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regen

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

regen m.

Bd. 14, Sp. 504
regen, m. pluvia; altes gemeingermanisches wort, im ostgermanischen neutrum, goth. rign, altnord. regn; im westgermanischen masc. ags. regen, alts. ahd. regan, mhd. regen; als urverwandt wird angesehen lat. rigare benetzen, bewässern, und griech. βρέχειν (für Ϝρέχειν) benetzen, in welchem falle unser wort zerrütteten anlaut hätte. indes darf die vergleichung als sicher nicht gelten. sicher ist nur, dasz regen eine auf germanischem boden entstandene bildung ist, die auch als fluszname (im 10. jahrh. Regan; inter duo flumina videlicet Imbris vulgariter Reng ac Danubii. Schm. 2, 71 Fromm., von 1156) erscheint und dadurch auf die ursprünglichere bedeutung einer stürzenden wassermenge weist. Für die form regen findet sich gekürztes, der schwachen declination zufallendes rege, reg: den stein, den nie kein glock überschal, .. nie kein reg übersprow? Uhland volksl. 8; es ist ein zitiger reg gewesen, die zecken mir ouch ab zuo lesen. Murner narrenbeschw. 11, 93. regen steht 11) in eigentlicher bedeutung, im singular: regen, pluvia, imber. voc. inc. theut. r 3b; imber regen, sprengreng, ren, ran, reinen Dief. 287a; nimbus regen 380c; pluvia regnen, reigen, rein, ren, ran 443a; plötzlicher, kurzer, langer, leichter, schwerer, warmer, kalter, fruchtbarer regen; langwiriger regen pluvia, blatzregen nimbus, imber Dasyp.; ein kalter rägen, gelidus imber Maaler 324c; böser regen, ungesunder, schädlicher regen, pluvia pestilens, insalubris, noxia. dicker regen, densa. gesammelter regen, aqua pluvia collecta, confluens. gesunder, fruchtbarer regen, salubris, foecunda. groszer, starker regen, imber multus, maximus, largus, violentus, praecipitans. frischer regen, gelidus. kalter regen, frigidus. plötzlicher regen, subitaneus. schlechter regen, levis. stetiger regen, continuus, assiduus. übriger regen, nimius. warmer regen, tepidus Stieler 1616; wie zu zeiten durch einen kleinen regen grosze ungestüme der wind gestillet wird. Herold ee 131b; durch finsternis und strömenden regen. Freytag soll u. haben 2, 206; ein tropischer regen. 209; dort über den wald hin müszte man den rauch sehen, wenn dieser dicke regen nicht wäre. 217; wie ein fruchtbar regen nach groszer sonnenhitz vons hohen himmels schlosz sich miltiglich ergeust in seiner erden schosz. C. Kirchner bei Opitz (1624) 182; der (himmel, der) sich herab in jhren (der erde) schosz durch einen warmen regen machet. S. Dach in den ged. des Königsberger dichterkreises 19; ein fruchtbar fetter regen fällt. A. Gryphius (1698) 1, 522; regen zusammen mit andern naturerscheinungen: es sol diese jar weder taw noch regen komen. 1n. 17, 1; er gab jnen hagel zum regen. ps. 105, 32; sich huop ein hagel unde ein regen. Iwein 653; in (den brunnen) rüeret regen noch sunne, nochn trüebent in die winde. 570; diu naht wart vinster unde kalt, eʒ kom ein regen unde ein wint. 5783; [] und geht die halben nacht hofirn im schnee, wind, regen, thut erfrirn. H. Sachs fastn. sp. 1, 79, 322; da ist ein plätzchen, da wächst kein gras; das wird vom thau und vom regen nicht nasz; da wehen die lüftchen so schaurig. Bürger 60b; das neue haus ist aufgerichtt, gedeckt, gemauert ist es nicht, noch können regen und sonnenschein von oben und überall herein. Uhland ged. 62; er ist gekommen in sturm und regen. Rückert liebesfrühl. s. 56; der regen ist gottes: wer ist des regens vater? wer hat die tropfen des tawes gezeuget? Hiob 38, 28; werdet jr in meinen satzungen wandeln, und meine gebote halten und thun, so wil ich euch regen geben zu seiner zeit. 3 Mos. 26, 4; nu aber gibstu gott einen gnedigen regen. ps. 68, 10; er liebt, er wacht, er sorgt vor uns, giebt früh- und späten regen. Günther 46; durch dich befruchtet sich das land, und dürre furchen tränkt dein regen. Hagedorn 1, 9; wie jach, wann gottes regen nieder rauscht, er hinschieszt, und durchs thalgefilde fort den blühnden fleisz der pflüger schleift. Bürger 159b (nach Διὸς ὄμβος Il. 5, 91); er besteht aus tropfen: wer hat zuvor gedacht, wie viel sand im meer, wie viel tropfen im regen, und wie viel tage der welt werden solten? Sir. 1, 2; geb euch gott viel tausent seegen als im meyen tropfen regen. ged. des Königsberger dichterkreises 202; er kommt, fällt, geht nieder, gieszt, trieft, hört auf u. s. w.: und kam ein regen auf erden vierzig tag und vierzig nacht. 1 Mos. 7, 12; und die brünne der tiefen wurden verstopfet sampt den fenstern des himels, und dem regen vom himel ward gewehret. 8, 2; und der donner und hagel höreten auf, und der regen troff nicht mehr auf erden. 2 Mos. 9, 33; da aber Pharao sahe, das der regen und donner und hagel auf höret. 34; gleich wie der regen und schnee vom himel fellet, und nicht wider dahin kompt, sondern feuchtet die erden, und machet sie fruchtbar und wachsend. Jes. 55, 10; noch unangenehmer aber war es, wenn in der letzten epoche regen einfiel. Göthe 24, 192; heute war gerade so viel regen niedergegangen, um den staub zu löschen. 27, 71; (wolkenmassen, die) als gewitter, nebel und regen niedergehen. 20; immer lauter schlug der regen auf die kronen der bäume. Freytag soll u. haben 2, 206; noch läszt der regen nicht nach. 209; noch immer rauschte der regen herab. 210; der regen hört auf. 225; der regen gosz nun in bächen durch die luft. G. Keller leute von Seldwyla 1, 95; (der fürst) fragt ein bauren, was er mein, für wetter solchen tag werd sein? er sprach, wenn ichs thu recht erwegen, so wird es heut noch thun ein regen. L. Sandrub kurzweil 166; 's kommt regen, fährmann. meine schafe fressen mit begierde gras, und Wächter scharrt die erde. Schiller Tell 1, 1; da gieszt unendlicher regen herab. bürgschaft v. 36; des regens gusz, der drauszen gewaltsam herabschlägt. Göthe 40, 331; das laub, das, gefrischt vom regen, gewisz heut kräftiger riecht. Voss Luise 2, 344; die sonne zieht regen sagt man, wenn wässrige streifen von den wolken weg zu ihr hinauf zu gehen scheinen; seht, wie die nebel rauchen, die see noch stürmt, Orion regen zieht! Schiller hist.-krit. ausg. 6, 387; den regen abtragen, von etwas wegleiten: der (hut) war wol bestulpet, berondelet, bewollzottet und uberhängig wie die altdickitetische tächer zu Ach, Cöln und Metz, und die furmännische rotte Schweizer paret, das es eim auf der achsel lag und den regen abtrag. Garg. 118b; der (ein hundsköpfischer mensch) hab ein fuosz der sei so breit, dasz er den regen jm abtreit. Grobian. J 2b (v. 2248); der regen tränkt die erde, die erde trinkt den regen: es hat berge und awen, die der regen von himel trenken mus. 5 Mos. 11, 11; die erde die den regen trinket, der oft uber sie kompt. Hebr. 6, 7. 22) regen, im plural, entweder von einzelnen regengüssen: die gottlosen ... sind durch deinen mechtigen arm gesteupt, da sie durch ungewönliche regen, hagel, gewesser, den sie nicht [] entgehen kundten, verfolget, und durchs fewer aufgefressen worden. weish. Sal. 16, 16; allda fallen die regen gar klein auf drei oder vier stund. Frank weltb. 225b; wir haben viel, grosze und stetige regen underwegs gehabt, magnos et assiduos imbres in itinere habuimus. Stieler 1616; wolken senken sich, regen stürzen nieder, und regenströme ziehen nach dem lande zu. Göthe 27, 20; viele kleine regen machen einen platzregen. Simrock sprichw. 448; seine stirne glich dem sommertag, den nach dem schönsten morgen gewölk und graue regen überziehn. Wieland 2. suppl.-band 93; oder von verschiedenen arten des regens: derer wunderregen an diesem orte nicht zu gedenken, da es in den vorigen uralten zeiten .. allerlei dienliche nahrungsmittel, z. ex. fleisch, fische, korn u. s. f. geregnet. öcon. lex. 2009; mancherlei regen. der beste regen, meint der adjunkt, sei doch immer der, mit welchem der himmel unsere felder und weinberge tränkt, und den segen fruchtbarer zeiten sendet. aber was sagen wir dazu, fragt der adjunkt, wenn schwefel oder blut regnet, wenn frösche, steine oder gar soldatenhüte regnen? Hebel 2, 19. 33) regen, das im regen gekommene wasser, regenwasser: aus seinen goldnen locken drückt ich den regen aus. Gleim 2, 282. 44) regen, in vergleichen: meine lere triefe wie der regen, und meine rede fliesze wie thaw. wie der regen auf das gras, und wie die tropfen auf das kraut. 5 Mos. 32, 2; er wird herab faren wie der regen auf das fell, wie die tropfen, die das land feuchten. ps. 72, 6; sieh den segen von deines vaters lehren, sie sind sanft, wohlthätig, wie regen einem dürren felde! Iffland 3, 223; du (heiliger geist) wirst aus des himmels throne wie ein regen ausgeschütt. P. Gerhard 76, 18; drum hasch die freuden, eh sie der sturm verweht, die gott, wie sonnenschein und regen, aus der vergeudenden urne schüttet! Hölty 106 Halm; ei, wie sieht der aus! so grau wie regen, hart und sorgenvoll. Freytag dram. werke 1, 134; mit bezug auf die hervorlockende kraft des mairegens: wie dem pilger der quell silbern entgegen rinnt, wie der regen des mais über die blüthen träuft, naht die liebe. Hölty 96 Halm. 55) in sprichwörtern und redensarten: das jr nicht dem regen entlauft, und fallet ins wasser. Luther 3, 117b; so werden sie dem regen entlaufen und ins wasser fallen. 377a; wenn man dem regen entleuft, so kompt man mitten ins wasser. 4, 32b; und gehet jnen nach dem sprichwort, lauf aus dem regen und fall ins wasser. 443b; das heiszt den regen fliehen und ins wasser fallen. Kirchhof wendunm. 181a; der entschlieszt sich doch gleich, den heisz ich brav und kühn! er springt in den teich, dem regen zu entfliehn. Göthe 2, 266; aber schau, von dem regen in die traufe. Coelestina kommet mir so recht entgegen, als wenn sie bestellet wäre, mir etwas in den weg zu legen. A. Gryphius (1698) 1, 777; eine geringe schwachheit wolte er nicht vertragen, nun musz er eine übermäszige boszheit einfressen, und kommt so zu reden ausz dem staube in die mühle, aus dem regen in die traufe. Chr. Weise erzn. 14 Braune; wenn er itzt bei mir sein sollte, würde er sicherlich aus dem regen in die traufe kommen. Lessing 12, 194; aus dem regen in die traufe! Göthe 57, 178; so würde doch der kartesianische grundsatz zu nichts anderm gedient haben, als ihn aus den zweifeln an seinem dasein in die gewiszheit, dasz er nicht sei, zu stürzen, welches in der that nicht viel besser gewesen wäre als aus dem regen unter die traufe zu kommen. Wieland 11, 297; er ist vor dem rägen under das tach kommen, als sprichwort mit der auslegung: er ist grad rächt gestorben, öb er zuo armuot kam. Maaler 324c; regen und segen kommt vom herrn. nach regen kommt sonnenschein. ein kleiner regen macht nicht nasz. Simrock sprichw. 448; kleiner regen macht groszen wind legen. ebenda; mit bedenklichem antheil erkundigte er (ein Italiäner) sich nach Weimar. wie steht es denn, sagte er, mit dem manne, der zu meiner zeit jung und lebhaft, daselbst regen und [] schönes wetter machte? ich habe seinen namen vergessen, genug aber, es ist der verfasser des Werthers. Göthe 28, 110; soll aber dein verdrusz des regens bote sein, wir hätten durch das jahr kaum dreimal sonnenschein. J. Grob versuchgabe (1678) s. 13; wer nur am regen krank gewesen, der mag durch sonnenschein genesen. Uhland ged. 47. 66) regen bildlich, in mehrfacher anwendung; mit bezug auf das befruchtende des regens: aber ihm (einem wirt in bezug auf einen gast) doch nicht geriethe, sonder den besten regen ein anderer zoge. Montanus schön büchl. (1557) 8a, vergl. nachher auch goldener regen; in anwendung auf das nasz der augen, die trähnen: am gewitterregen seiner augen. J. Paul mumien 3, 30; umbe ir herren smerzen wart ir riuwe alsô grôʒ daʒ ir ougen regen begôʒ der slâfenden füeʒe. armer Heinrich 478; auf das aus wunden spritzende blut: ûʒ ougen unde ûʒ herzen sol man niht gieʒen waʒʒers trahen, man sol verrêren unde slahen ûʒ tiefen wunden bluotes regen. troj. krieg 23491; für schmerz und unglück, im gegensatz zu dem dem sonnenschein verglichenen glücke: ich meinte auch ihn mit seiner blüte, in welche der schmerz nie seinen schweren regen werfe! J. Paul Hesp. 4, 29; im glück ist er verwegen; kömmt aber sturm und regen, fällt herz und mut dahin. P. Gerhard 267, 15; namentlich gern von einer menge dinge, die regengleich hernieder fallen; mit genitiv: plötzlich stürzt von dem bewegen prasselnd ein geschwinder regen reifer eicheln von dem gipfel. Gleim 3, 427; ernst setz ich, wann er spottet, sanftheit, wann er schilt, trotz, wann er mich verachtet, ihm entgegen, und seinem schwerd, und seiner pfeile regen — der wahrheit demantschild. Gotter 1, 373; oder mit der präp. von: ein regen dick von blei, stein, erz und fewerschlossen mit schwarzem dunst und brunst wirt wider auszgegossen mit scheutzlich-herbem tod auf des feinds ganzes heer. Weckherlin 630; bis die schüchternen rudel vor eurem zelte vorbeifliehn, die ein tödtlicher regen von pfeifenden kugeln ereilet. Zachariä tageszeiten s. 86; es schüttelt der strauch ihr einen regen von blüthen nach. Hölty 104 Halm; indem ein regen von zechinen auf ihren schoosz ihm durch die finger fällt. Wieland 21, 217; ein unsichtbarer regen von schlummerdüften stärkt der schönen dulderin matt schlagend herz. 23, 170 (Oberon 10, 10); blitzender regen, kugelregen (th. 5, 2544): hört ihrs? schon jauchzt es uns donnernd entgegen! brüder, hinein in den blitzenden regen! wiedersehn in der bessern welt! Körner werke 1, 129; goldner regen, von goldstücken: ich kann dir keine reichthümer hinterlassen, deine gestalt und deine gaben sind alles was du hast; aber sei unbesorgt, sie werden dich, wenn du klug bist, in einen goldnen regen setzen. Wieland 12, 89; so bald nicht mehr der goldne regen rinnt, ist keine Danae, so bald im trocknen becher der wein versiegt, ist kein Patroklus mehr. 9, 5; gottes segen folgt auf arbeit; goldner regen fällt auf fleisz! Gleim 2, 208; von der gelben kornfrucht: (das füllhorn des herbstes) das mit lächelnden früchten, und schwellenden trauben gefüllt ist, und mit güldenen regen die jauchzenden ebnen erfreuet. Zachariä tageszeiten 11; (die hühner) kommen aus scheuren und ställen zurück, bis güldener regen aus der zarten hand sie begrüszt. 21; vom obst: oder wenn ein lieblingsbaum gelb und bräunlich kirsch und pflaum, äpfel, grosz und rothgestreift, nusz und goldne birne reift, alles kreischt und alles nascht, und den goldnen regen hascht. Voss 6, 200; aber auch von der liebe und gnade gottes: o gülden regen, gülden flusz, von beiden (vater und sohn) gleich ergossen. Spee trutzn. 128, 211 Balke; [] desz höchsten gnaden-schein wird deine sonne sein, sein thewres wort dein güldner regen. S. Dach in den ged. des Königsberger dichterkreises 71. goldregen ist der name eines strauchs, cytisus laburnum, wegen seiner traubenartig niederhangenden gelben blütenbüschel. Pritzel und Jessen 126b.
14759 Zeichen · 228 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    regenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +19 Parallelbelege

    regen stn. die bewegung. daʒ regin im sulchin smerzin bôt Jerosch. Pf. 90. a.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    regensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    regen , sw. V. Vw.: s. reien (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rêgen

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Rêgen , verb. reg. act. welches mit bewegen gleichbedeutend ist, im Hochdeutschen aber am häufigsten nur von einer gerin…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    regen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    regen I refl 1 sich rühren, sich (ungerichtet) bewegen, auch als Zeichen des Wach-, Lebendigseins; mehrf von Naturersche…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Regen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Regen , Nebenfluß der Donau in Bayern, entspringt im Böhmer Wald, mündet nach 22 Ml. bei Stadtamhof, Regensburg gegenübe…

  6. modern
    Dialekt
    regen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB rege n [rêkə M. ; rêjə Str. Brum. Hf. Rothb. Lohr ; ræjə K. Furchhsn. Dunzenh. Ingenh. Hf. Geud. ] 1. t…

  7. Spezial
    regen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    re|gen I vb.tr. möie (möi, moiü), armöre (armör, armoiü) II vb.refl. sich regen 1 se armöre 2 ‹fig› (erwachen) se desced…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit regen

770 Bildungen · 479 Erstglied · 282 Zweitglied · 9 Ableitungen

regen‑ als Erstglied (30 von 479)

Regenbaum

SHW

Regen-baum Band 4, Spalte 1309-1310

Regenblume

SHW

Regen-blume Band 4, Spalte 1309-1310

Regenbogen

SHW

Regen-bogen Band 4, Spalte 1309-1310

Regenbutzen

SHW

Regen-butzen Band 4, Spalte 1309-1310

Regenbütte

SHW

Regen-bütte Band 4, Spalte 1309-1310

Regendach

SHW

Regen-dach Band 4, Spalte 1309-1310

Regendecke

SHW

Regen-decke Band 4, Spalte 1311-1312

Regenfall

SHW

Regen-fall Band 4, Spalte 1311-1312

Regenfaß

SHW

Regen-faß Band 4, Spalte 1311-1312

regenfest

SHW

regen-fest Band 4, Spalte 1311-1312

Regenguß

SHW

Regen-guß Band 4, Spalte 1311-1312

regenhart

SHW

regen-hart Band 4, Spalte 1311-1312

Regenhaube

SHW

Regen-haube Band 4, Spalte 1311-1312

Regenhaus

SHW

Regen-haus Band 4, Spalte 1311-1312

Regenhimmel

SHW

Regen-himmel Band 4, Spalte 1311-1312

Regenhut

SHW

Regen-hut Band 4, Spalte 1311-1312

Regenjahr

SHW

Regen-jahr Band 4, Spalte 1311-1312

Regenkannel

SHW

Regen-kannel Band 4, Spalte 1311-1312

Regenkrott

SHW

Regen-krott Band 4, Spalte 1311-1312

Regenkäp

SHW

Regen-käp Band 4, Spalte 1311-1312

Regenloch

SHW

Regen-loch Band 4, Spalte 1311-1312

Regenluft

SHW

Regen-luft Band 4, Spalte 1311-1312

Regenmal

SHW

Regen-mal Band 4, Spalte 1311-1312

Regenmann

SHW

Regen-mann Band 4, Spalte 1311-1312

Regenmantel

SHW

Regen-mantel Band 4, Spalte 1311-1312

Regenmohr

SHW

Regen-mohr Band 4, Spalte 1311-1312

regen als Zweitglied (30 von 282)

Únteregen

Campe

Únteregen ( Untereggen ), v. trs . ich ege unter, untergeegt, unterzuegen , vermittelst der Ege unter die Erde bringen. Den Samen unteregen.…

a(n)regen

Idiotikon

a(n)regen Band 6, Spalte 733 a(n)regen 6,733

abendregen

DWB

abend·regen

abendregen , m. nnl. avondregen, abends fallender, figürlich: wenn der abendregen der erinnerung auf die heiszen wangen fällt. J. Paul Hesp.…

ABREGEN

DWB2

DWB2 ABREGEN vb. DWB2 DWB2 DWB2 1 anregen, erwähnen: 1633 daß keiner auff den eckern .. mehr beschweret werden solte, dann in der ersten ver…

afdragen, dregen

LW

afdragen·dregen

af-dragen, -dregen, 1. ab-, wegtragen; entfernen; abwenden. 2. Abtrag machen, Entschädigung leisten, büssen wofür. 3. Abbruch thun.

afschregen

MeckWB

Wossidia afschregen schräge machen, von schreg schräge; dat Dack afschregen Ro; an de Butenenns von de afschregten Strohdäker Bri. 5, 131.

andragen, dregen

LW

andragen·dregen

an-dragen, -dregen, 1. förderlich sein, helfen. Ggs. afdragen. 2. melden, vorbringen, beleumunden, meist in bösem Sinn: anschwärzen, anklage…

ane regen

Lexer

aner·egen

ane regen BMZ anrühren Narr. her habe einen schatz, den manich babist nach ny angereget hat Ugb. 354 s. 401 ( oberlaus. );

anregen

DWB

anregen , incitare, ein unsrer sprache, gleich dem einfachen regen eignes, gewis uraltes wort, das goth. anaragjan, ahd. anareccan, reggan (…

anrogen, regen

LW

anrogen·regen

an-rogen, -regen, anrühren, in Bewegung setzen; bildlich: antreiben, auch im Wege Rechtens wozu veranlassen, belangen.

Aprilenregen

PfWB

april·en·regen

Aprilen-regen m. : BR.: Aprillereje is em (dem Bauer) geleje [ NW-Frankeck , ähnl. PS-Geisbg GH-Zeisk ]. Märzeschnee dut Frucht un Weinstock…

Aprillenrëgen

ElsWB

aprillen·regen

PfWB RhWB Aprille n rëge n m. Regen im April: ‘Awrille-Räge, Gottes Säge’ Mü. Mat. 4, 41. ‘Der Prillenregen ist jn (den Bauern ) gelegen’ Fi…

Aprillrêgen

Adelung

aprill·regen

Der Aprillrêgen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Regen im Aprill. Da diese gemeiniglich nicht anhaltend zu seyn pflegen, so nennt man auch …

aschenregen

DWB

aschen·regen

aschenregen , m. Humboldt ans. der nat. 280 . Göthe 28, 39 ; der feuerregen der entzückung war nun als ein finsterer aschenregen in seine of…

auferregen

DWB

aufer·regen

auferregen , excitare, aufregen: ein falscher eifer, furcht zerstören Mekkas auferregten kreis. Göthe 7, 150 .

aufregen

DWB

auf·regen

aufregen , excitare, erregen, stärker als anregen. sinnlich, die elemente zur thätigkeit reizen: der sturm regte das gewässer auf, der wind …

beregen

DWB

bere·gen

beregen , concitare, memorare, anregen: die beregte, mehr beregte sache. sich beregen, sich regen, rühren: die mit den piken konnten sich ka…

blazregen

Lexer

blaz·regen

blaz-regen stm. platzregen Np. 279. Tuch. 120, 3. Dfg. 106 b . s. blaz.

blütenregen

DWB

blueten·regen

blütenregen , m. aber vollen blütenregen schüttelt schon der laue west. Göthe 1, 132 .

blutregen

DWB

blut·regen

blutregen , m. imber sanguineus: ( gold ) ein regenschirm gegen die blutregen des lebens. J. Paul Fixl. 118 .

dörchdrēgen

MNWB

doerch·dregen

° dörchdrēgen (drāgen , drēgen) , stv. , dörchdrēgent wint fester, stehender (beständiger) Wind.

dorchdregen

KöblerMnd

dorchdregen , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. dörchdrēgen* (2)

Ableitungen von regen (9 von 9)

beregen

DWB

beregen , concitare, memorare, anregen: die beregte, mehr beregte sache. sich beregen, sich regen, rühren: die mit den piken konnten sich ka…

beregene

BMZ

beregene swv. beregne. begoʒʒen und beregenet g. sm. 180. complutus, pluviis irrigatus, beregnat gl. Mone, 4, 232,35. beregent leider unde n…

beregenen

Lexer

be-regenen swv. BMZ beregnen Pass. von im daʒ tuom mit wîhe wart beregenet Loh. 7596. bereinet conplutus Voc. Schr. 522.

entregen

Lexer

ent-regen swv. erregen. in deme daʒ diu sêle got ûʒ sprichet, daʒ entreget doch niht eigenlich wârheit in ime sînes wesendes Myst. 2. 113,2 …

erregen

DWB

erregen , incitare, commovere, kommt mhd. nicht vor, wie auch das einfache regen selten (vëdere regen Trist. 23, 10), ahd. regan = ragian un…

geregen

DWB

geregen , n. , coll. zu regen, regenwetter, landregen, ahd. girigini, mhd. gerigene, gerigen Lexer 1, 879 . Schm. 2 2, 71: das gerigen hat d…

geregenen

Lexer

ge-regenen swv. BMZ regnen Zürch. jahrb. Mar. 181,3.

regene

BMZ

regene swv. ahd. reganôn Graff 2,442. vgl. Gr. 2,957. ofte joch genôte der himel regenôte Exod. Diemer 144,27. eʒ regent bêdenthalben mîn, d…

verregen

DWB

verregen , verb. aufregen, erregen: kompt euch etwas draus, so hab ich euch treulich gewarnt und das meine gethan; hoff auch mein gnädigster…