wanze,
f. ,
das in stubenwänden und brettfugen, besonders der betten, nistende insect acanthia lectularia L., auch bettwanze, hauswanze
genannt. 11)
form und verbreitung des wortes. 1@aa) wanze
ist eine bairisch-österreichische und ostmitteldeutsche kurzform zu wandlaus (
s. d.),
die in der schriftsprache das stammwort und die besonders alemannische form wändel (
s. d.), wentel,
sowie die form wanzke, wanzche (
s. b)
verdrängt hat. das den Griechen als κόρις,
den Römern als cimex
bekannte ungeziefer soll erst im 11.
jh. nach Deutschland gekommen sein und sich zuerst in Straszburg gezeigt haben (Brehm
thierl.3 9, 654),
als man die kurzformen bildete, musz man schon ziemlich vertraut damit gewesen sein. der als ältester geltende beleg wance
aus dem anfang des 13.
jh. (
Mones anzeiger 4, 93, 34)
ist zu streichen, da die Leipziger hs. deutlich wandus (
statt wantlus?)
zeigt, s. auch Steinmeyer-Sievers
gl. 3, 36, 15.
wenn der in Ostfranken (
b. Schweinfurt)
geborene K. v. Megenberg 395, 8
schreibt: coriandrum haiʒt in etleicher daütsch wanzenkraut (
der Augsburger druck von 1475
hat wantlusenkraut),
so bleibt unentschieden, ob ihm wanze
überhaupt oder nur in dieser verbindung ungewohnt war. die glossen des 14.
und 15.
jh. weisen meist nach Baiern und Österreich: cimex, wantlûs, wantwurm, wanczen (
Wiener hs. 15.
jh.), wanze, wancz (
Münchener hs. 14.
u. 15.
jh.) 3, 36, 27; wanze (
Wiener hs. d. 14.
jh.) 3, 55, 51; wancze
voc. v. 1420
hg. v. Schröer bei Diefenbach
nov. gl. 90
a; wanze,
cimex voc. inc. teut. mm 4
b; wantz oder wentel
voc. theut. (
Nürnberg 1482)
mm 8
b,
wie auch H. Sachs
pl. wantzen
hat 7, 229, 8. 8, 88, 26. 21, 24, 14,
ebenso Paumgartner
briefwechsel 43;
ostmd.: wanczen,
sciniphes Wenzels bibel, exodus 8, 16
nach Jelinek
mhd. wb. 923.
doch auch ins alemannische greift die form wanze
über, zunächst wol nur ins [] ostschwäbische: wancz Brack
voc. rerum. (
Augsb. 1495)
g 8
a,
wo Leipzig G 1
a wentel
hat, dazu stellt sich wantzen Tauler
sermones (
Augsb. 1508) 130
a (
nicht in dem abdruck der hss. von Vetter)
und vielleicht auch Hätzlerin 1, 37, 23;
aus einem '
streng hd. oder alem.'
glossar führt Diefenbach
nov. gl. 90
a cinifex, wanczen
an, ein damit verwandtes hat ein wancz (
welchem dialekt ist habenus, wantze Diefenbach
gl. 272
a aus einem vorwiegend nd. glossar zuzuweisen?).
wenn elsässische und schweizerische wörterbücher und grammatiker des 16.
jahrh. wanze
neben wentel
und wandlaus
haben, so beruht dies wol schon auf schriftsprachlichen einflüssen (
s. auch die belege bei wandlaus 2
b und wändel): wantze oder wentel Dasypodius 475
b; wantze, wandlausz Emmelius
ncl. 150; ein wantzen, wentel Calepinus (1598) 237
b;
das gleiche gilt von dem litterarischen gebrauch: man neme eyne wantzen oder wentel Sebiz (
Straszburg 1579) 152; Paracelsus (1616) 2, 556;
weiterhin Philander (1650) 1, 262;
schriftsprachlich oder wienerisch kann sein: ein cleine wantzen oder stinckendes kefferl Abr. a S. Clara
Judas 2 (1689) 360;
vgl. auch Simpl. schr. 4, 194, 8 (
vogelnest 2, 26)
Kurz. ebenso bei Niederdeutschen z. b. Rollenhagen
Froschmeuseler B b b 2
b.
die wörterbücher des 17.
und 18.
jh., sowohl die auf oberd., als die auf md. und nd. gebiete erschienenen, haben fast alle wanze
als die schriftsprachliche form an erster stelle, z. th. wird wentel,
häufiger wandlaus,
daneben angeführt: Schottel 1440. Stieler 2429. Dentzler 1, 142. Ludwig 2383. Steinbach 2, 934. Kirsch 380. Adelung; Krämer 1209, Kramer 259
und Rondeau
verweisen jedoch noch von wanze
auf wandlaus, Jablonski (1748) 1336
b und Zinke (1753) 3096
dagegen von wandlaus
auf wanze.
mundartlich ist jetzt wanze
im bair.-österr. und in ostmd. gegenden, so im lausitzisch-schlesischen: wanze Anton (1844) 7.
mitteil. d. schles. ges. f. volksk. 8, 14 (
daneben wanzke,
s. unter b Gusinde);
auch im ostfränkischen: Erlach
volkslieder 3, 49,
vgl.wanzabär (wanzenbeere) Ruckert 193
und den beleg für wanzenhütte.
aus der schriftsprache ist wanze
auch ins hessische gedrungen (
erst im 19.
jh.) Vilmar 441,
vgl. Crecelius 2, 893;
auch in nd. gebiet, so ins waldeckische: wantse Bauer-Collitz 111
b (
vgl. 180);
im ndl. steht wants,
f. neben wandluis
s. u. 5. 1@bb)
in nordthüringischen und obersächsischen, auch in benachbarten nd. mundarten, begegnen die formen wanzke, wanzche (
wegen der bildung vgl. ahd. armihha '
paupercula'
udgl. s. Wilmanns 2 § 284, 2);
in der diminutivendung, die an die (
wol erst aus dem süden vorgedrungene)
kurzform angetreten ist, steht k
neben ch,
letzteres scheint auf jüngerer entwicklung (
nach z)
zu beruhen (
ähnlich ist das verhältnis von warze
zu warzke, warzche;
vgl. auch hornzke '
hornisse' Jecht 36, hornsche Albrecht 136): eyn wantzke Trochus (
Leipzig 1517) J 1
a,
auch Luther
hat nur diese form, z. b. 23, 376, 32
Weim. ausg.; wanze, wanzke Stieler 2429; wandlaus
sive wanzke 1092; die wantzken
brautsuppe (
Leipzig) 2
b. wanzke
ist jetzt mundartlich im südlichen Harz: wnske, wnzke Liesenberg 217; wansken
in Hohegeisz, zeitschr. f. d. munda. 1910, 240;
auch im Göttingischen wanske
neben dem gebräuchlicheren wandje (
hierzu vgl. wante, wantjen Gallée 51) Schambach 285; wanzkn
in Sondershausen Döring 87;
mansfeldisch wanzke Jecht 121;
aber im obersächsischen jetzt wanzche
zeitschr. f. d. munda. 1907, 31,
so z. b. in Leipzig und Dresden; in Altenburg wanzge
mittheil. d. geschichtsv. Eisenberg 4, 51; Hertel 253 wanzge
neben wanzke; Kürsten
u. Bremer 56 wāndsΧe.
aber auch aus Schlesien wird vereinzelt bezeugt wāntske Gusinde
ma. von Schönwalde bei Gleiwitz 211;
und aus Preuszen: wanzk(e),
f., daneben die masculinbildung wanzker Frischbier 2, 455; wanzkhe E. L. Fischer
ma. im Samlande 97,
wol an beiden stellen auf einwanderung beruhend. nördlich des Harzes gilt wanschke
in Quedlinburg nd. jahrb. 30, 30; wansche
in Eilsdorf 34, 100;
in der Altmark wansch Danneil 243;
in Berlin wansche Brendike 191
a,
vgl.wandschen Frisch
insecten (1730) 6, 29
und u. wanzenvertilgungsmittel;
auch Nemnich 2, 1041
führt wansche (
und wanzche)
an. 22) wanze
in der eigentlichen bedeutung: 2@aa) wenige sind mir jedoch wie gift und schlange zuwider; viere: rauch des tabaks, wanzen und knoblauch und †. Göthe 1, 323, 309
Weim. ausg.; [] schlimmer als der zorn von tausend elefanten ist die feindschaft einer einz'gen kleinen wanze, die auf deinem lager kriecht. Heine 2, 378
Elster; itzund wissen drei ungebetene gäste in jedwed haus zu dringen ... der winter, die wanzen und die pfaffen Alexis
hosen des h. v. Bredow (1846) 1, 9; mit unserm quartier ist es so schlimm nicht wie du meinst; die wanzen haben mich noch nicht belästigt Bismarck
briefe an seine braut und gattin 143. 2@bb)
sehr beliebt ist die zusammenstellung mit anderem ungeziefer: nu die würme, flöhe und wantzen und vil dergleich. und der aller kanst du dich offt vil und dick nit erwern Tauler
sermones (
Augsb. 1508) 130
a; sy legt sich an den ruggen, sy gund sich kratzen und zucken he die gantzen nacht.der wantzen macht, die lews pissen mir lucken. Hätzlerin
liederbuch 45 (1, 37, 23); auch peynigt mich zu nacht wantzen, ratzen und meusz. H. Sachs 7, 229, 8
Keller; auch bissn mich flöh, wantzen und leusz. 21, 24, 14
Götze; auf bloszer erde sollst du schlafen! dich soll der floh, die wanze strafen! Kretschmann
werke (1784
ff.) 5, 80; mäus' und ratten, flöh' und wanzen müssen alle beitragen zum ganzen. Göthe 16, 67 (
pater Brey 196)
Weim. ausg.; auch wird man euch betten auf muffiges stroh; das theilt ihr noch halb mit der wanz' und dem floh. Langbein 1, 219; giftstachlig saugten unser blut mordschnake, wanz und floh. Scheffel
gaudeamus37 134; springen ist nicht tanzen, die flöh sind keine wanzen. wanzen sind keine flöh. v. Erlach
volkslieder der Deutschen 3, 49 (
aus Franken). 2@cc)
die wanze saugt blut,
sie beiszt,
seltener wird gesagt sie sticht: die wanzen beiszen mich Stieler 2429; die wantzen beiszen sehr Ludwig 2383; ist das nicht schande, dasz man auch die nacht über nicht kan seine ruhe haben (sagt eine, wie sie früh die wantzken bissen)
brautsuppe (
Leipzig o. j.) 2
b; dazu sind die wanzen in meiner spelunk', jeden morgen bin ich zerbissen Immermann
Münchh.2 1, 132; ich ward getränkt mit bitternissen und grausam von den wanzen gebissen. Heine 1, 416
Elster; sie stinkt: es stinckt von wantzen Kramer 259; es wird aber die frechheit schon lästig bei den schmerzlich stechenden insekten, ... und ekelhaft bei der stinkenden wanze Fr. Th. Vischer
ästhetik (1846
ff.) 2, 124. 2@dd) wantzen haben,
cimicare Kirsch 380; heute schlaf' ich zum ersten mal in einem bette seit meiner abreise, wenn's nur keine wanzen hat! G. Keller 5, 114. 2@ee) voller wantzen: ein bette voller wantzen,
lectus cimice tritus Steinbach 2, 934; damitt ich ab den losen welschen wyrtshäuser(n), inn denen alle bett voller wantzen seind, khomme Balth. Paumgartner
briefwechsel 43 (1584)
Steinhausen; ein betth das voll wantzen kreucht Philander (1650) 1, 262. 2@ff) die wanzen jagen, vertreiben
u. dgl.; man glaubte sie auch dadurch vertreiben zu können, dasz man sie in andere häuser bannte: da wisten theils (
der zigeuner) die wantzen oder wändel in ein ander hausz zu bannen
Simpl. schr. 4, 194, 8
Kurz (
vogelnest 2, 26); welche hexe, geübt durch salb' und räuchwerk zum Walpurgisgelag des alten satans hinzureiten auf bock und ofengabel: die bald wanzen und flöh und wasserrazen hämisch bannt in die unbekreuzte wohnung. Voss
ged. (1802) 3, 109. 2@gg) für, gegen, wider die wanzen: disz (
amulett) ist ein gewisse kunst für die wantzen, so es an ein betstatt gehenckt wird Paracelsus (1616) 2, 556; Newtons und Keplers grosze entdeckungen wurden nicht mit solchem pomp bekannt gemacht, wie heute zu tage ein mittel gegen die wanzen
F. Th. v. Schubert
verm. schriften [] (1823
ff.) 1, 202.
die redensart wenn das nicht gut für die wanzen ist, so weisz ich nicht was besser ist,
soll zuerst beim brande eines alten hauses geprägt sein Simrock
sprichw. 11 182. Wander 4, 1782.
mitteil. der schles. ges. f. volkskunde 8, 14. Brendicke 191
a.
zu erwähnen sind noch die redensarten: wo wanzen sind, da kriechen wanzen zu; wanzen und schlechte menschen musz man mit scharfen mitteln vertreiben; die wanzen sollen mich fressen, wenn es nicht wahr ist (
in Pennsylvanien) Wander 4, 1782. 33)
die eigenschaften der wanze,
ihr gestank, ihr bisz, das zudringliche, die zähheit, das zusammennisten, ihr vermeintliches erbostsein, auch das flinke klettern u. a. m. werden gern zu derben vergleichen gebraucht: ich sehe doch, das sie nur erger (
durch mein antworten) davon werden, und sind wie eine wantzke, welche von yhr selbs ubel stinckt, aber yhe mehr man sie zureibet, yhe erger sie stinckt Luther 23, 376, 32
Weim. ausg.; wer Erasmum zudrückt, der würget eine wantzke, welche todt sehrer stincket denn lebendig
tischr. 293
a; wie sie (
die litteraten) sich aneinander halten ums interesse und aus lobsucht, einer dem andern den steisz beleuchten; zusammen nisten wie die wanzen, oder einander beschmeiszen ums genie Fr. Müller
Fausts leben I, 19, 23
neudr.; dasz wir endlich der jämmerlichen familiengeschichten ledig würden, die wie wanzen sich in alle ritzen der bühnenbretter eingenistet haben Börne (
Stuttgart 1840) 1, 28; ich (
der aus dem fenster geworfene) bin wieder hinaufgeklettert wie 'ne wanze Grabbe 4, 15 (
Aschenbr. 1, 1)
Blumenthal; der liebe gott hat es durchaus nicht gern, wenn man durch seine schöpfung dahinrast wie eine wahnsinnige wanze H. Seidel
an Trojan, citirt Leipz. neu. nachrichten 17. 6. 1912; die sind wie die wanzen,
von leuten, die man nicht los werden kann Wander 4, 1782; er is zudringli wiar a wanzn Hügel 185; si' giftn wie-r-a wanzn (
oberösterr.),
sich im höchsten grade erbosen Frommann 3, 192 (
ähnlich Hügel); der macht a gsicht wei a ferbrennta wanzn (
an der schwäb. Rezat) 7, 409; sie hält still wie eine wanze,
sie läszt sich widerstrebend viel gefallen (
zweideutig, in Meiningen) Spiesz 275; breet wie ne wansche,
mit breitem rücken Brendicke 191
a. 44) wanze
wird zum schimpfwort für einen schädling, schmarotzer, lästigen: ja die bisschofe werdens nicht leiden das solche wantzken und leuse (
die mönche) widderumb solten ynn yhren peltz gesetzt werden Luther 30, II, 280, 2
Weim. ausg.; ihr ... wachsbilder, waldfrevler, wandläuse, wanzen, wasserköpfe ... ihr sollt sehen, dasz ich mit euch fertig werden kann Börne (1829
ff.) 12, 209; wie? wenn dich auch Pantil, die wanze sticht? (
cimex Pantilius Horaz) was hülfe dir das lob der buden und der hallen? Wieland 17, 17 (
Idris 1, 9); und trotz dem unverloschnen glanze, der um die grauen schläfe blinkt, hat Klopstock selbst doch seine wanze, die, wenn sie kann, ihn sticht, und stinkt. J. A. Ebert
episteln u. verm. ged. (1789) 200; eine wanze (
zudringlicher mensch) drängt sich überall ein Heyse
kinder der welt 1, 137; wanze
heiszt der lästige, dreinredende zuschauer beim kartenspiel: die skatwanzen und kartengucker fehlten Mennell
Buchholtz auf dem skatcongresz (1887) 99; redaktionswanze,
störender besuch in der redaktion zeitschr. f. d. wortf. 13, 295; universitätswanze, leichenwanze
hiesz in Leipzig ein berichterstatter von universitätsereignissen und nekrologverfertiger; wanze,
ein student, der von universität zu universität reist und überall eine zeit lang schmarotzt. im lausitzisch-schlesischen auch gemildert zum neckwort: wanze,
ein kleines kind Anton (1844) 7;
zudringlicher mensch: er ist frech wie eine wanze,
doch auch freundlich: die liebe, necksche wanze
mitteil. der schles. ges. f. volksk. 8, 14. 55) wanze
bedeutet zunächst nur die hauswanze, die wandlaus; sie gab aber in der neueren zoologie der gattung, familie, ordnung (
mit vielen arten),
zu denen sie gezählt wird, den namen; auch ndl. in dieser bedeutung wants,
f. van Dale
4 1846; fliegende wantzen, waldwantzen,
may-bugs Ludwig 2383; baum-, wasser-, bauch-(?), bettwanze Frisch
insecten (1730) 6, 28; hauswantzen ... gartenwantzen ... geflügelte wantzen ... wasserwantzen Jablonski (1753) 1337
a;
die einzelnen arten s. besonders bei [] Gleditsch
forstwissensch. 2, 762
f. 982. 1514. Oken 5, XII. 5, 1618
f. Krünitz 233, 325
ff. Leunis
zool.3 2, 441 (§ 1003); welch eine menge der seltensten käfer, ... wanzen, ... in Neuholland angetroffen werden G. Forster (1843) 4, 195; die insektenwelt ist auf diesen inseln reich; die schmetterlinge, käfer und wanzen besonders schön Chamisso (1836) 2, 121; die saugwerkzeuge der fliegen, der wanzen ... sind höchst manchfaltig eingerichtet Roszmäszler
der mensch im spiegel der natur2 (1853) 5, 128;
die persische saumzecke, argas persicus, heiszt die giftige wanze von Miana Oken 5, 665: die stadt Miana, die einer art giftiger wanzen wegen berühmt ist
M. v. Kotzebue
reise nach Persien 125. 66)
wegen der äuszeren ähnlichkeit wird wanze
übertragen 6@aa)
auf muscheln: die wanze des Linné, die warzenschnecke,
turbo cimex L. J. S. Schröter
einl. in die conchylienkenntnisz 2 (1784) 8;
ferner eine zu den chitonen gehörende muschelart 3 (1786) 507. 6@bb)
kleine münzen: bezeichnung der sehr geringhaltigen silberpfennige, welche um die mitte des 18.
jh. massenhaft in Kursachsen eingeschleppt wurden J.
F. Klotzsch
churs. münzgesch. (1780) 2, 950;
pfennig Kluge
rotwelsch 1, 485 (
schwäb. krämersprache)
; vgl. wandläuschen (
sp. 1718). 6@cc) '
sind schwefel und mangan im eisen in gewissen mengen nebeneinander vorhanden, so verbinden sich diese beiden körper und bilden schwefelmangan, welches im schmelzbade nicht löslich ist und an die oberfläche steigt. die sogenannten »wanzen«
sind gewöhnlich auf diese weise entstanden'
buch der erfindungen9 5, 390. 6@dd)
im südl. Hessen wanzen '
reiszzwecken' Pfister 329.