Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stau m.
stau , m. stauung, hemmung von flieszendem wasser, wehr. eine nominalbildung zu stauen, vgl. dieses, die vom nd. ausgeht: mnd. dat stow(e), stouw(e), stu, s. Schiller-Lübben 4, 420 a , schon früh bezeugt: de ponte usque ad locum, qui dicitur stowe. Oldenb. urk. v. 1258, s. ebenda. in neuern mundarten: stau ' die hemmung des wassers, wenn man dessen andrang überwunden hat. dat water im stau holden, das wasser zurück halten, wie z. e. der müller oberhalb der mühlen. daher sagt man auch uneigentlich: he het idt im stau, er ist in beglückten umständen, bey gutem vermögen, im vortheilhaften nahrung…