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nobis

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nobis

Bd. 13, Sp. 862
nobis, obis, ein noch nicht mit voller sicherheit erklärtes wort. selbständig (aber wol erst aus nobishaus, nobiskrug [] gefolgert) kommt es vor bei Kilian 338b nobisse (pluralisch gefaszt), daemon nanus, cacodaemon, ferner im nl. zwergnamen nobis (Wolf beitr. zur deutschen myth. 2, 310), in der holländ. redensart hij is nobis, er ist trunken (Wander sprichw. 3, 1038) und im Simplic. 1, 787, 27 (mit der variante nocis): da war es nun auch nobis (futsch, beim teufel). sonst erscheint es nur als erstes wort in den folgenden (auch getrennt geschriebenen) zusammensetzungen nobishaus, nobiskrug u. a., deren nobis schon von F. Junius (observ. in Willerami paraphr. cant. cant. Amstelod. 1655 s. 207) vom griech.-lat. abyssus hergeleitet wird: 'huc etiam (wie nast statt ast u. a.) pertinet illud nobis-gat, nobiskroeg, quod Hollandis septentrionalibus est barathrum, antrum Plutonis. ac primo quidem videntur corrupte dixisse obis-gat vel obis-kroeg pro abysse-gat vel abysse-kroeg; nomine videlicet mutato e graeco ἄβυσσος, abyssus. sed quum frequenter ipsi dicerent atque alios quoque dicentes audirent een obisgat, quemadmodum et in den obiskroeg voeren, coeperunt ex propere loquentium consuetudine nobis-gat et nobis-kroeg usurpare etc.' dieser nun ziemlich allgemein herschenden ansicht (s. besonders myth.4 672. 837), dasz nämlich obis mit verdunkelung des a in o aus mhd. abis d. i. abyssus und nobis aus der verbindung in abysso (mhd. in dem abis), die ital. zu nabisso geworden ist (Diez4 3), entstanden sei, wurde von Laistner (nobishaus und verwandtes. Germania 26, 65—95 u. 176—199) eine neue herleitung aus goth. ubizva (halle, vorhalle), ahd. opasa, opisa, obisa, mhd. obese (s.obse) entgegengestellt mit der schlieszlichen bemerkung (s. 198), dasz es sich bei der anknüpfung der jenseitsvorstellung an opisa vielleicht nur um nachträgliche anlehnung einer älteren, unverständlich gewordenen bezeichnung handeln könne, wie sie von Kuhn (nordd. sagen 486) angedeutet sei durch die möglichkeit, dasz nobis mit dem goth. naus (gen. navis) der tote, altn. nâir zusammenhänge (vgl. die zusammenstellung mit Nörvi oder Narfi bei Müller myth. 401 und Simrock5 147). andere erklärungsversuche mögen hier nur kurz erwähnt werden: Spangenberg in anm. weish. lustg. 282, wo er das sprichwort anführt 'in nobiskrug, da man die öpffel auf den simsen oder in den fenstern bratet', erwähnt, er habe in einem alten, in sächsischer sprache geschriebenen buche eines mönches bruder Odo, genannt Wedeman, von Halberstadt, gefunden: 'das in orbiskrug das fewr und hitz so grosz ist, das die öpffel in offenen fenstern braten' und der mönch sage 'orbiskrug sei die höll, der welt letzte herberg, da die weltkinder mit schwefel und bech werden gespeiset und der teufel, ihr würt, ihnen die zech machet'. Spangenberg fügt hinzu: 'mit dem wort krug werden in Sachsen die offenen würtshäuser genennet, und verstehet der mönch bei dem wort orbis den weltkreisz, wie es etwa auch in lat. sprach gebraucht wird.' eine anekdote, wornach nobiskrug aus lat. ora pro nobis entstanden sei, mit welchen worten ein beim stadtthore wohnender schuster ein steinchen in einen krug geworfen habe, so oft man eine leiche hinaustrug, erzählt Frisch 1, 551a f. (vergl. dazu Germania 26, 92); Schütze 3, 150 sieht in nobis nur das lat. nobis (vergl. nobisthor) und hält die herleitung aus abyssus für allzu gezwungen (wie schon das brem. wb. 3, 254); Leo (in den neuen mittheilungen u. s. w. 4, 375) zieht nibel in Nibelunc herbei (vergl. ags. wb. 295 nivelnis, der abgrund); Tittmann zum Simpl. 2, 154 und zum vogelnest 275 leitet nobis her 'vom soldatischen nobissen, nobitzen futuere: liederliche wirtschaft, lupanar, dann hölle' (s. nobisen). die (alphabetisch geordneten) zusammensetzungen mit nobis (obis) sind folgende: 11) nl. nobisgat n. (das aber auch md. vorkommen könnte, s. gat th. 41, 1488) orci culus, orcus Kilian 338b. vgl. oben die stelle aus F. Junius. 22) nobishaus, n. das überhaupt litterarisch zuerst und zwar in elsäsz.-alem. denkmälern des 16. jahrh. vorkommt, so dasz wir wol eine vom nd. nobiskrug unabhängige entstehung desselben annehmen können (vergl. Germania 26, 84. 91). 2@aa) das haus, das wirtshaus der hölle, als dessen wirt der teufel erscheint (mhd. der helle wirt), die hölle, wofür sonst auch des teufels haus vorkommt: er mus mit hin in unser (der teufel) hausz, da schlegt das fewr zum fenster aus. B. Krüger spiel von den bäurischen richtern und dem landsknecht (1580) 2374 Bolte. vergl. nobiswirtshaus. 2@a@aα) elsäsz.-alemannisch: dann miest er mit den narren faren ein straszen, die er nimmer kant, sie ist in nobis husz genant. Murner narrenbeschw. 7, 95; [] die wil der arzt studieret dusz, so fart der krank in nobis husz. 30, 20; ich halt, das sie in nobis husz dort sehen zu dem fenster usz. von den vier ketzern b 1a; noch sehen sie den (die alten leute den boten des todes, das alter) nit an und andere botten, darumb so faren sie dahin in nobis husz, da der flamen zuo dem fenster usz schlecht. Pauli 179 Öst.; in groszem schmertzen er dann stirbt und also nobis haus erwirbt. Freidank (1539) 18b; darumb so leben wir (schlemmer) im sausz, bis wier kummen in nobis hausz. Mone anz. 8, 277 (aus St. Georgen im Schwarzwald); der tüfel wirt inen wirten da unden in nobis husz, schlachts hellisch fhür zum fenster usz. Utz Eckstein concil., kloster 8, 754. 2@a@bβ) schwäbisch: die feuerwerker kommen in das nobishaus. J. Zimmermanns Augsburg. dialogus (vom j. 1572, Münchener hs. 957 bl. 3). 2@a@gγ) hessisch: in nobis haus da schleget das hellisch fewer zum fenster hinaus. E. Alberus der barf. münche Eulensp. E 4; dort nieden in der hellen .. ligt ein wirtshausz, ein grosz tabern, .. da ists so warm, da schlecht der flam auch allezeit zum fenster nausz, man nennt es auch in nobis hausz. Waldis Es. 3, 87, 42; (er) fuhr bald hin in nobis hausz, da schlegt der flam zum fenster ausz. 4, 65, 55. 2@a@dδ) nürnbergisch (vergl. Schm.2 1, 1714): fahr ich dahin in nobis-hausz da schlecht das fewer zum gibel ausz. H. Sachs 11, 461, 15; schweig, du bist ietzt in nobis hausz (im fegfeuer). du wirst noch ein weil hinnen sitzen, bei andern armen seelen schwitzen. 14, 242, 29 u. öfter. 2@a@eε) die folgenden gebrauchen neben dem hd. nobishaus schon das allmählich vordringende nd. nobiskrug (s. 4, a, γ): als Eulenspiegel ward zu schwach, da wolt man thun auch zu der sach, das er nicht stürb so ungebeicht, und führ in nobishaus vielleicht. Fischart Eulensp. 277b; Stephanus der 6 ward, als man vermutet, mit ebenmäszig practik (mit gift) inns mollenreich oder inns nobishausz abgefertiget. bienenk. 232b; und lauft mit im in nobis haus. Heros (zu Roth an d. Rednitz) ird. pilgerer 47a; und will ihn mit gehn helle führn zum dantze in das nobiszhausz. Ayrer 3196, 9. 2@bb) auf alem. gebiete kommt aber auch die form obishaus vor, als begräbnisort der verdammten gedacht (vergl. Germania 26, 80. 178 ff. 197): weil der alte Bappenhaimb (der so viel übels gethan) gestorben und wohl zu glauben in obiszhausz begraben. S. Bürster 125 (zum j. 1639). 2@cc) eine abgelegene schenke (neben der kirche? s. 4, b, α): in einem denkmale baier. mundart: edelman. wann wiltu eigentlich bei mir sein? münch. auf den künftigen freitag. edelman. wolan, ich wil in nobishaus dein warten. Schade sat. 3, 110, 18 (vom j. 1525). 33) nobiskratte, m. (s.kratte th. 5, 2070 u. Germ. 26, 89 f.), schweiz. in nobiskratten kommen, der höllen zufahren. Denzler 214a und darnach bei Aler 1476a; in Toggenburg (kanton st. Gallen) versteht man unter nobiskratten den aufenthalt ungetauft verstorbener kinder. Stalder 2, 240. zeitschr. für myth. 4, 2 und dazu German. 26, 85 ff.; im Luzerner gäu nennt man eine betschwester 'mutwilliger weise' nobiskratten Stalder a. a. o. und dazu die vermutungen in Germania 26, 90. 44) nobiskrug, m. ein nd., ebenfalls nicht vor dem 16. jh. aufkommendes wort, das schon in demselben jahrh. nach Oberdeutschland gedrungen und allmählich ganz an die stelle von nobishaus getreten ist. 4@aa) der krug, das wirtshaus der hölle, die hölle, die unterwelt (s. th. 5, 2434, wo auch nobiskrug schon kurz besprochen ist). 4@a@aα) nl. nobis-kroech (hol. septent.) orcus, antrum plutonium Kilian 338b; mnd. nobeskroch Schiller-Lübben 3, 190b (von einem ereignisse des j. 1588); brem. he is na'n obskroge 'er ist nicht mehr in der welt, man weisz nicht, wo er geblieben ist.' brem. wb. 3, 254. 4@a@bβ) in nord- und mitteldeutschen schriften: ach wo musz ich armer tropff hin .. ich glaube in nobis krug, da man die [] öpffel auff dem simsen brat. V. Schumann nachtbüchlein (1559) 2, 33b; so faren wir dann in nobis krug. Römolt (1564) F 1b; da sol sein die güldne zeit, das man in zum nobis kruge tregt. Buszlebius spiegel (1568) v. 1526; sihe, die stunde ist nicht weit, darumb du dich von stund bereit, mit uns zu gehn nach nobis krug. v. 1659; jene aber sind dahin in nobiskrug gefahren. Luther tischr. (1571) 418a; (der jude) fuhr also hin inn nobiskrug, nicht in Abrahams schosz. G. Nigrinus fegfeuers ungrund (1582) vorr. 63a; darauff sie sagt, sie wirdt dolent (heute) me in nobiskrug sein. Thurneiszer (ein geborener Baseler, der aber früh nach Norddeutschland kam) nothgedr. ausschreiben (1584) 3, 85; so würde in nobis krug ein tantz. Hayneccius H. Pfriem 2132; an leib und seel viel Cains kind in nobiskrug versuncken sind. der postreutter (1591) B 2a; der schwartze engel hole dich, und geb dir noch einmal genug dort in dem roten nobiskrug. Ringwald l. w. 405; wie ich denn auch in diesem zug noch einen (verdammten) in dem nobiskrug vernam. tr. Eck. K 2b; o jud, wo werd ich dich wol heut oder morgen finden? in nobis krucken (numquid orci in culo)? O. Melander jocoseria (1602) 548; dein seel fahr hin in nobiskrug, da ihr ist qual genug. Knösel kunstbossen (1619) C 3b; das würde ihnen ein offne thür sein zum himmelreich auff erden, ja zum teuffel in nobiskrug! Schuppius 880; zieht immer hin in nobiskrug und kommet nimmermehr zurücke! Filidor die Wittekinden (1666) C 1b; im nobiskrug, da man die äpffel an den fenstern brät. S. Dach zeitvertreiber (1668) 244; sein leben und wandel war nicht dorthin (himmel), sondern vil mehr zu nobiskrug und zu desz teuffels weeg gerichtet. Albertinus narrenhatz 401; doch dieses thun und liederliche scheiden in nobiskrug musz gehen. J. G. Burckhart Charilene (1672) 26; in nobiskrug gewesen sein. Chr. Weise Floretto 74; wie Francion auf einem stuhl in den nobiskrug fähret. historie des Francions (Leyden 1714) 9. cap.; in nobiskrug kommen, to go to the devil Ludwig 1077. die form obiskrug weist Vilmar 284 nach: zih erst hin, seh mit aller trew ob sie (die eltermutter) auch in dem himmel sei, dann wann sie wer in obiskrug, da ist ihr ohn das warm genug. J. Gilhausen comöd. grammatica (Marburg 1597) 97. 4@a@gγ) in oberdeutschen schriften des 16. und 17. jahrh. (bei Heros, Fischart und Ayrer noch neben nobishaus, s. 2, a, ε): jetzt ist sie (die seele) gfarn in nobiskrug, da man die kalten küchlein buch. Heros ird. pilgerer 47a; (ihr) schreit doch und schreibt on underlon von einer reformation. wenn gschicht es?ja, im eulenflug, ich denck, ir sparts in nobiskrug. Fischart Dominici leben (1571) X 2b; sie leckten vor durst die kacheln oder rfften wie der reich man im nobiskrug nach eim nassen finger. Garg. 53b; geh zu Chairon in nobiskrug! .. derselbig wirth herbergt dich gern. Ayrer 2669, 9; teufel. du lebst noch bei drei jaren schir, darnach fehrst du in nobiskrug. 2718, 30; teufel. sih da mein juncker Stubenrauch .. biss viltzkommen in nobis krug. D. Klein teuffelische canzelei (Ulm 1625) 106, Alemannia 2, 260; welches beide (krankheiten) gewisse staffeln seind nach nobiskrug. schreiben des kurf. Karl Ludw. v. d. Pfalz u. der seinen 409 Holland; wann sie wünschen, hundert tausend teufel sollen sie holen, in die lüffte (ja in nobis-krug) hinweg führen und zu hundert stückern zerreiszen. Simpl. 2, 663, 5; und will dich endlich zu deiner diebeszunft hinunter in den nobiskrug schicken, allwo du .. hitze genug empfinden wirst (1684) 3, 385; im nobiskrug kommen wir alle einmal nach dem tode zusammen; da wird karten gespielt, und die, welche das hier nicht gelernt haben, müssen fidibus pflücken. Kuhn nordd. sagen 132. 4@bb) ein wirtshaus, 4@b@aα) das der teufel neben die kirche baut (vergl. Germania 26, 78. 197), zunächst im nd. Agricola (1528? vergl. Germania 26, 84) nr. 23 bl. 14a: by desser kerken ... buwet de düvil einen nobiskroch (bei dieser kirchen .. bawet [] der teufel einen nobiskrug. sprichw. 1558 19b), sodann bei A. Musculus, vom hosenteufel (Frankf. a. d. O. 1556) D 2a: so will der teuffel auch sein, da die kinder gottes am dickesten stehen, und wie das sprichwort lautet, bawet er alzeit sein capel und nobiskrug, wo got seine kirche hat. 4@b@bβ) in nd. gegenden ein grenzwirtshaus ('bei dem man gleichsam im andern lande anlangt.' myth.4 837, vgl. Germania 26, 82. 177 ff. mit zahlreichen nachweisen). Schütze 3, 150. Gödeke in d. zeitschr. für Niedersachsen (1852) 367 f.; ostfries. nobiskroog 'name einiger dorfschenken'. Stürenburg 160a. 55) nd. nobiskule, f. (s.kaule, grube th. 5, 348) in einer oldenburg. sage, s. Germania 26, 185. 66) nobisthor, n. name eines thores zwischen Hamburg und Altona (Hamburg. unparth. korrespondent 1825 nr. 201), dessen zusammenhang mit einem nobiskrug nachweisbar ist (Müllenhoff sagen 604), obwol jetzt der name von der inschrift (nobis bene, nemini male) hergeleitet wird. Bädeker Deutschland (1855) 2, 42. 77) nobiswirt, m. der teufel. Herrig archiv 26, 398 (aus einem volksliede vom j. 1585, in welchem der teufel, der Heinrich den Löwen nach Braunschweig zurückträgt, der nobiswirt genannt wird). nobiswirtshaus wie nobishaus 1. Garzoni schauplatz aller künst (Frankf. 1641) 739a.
14003 Zeichen · 330 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    nobis

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    nobis , obis , ein noch nicht mit voller sicherheit erklärtes wort. selbständig ( aber wol erst aus nobishaus, nobiskrug…

  2. modern
    Dialekt
    nobis

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    nobis [nópis Heidw. ; nôpis Co. ] Adj. 1. gelogen, nicht wahr: das is t n.! Co. 2. fertig: die Arwe i t is t n. Heidw. —…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nobis

13 Bildungen · 10 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

nobis‑ als Erstglied (10 von 10)

nobisen

DWB

nobisen , verb. futuere. Lindener schwankb. 7 Lichtenst. vergl. nobis sp. 862.

Nobishaus

Pfeifer_etym

nobis·haus

Nobiskrug m., Nobishaus n. ‘Wirtshaus des Teufels, der Hölle’, auch ‘abgelegene, verrufene Schenke’, mnd. nobiskrōch. Herkunft des Bestimmun…

Nobishus

ElsWB

nobis·hus

Nobishus n. Hölle: ‘warte auff seinen Lohn in Nobishauß da man die Äpffel auffm Zimße brätet’ Martin Parl. N. 131. — Idiotikon Schweiz. 2, 1…

Nobiskretscham

Wander

nobis·kretscham

Nobiskretscham In Nobis-Kretscham, da man die Aepffel auff den Fensterrahmen zu braten pflegt. – Fischer, Psalter, 169, 2.

Nôbiskrôch

MNWB

nobis·kroch

Nôbiskrôch , npr. , 1. Name eines Hauses, gew. Wirtshauses. — * 2. euphem. Bez. für die Hölle, in/nâ N. vāren (als Schimpfwort). — Belege be…

Nobiskrug

Pfeifer_etym

nobis·krug

Nobiskrug m., Nobishaus n. ‘Wirtshaus des Teufels, der Hölle’, auch ‘abgelegene, verrufene Schenke’, mnd. nobiskrōch. Herkunft des Bestimmun…

nobiskrôch

LW

nobis-krôch, Krug, Wirtshaus des Teufels; Hölle.

nobis als Zweitglied (3 von 3)

g(e)schnobis

Idiotikon

g(e)schnobis Band 9, Spalte 1072 g(e)schnobis 9,1072

pro nobis

PfWB

pro·nobis

pro nobis : in der Wendung: Horis pronowis, geht mir's gut, dann low ichs (lobe ich's) [ Schandein Notizen]. RhWB Rhein. VI 1126 pronobissen…