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thal

nhd. bis sprichw. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

thal n.

Bd. 21, Sp. 296
thal, tal, n. vallis. II. formen und herkunft. I@11) goth. dal n., ahd. tal, dal n. (m. bei Otfr. 1, 23, 23), mhd. und md. tal n. (md. auch m.), nhd. tal und gedehnt thal (thaal Fleming 76, tahl Lehman 589, 6. Zesen rosenm. A 2a) n., bei md. und besonders schles. schriftstellern m. (s. unten und J. Grimm kl. schriften 2, 193. Kehrein volksspr. in Nassau 1, 404), alts. dal n., mnd. dâl n. m. (Schiller-Lübben 1, 476b), nd. daal, ags. dael del, engl. dale und dell (kleines thal, grube), altfries. del deil (Richthofen 682a); altn. dalr m. I@22) der plur. des n. lautet ahd. diu tal und telir, mhd. diu tal und teler, nhd. die tal (Jes. 22, 7. 40, 4. Luc. 3, 5), thal H. Sachs 11, 200, 20 und thale (eigentlich ein plur. des m.), noch bei dichtern gebräuchlich; auch umgelautet mit übergang in die i-declination (vgl.tag I, 2): die thäl Reiszner Jerus. 1, 22b. Gryphius trauersp. 65 P., die thäle Kirchhof milit. disc. 101. Kehrein kirchenl. 2, 190, 12. [] I@33) das wort stammt nach Kluge4 353b mit ags. denn dene (thal, waldthal) aus der indogerm. wurzel dho niedrig sein, und ist urverwandt mit altslav. dolu grube, thal Miklosich 170b. vgl. auch Fick3 3, 146. Meyer goth. spr. § 282. Feist nr. 117. IIII. Bedeutung und gebrauch. thal bedeutet im allgemeinen eine niederung, vertiefung (altslav. dolu grube, graben, tiefes loch, schlucht, goth. dal grube Luc. 6, 39, alts. dal, ahd. tal baratrum, schlund, abgrund Graff 5, 396), im besondern als gegensatz zu berg und hügel ein zwischen den anhöhen liegendes tiefland. II@11) im ausgesprochenen gegensatze zu berg, hügel, höhe (siehe berg 1, hügel 1, höhe 1, g): berga sculun suinanther nol (gipfel) then dal rînan; irfullent sih zi nôtithes dales ebonôti. Otfr. 1, 23, 23; daʒ waʒʒir vlôʒ ubiralbeidiu berge unde tal. Milstätter genesis 28, 21; ich hân tal unde berc mit maneger tjost überzilt (erreicht, durchwandert). Parzival 787, 26; swie dicke man mich siht ûf bergen und in allen taln. H. v. Wildonie 4, 77 Kummer; sô hôher berg, sô tiefer tal. Boner 39, 37; der was geloffen berg und tal. Tristr. 176, 17 Pfaff; alle tal sollen erhöhet werden, und alle berge und hügel sollen genidriget werden. Jes. 40, 4. Luc. 3, 5; berg und tal zittern, wenn er heimsucht. Sir. 16, 18; (man sucht ihn) in der wildnusz durch berg und thal. H. Sachs 16, 245, 14; (dasz ich) dem herrn bereit sein weg zumal und mach eben den berg und die thal. 11, 200, 20; gemeiniglich ist unter den brüdern, blutsverwandten und schwägern, welche mit bergen und thalen von einander gesetzt sein, ein gröszere lieb. Schuppius 757; ich dachte, ihr wäret schon über berg und thale (schon längst abgereist). Rädlein 873b; (ziehen) durch gebirg und thal. Schiller 14, 337 (Tell 3, 1); wenn der herbst mit nassem flügel daher rauscht über thal und hügel. Tiedge werke 2, 116; schon ward es laut an hügeln und in thälern. 3, 4; (gott,) dem die höhe gebührt, doch auch die thale sind heilig. Hölderlin 1, 111. sprichwörtlich: viel rauhen wind auf bergen als thalen man find. Lehmann 2, 449; berg und thal kommt nit zusammen. Simplic. 1, 608, 7, kommen nicht zusammen. G. Keller Seldw.4 2, 128; ein berg in ein thal werfen, connivere. Denzler 284b. übertragen (vgl. 4): sie liesz den käfer auf ihrer hand herumkriechen, zwischen berg und thal ihrer finger. Auerbach ges. schriften 9, 43. II@22) ohne diesen gegensatz: ouf tet sich der himilund elliu diu talir. Milstätter genesis 28, 20; ich bin .. ein rose im thal. hohel. 2, 1; gott hat verordnet, dasz die thäl ausgefüllet werden. Reiszner Jerus. 1, 22b; man stürzt die felsen hin, wo thäl und hölen sind. Gryphius trauersp. 65 P.; der kühle westenwind bricht blumen durch den thal. Fleming 585; ach, himmel! lasz mich doch die thäler grüszen, wo ich den lenz des lebens zugebracht. Haller sehnsucht nach dem vaterlande v. 19; reiszender waldstrom, welcher halbe thäler des Harzes in die ebenen schwemmt. Zachariä (1767) 4, 157; stille ruhet noch in seinen (des waldes) thalen. Klopstock Mess. 14, 658; es lagen lustig da die auen und die thale (: strahle). Schiller 1, 218; wenn der lenz diesz thal bezieht. Tiedge werke 2, 35; dasz die thale hallen mein lied und die felsengänge! Stolberg 1, 22; noch finster unter ihm liegen die thale. 94; von thal zu thal: lasset von thal zu thal das jagdgeschrei tönen. Zachariä (1767) 4, 112; es wogt und rauscht sein (des gebirges) grüner wald von thal zu thal hinunter. Hölderlin 1, 200. sprichwörtlich: ins thal hinein reden, schwatzen (wie in den tag, ins blaue): ein westphalischer bauer hatte ein fieber, schwätzte ins thal hinein und machte seltsame possen. Paulini dreckapotheke (1696) 9. [] II@33) näher bestimmt nach lage und beschaffenheit: in dem tale ze Schönowe und ze Tottenowe. weisth. 4, 501 (vom j. 1321); das tal Siddim. 1 Mos. 14, 3, Hirroth 2, 14, 2; thäler der alpen, berg-, gebirgsthäler, längen-, quer-, zwischenthäler; haupt-, seiten-, nebenthäler, Rhein-, Donauthal u. s. w.; die täler, daraus der Inn und Loysa liefen. Aventin. 5, 26, 25; Remlings anmuthvolle thale. Stolberg 1, 90; in den thalen der Provence ist der minnesang entsprossen. Uhland 2, 87; besonders mit einem adj. oder particip: als ich kam ins heimatliche thal. Schiller 14, 319 (Tell 2, 2); oberes, unteres, weites, enges, langes, krummes, gewundenes, tiefes, rundes u. s. w. thal: tiefes tal, vallis perfunda Maaler 398d; rundes tal, allenthalben von bergen umbgeben, convallis ebenda, ein muldenförmiges thal Göthe 16, 287 (vgl.thalkessel, -mulde); wir zogen durch enge thäler ein weiten weg. Rauwolff reise 257; ein weites fruchtbares thal. 258; Eneas sah in krummem thal ... gar schöne bäume. Murner En. V 3a; lange sieht sie ihm nach, bis ihn die krümmenden thäler ihren blicken entziehen. Zachariä (1567) 4, 30; durch gewundene thäler und triften. Bürger 236b; durch windende thal' (vgl. thalgewinde). Voss Il. 22, 190; ein enges thal, wo kühle schatten wohnen. Haller die alpen v. 350; auf einmahl sehen sie in einem engen thal viel reiche zelten aufgeschlagen. Wieland Oberon 3, 1; das thal wird immer enger. Göthe 16, 276; unten im breiteren thal. 288; die fruchtbarkeit des untern thals. 28, 184; ein weites langes thal. 156; weite flache thäler. 177; wie seinen blitz aus hohen wetternächten der donner auf lange thale streut. Hölderlin 1, 9; uber berg' und tiefe thale ... grüsz' ich dich, geliebtes kind. Geibel juniusl. 34. grünes, schönes, fruchtbares, lustiges, blühendes, lachendes u. s. w. thal: ein .. fruchtbares thal. Rauwolff reise 258; ein lustig thal, dardurch ein wasser rint. Ernstinger raisbuch 143; in den begrünten thaalen. Fleming 76; ein grüner thal, den frische blätter zieren. 124; so hab ich im lachenden thal im schatten der erlen ... gesessen. Zachariä (1767) 4, 78; bald öffnet sich ein strich von grünen thälern. Haller die alpen v. 339; warum lieget ihr (gräber) nicht in blühenden thalen beisammen? Klopstock od., krit. ausg. 1, 43; in unsern anmuthig bewässerten thälern. Göthe 32, 263; das schöne wohlgebaute thal. tageb. 2, 85 Weim. einsames, stilles, ödes, wüstes, finsteres u. s. w. thal: und ob ich schon wandert im finstern tal, fürchte ich kein unglück, denn du bist bei mir. ps. 33, 5; hier um diesen wüsten thal, der uns mehr als tausendmahl vor der tadelsucht verborgen. Günther 321; (dorf,) welches mit mosichten hütten im einsamen thale zerstreut lag. Zachariä (1767) 4, 110; o wie waren wir da im öden thale zufrieden. ebenda; das melancholische thal, wo hangende felsen über den see sich geneigt. 103; die hangenden felsen und das grausende thal. 104; wo des rauhen krieges horden dieses stille thal durchtoben. Schiller 11, 316; in stille thale wird sie (die ruhe) mich leiten. Stolberg 1, 3; kein windhauch zog, die ernsten thale ruhten. Lenau neue ged. 64; während sie so am brunnen träumte, erscholl ein rascher schritt durch das schlummernde thal. Kurz sonnenw. 286. II@44) übertragen und bildlich: der hellische dal zeitschrift für deutsches alterth. 10, 114, 1; ê mîn gebeine versenke sich in daʒ verlorne tal (die hölle). Walther 123, 40; das irdische thal, das thal der thränen, des jammers, der sünden u. s. w., die erde im gegensatze zum himmel: hier im thale Logau 1, 8, 61; alles irdische tal (die ganze welt). Wernher Mar. 174, 34; diu werlt ein sündic tal. minnesinger 3, 29a; der noch das elend hier im thal der thränen baut. Gryphius lyr. ged. 491 P.; [] der fruchtstaub vieler guter ähren noch in dem thal der zähren um meinen hügel weh'. Thümmel reise 7 (1802), 235; ich bin der mensch, der vielbewegt durchirrt das thal der mängel. Geibel ged. 59. das thal des todes, der (ewigen) nacht: o du, der mich durch das dunkle thal des todes führen wird! Klopstock od., krit. ausg. 1, 134; der es that, liegt längst im thale des todes verschlossen. Klinger theater 2, 369; sieg — oder heldentod! das ist mein heiszes flehn. allein zum thal der nacht den weg der schande gehn,.. der tod, der sei verflucht. Gotter 2, 358; das thal der freuden, der frommen u. s. w.; der himmel im gegensatz zu dem jammerthal, der erde: ehe wir im stillen thal der frommen uns der wahren freud auf ewig weihn. Göckingk 3, 110. sonst bildlich: schaw ich dann in das thal und weite feld, das thal der zarten schosz wird bald mir fürgestellt. Opitz (1637) 1, 228; und leise wellen treibend, zog .. der strom durchs thal der zeit. Tiedge werke 2, 28; mein (der zeit) schwarzer fusz stürzt in den tal der unergründlichen vergessenheit. Brockes bei Weichmann 1, 19; dich wird kein übersprung ins thal der leidenschaft den faunen beigesellen. Thümmel reise 4 (1794), 237; die dicken nebel in dem thale des aberglaubens zu zerstreun. Göckingk 1, 11; dieses niedersteigen von den bunten spitzen hofgletschern in die weichen thäler der mittlern stände. J. Paul Hesp. 2, 235. II@55) adverbial zu, gegen thal thalwärts, thalabwärts, dann überhaupt nach unten gerichtet, abwärts, nieder, hinab, hinunter (wie goth. dalaþ), vgl. den gegensatz zu berg theil 1, 1504 und Schm.2 1, 597. II@5@aa) zu thal, ahd. mhd. ze tale, ze tal, zetal: ze tale flieʒen, füeren, trîben. Graff 5, 396; die berge stigen si ze tale. Rolandslied 20, 17; wir suln in recken wîsevarn zetal den Rîn. Nib. 338, 9; (mir träumte,) wie obe dir zetal vielen zwêne berge. 867, 2; dô was gestrûchet Hagnevor sîner hant zetal. 927, 1; daʒ bluot regens wîs flôʒ des rosses sîten hin ze tal. Erec 5422; sô nam eʒ (das fallthor) einen val alsô gâhes her zetal, daʒ im nieman entran. Iwein 1092; nu was diu sunne an dem tage harte sêr ze tal gesigen. Wolfram Willeh. 447, 9; den (waldsteig) kêrte er .. ze tal. Trist. 2572. nhd. (die grenze geht) von dann ze tal. östr. weisth. 6, 20, 30 (15. jh.); wan ich will den könig zuo thal hinab werfen. Aimon C 3; wasser, so zu thal rinnt. buch d. l. 246a; das er mit den füszen aufgehenkt werd, das das haupt zu dal hanget. Braunschweig chir. 94a; aber der weg ist weit und breit, der abfürt zu verdamnisz qual, und den wandelt darauf zu thal der menschen gar ein grosze meng. H. Sachs 15, 319, 10; einer, der uff einem felsen oder höhe gehet, und zu thal herab sihet. volksbuch vom dr. Faust (1587) 36 neudruck; wann ich so dapfer aufstig, als zu thal lasz, ich wer lengst hoch im luft. Fischart Garg. 101a; er (der strom) wandelt unaufhaltsam fort zu thale. Göthe 2, 3; (da kam) ein schiff zu thal gefahren. Geibel neue ged. 139; und steigt zu thal der winter, soll unsre hochzeit sein. Chamisso (1872) 1, 117; als sie (sonne) wieder sank zuthal. Kinkel ged. (1857) 34. II@5@bb) gegen thal: darnach fürt man (beim leichenbegängnisse des kaisers) ain guldin rennfan mit ainem schwartzen adler des richs verkert, das haubt gen tal. städtechr. 4, 61, 23 (15. jh.); es läuft vil wasser inn ein jahr gehn thal. Lindener schwankb. 6 Lichtenstein; (die brüste) strotzn alzeit schon gen tal. Raber Sterzinger spiele 24, 390; fürstengaben sind wie bäche, stürzen immer gegen thal. Logau 2, 2, 14; gen tal ab östr. weisth. 6, 282, 1 (16. jh.), nach thal herab 78, 13. [] II@66) 'thal heiszt auf dem salzwerk in Halle diejenige gegend, woselbst die salzbrunnen und kothen nebst der halloren wohnungen und andere dazu gehörige gebäude befindlich sind; daher sagt man: zu Halle im thal'. Jacobsson 4, 386b; daher heiszen die halloren thalleute 387a, ihre grundstücke thalgut (auch die sole wird so genannt 387a) Adelung, ihr gericht und ordnung thalgericht, thalordnung ebenda.
12552 Zeichen · 326 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Thal

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Thal , des -es, plur. die Thäler, Diminut. das Thälchen. 1. Eine zwischen zwey Bergen oder Anhöhen liegende Tiefe. E…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Thal

    Goethe-Wörterbuch

    Thal [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Thal

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Thal (jetzt »Tal« geschrieben), s. Meyers Täler .

  4. Sprichwörter
    Thal

    Wander (Sprichwörter)

    Thal 1. Bleiben im Thal, ist gut für den Fall. – Chaos, 368. 2. Das Thal wäre schön, sagte Töffel, wenn man nur nicht mü…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit thal

406 Bildungen · 183 Erstglied · 220 Zweitglied · 3 Ableitungen

thal‑ als Erstglied (30 von 183)

thalab

DWB

thalab , adv. zu thal, das thal abwärts, nieder, gegensatz zu bergan und thalauf, vgl. thalwärts: und überspinnt, thalab, bergan das feld mi…

thalabwärts

DWB

thalab·waerts

thalabwärts , adv. gegensatz zu thalaufwärts: er sah thalabwärts. Gotthelf schuldenb. 340 ; es war ein letzter sonnenstrahl zwischen wolken,…

Thalamifloren

Meyers

Thalamifloren (griech.-lat., »Bodenblütige«), Abteilung im Pflanzensystem De Candolles, begreift alle exogenen Gefäßpflanzen mit Kelch und B…

thalamus

LmL

thalamus -i m. (ϑάλαμος) Bezeichnung für den gemeinsamen Finalton der authentischen und plagalen Kirchentonarten — term that designates the …

thalamus centrosus

LmL

thalamus centrosus Bezeichnung für den Mittelton des gemeinsamen Ambitus einer authentischen und plagalen Kirchentonart — term that designat…

THALASSA

Hederich

thal·assa

THALASSA , æ , oder MARE , is , ( Tab. I . & IV .) die See , welche auch wohl Pelagus genannt wird, des Aethers und der Hemera oder Dies Toc…

Thalassicolla

Meyers

Thalassicolla , s. Meyers Meeresfauna , S. 536.

thalassimum

GWB

thalassimum [bisher nicht publizierter Wortartikel]

THALASSIVS

Hederich

THALASSIVS , i, Gr . Θάλασσιος, ου. 1 §. Namen . Einige schreiben Thalassius , Catull. Carm. LX. v. 134 . andere Thalassio , Martialis l. I.…

Thalassographie

Meyers

Thalassographie (griech.), soviel wie Ozeanographie.

Thalassotherapie

Meyers

Thalassotherapie (griech.), die Behandlung von Krankheiten durch Aufenthalt am oder auf dem Meere, Seebäder, Seereisen etc.

thalauf

DWB

thal·auf

thalauf , adv. , gegensatz zu thalab Göthe 31, 176 . Freytag ges. werke 8, 301 .

thalaufwärts

DWB

thal·aufwaerts

thalaufwärts , adv. : dem niedersteigenden gegenüber ragte eine kahle dunkle pyramide empor und daneben thalaufwärts ein eben so hoher .. gr…

thalbach

DWB

thal·bach

thalbach , m. durch ein thal flieszender bach, vgl. DWB thalflusz : in einer sturmbrausenden frühlingsnacht hat er sich kopfüber hinabgestür…

thalbauer

DWB

thal·bauer

thalbauer , m. , gegensatz zu bergbauer, vgl. DWB landbauer : die gröbsten thalbauren. Philander (1650) 1, 190 ; so ist mir auch ein thalbau…

Thalbeamte

Campe

thal·beamte

Der Thalbeamte , — n, Mz. — n , ein Beamter im Thale, d. h. bei den Salzwerken. S. Campe Thal 2).

Thalberg

Herder

thal·berg

Thalberg , Sigismund, geb. 1812 zu Genf, natürlicher Sohn eines Grafen Dietrichstein, berühmter Pianofortevirtuos u. Componist für sein Inst…

thalbewohner

DWB

thal·bewohner

thalbewohner , m. , gegensatz zu bergbewohner: diese glücklichen thalbewohner. Thümmel reise 7 (1802) , 201; auf hoher bergesspitze, fern vo…

thalbezirk

DWB

thal·bezirk

thalbezirk , m. : so weit von jener birke dein lied erklingt rundum, geb ich im thalbezirke dir erb' und eigenthum. Uhland ged. 2, 209 .

thalbildung

DWB

thal·bildung

thalbildung , f. : unser atlantische ocean trägt alle spuren einer thalbildung. Humboldt kosmos 1, 309 .

thalboden

DWB

thal·boden

thalboden , m. , vgl. thalgrund, -sohle: man überschaut hier den ganzen, durch des Rheins mannichfaltige windungen verschönerten thalboden, …

thalbreite

DWB

thal·breite

thalbreite , f. : als man schon das oberhalb Arth in der ganzen thalbreite hochaufgethürmte geschiebe vom see her erblickte, habe man an bei…

thalbruder

DWB

thal·bruder

thalbruder , m. Josaphats thalbruder, ein mitglied des geistlichen Josaphats thalordens in der katholischen kirche. J. A. Lonicerus das baps…

thal als Zweitglied (30 von 220)

*athal

KöblerAs

*athal , Adj. nhd. edel, vornehm ne. noble (Adj.) Vw.: s. -andbāri*, -bāri*, -boran*, -burdig*, -kêsur*, -knōsal*, -kuning*, -kunni*, -ordfr…

*mathal

KöblerAs

*mathal , st. N. (a) nhd. Rede ne. speech (N.) Hw.: s. mahal (2); vgl. ahd. *madal? Q.: PN (100) E.: germ. *maþla-, *maþlam, st. N. (a), Ver…

Ɉammerthal

Campe

Jammer·thal

Das Ɉammerthal , des — es , d. Mz . ungew. ein Thal des Jammers, ein Ps. 84, 6. 7 vorkommender und auch sonst gar nicht ungewöhnlicher Ausdr…

Adamsthal

Meyers

adams·thal

Adamsthal (tschech. Adamov ), Dorf in Mähren, Bezirksh. Brünn, an der Zwittawa und der Staatsbahnlinie Wien-Prag, mit neuer gotischer Kirche…

Affenthal

Meyers

affen·thal

Affenthal , Dorf im bad. Kreis Baden, Amt Bühl, Gemeinde Eisenthal, hat Anbau von Rotwein ( Affenthaler ) und (1900) 350 Einw.

Anthal

Adelung

ant·hal

Das Anthal , des -es, plur. die -e, ein Ungarisches Weingemäß, welches ungefähr so viel als ein Eimer ist, genau bestimmt aber, 2536 Pariser…

Appenthal

PfWB

Appenthal ON : Dorf im Kreise NW, s. Christmann SN 24. Neckvers: Elmstääⁿ e Salzkischt, Abbedaal de Deckel druff.

authal

DWB

aut·hal

authal , n. das thal der aue: das authal und die hügel. Tiedge.

bachthal

DWB

bach·thal

bachthal , n. vallis quam rivus perfluit, ein häufiger ortsname, wie das umgestellte thalbach.

Balsthal

Meyers

bals·thal

Balsthal , Marktflecken und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Solothurn, an der Eisenbahn Önsingen-B., hat eine kath. Kirche, Papierstoff…

bergthal

DWB

berg·thal

bergthal , n. vallis montana, montium intervallum: ein besonderer bezirk, in das anmutigste bergthal eingeschlossen. Göthe 22, 8 ; vallée de…

Biesenthal

Meyers

biesen·thal

Biesenthal , Stadt im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Oberbarnim, an der Finow und der Staatsbahnlinie Berlin-Stettin, hat eine evang. Kirche,…

blumenthal

DWB

blumen·thal

blumenthal , n. Eberhart Bluomental n. pr. fastn. sp. 321, 9; er lag schon tief in seiner wollust blumenthal. Klopstock 9, 132 ; der ganze b…

Brukenthal

Meyers

bruken·thal

Brukenthal , Samuel, Freiherr von , österreich. Staatsmann, geb. 26. Juli 1721 in Leschkirch (Siebenbürgen), gest. 9. April 1803 in Hermanns…

Brunnthal

Meyers

brunn·thal

Brunnthal , Dorf im bayr. Regbez. Oberbayern, Bezirksamt München I, nördlich von München, hat eine kath. Kirche, eine Naturheilanstalt für D…

Bundenthal

PfWB

bunden·thal

Bunden-thal ON : Dorf im Kr. PS, Bundedaal (bundədl). Herleitung ungewiß, s. Christmann SN I 82. Uzname: Bundaaleʳ Worschtzippel, Bundaaleʳ…

dampfthal

DWB

dampf·thal

dampfthal , n. ein mit dampf erfülltes thal, ein groszes glühendes dampfthal, krater des Vesuvs J. Paul Tit. 4, 171 .

dornenthal

DWB

dornen·thal

dornenthal , n. bildlich, das kummervolle erdenleben. bis klar und rein der geist im lilienkleide sich scheidet von dem dornenthal Cl. Brent…

dreckenthal

DWB

drecken·thal

dreckenthal , n. bildlich für hölle. mücken raupen die alls beschmissen werdn auch daselbst widerum beschissen ins dreckenthals brennenden m…

dōmsėthal

KöblerAs

dōmsėthal , st. M. (a) nhd. Tribunal ne. tribunal (N.) ÜG.: lat. tribunal Gl Hw.: vgl. ahd. tuomsedal* (st. N. (a)) Q.: Holthausen, F., Alts…

eichthal

DWB

eich·thal

eichthal , n. vallis quercubus insignis: (ich dachte) im eichthal an mein vaterland. Claudius 1, 1 ; du, dieses eichthals wiederhall. Herder…

Einfischthal

Wander

Einfischthal Das Einfischthal 1 ist der Himmel der Weintrinker und die Hölle der Maulthiere. – Ruppius, Sonntagsblatt, 1863, I, 246. 1 ) Sch…

eisthal

DWB

eist·hal

eisthal , n. vallis glacialis. man unterscheidet gletscher, eisthäler, schneeberge.

Engenthal

Herder

engen·thal

Engenthal , böhm. Dorf im Kreise Bunzlau, mit Eisenwerk, das Gußstahl, Cämentstahl und die besten böhmischen Feilen liefert.

Ableitungen von thal (3 von 3)

Erthal

Meyers

Erthal , 1) Friedrich Karl Joseph, Freiherr von , Kurfürst und Erzbischof von Mainz, geb. 3. Jan. 1719 in Mainz, gest. 25. Juli 1802 in Asch…

gethal

DWB

gethal , n. , sammelwort zu thal ( theil 11, 296), das litterarisch zwar wenig belegt ist, durch diese wenigen spuren aber auf eine thatsäch…

Thale

GWB

Thale [bisher nicht publizierter Wortartikel]