zweck,
m. ,
ahd. und mhd. in gleicher form, nägelchen, stift aus holz oder eisen. das durch den stammvocal unterschiedene zwick
hat nur im hd. die bedeutung des verbalsubstantivs kneifen, zwicken, stosz, schlag, s. mhd. zwick
mhd. wb. 3, 287; Lexer 3, 1213. zwick
wie zweck
gehören zur sippe zwei
wie zweig,
ahd. zuog, zuogo Graff 5, 625,
mnd. twele, twil, Schiller-Lübben 4, 638, Falk-Torp-Davidsen 1217. zweck
ist scheinbar frühzeitig mit dem gleichbedeutenden fem. zwecke
zusammengeraten. Campe
unterscheidet zwecke
als die herschende form für schusterzweck
vom m. zweck,
worin er dem allgemeinen mitteldeutschen brauch sich anschlosz, dem das m. zweck
in seiner alten bedeutung (
nagel)
fremd geworden war. die md. scheidung von zweck
u. zwecke,
deutlich Müller-Fr. 7, 177/178.
die schwache declination auch in ableitungen zu erkennen, wie zweckenblume, zweckendruse,
u. ä., s. u. umgekehrt hat auch das auftreten der abstracten bedeutung zur einführung des sächlichen geschlechts geführt (
ostmitteld.): so geht niemand den rechten weg, jeder scheuszt weit über das zweck G. Rollenhagen
froschmeuseler 2, 167
G. AA. zweck
in der ursprünglichen bedeutung und der daraus entwickelten. A@11)
zweig, ast: den nam er (
der rabe) auff rechnung hinwegk, satzt sich auf ein dürren zweck und kluchzt frölich mit vollem mund G. Rollenhagen
froschmeuseler 1, 79
G. A@22)
kleiner spitziger nagel aus holz oder eisen, bes. zum befestigen der sohlen an den schuhen: pfynn, ein negelein oder zweck
voc. theut. (1482) y 8
b;
caligae clavatae halbe kniestieffeln, unten mit schupfinlein oder zwecken beschlagen Corvinus
fons lat. (1648) 129; zweck ein kleiner nagel, ... damit sie die schuch an den leyst schlagen Hulsius-Ravellus (1616) 443
b; schuhzwecken, zwecklein
chiavetti a scarpe Kramer 2, 1490
c; zweck der nürnbergische name eines hölzernen nagels Jacobsson 8, 295
a; zwecken ... eine art stählerner nägel Schedel
warenlex. 2, 751.
bei den tapezieren ist ein zweck
ein drahtstift Schumann
Lübeck 49.
weitere belege: zeuch die epffel dardurch und behefft sy mit einem zweck
kuchenmeisterei (1497) d 3
b; man soll die wutzeln ... durchboren, darnach eynen zweck von welschem kirssenholz drein schlagen Sebiz
feldbau (1579) 375; alsdann nimb ein aichin zweck, schlag ihn in das loch auff der einen seytten zum härttesten Seutter
hippiatria 89; der steurer soll ... zu dem schöf einen nagelsack, darinnen zween neuger, ein hacken, ein hammer, ... zweck und reiben ... hergeben Lori
baier. bergrecht 496 (1616); inzwischen liesz der junge ehemann eine grosze wiegen inwendig mit starken eisernen zwecken verfertigen Stranitzky
ollapatrida 331
Wien. ndr.; oder ihnen auch wohl spitzige zwecken von kienholtz unter die nagel geschlagen Döpler
schauplatz d. leibes- und lebensstrafen (1693) 317; schlag du nur deine hölzerne zwecke ein, bei mir erreichst du deinen zweck nicht, herr schuster, ungehobelter mann G. Keller 1,
[] 227.
danach ufzwecken
einen schuh über den leisten ziehen Martin-Lienhart 2, 924
a. A@33)
keil: zw. zum holtz spalten Hulsius (1618) 285
b; es soll auch der abgeebnet zweig (
pfropfreis) in der dicke eben so grosz sein als die höle, so mit dem zweck oder keidel gemacht ist, darein man ihn stecken soll Mich. Herr
feldbau (1551) 132
a; darnach zwischen der rinde und dem holtz stecken wir ein zweck oder keil iserin oder beinern, der do spitz oder scharf sei, uff einer seiten schlecht und auf der andern rund
Petrus de Crescentiis ackerbau (1531) 262.
dieselbe bedeutung in dem spiel '
den zweck
aus der bank ziehen',
aus der thür, eine probe der kraft und geschicklichkeit, aus dem oberen Innviertel zs. d. ver. f. volkskunde 14, 367: spiel, die ins feld gehörten zu üben, ... pfenning vom blöchlein werffen, ... den zweck holen Fischart
Garg. 270
ndr.; von den glossenmachern sagt er (
Keisersberg): sie machen es eben wie diejenigen, so den 1. april oder sunst bey metzelsuppen das einfeltig gesind von einem zum andern schicken, einen wetzstein, zweck oder dergleichen zu holen, der aber nichts als spott heim zu bringen pflegt Zinkgref
apophtegmata (1628) 217. A@44) zweck
für bolzen, pfeile nur mhd.: woy, wie getânen ungemach wir von disen zwecken lîden müezen! Ottokar
österr. reimchr. 25518
S.; suln dise blôze liute sulch ritterschaft entsetzen und mit ir zwecken letzen, die sie snellent ûz ir bogen 25685
S. A@55)
der zweck
in einem fasz, wie zapfen Ludwig
t.-engl. lex. 2662,
s. bei zwick. A@66)
auch für den wirbel eines saiteninstruments, lauten-, geigenzweck
bischero di violino Kramer: die zwecke werden mit groszen stimmschlüsseln in bewegung gesetzt Schubart
ästhetik d. tonkunst 301. A@77)
andre äuszerliche ähnlichkeiten veranlassen andre bezeichnungen A@7@aa)
für das ende eines gewebes Bacher
Lusern 432. A@7@bb)
eine art von mehlspeise, niederöstr. Castelli,
s. zweckerln. A@7@cc)
menschenkoth: oder einen stinkenden zweck neben setzt Fischart
Garg. 306
ndr. A@88)
vereinzelt wie kniff, schlag, auszerhalb der vorstehenden anwendungen: gieng ich dem buben zu, erwischt ihn beim ohr und gab ihm drei guter zweck, dasz ihm das ohr feuret Guarinonius
greuel d. verwüst. (1610) 251.
s. zwick. BB. zweck
bezeichnete in der zeit der armbrust- und büchsenschieszen, vor allem im 15.
und 16.
jh. das ziel, nach dem geschossen wurde. der zweck
war dabei entweder der nagel, an dem das blatt, das als zielpunkt diente, aufgehängt war, oder dieser sasz selber in der mitte des weiszen oder schwarzen blattes und galt als das eigentliche ziel. mit der ausbreitung der sitte der schützenfeste, preisschieszen usw. wurde zweck
ganz allgemein das ziel, nach dem die armbrust oder die büchse gerichtet wurde und in das getroffen wurde oder das getroffen werden sollte: man kan nicht allemal den zweck treffen, wenn man nur des ziels oder pletlein nicht gar feilet Mathesius
Sarepta (1571) 21
a; wenn sie nur recht wol abdrücken, und das weisz am zweg werd troffen Burk. Waldis
Esopus 2, 28
K.; collimare uf ein ding faaren, in daz schwartz schieszen, den zwäck träffen Frisius 247
a; er allein wolte das blat mitten treffen, ja den zweck und nagel mit seinem pfeil voneinander spalten Nigrinus
widerlegung der andern cent. Johan Nasen (1541) 1, 2
a; als es nun an in kam, schlug er den hacken ohngefehr an, druckt losz und trifft mitten im schwartzen den nagel oder zweck, daran die scheiben auffgehenckt war Kirchhof
wendunmut 1, 119
Ö.; scopus, der zweck am schieszrein Golius 41; wer den zweck richtig treffen wolte, müste ... die distanz ... abmessen S. v. Birken
Donaustrand (1684)
vorr. 5; korn und zweck müssen in gerader linie mit einander stehen Stahl
gewehrgerechte jäger (1762) 124.
[] B@11)
die anschauung der vorgänge beim schieszen bleibt gewahrt, indes die vorstellung des zu erreichenden ziels sich mehr und mehr vordrängt. B@1@aa)
der zweck
wird gestellt, gesetzt und steht vor dem zielenden: und wurde mit flitschen in sie geschossen, als waren sie ein aufgesteckter zweck Seb. Franck
chr. Germ. (1538) 139
a; disz ist der zweck, das maal, schieszblatt und zil, darnach alle gute catholische christen ire pfeil und augenmerck richten müssen Fischart
bienenk. (1581) 50
b; ... sie schlug die wangen nieder, die schamröth überzog, und hielt für höchste pein, unkeuscher augen zweck und frevelspiel zu sein A. Gryphius
dram. ged. 237
P. den zweck
stecken: er het das beyl zuo weit geworffen, den zweck zuo weit gesteckt Seb. Franck
sprüchw. (1541) 1, 143; gleich wie ein andrer schüz des gnieszt, wan er zu dem zweck gewisz schieszt, weil sie den zweck in gsetzet vor, nämlich Strasburg, erreicht han zvor Fischart
glückh. schiff v. 962
ndr.; sehet, lieben Christen, das ist den zwecken eben hoch und tieff gesteckt H. Roth
catechismuspredigt (1573) 1, 98
a; fürste und andere vürtreffliche leute sein gleich zu einem zweck und ziel gestellt, darnach alle gifftige zungen schieszen! Rätel
Curäi chron. d. herzogt. Schlesien (1607) 573; und thut so lang alls, was er wil, bisz zum von gott gesetzten zweck Kirchhof
wendunmut 2, 45
Ö. was gelts, wir wöllen des zimmermans sohn einen zweck stecken, er soll in auf einer leitern nicht erlangen können J. Ayrer
hist. proc. juris (1600) 555; der zu nidrige oder zu hohe schusz wird durch die schwäche oder stärcke des pulvers verursacht; oder wenn der büchsenmeister ... die distantz des zwecks nicht recht abgenumen hat Th. de Bry
archelei (1614) 144; darumb lasset uns lernen, dasz wir in groszer fahr tag und nacht schweben und dem teuffel gleich als zum zweck sitzen
theatrum diabolor. (1569) 33
b; die palmenbäume vergipfelten sich endlich in der höhe in lauter lilien, anzuzeigen, dasz dieser fürst seinen verrichtungen keinen andern zweck als Frankreichs ehre vorgesteckt v. Fleming
vollk. t. soldat (1726) 378.
so wird auch zweck
gebraucht für das ziel beim rennen oder den zielpunkt (
meta): wie sie (
die wettfahrenden) nun kamen frisch und gleich bei dem fürgezeigten zweck, keck, schier wider zu des meeres flusz, da es solt gehn an den beschlusz, thet sich eins jeden fürsten krafft herfür in groszer ritterschaft Spreng
Ilias (1610) 324
G. man zielt zum zweck,
richtet die augen zum zweck:
collimare, auf ein ding uberzwerch die augen setzen wie ein schütz zu seinem zweck Calepinus
XI ling. (1598) 266
b;
propositio ein kurtze und vollkommne fürhaltung eines dings, zu welchem man die gantze red als zu einem zweck richten will
ebda 1175
a; sein zweck, nach dem er zielet Fischart
Garg. 101
ndr.; damit wir gleich einen zweck haben möchten, auff den wir auch zu zielten und auffs nechste, als es sein künde, hienein rehmeten Mathesius
Syrach (1589) 141
a; zu dem ende sollen alle privilegia und kaufbrieffe und dergleichen, so zu unterdruckung der evangelischen ausgebracht worden oder zu diesem end und zweck gerichtet ... gantz null und nichtig seyn
acta publ. 2, 375
P.; wir müssen aber nach unserm zweck wiederumb die augen wenden Micrälius
Pommerland 3, 438; und möchte man meynen, sie zielen beyde auf einen zweck Leibnitz
dtsche schr. 2, 346.
zum zweck
schieszen: sie werden dort den zw. nicht spalten, ist auch nicht noth, sondern gnug, dasz man nahe hinzu scheuszt Luther
br. 4, 383
de W.; welich vier schützen under den selben schiesgesellen mit dem armbrost dem zweck allernechst schieszen
privatbr. d. ma. 2, 172
St.; [] wenn du wilt recht an zweck hinein, so mustu scherffen sein gesicht, das eine auge gebrauchen nicht Hayneccius
Hans Pfriem 37
ndr.; ob sie schon nah zum zweck schieszen Lehmann
florileg. polit. (1662) 1, 239; andere schieszen mit buchsen oder bogen nach dem ziel, und wer zum nächsten zum zweck scheust, der gewinnt Äg. Albertinus 410
hirnschleifer (1664); dann Marius, Plinius und Strabo haben zwar im erdmesser sehr weit von dem zweck geschossen Thurneyszer (1583)
magna alchymia 13; ... wie wann im wette lauffen sich einer gantz bemüht, vor dem gemeinen hauffen zu treffen auf den zweck, sticht seinen klepper an, des sieges hoffnungsvoll Opitz
poemata (1690) 3, 194.
den zweck
rühren: wann er den zweck sunst rüren will Seb. Brant
narrenschiff 73
Z.; der sünder ziehlt nach gott und wendt sich von ihm weg, wie sols denn möglich seyn, dasz er berühr den zweg? Angelus Silesius
cherub. wandersmann 164
ndr. zum zw.
stechen: es seind (
d. pharisäer) der Juden münch gewesen, die in irem und des volckes sin am nechsten zum zweck stachen Seb. Franck
chr. (1531) 484
a.
den zw.,
zum zw.
treffen: doch hat er den zweck apostolischer leer nit gar getroffen Casp. Hedio
chron. germ. (1530) 165
b; ich aber halte dafür, die spartanisch art zu reden, ... das sie doch zum allernechsten zum zweck treffe Zinkgref
apophthegmata (1628) a 5; die rach hat unverhofft den rechten zweg getroffen A. Gryphius
trauersp. 58
P.; glückschusz treffen am ehesten zum zweck Lehmann
floril. polit. (1662) 1, 313; und dennoch kan ich doch nicht wissen, wie nah ich zum zweck getroffen A. Bohse
Amor am hofe (1710) 2, 288.
den zweck
verfehlen: so thut er vom zweck der warheit garnicht fehl schieszen Schweickhart graf zu Helfenstein
Basilius magnus (1591) 472; wirdt er ohne gefärd getroffen, so lauttet es wol: wirdt aber des zwecks gefelet, weh dem der die praeservativa gefressen hat Paracelsus
opera (1618) 1, 367
H.; aber der rechten erkandtnusz und experiment nach haben alle philosophi vor mir die pfeil neben das blatt und zum zweck und ziel fehl verschossen Paracelsus
opera (1616) 934; damit ich aber nicht zu weit von meinem zw. abweiche J. G. Schmidt
rockenphilos. 1, 323; dasz oft auch die weisesten und klügsten menschen ... ihres zwecks verfehlen Knigge
umgang 7, 9.
ferner die noch heute übliche wendung: auch hier tritt der fall ein, dasz man mit wenigen mitteln und personen gerade das rechte thun kann, da man oft über mittel und personen den zweck aus den augen verliert Göthe IV 30, 109
W. noch einige einzelne belege, die von der vorstellung des schieszens ausgehen: hat gott also das pfil, so uf mich zilet, gegen ain andren zweck angeschlagen Joh. Kesler
sabbata 109; ist doch der siegeszweig in der mitten gestanden, und hat darzu, als zum bekanten zweck oder centro ein im kreise herumbstehendes gemüthe lauffen ... mögen Prätorius
vom Katzenveite (1665) a 2
a; der esel der liebet den thon und den schall der leiren, allein weisz ers nit selbsten zu zweck zu bringen G.
F. Messerschmidt
von d. esels adel (1617) 1, 583
a.
ein rest der anschauung steckt auch in der nicht mehr üblichen wendung sich zum zweck legen Seb. Franck
sprüchw. (1541) 2, 35
b: überzogen endlich beide brüder den hertzog von A., der sich denn ebenfalls zum zweck legte und geiszel zur versicherung seiner treue stellete Mascov
gesch. d. Teutschen (1726) 2, 311; unter der bedingung, dasz der oberste dieses opfer zu schäzen weisz und sich wegen der festungsübergabe zum zwecke legt Kretschmann
s. w. 3, 71.
dasz die eigentliche anschauung verloren gegangen ist, zeigt die wendung sich zum zw. setzen: weilen er nur die feinde seines herrn sich zum zweck gesetzet J. v. Besser
schr. 1, 156
K.; wie er sich zum zwecke setzt, den besten und
[] würdigsten mustern dieser art nachzueifern Stifter 14, 114.
ein andres zeichen ist dafür das accusativobject den zweck verfehlen
gegenüber dem älteren genit.: so wird er seinen zweck nie verfehlen Gottschedin
br. 1, 4; nicht eine meiner triebfedern hat ihren zweck verfehlt S. v. Laroche
gesch. d. frl. v. Sternheim (1771) 1, 355. B@1@bb)
in dieser allgemeinen, vom gegenstand fernen auffassung gesellt sich zweck
zu dem in dieser bedeutung älteren ziel,
s. die belege für mhd. zil,
mhd. wb. 3, 881
ff. u. Lexer 3, 1112: unserer seligkeit wol gesetzer gruntfels, eckstein, ziel und zweck Val. Herberger
hertzpostilla (1613) 2, 114; mit gottes hülfe ... zu einem heilsamen zweck und ziel zu bringen Leibnitz
dtsche schr. 1, 204; ja, liebe vernunft, jetzt hast du das ziel und den zweck getroffen Jac. Böhme
schr. (1620) 4, 35; von dem ziel oder zweck der zeitungslesung Stieler
zeitungslust (1697) 80; nicht mehr eine unfehlbare maschine in den händen der natur, wird er sich selbst zweck und ziel der bearbeitung Herder 5, 28
S.; auf weiteres befragen um ziel und zweck der reise Brentano 5, 364; von zweck zu zweck gelockt, von ziel zu zielen als falter schwärmt sie, statt als aar zu schweben Geibel 2, 104. B@22)
neben diesen wendungen, bei denen die sprache sich der früheren gegenständlichen verwendungen von zweck
erinnert, hat sich die allgemeine begriffliche bedeutung des wortes entwickelt, die das bezeichnet, was man mit einer handlung will, die aufgabe um deren willen sie geschieht, das ergebnis, das irgendwie hinter der handlung als endpunkt steht. das wort wird so von der vernunft aus gesehen; man setzt voraus, dasz, was man thut, eine absicht zum grunde hat, die man erkennt, die man andern mittheilen kann. die entwicklung ist derjenigen ähnlich, die von dem absehen,
n., s. th. 1, 113
zu dem f. absicht
geführt hat, th. 1, 118.
z. b.: dasz ich ... deroselben höchstlöblichen zweck und absehen ... betrachte Rist
friedewünschende Teutschl. (1648) 5.
allerdings liegt bei diesen wörtern ein unterschied vor; man führt wohl absichten aus, aber nicht zwecke Heynatz
synonym. wb. 1, 61
a.
für diese denkweise steht der zweck
am ende des weges der gedanken und erscheint als endursache, wodurch der begriff der ursache umgekehrt wird Eberhard-Lyon
16 345; Weigand
synon. wb. 3, 1179: zweck ist der gegenstand eines begriffs, sofern dieser als die ursache von jenem angesehen wird Kant 7, 63
H. B@2@aa)
der zweck
ist für die vernünftige betrachtung begreiflich, verspricht vor allem gewinn oder nutzen: alles getöse ... verliert ganz seinen widrigen eindruck, sobald es mit einem vernünftigen zwecke verbunden ist Lichtenberg
verm. schr. 1, 43; alles in der natur zielet nach einem zweck, alles ist in allem gegründet, alles ist vollkommen Moses Mendelssohn
philos. schr. (1777) 1, 34; alle nachtheile des modernen reisens verschwinden übrigens, wenn ein bestimmter zweck sich damit verbindet Immermann 18, 89
B.; ohne sich durch den umstand, dasz diese leidenschaft zugleich einen nützlichen zweck hatte, beschönigen zu wollen G. Keller 4, 266; zweck des krieges ist die erkämpfung des friedens unter bedingungen, die der vom staate verfolgten politik entsprechen Bismarck
ged. u. erinn. 2, 118
volksausg. vgl. zweckmäszig
u. zweckmäszigkeit. B@2@bb)
der so gesehene zweck
ist zugleich wie das wesen einer sache: dienet also alles dieses zur überredung und unterricht, auch ergetzung der leute, der poeterei vornemster zweck Opitz
poeterei 14
ndr.; das reichtumb ist der kern und zw. aller handlungen Lehmann
floril. polit. (1662) 3, 191; geschäftig im müsziggang schienen sie (
die schauspieler) an ihren beruf am wenigsten zu denken Göthe 21, 89
W.; so hätte er (
Homer) ja wesen und zw. des sylbenmaszes verkannt A. W. Schlegel
Athenäum 1, 43; die einzige tendenz, der ganze zw. dieser gesellschaft war — gut zu essen und noch besser zu trinken E. Th. A. Hoffmann 6, 13
Gr.; einen äuszerst künstlichen schneckentanz, dessen zw. ist, im rauhen durcheinanderwimmeln immer eine vierfache mauer um die braut zu erhalten
[] v. Droste-Hülshoff 2, 374
Cotta; mir sind die auswärtigen dinge an sich zweck Bismarck
polit. reden 3, 7; ein groszer staat ... erfüllt den zw. seines daseins nur, wenn er entschlossen und gerüstet ist, sein dasein ... zu behaupten Moltke 7, 107; gerümpel, ... seinem zwecke nach schwer bestimmbar H. v. Barth
Kalkalpen 370; eine gesellschaft, deren zw. auf dem betrieb eines gewerbes unter gemeinschaftlicher firma gerichtet ist, ist eine offene handelsgesellschaft
handelsgesetzb. § 105. B@2@cc)
umgekehrt ist für das denken, das sich über die vernunft hinaus erhoben hat, der nur begreifliche, nur verständige zweck
etwas minderes, das reale im gegensatz zum idealen. diese ablehnung gegenüber dem zweck
im späteren 18.
jh.: die einrichtung des ganzen erfoderte es, dasz sich die liebe nicht sowohl durch handlung, als vielmehr durch ihr ruhiges bestehen auf sich und ihre freiheit von allen zwecken der übrigen handlung, welche ein unruhiges planvolles streben nach einem zwecke ist, entgegensetzt und dadurch einen gewissen menschlichen kreis vollendet Schiller
br. 5, 297
J.; natur und kunst sind zu grosz, um auf zwecke auszugehen, und habens auch nicht nöthig Göthe IV 46, 223
W.; im spiel und der ruhe, wo uns der zweck beherscht, kann sie (
die freundschaft) nicht sein Brentano 5, 314; sie (
die freundschaften des 18.
jh.) waren auf keine zwecke gerichtet, sondern ihr zweck war, sich zu kennen Gutzkow
ges. w. 8, 14; ja, wer durchs leben gehet ohne wunsch, sich jeden zweck versagen kann, der wohnt im leichten feuer mit dem salamander Schiller 12, 243
G. (
Wallensteins tod 12, 2);
Thekla: trau niemand hier als mir. ich sah es gleich, sie haben einen zweck 12, 144
G. (
Piccolomini 1585). B@33) zweck
in besonderen verwendungen. B@3@aa)
dabei denkt man sich den zweck als endpunkt des weges, der zu ihm führt: nun mercket ein jeder wol, das im ehlichen stand mühseligkeit ... vollauf ist, ... wirde derhalben sich ... eh auf die ebene ... straszen des unehlichen, unverfangenen stands begeben, wann er nicht das ende und den zweck eines jeden wegs erwigte Fischart
philos. ehzuchtbüchl. 206
H. offt förchtens (
die bienen) underwegen, dasz nit von ihrem zweck, wann wind sich gunt zu regen, er sie möcht blasen wegk Spee
trutznachtigall (1660) 120; dann der einige wahre weg und zweck zur weisheit und seeligkeit ist, dich selbst und deinen adel in gott ... geistlich und leiblich erkennen A. v. Franckenberg
nosce te ipsum 1, 676; wie ein schiff mit kühnen masten manch entlegnes meer durchstreicht, bis es die gewünschten lasten als den zweck der fahrt erreicht Gottsched
ged. (1751) 1, 244; hätt ich gedacht, als ich mir W. zum zwecke meiner spaziergänge wählte, dasz es so nahe am himmel läge! Göthe 19, 38
W.; eines korridors, der ... nur den zweck hatte, drei auf ihn ausmündende thüren zu zeigen Fontane I 5, 9; und er scheint sich ihnen hinzugeben, strebet leise sie zu überlisten, treu dem zweck auch auf dem schiefen wege Göthe 2, 73
W.; walle! walle manche strecke, dasz zum zwecke wasser fliesze 1, 215
W.; jeder weg zum rechten zwecke ist auch recht in jeder strecke 5, 106
W. B@3@bb)
dem entsprechen die wendungen zum zwecke schreiten, kommen, lenken, führen, den zweck erreichen, erlangen: so hette man verhoffentlich schon vorlängst etwas näher zum zweck schreiten können Chemnitz
schwed. krieg (1658) 2, 570; herr und knecht müssen ein ziel für sich haben, und der diener musz thun, was der herr will, damit er zu seinem zweck komme Lehmann
floril. polit. (1662) 1, 139;
[] wer meynt, durch zank zu seinem zweck zu kommen, dem sind gewisz die schellen unbenommen Seb. Brant
narrenschiff 37
Zarncke; frisch gewagt kommt bald zum zwecke Günther
ged. (1735) 254; nach einigen worten ... fing er an, seinem zwecke näher zu kommen Klinger
w. 3, 100; das unser heutiger feldbau eben zu diesem zweck und end gelanget Sebiz
feldbau (1579) 1; wordurch er zu seinem zweck zu gelangen gedencket Happel
akad. roman (1690) 569; da aber jeder ... ehrerbietig auswich, so gelangte er nicht zum zwecke Immermann 3, 38
B; durch mich wirdt auch der weg in Teutschland auffgebracht, der künftig trotzen kan der schönsten sprachen pracht. wer diesen zweck erlangt, darf nicht hier unden kleben, und wär er zehnmal todt, so soll er dennoch leben Opitz
t. poemata 23
ndr.; wann die menschen das, darum sie arbeiten, erlangen und wissen, dasz sie den zweck erlangen werden Lehman
floril. polit. (1662) 4, 37; der Engländer erreicht den zweck der tragödie fast immer, so wunderbare und ihm eigene wege er auch wählet Lessing 8, 43
L.-M.; dasz man ohnmöglich seinen zweck erhalten ... kann Dusch
verm. w. (1754) 3
b; wie in jenem fall die natur vorwärts zu dem groszen zwecke hineilt Göthe II 6, 27
W.; bis der elende seinen zweck erzielt Brentano 6, 112; welcher gestalt das glück beynach alle der gantzen welt sachen auf einen theil geneigt und gezwungen, auf einen zweck alles zuo lencken Xylander
Polybius (1574) 3; in jeder freisten form, die nur zum zweck führt A. W. Schlegel
Athenäum 2, 287; bis es Josephen bange ward, er möge seinem zwecke heute nicht näher rücken Brentano
ges. w. 5, 207; so wenden wir uns schnurgleich zum eigentlichen vorhaben oder zweck Prätorius
Blockesberges verrichtung (1688) 200. B@3@cc) zweck und mittel,
oft in gegenüberstellung: wer so gangbare mittel mit so gangbaren zwecken verbindet Gerstenberg
hamb. n. zeit. 75
lit.-dkm.; dasz wir wirklich herren über die mittel zu unsern zwecken sind Göthe 23, 55
W.; wie beklag ich es tief, dasz diese herrliche seele, werth, mit zum zwecke zu gehn, mich nur als mittel begreift! 1, 353
W.; hiezu haben wir recht und titel, der zweck heiligt die mittel 3, 345
W.; was den regenten blosz als mittel zu ihrem zwecke wichtig war, war der zweck ihrer unterthanen; was der zweck der regenten war, war den unterthanen das mittel, den ihrigen zu erreichen Schiller 8, 13
G.; der reisende ist durchaus egoist, die begegnenden sind ihm mittel zu seinen zwecken Immermann 18, 88
B. B@3@dd) zweck
mit possessiv- und hinweisenden pronomen verbunden: langsam kommen gereichet endlich auch zu seinem zweck Neumark
fortgepfl. poet.-musik. lustwald (1657) 1, 3; alle diese musceln haben wiederum ihre eigenen nahmen und besonderen abtheilungen, welche hier aber weitläufftiger vorzustellen unserm zweck zuwieder v. Fleming
vollk. t. soldat (1729) 353; zweck sein selbst ist jegliches thier Göthe 3, 89
W.; ein fürst gelanget durch reisen zu diesem zwecke S. v. Birken
brandenburg. Ulysses (1669)
zuschr. )( )( 2
a; für diesen zweck (
sein studium) E.
M. Arndt
s. w. (1892) 1, 50; zu demselben zwecke gröszerer sicherheit schienen auch die gänge verfinstert worden zu sein Stifter 3, 337.
ähnlich: wie denn einer der nächsten zwecke dahin ging, die interessen des ... prinzen von O. ... zu verfechten Ranke
s. w. 2, 11; die ... verschiedene schnabelbildung zu gleichem zwecke Naumann
naturg. d. vögel 9, 622; einzelne für die wälschen zwecke erkaufte ... schelme E.
M. Arndt 1, 99
R.-M. B@3@ee) zweck
mit adjektiven, die die zielsetzung beurteilen, oft vom ethischen aus gesehen: ihr mszet von neuem geboren werden, wollt ihr das reich gottes sehen: das ist
[] der rechte zweck J. Böhme
s. w. 4, 101
Schiebler; gewisse ... lehrsätze ... nach denen man den rechten zweck ... erreichen möchte frhr. v. Hohberg
georg. curiosa 1, (1682)
vorr. a 3
b; und bisz dasz du so starck als keck erraichest des heyls hohen zweck, will ich mein aug nicht von dir wenden Weckherlin
ged. 2, 122
F.; der durchaus gute moralische zweck G. Lichtenberg
br. (1901) 2, 68; solche gaukeleien fanden wir durchaus gefährlich und konnten sie mit unserm ernsten zweck nicht vereinen Göthe 25, 20
W.; ein ernstliches wollen sprach sich aus, ein edler sinn und zweck 33, 222
W.; schamlosigkeit ..., die ... jeden edleren zweck des lebens ... vergiszt Fontane I 2, 173. guter zweck: und mich ergriffs, mit fröhlichem vertrauen dem guten zweck ein kleines lied zu weihn Göthe 5, 69
W. (
dem frauenverein); mitglied jeglicher verbrüderung zu einem schönen, milden guten zweck Hoffmann v. Fallersleben 5, 317.
der plural zwecke
mit adjektiven oder genetiv eines substantivs in ähnlicher verwendung: ich musz lachen, wann ich alle zwecke überdenk, nach welchen die so mancherlei liebhabende verlangen zielen S. v. Birken
ostländ. lorbeerhayn (1657) 32; dasz auch erwachsene ebenso wenig nach wahren zwecken handeln Göthe 19, 15
W.; im menschen ist das thierische zu höheren zwecken gesteigert II 8, 8
W.; ältestes bewahrt mit treue, freundlich aufgefasztes neue, heitern sinn und reine zwecke: nun! man kommt wohl eine strecke I 3, 71
W.; es wächst der mensch mit seinen gröszern zwecken Schiller 12, 7
G. (
Wallensteins lager prol. 60); je nachdem einer sich beherschen und seinen äuszeren wandel selbstsüchtigen zwecken unterthänig machen konnte, mochte auch seine äuszere ehrbarkeit, welche den pharisäern für gerechtigkeit galt, ein pures truggewebe ... werden W. Löhe
sommerpostille (1848) 46
a.
in dieser form hat sich der plural in allen sprachschichten weit ausgebreitet: ich hatte mich ... zu geschäften meinen fähigkeiten angemessen gewöhnt, und zwar solchen, die zu städtischen bedürfnissen und zwecken kaum verlangt werden Göthe 33, 162
W.; in der nähe der fenster stand ein tisch, aber nicht zum darauflegen schöner sachen, sondern zu häuslichen zwecken bestimmt Stifter 5, 1, 149; für zwecke der nothdurft Heinr. Meyer
gesch. d. bildenden künste 1, 18; später wurden sie (
die oratorien) im theater zu wohlthätigen zwecken gegeben O. Jahn
Mozart 1, 322; die alte mönchspflicht der krankenpflege diente jetzt weltlichen zwecken Treitschke
hist. u. polit. aufs. 2, 33; anstalten zu unsittlichen oder widerrechtlichen zwecken
schweizer. zivilgesetzb. art. 52; zu seinen unmittelbaren pharmazeutischen zwecken Göthe II 6, 102
W.; da dieselben (
variationen) ... besonders beliebt waren, sah er (
Mozart) sich öfter veranlaszt ... für gesellige zwecke dergleichen zu componieren O. Jahn
Mozart 4, 9; wie auszerordentlich viel in England und wie so gar wenig in Deutschland für agriculturchemische zwecke gethan wird Stöckhardt
chem. feldbr. (1851) 1, 15; in berufen oder betrieben, die für zwecke der kriegführung oder der volksversorgung ... bedeutung haben
ges. über d. vaterl. hilfsdienst (1917) § 2.
dieser brauch hat weiten umfang gewonnen in zusammensetzungen: personen, die sich zu erwerbszwecken in Hamburg aufhalten
entw. z. e. hamb. einkommensteuerges. § 14; zu kriegs- und friedenszwecken; stockwerk zu büreauzwecken zu vermieten; gas zu kochzwecken; unreifes obst zu koch- und einmachezwecken; bücher, die sich zu geschenkzwecken eignen; zu zuchtzwecken nach England eingeführte pferde
usw., ein brauch, gegen den man sich vielfach gewehrt hat, s. zschr. d. dt. sprachvereins 28 (1913) 137; 31 (1916) 185; 35 (1920) 107,
der aber als bequeme, dem bedürfnis zusagende ausdrucksweise weiterlebt. [] B@3@ff) zum zweck, zu dem zweck
mit genetiv eines subst., oft eines verbalsubstantivs: zum zwecke ihrer allmählichen befreiung Dahlmann
frz. revolution 31; zum zwecke der nothilfe G. Keller 1, 133; die organisation des volkes zum zweck der wehrhaftigkeit wurde vom ganzen reiche übernommen Bennigsen
nationalliberale partei 77; zum zwecke der überweisung in eine andre beschäftigung
ges. über den vaterländischen hilfsdienst § 2 (1917).
auch mit weiteren ergänzungen: zu dem zwecke nämlich, die verschiedenen protestantischen bekenntnisse in ein bekenntnis zu vereinigen Laube
ges. schr. 1, 41; zum zwecke der ermittlung der steuerpflichtigen
entw. z. e. hamburg. einkommensteuerges. § 15.
auch in der form des adverbialen zwecks: zwecks verkürzung der bahnstrecke, zwecks ausgleichung der straszenhöhe, zwecks verringerung der ausdehnung der front
u. ä. B@3@gg)
dem vernünftigen zweck
gegenüber steht ohne zweck,
planlos: der zufall schleudert ohn ordnung und zweck und regel die leuchtenden sonnen ... durch die gränzen des raums D. Giseke
poet. w. 38
G.; und so rückte er endlich ..., in seine kräfte stürmend, sie ohne zweck und aussicht abarbeitend, immer einem traurigen ende näher Göthe 19, 150
W.; sonst, da ich ohne zweck und plan leicht, ja leichtfertig lebte 23, 189
W.; in unserer jugend haben wir auch solche streiche gemacht ... ohne zweck und noth, uns in gefahr zu stürzen IV 33, 238
W.; er begeht lauter dinge, die ohne ziel und zweck sind, und strebt nach dem unerreichbaren Stifter 1, 274; ich wanderte weiter, ohne zweck, ohne gedanken Storm 4, 160. B@3@hh) keinen zweck haben: wenn ich sehe, wie alle wirksamkeit dahinaus läuft, sich die befriedigung von bedürfnissen zu verschaffen, die wieder keinen zweck haben, als unsere arme existenz zu verlängern Göthe 19, 14
W.; und da es sich nicht um eine unklare freche skizzierung handeln konnte, die hier keinen zweck gehabt hätte, so sah ich mich genöthigt, den stift wegzulegen G. Keller 3, 11; es hat ja keinen zweck G. Hauptmann 1, 225; es hat wohl keinen zweck, sie weiter zu verfolgen Will Vesper
d. harte geschlecht 234. B@3@ii)
die frage zu was zweck?
im 17.
jh.: denen wil ich mit wenigem ... anzeigen, zu was endt und zweck ich dises ringfuoge wercklein gerichtet L. Sandrub
hist. kurzweil 14
ndr.; zu wissen, zu was zweck so viel volcks ... sich teutschem boden näherte Chemnitz
schwed. krieg 2 (1653) 163.
später in ähnlicher verwendung: was für ein geschrei ist das! zu was für einem zwecke? Adelung
lehrgebäude d. dt. spr. 2, 143; indem sie mir deutlich machten, ... zu welchen zwecken jene vorlesungen gehalten wurden Göthe IV 41, 29
W.