiger ist. Das sticht mir in die Nase. Wir suchen nicht den Heldenruhm, der dir ins Auge sticht. Weiße. Das kleine Lieschen sticht Dem Schlösser ins Gesicht. Ders. II) intrs. u. trs. 1) Überhaupt, eine schnelle heftige Bewegung machen, in welcher Bedeutung es nur noch in einigen Fällen vorkömmt. So heißt in der Schifffahrt, Tau stechen, das Ankertau oder sonst ein Tau vieren oder aus den Klüsen gehen lassen. Eine Flasche Wein ausstechen, sie schnell austrinken. Der Begriff solcher Bewegung liegt auch in folgenden Fällen zu Grunde, wo jedoch der eines spitzigen Werkzeuges, dessen man sich dabei bedient, schon hinzukömmt. Die Jäger nämlich gebrauchen stechen sowol vom Dachse, wenn er Nachts ausgehet und Wurzeln zu seiner Nahrung auswühlet; als auch von Vögeln, wenn ein Männchen das andere durch Beißen mit dem Schnabel zu vertreiben sucht. 2) Mit einer scharfen Spitze oder einem spitzigen Werkzeuge in einen Körper dringen und ihn verletzen, damit empfindlich berühren. Mit Nadeln, mit Messern stechen. Besonders von dem Stechen mit der Nähnadel beim Nähen, Stiche thun, und bei den Stickern in engerer Bedeutung, bei der platten Arbeit, dei kleinern Theile der Zeichnung mit langen Stichen nach der Breite bestechen. I dem zusammengesetzten bestechen wird es auch für nähen überhaupt gebraucht. Die Bienen stechen. Die Biene hat mich gestochen. Nach jemand mit dem Messer stechen. Er stach ihn mit dem Dolche. »Du wirst in die Fersen stechen.« 1 Mos. 3, 15. »Und stach ihn in den Wanst.« 2 Sam. 3, 27. Einen mitten ins Herz, durch das Herz stechen. Sich an etwas stechen, an etwas was eine scharfe Spitze hat stoßen und sich dadurch verwunden. Wenn das Werkzeug des Stechens oder die durch Stechen hervorgebrachte Wunde genannt wird oder auch wenn angezeigt wird, daß durch Stechen etwas und was dadurch bewirkt werden solle, so wird die Person  mit welcher dies geschieht, in den dritten Fall gesetzt. Einem den Dolch in das Herz stechen. Einem das Messer in den Leib stechen. Dem Pferde die Sporen in die Seite stechen. Einem Löcher in die Ohren stechen. Einem den Star stechen. S. 2. Star. Einem den Geck stechen. S. Geck. Einen todt stechen, ihn durch einen Stich tödten; auch zu Tode stechen. N. D. Der mir den besten Sohn zu Tode stach. Schiller. Х Etwas zu Schanden stechen, durch vieles Stechen, durch viele Stiche darein verderben. Uneigentlich sagt man, das Pferd sticht der Hafer, wenn es bei gutem Futter und weniger Arbeit viel springet und wild ist. Daher man auch von einem Menschen, welchem es gut gehet, und welcher muthwillig und übermüthig ist, sagt, Х der Hafer sticht ihn, auch Х der Kitzel sticht ihn. So reißt der Mensch auch aus, wenn ihn der Hafer sticht. Opiz. »Bei einem Manne, den noch der Kitzel wie ihn sticht,« der noch wählig ist. Weiße. Silben stechen, zu ängstlich und steif an den Silben oder Buchstaben hangen, sich zu ängstlich und steif an den Wortverstand halten. 3) Stechend bearbeiten, oder etwas thun, womit ein Stechen verbunden ist, wobei das Stechen der Haupttheil der Arbeit ist. I Kupfer stechen, ein Bild in Kupfer stechen, eine Zeichnung, ein Bild auf einer glatten Kupferplatte durch Linien und Punkte mit stechenden, scharfen Werkzeugen hervorbringen. Ein Petschaft stechen. Ein Wappen, einen Kopf, einen Namenszug in Stein, Stahl, Messing stechen. Ein Schwein, ein Kalb stechen, bei den Fleischern, es durch einen Stich tödten, schlachten. I Hüttenbaue sticht man, wenn man das Auge im Schmelzofen mit dem Stecheisen öffnet, damit das geschmolzene Metall ablaufe. I weiterer Bedeutung ist stechen auch, einen spitzigen Spaten in die Erde stoßen, graben. S. Abstechen, Ausstechen  Dann auch, für schaufeln, sofern man mit der Schaufel in den Haufen sticht oder fährt; in den zusammengesetzten umstechen, wegstechen. Besonders gebrauchte man es ehemahls für, mit Lanzen stechen oder kämpfen, turnieren. S. Stechbahn und Stecher. Einen aus dem Sattel stechen. Dann in weiterer und uneigentlicher Bedeutung, durch List von etwas verdrängen, in welcher Bedeutung es noch in dem zusammengesetzten ausstechen üblich ist. Nach einem Ringe stechen, eine Art ehemahls üblicher ritterlicher Spiele, wo man nach einem in der Höhe befestigten Ring zu Pferde mit der Lanze stach, um ihn mit der Lanze herabzubringen. Jetzt sticht man nach Ringen auf hölzernen Pferden und kleinen Schlitten auf Balken, welche an einer aufrechtstehenden Welle befestiget sind und mit derselben im Kreise gedrehet werden. S. Ringelstechen. Von diesem Stechen, in welchem einer den andern zu überwinden sucht, sind einige uneigentliche Redensarten herzuleiten und zu erklären. Eine Karte mit einer höhern stechen. Das Daus sticht den König, der König die Dame , mit dem Dause kann man den König  stechen, überwinden und die Karten einnehmen, zu sich nehmen. Mit jemand stechen, besonders im Würfelspiele, bei gleicher Anzahl der Augen, sammt ihm noch einmahl werfen, wo dann der die meisten Augen Werfende gewonnen hat. † Nach etwas stechen, danach streben. Die Ruhm= und Ehrsucht, das Gasthaus der Gebrechen, Da Rom und Griechenland so geizig danach stechen. Opiz. 4) Bei den Jägern heißt stechen, die Feder an einer Büchse, welche den Hahn losläßt, niederdrücken und in den Abzug setzen, damit wenn man diesen nun anrühret, die Büchse losgehe. 5) * * Für bestechen. »Viele lassen sich mit Geld stechen.« Sir. 8, 3. 6) Х Für tauschen; besonders in den zusammengesetzten umstechen, verstechen. — Stechen und stecken, welche im gemeinen Leben oft verwechselt werden sind wohl von einander zu unterscheiden, ob sie gleich mit einander verwandt sind. Zur Verwechselung desselben hat wahrscheinlich das N. D. steken, welches stechen und stecken bedeutet, Anlaß gegeben. — D. Stechen. S. d. D. — ung, in den Zusammensetzungen. S. auch der Stich.
8383 Zeichen · 150 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stëchenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    stëchen stn. man sol unfuoge rechen mit slahen unt mit stechen Parz. 529,16. — aller hande ritterspil lêrten in die ritt…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stéchen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stéchen , verb. irregul. Präs. ich stéche, du stíchst, er stícht; Conj. ich stéche, du stéchest, er stéche. Imperf. ich …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stechen

    Goethe-Wörterbuch

    stechen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stechen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stechen , das Auswerfen kleiner Vertiefungen im Boden durch den Dachs und den Fuchs beim Aufsuchen von Insektenlarven, a…

  5. modern
    Dialekt
    stëchen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    stëche n [taə S.; taχə O. U.; tæχə Str. W.; Ind. Pr. tìχ u. teχ, –, -t, taə bezw. taχə od. tæχə; Part. ktòχə…

  6. Sprichwörter
    Stechen

    Wander (Sprichwörter)

    Stechen 1. Den einen sticht man mit einer Nadel, den andern mit der Heugabel. Holl. : De eene kan men prikken met eene s…

  7. Spezial
    stechen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ste|chen (sticht, stach, gestochen) I vb.tr. 1 (von Insekten) ficé (ficia), morde (mord, mort) 2 (Biene) peté l’ajëi 3 (…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stechen

76 Bildungen · 7 Erstglied · 63 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von stechen 2 Analysen

ste + -chen

stechen leitet sich vom Lemma ste ab mit Suffix -chen.

Alternativen: st+-e+-chen

Zerlegung von stechen 2 Komponenten

stec+hen

stechen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stechen‑ als Erstglied (7 von 7)

stëchenblat

Lexer

stechen·blat

stëchen-blat stn. blatt der stechpalme. stechenbletter, dâ wahsen rôt ber an Hätzl. 172 a .

stechendbitter

DWB

stechend·bitter

stechendbitter , adj. , bitter von geschmack, so dasz es auf der zunge sticht ( vgl. stechen verb. 4); von stechendbitterem geschmack. von g…

stechendgrell

DWB

stechend·grell

stechendgrell , adj. : dieser traum ist sehr bezeichnend ... als äuszerung von Heines stechendgreller phantasie Elster in der vorrede s. 5 z…

stechendsalzig

DWB

stechend·salzig

stechendsalzig , adj. , steigerung von salzig, fuszend auf stechen verb. 4; als adverb: ( jodsaures kali ) schmeckt stechendsalzig Liebig ha…

stechendsauer

DWB

stechend·sauer

stechendsauer , adj. , gebildet zu stechen verb. 4 als dienlich zur charakterisierung von chemischen säuren: ( phosphorige säure ist ) ein p…

stechenholz

KöblerMhd

stechen·holz

stechenholz , st. N. nhd. Stangenholz E.: s. steche, stechen, holz W.: nhd. DW- L.: Lexer 448a (stechenholz)

stechente

DWB

stech·ente

stechente , f. , bezeichnung einer art aus der gattung der säger- oder taucherenten, mergus serrator L. Naumann naturgeschichte der vögel De…

stechen als Zweitglied (30 von 63)

riemenstechen?

KöblerMhd

*riemenstechen? , V. nhd. „riemenstechen“ E.: s. riemenstechen (2) W.: nhd. DW-

Seitenstechen

RDWB1

Seitenstechen n (Lakune) колоть в боку Sie bekam Seitenstechen. - У неё закололо в боку.

abe stëchen

Lexer

abe·stechen

abe stëchen sich den vuoʒ, beim stechen ( turnier ) den fusz verlieren Chr. 4. 324, 21 ;

abezuostechen

KöblerMhd

abezuostechen , st. V. nhd. „abzustechen“ Q.: Lanc (1240-1250) E.: s. abe, zuo, stellen (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzustellen)

abstechen

DWB

abs·techen

abstechen , defigere, nnl. afsteken: einen mit dem sper vom rosse abstechen; den sper, die lanze auf einen abstechen; heu, stroh, garben mit…

abzustechen

KöblerMhd

abzustechen , st. V. Vw.: s. abezuostechen*

ane stëchen

Lexer

anes·techen

ane stëchen BMZ wîn anst. wie nhd. ein fass anstechen: den wein anstechen durch die geschworen anstecher Np. 243 ; viur anst. feuer anlegen …

anstechen

DWB

ans·techen

anstechen , incitare, stimulare, infigere, carpere, nnl. aansteken, s. das einfache stechen figere, pungere. 1 1) das pferd mit dem sporn, d…

aufstechen

DWB

auf·stechen

aufstechen , pungendo aperire, excitare. 1 1) ein geschwür, eine blatter aufstechen; der wundarzt hat ihm den schwären aufgestochen; herr ma…

Augenausstechen

DRW

augen·ausstechen

Augenausstechen Strafe vgl. Auge (B II) wer ... umb leibs brüchten gericht worden ist mit ... augen außstechen 1437 KölnStat. I 89 Faksimile…

ausstechen

DWB

aus·stechen

ausstechen , expungere, excidere, effodere, 1 1) einen reiter ausstechen, aus dem sattel stechen, wie ausheben, dann auch allgemein seinen g…

bestechen

DWB

beste·chen

bestechen , circumfigere, umstechen, 1 1) die schuster bestechen die schuhe um den rand mit draht und starken faden; die nähterinnen und sch…

darniderstechen

KöblerMhd

darnider·stechen

darniderstechen , st. V. nhd. „darniederstechen“, niederstechen Q.: Chr, Er, Herb, Iw, LAlex (1150-1170), Lanc, UvZLanz E.: s. darnider, ste…

dorchstechen

KöblerMhd

dorchstechen , st. V. Vw.: s. durchstechen

durchstechen

DWB

durch·stechen

durchstechen , n. das durchstechen der ballenhaare bei den buchdruckern, wenn das ballenleder abgenutzt ist Täubel Wörterb. 2, 39 .

einstechen

DWB

einste·chen

einstechen , infigere, praet. stach ein, schw. insticka, dän. indstikke, 1 1) löcher einstechen, in leder, papier, holz; zeichen, buchstaben…

enzweistechen

KöblerMhd

enzwei·stechen

enzweistechen , st. V. nhd. „entzweistechen“, zerbrechen Q.: En (1187/1189) E.: s. enzwei, stechen W.: nhd. (ält.) entzweistechen, st. V., e…

erstechen

DWB

erste·chen

erstechen , configere, transfigere, ahd. arstëchan, mhd. erstëchen, praet. erstach: nu gît mir doch dës bilde dirre lewe wilde, daʒ ër von h…

Físchstếchen

Adelung

fisch·stechen

Das Físchstếchen , des -s, plur. inus. eine Art des Fischfanges, da die Fische mit spitzigen Eisen gestochen werden.

gesellenstechen

DWB

gesellen·stechen

gesellenstechen , n. ritterspiel mit einzelkämpfen, gesell gegen gesell (13, h ), im gegensatz zum buhurt oder turnier, wo schar gegen schar…

gestechen

DWB

geste·chen

gestechen , verb. verstärktes stechen ( s. d. ), namentlich mit spitzer stoszwaffe: mhd. alzehant daʒ er ( mit dem speer ) gestach. Trist. 1…

hinderstechen

MWB

hinder·stechen

hinderstechen stV. ‘hinterrücks sticheln’ du soltt mit dinen smehen worten niemant hinder stechen JMeissn B1:35,18. – subst. Inf.: etliche r…

Ableitungen von stechen (6 von 6)

bestechen

DWB

bestechen , circumfigere, umstechen, 1 1) die schuster bestechen die schuhe um den rand mit draht und starken faden; die nähterinnen und sch…

entstëchen

Lexer

ent-stëchen stv. I, 2. BMZ wegstechen Ath. ; aufstechen Pass.

erstechen

DWB

erstechen , configere, transfigere, ahd. arstëchan, mhd. erstëchen, praet. erstach: nu gît mir doch dës bilde dirre lewe wilde, daʒ ër von h…

gestechen

DWB

gestechen , verb. verstärktes stechen ( s. d. ), namentlich mit spitzer stoszwaffe: mhd. alzehant daʒ er ( mit dem speer ) gestach. Trist. 1…

verstechen

DWB

verstechen , verb. , ist zu dem starken verb. stechen ( th. 10, 2, 1222) gebildet und zuerst mhd. als verstëchen belegt mhd. wb. 2, 2, 624 a…

zerstechen

DWB

zerstechen , verb. , zu stechen ( th. 10, 2, 1222); ahd. zistëhhan; 1) mhd. ein sper z. ( wie ver-, s. th. 12, 1, 1634) einen speer stechend…