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dach

mhd. bis spez. · 27 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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58 in 27 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

dach n.

Bd. 2, Sp. 660
dach, n. ahd. dach (Graff 5, 103), angels. þah, altnord. þak, niederl. dak, schwed. tak, engl. dafür roof. vergl.decke. das starke verbum von dem es abstammt, ist verloren (Gramm. 2, 53); hierher gehört das griech. στέγω und das lat. tego. wir gebrauchen ein schwaches verbum dachen in abdachen, schon im mhd. bedachen Ben. 1, 294. ahd. und mhd. sowol tegmen als tectum. 11. im mhd. kommt dach als decke in vielfachen beziehungen vor. dach ist sowol etwas unmittelbar aufliegendes als etwas in der nähe oder aus der ferne umspannendes, schutz gewährendes. es gilt von kleidern, von dem mantel, von dem überzug des kleides im gegensatz zu dem unterfutter, von helm und schild (Benecke 1, 293). häufig bildlich, schön sagt Wolfram die brust ist des herzens dach, Parz. 3, 22. 11, 4 und Walther nennt den leib die decke des menschen, frowe, ir habet ein werdez tach an iuch geslouft, den reinen lîp 62, 36. die bäume sind das dach der vögel. dann im allgemeinen, trunzûne wurdens veldes dach bedeckten den kampfplatz. Wolframs Wilhelm 351, 24. Ulrich vom Türlein dô (bei dem kampf) wart den bluomen bluotes dach. Wilhelm 5b. manc ros wart hie veldes dach 128a. wîp sint lieber dinge ein dach MSHag. 2, 323. oder aller wünne dach Troj. krieg 19735. wîbes güete dêst ein dach sie hegen und pflegen alles gute. Lichtenstein 446, 22. 22. in dieser allgemeinen bedeutung kommt es jetzt nur noch in einigen besondern ausdrücken vor. habichte die schwarze augen und dunkelschwarzes dach (rücken zwischen den flügeln) haben, werden für die besten gehalten Hohberg 2, 652; so auch beim falken Nemnich 1, 1569. in Baiern heiszen tauben mit blauen oder rothen flügeln blawdachet, rotdachet Schmeller 1, 351; vergl.dachente. ferner im bergbau, die bergleut nennen es (den wiszmut) des erzes dach, darumb dasz gern silber hernach bricht Mathesius 100b. Bechius Agricola 82. auch wird bei ihnen das gestein das unmittelbar über einem gange oder einem flötze liegt das dach (superficies) genannt. s. dachschale. dachkohle. dachstein. In niedriger sprache für kopf, hirnschädel, da ist gleich feuer im dach er ist ein hitzkopf. er gab ihm etwas aufs dach einen schlag auf den kopf. schon im Passional, diu hant dâ mite si sluoc ûf sîn dach 314, 84. er hat etwas im dach ist angetrunken. das mädel ist schön, schlank, führt seinen netten fusz. unterm dach mags aussehen wies will: darüber guckt man bei euch weibsleuten weg. Schiller 181b. 33. auszer dieser uneigentlichen bedeutung beschränkt sich der begriff heute fast ganz auf tectum, wie bedachung; soll das schützende hervorgehoben werden, so gebraucht man obdach. die beispiele sind so gewählt dasz sie auf die verschiedenheit und beschaffenheit der dächer hinweisen. diu burc was schœner türne vol und palast bî der mûre. si was der mange (maschine zum steinschleudern) entwahsen gar, es wart nie stein geworfen dar, ern kæm dann von der schiure: dâ für hât si ein rîcheʒ tach gemachet wol von blîge. Ecke 203 Laszb. Friesens tach man bessern mag Ring 31c, 39. da wölt er (der teufel) in angon (angehen) mit uppiger eer und nam den herren uf sich und fuort in uf das kirchendach. es warent da nit decher als wir hond, es waren flache decher, das man daruf gieng als noch in den landen seind. Keisersberg Fastenpredigt 41b. es waren flache tächer, man gieng auf den tächern spazieren drafter ders. Postille bl. 150b. gleich als ein zerbrochen dach ders. Sünden des munds 42a. ûf ein strowen dach Brant Narrenschiff 92, 1. wöllen sie dir büchlin so vil machen als zieglen ligen uf den dachen Murner Luth. narr 457. die hüser reiszen mit den dachen 3874. die (glocken) müssen hangen under den dachen in den kirchen umb und umben 1391. so wöllen wir lüten under den dachen 1394. die edelleut mögen jetzt ihre schlösser kaum decken und mit dach bewaren S. Frank Trunkenheit D ija. wer auf dem dach ist, der steige nicht hernider Marc. 13, 15. schaff dasz dein haus behangen sei von grund auf schwarz bis unters dach Mückenkrieg 1, 243. die dächer der inwohnenden (bewohner des Brenners in Tirol) welche von langen brettern seitwerts gelegt und mit steinen beschwert aufgerichtet waren Ettners Unwürd. doctor 806. das dach mit neuem stroh belegen Stilling Jugend 1, 114. das dach zu sichern vor des regens drang Göthe 41, 201. o stadt mit allen häusern, dach an dach Rückert 255. technische ausdrücke, das haus unter dach bringen. das dach aufsetzen. das haus steht unter dach und fach, ist unter dach und fach gebracht der rohe ausbau ist fertig. das haus in dach und fach erhalten in baulichem zustand. in tach und gmach gehalten sartum, tectum Maaler 397. ein dach decken mit ziegeln, schiefern, schindeln, stroh, rohr. ein flaches dach ein ganz ebenes, wie es in heiszen ländern üblich ist. ein einhängiges, ein pultdach das nur auf einer, ein zweihängiges, ein satteldach, das auf beiden seiten abhängig ist. Henisch 631 nennt das letztere ein spitziges gemeines, an beiden seiten scharfes dach tectum pectinatum. ein holländisches, ein zelt- oder walmdach das von vier seiten herabgeht, bei Henisch 631 ein viereckichtes spitziges dach tectum testudineatum. ein gebrochenes oder französisches mit einem absatz, dessen obere hälfte weniger steil abläuft als die untere. In der bedeutung von tectum auch bildlich, dem nicht en ward des hauses gmach, der nam den himel für sein dach Ring 33c, 8. he, herr Nurggel unterm tach unter dem helm. 52b, 2. do schlugen sie auf helmes dach Laurin 2523 Schade. ein stählern dach fürs haupt ist jetzo mehr werth als ein steinern haus Schiller 450a. stäts wähle dich (bach) das schönste kind zum bade und dein gebüsch umher zum dach Hölty an eine quelle str. 2. Hippocrates schüttet das saatgetreide der menschheit unter dem dache aus setzt die samengefäsze in die ohren J. Paul 6, 37. in der Schweiz heiszt tach der schirm, regenschirm Tobler 127. Fischart nennt öffentliche häuser, in welchen unzucht getrieben wird, halbe dächer Garg. 62a. 44. sodann das ganze haus, die wohnung. das niedere dach, das strohdach bezeichnet zugleich den ärmlichen zustand des bewohners; im niederd. wird sogar stroh und riet, womit man die häuser deckt, dach genannt, Brem. wb. 1, 192. Quickborn 284. ir habt geliten ungemach, sît ir gewesen sunder dach, im freien feld. Lichtenstein 341, 12. in einer segensformel, got müeʒe mîn gebet erhœren, sô du slâfest oder wachest in holze (im wald) oder under dache. Fundgr. 1. 261, 18. herr, ich bin nicht werth dasz du unter mein dach gehest Marc. 8, 8. Lucas 7, 6. es zalens die unter den stroen dechen, die armen bäurlein in den dorfen Fastnachtsp. 380, 33. einen unter sein dach nehmen in sein haus aufnehmen Henisch 650. und ohne kampf und blut hast du kein dach zu hoffen. J. E. Schlegel. bin unter dache, lasz es regnen Göthe 4, 366. mit jenen will ich nicht unter éinem dache bleiben, zusammenwohnen 17, 106. nicht über drei tage soll ich unter éinem dache bleiben 21, 11. nicht unbewirthet und ohne ihn eine nacht unter seinem dache behalten zu haben 18, 68. jetzt liebt sie noch zu wohnen auf den bergen, und von der freien heide fürchtet sie herabzusteigen in das niedere dach der menschen, wo die engen sorgen wohnen Schiller 449. Stauffachers haus verbirgt sich nicht. zu äuszerst am offnen heerweg stehts, ein wirthlich dach für alle wandrer die des weges fahren 520. 'welche wunder' rief der graf entzückt, 'verbirgt dies niedere dach' Fr. Kind Gedichte. er hat uns ausgestoszen im winter zur stadt hinaus die hungernden nackenden bloszen, wo finden wir dach und haus? Rückert 165. lasz mich die einzige nacht noch ruhn im gastlichen dache, morgen im leeren nest findest du dieses gedicht 278. dir ist aus dem gedächtnis wol geschwunden dasz wir einst unter éinem dach uns fanden? 311. 55. ebenso wird dach und fach gebraucht, schlecht ists, uns auf eine nacht bloszes dach und fach zu gönnen. A. Gryphius 1, 628. nur wollte ich bitten dasz die armen leute ein etwas bequemeres dach und fach bekämen Wieland 29, 126. dach und fach, wenn im freien so manchem vertriebenen der sturm dräut Göthe 4, 316. arbeit schafft dir täglich brot, dach und fach und schatten 57, 126. tritt der frühling selbst herein, so ist von dach und fach gar nicht die rede mehr: immer findet man den dichter drauszen. 33, 148. den aufenthalt unter dem schatten der bäume und in laubgängen, zimmer die ohne dach und fach im freien stehen J. Paul Biogr. belust. 1, 33c. bildlich, du bist nirgendwo so unter dach und fach wie hier fühlst dich nirgend so zu haus, so behaglich. Jacobi an Göthe 182. schleusz aus den rauhen odem der wirklichkeit, und nur dem duft der träume gib dach und fach Rückert 370. 66. technisch ein runder deckel über ein gefäsz, einen kessel, französ. dôme Beil 135. 77. der obere theil einer laute, wo das plectrum die saiten berührt, μαγάδιον Comenius 205. 88) adverbialisch heiszt von dach von oben, von tach ab superne Vocab. v. 1618. in Talhoffers fechtbuch ist der schlag von dach ein schwerthieb, wobei man frei über dem kopf ausholt, ital. tirar di fico. es soll keiner sein hand nider heben, damit das schwein mit seinem rüssel darein laufe, sondern die hand in aller höh haben und ihm den fang also von dach geben. Fouilloux Jagdbuch. vor lieb, o Jesu, bin ich schwach, mein herz das flammt und brinnt von dach Kathol. gesangb. (München 1660). von dach aufspringen frei in die höhe springen vor freude oder zorn Schmeller 1, 351. 99. gleichnisse, redensarten und sprichwörter. ich wache und bin wie ein einsamer vogel auf dem dache Psalm 102, 8. es ist besser wohnen im winkel auf dem dache (einsam und verlassen) denn bei einem zänkischen weibe in éinem hause beisammen Sprüchw. Salom. 25, 24. auf den dächern predigen, öffentlich verkündigen Matth. 10, 27. Luc. 12, 3. Merk briefe 1, 162. Wieland 15, 321. in tach und gmach, hut und schirm halten Maaler 397. das feuer ist in dem dach ist heftig Günther 416. 429. da ist fewer im tach, da brinnets erst an allen orten Petr. 60b. wan gut gemach und wahre ehr in einem dach wont nimmermehr lassen sich nicht vereinigen. Schwarzenberg 153. er (der trompeter) solle blasen dasz die schindeln vom dache fielen Schweinichen 1, 115. ja so gehts, nun regnets auf mein dach nun gehts über mich her Gryph. 888. einem zu dach wollen, die absicht haben auf ihn los zu gehen. Henneberger erklärung 252. einem auf dem dache sein, sitzen ihn drängen, hinter ihm her sein, ihn beaufsichtigen. Cosinus mit sein schnacken wich zu seinem unglück hinter sich, von stund an war ihm auf dem dach Cacaniel und jagt ihm nach Mückenkr. 3, 151. dann er war ihm bald auf dem tach, sein schwert ihm durch den leib auszstach 3, 467. Myrnuca ist dir auf dein (l. dem) tach; sich nahet jetzt dein ungemach 3, 521. Damigens herr vater aber war ihr hierauf scharf auf dem dache und verbot ihr bei seiner höchsten ungenade nicht wieder zu mir zu fahren Schelmufsky 76. die lilg (Frankreich) entzeucht sich deiner sach, der adler (Deutschland) sitzt ihr auf dem dach. Volkslied aus dem 16ten jahrh. bei Soltau 240. wofern die herren denen bauren nicht ein wenig mit der schärfe auf dem dach säszen Bauernstandt Lasterprobe 156. weswegen sie (die hausfrau) denn sich vorsetzte der magd schärfer auf dem tache zu sein sie zu beaufsichtigen. Polit. stockf. 79. wenn ja einer sich wolte sehen lassen, war ich ihm bald in dache, dasz er sich zurück zog Ettner Hebamme 758. endlich ist Pantaleon den spitzbuben so geschwind auf dem dach dasz sich Harlekin über hals und kopf in den koffer wirft Lessing 4, 424. gern hätte sie mich noch einmal (wär ich ihr nicht auf dem dache gewesen) über den strauchdieb auf dem Fichtenberg abgehört Thümmels reise 6, 194. der teufel soll ihn holen, wenn ich ihm zu dache steige ihm zu leibe gehe Lenz 1, 104. es hat wol mehr einer aufs dach nach hasen gestellet (verkehrtes gethan) und dannoch etwas gefangen Ayrer Processus ij 8. auf ein altes haus und zurissen dach fliegen keine tauben. besser ein sperling in der hand denn ein kranich (man sagt jetzt eine taube) auf dem dach Henisch 631. hett ich ein haus für ungemach, das liesz ich nimmer ane dach (aus Freidank 170, 18) das. ein zänkisch weib ist wie ein rinnend dach im winter. wenn der sperling unter dem dach ist, so musz die schwalb herumb fliegen das. wer will haben gemach, der bleib unter seinem dach das. eim alten haus, zerissen dach fliegen zwar nicht viel tauben nach. Wolgemut 2, 268. gelobt soll jeder sein wer da grosz oder klein arbeitet im tiefsten gemache oder auf hochstem dache Rückert 149. wenn die tauben underm dach bleiben, so sind sie sicher vorm stoszvogel Lehmann 132. er zählt die ziegeln auf den dächern geht müszig Stieler 286. übers dach ausblasen, übers dach schmitzen verächtlich wegwerfen, ganz und gar gering schätzen Schmeller 1, 351. die sperlinge pfeifens auf den dächern jeder weisz es.
12915 Zeichen · 237 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    DACHstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    DACH ( pl. diu dach Ernst 23; auch decher Mart. 131 ) stn. dasjenige, was über einem andern körper liegt. vgl. Graff 5,1…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dachM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +24 Parallelbelege

    dach , M. nhd. Tag, Tageslicht, Licht, Helligkeit, Termin, bestimmter Tag, Zahltag, Gerichtstag, Verhandlungstag, Tagfah…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dách

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Das Dách , des -es, plur. die Daecher, Diminut. das Dächlein, vulg. das Dächelchen; überhaupt, alles dasjenige, was eine…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Dach

    Goethe-Wörterbuch

    Dach 1 Gebäudedach a der gesamte (den oberen Abschluß eines Gebäudes bildende) Dachaufbau, auch im ausgeführten Bild; me…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dach

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Dach , Simon, geb. zu Memel 1605, gest. als Professor der Poesie zu Königsberg 1659, lyrischer Dichter von geistlichen u…

  6. modern
    Dialekt
    Dach

    Bayerisches Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    Dach Band 3, Spalte 3,928–931

  7. Sprichwörter
    Dach

    Wander (Sprichwörter)

    Dach 1. Auf ein zerrissen Dach fliegen keine Tauben. – Grimm, II, 663. »Eim alten Haus, zerrissen Dach fliegen nicht vie…

  8. Spezial
    Dach

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Dach n. (-[e]s, Dächer) 1 (Abdeckung von Gebäuden) tët (tëc) m. 2 ‹fig› (Wohnung, Obdach) ciasa (-ses) f. , abitaziun (-…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dach

1.676 Bildungen · 907 Erstglied · 760 Zweitglied · 9 Ableitungen

dach‑ als Erstglied (30 von 907)

Dach(s)trauffi

Idiotikon

Dach(s)trauffi Band 14, Spalte 360 Dach(s)trauffi 14,360

Dach(s)trauffwasser

Idiotikon

Dach(s)trauffwasser Band 16, Spalte 1839 Dach(s)trauffwasser 16,1839

Dachbalken

SHW

Dach-balken Band 1, Spalte 1289-1290

Dachball

SHW

Dach-ball Band 1, Spalte 1289-1290

Dachbodem

SHW

Dach-bodem Band 1, Spalte 1289-1290

Dachboden

SHW

Dach-boden Band 1, Spalte 1289-1290

Dachbord

SHW

Dach-bord Band 1, Spalte 1289-1290

Dachdecker

SHW

Dach-decker Band 1, Spalte 1289-1290

Dachfeder

SHW

Dach-feder Band 1, Spalte 1289-1290

Dachfenster

SHW

Dach-fenster Band 1, Spalte 1289-1290

Dachfirst

SHW

Dach-first Band 1, Spalte 1289-1290

Dachgaupe

SHW

Dach-gaupe Band 1, Spalte 1289-1290

Dachgebälk

SHW

Dach-gebälk Band 1, Spalte 1289-1290

Dachgiebel

SHW

Dach-giebel Band 1, Spalte 1289-1290

dachgäh

SHW

dach-gäh Band 1, Spalte 1289-1290

Dachhase

SHW

Dach-hase Band 1, Spalte 1289-1290

Dachhaube

SHW

Dach-haube Band 1, Spalte 1289-1290

Dachkammer

SHW

Dach-kammer Band 1, Spalte 1289-1290

Dachkannel

SHW

Dach-kannel Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkarch

SHW

Dach-karch Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkarren

SHW

Dach-karren Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkater

SHW

Dach-kater Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkatze

SHW

Dach-katze Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkaupe

SHW

Dach-kaupe Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkehle

SHW

Dach-kehle Band 1, Spalte 1291-1292

Dachkännel

SHW

Dach-kännel Band 1, Spalte 1291-1292

Dachlatte

SHW

Dach-latte Band 1, Spalte 1291-1292

Dachleiter

SHW

Dach-leiter Band 1, Spalte 1291-1292

Dachmallert

SHW

Dach-mallert Band 1, Spalte 1291-1292

dach als Zweitglied (30 von 760)

aldach

KöblerMnd

*aldach , M. nhd. Alltag Hw.: s. aldāgelīk, aldāgelīke, aldāgelīkes, aldāgesklēt, aldāgesküssen, aldāgesrok, aldēgich (1), aldēgich (2) W.: …

gōdeshilligendach

KöblerMnd

*gōdeshilligendach , M. nhd. „Gottesheiligentag“, Allerheiligen Vw.: s. alle- E.: s. gōd, hillich (2), dach (1), hilligendach

hilligendach

KöblerMnd

*hilligendach , M. nhd. Heiligentag Vw.: s. allegōdes-, gōdes- Hw.: vg. mhd. heiligentac E.: s. hillige (2), dach

abdach

DWB

abdach , n. tectum supereminens, nnl. afdak, sich unter dem abdach vor dem regen schützen.

achtedach

MNWB

achte·dach

achtedach , achtededach , m. , Oktave eines Festes, des achteden dāges eine Woche vor oder nach einem bestimmten Tage.

allegōdeshilligendach

MNWB

allegōdeshilligendach Allerheiligen, 1. November. allegōdeshilligenâvent. in dēme hilgen âvende alle gōdes hilgen. S. aller.

allegōdeshilligendach

KöblerMnd

allegōdeshilligendach , M. nhd. Allerheiligen Hw.: vgl. mhd. allergoteheiligentac E.: s. al, got, hillig, dach (1) L.: MndHwb 1, 56 (allegōd…

anedach

KöblerMnd

ane·dach

anedach , M. nhd. Oktave, achter Tag nach einem Kirchenfest E.: s. ane (2), dach L.: MndHwb 1, 77 (andach), Lü 15b (andach)

apostelendach

MNWB

apostele·n·dach

apostelendach , m. , Aposteltag, ein einem Apostel geweihter Tag; im bes. der 29. Juni (Peter Paul), 15. Juli (apostolorum divisio), 30. Nov…

aschedach

MNWB

asche·dach

aschedach , aschendach , ascherdach , Mittwoch vor Invocavit, Beginn der 40tägigen Fastenzeit vor Ostern.

aschelwodenensdach

KöblerMnd

aschelwodenensdach , M. nhd. Aschermittwoch E.: s. asche (1), wodenesdach L.: Lü 23b (aschelwoensdach)

aschendach

KöblerMnd

aschen·dach

aschendach , M. nhd. „Aschetag“, Aschermittwoch Hw.: s. aschedach, ascherdach; vgl. mhd. aschentac E.: s. asche (1), dach (1) L.: MndHwb 1, …

bēdeldach

MNWB

bedel·dach

bēdeldach , m. , 1. Bettag. Im Plural: im bes. die 3 ersten Tage der Betwoche (s. bēdewēke) vor Himmelfahrt, nach dem Sonntag vocem jucundit…

b.gesdach

MNWB

b.-gesdach Gerichtstag . ~schult, ~penninge, ~hāver, ~hö̑ner Abgaben an das B., an den Gerichtsherrn .

Ableitungen von dach (9 von 9)

bedache

BMZ

bedache swv. versehe mit einem dach. niemand kann in das haus kommen, sô gar ist eʒ vermachet, vermûret und bedachet H. Trist. 5780. dô diu …

bedachen

DWB

bedachen , tecto tegere: mit dem erntekranz von welken halmen bedachet. J. Paul Kampan. 19 .

bedachung

DWB

bedachung , f. tectum. Lohenstein Arm. 2, 1080 ; das haus ist bis auf die bedachung fertig.

dâche

Lexer

dâche swm. BMZ s. v. a. tâht Voc. o.

entdachen

DWB

entdachen , tectum solvere: der sturm hat das haus entdacht.

gedach

DWB

gedach , n. verstärktes dach, im 16. jh. getach ( wie tach, schon mhd. ), haus als obdach: an eim end .. solt ir das huonerhaus ordenen, und…

gedachen

Lexer

ge-dachen swv. mit einer decke belegen Heinr. 3512.

verdachen

DWB

verdachen , verb. mit einem dache versehen, protectis instruere Stieler 287 . kunstausdruck, bei den tischlern wird verdachung von der versc…

verdachung

DWB

verdachung , f. zu verdachen, wird bei den tischlern die verschalung eines in der decke gewölbten schrankes genannt, welche aus zwei gleiche…