DWB
scherb·ecken
scherbecken , n. pelvis tonsoria, concha, labrum Henisch 228 , mhd. scherbeck Lexer mhd. handwb. nachtr. 359 ( invent. aus dem j. 1504), mnd…
PfWB
Scher-becks , Scher-brücke s. Scher(en)becks , -brücke ;
RhWB
scher·beienmuesche
Scherbeien-müsche = Meise s. Schar-.
DWB
scherb·eisen
scherbeisen , n. eisen, messer zum scherben ( vgl. das. ). Lexer 216 .
SHW
Scherbel-gelürch (Nachtrag) Band 6, Spalte 1095-1096
RhWB
scherbel·apotheke
Scherbel-apotheke širwəlabədēkə Siegld-Siegen f.: im Spr. zu Nikolaus: Klos, wo kommsde her? Sewe Meile hennerm Mond us der Sch.
RhWB
scherbel·bodem
Scherbel-bodem šīă(r)bəlbōdəm Bitb-NWeis m.: Schieferboden.
RhWB
scherb·elding
Scherbel-ding ši·r.wəltsteŋk Sol . n.: fehlerhaftes D.
DWB
scherbe·lesen
scherbelesen , n. auflesen der scherben: zerbrach einmal eine schöne schal' und wollte schier verzweifeln ... erst rast' ich aus, dann weint…
RhWB
scherb·elfeld
Scherbel-feld še·r.vələ- Sieg-Siegbg n.: Acker hinter dem Nordfriedhof in der Aulgasse, mit Resten der ehemaligen Siegburger Töpferei.
RhWB
scherbel·gasse
Scherbel-gasse ši·r.bəl- Saarl-Stdt f.: Töpfergasse,
RhWB
scherbel·guppen
Scherbel-guppen Merz-Saarhölzb m.: Schutthaufen.
RhWB
scherbel·haeuschen
Scherbel-häus-chen ši·r.vələ- Ahrw-Remag n.: scherzh. das römisch-fränkische Museum der Stadt.
RhWB
scherbelig Adj.: 1. a. -e·r.v- scherbenartig, muschelig Köln-Stdt ; en hot alles kraus on schīrbelig geschlohn zu Scherben Trier-Mehring . —…
RhWB
Scherbel-kätt (-katharina) šīăbələ- Wittl n.: im Neckr. hinter einem Fastnachtsnarren: Hiringsnos, botz dei Nos (Nase), räderäde rätt, Sch.,…
RhWB
scherbel·karre
Scherbel-karre še·r.vəltskā:r MüEif f.: scherzh. der Wagen des durchs Land fahrenden Händlers mit Porzellan udgl.
RhWB
scherbel·kraemer
Scherbel-krämer ši·r.wəl- Saarl-Berus m.: verächtl. der nur wertloses Zeug besitzt.
DWB
scherbel·kuchen
scherbelkuchen , m. aschkuchen, der in einer irdenen, zackigen form gebacken ist. Albrecht 199 a .
DWB
scherbellenkopf , m. , niederd. scherbellenkop, auch schabellenkop, larve, maske, fratzengesicht, wie sie knaben am Martini-abend zu mummere…
PfWB
scherbel·maul
Scherbel-maul n. : ' Mund mit Zahnstümpfen und -lücken '. Die horre alt Scheʳwelmaul [ KL-Fischb ].
Pfeifer_etym
scherb·eln
scherbeln Vb. md. berlin. ‘ausgelassen tanzen’. Herkunft unbekannt. Zu verbinden mit (bair. öst.) scherfeln (mit den Füßen) ‘schleifen, scha…
PfWB
scherbeln 1 schw. : 1. 'tanzen', scheʳwele [Zweibr ( Wilms Alph. 48) Kaislt]. — 2. a. 'gehen, wandern'. Ich kärchel un schärwel gemietlich d…
PfWB
scherbeln 2 'hobeln' s. schärbeln ;
RhWB
scherbel·nest
Scherbel-nest -nēăs Siegld n.: gern schimpfendes Weib.
DWB
scherbel·stein
scherbelstein , m. eine art seifenstein, auch topfstein, pfannenstein, lavetstein, ollaris lapis. Nemnich.
RhWB
scherbel·stueck
Scherbel-stück še·r.vələštøk Sieg-Siegbg n.: -feld.
ElsWB
scherben·bank
Scherbe n bank m. Gestell für Blumentöpfe Str. ‘Was jetz? Es (e Büewel) uff de Scherwebank Fangt do an ze krakehle’ E. Stöber II 125.
DWB
scherben·berg
scherbenberg , m. berg von scherben, der monte testaccio in Rom ( vgl. scherbe 2 gegen ende und 6). Campe.
DWB
scherben·blume
scherbenblume , f. eine in scherben gezogene blume ( vgl. scherbe 4 gegen ende ), topfblume. Campe.
DWB
scherben·duerr
scherbendürr , adj. dürr wie eine scherbe ( vgl. scherbe 5): gantz scherben-dürr bin ich elender mann. Opitz psalmen 44 ( ps. 22, 8 ).