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fuhrmann

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

fuhrmann m.

Bd. 4, Sp. 468
fuhrmann, m. ductor, agitator, auriga. erst im 15. jh. nachzuweisen: fuoreman, vector (Diefenbach 608b), furman, auriga (dessen wb. v. 1470 sp. 21. 46. voc. theut. 1482 i 6b. voc. incip. teuton. f 4a). nnd. fôrman (Schambach 277a), nnl. voerman, schw. forman. ins slavische aufgenommen böhm. forman, poln. furman, russ. furman''. der pl. lautet, wie auch Salander recht der fuhrleute s. 3b ausdrücklich hat, fuhrmänner und fuhrleute. aber der letztere ist der allgemein übliche, der erste seltener. Adelung lehrgeb. 1, 470 verlangt diesen bei einem bestimmten zahlworte, so dasz also z. b. zwei fuhrmänner zu sagen wäre, nicht zwei fuhrleute. doch setzt das volk auch dieses, welches, wie das von Schmeller 4, 164 aus dem bairischen landrecht v. j. 1423 angegeführte zwei wirtleut = zwei mit einander verheiratete personen zeigt, seine berechtigung hat. vgl. leut. Bedeutungen: 11) ein leiter auf einer fahrt, ein führer beim gehn. vgl. fuhre 1). das wort ist in dieser bedeutung ungewöhnlich, wie der vocabular. incip. teuton. in der vorhin angeführten stelle zeigt, wo neben den erklärenden vector, auriga auch ductor angegeben ist und daneben »vulgariter furer«. (Jesus) sprach also: mag auch ein blind den andren fren? fallend sye nit alle beyde in den graben? nit ist der schuler über den meister. aber volkummen würt ein yegklicher, ist es sach, das er ist als sein meister, das ist: ir sollend werden meister, fuormann unnd regierer der gantzen welt. Keisersberg post. 3, 53a; ist es denn sach, das ir wysze fuormann seind und das die fuorleüt auch wysz seind, so mögent sye dennocht uch nit überlengen, also das sye über uch seyent. wann der schuoler ist nit über den meister. 53b. s. auch unten 8). Frisch 1, 304a führt, offenbar mit diesen stellen im zusammenhange stehend, aus der postill mit in klammern beigefügten erklärungen noch an der fhrman (der wegweiser), wann er blind ist und die fhrleute (die reisenden) blind sind, so mssen sie beid verfahren (des wegs verfehlen), und gründet hierauf »führmann, dux viae et viator qui ducitur«. aber die stelle, die ich trotz allem suchen nicht aufzufinden vermag, scheint, wie häufig anführungen bei dem sonst so treflichen Frisch, nicht genau und der druck der postill wird, gleich den hier vorher ausgehobenen belegstellen, fuormann und fuorleüt bieten, also nicht , wie in fren, sondern uo. vgl.führmann. übrigens neigt nach den von Keisersberg 3, 53b gebrauchten bildern die bedeutung in die folgende über. 22) der lenker des zugthieres, der zugthiere, des gespannes an einem fuhrwerke beim fahren, der wagenlenker. vgl. fuhrknecht 1), womit das wort in diesem sinne zusammenfallen kann. er (könig Ahab) sprach zu seinem fuhrman: wende deine hand und füre mich aus dem heer, denn ich bin wund. 1n. 22, 34 = 2 chron. 18, 33; ich wil deine rosse und reuter zerscheitern, ich wil deine wagen und furmenner zerschmeiszen. Jer. 51, 21; [] Pylæmoneûs und sein furman auff der Troyaner seiten werden von Menelao und Antilocho umbgebracht. Spreng Il. (1610) 63b am rande, aber das wort steht auch im texte; fürst Hector leyd darob empfieng, weil jhm sein diener (der von Diomedes bolz getroffene wagenlenker) starb dermassen, den cörper muszt er ligen lassen, ein andern fuhrman suchet er, so auch desz kriegs erfahren wer, derselb jhm bald zuhanden kam, niesz Archeptolemus mit nam, Iphitis sohn das edel blut, er setzt jhn auff die gutschen gut gab jhm den zaum in seine hand die pferd zu leyten mit verstand. 97a, der fuhrmann aber wird kurz vorher so wol im texte wie am rande fuhrknecht (s. d.) genannt; sonder der boltz mit ungefell traff Archeptolemum gar schnell den kühnen fuhrman Hectoris. 101a; die pferdt durch alle waffen hell mit leeren gutschen rennten schnell, die fuhrleut auf der erden lagen, gar jämerlich zu todt geschlagen. 141a = Ἰλ. 11, 161, bei Voss lenker. diese bedeutung wird bereits angebahnt, wenn an einer stelle im voc. theut. 1482 i 6b furman durch »grillio i. e. rusticus regens currum suum« erklärt ist. bildlich: der karch der kirchen da der bapst furman ist. Fischart von s. Dominici F 1b am rande. 33) einer der für bezahlung mit einem fuhrwerke personen oder sachen fährt. zweyspänniger fuhrmann, bigarius. Stieler 1235. der reisende muste sich, weil er zu müde war, einen fuhrmann nehmen, der ihn auf einem karren bis zum nächsten orte brachte. es musz ein fuhrmann bestellt werden, der das geschnittene getreide nach hause bringt. 44) einer dessen gewerbe ist, durch fahren mit einem fuhrwerke güter, waaren u. dgl. von einem orte zu einem andern zu bringen: es wolt gut fuhrman in Elsas fahren, er wolt doch külen wein auffladen. Ambras. liederb. nr. 239, 1; es steht ein wirthshaus an der Lahn, da halten alle fuhrleut an. Mittler volksl. nr. 75; die verlangten exemplare von Deinen vermischten schriften u. s. w. sollst Du mit dem ersten fuhrmann erhalten. Karl Lessing in Lessings schriften 13, 323. 55) ein bauer, der zugvieh, namentlich pferde, und geschirr hält. nach Adelung in einigen oberdeutschen gegenden, während, wie derselbe weiter angibt, in andern gegenden anspänner (anspanner), pferdebauer, pferdner u. s. w. gesagt wird. unter einem langen gewölbten thorwege hielten die wagen still, und die fuhrleute, anspanner aus dem dorfe, spannten aus und ritten ihrer wege. Göthe 18, 253. 66) ein in der milchstrasze zwischen Perseus und den zwillingen stehendes sternbild, das als knieender mann dargestellt wird, welcher in der hand steigbügel und zaum hält und auf dem rücken eine alte ziege mit zwei jungen trägt: aber dem fuhrmann gehn nicht stracks meerunter die böcklein, noch die olenische geisz. Voss Aratos sternersch. 677. das römische alterthum sah in ihm den athenischen könig Erichthonius, welcher zuerst in den panathenäischen spielen mit einem viergespann fuhr und deshalb von Jupiter unter die gestirne versetzt wurde. vgl. Virgil. georg. 3, 113 f. und dazu Voss. Wolff mathem. lex. 219. bei uns dagegen nennt das volk den kleinen kaum sichtbaren stern über dem mittelsten in der deichsel des wagens (des groszen bären) den fuhrmann, und die sage läszt ihn, der in der anschauung des volkes wie auf einem wagenpferde reitend erscheint und deshalb auch das reiterlein heiszt, von dem heilande, welchen er einst gefahren, dahin versetzen, weil er statt des himmelreiches, das ihm zum lohn für seine that versprochen war, in ewigkeit vom aufgange bis zum niedergange fahren wollte, ähnlich wie der wilde jäger in ewigkeit zu jagen wünschte. s. Grimm mythol. 688. nach einer andern volkssage wäre der fuhrmann knecht bei dem lieben gott gewesen (Müllenhoff sagen 484), und wieder nach einer andern fährt er, weil er auf erden am charfreitag oder am ersten ostertage gefahren hatte, dafür mit seinem wagen und den drei vorgespannten pferden verwünscht, am himmel zu fahren, so lange die welt steht. s. Schambach u. Müller niedersächsische sagen nr. 95 und s. 344f. er heiszt in beziehung auf dieses fahren der ewige fuhrmann und in der gegend von Einbeck sagt man selbst de êwige fôrman het an n hêmen eklappet der ewige fuhrmann hat am himmel geklappt (geklatscht). Schambach [] 277a. dies aber gemahnt zugleich an den wilden jäger. altmärkisch nennt man den groszen bären selbst dümsch furrmann, daumensgroszer fuhrmann (Danneil 59b. 259b). Endlich wird auch unter fuhrmann der arcturus verstanden. diesz bei Henisch 1283, 14. fuhrmann am himmelswagen, arcturus, bootes, arctophylax. Kirsch (1723) 2, 123a. 77) ein fährmann: mit der fuhrleut schiffen etwas zusammen führen, convehere lintribus aliquid (Cic. pro Mil. 27). Henisch 1282, 66. eine bedeutung, in der fuhrmann eben so zu meiden ist, wie fuhrlohn in der bedeutung fährlohn, schifferlohn. s. fuhrlohn 2). 88) einer der auf dem wege (der fahrt) geleitet, geführt wird. s. unter 1) die stelle aus Keisersbergs post. 3, 53b. dazu kommt noch auf eben dieser seite dorumm sprach der her zuo sein iüngeren: wann ir blind seind und die fuorleüt, die ir frent, auch blind seind, so volgt von notwegen härnoch, dz ir miteinander in schytteren gond. doch streift die seltene, bald erloschene bedeutung an den stellen, wo sie in der postill steht, an die folgende. 99) einer der auf einem fuhrwerke gefahren wird. so noch wenn Henisch 1279, 38 erklärt »fuhrmann der führt, vector, qui vehit, et qui vehitur«. auch diese bedeutung ist längst erloschen. Sprichwörtlicher redensarten, bei welchen fuhrmann zu grunde liegt, gibt es eine menge: es ist kein rechter fuhrman, der nit umbwerfen kan. Fischart Garg. 90b = (1608) L 2a, wol in beziehung auf das trinken gesagt, dasz man sich auch zum umfallen betrinken müsse; bei Simrock nr. 2904 in gelinderem ausdrucke es ist kein fuhrmann so gut, er fährt bisweilen aus dem gleise. eim alten verlegenen fuhrman thut auch das geyselklöpffen noch wol. Fischart Garg. (1608) Hh 5a, bei Henisch 1283, 35 wenn ein alter fuhrmann nit mehr wol fahren kan, so gefellt jhm noch das klappen wol, wofür bei Simrock nr. 2901 kürzer alter fuhrmann hört noch gerne klatschen, oder in anderer weise nr. 2902 wenn der fuhrmann nicht mehr fahren kann, so knallt er mit der peitsche. man wendet diese redensart an in dem sinne: man hat im alter das noch gerne, was man in seiner jugend gethan hat, man läszt nicht ganz von altgewohntem. nd. enn fôrman kent man an n klappen, den sachverständigen erkennt man schon an einem geringen äuszeren zeichen. Schambach 277a. ein alter fuhrmann ist ein guter wegweiser. Henisch 1283, 27. ein fuhrmann trawet seinen rossen und wagen, er helt aber zaum und geissel in der hand und schläft nicht. 30. wer gott läszt fuhrmann sein, desz fuhrwerk gehet von statten, als wenns geschmieret wer. 37 (Simrock nr. 2909). ein fuhrman kan nicht allweg fahren, wohin er gern wolt. 28. ein fauler fuhrmann spannt lieber ausz denn an. 25. fuhrleut führen von mund auf gen himmel, wenn sie nicht so gern und grausamm fluchten. 1282, 64. ein mann ohne weib ist wie ein fuhrmann, dem die pferd seind ausgespannt. Lehmann 161. fuhrleut habens gut, sie essen jhr kraut mit weck (= sie essen sehr gut). 2, 98, 60. fuhrmans tasch steht allezeit offen. ebenda 61. Simrock nr. 2907. vgl. fuhrmannstasche. dem mann ein vogel, sagte jener fuhrmann, und legte die gans vor sich. Simrock nr. 2908. auf ebenem weg kan jedermann fuhrmann sein, in tranquillo quilibet gubernator esse potest. Weismann 2, 134b, bei Simrock nr. 2906 wo es eben geht, ist gut fuhrmann sein. wer gern fährt, schreckt sich nicht am fuhrmann. nr. 2905. Auch als familienname findet sich Fuhrmann, doch scheint als solcher Fürer, Führer (s. sp. 464) früher aufgekommen.
10672 Zeichen · 203 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fuhrmann

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Fuhrmann , des -es, plur. die -männer, und collective die Fuhrleute. 1) Ein jeder, der das Fahren, oder die Regierun…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fuhrmann

    Goethe-Wörterbuch

    Fuhrmann meist in Br; im Pl stets ‘Fuhrleute’ a jd, der per Fuhrwerk Frachten od (seltener) Personen transportiert α als…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fuhrmann

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Fuhrmann , im handelsrechtlichen Sinn ein Frachtführer, der das Frachtgeschäft im Lokalverkehr betreibt.

  4. modern
    Dialekt
    Fuhrmann

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    ElsWB PfWB PfWB RhWB Fuhr mann . —

  5. Sprichwörter
    Fuhrmann

    Wander (Sprichwörter)

    Fuhrmann 1. Altem verlegnen Fuhrmann thut auch das Gaiselkläppern wol. – Lehmann, II, 34, 39; Gruter, III, 5. 2. Auch de…

  6. Spezial
    Fuhrmann

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fuhr|mann m. (-[e]s, ...männer/...leute) 1 (Person, die ein Fuhrwerk lenkt) ciaratí (-tis) m. 2 gucer (-i) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fuhrmann

80 Bildungen · 61 Erstglied · 19 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von fuhrmann 2 Komponenten

fuhr+mann

fuhrmann setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

fuhrmann‑ als Erstglied (30 von 61)

fuhrmannsamt

DWB

fuhrmann·samt

fuhrmannsamt , n. das zunftamt oder die innung der fuhrleute. in Riga, s. Gutzeit 1, 300 b .

Fuhrmannsborrel

RhWB

Fuhr-mannsbitteren Gummb-Bergneustdt m.: scherzh. Schnaps, ebenso Fuhrmanns-borrel Emmerich , Fuhrmanns-dicken (grosser Schn.) Mettm-Vohw , …

fuhrmannsclub

DWB

fuhrmann·s·club

fuhrmannsclub , m. eine geschlossene gesellschaft blosz von fuhrleuten, in welcher es laut und derb hergeht: der streit vom höchsten glück e…

fuhrmannsgebet

DWB

fuhrmann·s·gebet

fuhrmannsgebet , n. ironisch für einen schweren fluch oder auch eine reihe schwerer flüche: viel ungewitters miszt man den unholden zu, welc…

fuhrmannsgeklüft

DWB

fuhrmann·s·geklueft

fuhrmannsgeklüft , n. , auf den offenen starken mund des fuhrmanns angewandt: ich liesz meinen bart mitten in der wirthsstube und unter käue…

fuhrmannsgelegenheit

DWB

fuhrmann·s·gelegenheit

fuhrmannsgelegenheit , f. eine gelegenheit zur sendung durch einen des weges fahrenden fuhrmann. etwas mit fuhrmannsgelegenheit schicken. kü…

fuhrmannsgleise

DWB

fuhrmannsgleise , f. die hergebrachte einschneidende breite fahrgleise, in welcher der fuhrmann fährt. bildlich: du kannst dich durchaus nic…

fuhrmannsgut

DWB2

fuhrmann·s·gut

fuhrmannsgut n. : 1400/1411 würzb. polizeisätze 113 H. 1786 Musäus volksmärchen 19 1,208 Z.

fuhrmannskappe

DWB

fuhrmann·s·kappe

fuhrmannskappe , f. was fuhrmannsmütze. s. unter bauerngippe die stelle aus Uhlands volksl. 637 ( Schade bergreien s. 32, 5 ).

Fuhrmannskartoffeln

RhWBN

Fuhr-manns-kartoffeln -dofəln Siegld Pl.: K., in Scheiben geschnitten und mit einer Tunke aus Mehl, Speck u. Pfeffer zusammen gekocht.

fuhrmannskittel

DWB

fuhrmann·s·kittel

fuhrmannskittel , m. ein wie ein hemd und zwar gewöhnlich aus starker leinwand gemachter kittel, den der fuhrmann zu tragen pflegt, in manch…

fuhrmann als Zweitglied (19 von 19)

Gaulsfuhrmann

PfWB

gaul·s·fuhrmann

Gauls-fuhrmann m. : 'wer mit Pferden fährt', Gails-, Gaulsfuhʳmann, -fohʳmann, s. PfWB Fuhrmann [verbr.]; vgl. PfWB Pferdsfuhrmann , PfWB Ga…

groszfuhrmann

DWB

grosz·fuhrmann

groszfuhrmann , m. , fuhrherr, spediteur; österreich. wort, jahrb. d. Grillparzergesellsch. 5, 148; W. Chézy erinn. 2, 63 .

Hinkehankefuhrmann

MeckWB

Wossidia Hinkehankefuhrmann spielerische Wortbildung im Spielreim.

landfuhrmann

DWB

land·fuhrmann

landfuhrmann , m. botenfuhrmann über land: 1799 stirbt zu Sachsenhausen Joseph Wachter, landfuhrmann, alt 87 jahr. Maria Belli leben in Fran…

Milchfuhrmann

PfWB

milch·fuhrmann

Milch-fuhrmann m. : 'Fahrer eines Milchfuhrwerks ', -fuhʳmann [ ZW-Bechhf ]. SHW Südhess. IV 663 . —

Pferdsfuhrmann

PfWB

pferds·fuhrmann

Pferdsfuhr-mann m. : 'Pferdefuhrmann', Peʳdsfuhʳmann [ KU-Bedb HB-Kirrbg ZW-Battw Bechhf PS-Gersb ], -fohʳmann [ KL-Matzb ]. —

Postfuhrmann

MeckWB

post·fuhrmann

Wossidia Postfuhrmann m. wie das Vor. ; Postfauhrmann (1889) Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd .

Rodfuhrmann

DRW

rod·fuhrmann

Rodfuhrmann, m., Rodfuhrleute, pl. Fuhrmann in einer ²Rod (IV) bdv.: Rodmann (I) [es ist] den rodfuerleuten ... von jedem centner kaufmannsg…

Rollfuhrmann

PfWB

roll·fuhrmann

Roll-fuhrmann m. : 'wer mit einem Rollwagen 1 berufsmäßig Güter befördert', Rollfuhʳmann [ KU-Schmittw/O ]. SHW Südhess. IV 1450 . —

Salzfuhrmann

DRW

salz·fuhrmann

Salzfuhrmann, m., Salzfuhrleute, pl. (fahrender) Salzhändler bzw. -verkäufer bdv.: Salzführer salzfuerleüth 1597? Dollinger,MaxFinanzref. 56…

Schifffuhrmann

DRW

schiff·fuhrmann

Schifffuhrmann, m., Schifffuhrleute, pl. (zunftgebundener) Fuhrmann zu Schiff vgl. Seefuhrleute [ist vnser will,] das sy die bregentzischen …

Strandfuhrmann

MeckWB

strand·fuhrmann

Wossidia Strandfuhrmann m. Fuhrmann, der in Rostock bestimmte, genau festgelegte Waren, vor allem von und zum Strande, fuhr: 'Reglement für …

wagenfuhrmann

DWB

wagen·fuhrmann

wagenfuhrmann , m. , dasselbe wie wagenführer: Diefenbach nov. gl. 363 a tessarius, wagenfurman.