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krack

mnd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
20 in 11 Wb.
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8

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

krack

Bd. 11, Sp. 1926
krack ! wie krach! doch mehr von scharfen tönen. 11) von etwas brechendem: krack! alle tausend! was krachte da? Wieland 33, 394; krak! brach ihm das herz. Gotter die erbschleicher 182. tirol. gragk! dazu gragken brechen Fromm. 6, 438, vergl.kracken. Oder von dem was zu brechen droht: krack ists an d'vordere achs gangen, krick an d'hindre (vom rasenden fahren). Eipeldauer br. 1, 7. daher 'krick krack', um höhere und tiefere töne zu bezeichnen (vergl. klippklapp): das (schlosz) musz auf! (er bricht) krick! krack! Göthe 14, 281. Auch von andern ähnlichen klängen: krack! so springen alle riegel. Gotter 1, 52. und wieder krik! krak! von sich kreuzenden degen Göthe 57, 166; de wieg de geit all kríck kràck, schloap, du kleiner dicksàck. Simrocks kinderbuch no. 151, wie knick knack. 22) auch für plötzlich, wie krach 2, wol nach dem franz. crac! gleicher bedeutung: (die ritter) stieszen zusammen in hartem strausz, und krack! da liegt auf allen vieren mein prahler. Wieland (1857) 10, 240, Gandalin 6. buch; (wie er) dann wieder klettert, und krack! wieder eine romantische einsiedelei! 34, 10 (Bunkliade). franz. auch, wie unter 1, cric crac! vgl. unter krach 2 das ital. 33) anders bei Fischart: holla frisch auf, bub zum gespey und gespy, trett ausz, schon deines beins, krack, krack, krack. Garg. 242a (Sch. 455), wie es scheint von den herausgestosznen tönen eines der sich brechen will (vgl.krächsen 3), bei Rabelais cap. 39 crac crac crac, aber von den zügen eines trinkenden.
1524 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    krackSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    krack , Sb. Vw.: s. krak

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Krack

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    * Der Krack , des -es, plur. die -e, ein in den gemeinen Mundarten einiger Gegenden übliches Wort, eine Höhle, zu bezeic…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    krack

    Goethe-Wörterbuch

    krack Interj; einmal -ak das Zerbrechen von Holz od das Fechtgeräusch nachahmender Laut [ Schnaps: ] Das [ der Schrank ]…

  4. modern
    Dialekt
    Krack

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Krack [Kràk Str. ; Pl. –ə] f. 1. Lüge. Dis is t e K. 2. = Krott; e bösi K. Str. St. — 1. wohl aus der Interjektion, welc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit krack

62 Bildungen · 59 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

krack‑ als Erstglied (30 von 59)

krackeln

SHW

krack-eln Band 3, Spalte 1721-1722

Krackert

SHW

Krack-ert Band 3, Spalte 1721-1722

Krackes

SHW

Krack-es Band 3, Spalte 1723-1724

Krackarsch

RhWB

krack·arsch

Krack-arsch (s. S.) m.: verächtl. 1. a. -mārš altes Weib Kemp-UWeiden . — b. kleiner Junge Kobl-Bend Vallendar , May-Trimbs . — c. einer, de…

krackbeere

DWB

krack·beere

krackbeere , f. heidelbeere, nl. kraakelbessen pl. Nemnich. vgl. DWB knackbeere .

Kracke II

RhWB

Kracke II das Wort ist im ganzen Geb. allg., u. zwar -ak; doch -ā:- NMerz , Saarbg , Trier , Wittl , Bernk , Daun , Bitb , Prüm , vereinzelt…

Krackelholz

SHW

Krackel-holz Band 3, Spalte 1721-1722

krackelich

DWB

krack·elich

krackelich , krumm, verbogen, z. b. von schlecht gewachsenen jungen bäumen, von schriftzügen ( vgl. krakelig), hess. Vilmar 222 , in Waldeck…

krackelig

PfWB

krackelig Adj. : ' abgearbeitet, hinfällig ', krakkelich [ KU-A'glan ]. Syn. s. PfWB gebrechlich . — Zu krackeln . — SHW Südhess. III 1721 ;…

krackelisch

DWB

kracke·lisch

krackelisch , zänkisch ( s. krackeln): dasz sie überaus zänkisch und krackelisch ist. Köhler kunst über alle k. 27, 8 ; solche zum zorn gene…

krackeln

DWB

krac·keln

krackeln , kräckeln , zanken, streiten. 1 1) krackeln ist bair., dazu krackler zänker, streiter Schm. 2, 381 . 2 2) kräckeln ist wahrscheinl…

krackeln I

RhWB

krackeln I = sich mühsam aufrecht halten, kränkeln, unzufrieden sein s. bei Kracke II.

krackeln II

RhWB

krackeln II -ag- Neuw , Siegld [ -ę- Fernd ]; -ag- Sieg (u. -ak-, –āk- ), MülhRh , Mettm (u. -ę- ), Barm , Ruhr, Rees , Mörs ( Neuk -ę- ) sc…

krackeln III

RhWB

krackeln III RhWBN -ak-, –ag- Trier-Ld n. Mos, Bitb , Prüm , WDaun [ -ę- Prüm-Ihren , Daun-Strohn ; -ā:- Bitb-Wiersd ] schw.: 1. schnell auf…

krack als Zweitglied (2 von 2)

Krickkrack

RhWB

krick·krack

Krick-krack m.: 1. in den Schuəhn Krickkrack han in neuen Schuhen Krachen haben (scherzh. weil sie noch nicht bezahlt sind) Gummb-Berghsn Re…

Schindkrack

MeckWB

Wossidia Schindkrack f. Schindmähre, alter Gaul: eene oll Schind-Krack (1741) Kohf. Hg. 27, 4.

Ableitungen von krack (1 von 1)

kracke

DWB

kracke , f. altes schlechtes pferd u. a. I I. Bedeutung, verbreitung, nebenformen. I@1 1, I@1@a a) allgemein bekannt, wenigstens als schrift…