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berg

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

berg m.

Bd. 1, Sp. 1503
berg, m. mons, ahd. perac, mhd. berc, alts. nnl. berg, ags. beorh, beorg, engl. ausgestorben, altn. biarg und berg saxum, rupes, schw. berg, n. bjerg, in den nord. sprachen ist aber das wort neutral. goth. fairguni n., neben bairgahei, was auf ein m. bairgs leiten würde. von dem merkwürdigen verhalt dieser formen untereinander und zu urverwandten wurde sp. 1052 gehandelt. ganz nahe liegt burg, goth. baurgs, ahd. puruc und ags. byrig, das nicht nur urbs, oppidum, sondern auch collis, tumulus ausdrückt, wie byrigean condere, recondere. wurzel von bairgs ist also bairgan condere, munire, tueri und nicht anders ist lat. arx cacumen montis, munimen, urbs und oppidum von arcere abgeleitet, zu arx aber stellt sich goth. alhs, ahd. alah, ags. ealh templum, von ealgian tueri (sp. 199 und gesch. der d. spr. 319); unsre vorfahren sahen im hohen berg, im gebirge die feste, den schutz der gegend, des landes. fairguni war wie πύργος schützender berg und thurm. ob fairguni zugleich den donnerberg bezeichnete und der litt. donnergott Perkunas darauf bezogen wurde, hängt von mythologischen erörterungen ab, die jenen zusammenhang zwischen bairgs, baurgs und fairguni nur bestärken, nicht aufheben können. ausdrücklich behauptet auch das altn. berg die bedeutung von auxilium, bergung und hülfe. Diese entwickelung des wortes berg empfängt volle bestätigung durch das sl. brjeg'' ripa, serb. brjeg collis, ripa, poln. brzeg, böhm. břeh ripa, russ. bereg'' ripa, da sich berg und brjeg verhalten wie gard und grad, Karl und krol, arm und ramo, dorn und tr'n'', das russ. bereg'' ganz dem ahd. perac, pereg gleichkommt. strand und ufer bezeichnen aber die über die flut, an dem wasser sich hebende höhe, das hohe, steile ufer, und an den strand ziehen heiszt erhalten, bergen (s.bergen 1), in den südslavischen dialecten herscht sogar die bedeutung des hügels vor. an brjeg scheinen sich gr. ῥαχία und ῥηγμίν zu schlieszen (doch vgl. brechen), wie an bergen φράγνυμι, φάργνυμι, φράσσω. 11) berg ist gegensatz von thal und ansehnlicher als hügel, das schw. berg mehr als kulle, weniger als fjäll, n. fjeld, altn. fiall, welchem unser fels, ahd. felis begegnet. berg scheint also die mitte zwischen groszem steingebirge, saxum, rupes und bloszem hügel zu halten. oft stehn berg und hügel neben einander: so spricht der herr zu den bergen und hügeln, zu den bechen und talen. Es. 6, 3. 36, 6; sprachen zu den bergen und felsen. offenb. Joh. 6, 16. man pflegt dem berg unten wurzel, schwelle, fusz und rand, oben spitze und gipfel, kopf, hals und rücken beizulegen: am ersten tag des zehenden monds sahen der berge spitzen erfür. 1 Mos. 8, 5; foddert er Mose auf die spitze des bergs. 2 Mos. 19, 20; kompt erauf auf die spitze des bergs. Jos. 15, 8. 22) bergmännisch heiszt berg jede taube erd- oder steinart, die kein erz in sich enthält und losgewonnen wird, oder von selbst abfällt: ein stuf oder handstein, der schön ist, doch one erz, heiszet ir bergleut eigentlich ein berg oder metallische art. Mathesius 27b; also setzt sich das metall an einem könig zu grund des tigels, der berg aber des ertzs bleibt oben schweben und wird zur schlacken. Paracelsus 1, 964b. einige brauchen es neutral: er nam das berg herausz, wuosch es und fand vil bröcklein lauters silbers darin. Münster 1012, wonach es vielleicht richtiger für ein stück zu nehmen ist, das erz enthalten kann oder nicht. man sagt, berge hauen, die berge fortschaffen, zu tage fördern. einem goldne berge versprechen; goldne berge regnen. Bürger 73a; mhd. guldîn berge nemen. Tit. 3244. 33) auch andere erhöhungen und anhäufungen nennt man berge: drohende berge von wellen rauschten daher, wie sonst thürme; im süden hängen berge von wolken; ein berg von leichen deckte das schlachtfeld; berg der aufgewälzten jahre (oben sp. 769); berge von arbeiten, sorgen, hindernissen; berge heiszen die erhabnen stellen unter den fingern in der hand; die jäger nennen das erhabene in der hirschfährte, das die tiefen eindrücke der klauen von einander scheidet, das berglein oder das birgel. 44) in diesem allgemeinen sinne verbindet sich auch berg mit praepositionen, um das höher liegende oder stehende, das hinauf und empor auszudrücken. das schif geht gen berg, zu berge, stromaufwärts, wie zu thal, stromabwärts; der Jordan gieng wider berg. Keisersb. ausg. der juden k; die groszen fisch theten sich under den (schwimmenden) leichnam und erhuoben in zu berg. Aimon F 3; fantasie das ungeheure riesenweib sasz zu berg. Rückert 9; huob seinen schild hoch zuo berg. Fierabr. 6; sein schwanz was ein wenig zuo berg gezogen. f 6; und da der geist fur mir ubergieng, stunden mir die har zu berge an meinem leibe. Hiob 4, 15; wo man vil schweren hört, da gehen einem die haar zu berge. Sirach 27, 15; wenn du hörst, das einer got lestert, so gon dir die har ze berg. Keisersb. sünden des m. 19b; in groszen ängsten war, dasz ihm alle seine haar gen berg giengen. Bocc. 2, 136a; dann all mein har keren sich zu berg. Aimon n 1; disz sind ja harte und schreckliche wort, drüber einem gewislich die har solten gegen berg stehen. Mathesius 150b; welches so greulich wer, dasz eim wilden schwein die haar gen berg solten stehen. bienenk. 174a; o schul! ob welcher den die haar in kaltem schweisz zu berge gehn. Gryphius 2, 9; dem don Kichote aber standen alle haar auf seinem haupt zu berge (los cabellos de la cabeza se le erizaron). Harnisch 215; mir stunden alle haare zu berge. Felsenb. 4, 333; die haare stunden mir zu berge. 2, 497; der schrecken trieb ihm die haare zu berge; ich bitte tausendmal ab, dasz solche lästerungen, wobei mir selbst die haare zu berge stehn, auch nur in der dritten person aus meinem munde gehn. Wieland 4, 170; o gott, ihm stehen vor dem gedanken schon die haar zu berge. 9, 196; die haare stehen mir zu berge, wenn ich euer gnaden so reden höre. 11, 163; dasz mir die haare zu berge standen. Göthe 24, 168; mir graust, der athem stockt, zu berge steigt mein haar. Schiller. das lat. comae steterunt; engl. my hairs stood on end. 55) oft werden berg und thal, berg und wald, berg und grund, berg und aue neben einander genannt: berg und thal kommt nicht zusammen. Simpl. 1, 406; berg und thal kommen nicht zusammen, aber die menschen; je höher berg, je tiefer thal; es war kein berg so hoch, das thal war so niedrig; wenns auf dem berg gereift hat, so ist im thal alles erfroren; dein überkühner mut, mit dem du dich als wie ans pferd gewachsen durch thal und berg, durch flusz und graben schleuderst. Göthe 9, 276; da sich die nacht von berg und thälern hebt. 10, 277; da schleppen nun titanen ohne zahl gar manches schöne berg und thal zusammen. 14, 36; dasz es noch besser sein würde über berg und thäler so zu wandeln. 20, 277; wie er sich durch berg und thäler durchgearbeitet haben mag. 20, 281. durch berg und wald. 21, 32. das ags. firgen bedeutet ein waldgebirg. auf bergen und in gründen. 5 Mos. 1, 7; das land hat berge und awen, die der regen vom himel trenken musz. 11, 11. schatten und dunkel der berge: du sihest die schatten der berge für leute an. richt. 9, 36; berge sind mit seinem schatten bedeckt. ps. 80, 11; und als sie hinab zoch im tunkel des berges. 1 Sam. 15, 20; der berg steigt aus dem thal auf. 66) wir stehen hier am berge; die ochsen stehn am berge; wenn man nach einem beweis des behaupteten fragt, so halten sie am berge und wissen nichts vorzubringen. Lichtenberg 3, 88; dem feigen wird das kleinste hindernis zum berg. Wieland 21, 174. 77) hinterm berge wohnen auch leute; hinter den bergen wohnen auch leute. Simpl. 1, 129; sie thun das maul nicht auf, sondern kriechen zu winkel, halten hinder dem berge, und ziehen die pfeifen ein. Luther 5, 369b; er hält mit seinen sachen hinter dem berge, hält sie geheim; denn so viel brot, als wir bedürfen, wächst hinter jedem berge ja. Gökingk 1, 117. 88) wir bleiben dennoch leider allzu faul und lasz und sind noch nicht mit jenen neun und neunzig gerechten so fern über den berg komen, als sie sich lassen dünken. Luther 4, 435a; denn sie fürchteten sich, und weren lieber über alle berge gewesen. 4, 492b; sprecht nicht hui, ihr seid noch nicht uber den berg. 5, 90a; blieb also schlafend ligen, bisz morndes die sunn über alle berg schein. Tho. Plater 11; bist noch nit über den berg und zaun. Petr. 4a; war über alle berge (plötzlich entflohen). irrg. der liebe 158. Felsenb. 2, 353; ich wünschte über alle berge zu sein. Göthe 26, 23; der winter ist schon über alle berge, fort entflohen. 99) die biblische sprache legt den bergen beben, zittern, hüpfen und jauchzen, der erhabnen natur menschliche empfindung bei: darumb ist der zorn des herrn ergrimmet uber sein volk, und recket seine hand uber sie, und schlegt sie, das die berge beben. Es. 5, 25; die berge zittern fur im und die hügel vergehen. Nahum 1, 5; berge und thal zittern, wenn er heimsucht, solt er denn in dein herz nicht sehen. Sir. 16, 19; und alle berge und insulen wurden bewegt aus iren örtern. offenb. Joh. 6, 14; die wasserströme frolocken und alle berge seien frölich. ps. 98, 8; jauchzet ir himel, ir berge frolocket mit jauchzen, der wald und alle bewme drinnen. Es. 44, 23; die berge hüpfeten wie die lemmer, die hügel wie die jungen schafe. ps. 114, 4. 6. 1010) die vögel wohnen, das vieh weidet auf dem gebirge, und berg bedeutet soviel wie bergweide (Stalder 1, 157): ich traw auf den herrn, wie saget ir denn zu meiner seele, sie sol fliegen wie ein vogel auf ewre berge. ps. 11, 1; ich kenne alles gevögel auf den bergen. 50, 11; dem gevögel auf dem berge und den thieren im lande. Es. 18, 6; denn alle thier im walde sind mein und vieh auf den bergen, da sie bei tausent gehen. ps. 50, 10. 1111) der pl. berge oft, wie montes, = gebirge: auf den bergen wohnt die freiheit; sich in die berge flüchten; die berge warfen schon lange schatten; die berge rauchen; ein seltner vogel oder ammonshorn, wie es der wandrer findet auf den bergen. Schiller 544b; der alte winter, in seiner schwäche, zog sich in rauhe berge zurück. Göthe 12, 52; der abend wiegte schon die erde und an den bergen hieng die nacht. 1, 75. Eine menge von zusammensetzungen mit berg drücken sowol den natürlichen gegensatz zur ebene, als auch die auf dem gebirg wohnenden thiere oder wachsenden kräuter und die verhältnisse des bergbaus aus. einzelne derselben beruhen aber auf ungenauer beobachtung oder ungefüger häufung und es scheint weder möglich noch auch nöthig sie alle namhaft zu machen.
10501 Zeichen · 191 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    bergst. M. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    berg , st. M. (a) nhd. Berg ne. mountain ÜG.: lat. mons MNPs Vw.: s. mallo- Hw.: vgl. as. berg, ahd. berg (1) Q.: MNPs (…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    bergst. M. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    berg , st. M. (a) Vw.: s. berch*

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    bergst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    berg , st. N. (a) nhd. Berg, Felsen Vw.: s. hlað- Hw.: s. bjarg E.: s. germ. *berga-, *bergaz, st. M. (a), Berg, Höhe, S…

  4. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bergst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    berg st. m. , mhd. berc, nhd. berg; as. berg, mnd. mnl. berch; afries. berch, birg; ae. beorg; an. bjarg; vgl. got. bair…

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bergM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    berg , M. Vw.: s. berch (1)

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bêrg

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Bêrg , des -es, plur. die -e, Diminutivum Oberdeutsch Berglein, contr Bergel, Hochdeutsch vulg. Bergelchen. 1. Eigen…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Berg

    Goethe-Wörterbuch

    Berg b- B3,121,1 ChStein 19.11.[76] 1 höhere Erhebung in der Landschaft, öfter für Hochgebirgsgipfel (pl auch für Gebirg…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Berg

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +11 Parallelbelege

    Berg , eine Erhebung des Bodens aus einer tiefer liegenden Fläche von wenigstens 300'. Man unterscheidet bei einem Berge…

  9. modern
    Dialekt
    Berg

    Bayerisches Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    Berg Band 1, Spalte 1,1160

  10. Sprichwörter
    Berg

    Wander (Sprichwörter)

    Berg 1. An die Berge scheint die Sonne zuerst. – Simrock, 9591. 2. Als der Berg aufhörte den Margel zu geben, fand man G…

  11. Spezial
    Berg

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Berg m. (-[e]s,-e) 1 munt (-s) f. 2 (Fels) crëp (-s) m. 3 pl. (Gebirge) munts f.pl. 4 ‹fig› (Haufen, Masse) munt (-s) f.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit berg

1.454 Bildungen · 1.322 Erstglied · 120 Zweitglied · 12 Ableitungen

berg‑ als Erstglied (30 von 1.322)

bergab

SHW

berg-ab Band 1, Spalte 699-700

bergabe

SHW

berg-abe Band 1, Spalte 699-700

bergan

SHW

berg-an Band 1, Spalte 699-700

bergauf

SHW

berg-auf Band 1, Spalte 699-700

bergaufe

SHW

berg-aufe Band 1, Spalte 699-700

bergauße

SHW

berg-auße Band 1, Spalte 699-700

Bergbauer

SHW

Berg-bauer Band 1, Spalte 699-700

bergein

SHW

berg-ein Band 1, Spalte 699-700

Bergesel

SHW

Berg-esel Band 1, Spalte 699-700

Bergfeld

SHW

Berg-feld Band 1, Spalte 699-700

Bergfink

SHW

Berg-fink Band 1, Spalte 699-700

Bergfutter

SHW

Berg-futter Band 1, Spalte 699-700

bergheraus

SHW

berg-heraus Band 1, Spalte 699-700

Bergherbst

SHW

Berg-herbst Band 1, Spalte 699-700

bergherein

SHW

berg-herein Band 1, Spalte 699-700

berghinauf

SHW

berg-hinauf Band 1, Spalte 699-700

berghinaus

SHW

berg-hinaus Band 1, Spalte 699-700

berghinein

SHW

berg-hinein Band 1, Spalte 699-700

Bergknappe

SHW

Berg-knappe Band 1, Spalte 699-700

Bergkorn

SHW

Berg-korn Band 1, Spalte 699-700

Berglage

SHW

Berg-lage Band 1, Spalte 699-700

Bergland

SHW

Berg-land Band 1, Spalte 699-700

berg als Zweitglied (30 von 120)

armberg?

KöblerAhd

*armberg? , st. M. (a?, i?) Hw.: vgl. as. ermberg

hāvelberg

KöblerMnd

*hāvelberg , Sb. nhd. „Havelberg“ Hw.: s. hāvelbergisch E.: s. ON Havelberg

Nȫrenberg

KöblerMnd

*Nȫrenberg , N. nhd. Nürnberg Hw.: s. Nȫrenbergære, nȫrenbergisch E.: s. ON Nürnberg; Herkunft des Vordergliedes ungeklärt, vielleicht von e…

stankberg

KöblerAhd

*stankberg , st. M. (a) Vw.: s. swuoz-

affenberg

DWB

affen·berg

affenberg , m. , was sonst auch narrenberg , gauchsberg, schalksberg genannt wurde, vgl. deutsche myth. s. 649 und im gedicht der spiegel s.…

Allenberg

Wander

allen·berg

Allenberg Er ist aus Allenberg. – Frischbier, II, 39. Von einem, der sich albern gebärdet. Auch: Er ist reif für Allenberg, d.i. für die in …

amberg

DWB

amberg , s. anberg .

anberg

DWB

anberg , m. monticulus, ein anhebender berg, hügel, gebildet wie anhöhe, nnl. aanberg, mnd. amberch: an deme amberge. Reineke 5656. der name…

Annaberg

Wander

anna·berg

Annaberg Annaberg die liebste, Freiberg die grösste, Chemnitz die höchste, Leipzig die beste. Sprichwörter wie diese sind nur eine gewisse Z…

Atzberg

DRW

atz·berg

Atzberg an gemeinen atzbergen 1668 ZSchweizR. 9 (1861) RQ. 74 Faksimile so ein berg allhier im land viertzig küesey haltet, ist er ein atzbe…

Bartūnberg

KöblerAhd

Bartūnberg , st. M. (a)=ON nhd. Appennin ne. Appenin ÜG.: lat. Appenninus Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lsch. lat. Appenninus? E.: s. bart, berg

blocksberg

DWB

block·s·berg

blocksberg , m. Brockelsberg, Brockersberg, Brocken. myth. 1004. 1232; er miethete das alte schlosz, wo der Blocksberg der groszen welt von …

Brandenberg

Wander

branden·berg

Brandenberg Die von Brandenberg und Durstlingen wohnen allzeit in der Hölle. – Fischart, Trunken Gespr. »Der gern gebrannte Wasser (Branntwe…

Brocken (Berg)

Wander

brocken·berg

Brocken (Berg) Brocken (Berg). 1. Du musst selbst auf den Brocken gehen, wenn du willst eine Hexe beschreiben. Hörensagen thut's nicht, es g…

Dalberg

Wander

dal·berg

Dalberg Ist kein Dalberg da? – Wurzbach II, 71; Eiselein, 111. So rief der deutsche Kaiser, wenn er Ritter schlagen wollte; denn allen ander…

ehrenberg

DWB

ehren·berg

ehrenberg , m. honoris fastigium: wer den ehrenberg ersteigt und die leiter nicht nachzieht, dem treten sie leicht die schuhe aus.

eisberg

DWB

eis·berg

eisberg , m. , mons glacialis, das vorhin angeführte altn. jökull. bildlich, rund auf die wälder hatten sich stille eisberge aus wolken gela…

ermberg

AWB

erm·berg

[ ermberg as. st. n. erm-berg: acc. pl. Gl 2,718,20 = Wa 113,15 ( Jh ); zu e- für a- vor r + Kons. vgl. Gallée, As. Gr. § 52 a; vgl. auch af…

feuerberg

DWB

feuer·berg

feuerberg , m. mons ignivomus, feuerspeiender berg: entzückend ists, wann donnernd himmelan des feuerberges wogen sich erheben, auf Napels g…

Flȫtzbêrg

Adelung

floetz·berg

Der Flȫtzbêrg , des -es, plur. die -e, ein Berg, welcher aus Flötzen, d. i. horizontalen Erd- und Steinschichten bestehet, zum Unterschiede …

Fluthbêrg

Adelung

fluth·berg

Der Fluthbêrg , des -es, plur. die -e, im Bergbaue, Berge oder Haufen von geringhaltigen Zwittern, welche in der Fluth, d. i. in dem Abfalle…

Freiberg

Wander

frei·berg

Freiberg Freiberg, Brieg und Brünn machen die Schweden dünn. (S. Brieg.)

Friedberg

Wander

fried·berg

Friedberg Nach Friedberg aufs hohe Schloss reiten. Rührt wahrscheinlich von Konrad von Bemelberg's (genannt der kleine Hess, gest. 1564) Auf…

galgenberg

DWB

galgen·berg

galgenberg , m. berg auf dem sich der galgen, der rabenstein befindet, wie früher jede stadt, die überhaupt berge hatte, einen besasz: der l…

Ableitungen von berg (12 von 12)

bebergen

KöblerMhd

bebergen , st. V. nhd. verbergen Q.: Vät (1275-1300) (FB bebergen) E.: ahd. bibergan* 3, st. V. (3b), „bergen“, verbergen, vermeiden, fernha…

bërge

Lexer

bërge stf. bergung in beinbërge, dietbërge, halsbërge, herbërge, wintbërge.

êrberg

Lexer

êr-berg adj. s. êrbærec.

Geberg

BWB

Geberg Band 2, Spalte 2,280

gebërge

Lexer

ge-bërge stn. s. gebirge.

gebërgen

Lexer

ge-bërgen stv. I, 3. BMZ ohne sichern beleg.

unberg

DWB

unberg , m. , öder berg; gegensatz guter berg. Veith bwb. 62 .

urberg

DWB

-berg , m. , berg der urschöpfung oder urwelt: Indier und Perser reden von diesem urberge der schöpfung, um den die länder, meere und inseln…

Verberg

Meyers

Verberg , Dorf, s. Bockum .

verbergen

DWB

verbergen , verb. occultare. 1 1) ahd. far-, fer-, fir-bërgan, -përkan Graff 3, 172 ; im goth. alts. und in den andern germanischen dialekte…

Verberglich

Campe

Verberglich , adj . u. adv . verborgen werden könnend. Schatz Niederd. Spr. (R.) Davon d. — keit .

verbergung

DWB

verbergung , f. 1 1) das verbergen als handlung, absconsio, occultatio Maaler 414 b : ( Ludwig XI ) deme die verbergung der rathschläg ein p…