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kobern

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kobern

Bd. 11, Sp. 1544
kobern , ein merkwürdiges wort mit vielfacher, zum theil dunkler bedeutung. dazu erkobern, bekobern. es soll aus lat. recuperare entstanden sein. 11) Am sichersten ist das bei der bedeutung sich erholen. 1@aa) so mhd. sich koberen (wb. 1, 855b), auch sich erkobern und sich bekobern, zuweilen blosz erkoberen (livl. chr. 7933), von leuten die im kampfe oder nach krankheit wieder zu kräften kommen; auch das ahd. irkoborôn (schon ohne sih) vom überwundenen teufel Otfried V. 2, 14 läszt sich so fassen: thaʒ iamêr er nirkoborôt, dasz er für immer sich nicht wieder erholt, in einer hs. ohne das ir- 'ni koborôt'. aber auch ags. âcofran convalescere Bosworth 3b, altengl. cover. 1@bb) noch jetzt bairisch sich kofern sich erholen, an kräften zunehmen Schm. 2, 286, schwäb. sich erkobern 276, auch in Nassau, Hessen u. a., und dasselbe ist schweiz. sich erköfern sich letzen, erquicken Tobler 170b. das f geht zurück auf eine mhd. nebenform (er)koveren, schon ahd. einmal obercoverôn, vgl.kofern unter 2, c. mehr von nhd. erkobern s. 3, 879. 1@cc) das stimmt nun ganz zu lat. se recuperare, das in allen rom. sprachen fortlebt, franz. in recouvrement, recouvrer la santé u. ä., altfranz. kurz recouvrer, recovrer, wie noch engl. recover, mnl. recoevereren, schon früh mlat. recuperare genesen. das lat. wort hatte offenbar noch aus alter zeit her von der ganzen westl. culturwelt besitz ergriffen, und auch unser wort schlieszt sich zu deutlich diesem kreise an. Doch bei bloszer entlehnung bleibt einiges höchst auffallende, vor allem der umsatz des re- in das heimische ir- der schwerlich wieder vorkommt (vollends in das ags. â-), aber auch der des u in o der sonst umgekehrt vorkommt (sp. 844 mitte) und hier wenigstens ein urspr. irkobarôn fordert, wie es wirklich erscheint in uparchoparari Graff 4, 358. endlich das b für p, das doch auch in 'increpare increbôn' (Graff 4, 587) vorliegt, es setzt wenigstens ein volksmäsziges b schon in lat. munde voraus (vgl. unter kette 'cadina'); das hd. v ist vielleicht frz. einwirkung, wie im nl., auch nrh. koverunge Liliencr. volksl. 1, 7a. Im mnl. übrigens auch vercoeveren (lekensp.), und ebenso selbst schwed. förkofra sig zunehmen, auch trans. förkofra vervollkommnen, wie altdänisch koffres, trans. koffre Molbech dansk gloss. 1, 445 (14. jh.); das för-, ver- entspricht dort auch sonst dem hd. er-. 1@dd) aber ein anlasz zu dieser auffallenden verbreitung eines so abstracten fremdwortes bleibt zu finden. das hd. sich erkobern deckt sich mit sich erholen nach allen seiten, wie sie in der rechtssprache auch ausdrücklich verbunden wurden: so möchten sie sich des (schadens) .. an mîme lîbe und gûte .. erholen und erkobern mit gerichte oder âne gerichte. Haltaus 397, v. j. 1420. das rechtliche sich erholen nun galt auch von einem klagenden, schwörenden u. ä., der wegen eines formfehlers die begonnene klage oder den eid von neuem beginnen durfte (daher auch 'sich anders besinnen' Gudr. 1287): sô mac he vregen eines urteiles, wie dicke he sich irholen sulle (dürfe) an dem geschreie (der klage, s. sp. 910). Freiberger stadtr. s. 227. 187, diese wiederaufnahme heiszt ebenda kurz holunge (ohne er-, wie koverunge). das glückliche durchkommen aber heiszt einfach gestên (auch bestên), das gegentheil ervallen, z. b.: sprechen si (die gegner) daʒ he gestanden sî, sô ist he gestanden, sprechen si aber daʒ he nicht gestanden sî, sô mûʒ man in anderweide manen (zum eid auffordern), wend im die holunge gedinget ist u. s. w. 187, da er die 'wiederholung' sich ausgedingt hat; welcher zeinem mâle irvellit, der ist irvallen, der mac nicht mê gestên. 230. 1@ee) diesz führt aber auf stehn oder fallen im kampfe als eigentliche bed., da die ausdrücke für den gerichtsstreit fast durchgängig aus denen für den waffenstreit flieszen, und so wird auch das ganze sich erholen aus dem kampfleben stammen, eig. 'sich aufraffen' von einem falle, wie deutlich noch Trist. 177, 23 (dann auch von einer ermattung, einem schreck u. s. w.). nicht anders nun sich kovern z. b. Lohengr. 2716, koverunge pflegen 2715, und altfranz. recovrer 'se relever, reprendre sa position'. Burguy gramm. de la langue d'oïl 3, 317b, ja noch englisch recover von gestürzten pferden die sich wieder aufraffen, beim wettrennen, daher selbst trans. to recover a hare, einen hasen aufjagen Halliw. 672b. am merkw. aber im commando recover arms! gewehr hoch! also 'nehmt (rafft) die waffen in die höhe'. vgl. 3, e. 1@ff) es ist wol klar, dasz da (wie oft) ein germ. und ein rom. wort sich an einander entwickelt haben, jenem kam lat. recuperare schon in verwandter bed. entgegen (s. c), dieses aber erhielt von dem deutschen, fränk. sich erholen, irhalôn seine weitere richtung, drang aber so innerlich umgedeutscht und neugeboren auch selbst nach osten vor. das merkwürdigste dabei ist, wie das alternde recuperare von dem jungen bruderworte eine nie besessene sinnliche bed. gewann, ein rechtes bild desm. und germ. wesens im kleinen. seine entwickelung werden dem worte das kampfleben und rechtsleben hand in hand gegeben haben. denn auch das rechtliche u. a. sich erkobern oder bekobern (1, 1425, mhd. Iw. 3733 var.), einen verlust wieder einbringen, ganz wie sich erholen (7, a), musz seinen sinnlichen anlasz im kampfleben haben. 22) Doch spielt da schon die zweite bed. des lat. rom. wortes mit hinein. 2@aa) recuperare hiesz auch und eig. wiedergewinnen (daher eben se rec., sich erholen), und so noch it. ricovrare, span. recobrar, franz. recouvrer, engl. recover, aber auch 'erkobern recuperare' noch im 15. jh. Dief. 488a, wenn das nicht zu 1 gehört. denn bei uns zeigt sich das 'wieder' daraus geschwunden: erkobern oder erwerben, indipisci, acquirere. voc. 1482 h iija; erkobern und erwinnen (etwas vor gericht). Baur hess. urk. 1, 288, vom jahre 1326, durch gerichtliches verfahren zugesprochen erhalten; das die egen. apt und convent die egen. sachen erwonnen und erkobert haben. Haltaus 397, v. j. 1403. dann auch auszer dem rechtsleben, ein jäger z. b., der gefragt wird: sag, was im jar du mit deim paiszen magst erobern? er sprach: was vögel ich erkobern mag, die isz ich hewer als fert. H. Sachs 1, 537a (1, 61 Göz). der wegfall des 'wieder' begreift sich wol eben aus dem rechtsleben, da man etwas vor gericht als sein eigen fordert, also eigentlich zurückfordert, er zeigt sich übrigens auch schon in altfrz. recovrer, trouver, mlat. recuperare ausfindig machen (s. Hentschel). 2@bb) erkobern lucrari gibt noch Stieler 1014, es lebt noch in Posen nach Bernd 54 ('erlangen'), henneberg. erwischen, erkobern und erkriegen alle mittel anwenden etwas zu erlangen Fromm. 3, 136. 142, und mit dieser üblen wendung des begriffs (die sich auch aus dem rechtsleben erklären könnte) blosz kobern, z. b. in Leipzig: wer weisz wo er das wieder einmal gekobert hat; was die nicht alles zusammen kobert! in der Lausitz u. a. kabbern, z. b. bei einer erbtheilung, sich heimlich aneignen. daher wol auch koberlehen, ein 'erkobertes' im gegensatz zum rechtlich erworbenen ('lehen' scherzhaft oder höhnisch), auch das kobereisen, vielleicht der koberjude (und Köberlin? vgl. Chöverle 14. jh. Haupt 6, 420), mögen vielmehr von diesem kobern sein, nicht anders östr. koberin f. kupplerin Castelli 183. mehr spaszhaft wol in folg.: so gieng sie schnippisch davon, als wenn sie einen ehemann gekobert hätte. Gutzkow ritter v. g. 4, 112. man dachte aber später dabei an kober, wie Campe und wol schon Stieler, der erkobern mit einkobern erklärt, er gibt auch als gegensatz auskobern perdere, damnum facere (?). 2@cc) hier erklärt sich vielleicht mhd. kobern von einem hazardspiel, urspr. etwa als beschönigender ausdruck der spieler von unredlichem spiel: mir ist ie gewesen unmær kobern, zechen, al die site, dâ man kompt ze kriege (streit) mite. Teichner im lieders. 1, 447; in einem andern spruche über den verkommenen adel bei Karajan 283 beklagt er ir kobern und ir trank. auch kofern, wie mhd. koveren unter 1, b: alle spil und chofern mit würfeln, mit chugeln, mit charten, oder alles choffern mit dem würfel oder mit der chugl wird verboten Gemeiner Regensb. chron. 2, 189. 301, v. j. 1378. 2@dd) freilich könnte einen diesz kobern, schon die blosze form, an recuperare irre machen. aber wie es schon in der 1. bed. mhd., selbst ahd. um das er-, ir- verkürzt bestand, so in dieser die kürzung schon auf rom. boden: franz. dial. couvrer, covrer, altfrz. cobrer, prov. span. cobrar, erwerben, bekommen, auch wiederbekommen (span. auch cobrarse sich erholen), ja auch mlat. cuperare, förmlich und rechtlich erwerben. ebenso altengl. cover, nl. bei Kil. koeveren erwerben, auch mit franz. endung koeveréren. aber merkw. auch ein adj. koever reichlich, abundans bei Kil. (noch fläm. Schuerm. 273a), mnl. ein subst. coever m. fülle, vorrat (h. belg. 3, 142a, De Vries gloss. zum lekensp. 644). 33) Es kommt aber noch mehr in frage. 3@aa) das ahd. irkoborôn bei Otfried heiszt auch überwinden, bezwingen V. 12, 34. 23, 1, noch deutlicher 12, 40 ubarkoborôn, und diesz IV. 31, 30 in der bed. übertreffen, alles ohne anhalt im roman., und alles schon bildlich, sodasz ein weit älterer bestand anzunehmen ist. unbildlich uparchoparari exstinctor (antichristi) Graff 4, 358. es weist wieder auf das kampfleben hin, woher aber da das fremdwort? Ich wüszte nur eine möglichkeit. für die 2. bed. war das heimische wort gewinnen, diesz aber gehörte gleichmäszig dem rechtsleben wie dem kampfleben an, eig. durch rechtsspruch oder kampf erwerben; und wie nun erwinnen und erkobern verbunden ward (2, a), wie dem ubarkoborôn ahd. ubarwinnan 'überwinden' entspricht, so müszte das lat. wort sich vor gericht mit gawinnan verschmolzen haben, wie unter 1 mit irhalôn. dem römischen recuperare durch rechtsspruch müszte sich der begriff des germanischen gawinnan durch gerichtlichen zweikampf (vgl. uberchoberôn convincere, contendere in judicio bei Graff) untergeschoben haben und so zu diesem ubarkoborôn, irkoborôn geworden sein, der ganze vorgang aber müszte wol bis in die älteste zeit etwa der fränk. herschaft in Gallien zurückreichen. sonst bliebe doch nur die annahme einer deutschen wurzel übrig. 3@bb) eine verbindung mit vorigem könnte wol ein merkw. mhd. kobern haben, bei Hadamar von Laber 51. 110. 114. 118 u. oft von jagdhunden, die eifrig der fährte nachjagen, nachstreben, einmal 406 mit hin, als zeitwort der bewegung, eig. sich anstrengen wie ein kämpfer? dazu stimmte, was Schöpf 331 aus Tirol gibt, kobern angestrengt arbeiten. Laber braucht aber auch ein adj. kober, ein hungerig kobrer habich 175, ein eifriger, kampflustiger wie es scheint. so bestand zu demn. koffre (1, c a. e.) ein adj. koffer tüchtig, tapfer Molbech a. a. o., in Schonen en kober karl, vir frugi Ihre 1, 549, kann das von dem fremden stamme neugebildet sein? 3@cc) ganz anders in mhd. zeit bei Jeroschin 13838. 12775 sich kobern (in ein) von den Preuszen die geschlagen sich 'rückwärts concentricren'; es ist ein anklang von 1, sich wieder fassen, erholen drin, doch der hauptbegriff ist räumlich. aber schon das mlat. recuperari heiszt auch se recipere, sich wohin retten, zurückziehen, wie noch it. ricovrare. 3@dd) wieders anders mhd. erkobern fangen, nach Schmid schw. wb. 321 in einer schwäb. urk. von 1394 (er schlieszt es an kober zum fischfange an); das kann von der bed. gewinnen ausgehen, auch altfranz. cobrer saisir, s'emparer (Burguy 3, 318a), span. cobrar von geschossenem wilde, vgl. H. Sachs unter 2, a. 3@ee) ähnlich vielleicht folgendes, in der verblümten sprache eines hochzeitgedichts aus der zweiten schles. schule: doch weisz der schlauhe feind die burg zu attaquiren ... die äuszersten posten sind schleunig erobert, es wird die besatzung zurücke gekobert. Hoffmannsw. u. a. ged. 5, 94. aber es stimmt mit dem eigentlich gemeinten auch zu einem sächs. kobern, ein weites kleid kobert (kobbert) sich, zieht oder schoppt sich nach oben, in einem weiten kleide geht man koberig. s. auch 'recover arms' unter 1, e zuletzt. 3@ff) ferner ein bergm. kobern, in Steiermark vom zerschlagen der groszen eisensteine, knauer mit handhämmern Scheuchenstuel 141. ist es gemeint wie bergm. gewinnen, eigentlich bezwingen? 3@gg) wieder ganz anders kobern durchprügeln, kober kriegen, prügel kriegen. Stieler 1014 (auch abkobern, zerkobern), z. b. noch in Sachsen, Anhalt gebräuchlich (einem das leder auskobern): der mahler hatte die diener schon aufgebotten, die .. den armen stutzer .. dermaszen koberten, dasz er seines kusses .. hätte vergessen mögen. Weise erzn. 149 cap. 13; des unreifen studentens stubengesellen aber koberte ich gottsjämmerlich ab, und ich sage dasz ich ihn endlich gar hätte zu tode gekobert ... Schelmufsky 2, 64. 63, es geschieht aber da mit einem kober, korb. eigen oberlaus. einem ein koberlied singen, ihn schlagen Anton 2, 6. es könnte irgend eine scherzhafte anwendung einer vorigen bedeutung sein. 3@hh) ähnlich vielleicht schon erkobern in einem spottreichen spruche auf die niederlage Karls von Burgund 1477: damit sie Ellekort eroberten und der Burgundier gar vil zum tode erkoberten. Haupt 8, 330, spöttischer gegensatz von sich erkobern, erholen? 3@ii) in einem pfälz. weisthum von 1507 heiszt es von zinsen, die nicht rechtzeitig erlegt, auch nach mahnung nicht erlegt würden: were es aber sach, dasz sie iemants liesz auszer kobern .. weisth. 1, 791, oben 1, 851 ist auserkobern angesetzt; es scheint durch pfändung erheben und erinnert an franz. recouvrer, mlat. recuperare vom erheben der gefälle. 3@kk) was ist sich kobern im folg.? wo ein ast zweizinkig ist, da ligt ein stein, der sich da kobert. Spangenberg lustg. 384. 3@ll) nd. kuvern, kränkeln brem. wb. 2, 903, wo als preusz. kowern angegeben ist. jenes auch bei Richey 145, dazu ûtkuvern auskränkeln und dadurch gesund werden. 3@mm) endlich mit umlaut köbern, zerren o. ä.: oder es musz sich (von lustigen gesellen im rausche) der herrliche dank- und buszpsalm Davids 'der herr ist mein getreuer hirt' von ihnen auf den bierbenken abpeitschen und herumb köbern lassen, absonderlich die schönen wort 'und schenkest voll ein meiner seel'. Simpl. 1685 2, 431. vgl.erköfern unter 1, b. Man sieht, es will sich nicht alles unter den einen rom. hut zwingen lassen, es wird doch zugleich ein abgestorbener germ. stamm in splittern vorliegen, aber wie verwachsen mit dem fremden!
14450 Zeichen · 348 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kobernst. N.

    Köbler Mhd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    kobern , st. N. Vw.: s. koberen (2)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kobernv., intrs, trs

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Kobern , v. intrs . u. trs . 1) I Kober fangen. S. Kober 2). 2) Von Kober 1), in den Zusammensetzungen auskobern , aus d…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kobern

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kobern , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Koblenz, an der Mosel und der Staatsbahnlinie Perl-Ehrang-Koblenz, hat ein…

  4. modern
    Dialekt
    kobern

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    kobern (E) schw.: nicht nur auslandspfälzisch bzw. Kompositum, im Part. gekoweʳt 'erholt' [ KU-Bechb ].

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kobern

16 Bildungen · 7 Erstglied · 6 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von kobern 2 Komponenten

kob+ern

kobern setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kobern‑ als Erstglied (7 von 7)

kobern I

SHW

kobern I Band 3, Spalte 1573-1574

kobern II

SHW

kobern II Band 3, Spalte 1573-1574

kobern III

SHW

kobern III Band 3, Spalte 1573-1574

kobern IV

SHW

kobern IV Band 3, Spalte 1573-1574

Kobernuß

Campe

kober·nuss

Die Kobernuß , Mz. die — nüsse , die Pferdenuß (Juglans fructu maximo ).

kobernusz

DWB

kobernusz , f. eine grosze art wallnusz, die schafnusz, pferdenusz. Nemnich.

kobern als Zweitglied (6 von 6)

anerkobern

DRW

aner·kobern

anerkobern jemanden zu etwas veranlassen, überreichen 1449 Schmoller,StraßbTucherZft. 71 Faksimile – im Rechtsweg überwinden het uns anerkob…

ankobern

DRW

anko·bern

ankobern ansprechen (von Dirnen) NdKorrBl. 20 (1898) 41

Aufkobern

Campe

auf·kobern

Х Aufkobern , v. intrs. 1) Den Kober öffnen. 2) Den Kober aufnehmen. Das Aufkobern. Die Aufkoberung.

auserkobern

DWB

auser·kobern

auserkobern , recuperare: were es aber sach, dasz sie iemants liesz auszerkobern und liesz die güter in der herren hend komen. weisth. 1, 79…

bekobern

DWB

bek·obern

bekobern , recuperare, erkobern: und euch wird solcher verlust zusteen, das irs niemer bekobern werdt. Aimon z 1; Regulus hett sich seines s…

überkobern

KöblerMhd

überkobern , sw. V. Vw.: s. überkoberen*

Ableitungen von kobern (3 von 3)

bekobern

DWB

bekobern , recuperare, erkobern: und euch wird solcher verlust zusteen, das irs niemer bekobern werdt. Aimon z 1; Regulus hett sich seines s…

erkobern

DWB

erkobern , 1 1) recuperare, fr. recouvrer, erholen, ahd. irkoborôn, mhd. erkobern, s. kobern: ni megih thaʒ irkoborôn. O. V. 7, 35 ; wertisa…