Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 3 in 3 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 2
- Verweise raus
- 5
gaulig, widerlich, ein Schweizerwort von wert, die speise schmeckt gaulig, auch mir ist gaulig, unwol von übelkeit u. ä., s. Stalder 1, 430. dazu stimmt fläm. guilsch, z. b. schlechter speck smaakt guilsch, s. Schuermans 168b. es heiszt dort auch gaalsch, und dazu stimmt bei uns östr. galig, s. unter gall n. 4, c und galsterig, wo der weitere zusammenhang angedeutet ist. hergehörig ist auch, mit dem vocal zwischen gaulig und galig stehend, das dort erwähnte rhein. gôl ranzig und mhd. gollen, mir gollet mich ekelt. zu dem stamme, dessen reiche entwickelung hohes alter durchblicken läszt, könnte wol auch gaul m. (s. dort am ende) ursprünglich gehören, s. auch gaulicht am ende.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gaulig
2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von gaulig
gaul + -ig
gaulig leitet sich vom Lemma gaul ab mit Suffix -ig.
gaulig‑ als Erstglied (2 von 2)
Zitieren als…
- APA
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Cotta, M. (2026). „gaulig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gaulig/dwb
- MLA
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Cotta, Marcel. „gaulig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gaulig/dwb. Abgerufen 18. May 2026.
- Chicago
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Cotta, Marcel. „gaulig". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gaulig/dwb.
- BibTeX
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