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turteltaube

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

turteltaube f.

Bd. 22, Sp. 1907
turteltaube, f. , columba turtur, aus dem lautmalenden lat. turtur mit dissimilation des r zu l entlehnt (vgl.turtel), der deutsche gattungsname ist verdeutlichend hinzugetreten; ahd. turtulatvba (10. jh.) gl. 3, 15, 19 St.-S.; turtultuba Williram s. u. 2 a u. b; daneben findet sich turtilituba Tatian 7, 3 und tyrtiltvba (11./12. jh.) gl. 3, 464, 30 St.-S., wohl in anschlusz an ahd. bildungen auf -il-(în), s. Suolahti d. dt. vogelnamen 217 u. Gröger d. ahd. u. as. kompositionsfuge 25 f.; mhd. turtel-, türteltûbe (die umlautform setzt sich jedoch im sprachgebrauch nicht durch) mhd. wb. 3, 125; Lexer 2, 1588; frühnhd. turteltaube (14./15. jh.) gl. 3, 22, 30 St.-S.; erste dt. bibel 3, 86 Kurr.; gelegentlich, in weiterer umgestaltung des ersten gliedes: thurtl-, trittel- (mit r-umsprung und entrundung des ü), dorttel- (mit lenis u. offener qualität des stammvokals, s. teil 2, sp. 641 [3], teil 11, 2, sp. 1f., v. Bahder grundl. d. nhd. lautsyst. [1890] 281, Franke grundz. d. schriftspr. Luthers 1 [1913] 183 u. 235 und V. Moser frühnhd. gr. 1, 3 [1951] 166); z. t. mit verschiebung des inlautenden dentals: dortzel-, dorkel-, s. u.turtel, sowie bei Jelinek 730 s. v. türkeltaube; vereinzelt auch wieder an die lat. form angeglichen: turter- (alle formen bei) Diefenbach gl. 603 s. v. turtur; die form gurtel-tawb ebda wird z. t. auf weitere dissimilation (Suolahti a. a. o. u. Behaghel gesch. d. dt. spr. 368), z. t. auf onomatopoetische umgestaltung (nach gurren und dem taubenruf gur gur, s. zs. f. dt. wortforschg. 11, 176; s. auch teil 4, 1, 6, 1187 s. v. gürteltaube) zurückgeführt.ähnlich verläuft die entwicklung in den übrigen germ. dialekten: mnd. tortelduve Lübben-Walther hwb. 411; mndl. torteldûve Verwijs-Verdam 8, 601; ndl. tortelduif van der Meer hist. gr. d. ndl. spr. 1 (1927) 40, 95 u. 125; me. turteldouf(e) Stratmann 624; engl. turtledove Murray 10, 1, 509; aus dem dt. entlehnt sindn. turteldue Falk-Torp 1300, schwed. turturduva Hellquist 3 1247 und nisl. turtildúfa Blöndal 872. — in heutiger mundart: turteldufe Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 449; tuəteldûwe Woeste westfäl. 275; tüttelduuf (mit assimilation des r) Mensing schlesw.-holst. 5, 213; tuddelduben (mit eindringen des n der sw. flexion in den nom.) Frederking Hahlen b. Minden 32; turtel- (dordl)taube (dauwe, dube) bad. wb. 1, 616; tuachtltau(b) Schacherl Böhmerwald 48; durtel-, durkeldauf (s. o.) Follmann lothr. 113; torkeltauba Sartorius Würzburg 126; turteltube Martin-Lienhart elsäss. 2, 718; turteltaube Fischer schwäb. 2, 513 u. 6, 2, 1794; turteltub Hunziker Aargau 66; tortəltūbə Enderlin ma. v. Kesswil 36; s. auch die hist. belege bei Schmeller 1, 621 u. vgl. die luxemb. umdeutung zu ûrteldauf 'urteilstaube' luxemb. ma. 452. — turteltaube (bzw. ahd. turtulatuba) kommt im anschlusz an vulgatastellen (bes. Luc. 2, 24) sowie sachlich geordnete glossare des lat. auf, das ältere simplex (s. turtel) zurückdrängend; neben den konkreten gebrauch tritt früh, bes. an das hohe lied anschlieszend, ein metaphorischer; über die mit turteltaube verknüpften volkstümlichen vorstellungen s. Schneeweis in: hwb. d. dt. aberglaubens 8 (1936/37) 694ff. und Erich-Beitl wb. d. dt. volkskde. (1936) 724. 11) als vogelname (columba turtur): thaz sie gabin obphar ... zua gimachun (gleiche) turtilitubun (ut darent hostiam ... par turturum) Tatian 7, 3 Sievers (vgl. die fassung in der ersten dt. bibel: das sy geben ein opffer ... ein bar turteltauben 1, 205 Kurr., sowie bei Luther: das sie geben das opffer ... ein par dorteltauben Luc. 2, 24); bis daz die künigîn Marîa einen brief schreip, den fuort ein turteltoub gemeit (um 1160) Orendel 3647 Berger; dy turtyltube und dy swalbe und der storch haben (als zugvögel) bewart di zit irer zukumft Claus Cranc prophetenübers. 92 Ziesemer (so auch sprichwörtlich bei Seb. Franck [Nürnb. 1545] A I 99a und Petri d. Teutschen weiszh. [1605] T 2a); der nuszhaer, wachtel vnd specht, die turteltaub vnd gumpels gschlecht Spangenberg ausgew. dicht. 14 Martin; (zum kleinen weidwerk werden gerechnet) wasserhüner ... wasserschnepfen, griesläufer, turteltauben Heppe aufricht. lehrprinz (1751) 166; vor wenig menschen-altern war hier noch alles kahl ... der turteltaube fehlte ihr zweig zum brüten gar Hebbel w. 6, 399 Werner; wildtauben ...: die grosze und kräftige ringeltaube (columba palumbus), die sich unter tags gern auf feldern herumtreibt und nur zur mittags- und nachtruhe den wäldern zustreicht, während die ihr an grösze nahestehende hohltaube (c. oenas), sowie die kleine zierliche turteltaube (c. turtur) sich nur im walde aufhalten Wimmer gesch. d. dt. bodens (1905) 346; ihr (der nachtigallen) silbernes schluchzen (im garten des kasinos) schien sich dem gurren der turteltauben zu mischen Langgässer d. unauslöschliche siegel (1946) 212. im älteren sprachgebrauch gelegentlich auch als wappen- (bzw. zierbild)— bezeichnung: des grâles wâpen, ein turteltûbe Wolfram v. Eschenbach Parzival 540, 27; sitiche und galander (ringlerche), sparwære und turteltûben, die genâten ûf der hûben, die wurden gestreut ûf den wec Wernher der Gartenaere meier Helmbrecht 1887 Panzer; vgl. aus dem frühen nhd.: dasselb (pokal) am ranfft zu Oeberst klar vier grosse ohren hett mit wunder auff jedem schwebeten besunder von klarem gold zwo turteltauben Spreng Ilias (1610) 150b. 22) metaphorisch in verschiedener anwendung. 2@aa) im poetischen bild; die turteltaube (im april wiederkehrender zugvogel) erscheint als künder des frühlings; dieser gebrauch geht vom hohen lied aus, auf den neuen religiösen frühling bezogen: turteltûbon stimma ist uernoman in unsermo lante. in omnem terram ist kuman praedicatio apostolorum, dîe iro auditores lêrent castitatem et innocentiam unte nidificare in excelsis Williram 14 Seemüller; aber nu ist die zeyt widder komen, das wir der dordel tauben stym hOeren und die blumen auffgehen ynn unserm land Luther 12, 77 W.; nun lAest die turtel-taub sich hOeren auff dem laub; es grnt meins geistes anger und geht mit blumen schwanger; ich bin nu voller freud ob der genaden-zeit Angelus Silesius heil. seelenlust 256 ndr.; die blumen sprosseten; die turteltaube girrte; der lenz einer neuen gesetzgebung, ... die zeit des Messias war da Herder 19, 24 S.; der lenz ist gekommen, und der turteltaube stimme hört ihr im lande Göthe I 37, 303 W. (d. hohelied Salomons). freier, als stilistisches element der frühlingsschilderung in kirchenliedern sowie in der lyrik überhaupt: der winter ist vergangen, die blumen wachsen schon, die turteltaub vorhanden die reben blen vol (16. jh.) d. dt. kirchenlied 3, 500 Wackernagel; schon steht der wald im laube und badet sich im tau, und gottes turteltaube girrt auf der blumenau Krummacher in: ev. liederschatz 951a Knapp; hört! die turteltaube girrt aus jener laube dir ein frühlingslied Schubart s. ged. (1825) 1, 186. 2@bb) im vergleich, wobei vor allem reinheit, keuschheit, sanftmut, treue undbesonders in neuerer zeitzärtlichkeit der turteltaube als mustergültige eigenschaften hervorgehoben werden (s. darüber Schneeweis in: hwb. d. dt. abergl. 8, 693 ff. s. v. taube, sowie Brehm tierl. 5, 422 P.-L.; zur geschichte der turteltaubensymbolik vgl. ferner Burdach in: ackermann aus Böhmen 185 ff. Bernt [anm. zu cap. 3]; über den einflusz des mittelalterlichen 'physiologus', dem vor allem die vorstellung der witwentreue der turteltaube entstammt, s. Lauchert gesch. d. physiologus [1889] 26): dîne hûffelon (wangen) sint samo turtultûbon Williram 16 Seemüller; dû bist âne gallen glîch der turtiltûben, sancta Maria Melker Marienlied in: kl. dt. ged. d. 11./12. jhs. 175 Waag, über die gallenlosigkeit als im mittelalter verbreitete physiologische erklärung der sanftmut der turteltaube s. Schneeweis a. a. o.; (gott spricht zu den witwen:) ir waret turteltuben glich: einvaltec, senfte, minneclich (13. jh.) von dem jungesten tage 77 Willoughby; man mag wol geleichen zwar die tugent der cheusche gar der turteltauben, als man gicht H. Vintler d. pluemen d. tugent 5936 Zingerle (vgl. j. Titurel 257 u. 1776 Hahn); sie sitzt in einsamkeit bey ihres gattens raube (tod) und seufzt und weint und girrt nach art der turtel-taube Günther ged. (1746) 817; das alte bild der einsam weinenden turtelwitwe bewahrt Schlegel-Tiecks übersetzung von Shakespeares 'wintermärchen' der gegenwart: ich alte turteltaube schwing' mich auf einen dürren ast, und weine um meinen gatten, der nie wieder kommt, bis ich gestorben bin (I, an old turtle, will wing me to some wither'd bough, and there my mate, that's never to be found again, lament till I am lost) Shakespeare 8 (1832) 178 (wintermärch. V 3); so lebten sie in eintracht manches jahr zusammen, keusch und treu, wie fromme turteltauben Wieland s. w. 22 (1796) 269; mit zähneklappern habe ich von liebe girren müssen, wie eine turteltaube Raupach dram. w. kom. gattg. (1829) 2, 112; wenn man einunddreiszig jahre verheirathet ist, treibt man's nicht mehr wie die turteltauben E. Höfer auf deutscher erde 2 (1860) 77. gelegentlich taucht auch die aus dem 'physiologus' (s. Lauchert a. a. o.) bzw. der bibel rührende vorstellung der einsamkeit suchenden turteltaube im vergleich auf: mach es, wie die turteltaube, fleuch vor angst und sturm und wetter aufs gebürge Golgatha Günther ged. (1746) 844; sie ist wie eine dorttel-taube, die in dem walde sich versteckt Simon Dach ged. 3, 69 Ziesemer; die arme frau (die fürstin Salm) ist so gar einsam! über ihren träumereien brütend wie Salomos 'turteltaube in der wildnis'! (2. 1. 1844) A. v. Droste-Hülshoff br. 2, 254 Schulte-K. 2@cc) übertragen, in verschiedener, an die eigenschaften der turteltaube (s. o. 2 b) anknüpfender anwendung. 2@c@aα) religiös: du (Maria) bist ein reiniu türteltube sunder gallen Konrad v. Würzburg d. goldene schmiede 570 Schröder (s. auch u. 2 b); reine miltiu Maria ... du turteltube, du gotes kron schausp. d. mittelalters 1, 248 Mone; ein geistlich mensch ist die turteltub, eyn weltlich mensch ist eyn husztub Keisersberg bilgerschaft (1512) 10a; ekelt uns zwar bey dem geilen girren jener mystischer turteltauben (nonnen), so wird man deswegen doch nicht weniger sanft entzücket Zimmermann über die einsamkeit 2 (1784) 170; es waren dies (die geistlichen lieder eines sektierers) kleinere sammlungen, die ... unter dem süsztraurigen titel 'das gesäng der einsamen und verlassenen turtel-taube, nemlich der christlichen kirche' zusammengefaszt wurden Th. Mann Faustus (1948) 105. als symbol der seele: got ist das nest, in dem die turtel taub, die sel, findet gantze ruo Keisersberg baum der seligkeit (1518) 37d; die turteltaube deutet an die arme, in dieser thierischen eigenschaft gefangene seele Jac. Böhme s. w. 5, 301 Schiebler; was ächzest du, o seele, turteltaube des himmels? warum sehnest du dich hinnen Arndt w. 4, 36 R.-M. 2@c@bβ) in allgemeinem sprachgebrauch; als kosename für die geliebte: ir habt mir meiner selden haft, mein auserwelte turteltauben arglistiglichen entfremdet ackermann aus Böhmen 7 Bernt-Burdach; mein liebstes mAedgen, meine turteltaube Neukirch in: Hoffmannswaldau u. a. Dt. ged. (1697) 1, 358 Neukirch; wo bist du, meine turteltaube? ders., ged. (1744) 52; meine arme turteltaube, hat dir die Ida (Freiligrath) so wehe getan? (als sie taktlose fragen wegen der verlobung stellte) (30. 3. 1843) L. Schücking an L. v. Gall 265 Muschler; für zärtliche liebesleute: lasst den jungen turteltauben ihre freiheit Heinr. Beck d. herz behält s. rechte (1788) 105; was glaubst du, nach Italien sind sie gefahren, die turteltauben, nach Rom und Neapel und Sizilien (auf d. hochzeitsreise) qu. v. j. 1936. vereinzelt auch sonst: durch ihn sind einige in dem hause lOewen und ausser demselben nur haasen: ... in der kirche und auf der gasse die reiniste turteltauben, anderswo aber die bOeckigste ziegen Lindenborn Diogenes (1742) 1, 586. 33) komposita: zusammensetzungen mit turteltaube als erstem glied sind seit dem frühnhd. durchaus geläufig; in neuerem sprachgebrauch überwiegt die komposition mit turteltaube 2 b bzw. c:
12161 Zeichen · 322 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Turteltaube

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Turteltaube , plur. die -n, die kleinste Art wilder Tauben, welche auf dem Rücken etwas bräuner und am Bauche weißer…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Turteltaube

    Goethe-Wörterbuch

    Turteltaube [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Turteltaube

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Turteltaube , s. Tauben , S. 343.

  4. modern
    Dialekt
    Turteltaube

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Turteltaube Band 3, Spalte 3,1339f.

  5. Sprichwörter
    Turteltaube

    Wander (Sprichwörter)

    Turteltaube 1. Turteltauben bei jungen Raben, jung Mägdlein bey jungen Knaben, seyn so wol behut, als wann man den Wolff…

  6. Spezial
    Turteltaube

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tur|tel|tau|be (Streptopelia turtur) f. (-,-n) ‹ornit› tortorela (-les) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit turteltaube

16 Bildungen · 16 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von turteltaube 2 Komponenten

turtel+taube

turteltaube setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

turteltaube‑ als Erstglied (16 von 16)

turteltaubenblut

DWB

turtel·taubenblut

turteltaubenblut , n. , vereinzelt in medizin. fachsprache des frühnhd. ( vgl. taubenblut teil 11, 1, 1, sp. 170; z. sachgesch. s. Schneewei…

turteltaubenfang

DWB

turtel·taubenfang

-fang , m. , wie taubenfang teil 11, 1, 1, sp. 171: der wilde- und turteltauben-, rebhhner- und wachtel-fang wAehret noch diesen monat durc…

turteltaubenflügel

DWB

turteltaube·n·fluegel

-flügel , m. : so muss man von stund an blut auss einem ... turteltaubenflügel inn das ( von einem streich getroffene ) aug tropffen lassen …

Turteltaubengrau

Campe

turtel·taubengrau

Turteltaubengrau , adj . u. adv . bei den Schönfärbern, von einer der Farbe der Turteltauben ähnlichen grauen Farbe auf Wolle.

turteltaubenhals

DWB

turtel·taubenhals

-hals , m. : ein vngewisse vnnd vnamhaffte farb ... gleich wie jr am turteltaubenhals vnd raupen sehen Fischart Gargantua 180 ndr., ebenso b…

Turteltaub(en)herz

PfWB

turtel·taubenherz

Turteltaub(en)-herz n. : 'Herz der Turteltaube'. Volksgl.: Wann (du) en Mädel boßscht 'küßt', wann (du) en Datteldauweherz im Maul hoscht, m…

turteltaubenidylle

DWB

turteltaube·n·idylle

-idylle , f. , ' liebesidyll ' ( zu turteltaube 2 b. c): weil wir uns nirgends hin frei entfalten können, ... suchen wir all das heil unsers…

turteltaubenleben

DWB

turteltaube·n·leben

-leben , n. , ' leben der liebe und zärtlichkeit ' ( zu turteltaube 2 b. c): und mit dieser frau soll er ein liebes- und turteltaubenleben g…

turteltaubenliebe

DWB

turteltaube·n·liebe

-liebe , f. , ' auszergewöhnlich zärtliche liebe ': 'liebes männchen!' und 'mein süszes, kleines frauchen!' gott sei dank, darüber ist man d…

turteltaubenmist

DWB

turtel·taubenmist

-mist , m. : turteltaubenmist benimpt die flecken inn den augen ( s. u. turteltauben-blut) Sebiz feldbau (1579) 118 . —

turteltaubenpaar

DWB

turtel·taubenpaar

-paar , n. , ' tauber und täubin ': ( Maria ) bracht' ihr arm geschenk ein turteltaubenpaar ( mit bezug auf Luk. 2, 24 ) Herder 29, 479 S.; …

turteltaubenseufzen

DWB

turteltaube·n·seufzen

-seufzen , n. , ' klagendes seufzen wie von einer — den gattentod beklagenden — turteltaube ( s. u. 2 b)': niemand truckt jhm mit tieffgesuc…

turteltaubenstrich

DWB

turteltaube·n·strich

-strich , m. , abzug der turteltaube in wärmere gegenden ( s. u. turteltaubenfang): im august gehet der ... turteltaubenstrich an allg. haus…

turteltaubenton

DWB

turteltaube·n·ton

-ton , m. , ' zärtlicher klang ': der klang seiner stimme, der turteltaubenton seines lachens Auerbach landhaus a. Rhein (1869) 1, 248 ; bil…