Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
taubenmist m.
taubenmist , m. , vgl. DWB taubendreck , -kot, mhd. tûbenmist: daʒ man vorkoufte ... ein virzal tûbinmistes umme zwêne phenninge. Schönbach altd. pred. 1, 126, 9 ; ein vierteil kab daubenmist fünf silberlinge galt. 2 kön. 6, 25 (' in der noth der belagerung ward oft taubenmist als nahrung gebraucht ' Büchner concordanz, 14 . aufl. s. 954 b ) H. Sachs 10, 453, 38 . Heyden Plin. 406 ; ( wenn die nester ) auszwendig sind, so wirdt der taubenmist verlohren, der doch sehr nütz ist. Heuslin Gesners vogelbuch 511 ; wilder taubenmist für sich selbs genützt, dienet für das getrunken quecksilber. 523; a…