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topf

ahd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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27 in 16 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

topf m.

Bd. 21, Sp. 836
topf, m. 'kreisel' ist ein in den westlichen maa. des niederd. und hochd. sprachgebietes gebräuchlicher ausdruck, der auch in der höheren literatursprache des mittelalters verwendung gefunden hat. die herkunft der bezeichnung ist von der gelehrten wortforschung des 18. und 19. jhs. vielfach unrichtig beurteilt worden; vgl. 1topf sp. 815 und topfen sp. 844. vor der verbreitung des ostmd. gebrauches der substantivbildung gerade zur gefäszbezeichnung auch im westen durch die nhd. schriftsprache ist der name des kreisels gewisz ganz allgemein als der kegelförmige 'zapfen' verstanden worden, der auch sonst mitunter dopp, topf genannt wird; vgl. 1topf II 1 sp. 819. dasz die bezeichnung des kreisels theilweise heute noch als eine benennung mit dem wort empfunden wird, das eigentlich die 'berührung' ausdrückt, geht hervor aus dem erscheinen neben der form topf auch der lautung tupf in der bedeutung 'kreisel' auf elsäsz. boden nach Martin-Lienhart 2, 703. aber diese auffassung des namens beruht doch erst auf der umdeutung eines lehnwortes aus dem franz. als ursprüngliche namengebung ist die bezeichnung des frei sich drehenden spitzkeiles mit dem worte, das sonst den sich einsenkenden zapfen bezeichnet, schon an sich wenig wahrscheinlich, und nichthochd. formen mit hartem dentalanlaut weisen auf den zugrunde liegenden gebrauch eines stammverschiedenen wortes zur benennung des kreisels: im niederl. erscheint neben dop auch top v. Dale groot woordenb. 1786, auch im spätags. und mittelengl. gilt top Skeat 654. besonders aber sind im franz. bildungen mit hartem anlaut weit verbreitet. allgemein verwendet werden franz. toupie 'kreisel' und toupiller 'sich drehen wie ein kreisel' Hatzfeld-Darmesteter 2167, und in entsprechender bedeutung begegnen bereits altfr. topet und topier Godefroy 7, 746. auf franz. boden hat sich die bezeichnung entwickelt aus dem gebrauch von altniederfr. topp 'spitze' zur benennung auch des zugespitzten kleinen holzkeiles, der als kreisel verwendet wird. aus dem franz., wo die abgeleiteten bildungen noch heute schriftsprachliche geltung haben, ist auch das gleichbedeutende grundwort einerseits ins engl. und anderseits ins niederl. gedrungen. im mittel- und rheinfr., wohin der ausdruck nach abschlusz der hochd. verschiebung zur affricata des harten dentalanlautes gelangte, muszte dieser durch den entsprechenden weichen ersetzt werden, und der name ist dann hier mit dem worte zusammengefallen, das auch den sich einsenkenden zapfen bezeichnet; dasz der gebrauch von dop als 'kreisel' auch im westmd. auf einer entlehnung aus dem franz. beruht, ist schon von den sammlern des moselfr. wortschatzes hervorgehoben worden: Follmann lothr. 96; luxemb. wb. 54; siebenb. sächs. wb. 2, 59. s. ferner Weitz Aachen 35; Schmitz Eifel 1, 223; Vilmar kurhess. 72; Kehrein nassau. 114. im mittelfr. wird auch das deminutiv depchen oft gebraucht, im rheinfr. die adjectivableitung doppich 'im kreise' Autenrieth pfälz. 33; auch substantiviert erscheint hier der doppich als 'der kreisel', ebenso im oberhess. Crecelius 1, 282 und im nassau. Kehrein. aus dem mittel- und rheinfr. ist dop 'kreisel' in das angrenzende niederl. und westfäl. gedrungen: woordenb. der nederl. taal 3 ii 3137; Woeste 54; Strodtmann 336. noch vor dem abschluss der pf-verschiebung gelangte der ausdruck auch in die benachbarten hochd. maa.: dopf gilt auch noch im westthür. Regel 174; Hertel 245; topf im elsäsz. und schwäb. Martin-Lienhart 2, 703; Fischer 2, 265; unweit von der alem. sprachgrenze auch im bair. Schmeller 12, 614; auf schweiz. boden noch im Aargau Hunziker 55. in den ostniederd. und ostmd. maa., dann auf dem hauptgebiete des bair.-österr. und auch, wie von Staub-Tobler 1, 45 betont wird, des schweiz. fand die von haus aus nordfranz. bezeichnung keine aufnahme mehr.in schriftlicher überlieferung erscheint, schon von hss. des 10. und 11. jhs. festgehalten, als gl. zu Vergils 'turbo' (Äneis 7, 378) dop, doch (entstellt aus doph) und topf 2, 711, 4; 726, 75; 660, 2 Steinmeyer-Sievers; auch in den Salomonsgll. begegnet 'turbo' toph, in bair. österr. hss. mitunter entstellt in topho und stof 4, 105, 31 ff.; in Heinrichs summar wird 'trochus' topf verzeichnet 3, 170, 1 f.; 211, 66. die beiden übersetzungen finden sich auch in spätmittelalterl. vocabularen: gloss. 602 a; 598 c; nov. gloss. 372 a Diefenbach; dann in den frühnhd. wbb. von fränk. verfassern wie Alberus (1540) 95; (1591) 474; Garth (1657) 823; Pomey (1720) 576; von alem. wie Dasypodius (1537) E E 6b Maaler (1561) 91; Golius (1585) 288; Frischlin (1591) 474; Calepinus undec. (1598) 1495; Schönsleder (1647) L 6; Dentzler (1716) 827; Weismann (1725) 2, 410. im mittelalter ist das wort vielfach literarisch verwendet worden, auch in denkmälern höfischer kunst, z. b. von Wolfram, Konrad v. Würzburg, Ulrich v. Türheim, Enenkel, Heinrich v. Neustadt; vgl. mhd. wb. 3, 48; Lexer 2, 1462 f.; Verwijs-Verdam 2, 305. es ist dann noch in den dichtungen des 16. jhs. nicht selten z. b. von Hans Sachs, Spreng, Fischart. aber die bezeichnung, die nicht dem seit dem ausgang des mittelalters maszgebenden ostmd. wortschatz angehört, ist auch in die nhd. schrift- und umgangssprache nicht aufgenommen worden; sie wird in den wbb. des 18. und 19. jhs., die sich nach der obersächs. norm richten, ausdrücklich als mundartlich, fränk. und oberd. gekennzeichnet, so von Steinbach 2, 823; Frisch 2, 377; Adelung 4, 629; Campe 4, 850. nur in denkmälern von stark mundartlicher färbung wird der ausdruck noch gelegentlich literarisch gebraucht: so fabeliert z. b. H. Lindenborn von der allegorischen verwandlung eines ratsherrn in einen topf 'kreisel' in seinem 'Diogenes' (Cöln 1742) 2, 393; Mörike im Stuttgarter Hutzelmännlein berichtet: bei uns im Schwabenland heiszt so ein topf aus holz gemeinhin eine habergeis erz. 131. — mundartliche und schriftsprachliche synonyme für den 'kreisel' siehe bei Kretschmer wortgeogr. 27; J. v. Zingerle das deutsche kinderspiel im ma. 28; Rochholz alem. kinderlied u. kinderspiel 419 f. 11) das wort bezeichnet das spielgerät, dessen einfachste form ein kleines zugespitztes, geschnitztes oder gedrehtes holzstück ist. darnach heiszt in der älteren naturbeschreibung auch die 'meermuschel' in form eines gedrehten zapfens entsprechend ihren lat. namen 'turbo, trochus' von irer gestalt, so sich vergleicht dem instrument, mit welchem die knaben spielen ... ein meerdopff, ein dopffechter strauchschneck; ... solchen döpffen werden auch hinzu gesetzt etliche andere gestalten der straubschnecklin Gesner Forer fischbuch 142 -143. auch die menschliche figur wird mitunter mit der zapfengestalt des kreisels verglichen: gedreit ewei en dopp heiszt 'schöngewachsen' luxemb. wb.; doch auch ein dickes, rundes frauenzimmer ist ein dopp siebenb.-sächs. wb.; im elsäsz. ist eine 'starke person' ein topf, eine kleine person auch ein tupf Martin-Lienhart. oft wird mit dem wort gerade die gröszere form des hohlkreisels bezeichnet, z. b. im westfäl. Woeste. er heiszt nach dem geräusch, das er verursacht, auch bröldopp Weitz Aachen; brummdobbch Crecelius oberhess. ebenso gilt aber auch die bezeichnung von der kleineren form, die aus einer kleinen kugel oder einem knopf mit durchgestecktem hölzchen als fusz besteht. ein kreisel solcher art wird schon in einer handschrift des 10. jhs. von einem commentator der angeführten Vergilgl. beschrieben als 'in modum factus globi rotundus'; er ist besonders als stubenspielzeug im winter beliebt, z. b. in Schwaben, wie Fischer hervorhebt, und heiszt nach dem durchgesteckten hölzchen niederd. auch pinndop Strodtmann, mittel- und rheinfr. dildap, dillendap luxemb. wb.; dilldopp Vilmar; dilldoppich Crecelius. 22) das wort bezeichnet das spielgerät im allgemeinen. man sagt mit dem topff spielen Alberus; Golius; Comenius; Duez; auch dopff spilen Schönsleder. mittelalterliche spruchweisheit empfiehlt an stelle des verhängnisvollen würfelns das harmlose spiel mit dem kreisel: nim einen topf vür würfelspil, wurfzabel soltu vliehen Cato 96 Zarncke. der gröszere zapfenförmige kreisel wird im freien bewegt, oft gerad auf dem eise und heiszt dann auch z. b. im westfäl. îsdop Woeste Kuhns zs. 9, 71; im elsäsz. istopf u. -tupf Martin - Lienhart. er wird mit der peitsche herumgetrieben und heiszt daher auch driifdop Weitz Aachen. sô daz sich ûf dem îse ein topf mit geiselslac versûmet hæte jüng. Titurel 1642 Hahn; ez gewan nie topfe von geiseln solhen umbeswanc als sî mich âne mînen danc mit slegen umb und umbe treip böse frau 692 Schröder; hie helt diu geisel, dort der topf, lâtz kint in umbe trîben Wolfram Parzifal 150, 16; wann sie den topff lang hin und wider umbtreiben auff dem boden nider Spreng Ilias 140 a; ein topff, wie die buben (herum)treiben Weismann lex. bipart. 1, 624 u. 628; den topf hauen luxemb. wb.; ich bin so wol geplagt als ein kreusel oder topff, den ein knab herumb peitscht Corvinus fons lat. 925; den topf laufen machen Follmann; Martin-Lienhart; den topff umbdrehen Pomey 576; nehmt den topf zur hand, und dreht ihn vor der thür des saals im oehrn Mörike erz. 129. der kleine kreisel wird mit der hand gedreht und ausgeworfen und heiszt daher im elsäsz. auch werftopf, schmisstopf Martin-Lienhart. man sagt den topff werfen nov. gloss. 372b Diefenbach; der dopp awerpe Weitz Aachen. 33) mit dem sich drehenden kreisel wird z. b. der tanzende mensch verglichen, dann der taumelnde, der einen schlag auf den kopf bekommen hat, auch der schwindelnde kopf des betrunkenen: da man einander im welschen tantz an schamigen orten fasset und wie ein getriebener topff herummer haspelt und wirbelt Prätorius katzenveite K 8 a; er sluoc in vaste ûf den kopf, daz von geiseln nie kein topf alsô vaste umbe gelief Ulr. v. Türheim Willehalm 113 b Lexer; ich wil dich schlagen umb den kopf, das du umblaufest als ein topf fastnachtspiele 194, 18 Keller sî sluoc ze zwein hundert drumen daz dehsschît über mînen kopf, daz ich gie umbe als ein topf böse frau 318 Schröder; daz er sich drâte als ein topf Heinr. v. Neustadt Apollonius 19 485 Singer; daz er begunde zwirben al umbe und umbe sam ein topf Konr. v. Würzburg Otte 149 Lambel; daz er ûf dem anger vor mir sweibelt als ein topf minnes. 3, 240b Hagen; das sie umbwirbelt wie ein topff Spreng Ilias 270 a; dasz er umbdaumelt wie ein topff Hans Sachs 17, 521 Keller-Götze; wann ringe wein trinck ich nicht gern, sonder die starckn dasz mir der kopff darvon umbtrendel wie ein topff 15, 74; ti kOebff so schwintaln wie ti töbff Fischart geschichtsklitterung 51 neudr. 44) auch sonst wird mit der bewegung des kreisels die menschliche regsamkeit verglichen; man sagt im lothring. lâfen eweï en dopp; er geat weï'n däppchen 'er arbeitet flott'; e mädchen weï en dopp 'ist ein flinkes, geschicktes mädchen' Follmann; den dapp gêt em heiszt mit beziehung auf den vor aufregung schwindelnden kopf 'er ist in angst' luxemb. wb.; en âlen dopp ist 'ein flinker, tüchtiger bursche' ebenda. im thür. ist dopf die 'gewandte durchtriebene person', eine 'schelmische hexe', döpfchen ein 'loses mädchen' Regel, Hertel. doch auch von einem ungeschickten menschen, der wie der kreisel überall anrennt, sagt man im hess. er dormelte herum wie ein dilldop, und 'der täppische, linkische mensch' selbst heiszt hier dilldopp Vilmar.
11388 Zeichen · 218 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    topfst. M. (a?, i?)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    topf , st. M. (a?, i?) nhd. Kreisel, Spielreifen ne. top (N.) (2) ÜG.: lat. genus rotae Gl, trochus Gl, turbo Gl Q.: Gl …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TOPFstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    TOPF stm. kreißel. Graff 5,385. Frisch 2,377. b. vgl. tief und touf. — hie helt diu geisel, dort der topf: lâtʒ kint in …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Topf

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Der Topf , des -es, plur. die -Töpfe, ein Wort, welches den Begriff der Erhabenheit, der erhabenen Ründe und des Gipf…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Topf

    Goethe-Wörterbuch

    Topf [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    Topf

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Topf Band 3, Spalte 3,1860

  6. Sprichwörter
    Topf

    Wander (Sprichwörter)

    Topf 1. A kuscherer Topp ün a kuscherer Löffel is kuscher, ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Kuscher heisst, was nach den jüdi…

  7. Spezial
    Topf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Topf m. (-[e]s, Töpfe) 1 ola (oles) f. 2 (Kochgefäß) fana (fanes) f. 3 (tiefes Gefäß) boché (bocá) m. ✒ jeder Topf finde…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit topf

210 Bildungen · 132 Erstglied · 77 Zweitglied · 1 Ableitungen

topf‑ als Erstglied (30 von 132)

Topf I

Idiotikon

Topf I Band 13, Spalte 977 Topf I 13,977

Topf II

Idiotikon

Topf II Band 13, Spalte 978 Topf II 13,978

topfartig

DWB

topf·artig

topfartig , adj. : des topfartig geschlossenen runden männerhutes Riehl naturgesch. des volkes 3, 28 . —

topfasche

DWB

topf·asche

topfasche , f. , mitunter gebraucht für potasche Jacobsson 4, 415 ; Campe 4, 850 . —

topfauster

DWB

topf·auster

topfauster , f. , die ' napfmuschel oder napfschnecke ', ' patella ' Campe 4, 850 ; Krünitz 186, 101 . —

topfbaum

DWB

topf·baum

topfbaum , m. , ' lecythis ollaria ' ; besonders der grosze topfbaum ' l. maior ' in Südamerika hat eine gefäszartige fruchtkapsel, die von …

topfberg

DWB

topf·berg

topfberg , m. , wird scherzhaft von Göthe der hochgelegene töpfenmarkt in Weimar genannt, wo Herders haus stand: den alten auf dem topfberge…

topfbild

DWB

topf·bild

topfbild , n. , ' gefäszmalerei ': herkulanische topfbilder Jean Paul 20-23, 249 . —

topfbinder

DWB

topf·binder

topfbinder , m. , heiszt z. b. in Weimar der ' kesselflicker ' : seit alter zeit waren es vielfach herumziehende leute, die sich gewerbsmäsz…

topfboden

DWB

topf·boden

topfboden , m. : ( eine ) thonscheibe, die man unter umständen aus einem alten topfboden brach K. v. d. Steinen naturvölker Zentralbras. 238…

topfbraten

DWB

topf·braten

topfbraten , m. : im ostthür. wie töpfenbraten im westthür. ' herz, schlund und niere des schweines, mit dem kesselfleisch gekocht ' Hertel …

topfbrett

DWB

topf·brett

topfbrett , m. , bezeichnet im ostmd. wie töpfenbrett im westmd. das brett in der küche für kochgeschirre Müller-Fraureuth sächs.-erzgeb. 1,…

topfbrettlein

DWB

topfbrett·lein

topfbrettlein , n. : sie hat ein gutt toppbretel sagt man im schles. von einem vollbusigen frauenzimmer Weinhold 99 . —

topfbruder

DWB

topf·bruder

topfbruder , m. = topffreund: was aber judasgesellen, und leusefreund. und töpfbrüder und ungehorsame kinder sein Mathesius fastenpredigten …

topfdeckel

DWB

topf·deckel

topfdeckel , m. : mit den topfdeckeln zu klappern C. Viebig das schlafende heer 1, 198 ; bildlich: so wird gott die suchenden schon noch ein…

topfeben

DWB

topf·eben

topfeben , adj. , in der bedeutung ' ganz eben, genau wagrecht ' ist im oberd. südwesten gebräuchlich. die zusammensetzung ist verschieden g…

topfëht

Lexer

topf·eht

topfëht adj. topfete milch, milch mit topfen Germ. 9,199.

topfen

DWB

doppe dopfe topfen , m. das käsige der milch, die matte, der quark der sich oben ansetzt und die molke bedeckt. topfen episerum Voc. v. 1445…

topfenkäse

DWB

topfen·kaese

topfenkäse , m. , wird als bezeichnung des aus milchquark zubereiteten käses auch in der höheren umgangssprache der rheingegenden verwendet,…

Topfenkrämer

DRW

Topfenkrämer, Topfeskrämer, m. (fahrender) Händler von Töpfen (I), Kannen uä. bdv.: Kannenkrämer, Töpfenträger es soll der gasthausmeister k…

topf als Zweitglied (30 von 77)

Eintopf

RDWB1

Eintopf m густой суп - блюдо, объединяющее первое и второе

Rumtopf

RDWB1

Rumtopf m фрукты, настоенные в роме с сахаром

Sauertopf

RDWB1

Sauertopf m übertr. er ist ein richtiger ~ - от него мухи с потолка падают идиом. , разг. , он настоящий зануда

Áschentópf

Adelung

aschen·topf

Der Áschentópf , des -es, plur. die -töpfe, wie Aschenkrug, doch nur in der niedrigen Sprechart.

brummtopf

DWB

brumm·topf

brummtopf , m. was brummkreisel, dann auch ein brummiger, sauertöpfischer mensch: alter brummtopf. Fr. Müller 3, 45 .

buttertopf

DWB

butter·topf

buttertopf , m. olla servando butyro: ja dem gemeinen sprichworte nach stunden bei ihnen alle buttertöpfe offen. westf. Robinson 216, sie ga…

erdentopf

KöblerMhd

erden·topf

erdentopf , st. M. nhd. „Erdentopf“, irdener Topf Q.: Voc (Anfang 15. Jh.) E.: s. erde, topf (1) W.: nhd. Erdentopf, M., „Erdentopf“, irdene…

farbentopf

DWB

farben·topf

farbentopf , m. testa pigmentaria: ihr habt zu dem gemählde einen guten farbentopf gewählt. Göthe ...

fischtopf

DWB

fisch·topf

fischtopf , m. durchlöcherter topf, worin man kleine fische lebendig erhält.

fleischtopf

DWB

fleisch·topf

fleischtopf , m. olla carni coquendae facta: sich nach den ägyptischen fleischtöpfen, nach dem wolleben sehnen; da wir bei den fleischtöpfen…

Fǖrtopf

Idiotikon

Fǖrtopf Band 13, Spalte 978 Fǖrtopf 13,978

geldtopf

DWB

geld·topf

geldtopf , m. olla denariorum Stieler 2295 : der kerl war schlau, als er den geldtopf fand, erkauft er sich das herrschaftliche land. Hagedo…

glück(s)topf

DWB

glueck·stopf

glück(s)topf , m. , dasselbe wie 1 glückshafen, wozu es die ursprüngliche md. und norddt., dann allgemeine schriftsprachliche entsprechung i…

Hafen (Topf)

Wander

hafen·topf

Hafen (Topf) Hafen (Topf). 1. Alte Häffen brechen vom reiben vnd purgiren. – Lehmann, 8, 27. 2. Alter Hafen bricht vom Reiben. 3. An alten h…

henkeltopf

DWB

henkel·topf

henkeltopf , m. topf mit einem henkel oder mit henkeln: hänkeltopf, asellus Steinbach 2, 823 ; ( der alte ) tragend den bunten, mächtigen he…

honigtopf

DWB

honig·topf

honigtopf , m. topf worin honig bewahrt wird: honigtopf olla mellaria Stieler 2295 ; ( eine fliege, die ) von einem honigtopfe weggetrieben …

johannistopf

DWB

johanni·stopf

johannistopf , m. ein in der Johannisnacht mit blumen angefüllter und mit lichtern besteckter topf, als belustigung für kinder. Adelung.

Ableitungen von topf (1 von 1)

topf(e)

DWB

topf(e) , dopp(e) als ausdruck für die dem gebrauch der substantivbildung zu grunde liegenden begriffe ' einsenkung, berührung, punkt ' vgl.…