Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
april m.
april , m. aprilis. mhd. abrille, abrelle in schwacher form ( gesch. der d. spr. 84), woher die schreibung aprill bei einigen, doch lautet uns der gen. heute aprils, nicht mehr aprillen, welches nur einige zusammensetzungen wahren. einen zum april, in den april schicken, führen, ( J. N. Götz sagt blosz: aprilführen) ihn am ersten april vergeblichen gang thun lassen oder sonst auf irgend eine weise teuschen. am ersten april schickt man die narren wohin man will; dergleichen druckfehler sind bei hr. Klotzen sehr häufig, so dasz besonders von seinen anführungen der klassischen schriftsteller unte…