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staude

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

staude f.

Bd. 17, Sp. 1141
staude, f. strauchartige pflanze. das wort ist dem deutschen sprachgebiete im engern sinne eigenthümlich und vorwiegend hochd. es geht zurück auf eine idg. wurzel st(h)u- in der bedeutung 'stehen, steif, starr sein', vgl. gr. στύω und stauen, beruht aber zunächst auf einer erweiterung * stdh-, die in germ. *stuðō- stütze, säule (auszer altn. und ags. auch in oberd. mundarten erhalten) und *stuðjan, s. unten stützen, sowie in altslav. studŭ kälte, stynati, kalt werden, wol auch in studŭ scham, styděti s sich schämen, vorliegt. s. Fick3 3, 342. (Torp)4 3, 495. Weigand 2, 803. Kluge6 376b. Uhlenbeck in Paul-Braunes beitr. 26, 309. (vgl. auch Stieler 2126. Wachter 1593.) ahd. stûda frutex, sentis, rubus, silva Graff 6, 651 (nom. plur. stûdin, dat. acc. studun); mhd. stûde Lexer hwb. 2, 1261. während das wort hier stets als schwaches fem. erscheint, kennt das mnd. ein neutr. stude in collectivem sinne, 'staudicht, gesträuch, gebüsch', arbustum, woher noch jetzt stude, stühe (der stüh) als waldname, s. Schiller-Lübben 4, 447. 6, 274b, vgl. staudicht. (der in Basel 1284 begegnende bauernname Johannes zuom Studen, s. Socin mhd. namenb. 394a, gehört dagegen wol zu dem sonst erst nhd. bezeugten masc., vgl. unten.) gloss.: arbustum ... stude, clene unnutte holt i. dumus Dief. nov. gloss. 31a (nd.-lat.); arbutus ... stude. gloss. 45a; batus ... studa (Sumerl.), stawde (voc. theuton. Nürnb. 1482) 70b; dumus ... stude, .. heidelstud. 192c; stdde, busch ... heyde stude s. hag ... hecke, stude in dem wolde nov. gloss. 142b; fragus e. staud 181a (voc. rer. Augsb. 1468); frutex ... stutha (= ahd. gl. 2, 615, 16), stud ... hurst, stude (anfang des 15. jahrh.) ... fontex studa (ahd.) 184a; fructices (i. breves arbores) die stauden gloss. 248c; frutex ... hd. stude, staude, tude 249b; rubus ... stauden 502a. — im nhd. ohne formale abweichungen, auszer dasz etwa frühe alem. quellen (Anshelm, Murner) noch stude bieten. (so auch bei Maaler: stud [die] oder staud, frutex. 393d, neben staud, s. 1.) (vereinzelte pluralformen mit umlaut sind vielleicht nur druck- oder schreibfehler: dieselbe [die ehre der hofleute] ist gleich ... denen kleineren stäuden unter den schatten der hohen bäume Treuer deutscher Dädalus (1675) 1, s. 423; daneben: die erd ist auffgeschlossen, dasz bäum und stauden sprossen. 598. himbeer stäuden bei E. v. Kleist 1, 179, s. unter 2, a.) nur begegnet staude im ältern nhd. auch als masc. (unter einflusz der synonymen strauch, busch?): diser staud ... [] hat gleiche würckung wunden und schäden zuo heilen Bock kreütterb. (1539) 1, 176; er (der hagdorn) hat ein mittelmässige grösse under einem baum und eim stauden Lonicerus kreuterb. (1577) 59 C; hartriegel wirt diser staud genandt, umb seines harten holtz willen. 64 C; der blumen dieses staudens gedenckt Vergilius in eclogis. 65 A; (Dioscorides im 3. buche) meldet keinen stauden oder strauche, hecken oder bäum. 67 B, s. ferner Tabernaemontanus unter 4, b und Cronegk unter 5, b.in mundartlicher sprechweise auf Süddeutschland beschränkt, vgl. unten 1, c: schweiz. štude (štūde) oder štud, f., pl. štude Hunziker 263. Seiler Basler mundart 282b; els. stud(e), štûtə, štýtə, štûətə, besonders štýt, plur. -ə Martin-Lienhart 2, 574b; schwäb. stauden Birlinger 410b; bair. stauden (stau'ən, stau'n, oberpf. staur) Schm.2 2, 733, im bair. wald die stauərn, pl. -nə Bayerns mundarten 2, 259; tirol. staud'n, f. Schöpf 703, kärnt. staude, -dn, f. Lexer 239, lusern. staude, f. Zingerle 53a, štaudə Bacher 393, cimbr. stauda, f. cimbr. wb. 236a. (ungar. hasenuszstauda im volkslied, s. 2, a, sonst nicht vorkommend Schröer 208a.) auch südfränk., in Rappenau štautə, f. Meisinger 181b, dagegen in Handschuhsheim als masc. štaurə Lenz 68a. (in Leipzig in übertragenem sinne, s. 7, b.) 11) erklärungen (vgl. oben die glossen): 1@aa) frutex 'stauden' Aventinus werke 1, 392, 5 (rudimenta gramm., 1517); staude, frutex. weyche staud, vimen. staud, stab der vil gleych oder knoden hat, darausz man stecken oder ruten macht, ferula. das von abgehawen hinwürffigen stauden ist, sarmentitius. ort da vil stauden wachssen, frutetum Dasypodius; staud (die) arbuscula, frutex Maaler 385c; bäumlin, staud, der auszspreutzt am baum, frutex Henisch 216, 70; ester, eester, staud, bäumle, frutex, talea, arbuscula, planta minor arbore, maior herba, non demoriens neque arescens. 952, 65; gestrippe, straus, staude, dorecht, vepretum, frutetum, spinetum. 1580, 3; staude, busch, m. arbreau, arbrisseau Hulsius dict. (1616) 307a; staudt, arbuscello (1618) 238b; frutex, ... eine staude, cujus modi sunt rosa, foeniculum, rubus, juniperus etc. Corvinus fons latin. 282b; staude, frutex, arbuscula Schottel 1421; staud, staude, f. stauden, plur. arboscello, arbuscello, fruttice. lat. frutex, virgultum, arbustum Kramer dict. 2, 917b; frutex, suffrutex Steinbach 2, 689; s. auch Stieler 2126. Frisch 2, 323a. 1@bb) frutex, eine staude, ist holtzhafft, aber nicht so hoch als ein baum, nicht einstämmig, sondern es schiessen nebensprossen auf, als die haselstauden, dornbusch, johannis-strauch etc. Woyt schatz-kammer (1734) 376; ganz ähnlich Zincke öconom. lex.2 2802 (staude, strauch). dazu: zur staude werden, das ist, nicht als ein einiger stamm in die höhe wachsen, sondern mit mehr reissern aus der wurzel aufsteigen, fruticare, frutescere Frisch 2, 323a. vgl. auch: luzula pilosa, haarige hainsimse, ... starke rasentriebe, oder auch einzelne sprossen, die leicht faulen, daher mehr stauden als vereinzelte stöcke Ratzeburg standortgewächse (1859) 115. eine genauere begriffsbestimmung giebt Adelung (unter 2): 'eine art gewächse, welche einen vielfachen stamm oder stängel aus der wurzel treiben, wo es, (1) im weitesten verstande zuweilen von allen pflanzen oder gewächsen dieser art gebraucht wird, welche nicht blosz einen, sondern mehrere stängel treiben, und welche man zum unterschiede von den folgenden, auch wohl staudengewächse nennt. in diesem verstande ist z. b. die nelke eine staude oder ein staudeng wächs, obgleich hiervon, so wie von einigen andern das wort stock üblicher ist. siehe staudengerste, staudenkorn, bestauden. (2) in etwas engerer bedeutung ist die staude, oder zum unterschiede von dem folgenden, das staudengewächs, ein solches gewächs mit mehrern, gemeiniglich holzartigen stämmen, welche im herbste über der wurzel verdorren, im frühlinge aber wieder ausschlagen; suffrutex. (3) im engsten und gewöhnlichsten verstande sind stauden gewächse mit mehrern holzigen stämmen, welche im herbste nicht absterben, sondern fortdauern; frutex. in diesem und dem vorigen verstande sind die stauden das mittel zwischen den gröszern und nur mit einem stamme versehenen bäumen, und den eigentlichen pflanzen oder kräutern, welche einen saftigen weichen stängel haben. die haselstaude, brombeerstaude, hohlunderstaude, [] wachholderstaude u. s. f.' (danach Campe und Krünitz 171, 69 f.) in der zweiten bedeutung gilt staude in der botanischen terminologie, s. Nemnich (suffrutex, vgl. c) und Behlen 5, 677 ('staude, suffrutex, ein zwar ausdauerndes aber krautartiges gewächs, wovon die wurzel ausdauert, der stamm aber alljährlich eingeht'). im gewöhnlichen sprachgebrauche dagegen überwiegt durchaus die dritte bedeutung. 1@cc) schwierigkeit macht besonders das verhältnis zwischen staude und strauch, vgl. das letztere. der unterschied ist einerseits ein geographisch-mundartlicher, indem staude im süddeutschen, strauch im norddeutschen üblich ist (vgl. oben d. einl.; strauch kommt im bair. kaum vor, s. Schm.2 2, 733); insofern können sie in der volkssprache als synonym gelten. andrerseits wird in der schriftsprache, wo beide wörter neben einander gebräuchlich sind, häufig ein unterschied nach der bedeutung gemacht. im ganzen zutreffend bemerkt Adelung: 'staude und strauch werden oft als gleich bedeutend gebraucht, sie sind aber verschieden. nach herrn Stosch werden nur die frucht tragenden gewächse dieser art stauden, die übrigen aber sträucher genannt. allein der wahre unterschied scheinet in andern umständen zu liegen. denn 1. ist staude der niederdeutschen mundart unbekannt, welche alles strauch nennet; dagegen das erstere mehr der oberdeutschen mundart, und aus dieser der edlern und anständigern schreibart der hochdeutschen eigen ist, daher man auch in der höhern schreibart lieber dornstaude als dornstrauch sagt. 2. bezeichnet strauch eine mehr verworrene lage der stämme und zweige, so wie das gleichfalls nur im gemeinen leben übliche busch eine mit sehr vielen nahe an einander stehenden oder dick belaubten stämmen versehene staude bezeichnet. und um deszwillen ist dornstrauch üblicher als dornstaude. in manchen fällen ist auch hier stock entweder allein, oder mit staude gleich sehr gebräuchlich; rosenstock und rosenstaude, weinstock, aber nicht weinstaude.' ähnlich Campe: 'die sträuche sind besonders dadurch von den stauden verschieden, dasz sich die stämme derselben von unten an in äste ausbreiten und dasz sie sperrig wachsen.' vgl. ferner Krünitz 171, 70. — die botanische terminologie unterscheidet nach den unter b aufgeführten bedeutungen 2 und 3 Adelungs: suffrutex, eine staude. 'eine pflanze mit holzartigem stamme, gemeiniglich ungleich kleiner, als ein strauch (conf. frutex), bildet oft einen kleinen busch; der stamm geht alle jahre aus, aber die wurzel bleibt beständig. bey den strauchgewächsen (frutices) dauert der stamm mehrere jahre' Nemnich; 'pflanzen, welche jährlich oder nach dem blühen absterben, heiszen kräuter (herba); deren wurzel allein ausdauert, stauden (suffrutex); welche mehrere holzstengel auf der wurzel haben, sträucher (frutex)' Oken 2, 27. umgekehrt: die erdgewächse sind entweder kräuter, stauden, oder sträuche, vegetabilia vel sunt herbae, frutices, vel suffrutices Steinbach 2, 689. (Comenius, janua, 1644, überschreibt das 13. kap.: von sträuchen und stauden = de fruticibus, des arbrisseaux, gebraucht aber im text 138 zusammenfassend sträuch, und so auch im einzelnen berber-beer-strauch, brombeerstrauch u. s. w., bis auf johannisbrodt-staude und meelbeerstaude, s. unten 2.) — aus der häufigen zusammenstellung von staude und strauch in der litteratur (s. unten 3, a) ergiebt sich nichts über den unterschied. 22) der umfang des begriffs in der lebendigen sprache ergiebt sich aus einem überblick der einzelnen pflanzenarten, die darunter einbegriffen und durch zusammensetzungen mit staude als zweitem gliede bezeichnet werden, solche composita sind z. b. zusammengestellt im mhd. wb. 2, 2, 707b. Stieler 2126. Kramer dict. 2, 917c. (Steinbach 2, 689. Frisch 2, 323a.) Sanders 3, 1186b. Martin - Lienhart 2, 575a. wol überall stehen entsprechende bildungen mit -strauch, häufig auch solche mit -stock daneben. 2@aa) hierher gehören:
10911 Zeichen · 270 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Staude

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Staude , plur. die -n, Diminut. das Stäudchen, Oberd. Stäudlein. 1. Ein stehendes Ding, zunächst von dem Zeitworte s…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Staude

    Goethe-Wörterbuch

    Staude [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Staudef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Staude f. : 1. 'mehrjähriger (perennierender) Strauch', Staud (šdaud) [Kaislt]; Pl. Staude (šdaudə) [Kaislt, Wilde 286],…

  4. Sprichwörter
    Staude

    Wander (Sprichwörter)

    Staude 1. Ausser der Staude ist gut Rath geben. – Eiselein, 577. Lat. : Extra mala positus me admones. 2. Ausser der sta…

  5. Spezial
    Staude

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stau|de f. (-,-n) (Strauch) brüscia (-sces) f. , trognora (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staude

226 Bildungen · 97 Erstglied · 129 Zweitglied · 0 Ableitungen

staude‑ als Erstglied (30 von 97)

staudech

LothWB

stau·dech

ElsWB PfWB RhWB staudech [štaudeχ Si. u. s.] adj. launenhaft, halbnärrisch: en as ’rem st. er ist wieder nicht recht bei Trost. — lux. 420 e…

staudeich

DWB

stau·deich

staudeich , m. '( wasserbau derjenige deich, welchen man an sehr hohen örtern anleget, um der überschwemmung einer auszerordentlichen hohen …

staudelbeere

DWB

staudelbeere , f. für heidelbeere, vaccinium myrtillus Adelung. Nemnich. Pritzel - Jessen. Krünitz 171, 71 . Metzger landwirthschaftl. pflan…

Staudelbeer(en)kuchen

PfWB

staudelbeere·n·kuchen

Staudelbeer(en)-kuchen m. : 'mit Heidelbeeren belegter Obstkuchen', Staurelbeerekuche [ HB-Nd'bexb O'bexb ], Staulebeeʳkuuche [ HB-Lu'thal ]…

Staudelbeer(en)strüpfer

PfWB

Staudelbeer(en)-strüpfer m. : Neckname für die Bewohner von HB-Kirk/N'häus, Staudelbeerestrippeʳ [ IB-Bierb ].

staudelbohne

DWB

staudelbohne , f. , els. studelbon busch- oder zwergbohne, phaseolus nanus Martin - Lienhart 2, 54 a , vgl. DWB staudenbohne .

Staudenkorn

SHW

Stauden-korn Band 5, Spalte 1323-1324

staudenapfel

DWB

stauden·apfel

staudenapfel , m. ' eine art äpfel, deren baum einer staude gleichet; auch zwergapfel, hedenapfel, und weil sie am frühesten reifen, Johanns…

Staudenarbeit

DRW

stauden·arbeit

Staudenarbeit, f. Handwerksprodukt eines Staudenmeisters den granaten-rosensetzern ... soll man ... die staudenarbeit zu kauffen verpieten 1…

staudenartig

DWB

stauden·artig

staudenartig , adj. adv. nach art einer staude Campe ; suffruticosus Nemnich : französisches raigras. ... ich fand es immer nur zerstreut, s…

staudenbeere

DWB

stauden·beere

staudenbeere , f. heidelbeere, vaccinium myrtillus Nemnich. Campe, vgl. DWB staudelbeere .

staudenbohne

DWB

stauden·bohne

staudenbohne , f. zwergbohne, phaseolus vulgaris nanus Pritzel-Jessen, vgl. DWB staudelbohne .

Staudenbohnen

RhWB

stauden·bohnen

Stauden-bohnen -ǫudəbōnə u. -ęidχəs- Ottw , Trier-Braunshsn ; -ǫurə- Ottw-Illing Pl.: Buschbohnen.

staudenbrudler

DWB

staudenbrudler , -gatzger , m. in der Schweiz für grasmücke, motacilla curruca Stalder 2, 393 .

Staudenbucken

DRW

stauden·bucken

Staudenbucken, n. Rodung von Stauden durch das stauden bucken ... wirdet nit anderst verstanden, dann daß ... alle untertanen ... das unnutz…

staudenbühel

DWB

stauden·buehel

staudenbühel , m. als ortsname, z. b. in dem puppenspiel der raubritter oder: Adelheid von Staudenbühel, s. puppenkom. 2, 39 Engel; wie wir …

staudendotter

DWB

stauden·dotter

staudendotter , m. eine art des leindotters, die staudenartig wächst, auch staudenhederich Campe ; myagrum perenne Nemnich.

staudenente

DWB

stauden·ente

staudenente , f. , scherzhafte entstellung aus staudente = student(e): von allerley ... wolgeubten, auff der hohen staudiums stuben, auff de…

Staudenfeger

DRW

stauden·feger

Staudenfeger, m. wie Staudenräuber in seinem fürstenthum hat er die räuberey und blackerey gar nicht leiden können, sondern dieselben strass…

Staudenformationen

Meyers

Staudenformationen , s. Textbeilage zum Artikel »Pflanzengeographie«, S. IV.

staudenfusz

DWB

staudenfusz , entstellung aus Stûtfuhs, name der deutschen heldensage, s. W. Grimm heldens. s. 136. 248. 312 . 317. Germ. 3, 275; nach art e…

Staudenförster

DRW

stauden·förster

Staudenförster, m. amtl. Förster, Waldaufseher welcher herr oder closter sein selbs vorster hat und man haisst ainen staudnforster, ob der a…

staude als Zweitglied (30 von 129)

Akanthstaude

GWB

Akanthstaude Was die Erzählung betrifft, gedachtes Capitäl sei durch einen korinthischen Architekten erfunden worden, indem er eine A. [ für…

Altheestaude

Campe

althee·staude

Die Altheestaude , Mz. die — n, ein Pflanzengeschlecht, welches zur Familie der Malven gehört und auch Iisch, Eibisch  genannt wird (Hibisc…

Amberstaude

Campe

amber·staude

Die Amberstaude , Mz. die — n, ein Asiatisches Staudengewächs, dessen Blätter stark nach Amber riechen, wenn man sie reibet (Anthospermum L.…

Apfelstaude

Adelung

apfel·staude

Die Apfelstaude , plur. die -n, eine Art Apfelbäume, welche zu den Zwerch- oder Franzbäumen gehören, die Gestalt der Stauden behalten, und a…

attichstaude

DWB

attich·staude

attichstaude , ebulus Stieler, ebulo Kramer, els. attichstude zwergholunder, sambucus ebulus Martin - Lienhart. —

Bärentraubenstaude

LDWB2

baerentraube·n·staude

Bä|ren|trau|ben|stau|de (Arctostaphilos uva-ursi) f. (-,-n) ‹bot› brüscia de granëtes dla laurs f. , brüscia de granëtes dla olp f.

balsamstaude

DWB

balsam·staude

balsamstaude , f. was der balsamstaud entrollt, heilet nicht wie minnesold. Bürger 17 a .

Blumenkohlstaude

GWB

blumenkohl·staude

Blumenkohlstaude landschaftl für Blumenkohlkopf Zugleich .. eine B., welche heute Abend .. collegialiter gespeist werden könnte GWB B28,192,…

brombeerstaude

DWB

brombeerstaude , f. rubus, im vocab. 1482 e 3 a bramperstaud; bei Dasyp. 309 b brombeerstaud; unzerzerret kommen durch die hecken und brombe…

distelstaude

DWB

distel·staude

distelstaude , f. staudig gewachsene distel. auf der distelstaud, o heil uns! hat die ananas sich gekrönt. Voss.

dornstaude

DWB

dorn·staude

dornstaude , f. bei Henisch m., dornbusch. dornstaud ruscus Voc. theut. 1482 f i b . dornstaude Steinhöwel 86 (1555) . ein harter rauher dor…

eichenstaude

DWB2

eichen·staude

eichenstaude f. : 1538 eychstauden Herr ackerwerck 80 a . ⟨1954⟩ eichenstaude Frisch Stiller ( 1955 ) 206.

Eierstaude

Campe

eier·staude

Die Eierstaude , Mz. die — n, oder der Eierbaum, des — es, Mz. die — bäume, ein Gewächs welches zu den Nachtschatten gerechnet wird, und ein…

Femel(n)staude

PfWB

femeln·staude

Femel(n)-staude f. : 'Staude vom Femel 1. Vun Kappestarsche, Fimmelstaud, do bosselt de Scharsch e Klöbche 'Pfeife zum Rauchen' [ Kühn Schni…

fenchelstaude

DWB

fenchel·staude

fenchelstaude , f. traut Henslein über die heide reit, er schosz nach einer tauben, da strauchelt im sein apfelgraw ros über eine fenchelsta…

geiszstaude

DWB

geiszstaude , f. cytisus supinus. Nemnich wbb. 186 .

gewürzstaude

DWB

gewuerz·staude

gewürzstaude , f. , vgl. DWB gewürzkraut sp. 6864; vgl.: gewürzstaude nennet man eine sehr gemeine staude in den wüsten und bergichten theil…

giftstaude

DWB

gift·staude

giftstaude , f. , adenia venenata Nemnich wb. d. naturg. 195 ; bildlich: die giftstaude der verleumdung M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. 4,…

ginststaude

DWB

ginst·staude

ginststaude , f. : gelbe rosen magst haben, so du den rosenstock ... neben ginststauden setzest Sebiz feldbau (1580) 259 . —