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Stock

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Stock Der

Bd. 4, Sp. 668a
Der Stock, — es, Mz. Stöcke, in Einem Falle Stocke, und in einem andern Stocks; Vw. das Stöckchen, O. D. Stöcklein und Х Stöckel. 1) Ein in die Länge ausgedehnter Körper ohne beträchtliche Dicke. Dergleichen ist der Stock in der Pflanzenlehre, wo man den aufwärts steigenden, den mittlen, und den abwärts steigenden Stock unterscheidet. Der aufwärts steigende (Caudex ascendens) ist der verlängerte Theil der Gewächse über der Erde oder über der Masse, der ihr zur Grundlage dienet, welcher verlängerte Theil aber von so verschiedener Art ist, daß man Stock (Caudex) in engerer Bedeutung einen einfachen mehrere Jahre dauernden, an der Spitze belaubten Stiel nennt, welcher keine Rinde hat und sich nur bei den Palmen und baumartigen Farnkräutern findet. Doch nennt man auch den Stamm mehrerer Sträuche und anderer Gewächse, und diese Sträuche und Gewächse selbst, Stock. Eine Rose am Stocke ist schöner als in der Hand. Eine Blume vom Stocke abbrechen. Der Wein schmeckt nach dem Stocke. Der Rosenstock, Weinstock, Rosmarinstock, Levkojenstock  Zuweilen auch im gemeinen Leben von Gewächsen, welche keinen holzartigen Stamm oder Stengel haben, der Nelkenstock, Blumen=[] stock, Resedestock  Ein schöner Stock. Der mittle Stock (Caudex intermedius) ist in der Pflanzenlehre derjenige Theil der Gewächse, welcher weder zum aufwärts noch zum abwärts steigenden Stocke gehört, nur einigen Gewächsen eigen ist und bald das Ansehen einer Wurzel, bald das eines Stengels hat. Der abwärts steigende Stock (Caudex descendens) ist derjenige Theil der Gewächse, welcher seine Richtung nach unten hin nimmt, bei den meisten Gewächsen in die Erde gehet, bei andern auf dem Körper, welcher ihm zur Grundlage dienet, fest sitzt, wie bei den Flechten und einigen knollenartigen Schmarotzerpflanzen, und bei wenigen in die Masse, welche seine Grundlage machen, eindringt und sich darin zu verlieren scheinet. Dieser abwärts steigende Stock heißt gewöhnlich Wurzel, und der mehr oder weniger dicke Theil einer zweijährigen oder ausdauernden Wurzel ist der Wurzelstock (Rhizoma). Auf eine ungewöhnliche Art nennt Acharius das strauchartige und becherförmige Laub der Lebermoose Stöckchen (Bacillum). Hieher gehören die Stöcke der Buchdrucker, die Buchdruckerstöcke, ursprünglich Blumenstöcke und Blumenkörbe in Holz, Blei oder Messing geschnitten, welche man zur Verzierung zu Anfang und Ende eines Buches oder eines Theiles desselben mit abdruckt; dann überhaupt Verzierungen dieser Art, der Gegenstand möge sein, welcher er wolle. Ähnliche Verzierungen an Heften haben die Buchbinder, welche sie auf die Bände der Bücher drucken. I engerer Bedeutung nennt man den graden Stamm eines Gewächses oder auch einen geraden Ast, Zweig eines Baumes, wie auch, ein gerades aus einem holzigen Stamme verfertigtes Ding, einen Stock, wenn es eine gewisse Länge bei geringer Dicke hat, wodurch es sich von der längern Stange, der dünnern spitz zulaufenden und biegsamen Ruthe oder Gerte, dem kleinern und dünnern Stecken, dem kürzern und dickern Prügel, Knüttel, Bengel  unterscheidet. Der Springstock, der Ladestock  Besonders ein solcher Stock, daran zu gehen, sich darauf zu stützen. Am Stocke, mit dem Stocke gehen. Er nahm Hut und Stock, um fortzugehen. Einen mit dem Stocke prügeln. Den Stock geben, mit dem Stocke schlagen. Den Stock bekommen, Schläge mit dem Stocke. Х Einen guten Stock schlagen, im Holsteinschen, gut zuschlagen können. Ein dikker, dünner, gerader, glatter, knotiger  Stock. Ein Knotenstock, Dornstock, Haselstock, Rohrstock  I der höhern Schreibart gebraucht man dafür Stab, welcher das Ding, das er bezeichnet, mehr von Seiten seiner Form bezeichnet, als von Seiten des Stoffes, was durch das Wort Stock geschieht. Daher sagt man Wanderstab, Pilgerstab, Hirtenstab, Bischofsstab, Marschallsstab, und Dornstock, Haselstock, Rohrstock  I manchen Gegenden ist der Stock ein Maß von bestimmter Länge. I den N. D. Marschländern so viel als Ruthe, oder ein Maß von 8 rheinländischen Fußen. Ein Stock Torf. Sechs Stock Torf. I andern N. D. Gegenden, z. B. im Osnabrückschen, ist der Stock nur so viel als eine Elle. Eben daselbst ist der Stock auch ein Kerbholz, sofern dazu ein Stock dienet. Etwas auf dem Stocke haben. Der Stock eines Kanonenlöffels, Ansetzers , der hölzerne Stiel, an welchem sich der Kanonenlöffel und der Kolben des Ansetzers befindet. Der Stock der Flagge, Fahne, der Stock des Ankers, der Flaggenstock, Fahnenstock, Ankerstock, s. d., in welchen Wörtern mit Stock auch der Begriff einer größern Länge und Dicke als gewöhnlich verbunden ist. Häufiger verband man ehemahls den Begriff größerer Länge und Dicke damit, indem man Stock für Säule, Balken  gebrauchte. Noch nennt man die vier starken hölzernen oder steinernen Massen, woraus die Einfassung eines Fensters bestehet, Stöcke, Fensterstöcke. Auch heißt der Pfeiler auf der linken Seite einer Drechselbank der Stock. 2) Ein mehr in die Dicke als in die Länge ausgedehnter Körper, wo der Begriff des Stehens, der Festigkeit, Unbeweglichkeit hervortritt, und wo man auch an Stück mit dem Begriffe der Abkürzung, Abstutzung erinnert wird. [] So nennt man überhaupt ein kurzes dickes Ding einen Stock; besonders aber das unmittelbar über der Erde befindliche stehen gebliebene Stück vom Stamme eines gefällten Baumes; im N. D. Stak, Stuke, Stubbe. »Lasset den Stock mit seinen Wurzeln in der Erde bleiben.« Dan. 4, 12, 20. Die Stöcke ausroden. Der Kienstock, Eichenstock  Über Stock und Stein, oder über Stock und Block laufen, jagen, in der größten Eil, ohne sich durch Stöcke und Steine, d. h. überhaupt ein Hinderniß im Laufen aufhalten zu lassen; in andern Gegenden, über Rusch und Busch. Eben so nennt man auch ein Stück von einem Baumstamme, einen Block oder Klotz einen Stock. Der Stock eines Ambosses, der Amboßstock, der Klotz, worauf und worin der Amboß stehet. Der Haustock, ein Stock, Klotz darauf Holz  zu hauen. Uneigentlich nennt man im gemeinen Leben, einen dicken, steifen und auch einen dummen Menschen, einen Stock, oder man vergleicht ihn damit. Steif und unbehülflich dastehen wie ein Stock. »Denn so viel ich alle beurtheilen kann, ist kein einziger Stock darunter, und Stöcke allein sind die Unverbesserlichen « Göthe. I engerer und uneigentlicher Bedeutung. (1) Ein Ding, welches einem Klotze an Gestalt gleicht, oder ursprünglich aus einem Klotze bestand; wie auch, etwas aus einem Stocke oder Klotze Gemachtes. So heißt das viereckige Fußgestell einer Säule oder Bildsäule der Stock, bestimmter Säulenstock, Bildstock. Ein Haubenstock, Peruckenstock, ein rundlicher Klotz, die Hauben und Perucken darauf zu setzen. Dergleichen ist auch der Hutstock der Hutmacher. Äuch der Amboß bei verschiedenen Handwerkern wird ein Stock genannt. I den Münzen, der untere Stempel oder das Eisen des Prägers, welches in dem Blocke des Prägeisens befestiget ist. Bei verschiedenen Handwerkern und Künstlern ist der Stock häufig ein kurzes dickes Ding oder Werkzeug, in solchen Fällen, wo es keinen bestimmten eigenthümlichen Namen hat. So ist in den Orgeln der Stock das dicke Holz, in welchem die Pfeifen stecken. Die Docke der Drechsler wird zuweilen auch Stock genannt, wohin der Reitstock gehöret. Bei den Zinngießern ist der Stock dasjenige Werkzeug, an welches ein zinnernes Geschirr, welches abgedrehet werden soll, befestiget wird. I O. D. ist der Lichtstock das Gestell eines Lichtes, der Leuchter. Eben daselbst heißen die hölzernen Absätze an den Weiberschuhen Stöcklein, im Schwäbischen Stöckle. Der Wachsstock, im N. D. eine viele Ellen lange, um sich selbst gewickelte oder aufgerollte Wachskerze. I Bergbaue ist das Stöckel (Stöcklein) das runde Holz über und an der Klappe in den Pumpen. Bei den Petschaftstechern ist der Stock ein walzenförmiger Körper, welcher hohl ist, auch wol sich auseinander nehmen läßt und in welchen sie das Petschaft befestigen, wenn sie es stechen wollen. Das kurze dicke Holz, worauf die Wagenwinde befestiget wird, heißt ebenfalls der Stock. Bei den Stein= und Glasschleifern ist der Kittstock ein kleiner Klotz mit einem Stiele, die Dinge, welche man schleifen will, darauf zu kitten. I den Wörtern Schraubstock, Daumenstock und mehrern andern herrscht ebenfalls der Begriff eines kurzen dicken Dinges. I den Gefängnissen ist der Stock ein großer Klotz, an welchen die Gefangenen mit Ketten befestiget werden, oft auch, ein ausgehöhlter Klotz, in welchen die Füße derselben geschlossen werden. Einen in den Stock legen oder schlagen, seine Füße in denselben spannen, ihn stöcken. »Du hast meinen Fuß in den Stock gelegt.« Hiob, 13, 27. Wo es dann zuweilen auch für Gefängniß überhaupt gebraucht wird. Einen mit Stock und Galgen belehnen, mit dem Rechte, die Verbrecher gefangen zu nehmen und hinrichten zu lassen. Der Begriff der Höhlung ist häufig damit verbunden. So ist der Stock, Bienenstock, ein hohler Klotz, in welchen die Bienen ihre Zellen bauen und ihren Honig eintragen; die Beute. Auch führet er den Namen Stock, wenn dazu ein geflochtener Korb dienet, oder[] wenn die Bienen selbst einen hohlen Baumstamm dazu wählen. Ein Stock zum Almosen, ein ausgehöhlter, befestigter und verschlossener Stock, worein Almosen für die Armen gesammelt werden, der Almosenstock, Armenstock, und wenn er in der Kirche stehet, der Kirchenstock. Der Geldstock, eine Art schwerer starker Geldkasten, weil man sich ehemahls wahrscheinlich nur eines fest stehenden ausgehöhlten Klotzes dazu bediente. I den Münzen auch ein kleines Behältniß, worein vom jedesmahligen Münzen einige Stücke gethan und zu einer etwa nöhigen Untersuchung aufbewahret werden. I den Walkmühlen ist der Stock ein ausgehöhlter Klotz, in welchen die Stampfen fallen, und in welchen die zu walkenden Tücher  gelegt werden. Ehemahls war der Begriff des hohlen Raumes bei Stock noch ausgedehnter, welcher sich noch in einigen Fällen erhalten hat. So heißt in vielen Gegenden der den Rumpf bedeckende Haupttheil eines Hemdes, mit Ausschluß der Ärmel, und Gehren oder Zwickel, der Stock, in andern Gegenden der Rumpf. Zuweilen ist der Stock auch ein Gefäß, Behältniß, z. B. in Hamburg, wo der Stock ein Getreidemaß ist, und wo ein Stock Gerste drei Wispel hält. I diesem Falle bleibt es nach einem Zahlworte, wie alle Wörter dieser Art, in der Mehrzahl unverändert. Zehn Stock, nicht Stöcke. I den Brauhäusern ist der Kühlstock ein viereckiges Gefäß, in Gestalt eines Kastens, worin man das Bier abkühlen läßt, auch das Kühlschiff, die Kühle. Den Begriff des hohlen Raumes sowol als den Begriff der folgenden Bedeutung, da es eine Masse, den Ibegriff mehrerer Dinge Einer Art bezeichnet, hat es in dem Falle, wo man alle in Einer Höhe oder auf Einem Gebälk oder Boden eines Hauses befindliche Zimmer und Kammern zusammengenommen ein Stock oder Stockwerk nennt, sonst ein Schoß, Geschoß. I dieser Bedeutung lautet die Mehrzahl Stocke. Ein Haus von zwei, drei, vier Stocken. I untersten, mittelsten, obersten, ersten, zweiten, dritten  Stocke wohnen. I Bergbaue ist der Stock ein großer mit Erz ausgefüllter Raum. (2) Eine Menge bei einander befindlicher Dinge Einer Art, welche zusammen ein Ganzes ausmachen, und aus welchem sich oft Dinge derselben Art entwickeln, in welcher Bedeutung in andern Fällen Stamm gebraucht wird. So heißen die in größerer oder geringerer Menge bei einander befindlichen Keime zu Eiern oder die noch unvollkommenen Eier in dem Körper der weiblichen Menschen und Thiere der Eierstock. Der Eiterstock in den Geschwüren, der festere Theil im Eiter, welcher gewisser Maßen in Zweige getheilt ist und den Kern des Eiters ausmachet. Ein Stock Vieh, oder Viehstock, der Viehstamm, eine Menge zu einem Grundstücke gehörenden Viehes. I Kartenspiele wird der Stamm oder diejenigen übrigen Karten, von welchen gekauft oder abgehoben wird, auch der Stock, Kartenstock genannt. Ein Grundgeld oder Stammgeld, welches auf Zinsen ausgethan, besonders aber in eine Bank ausgethan, oder zu öffentlichen Bedürfnissen niedergelegt ist, nennt man auch Stock, wo aber die Mehrzahl nicht Stöcke, sondern auf N. D. Weise und nach dem Englischen Stocks lautet (Fond, Capital). »Ih will die Einkünfte davon genießen und den Stock erhalten.« Herder. Auch eine Masse Geldes von mehrern Personen zu irgend einem Zwecke zusammengeschossen, von deren Ertrage und Gewinne jeder der Theilhaber nach Maßgabe der von ihm beigetragenen Summe seinen verhältnißmäßigen Antheil bekömmt, wird die Stocks genannt (Actien). I einigen einzelnen Fällen ist der Stock auch ein jeder Haufen von Dingen Einer Art. So ist auf den Kupferhämmern der Stock ein Stoß in einander passender Schalen, ein Satz. I einigen Gegenden heißt ein Heuschober oder großer Haufen Heues ein Heustock, und in andern nennt man Trümmer von Mauern Mauerstöcke. Ehemahls scheint ein Berg, wo der Begriff einer großen Masse vieler und unregelmäßig bei und auf einander befindlicher Dinge ebenfalls zu Grunde liegt, auch ein Stock genannt worden zu sein, wie man [] aus den Eigennamen vieler Berge in der Schweiz und in andern Gegenden schließen kann, z. B. Blankenstock, Eckstock, Ortstock  I einigen Zusammensetzungen druckt Stock eine Verstärkung desjenigen Begriffes aus, welcher das damit zusammengesetzte Wort bezeichnet, bei welchem man aber nicht durchgängig an einen Stock, sofern dadurch sowol ein Stab als auch ein Klotz bezeichnet wird, denken darf. S. Stockblind, Stockdumm, Stockdürr, Stockdunkel, Stocksteif 
13428 Zeichen · 133 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stock

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    stock , stock- s. stoc, stoc-.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stockM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    stock , M. Vw.: s. stok

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stock

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Der Stock , des -es, plur. die Stöcke, Diminut. das Stöckchen, Oberd. Stöcklein, ein sehr vieldeutiges Wort, indem es de…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stock

    Goethe-Wörterbuch

    Stock [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stock

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Stock , in der Buchdruckerei ein zugeschnittener Klotz aus Holz od. Metall, auf welchem eine Zeichnung, Schrift oder dgl…

  6. modern
    Dialekt
    Stock

    Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB RhWB Stock [ meist ʿStòk, seltener ʿStok allg.; ʿStùk Dollern ; Pl. ʿStèk allg.; nur ʿStêk Roppenzw. , …

  7. Sprichwörter
    Stock

    Wander (Sprichwörter)

    Stock 1. An einem Stocke, dar Hummeln in seyn, sol man nicht klopfen. – Petri, II, 408. »Denn sie fliegen gern auss vnd …

  8. Spezial
    Stock

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stock m. (-[e]s, Stöcke) 1 (Holzstock) maza (mazes) f. 2 (Knüppel) conitl (-i) m. , drembl (-i) m. 3 (Spazierstock) maza…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stock

2.230 Bildungen · 932 Erstglied · 1.284 Zweitglied · 14 Ableitungen

stock‑ als Erstglied (30 von 932)

Stockarbeit

SHW

Stock-arbeit Band 5, Spalte 1447-1448

Stockaxt

SHW

Stock-axt Band 5, Spalte 1447-1448

stockblind

SHW

stock-blind Band 5, Spalte 1447-1448

Stockbohne

SHW

Stock-bohne Band 5, Spalte 1449-1450

Stockboßen

SHW

Stock-boßen Band 5, Spalte 1449-1450

Stockdegen

SHW

Stock-degen Band 5, Spalte 1449-1450

stockdumm

SHW

stock-dumm Band 5, Spalte 1449-1450

stockdunkel

SHW

stock-dunkel Band 5, Spalte 1449-1450

Stockente

SHW

Stock-ente Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfeld

SHW

Stock-feld Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfink

SHW

Stock-fink Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfisch

SHW

Stock-fisch Band 5, Spalte 1449-1450

Stockgarbe

SHW

Stock-garbe Band 5, Spalte 1449-1450

Stockhacke

SHW

Stock-hacke Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhafer

SHW

Stock-hafer Band 5, Spalte 1451-1452

stockhaft

SHW

stock-haft Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhammer

SHW

Stock-hammer Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhaue

SHW

Stock-haue Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhaus

SHW

Stock-haus Band 5, Spalte 1451-1452

Stockheim

SHW

Stock-heim Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhemd

SHW

Stock-hemd Band 5, Spalte 1451-1452

Stockholz

SHW

Stock-holz Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhuf

SHW

Stock-huf Band 5, Spalte 1451-1452

Stockimbiß

SHW

Stock-imbiß Band 5, Spalte 1451-1452

Stockkirbe

SHW

Stock-kirbe Band 5, Spalte 1451-1452

stock als Zweitglied (30 von 1.284)

Ɉägerstock

Campe

Der Ɉägerstock , des — es, Mz. die — stöcke . 1) Ein starker mit eisernen Spitzen beschlagener Stock, welcher nach Ad. noch zuweilen in eine…

Ɉagdstock

Campe

Der Ɉagdstock , des — es, Mz. die — stöcke , ein Stock mit einer kleinen Gabel, welcher von den zur Jägerei gehörigen Personen bei einem Aus…

Ɉagerstock

Campe

Der Ɉagerstock , des — es, Mz. die — stöcke , in der Schifffahrt, ein kleiner Klüferbaum, womit der Jager ausgesetzt wird. S.

Ümslagerstock

MeckWB

Wossidia Ümslagerstock m. dass. Sta Stargard@Ramelow Ram ; -slägerstock Ma Malchin@Deven Dev .

A(n)seichstock

Idiotikon

A(n)seichstock Band 10, Spalte 1755 A(n)seichstock 10,1755

Abbrëche(n)stock

Idiotikon

Abbrëche(n)stock Band 10, Spalte 1749 Abbrëche(n)stock 10,1749

Abrichtstock

Campe

Der Abrichtstock , des — es, Mz. die — stöcke, eine Art Amboß, auf welchem das Stabeisen abgerichtet wird; auch Abrichtstab. S. Campe Abrich…

absteckstock

DWB2

absteckstock , absteckestock m. : 1750 abreisser, oder abstecke-stock .. ein gärtner-werckzeug, und ein .. stab am untersten ende mit eisen …

Abweisestock

Campe

abweis·e·stock

Der Abweisestock , des — es, Mz. die — stöcke, ein steinerner oder hölzerner Stock an den Wegen, Brückengeländern, Straßenecken  eingegrabe…

Achse(n)stock

Idiotikon

Achse(n)stock Band 10, Spalte 1716 Achse(n)stock 10,1716

Achsenstock

PfWB

achsen·stock

Achsen-stock m. : 1. 'hölzerner Teil des Wagens, in dem die Wagenachse eingebettet ist', Achsestock [allg.]. — 2. 'Holzteil, in dem die Führ…

Achterstock

RhWB

achter·stock

Achter-stock āterštǫk Aach m.: Hintergēbäude mit Unterhaus und 1. Etage.

Aderstock

MeckWB

ader·stock

Wossidia Aderstock m. der einzelne dicke Prügel zum Flechten; im Segen gegen Räwko: Aderstock holt fast Sta Stargard@Hohenfelde Hoh .

Ächsenstock

ElsWB

aechsen·stock

Ächse n stock m. Achsenstock, Holzverschalung der eisernen Radachsen am Wagen Horbg. K. Z. Betschd.

Aktenstock

GWB

akten·stock

Aktenstock Aktenständer Du, dem die Musen von den Acten-Stöcken | Die Rosenhände willig strecken | .. Den Weg zum Römer selbst mit Blumen di…

Alberstock

PfWB

alber·stock

Alber-stock m. : = PfWB Alberkolben , Olwerstock [ KU-Bedb FR-Saush NW-Weish/S ]. — Das Kompos. ist die Steigerung von PfWB Stock 'unbeholfe…

Allmendstock

DRW

Allmendstock Grenzstock der Allmende SchwäbWB. I 144 Faksimile

ALPENSTOCK

DWB2

alpen·stock

DWB2 ALPENSTOCK , auch alpstock m. DWB2 DWB2 DWB2 1 gebirgsstock der Alpen: 1786 hinter dem kloster S. Gallen steigt ein sehr hoher alpensto…

Altermannsstock

PfWB

altermann·s·stock

 Altermanns-stock m. : ' Stabwurz (Artemisia abrotanum) ' (?) Volksgl.: Ebber as mit Gramp 'Krampf' behaft is, soll märgiets ufschteh, nix …

Amboßstock

Adelung

amboss·stock

Der Amboßstock , des -es, plur. die -stöcke, der hölzerne Klotz, worin der Amboß steckt.

ameisenstock

DWB2

ameisen·stock

ameisenstock m. : ⟨u1250/80⟩ âmeizstoc Wernher d. Gartenaere 6 1245 ATB. DWB2 – körpereigenes:

Amtsfronstock

DRW

amtsfron·stock

Amtsfronstock Fronrolle vgl. Fronstock jedem amte hat der ganze frohnstock der niedergrafschaft, und von solchem wieder der amtsfrohnstock j…

Amtsstock

DRW

amts·stock

Amtsstock Amtsgefängnis den ungehorsamben underthonn ain tag biß zur bezahlung in dem ambtstok in verboth behalten 1671 ÖW. IX 128 Faksimile

Ableitungen von stock (14 von 14)

bestocken

DWB

bestocken , maculas ex humore vel situ contrahere, stockfleckig werden.

Bestockung

LDWB2

Be|sto|ckung f. (-,-en) (Bewalden) remboscamënt (-nc) m.

erstocke

BMZ

erstocke swv. werde betroffen, gerathe in verlegenheit. Schmeller 3,613.

erstocken

DWB

erstocken , corrumpi, obfirmari, stocken, verstocken: erstockter, verherter ( verhärteter ), obfirmatus, obduratus. voc. 1482 h 2 a ; erstoc…

Erstockung

Idiotikon

Erstockung Band 10, Spalte 1778 Erstockung 10,1778

gestock

DWB

gestock , gestöcke , n. , coll. zu stock, s. d. 1 1) stockwerk eines hauses: gestock, gaden, contignatio, eines gestocks hoch Henisch 1577 ;…

Gestocke

Campe

Gestocke , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

gestocken

DWB

gestocken , verb. verstärktes stocken ( s. d. ), dick und fest werden, gestehen, gerinnen Krämer 553 a : gestocken, concrescere, gestockt bl…

stocke

BMZ

stocke swv. 1. versehe mit grenzpfählen. wenn ein guot von ein ander gestockt geteilt und verslitzt wurde Gr. w. 2,182. eigentumb welche unt…

urstock

DWB

urstock , m. (ur- C 4 c): der u. der Alpen Rosegger III 10, 86.

verstocke

BMZ

verstocke swv. stocke, verstocke. prefocatus vorstockt Diefenb. gl. 221. er lîchame di vortrockin von fûchtikeid u. von blûde; dar umme si d…

verstocken

DWB

verstocken , verb. , ist an stock, stocken ( s. d. ) anzuschlieszen. selten ' mit stöcken versehen, begrenzen ' wie stocken und verstecken I…

verstocklich

DWB

verstocklich , adv. , verstockten sinnes: als er nun ein jar den stuol verstocklich in gehalten het mit gwalt, ward er mit gewaltsamer handt…

verstockung

DWB

verstockung , f. nicht üblich ist verstöckung (einstöckung, stöckung), detentio in vinculis, custodia, carcer, incarceratio Stieler 2163 .; …