Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
biesen
biesen , aestu exagitari, ahd. pisôn lascivire ( Graff 3, 216 ), mhd. bisen ( Ben. 1, 168 a , wozu Köpkes glossar im pass. zu halten ), bair. bisen, bisern, zumal vom rindvieh, wenn es bei groszer hitze von bremsen gestochen und verfolgt mit aufgestelltem schwanze hin und her rennt. Schm. 1, 209 , schweiz. biesen: das vieh hat gebieset. Stald. 1, 174 ; nd. bissen ( brem. wb. 1, 90), nnl. biezen, bijzen; auch in französischen volksmundarten beser, bezer, se dit des vaches, qui mouchent. vgl. altn. bisa, summo et rudi nisu moliri, dän. bisse, gleichfalls vom rindvieh, norw. bisa, besa. zunächst …