lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Stéchen

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
29 in 19 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
274
Verweise raus
180

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Stéchen

Bd. 4, Sp. 315
Stéchen, verb. irregul. Präs. ich stéche, du stíchst, er stícht; Conj. ich stéche, du stéchest, er stéche. Imperf. ich stach; Conjunct. ich stǟche Mittelw. gestóchen. Imper. stích. Es ist in doppelter Gattung üblich, wo es zugleich zwey Hauptbedeutungen hat, welche sich auf zwey der Sache nach sehr verschiedene, dem Laute nach aber ähnliche Onomatopöie gründen. I. Als ein Neutrum mit dem Hülfsworte seyn, den Ort schnell verändern; in welcher Bedeutung es doch nur in einigen Fällen üblich ist. In dem Bergbaue ist jemanden nachstechen, so viel als ihm nachfahren, d. i. hinter ihm her in die Grube steigen. Er kommt angestochen, eine im gemeinen Leben sehr übliche Bedeutung, eigentlich, er kommt mit weiten Schritten oder langen Beinen einher gegangen, welche Art des Gehens man im Niedersächsischen durch staken ausdruckt. Hervor stechen, vor andern Dingen merklich empfunden werden, mit dem Hülfsworte haben. Der Begriff sticht merklich hervor. S. auch Abstechen. Am üblichsten ist es in der Schiffersprache, wo ein Schiff in die See[] sticht, wenn es aus dem Hafen segelt. Wenn es hier nicht noch ein Überbleibsel der ehemaligen unvollkommenen Art der Schifffahrt ist, da man sich im Fahren allein mit langen Stangen fortschieben mußte, so scheinet es hier so, wie in den vorigen Fällen, ein Verwandter von ziehen, Nieders. tehen, oder auch von steigen zu seyn. Das erste würde durch den Zischlaut und den verstärkten Hauch in stechen in ein Intensivum verwandelt seyn. II. Als ein Activum, wo es von spitzigen Dingen gebraucht wird, wenn sie in einen Körper dringen und denselben verwunden. 1. Eigentlich. Das Subject, welches dieses thut, es sey nun allein oder vermittelst eines Werkzeuges, stehet wie gewöhnlich in der ersten Endung. Die Biene, die Schlange sticht. Die Nadel sticht. Ein spitziges Messer sticht. Das Werkzeug bekommt als Werkzeug, das Vorwort mit. Mit der Nadel, mit dem Dolche, mit dem Stachel stechen. Die Person oder Sache, welche gestochen wird, stehet in der vierten Endung. Jemanden todt stechen. Die Nadel hat mich gestochen. Stax stach ihn mit dem Dolche. Die Bienen stachen uns nicht. Der Ort, die Stelle, oder der Theil an diesem Dinge, bekömmt das Vorwort in, zuweilen auch ein anderes, so daß der Accusativ des Dinges bleibt. Du wirst ihn (nicht ihm) in die Fersen stechen. 1 Mos. 3, 15. Und stach ihn in den Wanst, 2 Sam 3, 27. Die Sonne stach dem (den) Jona auf den Kopf, Jon. 4, 8. Sich in den Arm stechen. Nur dann muß die dritte Endung der Person stehen, wenn das Werkzeug, oder auch die Wunde, welche durch Stechen hervor gebracht wird, in der vierten Endung stehet. Einem den Dolch in das Herz stechen. Einem ein Loch stechen. Einem den Geck stechen, figürlich im gemeinen Leben, S. Geck. Ihr sollt euch kein Mahl stechen, 5 Mos. 14, 1. Nach jemanden stechen. Figürliche, doch nur im gemeinen Leben übliche Arten des Ausdruckes sind: Das ist weder gehauen noch gestochen, hat von keiner Sache die gehörige Eigenschaft an sich. Der Kitzel sticht ihn, er ist muthwillig, übermüthig. Bey einem Manne, den noch der Kitzel wie ihn sticht, Weiße; der noch verliebt ist. Der Hafer sticht ihn, die guten Tage machen ihn übermüthig, muthwillig, eine von den Pferden entlehnte Redensart. So reißt der Mensch auch aus, wenn ihn der Hafer sticht, Opitz. Sylben Stechen, sich zu ängstlich und pedantisch mit Aufsuchung des Wortverstandes abgeben; eine vermuthlich aus den Leseschulen entlehnte Redensart, wo die Kinder die Sylben mit spitzigen Griffeln zeigen. Dann lachen sie mit Recht, wenn einer Sylben sticht, Kästner. 2. Figürlich. (1) Verschiedene Arten der Handlungen oder Bearbeitungen, welche mit einem Stechen verbunden sind, oder wobey das Stechen den vornehmsten Theil ausmacht, werden stechen genannt. In Kupfer stechen; daher der Kupferstecher, Kupferstich. Ein Bild in Kupfer stechen. Ein Petschaft stechen. Ein Wapen in Stein, in Stahl stechen, so fern es von dem Petschaftmacher geschiehet. Jemanden den Staar stechen, den Staar im Auge durch eine vermittelst eines Stiches gemachte Öffnung heraus ziehen. Ein Schwein, ein Kalb stechen, bey den Fleischern, es vermittelst eines Stiches tödten. Im Hüttenbaue wird gestochen, wenn man das Auge in dem Schmelzofen mit dem Stecheisen öffnet, damit das geschmolzene Metall von dem Herde ablaufe. Auch wird es in manchen Fällen für graben gebraucht, besonders in den Zusammensetzungen, abstechen, ausstechen u. s. f. ingleichen für schaufeln, das Getreide wegstechen, umstechen; auch für nähen, in bestechen, und von andern ähnlichen Handlungen mehr. (2) Besonders war stechen ehedem für[] turnieren sehr gangbar, so fern es mit Lanzen geschahe, da denn auch noch jetzt ähnliche theils ritterliche, theils bloß zur Lust angestellte bürgerliche Übungen ein Stechen genannt werden. Nach einem Ringe stechen, eine Art ritterlicher Übungen. Das Gesellenstechen, Fischerstechen u. s. f. Von diesem Stechen, so fern es ein Gefecht bezeichnet, stammen ohne Zweifel noch folgende figürliche Bedeutungen her. (a) In den Kartenspielen sticht eine Karte die andere, wenn sie mehr ist, als diese, sie überwindet, und daher die gestochene von dem, der die höhere Karte hatte, eingenommen wird. Das Daus sticht den König, der König die Dame u. s. f. Siehe auch Abstechen. (b) Mit jemanden stechen, eine besonders in dem Würfelspiele übliche Redensart, da zwey, welche eine gleiche Anzahl Augen haben, noch Ein Mahl werfen, welches im Niedersächsischen kämpen, kämpfen, genannt wird. (c) Nach etwas stechen, d. i. streben, ein im Hochdeutschen unbekannter Ausdruck. Die Ruhm- und Ehresucht, das Gasthaus der Gebrechen, Da Rom und Griechenland so geitzig darnach stechen, Opitz. (3) Einen Schmerz verursachen, welcher dem von stechenden Werkzeugen gleichet. (a) Eigentlich. Die Sonne sticht mich. Daß dich des Tages die Sonne nicht steche, Ps. 121, 8. Stechen in der Seite empfinden. Das Seitenstechen. Die Milz sticht uns, nach einem starken Laufen. Es sticht mich in meinen Nieren, Ps. 73, 21. (b) Figürlich. Das sticht ihn in die Nase, in die Augen, im gemeinen Leben, das reitzt sein Verlangen, seine Begierde. Wir suchen nicht den Heldenruhm, der dir (dich) ins Auge sticht, Weiße. Das kleine Lieschen sticht, Dem (den) Schösser ins Gesicht, Weiße. (4) Im gemeinen Leben ist stechen häufig so viel als tauschen, besonders in den Zusammensetzungen verstechen und umstechen, S. diese Wörter. (5) Für bestechen, eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung. Viele lassen sich mit Geld stechen, Sir. 8, 3. So auch das Stechen. Anm. Schon bey dem Ottfried stechen, im Tatian stehan, im Nieders. steken, im Schwed. sticka, im Engl. to stich, und mit dem Nasenlaute sting, im Latein. stigare, welches noch in instigare üblich ist, im Griech. σιγειν, σιζειν. Es vereiniget den Begriff der Spitze mit dem Begriffe des Stoßes, und ist in Rücksicht des ersten, mit Deichsel, Zacke, Nieders. Tacke, und andern mehr verwandt. In dem Schwabenspiegel kommt es noch für stoßen vor: stichet ain ochs ainen man ze tode. Stechen und Stecken sind genau verwandt, und das Nieders. steken und Schwed. sticka haben beyder Bedeutungen; allein im Hochdeutschen sind die Gränzen beyde Zeitwörter genau bezeichnet, ob sie gleich in der Anwendung von manchen häufig verwechselt werden. S. auch Stachel, Srich und Stochern.
7282 Zeichen · 129 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stëchenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    stëchen stn. man sol unfuoge rechen mit slahen unt mit stechen Parz. 529,16. — aller hande ritterspil lêrten in die ritt…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stéchen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stéchen , verb. irregul. Präs. ich stéche, du stíchst, er stícht; Conj. ich stéche, du stéchest, er stéche. Imperf. ich …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stechen

    Goethe-Wörterbuch

    stechen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stechen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stechen , das Auswerfen kleiner Vertiefungen im Boden durch den Dachs und den Fuchs beim Aufsuchen von Insektenlarven, a…

  5. modern
    Dialekt
    stëchen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    stëche n [taə S.; taχə O. U.; tæχə Str. W.; Ind. Pr. tìχ u. teχ, –, -t, taə bezw. taχə od. tæχə; Part. ktòχə…

  6. Sprichwörter
    Stechen

    Wander (Sprichwörter)

    Stechen 1. Den einen sticht man mit einer Nadel, den andern mit der Heugabel. Holl. : De eene kan men prikken met eene s…

  7. Spezial
    stechen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ste|chen (sticht, stach, gestochen) I vb.tr. 1 (von Insekten) ficé (ficia), morde (mord, mort) 2 (Biene) peté l’ajëi 3 (…

Verweisungsnetz

337 Knoten, 352 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 13 Hub 5 Wurzel 3 Kompositum 305 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stechen

76 Bildungen · 7 Erstglied · 63 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von stechen 2 Analysen

ste + -chen

stechen leitet sich vom Lemma ste ab mit Suffix -chen.

Alternativen: st+-e+-chen

Zerlegung von stechen 2 Komponenten

stec+hen

stechen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stechen‑ als Erstglied (7 von 7)

stëchenblat

Lexer

stechen·blat

stëchen-blat stn. blatt der stechpalme. stechenbletter, dâ wahsen rôt ber an Hätzl. 172 a .

stechendbitter

DWB

stechend·bitter

stechendbitter , adj. , bitter von geschmack, so dasz es auf der zunge sticht ( vgl. stechen verb. 4); von stechendbitterem geschmack. von g…

stechendgrell

DWB

stechend·grell

stechendgrell , adj. : dieser traum ist sehr bezeichnend ... als äuszerung von Heines stechendgreller phantasie Elster in der vorrede s. 5 z…

stechendsalzig

DWB

stechend·salzig

stechendsalzig , adj. , steigerung von salzig, fuszend auf stechen verb. 4; als adverb: ( jodsaures kali ) schmeckt stechendsalzig Liebig ha…

stechendsauer

DWB

stechend·sauer

stechendsauer , adj. , gebildet zu stechen verb. 4 als dienlich zur charakterisierung von chemischen säuren: ( phosphorige säure ist ) ein p…

stechenholz

KöblerMhd

stechen·holz

stechenholz , st. N. nhd. Stangenholz E.: s. steche, stechen, holz W.: nhd. DW- L.: Lexer 448a (stechenholz)

stechente

DWB

stech·ente

stechente , f. , bezeichnung einer art aus der gattung der säger- oder taucherenten, mergus serrator L. Naumann naturgeschichte der vögel De…

stechen als Zweitglied (30 von 63)

riemenstechen?

KöblerMhd

*riemenstechen? , V. nhd. „riemenstechen“ E.: s. riemenstechen (2) W.: nhd. DW-

Seitenstechen

RDWB1

Seitenstechen n (Lakune) колоть в боку Sie bekam Seitenstechen. - У неё закололо в боку.

abe stëchen

Lexer

abe·stechen

abe stëchen sich den vuoʒ, beim stechen ( turnier ) den fusz verlieren Chr. 4. 324, 21 ;

abezuostechen

KöblerMhd

abezuostechen , st. V. nhd. „abzustechen“ Q.: Lanc (1240-1250) E.: s. abe, zuo, stellen (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzustellen)

abstechen

DWB

abs·techen

abstechen , defigere, nnl. afsteken: einen mit dem sper vom rosse abstechen; den sper, die lanze auf einen abstechen; heu, stroh, garben mit…

abzustechen

KöblerMhd

abzustechen , st. V. Vw.: s. abezuostechen*

ane stëchen

Lexer

anes·techen

ane stëchen BMZ wîn anst. wie nhd. ein fass anstechen: den wein anstechen durch die geschworen anstecher Np. 243 ; viur anst. feuer anlegen …

anstechen

DWB

ans·techen

anstechen , incitare, stimulare, infigere, carpere, nnl. aansteken, s. das einfache stechen figere, pungere. 1 1) das pferd mit dem sporn, d…

aufstechen

DWB

auf·stechen

aufstechen , pungendo aperire, excitare. 1 1) ein geschwür, eine blatter aufstechen; der wundarzt hat ihm den schwären aufgestochen; herr ma…

Augenausstechen

DRW

augen·ausstechen

Augenausstechen Strafe vgl. Auge (B II) wer ... umb leibs brüchten gericht worden ist mit ... augen außstechen 1437 KölnStat. I 89 Faksimile…

ausstechen

DWB

aus·stechen

ausstechen , expungere, excidere, effodere, 1 1) einen reiter ausstechen, aus dem sattel stechen, wie ausheben, dann auch allgemein seinen g…

bestechen

DWB

beste·chen

bestechen , circumfigere, umstechen, 1 1) die schuster bestechen die schuhe um den rand mit draht und starken faden; die nähterinnen und sch…

darniderstechen

KöblerMhd

darnider·stechen

darniderstechen , st. V. nhd. „darniederstechen“, niederstechen Q.: Chr, Er, Herb, Iw, LAlex (1150-1170), Lanc, UvZLanz E.: s. darnider, ste…

dorchstechen

KöblerMhd

dorchstechen , st. V. Vw.: s. durchstechen

durchstechen

DWB

durch·stechen

durchstechen , n. das durchstechen der ballenhaare bei den buchdruckern, wenn das ballenleder abgenutzt ist Täubel Wörterb. 2, 39 .

einstechen

DWB

einste·chen

einstechen , infigere, praet. stach ein, schw. insticka, dän. indstikke, 1 1) löcher einstechen, in leder, papier, holz; zeichen, buchstaben…

enzweistechen

KöblerMhd

enzwei·stechen

enzweistechen , st. V. nhd. „entzweistechen“, zerbrechen Q.: En (1187/1189) E.: s. enzwei, stechen W.: nhd. (ält.) entzweistechen, st. V., e…

erstechen

DWB

erste·chen

erstechen , configere, transfigere, ahd. arstëchan, mhd. erstëchen, praet. erstach: nu gît mir doch dës bilde dirre lewe wilde, daʒ ër von h…

Físchstếchen

Adelung

fisch·stechen

Das Físchstếchen , des -s, plur. inus. eine Art des Fischfanges, da die Fische mit spitzigen Eisen gestochen werden.

gesellenstechen

DWB

gesellen·stechen

gesellenstechen , n. ritterspiel mit einzelkämpfen, gesell gegen gesell (13, h ), im gegensatz zum buhurt oder turnier, wo schar gegen schar…

gestechen

DWB

geste·chen

gestechen , verb. verstärktes stechen ( s. d. ), namentlich mit spitzer stoszwaffe: mhd. alzehant daʒ er ( mit dem speer ) gestach. Trist. 1…

hinderstechen

MWB

hinder·stechen

hinderstechen stV. ‘hinterrücks sticheln’ du soltt mit dinen smehen worten niemant hinder stechen JMeissn B1:35,18. – subst. Inf.: etliche r…

Ableitungen von stechen (6 von 6)

bestechen

DWB

bestechen , circumfigere, umstechen, 1 1) die schuster bestechen die schuhe um den rand mit draht und starken faden; die nähterinnen und sch…

entstëchen

Lexer

ent-stëchen stv. I, 2. BMZ wegstechen Ath. ; aufstechen Pass.

erstechen

DWB

erstechen , configere, transfigere, ahd. arstëchan, mhd. erstëchen, praet. erstach: nu gît mir doch dës bilde dirre lewe wilde, daʒ ër von h…

gestechen

DWB

gestechen , verb. verstärktes stechen ( s. d. ), namentlich mit spitzer stoszwaffe: mhd. alzehant daʒ er ( mit dem speer ) gestach. Trist. 1…

verstechen

DWB

verstechen , verb. , ist zu dem starken verb. stechen ( th. 10, 2, 1222) gebildet und zuerst mhd. als verstëchen belegt mhd. wb. 2, 2, 624 a…

zerstechen

DWB

zerstechen , verb. , zu stechen ( th. 10, 2, 1222); ahd. zistëhhan; 1) mhd. ein sper z. ( wie ver-, s. th. 12, 1, 1634) einen speer stechend…