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want

ahd. bis Dial. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
39 in 15 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

want n.

Bd. 27, Sp. 1922
want, n. , auch f., tauwerk zur stütze der masten. 11) das wort gehört wie wand 'tuch' (s. d.) mit groszer wahrscheinlichkeit zu winden, 'das gewundene, geflochtene', weil die taue geflochten werden; kaum wird mit Falk-Torp 426 want als das um den schiffsrumpf gewundene, die kleidung des schiffes (wofür allerdings die collective verwendung sprechen würde) genommen werden dürfen. Breusing die nautik der alten 55 (vgl. nd. jahrb. 5, 17) weist auf den ausdruck das want ausweben (de wand uusweven brem. wb. 5, 177), je zwei wanttaue durch webeleinen zu einer strickleiter machen, hin, doch kann dies nicht der ausgang der benennung sein. want ist aus der fries. oder nd. schiffersprache in die schriftsprache aufgenommen: want, n. Stürenburg 324a. ten Doornkaat Koolman 3, 150b. Johansen 111, ebenso ndl. want (wand, n. Kramer holl.-deutsch 506a); daraus entlehntn.-schwed. vant. auffällig ist, dasz das wort erst so spät belegt ist, bei Schiller-Lübben ist es nicht angeführt, doch hat Lübben handwb. die nahestehende bedeutung 'fischnetz' (s. das folgende wort); wantschiff (s. d.) ist kaum hierher zu ziehen; der älteste beleg bei Kluge seemannssprache 821 ist von 1662. das t für d mit auslautsverhärtung erklärt sich wol aus dem collectiven gebrauch im sing. (s. 2); der später gebildete plural lautet nd. ndl. wanten, diese form ist jetzt auch schriftsprachlich. über die schreibung wand, den gebrauch als fem. und den plur. wände, z. th. in anlehnung an wand 'paries', s. sp. 1489; hier kann noch angeführt werden: die lofwant Zorgdrager grönländ. fischerei deutsch (1723) 157; wand, n. Hübner (1727) 2064; Röding und Bobrik haben want, seltener wand, f., Röding daneben n.; wand, f. Fulda 570; wand, n. Schütze 4, 335; want, auch wand, n. Gödel 505; stehende wand in den wanten buch der erfindungen9 8, 541; wante, f. Siebs Helgoland 301 ; sg. wante neben want Dabovich 1, 1168b; durch die wande (plur.?) Martens grönländ. reisebeschr. bei Kluge seemannssprache 821. 22) die collective bedeutung 'tauwerk' erscheint als die ursprüngliche, sie hat sich bis jetzt gehalten: wand, das tauwerk Hübner a. a. o.; wand, mastwand, aubans Rondeau; want, das system von tauen Jacobsson 8, 140a, ähnlich Röding 6, 866. Bobrik 723a. Stürenburg. Doornkaat a. a. o. auf erweiterte bedeutung weisen die erklärungen 'das aufgezogene geseile oder betackel eines schiffes' Kramer; 'schiffbesegelung, betakelung' Schütze; 'ein schiff unter die wand bringen heiszt, es mit seinem nöthigen seilwerk, segel, anker, kabeln versehen, oder mit allem takelwerk beschicken' Jacobsson 4, 587b, darnach Adelung. andererseits verengt sich die bedeutung dadurch, dasz bei mehreren masten jeder sein want (s. 4) hat, schlieszlich bedeutet want auch die einzelne strickleiter oder das einzelne wanttau: want, ein groszes schiffseil, rudens, quo malus firmatur Steinbach 2, 925; wante, f. seitentau Siebs a. a. o.; want, n. strickleiter Johansen 111. 33) öfter wird betont, dasz nur das seitliche tauwerk want heiszt, so bei Stürenburg und Gödel ('nach der seite und nach hinten' Jacobsson 8, 140a) vgl. auch ein want, 'das ganze system von solchen tauen an einer seite des schiffs' Röding 6, 866. (diese einschränkung erleichterte die anlehnung an wand.) jetzt nennt man wanten das tauwerk vom schiffsbord zum mars und an den einzelnen stangenaufsätzen, während die taue von den stangenspitzen zum schiffsbord pardunen genannt werden, vgl.: alle absätze der masten haben auf dem kriegesschiffe wände Jacobsson 4, 587b; während die wanten und pardunen in der richtung querschiffs ausgespannt sind, wirken die stage in der richtung längsschiffs buch der erfindungen9 10, 660; am schornstein: wanten, pardunen des schornsteins auf dampfschiffen v. Hoyer u. Kreuter5 1, 830b. 44) es wird unterschieden: das stehenbleibende und das bewegliche want (geseile), het staande, het loopende want Kramer. van Dale4 1846; das takelwerk der schiffe, auf welchem es (das drahtseil) als 'stehendes gut' 'stehende wand' in den wanten zum verspannen der masten ... verwendung findet buch der erfindungen a. a. o.; backstage, fliegende wanten der untermasten einer segelyacht Dabovich-Heinz ergzsbd. 68a; steile wanten heiszen die marspüttingstaue, an denen der hinaufkletternde nach hinten überhängt Bobrik 726b. die wanten der einzelnen masten und stengen (mastaufsätze) werden nach diesen benannt: das grosze want, das want des groszen mastes, ferner fock-, besahn-, groszes stengen- oder groszes mars-, vorstengen-, kreuzstengen-, groszes bram-, vorbram-, kreuzbramwant; die wanten der untermasten heiszen unterwanten, die der stengen oberwanten Röding 6, 868 ff. Bobrik 725 ff.; blinde wand (want der blindstenge, bugstenge) Jacobsson 4, 587b, darnach Adelung; ein paar zu einer strickleiter verbundene wanttaue heiszen ein spann des wants Röding 6, 865. 55) verbalverbindungen: die wanten anlegen, das auge (die schlinge) der wanttaue um den mast legen Röding 1, 134. Bobrik 53b; wanten auflegen, überstreifen, abnehmen, herunternehmen v. Hoyer u. Kreuter5 1, 831a; ansetzen (spannen) Röding 1, 42. Bobrik 56a; die want schwigten, durch querleinen, die schwigtings oder püttingstaue, im zickzack zusammenziehen und spannen Röding 6, 870. 5, 539. Bobrik 726a; ausweben s. unter 1. 66) litterarische belege: die lofwant stunde als eine saite gespannt, und dehnete sich so weit, dasz der grosze mast sich gleichsam als ein reif boge Zorgdrager grönländische fischerei deutsch (1723) 157; springt auf in die wanten und löst die marssegel! Smidt tagebuch eines nord. seemanns (1830) 200; wenn er (der passagier) das deck wirklich einmal verläszt, um in die wanten zu steigen, hat er alle hände voll zu thun, sich nur selber festzuhalten Gerstäcker ges. schriften 2, 63; der junge bursche lief die wanten hinauf ..., um den befehl (das marssegel auszubessern) auszuführen 139; der capitain ... sprang ... ein paar schritt die besanwant hinan 141; vgl. hê löpt bî't want up as'n katte Doornkaat; auf dem vorderdeck ging es wild zu ... eine frau mit einem kinde auf dem linken arm hielt sich, in rauch gehüllt, mit der rechten hand in den wanten D. v. Liliencron sommerschlacht 121; land! so stöszet das schiffsvolk aus den ruf.und land! schreit es von top und bram und wand. Immermann Tristan 378. 77) redensarten: hê wêt (wat) fan wanten, er ist ein erfahrener schiffer Stürenburg. Doornkaat; auch ndl. hij weet van wanten, er weisz, wo Barthel most holt Sicherer 1259; 'geld haben', auch 'eingeweiht sein in die geheimnisse' Cornelissen en Vervliet Antwerpsch dial. 1417, hier auf want 'fausthandschuh' bezogen: weten wat en paar wanten kost; he is in't want, er ist im gange, macht sich zu schaffen, auch er macht sich mausig Schütze 4, 336, auf want 'gewand' bezogen 'wie in den kleidern, zur arbeit gerüstet', was durch die angabe bei Molema 476 gestützt werden könnte vroug in de woapens (kleidung) wezen, früh aufstehen und zur arbeit fertig sein; ndl. zijn staand en loopend want in orde brengen, seine kleidung in ordnung bringen Sicherer.
7144 Zeichen · 121 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wantst. F. (i)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    want , st. F. (i) nhd. Wand, Mauer, Sockel ne. wall (N.) ÜG.: lat. (crepido) Gl, paries Gl, N, NGl, Ph, WH, (pinnaculum)…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WANT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    WANT s. ich WINDE .

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wantF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +16 Parallelbelege

    want , F. nhd. Wand (F.), Mauer, Scheidewand, Seite eines Teiles des menschlichen Körpers Vw.: s. āne-, dwēr-, gēvel-, k…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    wantn.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    want , n. , auch f., tauwerk zur stütze der masten. 1 1) das wort gehört wie wand ' tuch ' ( s. d. ) mit groszer wahrsch…

  5. modern
    Dialekt
    Wantf.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Want [wát Lix. u. s.] f. Versteigerung. — frz. vente.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit want

504 Bildungen · 157 Erstglied · 337 Zweitglied · 10 Ableitungen

want‑ als Erstglied (30 von 157)

want(e)ratër

Idiotikon

want(e)ratër Band 16, Spalte 744 want(e)ratër 16,744

Wantage

Meyers

want·age

Wantage (spr. ŭánntidsch), Stadt in Berkshire (England), im Tal des »weißen Pferdes«, mit alter Kirche, Eisengießerei und (1901) 3766 Einw.;…

wantal

KöblerAhd

wan·tal

wantal , st. M. (a)? nhd. Wandel, Umwandlung, Wechsel, Tausch, Vergütung, Änderung, Verkehr ne. mutation ÜG.: lat. commutatio Gl, NGl, conve…

wantala

KöblerAhd

want·ala

wantala , st. F. (ō) nhd. Wandel, Geschäft, Handel, Unternehmung ne. trade (N.) ÜG.: lat. negotium Gl Q.: Gl (Anfang 9. Jh.) I.: Lbd. lat. n…

wantale · 1+ Belege

KöblerAfries

wantale 1 und häufiger , st. F. (ō) nhd. mangelhafte Klage, mangelhafte Klageführung, versäumte Klage ne. missing action E.: s. *wan, tale L…

wantalgiwāti

KöblerAhd

wantalgiwāti , st. N. (ja) nhd. Gewand, Wechselkleid, Festgewand ne. garment ÜG.: lat. mutatorium (N.) Gl Q.: Gl (1. Drittel 9. Jh.) I.: Lüt…

wantalhūti

KöblerAhd

wantalhūti , Adj. nhd. „wechselhäutig“, verschlagen (Adj.) ne. sly ÜG.: lat. versipellis Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lüs. lat. versipellis E.: s…

Wantali

KöblerAhd

want·ali

Wantali , st. M. Pl.=PN Vw.: s. Wandali*, Wandalus*

wantalie

DWB

wantalie , f. fächer Seiler 309 ; vgl. wänteline.

Wantalieⁿ

Idiotikon

Wantalieⁿ Band 16, Spalte 743 Wantalieⁿ 16,743

wantallīh

KöblerAhd

wantallīh , Adj. nhd. wandelbar ne. changeable ÜG.: lat. mutabilis NGl Vw.: s. un-, unwidar- Q.: NGl (2. Viertel 11. Jh.) I.: Lüs. lat. muta…

wantalunga

KöblerAhd

wantalunga , st. F. (ō) nhd. Wandel, Verkehr, Verbindung, Handel, Verwandlung, Rückgabe, Krampf, Verrenkung? ne. trade (N.), change (N.) ÜG.…

wantalōn

KöblerAhd

wan·talōn

wantalōn , sw. V. (2) nhd. wandeln, verwandeln, umgestalten, verändern, zurückrufen, handeln, rückgängig machen, umwenden, wechseln, verkauf…

wantalōt

KöblerAhd

wantalōt , st. M. nhd. Betätigung, Erwerb ne. pursuit ÜG.: lat. negotium Gl Q.: Gl (3. Viertel 9. Jh.) E.: s. wantalōn L.: ChWdW9 956b (want…

wantatig

RhWB

wan-tatig wāldtəκ {??A} (s. bal- wozu es vielleicht eher gehört) Klev , Adj.: nichtsnutzig.

wantberlīche

KöblerMhd

want·berlīche

wantberlīche , Adv. nhd. doppelsinnig, mehrdeutig ÜG.: lat. aequivoce Voc Q.: Voc (1482) E.: s. wenden, bar, *lich? (1) W.: nhd. DW- L.: Lex…

wantberēder

KöblerMnd

wantberēder , M. Vw.: s. wantberēdære*

wantberēdære

KöblerMnd

want·berēdære

wantberēdære , M. nhd. „Gewandbereiter”, Tuchbereiter, Appreteur E.: s. want (2), berēdære W.: s. nhd. (ält.) Wandbereiter, M., Tuchzubereit…

wantbode

KöblerMnd

want·bode

wantbode , F. nhd. „Gewandbude“, Bude eines Tuchhändlers bzw. eines Leinenhändlers E.: s. want (2), bōde (3) W.: s. nhd. (ält.) Wandbude, F.…

wanteboro

KöblerAhd

wante·boro

wanteboro , sw. M. (n) nhd. „Handschuhträger“, Vorsprecher ne. speaker Q.: Urk (769)

wantegārn

KöblerMnd

wantegārn , N. nhd. Schleppnetz, Grundnetz E.: s. want (3), gārn L.: Lü 554a (wantegarn)

wanteistich

KöblerMnd

wanteistich , Adj. nhd. verzweifelt? E.: s. wan (1), ?, ich (2) L.: Lü 554a (wanteystich)

wanteke

KöblerMnd

want·eke

wanteke , F. nhd. Handschuh? E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 554a (wanteke)

wantel

DWB

wan·tel

wantel , f. häufiger wäntel, wentel ' wanze ', s. wändel .

wantele

KöblerAfries

want·ele

wantele , st. F. (ō) Vw.: s. wantale

want als Zweitglied (30 von 337)

bercwant

KöblerMhd

*bercwant , st. F. Vw.: s. hals- E.: s. berc (1), want

grāwant

KöblerMnd

*grāwant , N. nhd. „Graugewand“, heimisches Tuch das den städtischen Bediensteten zur Kleidung geliefert wird Hw.: s. grāwantsnīdære E.: s. …

swant

KöblerAhd

*swant , st. F. (i) nhd. „Schwand“, Rodung, Schwende ne. clearing of woodland Hw.: s. swant (1) Q.: ON E.: s. swenten W.: mhd. swant, st. M.…

unwant?

KöblerAhd

*unwant? , Adj. Hw.: vgl. as. unwand*

aftergewant

KöblerMhd

after·gewant

aftergewant , Sb. nhd. „Aftergewand“ Q.: Ksk (um 1170) (FB aftergewant) E.: s. after (1), gewant W.: nhd. DW2- L.: FB 6b (aftergewant)

ahtirgewant

KöblerMhd

ahtirgewant , Sb. Vw.: s. aftergewant

allehwant

KöblerAfries

allehwant , Konj. Vw.: s. allehwanda

allhwant

KöblerAfries

allhwant , Präp. Vw.: s. alhand

anawant

KöblerAhd

ana·want

anawant , st. N. (a) nhd. Bekleidung, Gewand ne. clothes, garment ÜG.: lat. vestitura Gl Q.: Gl (12. Jh.) I.: Lüt. lat. indumentum?, vestitu…

anegewant

KöblerMhd

ane·gewant

anegewant , (Part. Prät.=)Adj. nhd. geraten (Adj.) E.: s. ane, gewant W.: nhd. DW2- L.: Hennig (angewant)

anewant

BMZ

ane·want

anebet , aneblic , anebôʒ , anedâht , aneganc , anegenge , anehaft , anehanc , anehap , anelîch , anemuot , angesiht , aneslouf , ansprache …

angewant

KöblerMhd

ange·want

angewant , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. anegewant

anwant

Lexer

an-wande , anwant stf. BMZ gen. anwende pl. anwande u. anwende ( Ad. 812 ) gränze, gränzstreifen ( die stelle wo der pflug wendet) Neidh. (5…

badagiwant

KöblerAhd

badagiwant , st. N. (a) nhd. Badegewand, Badekleidung ne. bathing costume ÜG.: lat. vestis mutatoria Gl Q.: Gl (11./12. Jh.) I.: Lüt. lat. v…

badegewant

Lexer

bade·gewant

bade-gewant stn. BMZ badekleid Gen. Jos. 764. Lieht. Hpt. 3,381. 5,9. Wildon. 23,184 ; s. badewant.

badewant

Lexer

bade·want

bade-want stn. BMZ vestis mutatoria Gl. ; s. badegewant.

batgewant

BMZ

bat·gewant

badehemde badehûs badelachen badeliedlî badeschilt badevaʒ badevolc batstande batstube batgewant batwât s. das zweite wort.

beddegewant

KöblerMnd

bedde·gewant

beddegewant , F. nhd. „Bettgewand“, Bettzeug Hw.: s. beddewant; vgl. mhd. bettegewant E.: s. bedde, want W.: s. nhd. Bettgewand, F., Bettgew…

beddewant

KöblerMnd

bedde·want

beddewant , F. nhd. Bettzeug Hw.: s. beddegewant E.: s. bedde, want L.: MndHwb 1, 157 (bedde[ge]want)

beiderwant

KöblerMnd

beid·erwant

beiderwant , F. nhd. Gewebe aus Wolle und Garn, Beiderwand Hw.: s. baie (2) E.: ?, want (2) W.: s. nhd. Beiderwand, N., F. Beiderwand, DW 1,…

beingewant

Lexer

bein·gewant

bein-gewant stn. BMZ beinbekleidung Trist. 2636. Laur. 181. Msh. 3,346 a . Chr. 4. 53,18. painwappen oder paingewande, crurale Voc. 1482 ; v…

bettegewant

Lexer

bette·gewant

bette-gewant stn. BMZ bettzeug, betttücher Jer. Ludw. her füre was ir bettegewant geleit an den estrich zuo der gluot Eracl. 3740. schœn und…

bettigiwant

KöblerAhd

betti·giwant

bettigiwant , st. N. (a) nhd. Bettdecke, Betttuch, Bettzeug, zum Bett Gehörendes, Ausrüstung des Lagers ne. blanket (N.), sheet (N.) ÜG.: la…

bewant

Lexer

be-want part. s. bewenden.

beyderwant

KöblerMnd

beyderwant , F. Vw.: s. beiderwant

beyelwant

MNWB

beyel·want

beyderdôk , -want , beyerdôk , -want , beydel- , beygel- , beyelwant Gewebe aus Wolle und Garn, Beiderwand.

Ableitungen von want (10 von 10)

bewant

Lexer

be-want part. s. bewenden.

bewante

KöblerMnd

bewante , M. Vw.: s. bewande

erwant

Lexer

er-want prät. u. part. s. erwinden, s. erwenden, s. erwanen.

gewant

Lexer

ge-want , -des stn. BMZ kleidung, allgem.; rüstung Nib. Neidh. Troj. Rul. ( bloss vom swerte). Ath. C 83. Roth. 203. Sigen. Sch. 102. îsenîn…

Gewante

Campe

† Das Gewante , s. Gewende 2).

Gewanten

Campe

Gewanten , v. trs . mit einem Gewande versehen, bekleiden. R. Dies Wort ist noch in den schönen Künsten brauchbar, für, mit Gewändern beklei…

verwant

Lexer

ver-want part. adj. s. verwenden.

verwanten

MeckWB

verwanten seem. mit Haltetauen versehen: sonn' ... Kasten (altes Schiff) ... ni to verwanten Bri. 6, 132.

wante

Lexer

wan-te , wen-te adv. u. conj. BMZ assim. wanne, abgek. wan, wen —: bis Bon. u. md. denkm. ( vgl. Chr. 6,500 b . 7,482 a ). aus wan ( nur ) u…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „want". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/want/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „want". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/want/dwb. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „want". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/want/dwb.
BibTeX
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