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stehlen

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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15 in 14 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

stehlen

Bd. 8, Sp. 579
stehlen Rhfrk -El-, –Eə-, –ē-, dau -Eəlst usf., Part. gəstūl, –ō-, –- (Saargeb.) [an der untern Nahe ist nur das Part. selten gebräuchl.; alle andern Formen sind durch šdrebə (strippen) ersetzt; in Simm ist auch šdr. geläufiger; dazu gibt es hier eine veraltende u. beinahe ausgestorbene Form -ū:lə, dau –ū:lst, Part. gəšdū:l]; Mosfrk an der Saar -e·l.-, dǫu –e·l.st, Part. []gəšdol [in Merz, Saarbg auch -ø·l.ən, gəšdø·l.]; sonst WMosfrk -ēlən, –ēă-, dou –ē(ă)ls, Part. gəšdōl, –ōă- [Trier ö. Stdt -Elən, dou –ils, Part. gəšdl]; OMosfrk -ę·l.ə, dou –ilst, –e-, Part. gəšdǫ·l.ə, –o- [SNeuw -ēlə, dǫu –ēlst, ər –ilt, Imperat. -il; OAltk -Eəln, –Eln, du –ilst, –ilt, Prät. -ō:l, Part. gəšdōăln]; Siegld -Eln, –ę-. du –ēlst, –e-, Prät. šdōl, Part. gəšdǫln, Siegen -ln; Rip -ę·l.ə, du –ils, –e-, Prät. -ō:l u. -:l, Part. jəštǫ·l.ə [kurköln. Neuw, Köln-Stdt -e·l.ə; in Monsch vielfach --; Jül, Aach -Eəl-, jəštələ]; OBerg in Waldbr, Gummb-Homburgisch -ēələn, du –īəlst, Prät. -ū:l, –ō:-, Part. jəštōələn; Gummb-Schwarzenbergisch, nfrk. Wippf -ęlən, –e-, du –ils, Prät. -ūl, –ou-, Part. jəstǫlən, -o-: NBerg -ēlən, du –els, Prät. -ō:l, Part. xəštōlən [Wermelsk -ę·l.ən, jəštǫ·l.ən]; Eup -ēələ, du –i·l.s, Prät. -o·u.l, Part. jəštōələ; SNfrk -Eələ, -ēə-, –īə-, du –e·l.s, Prät. -ō:l, Part. jəštələ, –ōə-, –ūə- (WSelfk -Elə, du –ēls); Klevld -Elə, ge –ęlt, he –Elt, Prät. -ūl, Part. jəštlə st.: 1. wie nhd., bei verbrecherischem St. u. St. von grösseren, wertvollen Beträgen u. dies heimlich oder durch Einbruch; ihm nahe steht klauen, strippen; bei geringern Beträgen (Dingen) fimeln, flämmsen, grippen, grippschen, kippen, klemmen, ratzen, schnäuben, schnäuen, schnippen ausspannen, stibitzen, stränzen, stritzen, zoppen u. viele scherzh. Umschreibungen: der hät lang Fengere; he hät sech vergreffe; en Kläumannsgarde gohn (Felddiebstahl); der löt alles möt sech gohn; für dem moss mer Dürre on Schränk zohale; bei dem blif alles klevve (Rip) udgl. RA.: De stillt wie en Bei (Bien, Imm), en Elster (Ester, Eckster, Atzel), en Raf Verb. s. d. W., — en Fochs Trier-Waldrach, — en Kroh (Krähe) Rheinb-Dünstekoven, — ene Reiher ebd., — en Ull (Eule) Klev, — en Ratte Siegld, — en Ratz Köln-Stdt, — de Schinnerhannes Hunsr, — so hurdig wie Hinkel Gerscht peckt Bernk-Hottenb. De lacht üəver et gonze Gesecht wie ene Üəstriker (Österreicher), de ut st. geht Heinsb-Althaaren. Ib immer Trei un Redlichkeit bis an dei kihles Grab, un wenn die Luft dann sauwer is, dann stehl wie e Rab! Spruch der Diebe Nahe. St., dat himmelt net, ävver et säckelt Sieg-ODollend. St. es ken Schand, ävver et Widdergevve Jül. Et es besser st. als anzege Dür-Stdt. St. mat (macht) lang Keəhle bringt an den Galgen Aach-Stdt, Kref-Osterath. Woher nemme on net st.! es ist mir unmöglich, diese Forderung zu erfüllen Rip, Allg. St. darsch (darf) mer, ävver mer d. sech net kreie losse Sieg, Allg., — awer sich nit verwitsche losse Saarbr. Kleine st. en Grote st., marr Gr. et meiste Klev, Geld. Millere un Bäckere, dat sen Def (Diebe), de han de grusse Säck esu lef (lieb), se st. övver de Mosse, un stünd der Galge för der Dür, su könnten se't doch net losse Sieg-NCassel. Wo de Fuchs leit (liegt), stillt en net der Dieb stiehlt gewöhnl. nicht in der Nähe seiner Behausung Trier-Mehring. Kreəgen es gestoəhlə! sagen die Kinder, dem ein anderes etwas wegnimmt Aach, SNfrk, Sol. Wer lüg, der stillt Rip, Allg.; wer lüg, der bedrüg, der stellt, der deht alles Dür, Neuw-Kurtschd; wer l. un stillt, der stecht de Heiser on Neuw-Urb; wer l., de stellt, on der st., der piss (seck) en't Bett zu Kindern Rheinb-Meckenh, Ahrw-Heimersh; [] der liet, der stillt, der sengt, der brennt, der get zeletscht an de Galge gehänkt Merz, Saarbg, Trier. Vum Futtele küt mer an et Lege, vum L. an et Bedrege, vum B. an et St., vun St. an de Galge Köln-Stdt, MGladb. Gegewe (geschenkt), geduscht (getauscht) on werer genomme es gestohln Siegld, Verbr. Kot (gekauft), geschinkt, gelingt (geliehen), gestohlen! Knopforakel Bitb; gəeddelt, gebeddelt, gestolle, gekauf! Neuw-Ohlenbg. Gej hät gestohle bej Verhohle in de Kohle; et Blümmke häj (hast du) afgeplickt en et Stelleke lotte stohn! unter Kindern, um Angst einzujagen Klev-Üdem; dau has gestohl, dau has gelo (gelogen) un der Katz am Schwanz gezo (gezogen)! Bernk-Fronhf, — — on der Motter an der Mämm gesogen! Sieg. Met dem (Dummkopf) ging ich och nit met st. Köln. Den ens (einmal) stehlt, es alltit (allzeit) enen Dief (Dieb) Mörs-Xanten. We st. deht (sich des Stellens getrüs »getröstet«), moss sich och et Hange gefalle losse (des Hangens getrüste) Jül, Dür, MGladb. Weə wellt st. en net hange, deə könnt no Oche (Aachen) on let (lässt) sich fange beim Aachener Schöffenstuhl wurde eine mildere Auffassung des Diebstahls geübt, — mott sek en Schöller Mettm-Schöller) lote f. Lihr jet, dann kannste j., stell der j., dann häste j., on loss jedem et Sengk (Seinige) Eusk, Köln, Bergh, Klevld. Wo nicks es, do kann mer och n. st. MGladb. Et Brut as em och got st. er lebt nicht mehr lange Bitb-Badem. Du häs gestollen hondert Pongk Kollen, der Deuwel sall dech hollen! Neckr. unter Kindern Wermelsk. Beəter et Geld gestoəhlen as de Iəhr (Ehre) verloəren Kemp-SPeter. De eine stillt de Riser (Reiser) un de andere de ferdige Besseme KölnStdt. En hot dem Kaiser de Kriegskass gestohl er hat einen Höcker Bitb-Dudeld, — dem Pastur de Zeidung gestolle hat das Hemd aus der zerrissenen Hose hängen Sieg-Braschoss. Der mät e Gesech (so betrübt) wie wann ener em de Botteramm (Butterbrot) gestollen hätt Sieg, MülhRh. Aller Anfang es schwer, hat de Eilespiegel gesot, du hatt en en Amboss gestohl Kobl, Verbr. Wenn du wess (weisst), we du dehs, wennsde Röbe st. gehs, on de Weg net wahl w., dann kicks de ens hei, d. k. de ens dar, dann geht et: plöck, pl., pl.! MGladb, Grevbr. Wat mer verspart för der Mungk (Mund), stillt mehrschtens de Katz of der Hungk Köln. Net esu deck wie en Spengel dorf me st., sos as mer e Spitzbof Bitb-Badem. — Mit dem Verschwiegenen kann mer en Perd st.; mit dem Dummen k. m. ken P. st. gohn Sol, Verbr. Wenn et P. gestohl es, dann werd de Stall gespert Ottw-Uchtelfang. De Foss (Fuchs) stehlt ken Hennen kört bei't Lok Mörs, Klevld. Du häs Pastur de Küche (Küken) gestoəhle! zu dem Kinde, das einen Rotzfaden aus der Nase hängen hat Jül, — deiner Motter et Kinnche g. hast das Hemd aus der zerrissenen Hose hängen Goar-Weiler. Ehrlich währt am längschten, sat der Eilenspiegel un do hatt er de Gäss (Ziege) gestohl Saarl. De Fromme het ouk es en Kalf gestohlen un het den Strick wiər bracht von einem Scheinheiligen Ess; Fromm het en Kuh g. en blef doch fr. Rees. — Gestollen Holz brennt och mancher wird geehrt, der sich mit fremden Federn schmückt Köln-Stdt. G. Geld (Gut) deht ke gut an dem N. N. []Prüm, — duəht nömmer gut (gedeiht net) Elbf, Allg. G. G. mutt me glick versuppen, dann hät me ok wat devan Gummb. — Ech han et Geld och net gestolle! wenn einer zu viel fordert, — meng Ben och net g.! bei einem Auftrag, einen zweiten Weg zu machen, den man leicht mit dem ersten hätte verbinden können, — meng Zihe (Zehen) och net g.! zu dem, der mir auf die Zehen tritt Rip, Allg. — Der (Träge) stehlt osem Herrgott de Zeit (eweg), de Da (Tage) Hunsr, Allg., — un seim Vadder det Brot Simm, — on singem Hären et ze Fressen uWupp, — un sinem H. et Geld Düss-Benr. — Pinnchen (Steckelche, Stöckske) st. ein Kindersp.; ein Kind muss das Hölzchen hüten u. verwahren, das aufgestellt ist oder auf der Erde liegt; die andern suchen es zu st.; P. st., dat sall gellen (gelten) OBerg, Mörs-Wardt. — Zu einem ängstlichen Kinde: dich st. se nit, un wann se dich st., dann brengen se dich, wann et Dag es, widder!; we mech (Hässlichen) naks (nachts) stellt, es fruh, dat e mech am Dag wedderbrengk! Rip. — 2. mehr oder weniger übertr. a. met den Awen (Augen) st. etwas abgucken u. nachahmen Goar-Weiler; nach dem Vorgesetzten unterwürfig schauen, um seine Gunst schmeicheln MGladb. — b. mer moss alles häm st. sagen die Landleute, wenn sie bei sehr schlechtem Wetter jeden günstigen Augenblick zur Ernte ablauern müssen Saarbr, Verbr.; den Dummen (Daumen) st. loten einhalten beim Nähen Sol, Mörs. — c. eine(n) st. α. entführen; Pitter hät seng Frau gestolle, se hänt sech en Neuwied traue losse Bergh, Allg. Se es tum St. schüan ausserordentlich schön; dat Mädche es su schün, mer könnt et rack (fort)st.; e Kengk zom (fort)st. Rip, Allg. — β. in der Wend.: Du (auch de Arbet) kanns mir gestolle werde (sen, blive), am helle Dag, hondertmol g. w.! dich kann ich nicht leiden, dein Vorschlag ist unannehmbar Rip, Allg. — d. sich fortst. sich leise aus einer Versammlung entfernen; sich heranst. sich heimlich an etwas heranmachen Rip, Allg. — Abl.: die Stehlerei, dat Gestehl(s).
8831 Zeichen · 208 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêhlen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stêhlen , verb. irregul. act. ich stehle, du stiehlst, er stiehlt; Imperf. ich stahl, (im gemeinen Leben ich stohl;) Con…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stehlen

    Goethe-Wörterbuch

    stehlen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    stëhlen

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB stë h le n [tálə fast allg.; tǽlə Str. Ndrbr. W.; Ind. Pr. tél Dü. U.; tǽl W.; Part. ktôlə Liebsd.…

  4. Sprichwörter
    Stehlen

    Wander (Sprichwörter)

    Stehlen 1. Alles stiehlt ein Dieb, nur nicht die Lieb'. 2. Aenmôl gestohlen ist immer verlôren. ( Waldeck. ) – Curtze, 3…

  5. Spezial
    stehlen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    steh|len (stiehlt, stahl, gestohlen) vb.tr. (klauen, entwenden) arobé (-ba) , se tó. ▬ jdm. die Zeit stehlen ‹fig› ti ar…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stehlen

39 Bildungen · 1 Erstglied · 34 Zweitglied · 4 Ableitungen

stehlen‑ als Erstglied (1 von 1)

stehlenswert

PfWB

stehlen·swert

 stehlens-wert Adj. : nur in der Wend.: Was net frogeswert is, is net schtehleswert [ Beam Penns 97].

stehlen als Zweitglied (30 von 34)

Únterstehlen

Campe

Únterstehlen , v. rec . unregelm. (s. Stehlen), sich unterstehlen, ich stehle mich unter, untergestohlen, sich unterzustehlen , sich unter e…

abstehlen

DWB

abstehlen , clam auferre, nnl. afstelen: das er mir tut mein pfrunt abstelen, d. i. ab mir stelen. fastn. sp. 144, 13; abgestolen 180, 8; da…

ausstehlen

DWB

aus·stehlen

ausstehlen , expilare: die groszen gewaltigen erzdiebe, die nicht eine stad oder zwo, sondern ganz Deudschland teglich ausstelen. Luther 4, …

bestehlen

DWB

bestehlen , suppilare aliquem, ags. bestelan, schw. bestjäla, dän. bestiäle, nnl. bestelen: diebe, die den garten bestehlen; einem die kasse…

davonstehlen

DWB2

davon·stehlen

davonstehlen vb. refl.: 1797 A. W. Schlegel Shakespeare ( 1801 ) 1,67. 1963 Strittmatter Bienkopp 111.

durchstehlen

DWB

durch·stehlen

durchstehlen , reflexiv, heimlich, verstohlener weise sich durchschleichen. er hat sich zwischen den wächtern durchgestohlen. sich durch die…

einstehlen

DWB

ein·stehlen

einstehlen sich, irrepere, insinuare se, sich einschleichen: mit einer beredsamkeit, die auf eine unwiderstehliche art sich in die seelen ei…

entstehlen

DWB

ent·stehlen

entstehlen , suffurari, entwenden, nnl. ontstelen: andern leuten das ihre entstehlen. Gefken beilage 97 a ; wer ihn da hätt entstolen, wer i…

erstehlen

DWB

erstehlen , furari, surripere: dasz er des volkes herz mit list erstelen kan. Rompler s. 18 ; und unversorgt mit waffen sollt ich durch schl…

fortstehlen

DWB

fort·stehlen

fortstehlen , 1 1) pergere furari. 2 2) sich fortstehlen, clam aufugere: dann stiehlet sich ein seufzer fort. Ramler 2, 82 .

fürstehlen

DWB

fuer·stehlen

fürstehlen , s. vorstehlen. 1 1) zu gunsten eines andern stehlen. vor- sive fürstelen, furari ut alter habeat, operam vicariam furando praes…

heimstehlen

PfWB

heim·stehlen

heim-stehlen st. : 'in kleinen Mengen während der Regenpausen heimschaffen'. Bei dem verworfene Werrer muß mer 's Haai häimstehle [ KU-Schmi…

Herabstehlen

Campe

herab·stehlen

Herabstehlen , v . unregelm. ( s. Campe Stehlen ). I) trs . herabnehmen und entwenden. II) rec . sich herabstehlen , sich heimlich und unbem…

Herausstehlen

Campe

heraus·stehlen

Herausstehlen , — steigen, — stellen, — stolpern, — stoßen, — strahlen, s. Heraus , und Herabstehlen 

Herbeistehlen

Campe

herbei·stehlen

Herbeistehlen , Х — stolpern, — stoßen, — strömen, — stürmen, — stürzen, — tanzen, — taumeln, Х — torkeln, — traben, — tragen, — treiben, — …

Herstehlen

Campe

her·stehlen

Х Herstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Stehlen), Sich herstehlen , sich von Andern unbemerkt, heimlich herbegeben, herschleichen. Das Herste…

hinabstehlen

GWB

hinab·stehlen

hinabstehlen refl: unbemerkt auf die Erde fallen (von Blutstropfen) [ für: πίπτειν] GWB 41 2 , 44,20 Eurip,PhaethonVersuch Elke Dreisbach E.…

Hinstehlen

Campe

hin·stehlen

Х Hinstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Campe Stehlen). Sich hinstehlen , sich behutsam und unbemerkt an jenen Ort begeben, sich behutsam und…

milchstehlen

DWB

milch·stehlen

milchstehlen , n. das stehlen der milch aus den eutern des nutzviehs durch zauberei ( vergl. milchdieb): wer wunschruten, schatzbeschwerung,…

Mitstehlen

Wander

mit·stehlen

Mitstehlen Mitgestohlen, mitgehenkt; mitgehurt, mitertränkt. – Mayer, I, 79; Pistor., I, 85; Graf, 306, 170. »Das gemeine Sprichwort: Mitges…

Nachstehlen

Campe

nach·stehlen

Nachstehlen , v . unregelm. ( s. Campe Stehlen ). I) intrs . u. trs . 1) Nach dem Beispiele eines Andern stehlen. 2) Hinten nach, nach oder …

Obststehlen

DRW

obst·stehlen

Obststehlen, n. wie Obstdieberei die dieberey mit aushütten, holtz- graß- und obst-stehlen 1664 SchlesKirchSchulO. 378 wirdt daß obs-, ruebe…

Pferdestehlen

DRW

pferd·e·stehlen

Pferdestehlen, n. wie Pferddieberei es wil benebens das pfert stelen ganz vberhandt nemen 1642 NrhAnn. 163 (1961) 31 wegen pferdestehlen ...…

verstehlen

DWB

ver·stehlen

verstehlen , verb. , in der älteren periode weit verbreitet, tritt in der neueren zurück und ist heute nur in der form des part. prät. üblic…

Vorausstehlen

Campe

voraus·stehlen

Х Vorausstehlen , v. rec . unregelm. ( s. Stehlen ), sich heimlich und unbemerkt vorausbegeben. D. Vorausstehlen .

vorbeistehlen

DWB

vorbei·stehlen

-stehlen : gleich verdächtigen brüdern ... stehlen sich die üppigen phantomen an meiner seele v . Schiller Fiesko 2, 19 . —

vorstehlen

DWB

vor·stehlen

vorstehlen , verb. , mhd. vürsteln mhd. wb. 2, 2, 634 b ; Lexer 3, 588 ; vor- sive fürstelen Stieler 2164 ; vorstelen Kramer t.-ital. dict. …

vorüberstehlen

DWB

vorueber·stehlen

-stehlen , sich, ' sich heimlich und unbemerkt vorüberbewegen ' Campe : wenn alles mit dir lebt und fühlet, sich sympathienvoll dein fusz am…

vorwegstehlen

DWB

vorweg·stehlen

vorwegstehlen , verb. : ich habe mich vom bahnhofe vorweggestohlen Bismarck br. an s. braut u. gattin 575 ; hier ist sicher vor ( antea ) vo…

Wégstêhlen

Adelung

weg·stehlen

Wégstêhlen , verb. irregul. act. (S. Adelung Stehlen ,) durch einen Diebstahl entwenden. Einem sein Geld wegstehlen. Sich wegstehlen, heimli…

Ableitungen von stehlen (4 von 4)

bestehlen

DWB

bestehlen , suppilare aliquem, ags. bestelan, schw. bestjäla, dän. bestiäle, nnl. bestelen: diebe, die den garten bestehlen; einem die kasse…

entstehlen

DWB

entstehlen , suffurari, entwenden, nnl. ontstelen: andern leuten das ihre entstehlen. Gefken beilage 97 a ; wer ihn da hätt entstolen, wer i…

erstehlen

DWB

erstehlen , furari, surripere: dasz er des volkes herz mit list erstelen kan. Rompler s. 18 ; und unversorgt mit waffen sollt ich durch schl…

verstehlen

DWB

verstehlen , verb. , in der älteren periode weit verbreitet, tritt in der neueren zurück und ist heute nur in der form des part. prät. üblic…