treffer,
m., nomen agentis von treffen.
daraus entlehnt, in der bedeutung A,
nl. tref,
schwed. träff,
dän. traef, traeffer. AA.
am häufigsten sachlich '
das was trifft oder getroffen hat'. A@11)
schusz der trifft, getroffen hat, wie treffen I B 1.
frühnhd.: richtet und underlegt das feldgeschütz, zilet nach dem zweckvogel, ... nach dem kopff und latz, mit dem fewrstein, mit der zündrut, mit den zündlunten, da waren kein fäler, eitel treffer Fischart
Garg. 285
ndr.; von scheiben zogens die schütz ausz, liefferten träffer ins schreybhausz Joh. H. Grob
lobspr. d. schützen 244.
danach erst wieder in junger zeit bezeugt: dort schoss er widerum einige treffer, ohne einen schuss vergeblich zu tun G. Keller
ges. w. 6, 326; söhne der angesehensten familien, welche die kleinen zweckfahnen bringen, die belohnungen für treffer ins centrum G. Freytag
ges. w. 19, 330; ein treffer, wie er sich für diese jägerei paszt
[] E. Höfer
auf deutscher erde 2 (1860) 179; er ging vorher mit einem bekannten, der schütz war, mehrere nachmittage hindurch auf eine schussstätte, um sich notdürftig zu üben und die zur anmeldung erforderliche anzahl treffer aufweisen zu können G. Keller
ges. w. 6, 288; ein blitz — ein knall — jeder schusz ein treffer! C. Viebig
d. schlafende heer (1904) 1, 135.
militärisch, s. auch volltreffer: bei vollgeschossen kann das abprallen die zahl der treffer vermehren v. Alten
hdb. f. heer u. flotte 1, 34; ein geschütz hatte unter 35 schüssen 27 treffer
tägl. rundschau (1905)
nr. 367, 1.
beil. 1
a; der anblick war deshalb groszartig, weil in diesem hagel von gigantischen geschossen alle treffer grosze staubsäulen in die luft wirbelten Scheibert
mit schwert u. feder (1902) 158; dem kriegsaberglauben zufolge, nach dem der leichte treffer oft nur der vorbote eines schweren ist E. Jünger
in stahlgewittern (1934) 25.
ebenso '
schlag, der trifft': als schlechte pus oder wandl, was unter 30 schwertgroschen, als bloe male, pewln, fliessend wunten, manschlege, wurf, sleg, treffer, feler, raufen, liegen, ... die sind des vogts halb und halb des clegers
qu. z. alten gesch. d. fürstenth. Bayreuth 1, 93; da lief noch ein bauer heran, der hatte ein holzbeil, aber dem gab ich einen treffer, dasz er da neben auf den zaun fiel G. Freytag
ges. w. 19, 269; dann setzt er (
der zimmermann) keile ein, ... hob seinen schlegel, kaum sah ich schläge und treffer: da lag auch der stamm schon gespalten Joh. Linke
der baum (1934) 120;
auch schwäb., s. Fischer 2, 351. A@22)
übertragen und abstract '
was gelingt, glückt, das gelingen, glück',
seit dem 19.
jh. A@2@aa)
in verschiedenen allgemeinen anwendungen. A@2@a@aα)
dem concreten ausgangspunkt (1)
am nächsten, zuweilen nur als übertragung des bildes; mit verbalem gehalt, meist als tat eines subjects: das ist gelungen: zwei treffer auf einen wurf. hält er wort, so hat Athen das spiel gewonnen J. A. Fessler
Aristides u. Themistocles (1792) 2, 105;
übertragen auf mündliche ausführungen: von einem bolzenschieszen (
angriffe im gespräch) das sich mit einigen treffern und vielen, vielen nichttreffern gegen niemand anders als gegen seine durchlaucht richtete Fontane I 5, 169; so zwei oder drei (
trinker) wie mit geladenen flinten gegeneinander, kaum ist dem einen ein treffer (
im reden) geglückt, so hat er schon vom andern eine ladung mitten ins gesicht und der dritte haut ihm den kolben noch in den nacken W. Schäfer
erz. schr. (1918) 3, 140; und wie gut sie sprach. jedes wort ein treffer Fontane I 7, 60; der einfache treffer dieser erwiderung machte das antlitz Rudolphs noch heller leuchten Auerbach
schr. (1857) 19, 6; irgend ein schlagwort, womit man einen lästigen freund auf wochen stumm machen und entfernen will. blasirte hausfreunde! über diesen treffer wird frau von Emmen acht tage zeit brauchen, sich ... auszulachen Gutzkow
ges. w. 3, 366;
von geistigen, künstlerischen u. ä. leistungen: der mann hat einige gedächtniszfehler gemacht ... erst müszt ihr wissen, wie oft ihm sein gedächtnisz getreu gewesen? und in welchem verhältnisse seine zehen fehler gegen die treffer sind Lavater
physiogn. fragm. 1, 136; den günstigsten stoff, den ... Lauremberg ... mit echt poetischem treffer und Moscherosch ... verarbeiteten Gödeke
grundrisz 3, 230; die zu voreilig ... verworfene (
lesart) behielt nach meinem urtheile nicht nur treffer gegen treffer und fehler gegen fehler erwogen, sondern auch deszwegen den entschiedensten vorzug, weil die übrigen alle, bei nicht gröszern tugenden, mehr oder weniger wahre fehler aufzuweisen hatten Bürger
w. 360
b Bohtz; das (
geplante gemälde) ist gut! ... ja, das ist originell. ... das musz ein treffer werden. wie hat man denn bisher die unschuld dargestellt? alles nur allegorie W. v. Polenz
ges. w. 8, 149; auch die hübschen einzelfunde fehlen nicht ... darunter ein treffer von ganz besonderem range Wilh. Schulze
kl. schriften 9; über ihren aufsatz künftig; nur so viel heute. ich habe die vortrefflichen treffer darin mit dem wahrsten enthusiasmus
[] gefunden Rahel v. Ense
buch d. andenkens (1834) 2, 413; stundenlang versucht er auf der orgel des orts ... sich in den entsetzlichsten misztönen, ... senkte sich aber desto länger und tiefer in den zufälligen treffer eines wollauts ein Jean Paul 15, 58
Hempel; ob übertragung des bildes der lotterie (
u. b
β)
vorliegt, ist im einzelnen schwer zu entscheiden: dass, da bisher so viele poetische flickwerke ... der anlass zu musikalischen meisterwerken waren, sich der fall umkehrte, und dass musikalische nieten poetische treffer gaben Jean Paul 1, 324
Hempel. vereinzelt '
punkt wohin man trifft'
; übertragen '
sinn, tendenz': wie ... ihr alles, was sie unternimmt ..., einen treffer, einen zielpunkt haben musz, so verlangt auch jede jugendfreundschaft ... ein besonderes band des interesses Gutzkow
ges. w. 1, 244. A@2@a@bβ) '
glücksfall',
mehr im sinne des erreichten als im sinne der tat eines subjectes, von den übertragungen des bildes der lotterie (
u. b
β)
im einzelnen schwer zu scheiden: unter zehn millionen fällen bringt der zufall nur einmal drei sterne einander so nahe, wie sie im Orion stehen, sind mehr treffer bei der annäherung verwandter seelen? Görres
ges. briefe (1858) 1, 48; solche glücksfälle des grossen gelingens waren immer möglich ... und selbst ganze geschlechter, stämme, völker können unter umständen einen solchen treffer darstellen Nietzsche
w. 8, 219; aus deinen versen sieht man klar, zehn fehler gegen einen treffer verwett ich, dasz dein name war nicht Pfeffel, sondern hofrath Pfeffer Lenz
gedichte 224
Weinhold; solch eine summe jährlich und dauernd und sogleich zu haben ... das galt ringsum für einen auszerordentlichen treffer H. Laube
ges. schr. 1, 92; und über ihre schulter kuckte ... das allerliebste engelchen ..., und lächelte mir ganz anmuthig und verführerisch zu. das nenne ich noch einen treffer v. Gaudy
s. w. 2, 100; die herbstaussichten sind sehr bedeutend gestiegen, namentlich auch deswegen, weil die stöcke, insbesondere die rieslingsstöcke, recht zahlreiche gescheine haben. nach mehreren fehlern ist — den aussichten nach — diesmal ein treffer zu erwarten
Kölnische zeitung (1881) 4.
juli; wir (
dichter) machen nun in politik und pfeffer ... die liebe war zu schal und ohne treffer Klaus Groth
ges. w. (1893) 4, 211. —
concreter, näher '
glücklicher wurf mit den würfeln',
s. Follmann
lothr. 101: flugs zieht der italienische graf ... drei würfel aus der tasche, die wol in der hölle gedrechselt sind, denn es war an keinen treffer zu denken H. P. Sturz
schr. (1779) 2, 410.
verallgemeinert: ich will in meinem leben keinen treffer werfen, wenn ichs nicht für ein verdienstliches werk halte, einem solchen leisetritt ... die paar fettfedern auszurupfen J. J. Chr. Bode
Thomas Jones 3, 424. A@2@a@gγ) treffer, guten treffer haben '
glück haben',
eigentlich '
gut treffen können',
mundartlich: der hat n treffer Brendicke
Berliner wortsch. 184; he hett en goden draper an lief Berghaus
spr. d. Sassen 1, 356;
auch concreter '
beim schieszen usw. richtig treffen können': a hod n guda tieler, äbr n schlechta traffer Karl Rother
d. schles. sprichw. u. redensarten (1928) 260;
s. auch Mensing
schlesw.-holst. 1, 838.
schriftsprachlich: doch kamen wir überhaupt glücklich durch (
den sturm) wie wir denn überhaupt treffer haben S. Hensel
familie Mendelssohn (1879) 1, 258; alle, die mein unternehmen als thorheit und wahnwitz verschrieen hatten, schämten sich jetzt. der D. Bahrdt, hiesz es, hat doch einen erschrecklichen treffer. wer hätte sichs träumen lassen, dass es ihm glücken würde K. Fr. Bahrdt
gesch. s. lebens 3, 375;
Rindvigius (1790) 1, 107. '
glück im spiel haben',
doch wohl nicht erst übertragen aus b
β,
s. Kluge
studentenspr. 131
a: 'der verdammte Möllenhoff hatte wieder seinen alten treffer' meinte der lieutenant. — ach, Möllenhoff ... wartet schon ein paar tage und giebt auch revanche; aber Abraham wartet nicht Spielhagen
s. w. 4, 13; er hat einen guten treffer am leibe
würfelt sehr glücklich qu. v. 1813
bei Kluge
a. a. o.;
[] einen guten treffer haben
glück im treffen oder zurückziehen der karten Klosz
burschenspr. 37. —
hierher, im sinne von '
trefffähigkeit, kunstgriff': es ist nicht so sehr, dasz man sich etwas abknappt, als dasz man den treffer zu erlangen strebt, in allen dingen nur das, was nötig ist, zu verwenden Th. Storm
briefe an seine braut 155
Gertr. Storm. A@2@bb)
im glücksspiel '
gewinn, loos das einen gewinn bringt'. A@2@b@aα)
eigentlich: denn alle sollten hier (
in der lotterie) gewinnen, drum waren lauter treffer drinnen Glafey
neue fabeln (1736) 47; so möchte ich doch selber gerne wissen, ob ihr loos unter den treffern oder fehlern stehen würde Gellert
s. schr. (1783) 3, 289; zieh einmal schwesterchen. es ist allzeit ein treffer
neue schauspiele (1771) 10, 35; versucht will alles sein: denn jede nummer kann ihren treffer, ihre niete finden Göthe 9, 186
W.; man warf die namen der hundert ... in eine urne, und neunzig nieten und zehn treffer in eine zweite urne Raumer
gesch. d. Hohenst. 5, 181; herr Forti ... hatte auch das glück, den groszen treffer bei einer güterlotterie zu gewinnen J.
F. Castelli
memoiren 1, 249; so schicke ich ihnen hiemit ... ein los ... damit sie damit den groszen treffer von 40 millionen machen
jahrbuch d. Grillparzerges. (1890) 1, 157; jetzt setz ich n seligen vettern in d lotterie. ... aber ich hoff doch, ich mach durch ihn ein treffer, er war mir ja allweil im leben gut Anzengruber
ges. w. 4, 27; eine affiche ... kündete eine neue staatslotterie mit groszen treffern P. Rosegger
schr. 11, 247; wenige treffer sind gewöhnlich in solchen boutiquen, doch die hoffnung treibt frisch und die neugier herbei Göthe 5, 206
W. (
xenion); spielte mit seinem sohne ein loos in der hessischen waisenschutzlotterie, das mit einem treffer von 25 000 m gezogen wurde
tägl. rundschau (1899)
nr. 73, 6
c.
etwa '
gewinnnummer': eine alte frau wurde jetzt, nachdem sie zuvor starr auf die treffer geblickt hatte, ohnmächtig, ... zog ein papier heraus, verglich die darauf gedruckten nummern mit den auf der tafel geschriebenen Ign.
F. Castelli
sämtl. w. (1844) 33. —
anders, etwa '
nummer oder farbe, auf den ein gewinn entfällt': nun gehet zuweilen der betrug vor, dasz wenn die kugel auf einen treffer sich lagern will, man durch rütteln am tisch ihr eine bewegung giebet
der verrathene spieler (1768) 1, 93. A@2@b@bβ)
literarisch häufig bildhaft übertragen, auf das glücksspiel des lebens: wie in einem loostopf greifst du in die dunkle zukunft; was du fassest ist noch zugerollt, dir unbewuszt, seis treffer oder fehler Göthe 8, 261
W.; dieses bunte lotto des lebens, worein so mancher seine unschuld, und — seinen himmel sezt, einen treffer zu haschen, und — nullen sind der auszug — am ende war kein treffer darinnen Schiller 2, 115
G.; wir setzen, ohne es einmal zu wissen, schon dann unser ganzes daseyn auf ein loos — und nach der erfahrung gibt es tausend und tausend nieten gegen einen treffer Fr.
M. Klinger
w. 2, 165; achtzig jahre leidlich zugebracht, sind schon ein guter treffer in der lebenslotterie fürst Pückler
briefw. u. tageb. 4, 110; wer aus Fortunas lottorädchen den treffer seines werthes zog, ... sey ewig unsrer freundschaft werth A.
F. E. Langbein
deutscher liederkranz (1820) 157; ist alles leben ein spiel, herr Marstrand, spielt jeder darin mit und drängt sich nach den gewinnen, wünsche euch glück zu dem groszen treffer, ist aber eure sache, dazu zu kommen Th. Mügge
Afraja (1924) 83;
in verschiedenen anwendungen gleichen sinnes: während er diente, war er leidenschaftlicher spieler gewesen. ... und so war es auch diesmal eingetroffen, gerade noch zur rechten zeit hatte er den treffer gemacht, der ihn vor einer sicheren katastrophe rettete. es war die bekanntschaft mit kommerzienrat von Katzenberg, die neuen zug in herrn von Pantins finanzen gebracht hatte W. v. Polenz
Grabenhäger [] (1898) 2, 155; die ehe ist ein glückshafen, die nieten und die treffer gleichen sich von auszen Bauernfeld
ges. schr. 1, 70; ihr andern ziehet blindlings euer loos, ohne zu wissen, ob ihr einen treffer oder eine niede greifen werdet. ich aber frage bei der wahl meines herzens das schicksal um rath Musäus
volksmärchen 4, 299
Wieland; da er ohnehin von den fünf treffern der menschlichen erbliebe nur einen, den vater, (keine mutter, keinen bruder, keine schwester und kein kind) gewonnen, so war er so neu entzückt über den gewinn einer mutter Jean Paul 15/18, 500
Hempel; möchte das loos Deutschlands aus dem glücksrade des parlaments bald ... mit dem höchsten treffer herauskommen Heinr. König
seltsame gesch. (1856) 174; ein treffer für mich war Forschers anwesenheit, hingegen seine abwesenheit ein niete Jung-Stilling
s. schr. 4, 266
Grollmann; weniger bildhaft, einfach im gegensatz zu null, niete: Luther und Schiller — das sind zwei mächtige treffer! was ist das (
der 10.
november) durch jahrhunderte hin doch ein gesegneter tag? D. Fr. Strauss
ges. schr. 12, 208; noch nie lieszt ihr mich in euch irren, — auch heute zähl ich auf euch (
die garde). — kaiser, zähle, und du findest lauter treffer! Grabbe
w. 3, 242
Blumenthal. BB.
seltener persönlich '
der, welcher trifft'.
am frühesten bei Seifrit Helbling
in dunkler bedeutung: ich sag noch wandelbære die muotelsingære, den strafær, den meldær, den zwickær, den tungær, den strûchær, den treffær, den hazzær, den twingær, die sint aller êren lær Seifrit Helbling 110
Seemüller. vielleicht für '
penis',
kaum wie modernes einen guten treffer haben (
o. A 2 a
γ), '
seine sache gut verstehen': darauff (
die wiese) hett man roszmerhen tryben, und zu ihn etliche hengst, das sie solten junge füllen machen, da hinab sahe der guot landsknecht und sahe ein waydlichen hengst daher springen, der wolt ross machen und hett ein dapffern treffer
V. Schumann
nachtbüchl. (1559) 282
Bolte; vgl. treffen
geschlechtlich gebrauchen (
sp. 1597).
ebenfalls vereinzelt '
finder, bewirker',
von treffen III B: werde du (
der kaiser) durch gott ein treffer deutsches friedens dieser zeit, dasz du seyst ein wahrer schöpfer europeischer seligkeit Wasserhuhn
kaufffenster (1644) 7. B@11)
schütze, der das ziel trifft: wird ein wallrosz und dergleichen grosses seethier gefangen, so nimt der treffer den kopf und schwanz für sich selbst D. Cranz
hist. von Grönland (1770) 1, 235; Poseidon kam, der umuferer; auch Hermeias kam, der bringer des heils; auch kam der treffer Apollon Voss
Odyssee (1806) 165; ein langsamer zieler wird nimmer ein treffer Friedr. Arndt
in E.
M. Arndt
schr. f. u. an s. l. Deutschen 1, 151; der knabe ergriff die stangen und warf herzhaft. 'ich lobe die treffer', ermunterte Immo G. Freytag
ges. w. 9, 97. —
übertragen, im kampfe mit den pasteten, die verzehrt werden: frisch auff, wer ist der beste treffer? ha, ha, frisch her! ho, ich bin wund, das pulver ist von saltz und pfeffer, ... doch sih, es hat euch auch getroffen Weckherlin
gedichte 1, 505
lit. ver. B@22)
von treffen III A 2, '
maler, der seinen gegenstand gut wiedergibt': (
er) zeichnete und malte, vornehmlich mit crajons, vortreflich, einer der ersten treffer unter den porträtmalern, wovon viele denkmale bey seinen freunden vorhanden sind H. P. Sturz
schr. 2 (1782) 12; im gasthofe betrachteten wir mit wohlgefallen ein familiengemälde von Diogg, einem der geschicktesten bildniszmaler und glücklichsten treffer unsrer tage Matthisson
erinnerungen (1801) 1, 162.
musiker oder sänger, der die töne richtig trifft (III A 2 a
β): die erfahrung lehret es mehr als zu oft, wie die treffer und geschwinden spieler von profession nichts weniger als diese eigenschaften besitzen Ph. E. Bach
art das clavier zu spielen 1, 101; vorgestern
[] war erste, gestern zweite chorprobe. um 80 stimmen — aber alle treffer (keine dilettanten), so dasz es gut klingen und klappen wird H. v. Bülow
br. u. schr. (1900) 5, 79; hingegen begleitete er sehr gut mit der violine und war ein richtiger treffer Chr.
F. D. Schubart
ges. schr. 5, 171.