Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geloben
geloben , der form nach mit ge- gesteigertes loben, das auch mhd. noch mehrfach damit zusammenfällt, mhd. geloben, ahd. gilopôn, gilobôn, mnd. geloven, gewöhnlich doch einfach loven Schiller u. Lübben 2, 47 b . 736 b fg. , wie dän. love, schwed. lofva, altn. lofa; mnl. gheloven Oudemans 2, 463 . bemerkenswert eine md. nebenform gelauben ( s. d. 3), hessisch 15. 16. jahrh., begreiflich durch die nachbarschaft des nd. geloven ( das auch glauben vertritt ), doch auch schwäb. gelouben im 15. jahrh. Augsb. chron. 2, 367, 7; vgl. vorhin das md. geloube, geloubin für gelob, gutheiszen und lobe f. so …