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nimmer

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nimmer adv.

Bd. 13, Sp. 845
nimmer, adv. verneintes immer (th. 42, 2068), verkürzt aus ahd. niomêr (aus ni êo mêr), niamêr, niemer, mhd. niemêr (niemê, nimmê), niemer und bereits nimer, nimmer; md. nimir, nummer, nommer; altfries. nammer, nemmer, nimmer; mnl. nemmêr, nl. niemer, nimmer; mnd. nummer, number, nummers und (selten) nimmer, nd. nummer, nummers (brem. wb.) gramm. 3, 223. 225. im älteren nhd. noch niemer, nimer, sodann nimmer. — die alem.-schwäb. mundart bildet ihre formen aus dem verkürzten niemê, nimmê (aus nie mêre) mit beibehaltung des inlautenden i oder mit überschlagung desselben in ü, u, o (zusammengeschmolzen aus i êo, vgl. die md. und nd. formen): mhd. alem. nimê, nimmê, nümmê, nümme, numme (Lexer 2, 76), in älteren alem. denkmälern (bei Brant und anderen, s. unten 1) nim, nimm, nimb, nime, nüme, nümme; in heutigen alem.-schwäb. mundarten: nimme, nimm, nume, [] numme, nümme, noma, nomma, s. Stalder 2, 237. Tobler 337a. Seiler 224b. Schmid 410; mit unechter anfügung eines n (Weinhold alem. gr. § 202) nimmen Uhland volksl. 772. Zimm. chron. 1, 511, 15. Hebel (1843) 1, 138, nummen Segesser rechtsgesch. der stadt Luzern 1, 580 (vom jahre 1381), numen, nümen Keisersberg bilg. vorr., nümmen Hebel 1, 101. 11) entsprechend dem mhd. nie mêre, niemêre, niemêr: nicht mehr in der zeit, nicht länger, nicht wieder; noch durchgehends in den oberdeutschen mundarten erhalten und manchmal auch von oberd. schriftstellern gebraucht (s. Heynatz 296. Andresen sprachgebrauch3 281), aber in der heutigen schriftsprache gemieden und durch nicht mehr oder nimmermehr ersetzt: ich wolt nimer gen schuel gen. B. Zink 124, 27; als ... man niemer herein wurd füren und etlich niemer korn hin wolten geben. 306, 23; hor auf, schlag nimmer! fastn. sp. 51, 13; ob er sein fürpasz nimer thuon woll. 311, 18; was ich ietz nym mag thuon. S. Brant 5, 17; bis das die sel nym blîben mag. 31, 21; du kumst mirs niemer hin. Keisersberg sünden d. munds 38c; die hOerent nit ee uff (zu essen), dann bisz es inen nümer schmeckt. 5a; wenn das nime ist, so ist ir frid aus. seelenp. 72a; wir lebent nyme als die hailigen alten vor uns hont gelebt. siben haupts. dd 4b; unkeuschait nymt ainem menschen ganz sin herz, du hast es nyme. ff 4b; es ist noch umb ein kleines, so ist der gottlose nimer. ps. 37, 10; wenn der wind darüber gehet, so ist sie (blume) nimer da. 103, 16; wenn nimer holz da ist, so verlescht das fewr. spr. Sal. 26, 20; das ich mich nim erneren mag. Gengenbach gouchm. 156; das ichs doch nümme mocht vertragen. fünf juden 297; Danhuser ist iez nimmen hier. Uhland volksl. 772; die mess die sol nim gelten. 908; itzt fragt man nimb nach zucht und ehr. Murner schelmenz. 30b; doch will mans itz nimm stigen lan. narrenbeschw. 34, 12; (er soll) daran nimm geben stür. 47, 52; als bald so ist irs bleibens nimm. Scheidt Grob. 2574; dasz sie das schlosz nimm halten kan. 3931; er möcht dich sonst leicht laden nimm (: im). 4748; dasz der munt nim sprechen kan. Schade sat. 3, 125, 17; das mocht nim leiden Jesus Christ. 127, 13; da ich nun sach den groszen mort, mocht ich nimm bleiben an meim ort. Fischart flöhhatz (1573) 578; so sehen sie dich nimmer an. E. Alberus 31b; die augen sahen nimmer klar. 33b; er kan jetzt nimmer schlagen drein. Kehrein kirchenl. 1, 107, 17; er hat sich verkrochen, er lest sich nimmer sehen. Agricola sprichw. nr. 511; wo aber gott nimmer helt, da haltet der mensch auch nimmer. nr. 17; das er irem geschwetz nimme mocht zuohOeren. Wickram rollw. 50, 22 Kurz; er mag nimmen hinein. Zimm. chron. 1, 511, 15; wie sie .. nimmer zins gaben. Schuppius 831; Lene, sagt Steffen, du siehst mich nimmer. Wekhrlin die chronologen 2, 279; hieraus verstund die princessin, dasz ihr gemahl nimmer war. 12, 4; Pedrillo, der sich nimmer halten konnte. Wieland Sylvio 1. ausg. 201 (nicht länger werke 11, 258); und schlügst du mir auch den schädel ein, so könnt ich ja nimmer reden. Göthe 2, 274; als er ihn nimmer unter seinen kindern fand. Schiller 2, 75 (räuber, schausp. 2, 2); morgen darf der graf nimmer unter den lebendigen wandeln. 137 (4, 2); es ist das erstemal — soll auch gewisz nimmer geschehen. 188 (5, 1); oft geweinet hab ich um die waise (Rom), dasz sie nimmer einen Cesar hat. 1, 131; du möchtest schnell verreisen diese nacht, und beim erwachen fänden wir dich nimmer. 12, 376 (Wallenst. tod 5, 3); bei jedem abschied zittert mir das herz, dasz du mir nimmer werdest widerkehren. 14, 338 (Tell 3, 1); (wenn du) nimmer weinen und nun nimmer erbarmen flehn, reuen nimmer, und nimmer gnade finden, erobrer, kannst. 1, 44; sie war ein kind vor wenig tagen, sie ist es nimmer, wahrlich nein! Uhland in Seckendorfs musenalm. 1807 163 (in den ged. 20 in nicht mehr geändert); ich bete nichts, ich bitte nichts, wills nimmer halten, ei, so brichts! Lenau Faust 170; [] wir sind schon die reichen leute nimmer, und die armen dürfen ja auch nicht drunter leiden, dasz es nimmer so bei uns ist. Auerbach ges. schriften 1, 339; s'schickt si numme barfis z'laufe. Hebel (1843) 1, 6; und woni lueg, isch's nümme do. 53; und länger hätti's nümme tolt, nei nümme tolt. 110; es ficht di nimmen a im stille grab. 138; schwetzen lehrt er nümmen. 101 u. oft; verstärkt durch gar: auf ein zeit klaget im (Luther) ein weib, sie köndte gar nimmer glauben. Mathes. Luther (1583) 131b; sprichwörtlich: nimmer thun ist die best busz. Frank sprichw. 1, 159. Agricola nr. 66; nimmer glück nimmer knecht. Frank weltb. 40a; nimmer gelt nimmer gesell. Albertinus der welt schaw- und tummelplatz 295. 22) entsprechend dem mhd. niemer, nimer, nimmer, in dessen verkürztem und tonlos gewordenem mer der begriff 'mehr' sich zu schwächen und allmählich zu schwinden begann: zu keiner zeit mehr, niemals mehr, niemals, nie, nunquam voc. 1482 x 5b. Dasyp. K 8d. Maaler 306d (niemer). 2@aa) zu keiner zeit, nie mehr, niemals, nie, oft nur ein starkes nicht vertretend, manchmal an die bedeutung von 1 grenzend; es bezieht sich auf die gegenwart oder zukunft, in erzählenden reden auch auf die gegenwärtig gedachte vergangenheit (vergl. mhd. wb. 2, 154a f.): furwar, des end wirt nimmer gut. fastn. sp. 246, 19; er liesz eʒ halt nimmer genesen. Erlauer spiele 2, 268 Kummer; der arman mag nümme genesen. Gengenbach bundtschu 47; einen got den sol wir eren, bei seinem namen nummer sweren. Wackernagel kirchenl. 2, 1132, 1 (anfang des 16. jahrh. aus einer Breslauer hs.); nun wölt got, das es nimmer aufhöret des regens. Bocc. 120b; die kummen nimmer zuo der volkumenheit. Keisersberg sünden des munds 8a; die wolckseule weich nimer von dem volck des tages. 2 Mos. 13, 22; das fewr auff dem altar sol brennen und nimer verleschen. 3 Mos. 6, 12; denn hochmut thut nimer gut. Sir. 3, 30; deine hand sol nicht auffgethan sein imer zu nemen, und zugeschlossen sein nimer zu geben. 4, 36; gott würt uns warlich nimmer verlon. Uhland volksl. 906; sam künd es werden nimmer gut. H. Sachs 1, 418, 23; schwäger seind nimmer besser freunde dann weit von einander, oder selten zusammen. Agricola sprichw. nr. 347; schreiner ... die nimmer nebenausz stemmen. Fischart groszm. 53; also das viel im frauenzimmer mit bloser hand euch tödten nimmer. flöhhatz (1573) 1714; was schon der todt hinweggebracht, kan nimmer wieder kommen. S. Dach 409 Öst.; wer gott zuforderst sich ergiebt und nimmer von ihm weichet. 410; sie fressen ... und werden doch nimmer satt. Albertinus narrenhatz 177; so wird deines geschwätzes nimmer ein ende nehmen. Philander (1650) 1, 95; eine andere thate nichts als brieffe schreiben, welche ihre doch nimmer recht gefielen. 124; den werde ich nimmer für meinen freund halten, der meiner fehler freund ist. Butschky Patm. 870; im kurzen aufenthalt des nimmer ruhigen ... lebens. Haller ursprung des übels 1, 83; blutig war es, blutig blieb es und das blut ging nimmer ab. Gotter 1, 53; fast nimmer müde läst es sich in diesen locken wühlen. Bürger (1778) 115; das ros fühlt seines schenkels macht, der nimmer wanket, nimmer kracht. 301; 'beruhige dich.' nimmer und in ewigkeit. Lenz 1, 128; der wagen kommt sonst nimmer so früh. Göthe 10, 128; ihr werdet ihn nimmer aus seinem grabe zurückholen. Schiller 2, 73 (räuber, schausp. 2, 2); nimmer sehen soll mein aug diesen fremdling! 149 (4, 4); Johanna geht und nimmer kehrt sie wieder. 13, 187 (jungfr. von Orl., prolog 4); nimmer glaubt' ich, nimmer hofft' ich, in diese arme dich zu schlieszen. 6, 132; das ist die kraft, die nimmer stirbt und immer wieder streitet. G. Keller ges. ged. 21; [] verstärkt durch gar: das an der erden klebt und seinen geist gar nimmer aufwärts hebt. Opitz 2, 107, durch wiederholung: nimmer, o nimmer kommt mehr die sonne. der junge Göthe 1, 286; wars nur ein bild meiner phantasei? es ist verschwunden.nimmer, nimmer! Lenz 3, 203; nein nimmer, nimmer! möge mit erröthen mein schutzgeist auf mich niedersehn. 3, 241; nimmer, das glaubt mir, erscheinen die götter, nimmer allein. Schiller 11, 204; abend wards, und wurde morgen, nimmer, nimmer stand ich still. 380; in verbindung mit einer anderen negation nimmer kein (th. 5, 463), nimmer nicht (sp. 708), nimmer nichts (sp. 723), nimmer nie (sp. 739), niemals nimmer: die haben nimmer kein ruo noch friden. Keisersberg sünden d. munds 17d; da würstu nümmer zuo keinem rechten menschen. 50d; und si im nimmer kein zug versagt. fastn. sp. 308, 4; ein betrübter hat nimmer keinen guten tag. spr. Sal. 15, 15; dasz dir nimmer kein guts geschehe. Agricola sprichw. nr. 626; die Engellender essend nimmer keine gäns. Heuslin Gesners vogelb. 58b; welche mit elephanten umbgehen, die tragen nimmer kein weiszes kleid, und die mit ochsen nimmer kein rothes. Fischart ehz. 72; der in allen seinen sachen nimmer kan kein ende machen. Logau 1, 1, 33; das wolt ich nimmer nit verschlafen. fastn. sp. 268, 2; was nutz werden aber euere söhne von diesem meister haben, dieweil er nimmer nicht bei inen sein wirdt? Bebel facet. (1589) 9b; nimmer nicht, ad calendas graecas Stieler 1357; wer nimmer nichts versucht, der weisz nicht was er kan. Logau 2, 2, 73; wer tugend hat und kunst wird nimmer nie vertrieben. zugabe 39; dasz er niemals ... ein ding nimmer zweimahl mit einerlei worten ausgesprochen. pers. rosenth. 4, 6. 2@bb) niemals, noch nie, in verbindung mit einem partic. präteriti: höre mich tochter, tochter des .. nimmerbezwungenen. Bürger 221b; den nimmergestorbenen. Stolberg 2, 77; heldentode .. schauest du, und des nimmererduldeten jammers viel! 14, 160; dem nimmergeahneten undank weichend. Pyrker Tunis. 1, 461. 33) schwäb. wird es auch (wie nicht VII, 4) gebraucht bei einem ausruf der verwunderung: was hör i nimmer! was höre ich nicht alles! Schmid 407. 44) fingierter eigenname in Nimmers tag, sanct Nimmers tag, der tag des heil. Nimmer, der nicht im kalender steht und nie eintritt (vergl. Nimmerlein), angelehnt an das alte niemertac (s. nimmertag, nimmertags): auf Nimmers tag, nunquam, ad graecas calendas Stoer dict. 356b. Schottel 1370. Stieler 2247. Ludwig 1332; die zwentzig kronen will ich dir auff s. Nimmarstag auch geben. Wickram rollw. 72, 24 K.; auf sankt Nimmerstag. Langbein (1854) 3, 274; auf Nimmerstag, wenn die böcke lammen. Vilmar kurh. id. 284. vergl. Alemannia 1, 151 f. 10, 198a. Wander sprichw. 3, 1035; nd. nummersdag brem. wb. 251, engl. at never-mass.
11399 Zeichen · 297 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nimmeradv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    niemer , nimmer , nimer adv. BMZ niemmer Griesh. , md. nummer Evang. 285 a . Ssp. 1,37. 3,54 etc., nommer Hpt. 15. 430,7…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nimmerAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    nimmer , Adv. Vw.: s. nümmer

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nimmer

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Nimmer , ein Umstandswort der Zeit, welches eine doppelte Bedeutung hat, und allem Ansehen nach auch zwiefachen Ursprung…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nimmer

    Goethe-Wörterbuch

    nimmer die Mehrzahl der gut 100 exzerpierten Belege in poet Texten; beim jungen Goethe vereinzelt als Element nachdrückl…

  5. modern
    Dialekt
    nimmer

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Wossidia nimmer nimmer, s. MeckWB nümmer .

  6. Spezial
    nimmer

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    nim|mer adv. 1 mai 2 (nicht mehr) nia plü 3 (nicht wieder) mai plü.

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nimmer

42 Bildungen · 42 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

nimmer‑ als Erstglied (30 von 42)

nimmermehr

SHW

nimmer-mehr Band 4, Spalte 993-994

Nimmersatt

SHW

Nimmer-satt Band 4, Spalte 993-994

Nimmerchenstag

RhWB

Nimmerchens-tag PfWB ElsWB LothWB ni·m.ərχəsdāx, ne-, nø-, ny- Rhfrk, Saar, Trier (Mos), Kobl-Kettig ; nimərles- Saarl-Schaffhsn ; ni·m.ər- …

nimmerdar

DWB

nimmer·dar

nimmerdar , adv. verneintes immerdar: er war ... von denen einer, die nimmerdar zur wahrheit kommen können. Gotthelf Uli der pächter (1859) …

Nimmerdûn

Wander

nimmer·dun

Nimmerdûn Dat ös e Nimmerdûn. – Frischbier 2 , 2793. Dûn = Dick. – Ein Nimmersatt (s.d.).

nimmerfaul

DWB

nimmer·faul

nimmerfaul , adj. niemals faul, immer geschäftig: drum nimmt frau Fama, nimmerfaul, das hifthorn von dem nacken. Schiller 3, 171 .

nimmergut

DWB

nimmer·gut

nimmergut , m. der nimmer gut ist, der nichtsnutz: da entrisz der nimmergut mir im zorn den fingerhut. Voss ged. 5, 5 .

Nimmerich

RhWB

nimmer·ich

Nimmerich ni- Koch-Lutzerath : fingierter ON, in der Antw. auf die Frage: wohin gehst du? No N.

nimmerirrend

DWB

nimmerirrend , partic. : nimmerirrendes ( immer treffendes ) geschosz. Stolberg 14, 104 .

nimmerkrank

DWB

nimmer·krank

nimmerkrank , adj. : ( die liebe ist ) ein federleichtes joch, ein nimmerkrankes leid. Homburg Clio T 5 b ( Philander 1, 159 ).

nimmerleid

DWB

nimmer·leid

nimmerleid , n. : nimmerleid ist ein gesprosz, wo das beklieb, treibt es immer frischen schosz. Rückert 4, 200 .

nimmerlein

DWB

nimmer·lein

nimmerlein , m. wie Nimmer, s. nimmer 4: die grosz schuldt .. wurt er an sant Nimmerlins tag bezalen, ad graecas calendas. Murmelius 199 ; w…

Nimmerleinstag

LDWB2

nimmerlein·stag

Nim|mer|leins|tag m. (-[e]s,-e) ‹umor› calëndes greches f.pl. , de de san mai m. ▬ etw. bis zum Sankt Nimmerleinstag aufschieben ‹umor› sbur…

Nimmerlestach

LothWB

Nimmerles-tach [nimərləsdá Lix. u. s.; nimərləta Ersd. ; nimaləsdá Av. ] m. Tag, der nie u. nimmer erscheinen wird: uf N. = ad calendas gra…

Nimmerlestag

ElsWB

PfWB LothWB RhWB Nimmerlestag Str. Obbr. , Nimmelestag Bf. , Mimmerlestag Hf. m. Tag, der nie und nimmer erscheinen wird Str. St. Volksb. 19…

nimmermehr

DWB

nimmer·mehr

nimmermehr , adv. verneintes immermehr ( th. 4 2 , 2076), ein durch nochmaliges mehr verstärktes nimmer, um dadurch den tonlos gewordenen un…

Nimmer(mehr)stag

Wander

nimmermehr·stag

Nimmer(mehr)stag 1. Auf den Sanct Nimmer(mehr)stag verweisen. – Lohrengel, II, 25. 2. Auf Sanct Nimmerstag, wenn's Salz regnet. Lat. : Si sa…

nimmermehrtag

DWB

nimmermehr·tag

nimmermehrtag , m. wie nimmertag: auf nimmermehrtag, ad calendas graecas Denzler 213 b . Wander sprichw. 3, 1035 .

nimmermüde

DWB

nimmer·muede

nimmermüde , adj. niemals ermüdet: durch nimmer-müde mühe. anm. zum Simplic. 1, 36; nimm uns, die nimmermüden, als marketenderinnen mit! Göt…

Nimmermür

RhWB

nimmer·muer

Nimmer-mür uWupp 1870 f.: eine Birnensorte, die durch Lagern nicht einmal mürbe wird.

nimmermüszig

DWB

nimmermüszig , adj. niemals müszig, rastlos: im tausendfältigen geschäfte der nimmermüszigen natur. A. L. Karsch 47 .

nimmernüchtern

DWB

nimmer·nuechtern

nimmernüchtern , adj. : zuvorderst begegnet solcher unraht in weinländern denen nimmernüchtern, die beim bier erzogen, den hitzigen wein ung…

nimmerruh

RhWB

nimmer·ruh

nimmer-ruh Trier-Ehrang : im Lied: Ich bin die Gräfin N. u. reis durch alle Lande, u. hab ich auch ein Loch im Schuh, das mackt mir keine Sc…

nimmersatt

DWB

nimmer·satt

nimmersatt , adj. niemals satt, unersättlich ( ahd. niomêr sat. Notker Mart. Cap. 59, 72 ): meine nimmersatte ( geldgeizige ) gemahlin. ehe …