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stehlen

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PfWB
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15 in 14 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

stehlen st.

Bd. 6, Sp. 485
stehlen st. : '(heimlich) entwenden, was einem selbst nicht gehört', stehle [allg., Christmann Kaulb 12, 77 Henn Mda.-Int. 100 Karch Gimmdg/ Muttstdt 235 Mang 94 Müller Dietschw 62 Lambert Penns 142 Buffington-Barba 166 Krämer [] Gal 206], stihle [RO-Dielkch], stahle [PS-Fischb]; Part. Perf. g(e)stohl (gəšdōl, gšdōl) [mancherorts WPf Castleman Zwbr. 27 Henn Mda.-Int. 100 Mang 104 Krämer Gal 206], g(e)stouhl (gəšdoul, gšdoul) [KL-Bann Höh 107], g(e)stohle (gəšdōlə, gšdōlə) [mancherorts VPf, Lambert Penns 142 Wood Schärf. Penns 236]; Zs.: ab-, heimstehlen; Syn.: abzackern 2 b, acheln, achielen 2, äckern, alen2, amseln 2, angeln1 4, atzeln, atzen, aufpacken 3, ausdrehen 2, ausplündern, ausrauben, ausstäbeln 1 b, battern2, berauben, bluttern, puschen 1, darauftreten 2, darumbringen, dieben, einbrechen 1, einkaufen 2, einsäckeln 2, einstecken 2 b, einsteigen 2, emmessen, entfremden, entwenden, faukeln 1, verduckeln 1 b, vergrapschen, vergreifen 3 b, verhaften 2 a, verschwinden 3 b, verwechseln 2, fipsen, fortnehmen 1, fortschleifen 2 a, gabeln 1 e, gampsen, ganfen, grammscheln 2, grappschen 2, grasen 4, greifen 2 b, grippen, grippseln, grippsen 1 a, hamstern 1 b, hoppschlagen, kaufen 2 a, kiebitzen 2, klämschen 4, klauen, klemmen1 2 b, klippsen, kolten 2 c, kotteln2 2 b, krallen 2 b, krammeln 2, kratzen II 2, langfingern, mangen2, mausen1 2 a α, mopsen 1, nageln 2 b, nebenhintun 2, nehmen 3 b, ramschen 1 b, rappschen1 2 b, ratzen 3 a β, rauben, säckeln1 1 b, schnappen 6 c, schnäppen 3 b, schnaufen 2, schnausen 3 a, schnipsen 4, schoren2, schrippen 2, spitzbuben, spitzbübern, spripsen, stäbeln 4 d, stauchen 3, stechen 4 b, stenzen 3, stibitzen 1, stoppeln 1 b, strafen 2, strählen 3, strenzen 1, stribitzen, striegeln 3 e, stritzen 3, strossen 3 a, strupfen 5 d, strüpfen, strutzen 2, stüpfsen, wegputzen; weiter in verschiedenen Wend.: abschrauben und nebenhinstellen, abseits geerbt, beiseite 2 schaffen, englisch1 5 b einkaufen, Grumbeeren grübeln 1, über den Jordan 1 bringen, kaufen 1, wenn keins im Laden ist, im großen Laden 2 a kaufen, lange 2 b Finger machen, mitgehen lassen 2 b, leichter 1 c β machen, mitgehen heißen, mitgehen lassen, nehmen was nagellos oder nietlos ist, komm si komm sa machen, Sackdich machen, keine sauberen Hände (Finger) haben, etwas auf die Seite schaffen 2 a; gestohle Dings kaafe 'Hehlerware erstehen' [KB-Kriegsf]. Mer können for dess Zeitwort »stehle« / Zum Beispiel schier e Dutzend wähle: / Schtiwitze, atzle, grase, kribbse, / Ganfe, angle, schtrenze, schtribbse [Kühn Kumödi 1]. Do kammer trotz demm heitich' Treiwe, / die gud ald Zeit geschtohle bleiwe [Damm Pälzer 68]. Der traurich Kerl hat denne Perer zum St. verleit [KL-Reichb]. Do sin Ei'brecher dogewest un hawwe mei Sach g'schtohle [Sommer Humor 21]. Der Johann [] kann's St. net losse [KL-Reichb]. Vergleiche: Der stehlt wie e Atzel (Elster) [allg. Hebel 17 Kamm 93 Krieger 20 Wilms Alph. 8 NPfGV 1926 S. 18 vereinzelt Don Gal Buch]; wie e Katz [KL-Reichb SP-Heiligst]; wie en Mardel (Dachmardel, -marder) [PS-Fehrb LU-Maud LA-Gommh]; wie e Raab [Umg. von NW-Hardbg]; wie e Ratz (Ratte) [Hebel 17 Buch-Illisch]. Die Spatze stehle wie keiⁿ annerer Vogel [KL-Reichb]. Der Anzuch sieht aus wie gestohle, sitzt nicht gut [LA-Ranschb]. RA.: Mach doch langsam, mer määnt, du häscht gestohl, wenn jemand hastet [ZW-Battw]; laafe, wie wanner g'stohle hätt, dass. [LU-Alsh]. Das horrer net gestohl, das horrer geerbt, von Charaktereigenschaften [KU-Adb Schmittw/O HB-Höch ZW-Hengstb KB-Jakobsw], ... des leit in de Familje [PS-Rodalb (Bernhard 153)]. 's St. leiht em em Blut, er hot's geerbt [NW-Hardbg]. Du hoscht em Bäcker en Weck gstohle, sagt man wenn jemand Schluckauf hat [LA-Nußd, KU-Bedb PS-Erfw]. Der stehlt norre unserm Herrgott die Daae ab (die Zeit), der Faulenzer! [KL-Reichb, KU-Brück PS-Gersb LU-Limbghf Kamm 83 Krieger 52]. Woher dann nemme un nit stehle, / Wann iwerall die Mittel fehle?! [Münch Werke I 147, KU-Kaulb KL-Hirschhn Kamm 86 NPfGV 8/1934]. Mit dem kammer Gail stehle 'Er ist zuverlässig' [PS-W'fischb Gal-Dornf]. Er hat em Perrer (seiner Mutter) seiⁿ Speckgriewe (Griewe, Growel) gestohle, hat Ausschlag am Mund [PS-Winz, PS-Trulb LU-Altr NW-Gimmdg BZ-Gräfhs vereinzelt Don Gal Buch]. Das is der ehrlich (Jud), wo die Gaaß 'Ziege' gestohl hot, ironisch 'Man kann überhaupt niemandem trauen' [KU-Bedb, Kaulb RO-Sippf KL-Reichb PS-Geisbg NW-Kallstdt LA-Nd'hochstdt BZ-Albw]. Wer en Schoof stehlt, isch Bockdieb [Bergz (Kamm 93), Horne Penns 99]. Dem hänn se finf Gramm Hern (e paar) g'stohle 'Er ist verrückt' [KU-Hundh FR-N'lein]. Es is ihm einer gestohl worr, dass. [KU-Roth]. Der stehlt un traat hääm sackvollweis [ZW-Gr'bundb]. Du sollscht mer g'stohle werre!, scherzh. Drohung [LU-Friesh]. Der hot der Atzel 's Nischt (Aaj) gestohl, von einem, der sich für besonders schlau hält [vereinzelt Don Gal Buch]. Mer werd kee Geld meh gestohl 'Ich habe kein Geld mehr' [KL-Reichb]. Sie hän minanner Quetsche g'stohle, von weitläufiger Verwandtschaft [GH-Zeisk]. Du kannscht m'r (das kammer) g'schtohle werre! 'ist mir völlig gleichgültig' [Hebel 35, KU-Kaulb NW-Bobh LA-Venn Bernhard 153]. Die Karfreidagsleit kenne mer gestohle bleiwe, Ausspruch eines Pfarrers über Leute, die nur am Karfreitag in die Kirche gehen [Krieger 15]. SprW.: Wann de Gaul gestohle is, werd die Stalldier zugemacht, von zu spät getroffenen Maßnahmen [SP-Mechth]. De Daachdieb esch de schlimmscht Dieb, er stiehlt, was niemand ersetze kann [BZ-Dierb]. Wer liescht (lügt), der stiehlt, wer sengt, der brennt [LU-Opp, vereinzelt]. Volksgl.: Wenn man ein Schötchen (vom Hirtentäschel) abrupft, stiehlt [] man dem lieben Gott sein Geldtäschchen [NW-Hamb (Wilde 105)]. Wer lange Finger hot, stehlt gern [Fogel Beliefs Penns Nr. 1924]. Fer Bloohuschte 'Keuchhusten' stehlt mer bloo Band un bind's an sich [Fogel Beliefs Penns Nr. 1790]; ... soll mer aus me bloe Tombler 'Becher' trinke, as mer g'stohle hot [Fogel Beliefs Penns Nr. 1797]. Mer soll en Kind net lee losse in re Stub, schunscht stehle die Hexe es [Fogel Beliefs Penns Nr. 50]. Wann ebber der Schlickser hot, kammern verdreiwe, wammer sagt: Du hoscht ebbes g'stohle [Fogel Beliefs Penns Nr. 1491]. KR.: De Vatter is im Zuchthaus, / Un die Mutter hot g'stohle, / Mei Schweschter hot Stadtverweis, / Un mich wern se ball hole [NW-Hardbg]. VR.: Alles, was recht isch, hot Gott lieb, / un wer e Gääß stiehlt, isch käⁿ Bocksdieb [LA-Gommh]. Weitere VR. (Fingerspiele der Kinder) s. Daumen 1, Schütz 1. Kinderspiel: Ein Kind sucht dem andern ein Täschchen von der Pflanze Hirtentäschel abzureißen und spricht dann: Host deiⁿm Vadder seiⁿ Geldbeidel g'stohle mit 'm Geld [Umg. von Zweibr (Wilde 105)]. Rhein. VIII 579 ff.; Lothr. 495; Els. II 591.
7385 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêhlen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stêhlen , verb. irregul. act. ich stehle, du stiehlst, er stiehlt; Imperf. ich stahl, (im gemeinen Leben ich stohl;) Con…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stehlen

    Goethe-Wörterbuch

    stehlen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    stëhlen

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB stë h le n [tálə fast allg.; tǽlə Str. Ndrbr. W.; Ind. Pr. tél Dü. U.; tǽl W.; Part. ktôlə Liebsd.…

  4. Sprichwörter
    Stehlen

    Wander (Sprichwörter)

    Stehlen 1. Alles stiehlt ein Dieb, nur nicht die Lieb'. 2. Aenmôl gestohlen ist immer verlôren. ( Waldeck. ) – Curtze, 3…

  5. Spezial
    stehlen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    steh|len (stiehlt, stahl, gestohlen) vb.tr. (klauen, entwenden) arobé (-ba) , se tó. ▬ jdm. die Zeit stehlen ‹fig› ti ar…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stehlen

39 Bildungen · 1 Erstglied · 34 Zweitglied · 4 Ableitungen

stehlen‑ als Erstglied (1 von 1)

stehlenswert

PfWB

stehlen·swert

 stehlens-wert Adj. : nur in der Wend.: Was net frogeswert is, is net schtehleswert [ Beam Penns 97].

stehlen als Zweitglied (30 von 34)

Únterstehlen

Campe

Únterstehlen , v. rec . unregelm. (s. Stehlen), sich unterstehlen, ich stehle mich unter, untergestohlen, sich unterzustehlen , sich unter e…

abstehlen

DWB

abstehlen , clam auferre, nnl. afstelen: das er mir tut mein pfrunt abstelen, d. i. ab mir stelen. fastn. sp. 144, 13; abgestolen 180, 8; da…

ausstehlen

DWB

aus·stehlen

ausstehlen , expilare: die groszen gewaltigen erzdiebe, die nicht eine stad oder zwo, sondern ganz Deudschland teglich ausstelen. Luther 4, …

bestehlen

DWB

bestehlen , suppilare aliquem, ags. bestelan, schw. bestjäla, dän. bestiäle, nnl. bestelen: diebe, die den garten bestehlen; einem die kasse…

davonstehlen

DWB2

davon·stehlen

davonstehlen vb. refl.: 1797 A. W. Schlegel Shakespeare ( 1801 ) 1,67. 1963 Strittmatter Bienkopp 111.

durchstehlen

DWB

durch·stehlen

durchstehlen , reflexiv, heimlich, verstohlener weise sich durchschleichen. er hat sich zwischen den wächtern durchgestohlen. sich durch die…

einstehlen

DWB

ein·stehlen

einstehlen sich, irrepere, insinuare se, sich einschleichen: mit einer beredsamkeit, die auf eine unwiderstehliche art sich in die seelen ei…

entstehlen

DWB

ent·stehlen

entstehlen , suffurari, entwenden, nnl. ontstelen: andern leuten das ihre entstehlen. Gefken beilage 97 a ; wer ihn da hätt entstolen, wer i…

erstehlen

DWB

erstehlen , furari, surripere: dasz er des volkes herz mit list erstelen kan. Rompler s. 18 ; und unversorgt mit waffen sollt ich durch schl…

fortstehlen

DWB

fort·stehlen

fortstehlen , 1 1) pergere furari. 2 2) sich fortstehlen, clam aufugere: dann stiehlet sich ein seufzer fort. Ramler 2, 82 .

fürstehlen

DWB

fuer·stehlen

fürstehlen , s. vorstehlen. 1 1) zu gunsten eines andern stehlen. vor- sive fürstelen, furari ut alter habeat, operam vicariam furando praes…

heimstehlen

PfWB

heim·stehlen

heim-stehlen st. : 'in kleinen Mengen während der Regenpausen heimschaffen'. Bei dem verworfene Werrer muß mer 's Haai häimstehle [ KU-Schmi…

Herabstehlen

Campe

herab·stehlen

Herabstehlen , v . unregelm. ( s. Campe Stehlen ). I) trs . herabnehmen und entwenden. II) rec . sich herabstehlen , sich heimlich und unbem…

Herausstehlen

Campe

heraus·stehlen

Herausstehlen , — steigen, — stellen, — stolpern, — stoßen, — strahlen, s. Heraus , und Herabstehlen 

Herbeistehlen

Campe

herbei·stehlen

Herbeistehlen , Х — stolpern, — stoßen, — strömen, — stürmen, — stürzen, — tanzen, — taumeln, Х — torkeln, — traben, — tragen, — treiben, — …

Herstehlen

Campe

her·stehlen

Х Herstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Stehlen), Sich herstehlen , sich von Andern unbemerkt, heimlich herbegeben, herschleichen. Das Herste…

hinabstehlen

GWB

hinab·stehlen

hinabstehlen refl: unbemerkt auf die Erde fallen (von Blutstropfen) [ für: πίπτειν] GWB 41 2 , 44,20 Eurip,PhaethonVersuch Elke Dreisbach E.…

Hinstehlen

Campe

hin·stehlen

Х Hinstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Campe Stehlen). Sich hinstehlen , sich behutsam und unbemerkt an jenen Ort begeben, sich behutsam und…

milchstehlen

DWB

milch·stehlen

milchstehlen , n. das stehlen der milch aus den eutern des nutzviehs durch zauberei ( vergl. milchdieb): wer wunschruten, schatzbeschwerung,…

Mitstehlen

Wander

mit·stehlen

Mitstehlen Mitgestohlen, mitgehenkt; mitgehurt, mitertränkt. – Mayer, I, 79; Pistor., I, 85; Graf, 306, 170. »Das gemeine Sprichwort: Mitges…

Nachstehlen

Campe

nach·stehlen

Nachstehlen , v . unregelm. ( s. Campe Stehlen ). I) intrs . u. trs . 1) Nach dem Beispiele eines Andern stehlen. 2) Hinten nach, nach oder …

Obststehlen

DRW

obst·stehlen

Obststehlen, n. wie Obstdieberei die dieberey mit aushütten, holtz- graß- und obst-stehlen 1664 SchlesKirchSchulO. 378 wirdt daß obs-, ruebe…

Pferdestehlen

DRW

pferd·e·stehlen

Pferdestehlen, n. wie Pferddieberei es wil benebens das pfert stelen ganz vberhandt nemen 1642 NrhAnn. 163 (1961) 31 wegen pferdestehlen ...…

verstehlen

DWB

ver·stehlen

verstehlen , verb. , in der älteren periode weit verbreitet, tritt in der neueren zurück und ist heute nur in der form des part. prät. üblic…

Vorausstehlen

Campe

voraus·stehlen

Х Vorausstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Stehlen ), sich heimlich und unbemerkt vorausbegeben. D. Vorausstehlen .

vorbeistehlen

DWB

vorbei·stehlen

-stehlen : gleich verdächtigen brüdern ... stehlen sich die üppigen phantomen an meiner seele v . Schiller Fiesko 2, 19 . —

vorstehlen

DWB

vor·stehlen

vorstehlen , verb. , mhd. vürsteln mhd. wb. 2, 2, 634 b ; Lexer 3, 588 ; vor- sive fürstelen Stieler 2164 ; vorstelen Kramer t.-ital. dict. …

vorüberstehlen

DWB

vorueber·stehlen

-stehlen , sich, ' sich heimlich und unbemerkt vorüberbewegen ' Campe : wenn alles mit dir lebt und fühlet, sich sympathienvoll dein fusz am…

vorwegstehlen

DWB

vorweg·stehlen

vorwegstehlen , verb. : ich habe mich vom bahnhofe vorweggestohlen Bismarck br. an s. braut u. gattin 575 ; hier ist sicher vor ( antea ) vo…

Wégstêhlen

Adelung

weg·stehlen

Wégstêhlen , verb. irregul. act. (S. Adelung Stehlen ,) durch einen Diebstahl entwenden. Einem sein Geld wegstehlen. Sich wegstehlen, heimli…

Ableitungen von stehlen (4 von 4)

bestehlen

DWB

bestehlen , suppilare aliquem, ags. bestelan, schw. bestjäla, dän. bestiäle, nnl. bestelen: diebe, die den garten bestehlen; einem die kasse…

entstehlen

DWB

entstehlen , suffurari, entwenden, nnl. ontstelen: andern leuten das ihre entstehlen. Gefken beilage 97 a ; wer ihn da hätt entstolen, wer i…

erstehlen

DWB

erstehlen , furari, surripere: dasz er des volkes herz mit list erstelen kan. Rompler s. 18 ; und unversorgt mit waffen sollt ich durch schl…

verstehlen

DWB

verstehlen , verb. , in der älteren periode weit verbreitet, tritt in der neueren zurück und ist heute nur in der form des part. prät. üblic…