Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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krocken, krächzen, von raben Rädlein, M. Kramer 1719: der reubisch rapp (rabe) crockt immer crapp. Eyring 2, 119, wie nrh. krochen (2), hd. kracken 3, vgl.krack selbst als rabe sp. 1927, auch krapp rabe, hier als sein schrei; schon im 15. jh. kroggen crocitare, s. sp. 1927 mitte. von einem stocke, etwa gleich knacken (vgl.kracken 1): des krippels krükkenstokk krokkt, grakkelt, humpt und zakkt. Floridan u. Klajus forts. der Pegnitzschäferei 78. Es ist nebenform zu krochen, ganz wie hochd. kracken neben krachen, für hohes alter bürgt die ahd. form unter kröcksen. auch mit ü (vgl.gruchzen unter krochzen), in Luserna im südl. Tirol krücken quaken Zingerle 39b (wie krocksen, engl. croak), in den sog. cimbr. gemeinden der ital. Alpen krücken weinen, schreien, krück schrei Schmeller 139b.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschkrocken
Grimm (DWB, 1854–1961)
krocken , krächzen, von raben Rädlein , M. Kramer 1719 : der reubisch rapp ( rabe ) crockt immer crapp. Eyring 2, 119 , …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit krocken
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