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galgen

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

galgen m.

Bd. 4, Sp. 1167
galgen, m. patibulum, crux. II. Formen und ursprung. I@aa) mhd. galge, ahd. galgo, kalgo, alts. galgo; auch goth. schon galga, von Christi kreuze (s. II, 3). dann ags. galga, gealga, altfries. galga, altn. galgi (Fritzner 188a). ferner mnd. galge masc. und fem. (Rein. vos 1858), mnl. galghe f. Rein. 2819, nnl. galg f.;n. schwed. norw. galge m.; engl. gallows pl., altengl. galewes, galwes pl., auch galghe, galhe sg., s. Stratman 231. I@bb) nhd. galgen nom. schon im 14. jh. Dief. 416c, aber auch galge noch im 17. jahrh. (von wbb. noch bei Frisch): der galge möchte ihn beherbergen! Köhlers kunst über alle k. 126, 5. daher auch galg, im 15. jahrh. z. b. Dief. nov. gl. 144a (s. auch galk unter II, 4); bei küngs pallast der galg und rad. Schwarzenberg 129b; dasz also noch der galg nicht gar verlohr sein recht. Weckherlin 618 u. ö. Aber auch zerdehnt galige, dafür zeugt galigen patibulum Dief. nov. gl. 282b, und daraus bair. galing (eigentlich galign): eine alte galling- und gericht-stätte. Simpl. 1685 1, 175; du pist ein loter und ein pueb ... der galing ist dein eribtail. fastn. sp. 993, 3. Im plur. auch falsch mit umlaute (wie gärten u. ä.): und ihm den teufel und vil hundert andere gälgen an hals gewunschen. Bacchusia 298; und hernach an die liechte gälgen gehenkt worden. 372. so appenz. galga, pl. gälga Tobler 211a. I@cc) die ursprüngliche bedeutung scheint ast oder baum überhaupt (s. II, 1, b). so stimmt vielleicht dazu urverwandt, wie Diefenbach goth. wb. 2, 774 meint, litt. žalga f. stange, lett. rute, vgl. das. 386 fernere slav. anklänge. s. auch altn. gelgja Egilss. 232a. IIII. Gebrauch und bedeutung. II@11) Zur vorgeschichte des galgens als strafwerkzeuges. II@1@aa) da die strafe des hängens und unser wort, nach seiner allgemeinheit zu urtheilen, gleichmäszig in die älteste vorzeit zurückgehn werden, gälte es zunächst eine vorstellung des ältesten galgens zu gewinnen. nun ist noch im 16. jh. auch von einem grünen galgen die rede, wenn auch nur in einer redensart: aber gott wird seines gebots ('du solt nicht stelen') nicht vergessen und inen (den betrügerischen handwerksleuten, taglöhnern) auch lohnen wie sie gedienet haben, und hengen nicht an einem grünen, sondern dürren galgen, das sie ir lebenlang nicht gedeien noch etwas für sich bringen. Luther 4, 403a (1556 444b), wobei das auffallende nicht zu übersehen, dasz die bestraften gedacht sind als weiter lebend, nur kümmerlich, während das hängen an den grünen galgen als mildere form das gedeien nicht auszuschlieszen scheint, falls nicht Luc. 23, 31 die wendung veranlaszt hat. Aber auch sonst heiszt der galgen selbst der dürre baum im gegensatz zum grünen (vgl.dürre brüder 2, 1737, am galgen hängende): einen dürren baum soltu reiten, einen hagedorn knebel (s. d. 9) .. an deinen hals gefritt (gedreht). rechtsalt. 40; an einen dürren baum hängen und an keinen grünen. Reutter kriegsordn. 74. 75 (rechtsalt. 682. 28), das erste offenbar auch als verschärfte strafe. tödtlich ist aber hier auch der grüne baum: der scharfrichter .. soll ihn führen bei einen grünen baum, da soll er ihn anknüpfen mit seinem besten hals (?), dasz der wind under und über ihn zusammen schlägt. das. 47 (RA. 42). im kriegswesen erhält sich alte sitte besonders lange. II@1@bb) danach erscheint das hängen am grünen galgen als ältere, auch gelindere strafe. man nahm einfach einen baum oder ast als galgen, wie schon Tacitus berichtet: proditores et transfugas arboribus suspendunt. Germ. 12. daher noch mhd. ûf einen boum hâhen (RA. 682), einen ast bûwen gleich gehängt sein (RA. 42 anm., MSH. 1, 108a), vgl.galgenast. noch deutlicher im nord., da heiszt es in schwed. liedern und gesetzen hänga i kvist, hängia a gren, an den ast hängen Fritzner 188a, Rietz 182b, auch in stabreimender formel lata a galga ok gren Fritzner, Grimm RA. 683, a galgä ällär gren, altdän. at dömme til galge og green Molbech dansk gl. 1, 272, wo denn auch galgen und baumast noch als eins erscheinen. So mag der galga urspr. ein ast überhaupt sein, dem nachher gerade für diese verwendung allein der name blieb, später übertragen auf den künstlich hergestellten galgen. wenn in der lex sal. p. 67a unterschieden werden furcae und ramus ubi incrocatur (homo), mag mit diesem die germ. art der galgenstrafe, mit jenem die römische gemeint sein (ramus ist gewiss nicht die mhd. wit, wie J. Grimm RA. 684 es auffaszte). noch im 16. jh. wuszte man das hängen als altdeutsche sitte, das hinrichten mit schwert oder rad sei römisch, durch Karl d. gr. eingeführt; so z. b. Agricola spr. nr. 56 in der erklärung, mit verweisung auf den gebrauch der vehme (vgl. RA. 689), nach andern aber sollte auch der galgen römischer erfindung sein, von Tarquinius superbus, s. Graf u. Dietherr rechtssprichw. 346. II@1@cc) eine nicht tödtliche strafe war die am schnellgalgen, gleich wippe, schnelle u. a. (s.kak 2): equuleus, ein snellegalgen. Dief. 194b, ebend. ist das lat. wort erklärt mit gakesnal (s. unter gak), spergalgen, auch ein snel eins galgen und mit galge schlechthin, wie 'eculeus martelboum, galg' nov. gl. 144a, schon ahd. galgo eculeus Graff 4, 185. von der einrichtung dieses galgen zum aufschnellen s. die schweiz. stelle unter galgbrunn 3, mehr unter korb 4, b, wo auch ein späterer beleg für schnellgalgen; bei Ludwig 684 ein halber galgen, wippgalgen, a gibbet; s. auch nachher den galgen des ziehbrunnens. Diese form begreift sich aber nicht aus der späteren galgenform, musz dieser vielmehr vorausgegangen sein. Frisch 1, 74a bringt, wol aus einer rechtsquelle, bei: 'baumwürdige (so l.) sache, res capitis, galgenmäszig, weil man die diebe an einem baum vor alters in die höhe schnellen liesz', und Fritzner 188a beschreibt einen nord. galgen in form einer wippe, dessen einer arm (galgatrê) mit dem gehängten in die höhe schnellte (rîða upp), vermutet auch dasz man zu ältest bäume dazu nahm, deren spitze oder einen ast man niederbog und dann aufschnellen liesz. das wird gestützt durch agngalgi von der angelrute (agn köder) Egilsson 6a. Ob der grüne galgen in Luthers redensart unter a, der nicht tödtet, ein solcher baum war, nur dem schnellgalgen gleich als ehrenstrafe aus der vorzeit beibehalten? II@22) Vom gewöhnlichen späteren galgen. II@2@aa) 'ein senkrecht stehender pfal mit einem querholze' Adelung; 'der eigentliche grosze normalgalgen, welcher für volkreiche städte unentbehrlich war, faszte seine sieben personen (vergl. unter b). zwei arme sünder trug nämlich jeder der drei querbalken der triangelförmig stehenden drei pfeiler, während in der mitte an einem höher angebrachten gebälke der siebente oder ehrenplatz war für den erzdieb, welcher als ein solcher zum höchsten galgen condemniert war'. O. Beneke von unehrlichen leuten Hamb. 1863 s. 224, vgl. sieben fusz höher henken denn einen andern dieb RA. 684. daher heiszt er das dreibeinige thier (vgl. u. dreibeinig): Roller (zu Spiegelberg). Moriz, Moriz ... nimm dich in acht vor dem dreibeinigen thiere! Schiller 109b. Ähnlich und doch anders mhd. daʒ drîholz Altswert 213, 17, tria ligna, s. Schmeller2 1, 901, deutlicher im Reinaert 3151 eene vorst ende twee micken (vergl. RA. 683), zwei gegabelte stützen und ein querbalken, firstbalken. ein solcher ist wol auch noch folg.: es hängen zwar schon zwei am galgen, aber bekanntlich ist er dreischläferig (wie ein bette). Hebel schatzk. 1859 262, auch dorfgalgen genannt. es gab auch 'simple (einschläferige) kniegalgen' Beneke a. a. o., auch soldatengalgen genannt, die von Adelung vorhin beschriebene einfachste art. II@2@bb) der galgen hatte übrigens eine besondere wichtigkeit. der bau des galgens z. b. war ein wichtiger vorgang: item nachdem an vil orten in den peinlichen gerichten gewonheit (herkommen) ist, so man einen newen galgen machen oder einen alten bessern wil, dasz alle zimmerleut, die in dem selben gericht wonen, dazu helfen müssen .. Carolina art. 215 (vgl. Beneke 226 und unter galgenleiter), weil damals schon alle unmittelbare berührung mit dem galgen unehrlich machte, während er doch als oberstes zeichen der gerichtshoheit von der gemeinde als wichtigster besitz angesehen war, daher er gern auf einem hervorragenden orte bei der stadt errichtet wurde (vgl.galgenberg). führte man ihn doch im 17. jahrh. auf 'kaiser Friedrich' zurück: er hat kaiser Friedrichs heilige gerechtigkeit, das ist den galgen verdienet. Otho 766, das ist gemeint wie mhd. Karles reht, s. RA. 830, Uhland schr. 2, 96 ff. Als Eulenspiegel in der 20. hist. ein zornwort seines meisters gang an galgen und hol dieb harein! wörtlich nimmt und ein reff (gerippe) von einem diep, der was herabgefallen, vom galgen geschleppt bringt, erhält er den vorwurf: du hast meiner herren (des rates) gericht gestolen und in iren galgen beroubet, das wil ich dem burgermeister clagen. Eul. s. 27, vgl.: beraubit ein man den galgen, oder hibe er einen dip ab (lebendig?), man hengit in als einen dip. blume von Magdeburg II, 5, 10. II@2@cc) redensarten gab es reichlich, der damaligen wichtigkeit des galgens entsprechend, z. b.: sechse sind kein galgen voll. Simrock spr. 9430a, 'ein galgen voll' gleich sieben, s. unter a; ir gesellen, ich hör (mit dem ohr auf der erde) unser feind in vollem trab daher stutzen .. es sind iren mehr dann ein galgen voll. Garg. 255b (Sch. 482); zermalmet und zerknirschet, das es lautet als wann ein galgen voll gestifelter bauren bei nacht durch das kot ins dorf stampften. 55b (90), der bauernkrieg hatte anlasz genug gegeben zu solcher galgenphantasie, solchem 'galgenhumor'. eine menge bittere witzworte, hohnworte giengen um aufs hängen bezüglich (vgl. z. b. feldbischof, feldglocke, hanfsuppe); der gehängte z. b. ziert den galgen (Henisch 1337, vgl. galgenzierde), musz lernen fliegen (RA. 42, s. nachher aus Klinger), reitet den galgen: 'einen dürren baum soltu reiten' in einer urtheilsformel, s. unter 1, a, vgl. henfen pferd vom stricke unter galgenschwengel, schon ags. rîdan on gealgan Beow. 2446; ir mst den galgen raiten (l. reiten), des kan ich kaum erpeiten. fastn. sp. 428, 12. eine probe bloszen galgenwitzes: es kommen mehr von dem galgen gen himmel denn vom kirchhofe. denn auf dem kirchhof stirbt selten einer. Henisch 1337, 35 (er kommt ja schon todt hin), die gehängten wurden nicht begraben, oder nur durch besondere gnade, z. b.: es ist hie ein gewonhait, wenn ain (neuer) bischof von Augsburg fürstlich ist eingeritten, dasz man darnach den galgen abraumet und die todten cörpel begräbt. Birlinger Augsb. wb. 177b, 16. jh. II@2@dd) oft verbunden, wie in der wirklichkeit, worüber RA. 688 nachzusehen, galgen und rad (vgl. Logau unter galgat, Eyring unter f): auf galgen und rad wagen. Stieler 603; talisman, der mich mit heiler haut ... an galgen und rad vorübergeleitet. Schiller anthol., widm. (1, 200 d.); auch 'stock und galgen' Henisch 1335 als phrasis jurisconsultorum; trotz galgen und schwert und rad hätte ich ihn ... mit diesen händen erdrosseln, mit diesen zähnen zerreiszen wollen. Lessing Minna v. B. 1, 4, so braust Just auf gegen den wirt. eigen: vor galgen und rad mag man sich wol hüten, aber nicht vor dem schwert. Graf u. Dietherr rechtssprichw. s. 341, s. die erkl. 345, vgl. Henischs spruch unter gähzornig 2, der die erklärung auch andeutet. Die hinrichtung durchs schwert statt des galgens galt übrigens schon im 14. jh. als eine begnadigung (vgl. RA. 687): ab deme keine gnâde geschên möchte .. das man im (dem zum galgen verurtheilten) das swert gêbe. Magdeb. fragen s. 54 fg. Er heiszt das verfluchte holz u. ähnl., wie lat. arbor infelix, lignum infelix (vgl. RA. 683): als sie noch einige steinwürfe von der stadt entfernt waren, sahen sie einen galgen .. an welchem ein schlanker .. jüngling hieng ... der frische abendwind, der durch seine blonde, über sein gesicht gefallene haare blies und ihn hin und her schaukelte (vgl. in der rechtsformel 1, a zuletzt, auch das fliegen vorhin) ... 'armer jüngling, in der ersten blüthe des lebens schon hier am verfluchten holze?'. Klinger Faust (1799) 364, an diesem schändlichen holze 366. ein baum wird verwünscht: es sei so fern, dasz man um dich tanz, sing und lache, dasz man aus deinem holz nichts als nur galgen mache. A. Gryphius 1, 690. II@2@ee) eigen der liechte galgen: sant Petter zant si (die landsknechte, im himmel) an darum: was habt ir für ein umerdum, hebt euch wider hinaus an liechten galgen. meisterl. Berl. hs. 23 no. 225; das dich nimmer glück bestee! far fürt an den liechten galgen! Eulensp. s. 93 Lapp.; dasz man dich henk an (d. i. an'n) liechten galgen. H. Sachs 5, 360b; pack dich nausz an liechten galgn. Ayrer fastn. 23b; wenn sie nicht diesen augenblick versprechen, was ich von ihnen fordern werde, so hängen sie noch diesen abend am lichten galgen. Kotzebue dram. sp. 2, 340; auch der helle lichte galgen Haltaus 583, Scherz 466. etwa weil er, auf einer höhe vor der stadt errichtet (s.galgenberg), meist in den himmel ragend erblickt wurde? vgl. in Schillers räubern bei lebendigem leibe gen himmel fahren und .. unter sonn und mond und allen fixsternen schweben u. s. w. 109b, und den ruf hellauf! an galgen nauf! Birl. Augsb. wb. 178a. II@2@ff) oft in verwünschungen, wie eben schon unter e: wisz, es tut mir auf dich zorn, das du mich also hast gezigen (beschuldigt) ... gee an den galgen und wird erstochen. fastn. sp. 586, 9. 348, 22; do liesz ich sie ann galgen laufen. 588, 9, d. h. sagte (im zorn) zu ihnen: lauft an den galgen; geh an den galgen, du wüste sau. Steinhöwel 5b (1555); ausz an galgen! Agricola spr. nr. 56, das ausz meint hinaus vors thor, auch auf an den galgen! abi in malam rem Henisch 1336, auch kräftiger gehe an galgen und wisch den arsch an das rad. ders. aus Eyring; 'heb dich an galgen', lauf henk dich selbs, abi in malam pestem malumque cruciatum. Maaler 155c; nur an den galgen, ehe er umfällt! Simrock spr. 2991; ich will es ihnen aus büchern beweisen ... 'du kannst mit deinen büchern an den galgen gehen'. Lessing 1, 284 (jung. gel. 3, 10), hier schon verblaszt zu einem zornworte überhaupt, 'packe dich', 'hol dich der henker' u. ä. II@2@gg) daher auch von dingen: nun kannst du dich, du ganze schmarutzkunst, nur an galgen packen (an = an'n). Lessing 3, 50, nach Plautus capt. 3, 1 ilicet .. in malam crucem; warum sagt man ihr nicht gleich? ich .. war zu faul .. die schwierigkeiten des reims ... zu übersteigen, und habe also den reim an galgen heiszen gehen. 3, 377, so nahe stand noch Lessing, Schillern und ihrer zeit das stets sichtbare strafwerkzeug, das wir von angesicht gar nicht mehr zu sehen bekommen. Schon im 16. jh. übrigens auch zur redensart verblaszt; was verloren ist, geht 'an galgen', auch von dingen: ich verspil mich oft bis ans hemd, austrag ich kleider, bett und zin (zinngerät), das geht oft als an galgen hin. H. Sachs 2, 2, 6d; was (mhd. swaʒ, wie sehr auch) ich mich lang halt karg und gnaw, am maul erspar ich arme fraw, im haus ernägel (erknauple, fehlt 3, 919) und erspinn, das geht doch als an galgen hin. 4, 3, 35c; was man an trewen arbeitern und dienern erspart (mit karger belohnung), das gehet an galgen. Mathesius Sar. 126b; es gehet alles an galgen, omnia pereunt funditus. Stieler 603, man bemerke das fast durchgehende verschlingen des art. in an, wie das bei einer so viel gebrauchten wendung nicht ausbleiben konnte (vgl. im 15. jahrh. 'ann galgen' fastn. 588, 9 unter f), aus 'an galgen' ward aber unfehlbar die aussprache ang-galgen. II@2@hh) es hiesz einen an galgen henken Maaler 155c (gewöhnlich doch kurz henken, wie intr. hängen, das aber auch tr. gilt): die kleinen diebe henget man an galgen, aber die groszen diebe gehen in mardern schauben herein (einher). Luther 4, 527b; wird .. Pharao .. dich an galgen hengen (hängen lassen). 1 Mos. 40, 19. auch schlingen u. ä.: ich trachte nicht nach hohen dingen, ich geh gern auf der niedren bahn, fing Clepticus zu sagen an, da man ihn solt an galgen schlingen. Logau 2, 1, 62. Der verurtheilte 'kommt an galgen': der mann kommt an den galgen, die frau unter den stein. Graf u. Dietherr rechtssprichw. s. 341, s. RA. 687; ein dieb ist nicht so böse als ein mensch der sich zu lügen gewehnet, aber zu letzt komen sie beide an den galgen. Sir. 20, 26, danach der spruch wer lügt, der stiehlt, und kommt an galgen. dazu einen an den galgen bringen, cornicari u. ä. Henisch 1336: kurz, ihr werdet mein schwiegerpapa, oder ich bringe euch an den galgen. Kotzebue dram. sp. 2, 331. II@2@ii) redensarten mancherlei, z. b.: im selbs ein galgen aufrichten, crucem sibi constituere. Maaler 155d, in schuld und strafe rennen; einem einen galgen bauen, figere crucem alicui. Stieler 603, vgl. unter o; es sind allezeit mehr diebe denn galgen. ders.; den galgen hat man abgeschafft, die diebe sind geblieben. Simrock spr. 2986; er geht so gerne wie der dieb zum galgen. Ludwig 684. wie nahe dieb und galgen, der ehrloseste verbrecher und die ehrloseste strafe, in den begriffen verbunden waren, zeigt besonders (vgl. aus Stieler, Simrock vorhin): wären keine dieb, so wären keine galgen. Henisch 1338, Denzler 2, 120b, Aler 833a. ebenda er ist von dem galgen aufs rad kommen, incidit in scyllam cupiens vitare charybdin, eig. aber wol: er ist vom diebe zum mörder geworden. eigen 'goldner galgen': was hilft ein goldener galgen, so man dran hängen musz; er schlägt sich an einen goldenen galgen. Simrock 2988 fg. II@2@kk) man glaubte an vorherbestimmung zum galgen: was zum galgen geboren ist, ersäuft nicht, oder wer am galgen vertrocknen soll, ersäuft nicht im wasser. Simrock 2948 fg.; was an galgen gehört, ertrinkt nicht. Abr. a s. Cl. 1, 262; was an den galgen gehöret, ersäufet nicht im bade. Köhlers kunst üb. a. k. 89, 17, vgl. die anm. s. 239 mit auch franz. und engl. nachweisungen. aber auch noch gesteigert in folg. weise: er ersauft nicht, das wasser gienge dann über den galgen. Henisch 1336, 22, also selbst der galgen kann ihm nichts anhaben (vgl. diebsglück, unkraut verdirbt nicht); was an galgen gehört, das fressen die wölfe nicht. 1337, 51, zugleich tiefste verachtung ausdrückend. vgl. galgenglück. II@2@ll) von einem entkommen vom galgen ist mehrfach die rede. II@2@l@aα) wer einn vom galgen erlöst, der henkt in zlon gern dran, vorher seinen erlöser henken. Frank spr. 2, 27a (unter dem lat. spruche redemptorem patibuli suspendere, vergl. die verweisung auf die sieben weisen meister das. 28b), vgl. galgenlöser; der (wenn einer) einen vom galgen erbete, der selb ihn selbs gern henken thete. Henisch 1336, 24; wenn du einen vom galgen lösest, der brächte dich selber gerne dran. Simrock 2987, schärfster ausdruck für undank ist der welt lohn. II@2@l@bβ) böse kerle sind dem galgen entlaufen u. ä.: dem galgen entlaufen, evitare laqueum. Stieler 603; du wirst dem galgen nicht entlaufen. Frisch 1, 314a; vgl.galgenentronnen. kräftiger: er siehet als wäre er von galgen gefallen. Stieler (zu lesen vonggalgen), auch bei Henisch, dabei: als ob er drei tage am galgen gehangen, wie im anschlusz an den spruch u. k zuletzt; er geht gekleidet, als ob er vom galgen gefallen wäre. Ludwig 684; es ist ganz keine ehre und scham bei ihnen und gehen als wenn sie vom galgen gefallen weren. Schoch stud. E. nd. he süt ût, as wenn he ût der galgen schuddet is, zerlumpt. Brem. wb. 2, 477, ût'n galgen Dähnert 141a (das ût scheint noch von einem groszen baume als galgen zu stammen). vgl.galgenschwengel, galgenstrick u. ä. II@2@l@gγ) dazu das bittere wort: doch kan bäpstlich heiligkeit dispensiern. dann sie müssen itzt leute haben, die sie (acc.) defendiern, und solten sie die selbigen vom galgen holen. Alberus wider Witzeln L 4b; die verrähter braucht man wie das gift inn nöhten .. man nimpt zur not einen dieb vom galgen, und wann man sein nicht mehr bedarf, henget man ihn wider daran. Fischart Garg. 264a (Sch. 499). II@2@mm) er hiesz übrigens auch kurz das gericht (z. b. Haltaus 583, 15. jahrh.), bei Adelung 'in der anständigen sprechart das hochgericht, in der sprache der spitzbuben aber die feldglocke genannt'; Henisch 1335 setzt rabenstein mit als erklärung von galgen, d. h. von der ganzen galgenstätte mit allem zubehör, oft auch überdacht (s. unter dorfgalgen). II@2@nn) bemerkenswert ist auch eine ausdehnung des begriffes; in den Magdeburger fragen wird von dem falle gehandelt, dasz sich einer in seinem hause selbst erhängt hätte, dabei: all das huis, do her sich inne irhing, welch man nennet einen galgen. es wird angefragt, ab daʒ selbe hus ein galge mochte sin adir heiszen, und entschieden: ouch en mag man das keinen galgen heiszen, wenne ein galgen heiszet daʒ, do man missetetige lute von gerichtis wegin an hengit. Behrends ausg. s. 196. jenes war also ein volksmäsziger gebrauch. dazu wol eigentlich hausgalgen, 16. jahrh.: da er (Haman, s. Esther 7, 10) an sein liechten hausgalgen .. erhaben ward. Mathesius Luther 26a, der galgen ist von Haman selbst errichtet, freilich nicht für ihn selbst. II@2@oo) damit berühren könnte sich folg.: (einem) einen galgen ans haus malen, gleich einen pfal für thür (d. i. d'tür) schlagen S. Frank spr. 2, 20a, als drohende rache gegen einen feind (zu dem pfal s. RA. 729). das bedeutete für den hausinhaber: du gehörst an den galgen, vielleicht aber auch: hänge dich selbst. Längere zeit war dieser gebrauch so ausgedehnt, dasz es gedruckte formulare zu kaufen gab, in denen nur der name des betreffenden auszufüllen war, die sog. galgenbriefe, besonders im 15. jahrh. Ähnlich ist eines namen an galgen schlagen Stieler 603, gerichtlich, in contumaciam, statt des mannes selber, s. galgenbrief 1, auch galgenbild. II@33) Auch Christi kreuz hat lange galgen geheiszen. II@3@aa) so schon bei den Gothen: jah undgripun sumana mannê ... ei nêmi galgan is. Marc. 15, 21 (und zwungen einen ... das er im das creuze trüge Luther); saei vili afar mis laistjan, invidai sik silban jah nimai galgan seinana jah laistjai mik. 8, 34 (verleugne sich selbs und neme sein creuz auf sich). ebenso ags. gealga neben rôd f. (eig. rute), beám, altn. galgi neben kross, alts. im Heliand galgo neben crûci, ruoda, bôm, z. b.: thuo man thena godes sunoan thena galgon huof, Crist an that crûci. 5626 (168, 5). nicht anders ahd. und mhd., z. b.: nu helf er imo selben ûfan themo galgen. Otfr. IV, 30, 15 suer sô wolli Cristis wegi volgin, der dragi sus (ebenso) sînen galgin. Diemer ged. 98, 18; (priester) der an dem gotes galgen mit ûf gerachten handen stêt. Heinr. v. Melk priesterleben 263, der gotes galge vom crucifix; alsô Kristus begraben wart bî deme galgen. myst. 1, 216; dô er in allem leide den galgen selbe muose tragen ze Calvarie, dâ er geslagen .... wart an daʒ frône kriuze hôch. Reinfried von Braunschw. 18117. II@3@bb) noch nhd. einzeln, im 16. jh.: wer Christo nachvolgt, der kompt ann galgen. Frank spr. 2, 27a; wer aber Christo nachvolgt ... o der muosz seinem meister noch (nôch, nach) ann galgen. 28a. auch mit kreuz im gen. verbunden: die gleubigen, das ist die ... an den galgen des creuzs und todts als an die einig arznei des lebens glauben. 57b; am galgen des creuzes. Ringwald betb. X 7a; (Christus) is in deser provincie geboeren, an ein galge des cruces gehangen. Arn. v. Harf pilg. 151, 5, s. auch im brem. wb. 2, 478 aus Renner. auch diesz schon mhd.: ich stân hie bleich, bluotvar und minneklich, als ich stuond an dem hôhen galgen des kriuzes. Seuse ewige weish., Wack. leseb. (1859) 1036, 25, vgl. Scherz 466. II@3@cc) das galgen tragen erscheint auch als verwünschung: ei das du must den galgen tragen! fastn. sp. 50, 1; das könnte wol an das kreuztragen Christi sich anlehnen, das man so vielfach bildlich sah, auch nachgeahmt in wirklichkeit als auferlegte kirchenstrafe (s. unter kreuz 2, c). oder kam es auch mit dem wirklichen galgen vor? etwa in dorfgemeinden, die einen stehenden galgen nicht hatten? vgl. dorfgalgen, später 'im gegensatz zu einem gemauerten galgen' 2, 1280. II@44) Eigen kurz galgen selbst als schimpfwort, wie sonst galgenschwengel u. ä.: der schlosser Swingenhamer ... ain poser henkmesziger galk. Beheim Wiener 14, 8; Grünspamlein, diser mörder ... der pos diep und henkmeszig galk. 275, 4. noch bei Dähnert 141a nd. du galge, wie galgendeef, galgenschelm, 'scheltworte auf einen erzschelm und dieb'; dat mott en legen galgen west syn, de afkat (advocat). Sackmanns pred. 1864 s. 34. vgl. galgenast. II@55) Galgen in noch anderm gebrauche. II@5@aa) der galgen eines schöpfbrunnens (s.galgbrunn), tolleno, 'der das gewicht auf einem ende heben hilft' Frisch 1, 314a, schon ahd. (s. u. b), in einrichtung und gestalt gleich dem schnellgalgen (s. 1, c und unter galgbrunn 3): drei stucke zu eim galgen zum born. Frankfurter baumeisterb. v. 1433, zu eim galgen uber ein born das. v. 1435 (Lexer 1, 727), zu den drei stucken s. unter 2, a, wobei freilich zu fragen übrig bleibt, da nur zwei stücke, bäume zum schöpfgalgen nötig scheinen. nach Schmid schwäb. wb. 218 müszten auch brunnen, deren eimer an einem querbalken auf zwei stützen hängt, galtbrunnen, d. h. galgbrunnen heiszen, nach den galgen dieser form. Noch Stieler 603 brunngalgen, jugum putei, Ludwig 684 galgen über einen brunnen, the gallows of a well, Steinbach 1, 537 schwänggalgen tolleno. II@5@bb) so im alten salzwesen, bei solquellen: unum putatorium integrum, quod vulgariter dicitur galgo. Schmeller 2, 39 aus einer urk. von 798, zum aufschöpfen der sole in Reichenhalt, s. ebend. aus dem 12. jahrh. und weiter galge, waʒʒergalge in gleichem dienste, in der bed. ausgedehnt auf den ganzen solbrunnen im betriebe; jenes putatorium ist genauer putiatorium (zu puteus), wie Frisch aus Hund beibringt. derselbe gibt 'galgen in den salzkoten, ein gerüste über dem eingang der salzstätten, worauf man salz oder holz legt', also mit vergessen der urspr. bed., wol in folge fortgeschrittener kunst des betriebes. II@5@cc) im gewerbsleben von galgenähnlichen werkstücken, z. b. der galgen an einer presse Ludwig 684, d. h. der deckelstuhl (s. d.) der buchdruckerpresse, vgl. Adelung; am webstuhl 'kamm, galgen, tritt, gewicht, rollen, wellbaum, sitz' Garzoni 566a, genaueres bei Tobler 211b, die weblade wird dran aufgehängt, vgl. galgenholz 2; ähnlich das. ein querbalken im dachstuhle zum anlegen der heuleiter; bei lichtziehern ein gerüst zum aufhängen der dochte, bei den reepschlägern zum drehen starker duchte (schnuren), auf schiffen zum anhängen der schaluppe, auf kauffahrern der glockenstuhl, u. ä.; beim kochen von zwetschenmus ein groszes holz in form eines kniegalgens zum rühren des kochenden muses, in Thüringen; bei tischlern, schustern ein galgenähnliches gestell zum anhängen einer lampe; am pferdezaum, s. galgenmundstück; schweiz. ein hosenträger Stalder 1, 415, auch luxemb. Gangler 162; bair. das öhr am knopfe Schm.2 1, 902.
26984 Zeichen · 701 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    galgenstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    galgen stm. s. galgan.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Galgen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Galgen , des -s, plur. ut nom. sing. ein senkrecht stehender Pfahl mit einem Querholze, besonders so fern dieses Wer…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Galgen

    Goethe-Wörterbuch

    Galgen Holzgerüst zum Vollzug der Todesstrafe durch Erhängen Eine Brüderschaft führt ihn [ den in der Osterwoche zu begn…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Galgen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Galgen (althochd. galgo , ursprünglich soviel wie Baumast), Vorrichtung zur Vollziehung der Todesstrafe mittels des Henk…

  5. modern
    Dialekt
    Galgen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Galge n [Kàlkə S. O. bis sü. v. Co. ; Kàlja Dü. ; Kàljə Mütt. Bf. U. W. ] m. 1. Galgen. Du kumms t noch an d e r G.! Do …

  6. Sprichwörter
    Galgen

    Wander (Sprichwörter)

    Galgen 1. An den Galgen der Leib, und die Seele hole wer will, sagt Käsbier. Holl. : Het lijf der galg, en de ziel denge…

  7. Spezial
    Galgen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gal|gen m. (-s,-) furcia (-ces) f. , patibul (-ui) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit galgen

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Zerlegung von galgen 2 Komponenten

gal+gen

galgen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

galgen‑ als Erstglied (30 von 266)

Galgenberg

SHW

Galgen-berg Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenbiest

SHW

Galgen-biest Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenbos

SHW

Galgen-bos Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenbube

SHW

Galgen-bube Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenbusch

SHW

Galgen-busch Band 2, Spalte 1061-1062

Galgengasse

SHW

Galgen-gasse Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenholz

SHW

Galgen-holz Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenjoch

SHW

Galgen-joch Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenkopf

SHW

Galgen-kopf Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenlache

SHW

Galgen-lache Band 2, Spalte 1061-1062

Galgennagel

SHW

Galgen-nagel Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenplatz

SHW

Galgen-platz Band 2, Spalte 1061-1062

Galgenvogel

SHW

Galgen-vogel Band 2, Spalte 1061-1062

galgenaas

DWB

galgen·aas

galgenaas , n. wie galgenvogel u. ä., nl. galghenaes furcifer Kil. : galgenasz, rabenfuter. Garg. 47 a ( Sch. 74).

Galgenacker

PfWB

galgen·acker

Galgen-acker m. : 'Acker am Galgen', FlN, meist in der amtl. Form Galgenacker [ RO-Semb Rockhs KB-Orb Zell ]; In den Galgenäckern [ KB-Mauch…

galgenambosz

DWB

galgen·ambosz

galgenambosz , m. wie hornambosz ( s. d. ), mit einem an einen galgen erinnernden gestelle, blech darauf rund zu hämmern.

galgen als Zweitglied (9 von 9)

dorfgalgen

DWB

dorf·galgen

dorfgalgen , m. furca villatica Stieler 603 . besteht aus zwei oder drei starken seulen, oben mit querbalken verbunden, im gegensatz zu eine…

kniegalgen

DWB

knie·galgen

kniegalgen , m. einfacher galgen, eine säule mit einem arm die ein knie bilden. Campe aus J. Paul : hinter dem gebüsche ersäuft sich einer i…

Regimentsgalgen

DRW

regiments·galgen

Regimentsgalgen, m. zur Hinrichtung für verurteilte Soldaten aufgestellter Galgen vgl. Landgalgen ein verstendiger oberster lesset auch kein…

Schnabelgalgen

DRW

schnabel·galgen

Schnabelgalgen, m. ein aus Pfosten und Querholz gebildeter Galgen, Kniegalgen bdv.: Schnappgalgen Sachhinweis: v.Amira,Todesstrafen 90 das i…

schnappgalgen

DWB

schnapp·galgen

schnappgalgen , m. schnellgalgen, an welchem verbrecher schnell in die höhe gezogen und wieder herabgelassen werden; einst zur hinrichtung v…

schnellgalgen

DWB

schnell·galgen

schnellgalgen , m. galgen, mit dem einer geschnellt, gewippt wird, eculeus, ein snelle - galgen Dief. 194 b , schnell- sive wippgalgen, toll…

soldatengalgen

DWB

soldaten·galgen

soldatengalgen , m. zur hinrichtung der deserteure, er hat nach Adelung nur eine säule und einen querbalken. auch feld-, quartiergalgen. Hor…

sperrgalgen

DWB

sperr·galgen

sperrgalgen , m. patibulum, crux, in qua passis manibus quis suspenditur. Scherz-Oberlin 1533 , spergalge, spergalgen, eculeus ( equuleus, e…

wippgalgen

DWB

wipp·galgen

wippgalgen , m. hebelförmiger, beweglicher galgen, s. 1 wippe 3 und wippen 3 b, vgl. schnellgalgen , wippgalgen forca da strappacorda Kramer…