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gerste

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gerste f.

Bd. 5, Sp. 3734
gerste, f. hordeum. 11) formen und verwandtschaft. 1@aa) ahd. gersta, mhd. gerste, alts. gersta, ags. gerst, mnl. gherste, nnl. gerst, garst, vläm. garst, fries. (auf Wangerog) jerssen, mnd. gerste, garste, gâst, nd. gâste, gâsten, gaste, gasse, gassen Schambach 59b. Berghaus 1, 535. Schiller z. thier- und kräuterb. 3, 31b, köln. gääsch Hönig 68a. die bezeichnung gerste ist dem deutschen eigenthümlich, die anderen altgerman. dialekte sagten dafür goth. baris (erschlossen aus dem adj. barizeins), ags. bere neben gerst (schott. bear, engl. barley), nordfries. berre, bar, bär, altnord. bygg (und barr), dahern. byg, schwed. bjugg, s. th. 1, 1138. gerste ist urverwandt mit den gleichbedeutenden griech. κρῑθή (statt *χρῑ), lat. hordeum, horrere starren, hirsutus struppig, skr. hṛshyâmi sträube mich, starre, besonders von den haaren, ghṛshṭis der eber d. i. das borstenstarrende thier; die grundbedeutung wäre demnach 'die starrende, stachlichte' wegen ihrer grannen, vgl. Kuhns ztschr. 11, 385. ebenso hebr. segorah 'gerste' nach den borstenförmigen stacheln (segar, haar) benannt, und ähnlich vom stechen ags. gorst rubus (tribulus Dief. 595a), gorstbeam juniperus. 1@bb) in der älteren sprache mit schwacher flexion, gen. sing. ahd. gerstun: hert ist gerstun kornes hût. Otfrid 3, 7, 25; nhd. so sollen sie geben für iedes malter korns 1 malter gersten. weisth. 2, 398 (von 1506); ein homor gersten. 3 Mos. 27, 16; Boas worfelte diese nacht gersten. Ruth 3, 2; weitzen und rokken und gärsten bringt ein! Rist Parn. 348; der korb mit gersten ist zur hand und kränzelein und messer. Droysen Aristoph. fried. v. 931. daher auch im nom. die gersten voc. inc. teut. i 2a. Maaler 170d. Krämer 539b. Stieler 605, gärsten Fischart onomasticon (1574) 111: mhd. wicken, habern, kicher, gersten unde lindeʒ heu. Wolfram Willeh. 59, 3; nhd. die gersten hatte geschosset. 2 Mos. 9, 31; noch bair.-tirol. die gerst'n Schm.2 1, 937. Schöpf 188. 1@cc) neben dem fem. ein masc. der gersten Steinbach 1, 591. Hupel liefl. id. 76, schon mnd. Schiller-Lübben 2, 73b, den getreidenamen der weizen, der roggen nachgebildet: auff ein warmen tag, als der gärsten im schwade lag. froschmeus. 2, 2, 7 Aa 2a; (die drescher) schlagen denn von neuem drauf, beim gersten nehmlich, um die spitzen von ihren körnern abzutrennen. Brockes ird. vergnügen 7, 571; laszt uns gleichfalls nicht vergessen, gottes weise lieb und macht auch im gersten zu ermessen! 9, 145; auf den äckern sahen wir schon den gersten in vollen ähren. Stolberg 8, 144; in der bedeutung gerstensuppe, gersting, s. unten 2, e und g. 1@dd) verkürzt diu gerst Megenberg 413, 5 fg., gerst Dief. 399c. Dasyp. E 5d. Brunfels 3, 208, gärst Fischart onomasticon 111. Stieler 605; auch in den cas. obl.: was machstu mit der gerst in der schmitten. Simpl. 2, 1, 3, 23 Keller; mit gerst gefülte fechter. Aler 910a; nix in der gerst! abweisende formel bei Frommann 5, 434. 1@ee) bemerkenswert ist das schwinden des s in den bair. nebenformen gêrtn, gerdn Schm. a. a. o., gerten hier und da in Östreich Pritzel-Jessen 184b, schon bei Otacher: dew narung wer verlorn an waicz, habern und chorn, an gerten und an spelten. c. 457; auch im adj. girdn Schm., gerthyn wasser Dief. 585c aus einem oberd. handschriftl. vocab. rerum von 1420. 1@ff) selten im plur.: reuen dich deine gersten reime von 1562, wirf darin gersten, chindelnt die, so ... Schm. a. a. o.; die gerstnen, gerstenarten. ebd. 1@gg) das e der stammsilbe ist eine brechung aus ursprüngl. i, welches letztere sich vereinzelt erhielt: hd. girst, nd. girste, ordeum Dief. 399c, bair. girst, gerstengraupen Schm., besonders aber im adjectiv ahd. girstîn, s. gersten sp. 3736. [] 1@hh) die zusammensetzungen sind theils mit dem genitiv des subst. gebildet, wie gerstenkorn (ahd. gerstun korn Otfrid 3, 7, 25), theils mit dem adj., wie gerstenmehl, -brot, ahd. girstîn mele, girstîn brôt (Otfrid 3, 6, 28). 22) bedeutung. 2@aa) die bekannte getreideart, sowol die pflanze als die zu graupen und grütze, mehl und brot, als viehfutter, besonders aber zum bierbrauen verwendete frucht: 'die gerste ist entweder eine wintergerste, welche im herbst angebauet wird, die sechszeilige, sechsschärige, weil die körner in sechs gleich langen zeilen oder scharen wachsen, oder eine sommergerste, und zwar entweder die bartgerste, grosze gerste, welche zweizeilig, zweischärig ist, oder die gemeine gerste, bei welcher nebst zwei gröszeren reihen noch kleinere angetroffen werden'. Höfer wb. 1, 286; sechsschichtig gersten, grosgersten, hordeum canterinum, zweischichtig, kleine gersten, galatium. vocabula rei num. (Wittenberg 1558) J 7a; gersten, so one hültschen wachst. Maaler 170d; sibirische gerste, die zweizeilige nackte gerste Krünitz 17, 435; türkische gerste, die bart-, reisgerste 432; waizene gersten, mischgetreide von gerste und weizen Schm.; haber und gersten was fast thur, 1 fiertal gersten 16 kritzer. Hug Villinger chron. 202, zum j. 1531; man sol auch kein ander korn prewen dann allein gersten. Nürnb. pol.-ordn. 268 Baader (von 1496); es sol auch gersten niemand fürkauffen dann der, der sie multzet oder prewet. 269; die gewerke sollen nicht selbst darren oder maltz machen, sondern ihre gerste mit einem brauer scheffel für scheffel austauschen. Schott land- und stadtr. 2, 100 (Rügenwalde, von 1645); wann den schnitter in gelbliche fluren der landmann führte, vom spröden halm die bärtige gerste zu schneiden. Voss Virg. georg. 1, 317; führten sie (pferde) dann in den stall, und banden sie fest an die krippen, schütteten haber hinein, mit gelblicher gerste gemenget. Odyssee 4, 41; den pferden ja brachtest du haber reichlich zuvor und schnittst ungedroschene gerste den rindern. Luise 3, 2, v. 34; die pferde füttern sie (Sicilianer) mit gerste, heckerling und kleien; im frühjahr geben sie ihnen geschoszte grüne gerste, um sie zu erfrischen. Göthe 28, 98; die im november (in Sicilien) gesäte gerste ist den ersten juny reif. 170. 2@bb) in sprichwörtlichen redewendungen: ein gewises praktisches judicium, das man freilich nicht in der gerste friszt. Schiller II, 82 (räuber 2, 3), gerstengraupen und gerstenmus waren eine gewöhnliche speise der klosterleute und schüler, vgl. Tegernseer kochbüchl. in Germania 9, 198 fg., gerstenfresser und Uhland volksl. 854: ich solt ein nonne werden, ich hatt kein lust darzu, ich esz nicht gerne gerste; es ist in der gerste geschehen, thut dem hafer nichts, scherzhafte beruhigung bei irgend einem kleinen unfall Spiesz henneb. id. 76; wo gerste liegt, darf nicht korn liegen, starke trinker sind schlechte esser. Frischbier sprichw. 1232, vgl.gerstenkorn 1; nd. en'n in de gaste hoien, einem das mädchen, die braut abspenstig machen Schambach 59b, einem in d'gerste gân schweiz. id. 2, 430; der knecht nimpt zu wie die reife gerste, hic juvenis crescit veluti quod crescere nescit. Gartneri dict. prov. 57b; der wächst als eine reife gersten, decrescit uti solet hordeum, cum maturum, dici item solet in deformes Henisch 1521, er bleibt im wachsthum stehen. schweiz. id. a. a. o., geht zur ernte, d. h. zum tode Frommann 5, 164, 176. vgl. Schiller-Lübben 2, 73b. 2@cc) das gerstenfeld: mhd. ir gent (gebt) frid als ein geschiuwe (scheuche) in einer gersten. minnesinger 2, 94a Bodmer; nhd. rittersporn und winde wachsen gern in der gerste. 2@dd) die enthülste und abgerundete frucht, die graupe: sintemal man die gersten in der mühl zu gerben oder zu röllen pflegt. Simpl. 2, 1, 3, 23 Keller; getrendelte, gerollte sive geschrotene gersten, ptisana Stieler 605; die gerändelte, geneute gerste Höfer 1, 286, s.neuen; brochne gersten, ganz kochte gersten Tegernseer kochbüchl. in Germania 9, 198. 205. 207; die geribene gersten, auch blosz gersten, girst, gerstengraupen Schm.; neugersten, perlgraupen ebd.; schwäbische oder Ulmer gerste, eine sehr feine art perlgraupen; dimin. gerstel, feine graupen aus der Zips in Ungarn. Schedel waarenlex. 317b. 2@ee) die aus gerstengraupen bereitete speise: eine gersten, gerstenmus Krämer 539b; eine gute gerste oder gerstensuppe Ludwig 747; die gerst, dicke gerstensuppe mit fleischigen ingredienzen [] Schöpf 188; gersten Tegernseer kochbüchl. a. a. o.; ain gersten in ainer milch. Birlinger schwäb.-augsb. wb. 189b (von 1462); wenn si nun ain gersten hand gessen. teufels netz 13 471; der marggraf ist ain arzat weis, verpeut in alle kostlich speis und erlaubt in muos und gersten. Uhland volksl. 430, 14; ist das nit ein gefenglich busz, so sy (sei) mir gersten ouch kein musz. Murner gäuchm. 940 Sch. 2@ff) wegen der ähnlichkeit, teig, auf dem reibeisen zu körnern gerieben und in der fleischbrühe abgekocht Schm.; die ayrgersten, zu graupen geriebene semmel mit butter und eiern. ebenda; eyergerste, alias zerfahrnes, ova in jusculo carneo minutim dissoluta Stieler 605. 2@gg) der gersten, auch gersting, lausitz-meiszn. getzen, ein gericht von mehl, eiern und milch, welches in der pfanne gebacken wird, und wozu arme leute nur gerstenmehl zu nehmen pflegen. Adelung. 2@hh) gersten, wie gerstenkorn 3, a, grando lapidosa e margine palpebrae superioris erumpens Stieler 605. 2@ii) der name übertragen auf andere pflanzen: amerikanische gerste, der sorgsamen oder rohrhirse, holcus sorghum Höfer wb. 1, 286; die wilde gerste, mäuse-, taubgerste, jungfernhaar, hordeum murinum Krünitz 17, 436; wilde, schwarze gerste, meisterwurz, imperatoria ostruthium Stalder 1, 441; vogelgerste, fuchsschwanz, alopecurus agrestis schweiz. id. 2, 431. 2@kk) dimin. das gerstel, kleines besitzthum, vermögen, barschaft, eine scherzhafte oberd. bezeichnung, da die gerste mancherorts das einzige getreide des armen mannes ist. schweiz. id. 2, 431. Hügel Wiener dial. 66a. Knothe 251.
9829 Zeichen · 245 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GËRSTEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    GËRSTE ( ahd. gërsta Gr. 1,684. 2,202. Graff 4,265 ) swf. gerste. lat. hordeum , gr. κριθή. — sumerl. 34,42. Karaj. 96,2…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gersteF.?, M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gerste , F.?, M. nhd. Gerste ÜG.: lat. hordeum vulgare Vw.: s. pacht-, sōmer-, tins-* Hw.: vgl. mhd. gerste (1), mnl. ge…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gêrste

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gêrste , plur. car. eine Art Getreide, welche einen blaßgelben eckigen Samen bringet; Hordeum L. Ihr eigentliches Va…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gerste

    Goethe-Wörterbuch

    Gerste zur menschl Nahrung (auch Bierbereitung) u als Tierfutter [ in Sizilien ] Die Pferde füttern sie mit G., Häckerli…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gerste

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gerste (hordeum) , bekannte Getreideart, als Sommer- u. Winter-G. angebaut, kommt in vielen Arten vor: die große zweizei…

  6. modern
    Dialekt
    Gerstef., m.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Gerste f., m. : 1. wie schd., Gääʳscht (gǟʳšd, gǟÄ (r) šd) [weit verbr.], Gaaʳscht (gāʳšd) [ KU-Hohöll RO-Als FR-Bobh PS…

  7. Sprichwörter
    Gerste

    Wander (Sprichwörter)

    Gerste 1. Bai de giärste saiget op Sünt-Vit, es se met samtem Sacke quit. ( Grafschaft Mark. ) – Woeste, 61, 54; Reinsbe…

  8. Spezial
    Gerste

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gers|te (Hordeum vulgare) f. (-,-n) ‹bot› orde (ordi) m. ▬ Gerste ohne Grannen orde moz m. ; die Gerste artet in Wildhaf…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gerste

382 Bildungen · 271 Erstglied · 110 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von gerste 2 Komponenten

ger+ste

gerste setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gerste‑ als Erstglied (30 von 271)

Gersteacker

SHW

Gerste-acker Band 2, Spalte 1271-1272

Gerstesieb

SHW

Gerste-sieb Band 2, Spalte 1273-1274

Gerstesuppe

SHW

Gerste-suppe Band 2, Spalte 1273-1274

Gersteärn

SHW

Gerste-ärn Band 2, Spalte 1271-1272

gerstedûwe

MNWB

gerste·duwe

gerstedûwe , dûe Teil eines Gerstenschoofs, Bund Gerstenstroh, 5 stîge gerstedûen, vgl. 20 dûer gerstenstrôs (Hildesheim. Ub. 6, 390. 419).

gerstedūe

KöblerMnd

gerstedūe , Sb. Vw.: s. gerstedūwe

gerstedūwe

KöblerMnd

gerstedūwe , Sb. nhd. Teil eines Gerstenschoofs?, Bund Gerstenstroh E.: s. gerste, dūwe (2) L.: MndHwb 1/2, 80 (gerstedûwe)

gerstegrūz

KöblerMhd

gerstegrūz , st. M., st. F. nhd. Gerstenkorn, Korn der Gerste Q.: SalArz (Anfang 13. Jh.), StRMünch E.: s. gerste, grūz W.: nhd. DW- L.: MWB…

gerstelbrot

DWB

gerstel·brot

gerstelbrot , n. gegersteltes brot Frischbier 1, 110 a , im gegensatz zum brühbrot.

gerstelen

KöblerMnd

gerst·elen

gerstelen , sw. V. nhd. gasseln Hw.: s. garstelen E.: s. gerste L.: MndHwb 1/2, 80 (gerstelen) Son.: Brot vor dem Backen mit dem in Wasser g…

gerstel (gestel, gassel)

LW

gerstel (gestel, gassel), Ofenstab, -stange, ustarium; Quast, Bürste, mit dem die Bäcker die obere Seite des Brodes bestreichen (gasseln), d…

gersteln

DWB

gerst·eln

gersteln , verb. 1 1) transitiv, das brot gersteln, das wiederholt aus dem ofen gezogene brot mittels eines wischers aus gerstenstroh mit wa…

gersteltroch

KöblerMnd

gerstel·troch

gersteltroch , M. nhd. Trog zum Gasseln E.: s. gerstelen, troch L.: MndHwb 1/2, 80 (gersteltroch)

gerstemānde

KöblerMhd

gerste·mānde

gerstemānde , st. M. nhd. „Gerstenmond“, September Q.: BrEb (Anfang 14. Jh.) E.: s. gerste, mānde W.: nhd. (ält.) Gerstenmond, M., Gerstenmo…

Gerstenagel

SHW

Gersten-agel Band 2, Spalte 1271-1272

Gerstenagen

SHW

Gersten-agen Band 2, Spalte 1271-1272

gerste als Zweitglied (30 von 110)

dinkelgerste

DWB

dinkel·gerste

dinkelgerste , f. hordeum zeocrithon, ägyptische gerste, wie dinkelkorn, franz. zéopyron. s. DWB bartgerste . davidsgerste. davidskorn. himm…

Dornägerste

ElsWB

Dornägerste , [Tòrnákərtə, Ternákərtə Olti. Fisl. Attenschw. ; Tònákərt Ensish. Su. ] f. rotrückiger, gemeiner, grosser Würger. — Idiotik…

erbegerste

KöblerMhd

erbe·gerste

erbegerste , sw. F. nhd. „Erbgerste“, erbliche Abgabe an Gerste Q.: DRW (1332) E.: s. erbe (2), gerste W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 1796 (erbeger…

ergerste

KöblerMnd

erger·ste

ergerste , (Adj. Superl.=)N. Vw.: s. ergeste L.: MndHwb 1, 593 (ergeste) Son.: örtlich beschränkt

Eyergêrste

Adelung

Die Eyergêrste , plur. inus. in den Küchen, eine Eyersuppe, in welcher der Eyerdotter so klein gerieben worden, daß er wie Gerste aussiehet.

Fächergerste

PfWB

faecher·gerste

Fächer-gerste f. : eine Gerstenart, Fächergerst [ Wilde 70 (NW-Niedkch)]; vgl. PfWB Reisgerste . Marzell 114.

frühgerste

DWB

frueh·gerste

frühgerste , f. die grosze, zweizeilige sommergerste, die im april und mai gesät wird und geschwinder wächst und reift, als andere. der name…

futtergerste

DWB

futter·gerste

futtergerste , f. gerste zu oder als viehfutter. im besondern die zweizeilige gerste, frühgerste, hordeum distichon. zweyschichtige gersten,…

glattgerste

DWB

glatt·gerste

-gerste : hordeum distichum Schlechtendal flora v. Deutschland 3, 43 ; -hafer;

grieszgerste

DWB

grieszgerste , f. , hordeum vulgare Holl 135 b . —

Hünkel(s)gerste

PfWB

huenkels·gerste

Hünkel(s)-gerste f. : 'Gerste zum Füttern der Hühner', Hinkelgeeʳscht [ KU-Schmittw/O ]. RhWB Rhein. III 987 . —

kerngerste

DWB

kern·gerste

kerngerste , f. die gemeine gerste. Nemnich. bei Stalder aber hordeum distichon nudum, in den ' cimbrischen ' gemeinden ( s. sp. 212) kernge…

Ableitungen von gerste (1 von 1)

ergerste

KöblerMnd

ergerste , (Adj. Superl.=)N. Vw.: s. ergeste L.: MndHwb 1, 593 (ergeste) Son.: örtlich beschränkt