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granate

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

granate f.

Bd. 8, Sp. 1840
granate, f. , 'sprengkugel, streugeschosz'. nach ausweis der wortform geht das seit 1616 belegbare granate (s. u. 1 a) auf ital. granata zurück, das laut Seiler kultur i. spiegel d. lehnworts 4, 63 bereits um 1520 bezeugt sein soll, laut ital. et. wb. 3 (1952) 1857a der sache nach bereits ins 15. jh., als wort aber erst ins 17. jh. gehört und von Tommaseo-Bellini 2, 2, 1176a für 1614 bezeugt wird; frz. grenade dagegen bereits 1520, vgl. Wartburg frz. et. wb. 4, 237b. zweifellos liegt dem wort der vergleich mit dem granatapfel zugrunde, wobei sowohl an die form dieser frucht gedacht sein kann wie an ihre körnerfüllung oder ihr platzen im reifezustand. der name wird beibehalten, nachdem die ursprüngliche kugelform des geschosses der jünger nur noch zylinderartigen form gewichen war, vgl. A. Götze nomina ante res (1917) 5. im deutschen durch den 30 jährigen krieg rasch sprachläufig geworden, lexikalisch seit Stieler stammb. (1691) 693, M. Kramer t.-ital. 1 (1700) 555c. im 17. jh. gelegentlich als granat, m.: der granat Micraelius Pommerland (1640) buch 5, 205; [] der granaht Zesen kriegsarb. (1672) 3, 132. vereinzelt anscheinend auch als neutr.: wie ein granat (acc. sg.) J. Prätorius anthrop. plut. (1666) 1, 225. zu den erst im frühen 18. jh. auftauchenden nebenformen grenade nach frz. grenade, grenate als mischform aus frz. grenade, ital. granata vgl. s. v. grenade. daneben schon früher die wortform granaden (pl.), vielleicht nach span. granada, bei Wallhausen kriegsmanual (1616) 75 (neben granate ebda 67; 68; seiner verdeutschung 'sprengkugeln' legt Wallhausen epitome nomencl. mil. [1616] B 4a die teils französische, teils spanische [plural] form granades zugrunde); Aler dict. (1727) 1, 976b; Steinbach dt. wb. (1734) 1, 634; Voigt hdwb. (1807) 1, 354 u. ö. vereinzelt in schreibungen wie granahte Venusgärtl. 13 ndr., granete Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 108. 11) das geschosz im eigentlichen, sachlichen sinne. 1@aa) besonders in älterer sprache gern neben verwandten begriffen: auch musz man sie mit blinden vnnd allerhand deckungen bemänteln gegen desz feinds granaten vnnd steinbüchsen Wallhausen kriegssmanual (1616) 67; vgl. 75; kugel vnd granaten oder eysene sprengkugel (1620) bei Schulz-Basler fremdwb. 1, 252; mit fewrwerck, granaten vnnd andern kriegs-instrumenten (1628) ebda. namentlich: wenn nemlich der feindt die stadt oder schanze mit den granaten und fewrkugeln verfolget, so macht man in den strassen hin und her solche grade auffgeworffene brustwehren A. Freitag architect. militaris (1631) 102; man zu schieszen begund granatn und feuerkugeln rund bei Opel-Cohn dreiszigj. krieg (1862) 165; sein kopff bleibt täglich dem unglück der einschlagenden granaten, und eingeworffenen feuerballen unterworffen Er. Francisci schau- u. ehrenplatz (1684) 3. in der häufigsten, bis heute lebendigen verbindung bomben und granaten (s. auch unt. 2 c) meint ursprünglich bombe das gröszere, granate das kleinere sprenggeschosz, die seit der mitte des 17. jhs. auch als handgranate bezeichnete waffe, vgl. 'gra- naten ... die gröszten nennet man bomben ..., die kleinen aber handgranaten oder schlechtweg granaten' Wolff mathem. lex. (1747) 602: meine (des prinzen Eugen) bomben und granaten sollten sein nun die muskaten, die ich präsentiere dir (Belgrad) A. v. Arnim s. w. (1853) 21, 245 (d. knaben wunderh.); gruben vor die mörser, daraus bomben, granaten und andere feuerkugeln in einem belagerten ort geworffen werden Fleming vollk. soldat (1726) 407; namentlich galt es für ein sicherungsmittel gegen bomben und granaten Immermann w. 18, 62 Hempel. als eine art kennformel für das phänomen des krieges: der mann, der unter bomben und granaten lernte das leben der soldaten Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. (1890) 6, 97. ähnlich: im kriege wars anders gewesen. aber jetzt gab es keinen krieg, keine minen und granaten Werfel geschw. v. Neapel (1931) 339. granate als das kleinere sprenggeschosz ist, soweit es nicht geschossen, sondern mit der hand geschleudert wird, dasselbe wie handgranate (s. ob.), wird aber gelegentlich auch ausdrücklich von ihr unterschieden und bezeichnet dann das mechanisch geschleuderte gröszere sprenggeschosz, vgl. auch b: waren ... in solcher zeit verbrauchet worden ... 38991 grosse und kleine handgranaten, 13693 granaten zu 100. 400. und 500. pfunden S. v. Birken verm. Donaustrand (1684) 188; und übern grund sechs stunden lang sah man wie hühnerschwärm in haufen granat und wachtel (bei der schlacht im Loener bruch, 1623) pfeifend laufen A. v. Droste-Hülshoff ges. schr. 2 (1878) 175. 1@bb) in verbaler bindung namentlich granaten werfen; sowohl auf die von 'grenadieren' mit der hand oder dem handmörser geworfenen, wie auf die aus geschützen abgeschossenen sprenggeschosse bezogen, wenn auch im einzelfall [] nicht immer bestimmbar: vil granaten inn die stadt geworffen (1631) bei Schulz-Basler fremdwb. 1, 252; weil ... ein geworffener granat eine tonne pulver ... anzündete Micraelius Pommerland (1640) buch 5, 205; am 17ten hujus hat der könig alhier im thiergarten die Gersdorffische grenadierbataillon exerciret, wobey ... über 2 stunde man mit feuer geben, grenaden werffen und chargiren zugebracht (1714) Berliner geschrieb. zeitungen 15 Friedländer; hat er (der grenadier) vor einen mousquetierer darinnen den vorzug, dasz man ihm bey sturmlaufen und bey denen gefährlichsten actionen gebraucht, um granaten zu werfen, und musz dabey ober- und untergewehr tragen Fleming vollk. soldat (1726) 146; eine granate, die ... nach Kopenhagen geworfen wurde Hebel w. 2, 157 Behaghel. jünger auch in ähnlichen verbalverbindungen, die aber nur auf geschossene granaten gehen, zumal seit dem ende des 18. jhs. die handgeschleuderten granaten auszer gebrauch waren und für die erst im frühen 20. jh. neu aufkommende vergleichbare waffe nur der name handgranate verbindlich wird: der angriff folgt darauf: es spielen die granaten bei Weichmann poesie d. Niedersachsen (1721) 3, 5; mehrere granaten hinter einander fielen in das familienzimmer Göthe I 33, 15 W.; die granaten schlugen im dichten buschwerk, übrigens wohl hinreichend von uns entfernt und daher nur hörbar ein Pfleiderer erlebn. e. feldgeistlichen (1890) 174; und die deutschen granaten schlagen hinein Felix Dahn ged. (1908) 401. andere verbalverbindungen spielen auf das zerplatzen, krepieren des geschosses an: den 9. octobris fiel eine granate in eines fleischers hausz, in ein klein stüblein ..., aber die hatte keinen effect, und zersprang nicht Sperling Nicodemus quaerens 2 (1719) 592. besonders partizipial: zerplatzenden granaten, die aus den wolken nieder fielen Triller poet. betracht. (1750) 1, 376; wo ich dir schreibe, tanzten damals die platzenden granaten und schlug man sich schlieszlich auf rauchendem schutt Bismarck br. a. s. braut u. gattin 346 H. v. Bism.; eine schnellkraft, gegen die der splitterflug einer krepierenden granate ein schneckentempo annehme Th. Mann dr. Faustus (1948) 432. 22) in vergleichendem und redensartlich übertragenem gebrauch. 2@aa) in unmittelbarem vergleich: die kleinen wichte ergrimmten, warfen huhn um huhn sich wie granaten an die köpfe Pfeffel poet. versuche (1812) 6, 46; die knatternden granaten der fragen, die ihn ... überschütteten Gaudy s. w. (1844) 8, 94; su voll (bezecht) wie en granate rhein. wb. 2, 1347. 2@bb) in redensarten schon früh, wenn der erste beleg hierher gehört: welche gesellen sich also berahten (beim freien nur auf schönheit achten), geben zwar selber die kart vnd spiel; aber sie schlagen nicht gute granahten, schiessen die pfiltschen nicht recht zum ziel (1656) Venusgärtlein 13 ndr.; doch hier hat man den lunten, solche granaten springen zu machen (d. h. einen geistig trägen in bewegung zu bringen) Schubart br. in: Strausz ges. schr. (1876) 9, 261. in granaten zerschlagen 'in kleine stückchen', s. u. granatstück 2, ferner ob. granatbiszchen, -bissen: wahrscheinlich andern ehrlichen leuten die uhren in tausend granaten zu zerschlagen Clauren lustsp. (1817) 1, 1, 76. mundartlich: èngem èng granat zeien jmd. hinters licht führen, einen streich spielen luxemb. ma. 151. 2@cc) in der verbindung (potz) bomben und granaten (s. ob. 1 a) als fluch- und kraftwort, seit dem späten 18. jh. nachweisbar: [] ha! potz bomben und granaten! so verfährt man mit soldaten? Stephanie s. singsp. (1792) 250; bomben und granaten! das war er ja also in höchst eigner person, der vor zwei minuten sich ansagen liesz? Kotzebue s. dram. w. 5 (1827) 299; vgl. 16 (1828) 388; bomben und jranaten! Brendicke Berlin 129b. in jüngeren varianten, wohl nur in künstlicher bildung und literarisch: potz granaten und congrevische raketen! das wäre dann mein schönster sieg! Bäuerle kom. theater (1820) 1, 83; pulver und granaten! wie soll ich das verstehn? Kotzebue s. dram. w. 23 (1828) 199; aber, Türkenschädel und granaten, musz ich denn noch immer der liederliche Franzel heiszen? Meisl theatr. quodlibet (1820) 1, 111. 33) von gegenständen, die als hohle zylinder die form des granatgeschosses haben, aber andern zwecken dienen, vgl. dazu schon Wolff math. lex. (1747) 603: granaten, die im wasser brennen (für zauberkünstler) onomatologia cur. (1764) 804; durch die papinianische maschine könnte noch ein neues feld in der chemie eröffnet werden, zumahl wenn man sie aus einem stoff verfertigen könnte, der den säuren widerstände. vielleicht wäre schon eine kleine eiserne granate dazu dienlich Lichtenberg verm. schr. (1800) 9, 198; statt der granaten (granatenförmiger gegenstände) wendet B. eine drahtspirale an (bei der papierprüfung) Muspratt chemie 6 (1898) 1881. 44) zusammensetzungen mit granat(en)- im ersten wortglied gehören namentlich der militärischen fachsprache an, wo sie aber vor 1800 noch vereinzelt bleiben. das 19. jh. steuert zahlreiche bildungen bei, namentlich aber die zeit des ersten weltkrieges, während den jahren des zweiten weltkrieges kaum neue bildungen entspringen. neben der im ganzen häufigeren komponierung mit der kollektiv zu fassenden form granat- stehen, oft innerhalb der gleichen bildung, zusammensetzungen mit der pluralform granaten-. 4@aa) zahlreiche bildungen beziehen sich auf die abgeschossene granate, ihre bahn, reichweite, explosion, wirkung u. dgl.: granatbereich Liliencron s. w. (1896) 1, 95, —
10359 Zeichen · 229 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Granāte

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Granāte , plur. die -n. 1) Ein Edelstein, S. 2 Granat. 2) Die Frucht des Granatenbaumes, S. Granatapfel. 3) Im Krieg…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Granate

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Granate 1 Granatapfel a real [ Reisebeschreibung ] G-en von Jesd | 1 &pfund; schwer AADiv3,148,11 Plp 137 b im fiktiv-…

  3. modern
    Dialekt
    Granatef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Granate f. : wie schd., Granat (grḁnād, -nd) [verbr.]. Zs.: PfWB Handgranate . Fluchw.: Fitze-, Gewittersterngranaten. …

  4. Spezial
    Granate

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gra|na|te f. (-,-n) 1 granata (-tes) f. 2 ‹umor› (tüchtiger Mensch) campiun (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit granate

99 Bildungen · 81 Erstglied · 18 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von granate 2 Komponenten

gran+ate

granate setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

granate‑ als Erstglied (30 von 81)

Granateen

Meyers

Granateen , s. Punikazeen .

Granāten_s;rz

Adelung

Das Granāten_s;rz , des -es, plur. von mehrern Arten und Quantitäten, die -e, dasjenige Erz, worin Granaten brechen, und welches gemeiniglic…

granat(en)apfelkern

DWB

granaten·apfelkern

granat(en)apfelkern , m. , durchweg als heil- und genuszmittel älteren gebrauchs: werden nutzlich gebraucht ... granatenöpffel kernen vnd de…

granat(en)apfelrinde

DWB

granat(en)apfelrinde , f. , was granatapfelschale, als heilmittel: vnd wenn das beschicht ( austritt des afterdarms ), so nym granatöpfelrin…

granat(en)apfelsaft

DWB

granaten·apfelsaft

granat(en)apfelsaft , m. , als heil- und genuszmittel: vnd ob das kind zum husten auch grosz hitz hett, so thuo zuo der latwergen süsz grana…

Granātenarmband

WWB

granaten·armband

Granāten-arm-band n. „Granatarmband“ ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. L…

granat(en)birne

DWB

granaten·birne

granat(en)birne , f. , eine tropische frucht, vgl. granatbirn pera granata M. Kramer t.-ital. 1 (1700) 555 c : 'guajanes, zu deutsch granatb…

granat(en)bissen

DWB

granaten·bissen

granat(en)bissen , m. , ' sehr kleines stück ', von der vorstellung des in viele stücke zerplatzenden granatgeschosses her, in derber redewe…

Granatenblüte

GWB

granaten·bluete

Granatenblüte [ Antonio, seiner Tochter den Brautkranz aufsetzend: ] Die Myrthen- und Granaten-Blüthe | Des Kranzes deutet zweierlei. | Sei …

granat(en)blütfarbe

DWB

granat(en)blütfarbe , f. : Reyher thes. (1686) g 6 a ; Campe 2 (1808) 440 b . —

Granātenblüthe

Adelung

granaten·bluethe

Die Granātenblüthe , plur. die -n, die hellrothe Blüthe oder Blume des Granatenbaumes; daher die Granatenblüthfarbe, eine hellrothe Farbe, w…

Granatenbom

MeckWB

granat·enbom

Wossidia Granatenbom m. Granatapfelbaum: malus punica 'ein Granatenboem' Chytr. 467.

Granatenbrokke

WWB

Granaten-brokke m. [verstr.] Stück, Splitter einer explodierenden Granate. He slǫuch de Ūe an Grantenbrokken er schlug die Uhr in Scherben …

Granatenerz

Campe

granate·nerz

Das Granatenerz , des — es, Mz. die — e , dasjenige Erz, worin Granate brechen, und welches gewöhnlich Eisen, zuweilen auch Gold enthält.

granat(en)farben

DWB

granaten·farben

granat(en)farben , adj. , ' rot wie granat ', wie das vorige von 1 granat und 2 granat her möglich, vgl. dazu granatrot: granatfarb ' rot wi…

granat(en)farbig

DWB

granaten·farbig

granat(en)farbig , adj. , was das vorige: die frühzeitige weisse ( hyazinthe ) mit einem granatenfärbigen kelchlein Hohberg georg. cur. (168…

Granatenfetse

WWB

Granaten-fetse m. [Wal] dass. — Ra.: Et is in doūsent Karnatfetsen gan es ist völlig zertrümmert ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeu…

granate als Zweitglied (18 von 18)

Dunstgranate

GWB

dunst·granate

Dunstgranate Nebelbombe, metaphor Der unselige Schlabrendorf .. Daß doch .. gute Menschen sich im Absonderlichen .. gefielen und .. in den T…

eihandgranate

DWB2

eihandgranate , eierhandgranate f. eier:- 1930 Kisch mädchenhirt ( 1960 ) 305. 1978 Härtling Hubert 132.

Fallgranate

Adelung

fall·granate

Die Fallgranate , plur. die -n, in der Feuerwerkerkunst, eine Granate, welche man an einer Linie fallen lässet, und welche gemeiniglich auf …

Flußgranate

Adelung

fluss·granate

Die Flußgranate , plur. die -n, Granaten, welche aus dem Sande der Flüsse gewaschen worden; bey den Bergleuten Schirlkörner.

handgranate

DWB

hand·granate

handgranate , f. kleinere, mit der hand geworfene granate. bildlich auch von geworfenem und beim werfen zerplatzendem pferdekot. Siegfr. v. …

haubitzgranate

DWB

haubitzgranate , f. granate die aus einer haubitze geschossen wird. Jacobsson 2, 229 a .

legegranate

DWB

lege·granate

legegranate , f. , auch fallgranate, in der artillerie eine granate, welche man an seiner linie fallen läszt, und welche gemeiniglich bei st…

sprenggranate

DWB

spreng·granate

sprenggranate , f. : sorgt darum, dasz man vertheile zur vollbringung eurer thaten ans gesindel giftge pfeile, brandraketen, sprenggranaten.…

stahlgranate

DWB

stahl·granate

stahlgranate , f. granate ( hohlgeschosz ) aus stahl, gegen panzerungen angewendet. Lueger 6, 452 .

stielhandgranate

DWB

stiel·handgranate

stielhandgranate , f. : alle trichter sind besät von grauen stielhandgranaten E. Jünger das wäldchen 125 (1928) 232 .

sturmgranate

DWB

sturm·granate

sturmgranate , f. , ein mit pulver gefülltes kästchen von mauerziegeln, mit geschmolzenem zeug überzogen und in einen sack von drell gefaszt…

vollgranate

DWB

voll·granate

-granate , f. : nun hatten wir nur vollgranaten zu fürchten Tanera erinn. eines ordonanzoffiziers 2, 147 ; vgl. volltreffer. —

wachtelgranate

DWB

wachtel·granate

wachtelgranate , f. , dasselbe wie wachtel 6: wachtelgranaden, les perdreaux. A. C. Heinze wb. der artilleriewiss. 618 .

wallgranate

DWB

wall·granate

wallgranate , f. vom wall herab geschossene granate. Krünitz 233, 246 . nach Eggers kriegslex. 2 2, 1307 dasselbe wie wallkugel.

Zinngranate

Adelung

zinn·granate

Die Zinngranate , plur. die -n, eine Art dunkelbrauner Granaten, welche zinnhaltig sind.

Zwerggranate

Campe

zwerg·granate

Die Zwerggranate , Mz. — n , eine Art kleiner Granaten in Südamerika  welche höchstens fünf Fuß hoch wird und Früchte von der Größe einer G…