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Seil

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Wander
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33 in 25 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Seil

Bd. 3, Sp. 517
Seil Seil (s. Seelken). 1. An einem schwachen (morschen) Seile muss man gelinde (nicht zu stark) ziehen. – Simrock, 9467; Körte, 5524. »Mit eim seil das böss ist vnd schwach, soll man ziehen allgemach.« Bei Tunnicius (737): Mit kranken seilen sal men lyslik trecken. (Funibus utendam parce qui robore cassi.) n.: Man kan ei drage haard med brudet reb. (Bohn I, 387.) Holl.: Aan een krank zeel zal men zachkens trekken. (Bohn I, 296.) – Mit enen cranken repe sal men liselic trecken. (Tunn., 18, 10.) Lat.: Paulatim trahere non forti consule reste. (Loci comm., 120; Sutor, 115; Fallersleben, 514.) 2. Das elfte Seil ist das zehnte Gebot. – Graf, 123, 331. In Bezug auf die Verabreichung des Zehnten galt als Regel, dass derselbe gegeben ward, wo die Frucht sich befand; der zehentberechtigte Herr musste zu den zehentpflichtigen Bauern gehen und sich selbst den Zehent holen. »Kein Mann ist pflichtig«, sagt der Sachsenspiegel (I, 54, 2), »seinen Zins ausserhalb seines Hauses zu geben.« Wo aber dessenungeachtet die Bauern den Zehnten dem Herrn zu Haus und Hof brachten, trat für diese Mühewaltung ein Abzug ein, was durch das obige Sprichwort ausgedrückt wird. 3. Das sail damit man Fraw Warheit aus dem Brunnen zeucht, ist schon lange zerbrochen. – Gruter, III, 14; Lehmann, II, 76, 31; Sailer, 202. 4. Das Seil bricht nicht immer, wo es am dünnsten ist. 5. Das Seil, damit man einen fangt, das muss gedrehet sein. – Lehmann, 91, 25; Eiselein, 566; Simrock, 9468. 6. Das Seil ist noch im Brunnen. Die Gelegenheit ist noch vorhanden, es ist noch nichts versäumt oder versehen. Frz.: La corde est encore au puits. (Kritzinger, 173b.) 7. Der zeucht an einem langen Seil, der auf eins andern Tod wartet. – Chaos, 683; Winckler, VI, 13. 8. Der zieht an einem langen Seil, der wartet auf ein Erbetheil. Holl.: Hij trekt wel aan een zeer lang touw, die wacht, dat iemand sterven zou. (Harrebomée, II, 342a.) 9. Dürre Seile binden nicht. Holl.: Drooge knoopen binden niet wel. (Harrebomée, I, 421a.) 10. Ein dreifach Seil zerreisst nicht leicht. Frz.: Corde triplée est de durée. Lat.: Funiculus triplex difficile rompitur. (Bovill, II, 131.) 11. Einer wirft den andern über das Seil und führt ihn hinter den Ofen. Nach Eiselein (499) kommt diese Redensart bei Geiler vor und ist ohne Zweifel in dem Sinne zu verstehen: Einer wirft dem andern das Seil (s.d. 25) über. 12. Man muss das Seil vor sich drehen und hinter sich gehen wie ein Seiler. 13. Seil aus Sand, wie hält das Band? – Körte, 5523; Simrock, 9466. 14. Vom Seil das härteste End' wird dem Armen zugewendt. Bei Tunnicius (288): Dat hardeste van dem repe doet men dem armen. (Durior ipsa datur misero pars restis egenti.) Holl.: Die weeste hevet dat quaetste van den repe. (Fallersleben, 198.) Lat.: Dispariter funem dives inopsque trahunt. (Reineke, 2, 1034.) – Inops peiorem restis tenet undique partem. 15. Wenn man ein seil zu hart anzeucht, dasselb zerreisst gar gern vnd leicht. – Zinkgref, IV, 347; Chaos, 573. Frz.: Par trop tendre la corde on la rompt. (Kritzinger, 674a.) 16. Wider ein gespanntes Seil ist bös ziehen. n.: Det er ilde nod ramme reeb at drage, thi da drager den sterkere den svagere i vandet. (Prov. dan., 118.) 17. Wir ziehen all an Ein seyl. – Tappius, 135a; Sailer, 119; Simrock, 1971. 18. Am rechten Seil ziehen. – Pestalozzi, XII, 127. 19. An diesem Seil muss man nicht ziehen. Muss sich an der Sache nicht betheiligen, nicht daran mit arbeiten. 20. An Einem Seil miteinander ziehen. – Eiselein, 566. Entweder sein Mitschuldiger oder mit ihm eines Sinnes sein, ein gemeinschaftliches Geschäft mit ihm besorgen, ein Schicksal mit ihm tragen. 21. Auf dem Seil gehen (tanzen). »Sollet euch hüten für Häusern, wo die Fraw der ehren nicht fromb ist, hilft mit Helen und Platzhalten, auff dem Seil gehen, den Beeren führen, kuppelt, tregt nur Mundmähre vnd böse Botschafft.« (Mathesy, 147a.) Lat.: Ire per extentum funem. ( Horaz.) (Philippi, I, 212.) 22. De träcken ê Sêl. (Bedburg.) Verfolgen gleichen Zweck, in dem Sinne: De leggen onger ener Deck, de tuten en im Hoer. 23. Ein Seil aus Sand flechten. Als z.B. die Welt von angeborenen, angeerbten und durch Gewohnheit eingeimpften Vorurtheilen zurückbringen wollen. 24. Einem das Seil über den Kopf (die Hörner) werfen. (S. Seilchen.) 25. Einem das Seil überwerfen. So muss die Redensart nach unserer jetzigen Construction ihrem Sinne zufolge wol heissen. Bei Franck (I, 104a) und Körte (5524a): Vber das Seil werffen. Bei Murner (Nb., 69)) Vber einen das seil werffen. Es heisst dort: »Ich würd der narren auch bedörffen, die vber das seil einander werffen.« (Kloster, IV, 811.) Dem Sinne nach werfen sie einander aber nicht über das Seil, sie werfen einander vielmehr das Seil über, sie berücken, betrügen, übervortheilen einander. Murner sagt a.a.O.: »Wer yetz den andern bescheissen kann u.s.w., den schreibe ich für ein meister an. Ker ich nit an mein ernst und fleiss, das ich ein andern selbs bescheiss, so muss ich von jn beschissen sein.« Bei Waldis (IV, 94, 6) findet sich die Redensart in derselben Form und Bedeutung. Es heisst dort: »Vnd wie der fuchs den wolff gefatzt mit schmeichelworten offt berückt vnd vielmal vbers seil gerückt.« Der Fuchs hat, wie Sandvoss (49) ausführt, den Wolf oft berückt und ihn – denn das ist zu ergänzen – oft das Seil (nämlich über den Kopf, die Ohren) übergerückt. Die Redensart, einem das Seil über den Kopf werfen, lebt noch frisch im Volksmunde. Bei Fritz Reuter heisst es: »Dass man noch immer damit umgeht, dir das Seil über die Hörner zu werfen.« (S. Seilchen.) Es heisst dann weiter: »Gedacht, jm solchs einst heim zu treiben, wo er jm nicht ein auch verkleiben, vnd zoch seine beste Kunst herfür, dass er jn einst verlieff die Thür.« In diesem Sinne der Uebervortheilung ist die Redensart auch wol in folgender Stelle der Bairischen Chronik zu verstehen: »Hertzog Ludwig von Ingelstatt vermeint ... Keyser Carl hett seinem Vettern Hertzog Otten in solchem Kauff mercklich vber das seil geworffen, hett jm nicht die strick an den Glocken bezalt.« (Aventin, CCCCCXIIIIb.) 26. Einen auff dem Seil gehen lassen. »Mancher (um zu borgen) leuffet einem zu Hauss vnd Hofe ..., schreibet grosse Briefe, bringt Vorschriften aus, lest den Kirchendiener auff dem Seyl gehen, ob er kündte die frist erstrecken.« (Mathesy, 190b.) 27. Einen mit seinem eigenen Seile erdrosseln. Ihn durch seine eigenen Worte widerlegen, ihn in seiner eigenen List fangen. 28. Er geht im Seil. Hat die Leine um den Leib geschlungen, um ein Zugschiff fortzubringen. Um zu sagen: er verdient sich sein Brot sauer. 29. Er hat das Seil an Hörnern. (S. Garn 44 und Narrenkappe.) – Lehmann, 935, 13. 30. Er hat mehr als ein Seil zu seiner Kunst. Mehr als ein Mittel in Bereitschaft. 31. Er hat sich das Seil lassen über die Hörner werfen. – Körte, 5523b; Braun, I, 4071. 32. Er läuft ins Seil. Muss mit ziehen, statt mit zu fahren, von Gecken, oder als Spott für Getäuschte. 33. Er will ein Seil durch ein Nadelöhr ziehen. Engl.: He puts a rope to the eye of a needle. (Bohn I, 65.) 34. Er will (mag) einen am Seile herablassen. Lat.: Crepitum ventris. (Eiselein, 566.) 35. Es am Seil haben. – Eiselein, 566. 36. Hei het sek dat Säl ümme de Hören smiten laten. – Brem. Sonntagsblatt, 1855, 4. Von einem Manne, der sich verlobt hat, wobei also das Einfangen und Bändigen eines wilden Stiers als Bild vorschwebt. 37. Heut muess i auf's Soil. (Ulm.) 38. Immer dasselbe Seil spinnen. – Gubitz, Gesellschafter, 1826, S. 143. Dieselbe alte Sache treiben. 39. Sie hat ihm das Seil an die Hörner gebracht. – Mathesy, 359b. 40. Sie ziehen nicht an Einem Seil. – Lehmann, 813, 8. Um Uneinigkeit auszudrücken, sagt man auch: Sie tragen nicht an einer Stange, sie ziehen nicht gleich, sie stimmen zusammen wie der Hahnen- und Hennengesang, wie der Hunde Bellen; sie stehen und halten zusammen, wie Zähne im gesottenen Kalbskopf, sie sind einig wie die Zacken in einer Mistgabel. Jeder will auf einen besondern Berg. 41. Sie ziehen wol an Einem Seil, aber jeder an einem andern Ende. n.: De drage vel paa en linne, men hver om sin ende. (Prov. dan., 118.) Holl.: Zij trekken al een zeel. (Harrebomée, II, 495a.) 42. Ein gutes Seil besteht aus drei Strängen. 43. Wer mit dem Seile eines andern in den Brunnen steigt, bleibt auf halbem Wege hangen. – Merx, 276. 44. Einen über das seil werfen vnd sein gut gerücht abschneiden. – Nigrinus.
8474 Zeichen · 238 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    seilst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    seil , st. F. (ō) nhd. Seil, Band (N.) Hw.: vgl. got. *sail, ae. sāl, as. sêl*, ahd. seil, afries. sêl E.: s. germ. *sai…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    seilst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    seil st. n. , mhd. nhd. seil; as. sêl, mnd. sê i l, mnl. seel; afries. -sēl ( in kai-, wind-); ae. sál m. f. ; an. seil …

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SEIL

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    SEIL s. ich SÎLE .

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    seilN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    seil , N. Vw.: s. sēl (2)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Seil

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Seil , des -es, plur. die -e, Diminut. das Seilchen 1. Im weitesten Verstande, ein jedes starkes Band, damit zu zieh…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Seil

    Goethe-Wörterbuch

    Seil a aus mehreren Faserfäden, Drähten oä zusammengedrehter od geflochtener, widerstandfähiger, biegsamer Strang; auch …

  7. modern
    Dialekt
    Seil

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Seil [Sail Liebsd. Hi. Banzenh. Su. Co. Dü. ; Sèil M. ; Sajəl Rapp. ; Sǽl Barr K. Z. Betschd. Lützelstn. Oermi. ; Sál Nd…

  8. Sprichwörter
    Seil

    Wander (Sprichwörter)

    Seil Seil (s. Seelken). 1. An einem schwachen (morschen) Seile muss man gelinde (nicht zu stark) ziehen. – Simrock, 9467…

  9. Spezial
    Seil

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Seil n. (-[e]s,-e) 1 (dicke Leine) corda (-des) f. 2 (meist viersträngig, aus Rohleder) föm (föms) f. 3 (eher selten) sc…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit seil

607 Bildungen · 355 Erstglied · 244 Zweitglied · 8 Ableitungen

seil‑ als Erstglied (30 von 355)

seil 1 und häufiger

KöblerAfries

seil 1 und häufiger , st. N. (a) nhd. Segel ne. sail (N.) Hw.: s. sīla; vgl. an. segl, ae. segl (1), as. segal, ahd. segal E.: germ. *segla-…

Seilbinder

SHW

Seil-binder Band 5, Spalte 971-972

Seilende

SHW

Seil-ende Band 5, Spalte 971-972

Seilfurt

SHW

Seil-furt Band 5, Spalte 971-972

Seilgarten

SHW

Seil-garten Band 5, Spalte 971-972

Seilhoppen

SHW

Seil-hoppen Band 5, Spalte 971-972

Seilstrang

SHW

Seil-strang Band 5, Spalte 971-972

Seilstroh

SHW

Seil-stroh Band 5, Spalte 971-972

Seilwinde

SHW

Seil-winde Band 5, Spalte 973-974

seilære

BMZ

seil·aere

seilære stm. seiler. seiler Clos. chron. 102. Wolk. 41,77. funifex voc. o. 22,53. Diefenb. gl. 134.

Seilaken

MeckWB

seil·aken

Seilaken im W häufig -ee-, vgl. -sack n. das Leinenlaken, aus dem der Sämann säte: 'ein abgemeßnes Vierthel Gerste ins Säelaken nehmen' Eng.…

Seiland

Meyers

seil·and

Seiland , norweg. Insel, zum Amt Finnmarken gehörig, im Süden von Hammerfest, dem Altenfjord (s. d.) vorgelagert, 593 qkm groß, trägt auf ih…

seilant

KöblerMnd

seil·ant

seilant , N. nhd. Saatlant Hw.: s. seielant E.: s. seien (1), lant L.: MndHwb 3, 188 (seylant)

Seilarbeit

DRW

seil·arbeit

Seilarbeit, f. wie Seilerwerk daß ein frombder sailermeister oder stümpler ... etwas sailarbeit, es seye was es wölle, so dem sailerhandtwer…

seilast

KöblerAn

seil·ast

seilast , sw. V. nhd. die Hände so weit wie möglich ausstrecken, sich bemühen E.: s. germ. *sailjan, sw. V., seilen, an Seilen ziehen; vgl. …

seilbahn

DWB

seil·bahn

seilbahn , f. vorrichtung, bei der wagen in festgelegter richtung durch seile befördert werden, gewöhnlich mit über den wagen angebrachten r…

Seilbahnen

Meyers

seil·bahnen

Seilbahnen ( Drahtseilbahnen ), feste Eisenbahnen (Standbahnen), auf denen die Wagen nicht durch Lokomotiven, sondern durch ein Drahtseil (S…

seil als Zweitglied (30 von 244)

mezseil?

KöblerAhd

*mez·seil

*mezseil? , st. N. (a) nhd. Messseil ne. measuring rope Vw.: s. lant-

A(n)bindseil

Idiotikon

A(n)bindseil Band 7, Spalte 753 A(n)bindseil 7,753

Abziehseil

Idiotikon

Abziehseil Band 7, Spalte 759 Abziehseil 7,759

Affe(n)seil

Idiotikon

Affe(n)seil Band 7, Spalte 747 Affe(n)seil 7,747

affenseil

DWB

affen·seil

affenseil , n. was sonst narrenseil: manch weib den man gar schön anblickt, bis sie ims affenseil zustrickt. Freidank 1539. bl. 20 . vgl. da…

âlsêⁱl

MNWB

als·eil

âlsêⁱl , n. , s. âlrê(i)p Aalschnur. a. leggen.

bantseil

Lexer

bant·seil

bant-seil stn. BMZ seil zum binden Voc. vgl. bintseil.

beckeseil

KöblerMhd

becke·seil

beckeseil , st. N. nhd. Reisigbündel für die Bäcker, Wellenholz für die Bäcker Q.: LexerN (1398) E.: s. becke (2); seil W.: nhd. DW- L.: Lex…

bindseil

DWB

bind·seil

bindseil , n. funiculus, seil zum binden, stärker als bindfaden.

bintseil

Lexer

bint·seil

bint-seil stn. halfter. koufet ein man ein rint, ist nit ouch daʒ bintseil oder die kauwe sîn am rinde? Germ. 3. 412,34. capistrum Dfg. 97 b…

Bothsseil

Adelung

both·s·seil

Das Bothsseil , des -es, plur. die -e, dasjenige Seil, womit das Both, wenn das Schiff im Hafen liegt, hinten an dasselbige befestiget wird;…

Brunne(n)seil

Idiotikon

Brunne(n)seil Band 7, Spalte 754 Brunne(n)seil 7,754

brunnseil

KöblerMhd

brunn·seil

brunnseil , st. N. nhd. Brunnenseil Hw.: s. brunnenseil Q.: Tuch (1464-1475) E.: s. brunne, seil W.: s. nhd. Brunnenseil, N., Brunnenseil, D…

Brüechseil

Idiotikon

Brüechseil Band 7, Spalte 754 Brüechseil 7,754

Brügiseil

Idiotikon

Brügiseil Band 7, Spalte 754 Brügiseil 7,754

Bubenseil

Wander

buben·seil

Bubenseil Am Bubenseil ziehen. »Dem sie selb auch das mehrertheils zohen an solchem Bubenseil.« ( Waldis, IV, 39, 9. )

Būchseil

Idiotikon

Būchseil Band 7, Spalte 753 Būchseil 7,753

būhseil

KöblerAhd

būhseil , st. N. (a) nhd. „Bauchseil“, Bauchschnur, Leibbinde, Schnur zur Befestigung der Leichenbinden? ne. belly-rope, waistband ÜG.: lat.…

Ableitungen von seil (8 von 8)

beseilen

DWB

beseilen , funibus instruere: ein schif beseilen.

entseile

BMZ

entseile swv. mache von dem seile los. Erlös. 1602.

entseilen

DWB

entseilen , solvere, laxare, des seils entbinden. Stieler 2000 .

geseil

DWB

geseil , n. , coll. zu seil: o thet jm einer das trifach gesail und gestrick umb sein rusigen halsz. Garg. 153 b ; geseile an dem mastbaum e…

geseile

BMZ

geseile swv. das verstärkte seile. den got dâ verteilet unde in der vîant geseilet Karaj. 36,8.

geseilen

Lexer

ge-seilen swv. BMZ mit seilen binden Karaj. ;

seile

DWB

seile , f. salix capraea Nemnich 2, 1199 , nebenform zu sale, s. dies oben theil 8, 1696.

verseilen

DWB

verseilen , verb. mit stricken fest umwinden; beseilen; colligare, constringere, vinculis conjungere: dicitur quoque zusammenseilen, et vers…