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oben

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
31 in 19 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
65
Verweise raus
59

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

oben adv.

Bd. 13, Sp. 1065
oben, adv. supra, gegensatz von nieden, unten und oft damit zusammengestellt: ahd. obana, opana, obena, obene, alts. obana, obane, obona, mhd. obene, obine, oben (von oben her, oben), eine fortbildung von ob, adv.; vergl. obenen. 11) in der höhe, an einem höher gelegnen orte (über der horizontalfläche Kant 3, 117); an der obern stelle, auf der obern seite, oberhalb; eigentlich und übertragen: ahd. thaʒ was sîn .. umbibirg in fiara (in quadratum) obana joh nidana. Otfrid 4, 27, 22; mhd. in der arche obene was mit sînem gesinde Nôe. Milstäter genesis 28, 16; sî galt mir (mit schlägen) hinden unde vorn, sî galt mir oben unde niden, daʒ eʒ mich swar ûf allen liden. von dem üblen weibe 683; daʒ fremde, wilde wunder het oben eines menschen lîch und was von grüener varwe rîch dâ niden allenthalben. Konrad troj. krieg 3753; nhd. wer unden oder oben sitzt. fastn. sp. 175, 31; (schuhe) unden hültzin und oben filtzin. Pauli 112 Öst.; Gallia Belgica, so unden .., Gallia Celtica .., so oben an den Rein stöst. Aventin. 4, 646, 14; [] da schmuckten sie den schafen sich an ir bauch unten listiglich, und kamen also aus dem last, weil der knopf (Polyphem) die schaf oben tast. Fischart flöhhatz 1824 Kurz; Alpheus schönen stromgott sieht man hier .. oben mensch und unten stier. Schiller 6, 162; schlief ich neulich in der liebsten hause, aber freilich nicht in ihrer kammer, sondern in der gaststub oben drüber, oben ich, sie unten. Rückert 2, 146; wer oben wohnen will, musz treppen steigen können. Wander sprichw. 3, 1085; oben (auf dem felsen) war alles still. Göthe 28, 236; oben (auf der anhöhe) leuchtete ihm die lange wand der paläste der bergstadt entgegen. J. Paul Tit. 1, 168; oben wandten sie die pferde gegen die sonne. 2, 131; wasserfall, der oben für die ganze gegend ... eine wohlthat ist. Seume spazierg. 151; er will hinauf (auf den berg) gehen, um oben .. beobachtungen zu machen. 294; und sind wir oben (im schlosse), wie erreichen wir das schlafgemach des fürsten? Schiller 12, 371 (Wallenst. tod 5, 2); oben (auf der warte) späht graf Salsbury mit mordbegiergem blick. 13, 182 (jungfr. von Orl., prolog 3); ich weisz .., was sie schwatzen oben (auf der erde, in der oberwelt). Chamisso (1872) 2, 29; oben (im obern stockwerke) fänden sich zimmer genug. Gutzkow ritter (4. aufl.) 1, 87; es sind oben auch zimmer für die kutscher. 90. 1@aa) mit näherer bezeichnung des ortes 1@a@aα) durch adverbia, da (vgl.doben), hier, dort (theil 2, 1309) oben; hoch, weit, weiter oben u. dergl.: ahd. sehet these fogala,thie hiar fliagent obana. Otfrid 4, 27, 22; thaʒ krûzes horn thâr obanathaʒ zeigôt ûf in himila. 5, 1, 19; nhd. besser oben saszen noch höhere. Simplic. 1, 105, 22; er nahm ... mit, was uns hier oben fehlte. Göthe 21, 24; hier oben in der friese. 153; von euch, ihr kraniche dort oben .. sei meines mordes klag erhoben. Schiller 11, 241; ich übergab dem tod mich in der tiefe, und sagte lebewohl dem tag dort oben. Chamisso (1872) 2, 121. 1@a@bβ) durch präpositionale fügungen, wozu auch adverbia treten können: mhd. dô sach der künic stân oben in den venstern manic schœne meit. Nib. 377, 3; swâ oben bî dem waʒʒer ein herberge stât. 1484, 2; nhd. oben auf dem perg. Tucher baumeisterb. 91, 4, 6; oben auf dem berge Charmel. Amos 9, 3; und machet zween kneuf .., oben auf die seulen zusetzen. 2n. 7, 16; oben an der Mos. Aventin. 4, 649, 4; er suoch da oben underm tach. Salat verl. sohn 1029 Baechtold; schaff, das man als-denn ein groszes freuden-fewer brenn oben im schlosz. H. Sachs 8, 31, 16; er verordnete, dasz man einen angezündeten strohwisch oben von fenster herunter werfen solte. pol. stockf. 226; dort oben auf dem berge da steht ein hohes haus. Uhland volksl. 61; er sterbe den tod der verfluchten oben am kreuz. Klopstock Mess. 6, 479; jetzo fanden sie Zeus, der .. oben sasz auf der kuppe des vielgezackten Olympos. Voss Il. 5, 754; oben auf dem berge. Stilling jug. (1780) 38; oben (am obern ende) in der stube. 32; ganz oben in dem thal. Göthe 16, 226; oben am portal. J. Paul biogr. bel. 1, 21; oben am sturz rund um das felsenbette ist eine schöne ebene. Seume spazierg. 150; wo ist dein vater, kleiner? 'oben bei dem schmied!' Gutzkow ritter (4. aufl.) 2, 19. 1@a@gγ) mit angabe der richtung, von oben, bis nach oben, oben hinauf: mhd. von oben ze tal (von anfang bis zu ende). Müller deutsche ged. aus dem 12.—14. jh. 3, 24, 474; nhd. das wasser, das von oben erab fleuszt. Jos. 3, 13; underm Inn und oben hinauf. Aventin. 4, 790, 33; weiber, die die brüste blöszen, sind von oben aller leute das, was unten bleibt den männern .. zu der beute. Logau 3, 9, 21; ob er (gipfel) sich von oben abwärts senket. Brockes 1, 214; [] wir wollen ihn (wasserfall) zuerst von oben betrachten. Heinse Ardingh. 2, 236; alles was von oben herunter fällt. 1, 263; ich sah sie mit einem tropfsteinartigen material bis oben bekleidet. Göthe 28, 68; wie wir nun von oben herunter gestiegen sind. 51, 231; doch es war mir zum heil, er (strudel) risz mich nach oben. Schiller 11, 225; und jeder sprosz, verkehrt im boden eingesenkt, hat bald das unterste nach oben umgelenkt. Rückert brahm. 1, 23; im gehen war ich stolz, verachtend, doch nach oben, die über mich zu ross und wagen sich erhoben. 3, 53; nach den vögeln oben hinauf schauend. Tieck ges. nov. 3, 171; bis oben hinauf: und am gantzen hause herumb, von unten an bis oben hinauff .. waren cherubim und palmwerk unter die cherub gemacht. Hesekiel 41, 18. — oben hinein, hindurch, hinaus (vergl.obenaus und hoch hinaus th. 42, 1392): oben hinein fallen, oben hindurch fallen. Stieler 423; einer will oben naus, der ander unten naus. Mathesius hist. Christi (1599) 1, 38b; aber da sie oben nausz wolten und nindert an. Sar. 133a (s.obenaus 2); wer aber oben wil hinausz und wil selbst rechen alle sach, so bringt ein rach die ander rach. H. Sachs 4, 3, 45d; der alt, der vor wolt oben nausz, wart balt gedempfet uberausz. Ayrer 1920, 6; die stoltzen weiber, die sonst immer oben hinausz .. wollen. Weise erzn. 195 neudruck; gleich oben hinaus sein, bei geringer veranlassung erregt, heftig, erzürnt werden. Spiesz henneb. idiot. 176; das sind hitzköpfe und gleich oben hinaus. Göthe 27, 188. 1@bb) engere bedeutungen. 1@b@aα) im himmel, bei gott: als Lazarus verstirbt, wird oben er getröstet. Logau 1, 5, 51; der als fremder auf der erden oben bürger denkt zu werden. Hofmannswaldau verm. ged. 28; gott vater der du oben sitzest in himmels thron. Corner, Kehrein kirchenl. 1, 444, 1; die busz ist hier, der trost schwebt oben. Günther 64; da, dort oben: den wil ich in seim tron dort oben mein leben lang preisen und loben. H. Sachs 1, 26, 33; wer disz gedultig thut und trägt, dem ist das reich dort oben. Günther 29; höre mich ... gott, der da oben über dem monde waltet. Schiller 2, 170 (räuber, schausp. 4, 5); o freilich! das bekümmert die dort oben (die götter)! 6, 404; nicht euch himmlische dort oben neidet sie in ihrem traum. 11, 371; nach oben, zum himmel, zu gott: sie wendet sich nach oben. kniend sinkt sie in dem kahne nieder. Göthe 17, 361; kommst herab zu dieser ruhestätte, geliebte hofnung, oder schwebst nach oben? .. doch nicht von oben, noch nach oben gehet dein pfad, du wohnest in den stillen sphären des busens. W. v. Humboldt sonette 191; drei dinge nur vermag ich ganz zu loben .. gesundheit, muth und heitern blick nach oben. Geibel juniusl. (1883) 190; von oben, von oben herab (th. 42, 1005), vom himmel, von gott: ahd. thie thâr fon obana (später fon himile) quam, ther ist ubar alle. Tatian 21, 7; sîd gab er nan (den geist) fon obana. Otfrid 5, 12, 69; nhd. du hettist kein gewalt über mein leben, er wäre dir denn von oben herab geben. N. Manuel vom papst u. s. w. 1325; zu letzt schlegt er (Christus) von oben mit seinem scepter drein. Fischart S. Dominic. 62; die flamme, so mich treibt, das ist ein zug von oben, ich musz dasselbe thun, was mein verhängnisz heiszt. Hofmannswaldau heldenbriefe 7; doch der segen kommt von oben. Schiller 11, 305; die gaben kommen von oben herab. Göthe 40, 280. 1@b@bβ) in bezug auf macht, stand, rang und würde: hohen, höheren, höchsten orts: oben regieren. H. Heine 8, 48; die bewegte und bald gefährliche lage schuf der herzogin eine freudige stimmung ... und beispiel fester entschlossenheit oben ist nie vergeblich. Scheffel Ekk. 164; von oben, von oben herab; gegensatz von unten, von unten herauf: [] kömmt doch das ärgernisz von oben. Schiller 12, 37 (Wallenst. lager 8); bei weiser kräftiger anregung von oben. Göthe 43, 317; sie (poesie) war von oben herab gehegt, nicht von unten herauf gewachsen. Gervinus4 2, 6; von oben herein: dasz man von oben herein (von seiten des commandos) durch die finger zu sehen .. geneigt war. Göthe 30, 314. — verallgemeinert, einen von oben herab (hochfahrend, stolz) behandeln u. dergl. 1@b@gγ) von oben herab (a priori), gegensatz zu von unten hinauf (a posteriori) Kant 7, 289. vergl. obenab. 1@b@dδ) übergehend in den zeitlichen begriff, früher, vorher (eigentlich am obern ende einer blattseite): ahd. firnim .. thia redina,thia ih zalta hiar obana. Otfrid 5, 15, 33; nhd. wie ich oben beschriben hab. Aventin. 4, 386, 5; disz oben beschrieben landt. Xylander Polyb. 81; wie oben gemeldet. F. Platter 195 B.; als ihr nun oben gehört habt. Galmy 342; oben ist gedacht worden. Widmann Fausts leben 223; was ich oben von den Arianern sage. Lessing 10, 249; die oben angeführte fabel. 5, 400; da Mexico in den wassern des oben besagten kometenschwanzes unterging. Wieland 14, 50; es (kind) machte einen bückling wie oben. Göthe 18, 147. daher die uneigentlich zusammengesetzten participia: obengedacht, obengenannt, obengesagt u. s. w. wie obgedacht, obgenannt, obgesagt (sp. 1046), z. b. obenangedachter kerl. Simplic. 2, 359, 24; der obengedachte edelmann. Widmann Fausts leben 403; das obenangeführte. Klinger 12, 112; der obenangedeutete zweck. 134; auf obengesagte art. 163; es war niemand .. da, als die obenbemeldete schwarze katze. Tieck 9, 25; obengenanntes werk zeig ich zur probe hier vor. Schiller 11, 135. 22) oben darauf, darüber, eigentlich und übertragen: mhd. von horne habent si nagelesam die vingir obene. Milstäter genesis 7, 9; do swebete (in der wage) obene daʒ golt. der stein swebite under. Lampr. Alex. 7128 Kinzel; nhd. mit blateren schwimmen, die ein oben erhalten. Schuppius 728; oben schwimmen, supernatare Stieler 1979: wen ein kind erst geborn ist worden, haben sis auf ein pafesen gelegt und .. in den Rein tragen; ist es oben geschwummen mit der pafesen, haben sis für ein êkind angenomen ..., ists aber undergangen mit der pafesen, hat mans pankhart gehalten. Aventin. 4, 78, 17; das ist der recht gauch, der oben schwimmt. Keisersberg narrensch. 125b; wenige sinds, die (nach dem schiffbruche) oben noch schwimmen. Schiller 1, 123; das schlechte kannst du immer loben, du hast dafür sogleich den lohn: in deinem pfuhle schwimmst du oben und bist der pfuscher schutzpatron. Göthe 4, 123; oben stehen, schweben, sein, bleiben: mein sach stadt oben, es stadt wol umb mich, salvus sum. Maaler 310a; das es (fleisch) in sünden nit bekleb, sunder der geist frei oben schweb. H. Sachs 1, 110, 7; die siege verschlangen sich und schienen sich aufzuheben; immer aber schwebte die gestalt Friedrichs, sein name, sein ruhm in kurzem wieder oben (vergl.obschweben). Göthe 24, 112; marktschreier, grosze herren und propheten, lauter menschen, die gern oben sind. 60, 247; sind sie wirklich wieder oben? ... o bleiben sie immer oben, und hole der henker alle unterirdische klüfte! Engel 1, 59; welcher von beiden nun siegt und oben bleibet (stärker erscheinet Voss), der nehme weib und sämmtliche schätze. Bürger 207a (Il. 3, 71); oben gehen, treten mit dativ, vorangehen, den vorrang haben vor: weil tödten für dem stehlen in zehn geboten steht, ists recht dasz dem juristen ein artzt drum oben geht? Logau 1, 9, 78; dieser wolle .. durch muth und recht allen helden obentreten (wortspiel mit Obotriten). 3, 4, 79; oben liegen, obenauf liegen, zur bezeichnung der übermacht und überwältigung (vergl. obliegen): wer den andern vermag, der stecket in in den sack, die schwachen und armen müssen allezeit unten ligen und die starcken ... reichen ligen oben. Agricola sprichw. nr. 5; oben liegen, superiorem esse Stieler 1371; da die Jüden oben lagen und Christum gecreutziget hatten. Luther 3, 236a; welcher siget und oben ligt. buch der liebe 208a; wann ich oben lig und den sig behalte. 208b; hauptaction, in deren die unserigen zwar oben lagen. Simplic. [] 2, 131, 20; einem oben liegen, ihn besiegen (mhd. in der zeitschrift f. d. alterth. 5, 544, 1092): wann man feinden oben ligt, sol man feinde so besiegen, dasz sie klagen, dasz sie nicht eher solten unten liegen. Logau 2, zugabe 94. näher bestimmt durch adverbia des ortes, oben darauf, oben darüber (vergl.obendrauf, obenüber): oben darauf werffen, superjicere Maaler 310b; oben darauf thun, legen, schütten, stehen Aler 1485b. 33) adjectivisch statt obig: der obene beweisz. Opitz H. Grot. 315. 44) substantivisch das oben, ein oben: wir nur haben ein oben und unten, einen tag und eine nacht. Göthe 19, 321; ob es auch in jenen sphären ein oben oder unten gibt. 12, 85; und das oben wie das unten bringt dem edlen geist gewinn. 3, 167 H.; wo kein unten ist noch oben. Rückert 4, 240. 55) als präposition mit dem dativ statt ob: das meer, so oben der erd ist, mare quod est supra terram. Aler 1484a; da oben uns im himmel. Kosegarten rhapsodien 2, 92. 66) mit nachfolgenden präpositionen und adverbien des ortes verbindet sich oben zu uneigentlicher composition: obenab, obenan, obenaus, obendrein, aber auch getrennt oben ab, oben an u. s. w., s. im folgenden.
13899 Zeichen · 344 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    obenadv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    obene , oben adv. ahd. obana Graff 1,79. 1. von oben. er sluoc in obene hin zetal Trist. 5455. 2. oben. zem hirʒe gieng …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Oben

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Oben , ein Nebenwort des Ortes, der Höhe nach, mehr von der Oberfläche der Erde, oder von ihrem Mittelpuncte entfernet, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    oben

    Goethe-Wörterbuch

    oben gelegentlich Großschr; selten subst neutr (bes in Pkt A6), vereinzelt in Kleinschr; adj flekt ‘o-en’ GWB DjG 3 4,20…

  4. modern
    Dialekt
    oben

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    obe n drab [owə tràp Su. ] oben hinweg. Nimm owe n drab.

  5. Sprichwörter
    Oben

    Wander (Sprichwörter)

    Oben Oben (s. Baven). 1. Buawen (oben) glatt un bunt, un unnen (unten) nicks as Strunt. ( Münster. ) – Frommann, VI, 428…

  6. Spezial
    oben (abbr s. o.), siehe adv

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    oben , adv (abbr s. o.), siehe ~ смотри выше

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oben

475 Bildungen · 177 Erstglied · 294 Zweitglied · 4 Ableitungen

oben‑ als Erstglied (30 von 177)

oben hin

KöblerMhd

oben hin , Adv. nhd. oben hin, oben entlang Q.: Urk (1281) E.: s. oben, hin W.: nhd. obenhin, Adv., obenhin, DW 13, 1072 R.: von oben hin ze…

obendaran

SHW

oben-daran Band 4, Spalte 1037-1038

obendarauf

SHW

oben-darauf Band 4, Spalte 1037-1038

obendarauß

SHW

oben-darauß Band 4, Spalte 1037-1038

obendarein

SHW

oben-darein Band 4, Spalte 1037-1038

Obendaroben

SHW

Oben-daroben Band 4, Spalte 1037-1038

obendoben

SHW

oben-doben Band 4, Spalte 1039-1040

obenheraus

SHW

oben-heraus Band 4, Spalte 1039-1040

obenherum

SHW

oben-herum Band 4, Spalte 1039-1040

obenhin

SHW

oben-hin Band 4, Spalte 1039-1040

obenweg

SHW

oben-weg Band 4, Spalte 1039-1040

obenwendig

SHW

oben-wendig Band 4, Spalte 1039-1040

obenab

DWB

obe·nab

obenab , adv. a priori ( vergl. von oben herab bei oben 1, b, γ ): ein weiser sinn, ein gabenreicher geist, dem obenab der gute fug verliehe…

obenabe(n)zǖgeⁿ

Idiotikon

obenabe(n)zǖgeⁿ Band 17, Spalte 755 obenabe(n)zǖgeⁿ 17,755

obenabeⁿ

Idiotikon

obenabeⁿ Band 2, Spalte 1321 obenabeⁿ 2,1321

Obenabeⁿbuebeⁿ

Idiotikon

Obenabeⁿbuebeⁿ Band 2, Spalte 1321 Obenabeⁿbuebeⁿ 2,1321 u.

Obenabeⁿg(e)waggli

Idiotikon

Obenabeⁿg(e)waggli Band 15, Spalte 980 Obenabeⁿg(e)waggli 15,980

obenabeⁿsageⁿ

Idiotikon

obenabeⁿsageⁿ Band 7, Spalte 401 obenabeⁿsageⁿ 7,401

oben als Zweitglied (30 von 294)

*bestoben

KöblerMhd

*bestoben , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „bestoben“ Vw.: s. un- E.: s. bestieben (?) W.: nhd. DW-

*huoben

KöblerMhd

*huoben , V. Vw.: s. be-, ver- E.: s. huobe

*kloben?

KöblerMhd

*kloben? , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gespalten“ Vw.: s. unbe-, zer- E.: s. klobe, klieben W.: vgl. nhd. kloben, Adj., kloben, DW 11, 1219

*schuoben

KöblerMhd

*schuoben , sw. V. Vw.: s. be- E.: s. schieben (?)

*umbeloben?

KöblerMhd

*umbeloben? , V. nhd. „rundherum loben“ Hw.: s. umbeloben (2) E.: s. umbe, loben

*zerkloben

KöblerMhd

*zerkloben , (Part. Prät.=)Adj. nhd. zerbrochen Vw.: s. un- E.: s. zerklīben, klīben, kloben W.: nhd. DW-

Œwergloben

MeckWB

Wossidia Œwergloben -glowen m. 1. Aberglaube: jung für Bigelowe ( s. MeckWB Biglow Bd. 1, 861 ); Mantz. Sel. 1, 152 empfindet noch die Neuhe…

Übertoben

Campe

Übertoben , v. intrs . u. trs . D. Übertoben. 1. \Uumlacute;bertoben , v. intrs . mit sein, ich tobe über, übergetobt, überzutoben , tobend …

Aalkoben

PfWB

aal·koben

 Aal-koben m. : ' Fach zum Aalfangen '. a. 1458: Ölkoben [WerschwReg. 933], a. 1518: Olkob [Reichsl. 171], a. 1621: Wiese liegt vor dem Ohl…

abgeloben

DWB

abgeloben , abdicere, feierlich entsagen: er hatte die trügliche minne abgelobt und abgeschworen. Musaeus.

abloben

DWB

abloben , vovendo recusare, abgeloben, geloben etwas zu unterlassen: das trinken, fluchen abloben.

abtoben

DWB

abt·oben

abtoben , desaevire, saevire desinere: der sturm hat abgetobt. auch sich abtoben: laszt ihn sich abtoben; wo der jugend ein gewisser zwische…

aftoben

MeckWB

aft·oben

Wossidia aftoben -w- refl. sich austoben, halbhd.: de Wind hett sick aftowt flaut ab. Da. 3 a .

amtsenthoben

DWB2

amtsenthoben (vgl. amt B 1 c α ): 1955 n. Dtld. (17.6.)5;

angeloben

DWB

angel·oben

angeloben , spondere, polliceri, geloben an die hand: und hier gelob ichs an, verspritzen will ich. Schiller 337 ; sie war meine, mir von eu…

anloben

DWB

anloben , früher für angeloben, spondere: bis sie hinfort in ruhe zu stehen anlobeten. Micrälius 2, 189 ; die für sich und anstatt der solda…

antoben

DWB

anto·ben

antoben , cum impetu accedere. Stieler 2284 . Voss sagt antobende windsbraut, und: wann gedrängt antobte der sturmwind.

anverloben

DWB

anverloben , despondere, inniger als bloszes verloben, gleichsam an die hand: denn er fiel im kampf erschlagen der mein anverlobter war. Pla…

aufloben

DWB

auf·loben

aufloben , mercem laudare, ut alter emat. Stieler 1172 .

Aufproben

Campe

auf·proben

Aufproben , v. trs. zur Probe aufsetzen, um zu sehen, wie es steht oder sitzt. Einen Hut, eine Haube, einen Aufsatz aufproben ( auf probiren…

auftoben

DWB

auf·toben

auftoben , anheben zu toben: der sturm tobt auf, tobt von neuem auf.

ausloben

DWB

aus·loben

ausloben , finem facere laudis und laudes perficere: mhd. ein frowe wil ze schedelîche schimpfen, ich habe ûʒ gelobet. Walth. 45, 8 ; nhd. d…

austoben

DWB

aust·oben

austoben , desaevire: e schaft sich eine mit mutwill krank, umb das si sich etwas gelob und irem fürwitz noch ausztob. Folz bei Haupt 8, 540…

Bankkloben

ElsWB

bank·kloben

Bankklobe n m. Klemmhaken; Schreinerwerkzeug zum Einspannen der Bretter Bf.

Bauernkloben

PfWB

bauern·kloben

Bauern-kloben m. : Schimpfwort für einen groben, ungeschickten Menschen, -klowe [verbr. Glückstein 13]. BadWB Bad. I 128 ; SchwäbWB Schwäb. …

Ableitungen von oben (4 von 4)

beoben

LexerN

be-oben s. bobene.

entoben

Lexer

ent-oben swv. refl. sich erheben über Beliand 4175.

Obene

Campe

✱ ✱ Die Obene , Mz . u. was oben ist, die Spitze. »vf der linden obene da sane ein kleines vogelin.« Manessen Minnes.

veroben

KöblerMhd

veroben , sw. V. nhd. einbeziehen E.: s. ver…, oben W.: nhd. DW- L.: Hennig (veroben)