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traube

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

traube f.

Bd. 21, Sp. 1286
traube, f. , älter auch m. verbreitung, form und herkunft. 11) hoch- und niederdeutsches wort. grundform *þrûBan- (daneben auch þrûBôn-?), ahd. thrubo (Otfrid II 23, 13), drubo und spät trubo, s. Schatz ahd. gram. § 193; mhd. trûbe; as. thruuo, thrufo; mnd. druf; nd. druf, druve; mnl. druve, druuf; nl. druif. entlehnt sind schwed. druva (mittelschwed. vindruva), n. drue. 22) im ahd., altsächs. und mhd. durchweg als masculinum belegt, das auch im frühnhd. noch vorherrscht und in zusammenhängender bezeugung schriftsprachlich bis zum ende des 17. jh. reicht; die flexion ist zunächst schwach, vgl. bei Graff 5, 251; Schatz ahd. gr. § 373; mhd. wb. 3, 118b; Lexer 2, 1533 sowie den trauben erste dt. bib. 4, 51 lit. ver.; A. v. Eyb dt. schr. 1, 75; einen schönen, rothen trauben Spee trutznacht. (1649) 313; ein roiter drube voc. ex quo (15. jh. md.) bei Diefenbach 502a; also wird der traube mit füszen getreten H. Fabricius auszug bew. hist. (1599) 914; mit flexivischem -n im nom. sing., wohl schon im 15. jh.: [] botrus truben, weintrauben, windruben bei Diefenbach gl. 79c; häufiger seit dem 16. jh.: ein drauben hoh. lied 1, 14; der trauben uva, botrus, racemus Maaler 406b; Sebiz feldbau (1571) 333; bey monschein wird kein trauben zeytig W. Spangenberg anm. weisheit lustg. (1621) 119. im 18. jh. wird das masc. seltener: einen trauben M. Kramer teutsch-it. 2 (1702) 1115a; einen gantzen trauben Faszmann d. gelehrte narr (1729) 59; von einem eintzigen trauben, der bey einer halben elle lang der asiatische avanturier (1754) 162; von dem groszen trauben Schiller briefe 2, 101 J.; (1780-1782) J. G. Müller aus d. Herderschen hause 12 Bächtold; im 19. jh. schriftsprachlich nur noch vereinzelt als masc. und wohl mundartlich begründet: eszt ihr brav trauben? ich habe, als ich krank war, einen einzigen gegessen, welcher mich sechs batzen kostete (1840) G. Keller bei Bächtold leben (1894) 1, 142; einen reifen trauben Ludw. Pfau Benjamin (Stuttgart 1876) 134. — starke formen treten seit dem spätmhd. auf: er hiet ein weintraub in der hanndt Seifrit Alexander 1729 Gereke; bes. frühnhd.: das kind, welches den traub führt Fischart bibl. fig. (1576) widm. 2b; zuo dem bach des trubes erste dt. bib. 4, 51; tal des traubes ebda 4, 135; auch des trubens zimm. chron. 1, 428, 12 B.; umb des draubens willens 4. Mos. 13, 25; das holz des traubens Frisius 1181b; häufiger und länger erhalten im nom. sing.: uva win-, weintrub, -drub (md. vocabb. d. 14. u. 15. jh.) bei Diefenbach 632a; der traub, den die landspäher ... truogen J. Öcolampadius über M. Luthers buch bekentnusz genant (1528) 129a; ein ohnzeitiger traub W. spangenberg anmut. weish. lustgarten (1621) 119; (es) wird ... sich lan finden ... mancher traub Spee trutznachtig. (1649) 202; ein groszer traub J. v. Sandrart iconologia deorum (1680) 152b. 33) neben dem mascul. ist das schwache femininum für die älteren sprachstufen dünner bezeugt, doch schon im ahd. gesichert seit dem 10. jh.: (gen. sing.) trubun ahd. gl. 1, 359, 60; 2, 408, 55; trupun 2, 406, 18; wintruba 4, 168, 2; truba Notker 3, 374, 3 P. gegen drubo 2, 630, 27, vgl. Schatz ahd. gr. § 373; die ältesten ahd. belege wie botrum drubun ahd. gloss. 1, 363, 32 St.-S. sind mehrdeutig, ebenso im altniederfrk. thruuon ahd. gloss. 1, 711, 12 trotz Gallé altsächs. gr. § 335, 5, s. J. Franck altfrk. gram. 195, und im mhd. u. frühnhd. fälle wie dû ... der reinekeit ein trûbe lobgesang 21, 10 L. Wolff; botrus windrube, weintraube Diefenbach 79c, im mnd. racemus ... druf Schiller-Lübben 1, 590, sowie vor allem die zahlreichen pluralformen, die hauptanwendung des worts, s. Lexer 2, 1533. eindeutige belege für das femin. sing. sind im mhd. noch selten: dâ funden si eine (einen mhd. wb. 3, 118b) trûben bei Diemer dt. ged. d. 11. u. 12. jh. 64, 1; zuo einer trouben var. neben zuo einem trûben in hs. d. 13.-14. jh., s. zeitschr. f. dt. altert. 7, 364; auch im ältern nhd. nicht häufig; erst seit dem 17. jh. geläufiger; Luther, W. Spangenberg, auch noch M. Kramer brauchen masc. und fem. nebeneinander; gelegentlich mit -en im nom. sing.: Escol heiszt eine drauben Luther 7, 488 Bindseil (anm. zu 4. Mos. 13, 25); ein unzeitige drauben (n. sg.) Hiob 15, 33; in einer drauben Jesaia 65, 8; 4. Mos. 13, 24; die traube (n. sg.) Martin Rinckart bei Fischer-Tümpel 1, 455; eine traube ... neben der andern W. Spangenberg lustgarten (1621) 121; die schönste trauben (acc. sing.) Opitz teutsche poem. 105 ndr.; eine schöne weintraube Abr. a s. Clara etw. f. alle 1 (1699) 641. in den wbb. erst seit dem 17. jh. als femin. verzeichnet: traube, f. Hulsius-Ravellus teutsch-frz.-it. (1616) 326b; eine weintraube Corvinus fons lat. (1623) 938; traube, f. Stör dict. (1662) 487a; Schottel haubtspr. (1663) 1433; Stieler (1691) 2301; in der starken form des singul. seit d. mitte d. 17. jh.: einer welcken traube (dat. sg.) S. Dach 1, 172 lit. ver.; vom ende des 18. jh. ab gilt schriftsprachlich nur noch das femininum. 44) in den mundarten aber hält sich das mascul. im westen und süden des sprachgebiets, bes. in weinbautreibenden gegenden, s. Fischer schwäb. 2, 327, vgl. auch träubel, m.: druve, m. Hönig Köln. 38b; der traube Autenrieth pfälz. 141; 'auch nassau. meist masc.' ebda; der trauwə Lenz Handschuhsheim. 71; traubə, draub, traubən Fischer [] schwäb. 2, 238; im Allgäu der traub A. W. Grube streiflichter (1876) 29; der trauppen Schmeller-Fr. bair. 1, 672; traupe, m. Schmeller cimbr. 178b; doch fehlt auch in diesen gegenden das femin. nicht: drauwf, fem. Christa Trier 70a; truw, drauf Follmann lothr. 107a; trubə, f. Streiff Glarner ma. 81; Wiget Toggenburg 77; traupe, f. Unger-Khull steir. 166b; hier auch das fem. neben dem masc. in demselben gebiet; z. b. els. einen trauben u. traub, f. Martin-Lienhart 2, 737; tirol. traupp, traupp'n, f. u. m. Schöpf 753; öfters dann mit bedeutungsdifferenzierungen: der trauwe 'die ganze frucht', die traub 'die einzelne beere' Reuting Höchst. 45; umgekehrt Meisinger Rappenau 205; traupe, f., 'die beeren der traube', m., 'eine menge von kleinen dingen' Lexer kärnt. 67; mit anderer unterscheidung: der truhven 'der weinstock', di truhf 'die traube' Waldbrühl rhingscher klaaf 214; entsprechend wb. d. lux. ma. 69. ausschlieszlich femin. ist traube im ganzen norden des sprachgebiets, z. b.: di druv Rovenhagen Aachen 25; druf Leithäuser Barmer ma. 44b; drûwe, f. Woeste westfäl. 60b; Damköhler Nordharz. 47a; Schambach Götting. 50a; Teuchert neumärk. 145; drouwe Bauer-Collitz waldeck. 23b; druuv Mensing schleswig-holstein. 1, 881; Mungard Sölring 54; drüw, f. Schmidt-Petersen nordfries. 29a. 55) neben anlautendem tr-, seit dem spätahd. die regel, findet sich dr- auszer im nd. hauptsächlich in md. u. alem. quellen, schriftsprachlich bis ins 17. jh.: drube (12. jh.) Hoffmann v. Fallersleben sumerlaten 4, 62; 2, 70; drube, windrub, -draub, druben in md. vocabul. des 15. jh. bei Diefenbach gloss. 502a; 632a; 29c; 79c; 482b; drauben Alberus dict. (1540) F f 2b; der draub H. Bock kreutterbuch (1587) 375a; 376b; drauben Serranus syn. libell. (Nürnberg 1552) 53b; B. Waldis psalter (1553) 142b; die drauben Eyering prov. cop. (1601) 1, 462; drauben Hulsius (1618) 95b; Dannhawer cat.-milch (1642) 1, 311. Luther hat nur drauben Hiob 15, 33; 4. Mos. 13, 25; Jerem. 8, 13; Matth. 7, 16 u. ö.; bei Fischart gelegentliches draub (s. nachtrab v. 1888 Kurz) neben häufigerem traub(en) bibl. fig. (1576) widm. 2b; Garg. 79 ndr.; drauben Soranus thes. (1587) 976a neben weintrauben ebda 114b. 66) neben der altbezeugten hauptbedeutung 'weintraube' (s. u. 1) steht die allgemeinere 'haufen zusammensitzender früchte, blüten, pflanzen', die, in der schriftsprache jung und zumeist deutlich übertragen, in den mundarten der nordwestlichen und südlichen randgebiete, vor allem in den ableitungen (s.träubel 2 und traubig, -lich), offensichtlich selbständigen charakter hat (s. u. 2 und 3). aus ihr kann sich die übliche bedeutung in weinbautreibenden gegenden verengt haben. ob darüber hinaus eine noch allgemeinere, ältere bedeutung 'menge, haufen, klumpen von gleichartigen einzeldingen überhaupt' zugrunde gelegt werden darf (vgl. träubel 5), bleibt ungewisz: die spuren dafür sind entweder zu vereinzelt oder in ihrer selbständigkeit nicht völlig gesichert oder in ihrer zugehörigkeit zweifelhaft (s. u. 6). noch unsicherer ist es, ob es sich bei der bedeutung 'knopf, knauf, klotz' u. ähnl. (s. unter 7) um übertragenen oder selbständigen gebrauch handelt; in einzelfällen ist auch die zugehörigkeit unwahrscheinlich, trotz Hellqvist et. 1011 f., der schwed., norw.,n. dial. trubb 'kurze, dicke figur', 'stumpf, stummel' heranzieht; die seit Schade altd. wb. 1, 112 oft wiederholte zusammenstellung mit lit. trupùs 'bröckelig', kirchenslav. trupъ truncus, membrum, griech. τρύφος 'bruchstück' ist wegen der bedeutungsferne abzulehnen, vgl. Persson beitr. z. idg. wortforschg. 858; Trautmann baltoslav. wb. 326 f. bedeutung und gebrauch. 11) frucht des weinstocks, die weintraube; seit dem ahd. für uva, botrus, racemus, corimbus drubo, trubo, wintrubo Graff 5, 251 f.; trube Hoffmann v. Fallersleben sumerlaten 40, 48; truben, weintraube Diefenbach 79a; 632a u. ö.; acinus, uva beere von trauben, weinbeere Dentzler clavis (1716) 648a. allgemein, ohne besondere einzelvorstellung gebraucht, fast nur im plural: als vil all berge trauben geben Fischart Garg. 85 ndr.; [] ... dies land mit seinen lorbeersträuchen, von korn und trauben segenschwer Geibel w. (1883) 1, 115 Cotta; das kali ..., das sich besonders in unreifen pflanzen, z. b. trauben, so häufig findet Hegel 7, 1, 531. so als obstart, oft in verbindung und gegensatz mit andern früchten: traub, den man nit zuo wein, sondern alleyn zuo speisz zeühet Dasypodius (1537) 442b; im herbst ... wolte ich frische trauben und obs mir genug essen volksbuch v. dr. Faust 86 Braune; als kirsen, pflaumen, trauben Paracelsus opera (1616) 2, 130 Huser; wenn auszer den gewöhnlichen obstsorten auch aprikosen, pfirschen und trauben wohl gerieten Göthe II 4, 99 W.; viel trauben eszen gereütt man etlich mahl, wen man einen braffen tribsdrill bekompt Elisabeth-Charlotte briefe 1, 297 Holland; ich langte gedankenlos nach den trauben in der krystallschale Storm werke (1899) 1, 42. häufig mit besonderer bedeutungsnüance: 1@aa) meist als fruchtstand, traubengehänge, beerenbüschel gesehen: racemus, conglobacio uvarum druf bei Schiller-Lübben 1, 590; der gantz traub oder zweig racemus Dasypodius (1536) 439b; Frisius 1113b, vgl. uva eyn wyntrub est totus cum racemis et acinis gemma gemm. (Straszburg 1508) e 5b. so in der zusammenstellung mit weinstock, rebe, stengel, laub u. dergl.: da irfrois der win unde di truben an den stocken Limburger chron. 85 Wyss; Seb. Franck chron. Germ. (nov. 1538) 284a; drauben am weinstock hoh. lied 7, 8; Jerem. 8, 13; der ... von mancherley art trauben behängten weinstöcke Faustbuch d. christl. meinend. 12 Szamatolski; der rebenstock voll trauben schwAer Spee trutznacht. (1649) 124. — an den truben ..., da er an der reben hieng hs. d. 14. jh. bei Schmeller-Fr. 1, 640; der win stat also wol, das man an ainer reben het fünden 80 trüben bei Steinhausen privatbriefe 2, 76; reben stetz voll truben Niklas v. Wyle transl. 234 Keller; Luther 35, 437, 15 W.; die reben nicht ein trauben gebracht haben Guarinonius grewel 35. — wann der traub ... anfengt zeittig zu werden, schneiden sie den stengel, daran er henget, bisz auff die mitten entzwei oder ab G. Braun beschreib. u. contrafactur 5, 11a; ein trauben mit den trappen Dentzler clavis (1716) 95a. — die traube ist mit laub bedeckt Steinbach dt. wb. (1734) 2, 845; und längs dem flusz auf hohem rain im laub die traube schaukelt Fr. Rückert 3, 89. — besonders ausgesprochen im gegensatz zu den die traube bildenden beeren, vgl. racemus ... eine traube von kleinen beeren, so man am stock hangen lässet Weismann lex. bipart. (1698) 444b; grape der kamm, woran die weinbeeren an der traube hangen Frisch nouv. dict. (1772) 1085; schneite die drauben auff erden, denn jre beer sind reiff apokal. 14, 18; ach dasz ich doch nur alle tag ein beerlein hätte von einem trauben aus dem gelobten land continuatio speculi Speideliani (Nürnberg 1686) 307; an einer süszen traube musz wohl beer an beere sitzen Cl. Brentano 2, 147; besonders bei artbestimmung: bumastus traube mit groszen beeren Stieler 2301; die persischen trauben mit schwarzen ... fleischigen, abstehenden beeren Krünitz 187, 126. — in andern fällen reichlichster anwendung ergibt sich diese specialvorstellung, mehr oder weniger deutlich hervorgekehrt, aus dem zusammenhang: als angezaigt worden, man hab trauben pracht, hat sie von stund an bevolhen, man soll ir etliche bringen ... hat sie onerlesen ainen darausz genommen und darvon gessen zimm. chron. 1, 428 Barack, vgl. auch oben asiat. avantur. 162 und G. Keller sp. 1287; vor allem aus der wahl des verbs, vgl. unten 1 e: wir eilten ... die weinberge hinauf, brachen unsre hüte voll schöne rothe trauben Ulr. Bräker sämtl. schr. (1789) 1, 153; es giebt ein land, heiszt Kanaan, da tragen an einer traub zwei mann! A. v. Arnim 19, 85 Grimm; [] wie sie die köstliche traube mit heiter staunendem blicke über sich halten Hölderlin ges. dicht. 1, 60 Litzmann. 1@bb) in beschränkterer anwendung für die einzelbeere, mundartlich z. b. für Rappenau, Höchst, Kärnten verzeichnet, s. oben form nr. 4; vielleicht schon ahd. acinus trubo gloss. 4, 29, 4; 128, 37, vgl. Diefenbach gl. 9c; die bedeutungsabgrenzung ist im einzelfall nicht immer scharf: nimb dürre trauben, von kern gesäubert, stosz und machs mit essig an Wirsung artzneybuch (1588) 83; ich sah nicht nur das niedliche gedrenge der runden aufgequollnen trauben Brockes ird. vergn. (1721) 221; weil er (der regen) die trauben anfüllte, die sonst nicht gröszer als Johannisbeeren bleiben Forster sämtl. schr. 2, 446; der saft der weintraube, durch die äuszere schale von der berührung mit der luft geschützt, erleidet kaum eine bemerkbare veränderung, die traube trocknet allmählig zur rosine aus Liebig chem. briefe (1844) 150. 1@cc) selten für die ganze pflanze einschlieszlich des weinstocks und der reben; mundartlich am Rhein und in Luxemburg, s. oben form nr. 4; vgl. ahd. palmites druoben Graff 5, 252; gelegentlich zur benennung der art des weinstocks, der rebensorte: amerikanischer weinstock (vitis labrusca) ... Orwisburger traube (vitis dimidiata) ... milde traube (vitis blanda) ... rebstock sehr stark ... blatt sehr grosz Metzger pflanzenkde (1841) 965 f. ähnlich in compos. wie traubengang, -laube (s. d.). 1@dd) typische adjectiva geben den stand der reife und damit verbundene eigenheiten sowie die farbe an, wobei im einzelnen die vorstellungen des beerengehänges und der einzelbeere nicht immer geschieden sind. neben dem allgemeinen reif (vgl. 1. Mos. 40, 11; Kirchhofer slg. schweiz. sprichw. [1824] 316; Stieler; Sal. Gessner werke [1778] 2, 35) und unreif (Gabr. Rollenhagen indian. reisen [1663] 145; Steinbach 2, 845) haben sich zeitig und unzeitig seit alters gerade für die traube als üblich gehalten, wohl dialektgeographisch bedingt durch die süd- und südwestdeutschen weinbaugegenden: der traub ... wirt bald zeitig Petrus de Cresc. v. ackerbaw (1531) 38b; Stumpf Schweizerchron. (1606) 128a; zitig rot truben Tschudi chron. Helv. 2, 133; schöne zeitige weintrauben Stranitzky reiszbeschreib. 9 Wiener ndr.; Stieler; Kramer 2 (1702) 1115a; nim unzeittig trauben Gäbelkover artzneybuch (1595) 1, 147; krankheiten ... welche durch die grosze hitze und unzeitige trauben ... entstanden waren M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 1, 231. im andern sinne uva praecoqua zytig trube (15. jh.) Diefenbach 632a, vgl. precoque truben, die bald zyttigen (1512) bei Diefenbach 452c; fruodruoben ahd. gloss. 3, 91, 11-16 St.-S.; fru thruuon bei Gallée vorstud. 347. für die unreife traube gilt sauer, bitter, herb, auch hart, die gern in bild, vergleich und sprichwort verwandt werden (s. u. 1 h und i): unzeittige oder saure trauben Dasypodius (1536) 439b; der safft von den bittern hertlingdrauben heisset omphacion H. Bock kreutterbuch (1587) 376b; junge trauben sind sauer Wander sprichw. 4, 1285; unreife trauben sind herb ebda; und wenn in herber traube Zeus den jungen wein läszt reifen Droysen Äschylus (1841) 77. auf die reife traube beziehen sich süsz, saftig, voll u. ähnl., überreif, welk: süsze tr. Steinbach 2, 845; das klima mild, die trauben, auch am boden, werden zeitig und süsz jahrb. d. Grillparzerges. 5, 127; vor dir (Tantalus) der hoffnung gastliche schatten, saftige trauben O. Ludwig (1891) 1, 12; seht ihr nicht, auf diesen bergen reifen schon die vollen trauben! Gleim sämtl. schr. (1771) 5, 217; die volle, reife traube vom stock Göthe I 41, 1, 353 W.; die strotzende traube Treuer dt. Dädalus (1660) 1, 841; vgl. die schwellende, geschwollene tr. unter 1 e. — der knappe verschlang sogleich das schwebende wort, wie überreife trauben, welche in einen aufgesperrten mund [] hinabfallen Freytag 17, 340; welcke trauben uva passa Kramer 2 (1702) 1313c. fachsprachlich: seitdem man zur erzielung eines starken weines die traube am stock 'edelfaul' werden läszt, ... Auerbach landh. (1869) 2, 127. occasioneller sind in diesem bereich: mit glühenden trauben ziehe der weinstock schlankgleitende reben hinan Herder 26, 29 Suphan; vgl. 1 h; fern im süd das schöne Spanien ..., wo die heisze traube winkt Geibel (1883) 1, 22 Cotta. unter den farbbezeichnungen ist golden allgemeineres literarisches beiwort (vgl.traubengold), z. t. im hinblick auf die reife: als die trauben reif waren, da sah Eva den sperling picken die goldne traube Schubart sämtl. ged. (1825) 2, 269; die rebe auf zum fenster klomm mit ihren goldnen trauben Lenau sämtl. w. 1, 4 Barthel; oder wie die goldne traube wonnegeister spürt Mörike 1, 45 Göschen; anders: an den bergen war der wein gebawen mit schönen trauben blaw und goldfarb Val. Schumann nachtbüchlein 6 Bolte. so allgemein auch rot gebraucht: einen schönen, rothen trauben ich mit augen hab gesehen Spee trutznacht. (1649) 313; vor allem in der variierung purpurn: mein mädgen im schatten der laube umhangen von purpurner traube bekränzte mit rebenlaub sich Göthe I 37, 42 W. (Annette); wie die volle traube aus dem rebenlaube purpurfarbig stralt v. Salis ged. (1793) 53; es steht dürr das land, wo sonst die purpurtraube ... wuchs Hölderlin 2, 266 Litzmann. in der regel aber unterscheidet rot ebenso wie blau, weisz, schwarz, gelb, neben dem reifezustand, traubenarten: rubilia rotdruoben, rottrauben, rote drubin ahd. gloss. 3, 91, 43 ff. St.-S.; rubiliana ein roter drube (15. jh.) Diefenbach 502a; uvae nigrae rott trauben vocab. rei nummariae (1552) h 4b; Chr. Weise pol. redner (1677) 679; ein kranz blauer trauben umschattete seine glühende stirn G. Keller 2, 187; A. v. Arnim 8, 146 Grimm; maler Müller 1, 40; Krünitz 187, 128; aminium (d. i. Aminaeum) wizdrubo ahd. gloss. 3, 91, 39; wyszer drube, wyt druyff Diefenbach 29c; uvae albae blancke tr. voc. rer. numm. (1552) a 4b; die blanken trauben in Franken und Sachsen Krünitz 187, 127; gelbe tr. ebda 126; Chph. v. Schmid ges. schr. 9, 101; auf die reife zielt bunt: traube, die bald reif ist sive bunte traube uva varia Stieler 2301, vgl. dazu: der nahe weinstock beut die braunen trauben dar, mit weiszen untersteckt P. Fleming geistl. u. weltliche poemata (1651) 91. in frühen glossaren erscheint für dactyli botri die glossierung lange druben, langtrauben ahd. gloss. 3, 91, 17 ff. St.-S. (summ. Heinric.); Diefenbach nov. gloss. 125a; s. auch gloss. 165a (15. jh.), wohl eine vergleichende verlegenheitsbezeichnung der später dattel genannten frucht; vgl. träubel 2. herkunftsbezeichnungen setzen traube meist in association zu dem aus ihnen gekelterten wein, vgl. auch 1 f; die älteste fügung dieser art heunische traube bezeichnet, freilich, soweit die belege sprechen, nur eine geringwertige, hartschalige traubenart mit groszen beeren, vgl. heunisch = riesig, teil 4, 2, 1291; Lexer mhd. hwb. 1, 1309; vom ahd. bis ins 18. jh. in gebrauch: balatinae hunisc drubo, hunisdruben, hunesche drubin ahd. gloss. 3, 91, 47 ff.; 194, 51; trubel mit grossen kornern, hüneschtrube Niger Abbas 26; eyn hunthser drube (15. jh. md.) Diefenbach 29c; nov. gloss. 20b; an ab heun uvae spioniae seu duracinae heunische weintrauben dictae sint, quia maiores aliis, in medio relinquo Stieler 832; heunisch tr. spionia, bumamma, hartheunisch duracina alias bleibig ebda 2301, vgl. auch teil 4, 2, 513; so noch bei Frisch (1741) [] 1, 449a und als heunschen bauerweinbeere bei Nemnich 247. ihr gegenteil in der qualitätswertung war die fränkische traube, noch bei Stieler 2301, vgl. Lexer, Diefenbach-Wülcker 662, träubel 1 c u. träublein 1. eigentlich: der saft der rheinschen traube J. M. Miller ged. (1783) 93; die burgundische traube J. J. Chr. Bode Yoricks empfind. reise (1768) 1, 26; most der Deidesheimer traube Fr. W. Weber Dreizehnlinden (1907) 49; Muscateller tr. B. Faber (1587) 1391; Traminer tr. Stieler 2301; s. teil 11, 1, 1, 1177 u. ähnl. 1@ee) von den festeren verbalen verbindungen beziehen sich einige auf wachstum und reife; neben dem auch sonst üblichen tragen (vgl. teil 11, 1, 1, 1082; Castelli it.-teutsch [1709] 1, 966a; Göthe IV 45, 3 W.; Lipperheide spruchwb. 871) ist vor allem hängen, durch die form des fruchtstandes bedingt, häufig: zuo einem trûben er (der fuchs) sich stal, den sach er über den wec hangen zs. f. dt. altert. 7, 364; sahe er einen grossen und wolzeitigen trauben in der höhe hangen L. Rabus histor. d. martyrer (1571) 2, 285a; ein schöne weintrauben daran (an der rebe) hange Abr. a s. Clara etwas für alle 1 (1699) 641; blaue reifende trauben hingen überall in dem laube G. Keller 4, 146. —schwellen: doch als im herbst am fels die traube schwoll Geibel (1883) 1, 179 Cotta; wo auf und auf die goldne traube hängt und schwellend reift in gottes sonnenglanze Grillparzer I 3, 104 Sauer-Backmann; wo die schwellende traube mutwillig über den zaun wächst Hölderlin 2, 140 Litzm.; und edle reben, die tragen wein in geschwollenen trauben Voss Odüssee 154 Bernays.kochen: (im süden, wo) die freudegebende traube kocht Schiller 3, 576 d.; schwere trauben kochten ... in der herbstsonne Timm Kröger eine stille welt (1891) 187; purpurne Veltliner traube kochend in der sonne schein C. F. Meyer ged. (1912) 72; die ... reben tragen reichlich geschwollene trauben, die aber nicht durchgekocht, nicht reif werden Göthe IV 45, 3 W.; II 3, 42; sechzehnmal bläht sich die goldne traube von der gluth der sonne ausgekocht Schubart sämtl. ged. (1825) 2, 190. —färben: gefärbte trauben uvae coloratae, die schon habend angefangen färben Maaler 406b; schon färbten sich die trauben und nahte der herbst Hegner ges. schr. 2, 293. —weichen: die trauben beginnen zu weichen uvae a sole mitescunt Stieler 2301. die meisten verbalen verbindungen gehen auf die traubenernte, die lese; am frühesten bezeugt und bis heute am gebräuchlichsten ist lesen, das hier in seiner ältern bedeutung 'sammeln' steht, vgl. schon got. ibai lisanda af þaurnum weinabasja Matth. 7, 16; ni duit man untar mannonthaz thrubon lese ir thornon Otfrid II 23, 13; racemari druben lesen (15. jh.) Diefenbach 482b; was aber von jm selber nach deiner erndten wechst, soltu nicht erndten, und die drauben, so on deine erbeit wachsen, soltu nicht lesen 2. Mos. 25, 5; Luc. 6, 44; Matth. 7, 16; des herbstes werke sind obss brechen, trauben lesen theatr. diabol. (1569) 230b; trauben lesen vendemmiare Kramer 2 (1702) 1115a; so oft man viele trauben liest, geräth die lese gut v. Erlach d. volksld. d. Deutschen 3, 88. in älterer zeit auch ablesen: racematio die nachsuchung, so man die trauben abgeläsen hat Dasypodius (1537) 203b; Jerem. 8, 13; und sintemal die reiffe trauben an manchem ende nicht abgelesen ... Kirchhof wendunmuth 2, 209 lit. ver.; schweiz. schausp. d. 16. jh. 3, 198 Bächthold; Fischart praktik 5 ndr.; [] und fangen (die winzer) alszbald an mit angenehmer müh fein ordenlich zugleich die trauben abzulesen Weckherlin 2, 382 F.; vgl.traubenabläser legulus Dasypodius dict. (1536) 440. —brechen: wie er ein reben vor im sehe und er den truben brAeche Konrad v. Helmsdorf spiegel 416 L.; brich den trauben und lasz die dörner stehen (1581) bei Schmeller-Fr. 1, 640; hügel, wo man trauben bricht Schenkendorf ged. (1815) 88; bricht reiffe trauben ab, die purpur ähnlich sein Opitz poemata 28 ndr.schneiden: (ich möchte) von ferne sehn, wie herden weiden ... wie winzerinnen trauben schneiden Platen 1, 53 Redlich; im herbst man trauben schneiden thut v. Erlach d. volkslied. d. Deutschen 1, 112; ebenso abschneiden 4. Mos. 13, 25; dann lieset er (der winzer) den wein, die rappen, trappen oder trauben abschneidend Comenius jan. aur. iv ling. (1644) 129b; in der weinlese ... schneiden (sie) die trauben ab und sammeln sie in körbe J. G. Forster sämtl. schr. 1, 44. — bes. specifisch sind herbsten, s. teil 4, 2, 1069: erndet die früchten ... bricht die bonen ab, nimpt die ruben ausz, herbstet die trauben ab Messerschmidt v. d. esels adel (1617) 143; bald geh ich in die reben und herbste trauben ein Göthe I 4, 360 W. und, dialektgeographisch beschränkt, wimmen, wimmeln: racematio nachwimmen vel nachlesen der trauben Frisius (1590) bei Diefenbach 482b; du traube von Trimmis, dich wimmeln wir heut C. F. Meyer ged. (1912) 118. — am wenigsten eigentümlich pflücken, bezeichnenderweise fast nur bei nd. autoren: druuen plucken gemma gemm. (Köln 1507) bei Diefenbach 213b; nun pflückte sie die schwerste der trauben Hebbel werke 6, 222 Werner; im mond, wo man die reife traube pflückt Raupach dram. werke ernster gatt. 11, 93. von der saftgewinnung werden gebraucht pressen (vgl. teil 7, 2105 nr. 1 a), drücken u. ähnl.: kipressit werdent wîntrûbôn Graff 3, 368; als nun dieser wein zeitig was und er die trauben schneiden was und auszbresst, da ward uber masz darausz ein roter most darnach Hans Sachs 16, 290 lit. ver.; Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. 1, 9 Gerstenberg; Noah (hat) ... aus den zeitigen trauben den most oder safft getrucket Wickram 3, 185 Bolte; S. Münster cosmogr. (1550) 8; J. G. Jacobi 1, 20. —
26493 Zeichen · 798 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Traube

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Traube , plur. die -n, Diminut. das Träubchen, Oberd. Träublein. 1. * Im weitesten und eigentlichen Verstande, eine …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Traube

    Goethe-Wörterbuch

    Traube [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Traube

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Traube , eine Art des Blütenstandes (s. d., S. 93).

  4. modern
    Dialekt
    Traube

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Traube Band 4, Spalte 4,200f.

  5. Sprichwörter
    Traube

    Wander (Sprichwörter)

    Traube 1. Besser man esse die Trauben als den Stock. – Sailer, 111. 2. De Druwen sitt suer, sach de Voss, as he nit derb…

  6. Spezial
    Traube

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Trau|be f. (-,-n) 1 üa f. 2 (Weintraube) pica d’üa f. ✒ die Trauben sind sauer, sagte der Fuchs canche la olp n’arjunj n…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit traube

476 Bildungen · 359 Erstglied · 117 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von traube 2 Komponenten

tra+ube

traube setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

traube‑ als Erstglied (30 von 359)

traubefehl

DWB

traube·fehl

traubefehl , m. : komm'n sie ( anrede ) gleich mit nach's consistorium, da will ich 'n traubefehl holen J. J. Chr. Bode Thomas Jones (1786) …

Traube II

RhWB

Traube II das Wort ist allg., lautend wie Schraube (s. d.), also Rhfrk drau(f), Pl. -auwə, –auə [ Birkf -ōwə ], Demin. -aibχə, –aiwəlχə; Mos…

Traubel I

Idiotikon

Traubel I Band 14, Spalte 58 Traubel I 14,58

Traubel II

Idiotikon

Traubel II Band 14, Spalte 58 Traubel II 14,58

Traube, Ludwig

Meyers

traube·ludwig

Traube, Ludwig , Mediziner, geb. 12. Jan. 1818 in Ratibor, gest. 11. April 1876 in Berlin, studierte in Breslau und Berlin, ließ sich daselb…

Traubenhut

SHW

Trauben-hut Band 1, Spalte 1663-1664

traube als Zweitglied (30 von 117)

Ɉohannstraube

Campe

Die Ɉohannstraube , Mz. die — n ; Verkleinungsw. das Johannsträubchen, des — s , d. Mz . w. d. Ez. s. Campe Ɉohannsbeere .

bärentraube

DWB

baeren·traube

bärentraube , f. arbutus uva ursi. bekannter unter den namen mehlbeere, preiselbeere, wolfsbeere.

bechertraube

DWB

becher·traube

bechertraube , f. ein hölzernes werkzeug der töpfer, womit sie tellern und schüsseln gleiche tiefe geben. der grund dieser benennung unbekan…

Beerentraube

GWB

beeren·traube

Beerentraube Traube des Weinstocks Pflanzentheile ..: das Vorbereitungsblatt, | das Hülfszweiglein, | die Knospe, | die Vrille [ Sproßende o…

Damaszenertraube

Campe

damaszener·traube

Die Damaszenertraube , Mz. die — n, die Benennung solcher Trauben, die man am Stocke trocknen läßt, indem man den Stiel so weit einschneidet…

Farbtraube

RhWB

farb·traube

Farb-traube -drū:f Sieg-ODollend f.: Tr., deren Saft dick rot ist, dem Weine gute Farbe zu geben.

frühtraube

DWB

frueh·traube

frühtraube , f. die art weintrauben, die früher reif ist, als andere. dann auch der aus einer solchen herrührende wein.

fuchstraube

DWB

fuchs·traube

fuchstraube , f. 1 1) vitis vulpina, eine traubenart mit kleinen schwarzen beeren von stinkendem fuchsartigen geruche. 2 2) solanum nigrum, …

Gänsefüßertraube

PfWB

 Gänsefüßer-rebe f. , Gänsefüßer-traube f. , Gänsefüßer-wein m. : a. 1578: Eine Verordnung bestimmt, daß neu anzulegende Weinberge in Neust…

Gehannstraube

PfWB

Gehanns-böbchen , Gehanns-fünkelchen , Gehanns-nacht , Gehanns-tag , Gehanns-traube s. PfWB Johannisboben , -fünkelchen, -nacht, -tag, -trau…

geisztraube

DWB

geisztraube , f. das isländische moos, im bair. gebirg, gaisztrauben Schm. 2, 74 .

gichttraube

DWB

gicht·traube

gichttraube , f. , mundartlich für die schwarze Johannisbeere Jos. Müller rhein. 2, 1216 .