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zieche

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
13 in 13 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zieche f.

Bd. 31, Sp. 893
zieche, f., sackartige hülle, im bes. für betten; eins der frühen lehnwörter des wgerm. bereiches, welches im obd. der lautverschiebung verfiel, wie flaum, pfühl, wozu man noch küssen geselle, um die neuerungen der rom. bettausstattung zu überschauen; griech. θήκη war die benennung fester behältnisse gewesen, lat. thēca hatte dazu die bedeutung der weichen hülle gefügt; in dieser geht *tēca nun ins wgerm. über, mit dem alten vocal ins hoch- und niederdeutsche (ahd. *zēhha, woraus ziahha, mnd. tēke), mit ī erscheint es als mnld. tīke, nnld. tijk, fries. tīk, me. ticke, ne. tick; aus der gleichen quelle flieszen franz. taie, air. tīach. die lautentwicklung in den hd. maa. bietet das gewohnte bild: der vocal zeigt im obd. diphthongische gestalt, [] bair. -ia-, alem.-schwäb. -ie-, -iä-, ostfränk. -ei-, im südrheinfränk. herrscht -ī-, im ripuar.-nd. -ē- und daraus entspringende formen, im gesamten übrigen md. wird -ī- vor -ch- zu -i- gekürzt und machenorts, bes. in Preuszen, zu -ü- gerundet (s.züche th. 16, 256); überall hat sich -ch- als starker reibelaut gehalten, nur schweiz. maa. schwächen ihn: ziehe Henzen Freiburg. ma. 69; zihe Hunziker Aarg. wb. 309; u. a.; so dasz z. lautlich mit ziähä, f., schublade zusammenfällt: Brun ma. v. Obersaxen (Graubünd.) 54. die nd. lautform ist nur in Westfalen üblich: taike Holthausen Soester ma. 21; Köppen Dortmund. ma. 58; das übrige nd. gebiet beherrscht das franz. lehnwort büre (th. 2, 511), das aus franz. bure, f., grober wollstoff abgespalten ist; s. v. Wartburg etym. wb. 1, 630b; Gamillscheg etym. wb. 159a; zur verbreitung der beiden ausdrücke s. Kretschmer wortgeogr. 118. bedeutung: 1) die ahd. glossen geben ziahha bereits mit lat. tomentum, zomentum wieder und weisen das wort dadurch dem begriff der bettausstattung zu; älter aber ist die bedeutung sack, sie darf nicht einer rohen verwendung des bettbezuges zugeschrieben werden; beispiele: von ainer z-n mit nuzze ainen helbelinch (brückenzoll) Augsburg. stadtrecht 31; stan lassen in meiner herberg 53 wepfen in ainer ziech bei H. Fischer 6, 1175; zwo z-n mit baumwollen wigen 6 cent. 29 lb. Ad. Riese rechenb. (1581) 31b; dasz ... neun gestoszene kornsAecke voll, oder wie etliche setzen, drei weiten z-n damit (mit den abgeschnittenen ohren der gefallenen) sind gefllet worden Bütner epit. histor. 199b; die wolle davon (den schafen) wurde nach landesgebrauch in ein paar riesenhaften züchen (säcken) ... zum ... wollmarkt nach Breslau geschafft W. Menzel denkw. 56; sack, worein hopfen, laub u. dgl. gepackt wird: Schmeller-Fr. 2, 1079; Hertel Thür. 264; Regel Ruhlaer ma. 292; Müller-Fr. 2, 702b; als markt- oder reisetasche einfacher leute bezeugt bei H. Fischer; Frischbier 2, 492a. 2) im gesamten verbreitungsgebiet des wortes ist die bedeutung überzug über unterbett (nicht allgemein), bettdecke und kissen bekannt und in Süddeutschland als verkehrsausdruck durchaus geläufig, wenn ihm auch die umschreibende bezeichnung bettüberzug, -bezug als das feinere wort abtrag thut und es in die ma. drängt, was in Mitteldeutschland noch schnelleren fortgang als im süden nimmt. die glossen übersetzen mit tomentum (zo-, so-), d. i. polster, polsterung, einer irreführenden wiedergabe, die sich erst aus dem anderen übersetzerwort culcitra sack, hülle für polster und dann auch das polsterstück selbst begreift, sowie mit lectega (lectitega) betthülle: zeicha ahd. gl. 4, 239, 31; ziecha, z. Graff 5, 625; pettes z-n; ziech vel zich uber ein beth Diefenbach gl. 587a; n. gl. 367a; auf den doppelsinn des lat. culcitra geht die glosse bedt darauf man ligt od. ziech 161c zurück; auch folgende stelle meint doch wohl nur den bezug des unterbetts: diu z-n, diu zuo dem magtuome hœrent daz ist daz gewant, daz under der megede lit, so der man bi ir lit Schwabensp. ldr. 201 L. z. ist ursprünglich, solange man nicht der gröszeren reinlichkeit halber noch einen waschbaren bezug überzog, die betthülle für die federn gewesen, also dasselbe wie mhd. vederiht (th. 3, 1401), inguz, inlâz (mnd. inlât, wofür jetzt inlett, s. th. 4, 2, 2122), vgl.: pettz. od. ingusz Diefenbach gl. 322a; auch die kostbaren stoffe der mhd. epen zeugen, soweit sie nicht oder nur schlecht waschbar waren, dafür, so sicher: daz bedde senfte ende wît, diu zieche was ein samît, wale gedûcht (gestopft) mit vederen, die underzieche (inlett des unterbetts) lederen, vile weich unde vast Heinrich v. Veldeke Eneit 49, 10 Ettm.; eher kann man schon an einen wechselbaren überzug denken bei den folgenden stellen: einez (bettstück) was ein phlûmît, des zieche ein grüener samît Wolfram Parz. 552, 10; diu bettewât vil linde was, der pfülwe und ouch daz küssîn, diu zieche guot sîdîn Ulrich v. Zatzikhoven Lanz. 4158; [] das wird ausdrücklich bezeugt: enmitten ûf den hiuten lac bette weich unde grôz. diu wâren niht gar blôz: in wâren die ziechen pfellelîn von Kriechen Moriz v. Craun 1133; auch später noch musz die einfache hülle genügt haben, vgl.: ich komb von dieser ziechen nicht, dieweil ein federn herausz sticht H. Sachs 12, 349 K. betheuert die frau, welche der ehemann vertauschen will; sie schnitten die z-n auf und schtteten die federn zu den fenstern hinaus Greiser histor. (1587) B 2b; wohl auch: ein loch durch alle leilacher und z-n bisz auf die federn gebrennet Guarinonius greuel 1280; vgl. H. Sachs 5, 264 K.; Ayrer dram. 2, 1229. anderseits deutlich als der abziehbare überzug erkennbar: nuwe federiten oder ingüsse zuo betten, phulwen und dergleichen dingen ... joch z-n darüber (1427) Basler rechtsqu. 1, 112; dasz sie mir nichts zupracht dann 2 pett on ziech und ein truchen on fuesz (Augsb.) chron. d. st. 5, 139; dreu vederpett, das ain mit ainer weisen z-n Zingerle invent. 7; ein unters pet mit einer gutten czichen Iglauer stadtb. 5, 41a; was sol ein liberey ohn bcher, was sol ein beth ohn ziech und dcher? Eyering proverb. 2, 532; ein oberbette ohne züchen Schweinichen denkw. 526 Ö.; (er) liesze ... eine saubere z., gleich als wAere das bett hbsch neu gemachet, berziehen Zendorius wintern. 772; z-n (plur.) ... ist der leinene berzug, womit die bette, kssen oder dergleichen berzogen wird, daher man zu rahten gibet: es gehet ins bad und lAeszt den bauch daheime Harsdörfer secret. 1, M mm 5a; sonstige belege: weib ..., deine mieder, deine glieder, deine z-n auch riechen A. a s. Clara narrennest (1751) 2, 163; zur vollen gerade ... gehOeren ... alles leinen gerAethe an bettchern, zchen, tisch-, tafel-, auch teller- und schnupftchern Amaranthes frauenz.-lex. 655; dann dachte sie an die mitgabe, liesz alle bettstücke, alle z-n, alle leintücher, die zu diesem zwecke gemacht bereit lagen, die musterung passieren Jer. Gotthelf ges. schr. 2, 285; stoff zu überzügen: sie hetten kauft ... golsch, ziech, stuck, blaich (Augsb.) chron. d. st. 5, 114; wer wolt ziechen und barchet weben H. Sachs 7, 79 K.; die nadelveste ehegefAehrtin ... macht leilach, ... decken, z-n, zwelen Fischart Garg. 109 ndr.; wurde gezahlt ... sechs pfennige das hundert karpfen, leinwand oder züchen Raumer gesch. d. Hohenst. 5, 456; die redewendung auf die züche geben jemand die wahrheit sagen Schemionek Elbing. ma. 46 meint wohl die worte eines besuchers am krankenbett. buchungen und beschreibungen in wbb.: bedtyeck culcitra G. v. d. Schueren Teuthon. 31a Verd.; matta ein ziech mit stro gefüllt Alberus (1540) pp 4a; operimentum lecti z. Mylius nomencl. H 2a; Duez nomencl. (1652) 95; zche, z. Stieler 2631; z., zche, weisze z-n berziehen Kramer teutsch-it. 2, 1449b; z. oder zche der überzug eines bettes, polsters, ohren- oder hauptküssens Ludwig teutsch-engl. 2586; ziche pro zche Steinbach 2, 1090; Frisch 2, 473b; ziche, bettziche: sind die berzge, so man ber die kissen, pfhle und deckbetten ziehet und unten entweder zuknpfet oder mit einer rundschnure zuschnret allg. haush.-lex. 3, 793; Adelung2 4, 1701 hält z. für wendisch und sieht darin den grund, dasz es jederzeit provinziell geblieben sei; Campe 5, 858b. erst die romanistische sprachforschung hat die etymologie des wortes aufgedeckt; Weigand wb.2 (1871) 1139 kennt sie noch nicht; nahe lag die verbindung mit ziehen, daher denn Adelung2 4, 1701 züge als die richtige form ansieht; so kann Amaranthes frauenz.-lex. 189 sogar ein dim. bauchbettzglein wagen. die dim.-form bezeichnet meist den kleinen bezug für kissen, s. H. Fischer 6, 1175 (ziechle); ziechel, ziechlein Stieler 2631; ein ziehlein ohne saum (masur. räthsel: ei, wenn es die henne legt) zs. f. d. phil. 11, 355; vgl. kssencziechelchen Frankf. [] archiv Ellen v. Holzhusen invent. v. 1410. — zss.: bett-, kissen-, polsterzieche. — dazu ziechner, m., weber der ziechenleinwand, gehörte einer eigenen zunft an: Lexer 3, 1101; ziechener, z., auch zieger, zygger (ende des 14. jahrh. s) Bücher berufe d. st. Frankf. 140a; die gancze czeche der czichner Olmütz. stadtb. 108a; dieses leinengewebe war carriert, während die inlettleinwand, die die z. auch machten, gestreift war Weinhold schles. wb. 109a; die grosze mangel oder rolle im züchnerzechhause Kundmann rariora (1737) 791; züchner allgem. für leinweber Bunzlauer monatsschr. 1780, 146, wie denn auch nach Lassalle ausgew. red. u. schr. 3, 174 die ziecher tisch- und handtücher weben; züchner, -i- sudetend. zs. f. volksk. 4, 70; s. auch zücher, züchner th. 16, 257. —
9400 Zeichen · 265 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ZIECHEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    ZIECHE swf. zieche, bettüberzug. ahd. ziechen Graff 5,625. fundgr. 1,400. Schmeller 4,221. das ch spricht gegen die unmi…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zieche

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    † Die Zieche , plur. die -n, ein nur in den gemeinen Mundarten, besonders Obersachsens, für Züge übliches Wort, den Über…

  3. modern
    Dialekt
    Ziech(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Ziech(e) [Tsìəχə S.; Tsìəχ O. Kestenholz Mütt. Bf. Barr Molsh. Geisp. K. Z. ; Tsîχ Str. Betschd. Lobs. …

  4. Sprichwörter
    Zieche

    Wander (Sprichwörter)

    Zieche 1. Öck was die önne 'n Zich' schiete, on tau suge gewe, häst twei Ende. ( Alt-Pillau. ) Zur Abfertigung. Zieche: …

  5. Spezial
    Zieche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Zie|che f. (-,-n) ciscia (cisces) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zieche

53 Bildungen · 20 Erstglied · 33 Zweitglied · 0 Ableitungen

zieche‑ als Erstglied (20 von 20)

ziechelīn

KöblerMhd

zieche·līn

ziechelīn , st. N. nhd. „Ziechlein“, kleine Zieche, kleiner Bettbezug Q.: Urk (1290) E.: s. zieche, līn W.: nhd. DW- L.: WMU (ziechelīn 1126…

ziechen I

Idiotikon

ziechen I Band 17, Spalte 861 ziechen I 17,861

ziechen II

Idiotikon

ziechen II Band 17, Spalte 877 ziechen II 17,877

ziechener

Lexer

ziech·ener

ziechener stm. ziechenweber Anz. 3,274. Mone z. 9,141. zehegenêre Erf. w. 2,202.

ziechenhaupt

DWB

zieche·n·haupt

-haupt , n. : (ziech-) überzug des kopfpolsters (küsszieche) Unger-Kh. 650 b . —

ziechenleinwad

DWB

ziechenleinwad , f. : Kramer teutsch-it. 1, 938 b . —

ziechenmachære

KöblerMhd

ziechenmachære , st. M. nhd. Ziechenmacher, Ziechenweber Q.: Tuch (1464-1475) E.: s. zieche, machære W.: nhd. Ziechenmacher, M., Ziechenmach…

ziechenstück

DWB

zieche·n·stueck

-stück , n. , ein stück ziechenleinen von festgesetzter länge: ain ziechstuck 1 dn. ( zoll ) Augsb. stadtrecht 265; Birlinger augsb. wb. 439…

ziechenstuhl

DWB

zieche·n·stuhl

-stuhl , m. , webstuhl für ziechen: ain gewürfleten oder vergleisten ziechstul haben ( für gewürfelte, carrierte ziechen ) Birlinger augsb. …

ziechentuch

DWB

zieche·n·tuch

-tuch , n. : ein stück erfort ziechenduoch oder kOelsche stck z. ( um 1450 Straszb. ) Eheberg verfassgsgesch. v. Straszb. 1, 270 . —

ziechenwerk

DWB

zieche·n·werk

-werk , n. , 1) stoff zu ziechen: ein praits ziechwerk 2500 fäden minder 1 faden, schmale z. 2309 fäden Birlinger augsb. wb. 439 a ; ziechen…

ziechenzipfel

DWB

zieche·n·zipfel

-zipfel , m. , euphemistisch für peris: mein wurstzipflin, mein mOerselstOeszlin ..., ziechzipflin Fischart Garg. 202 ndr.

ziechenære

KöblerMhd

ziechenære , st. M. nhd. Ziechenweber E.: s. zieche W.: nhd. DW- L.: Lexer 335a (ziechener), Hennig (ziechener), LexerHW 3, 1101 (ziechener)

ziecherstrāze

KöblerMhd

ziecherstrāze , st. F. Vw.: s. ziechærestrāze*

Ziecheteⁿ

Idiotikon

Ziecheteⁿ Band 17, Spalte 239 Ziecheteⁿ 17,239

Ziechets

SHW

Ziechets Band 6, Spalte 797-798

zieche als Zweitglied (30 von 33)

bettezieche

Lexer

bette·zieche

bette-zieche swf. BMZ bettzieche Mar. Helbl. ; betziehe Zimr. chr. 3. 155,16. 279, 35.

Bettunterzieche

PfWB

bett·unterzieche

 Bett-unterzieche f. : ' Inlett '. a. 1742: 1 werken (gewirkte) bettunterzüge [Kurpf. 940-942 (KU-Einöll)].

bettzieche

DWB

bett·zieche

bettzieche , f. indumentum lodicis, ahd. pettiziecha ( Graff 5, 625 ), mhd. bettezieche. Helbl. 1, 665 . nicht zu schreiben züge, denn das w…

Deckbettzieche

PfWB

deckbett·zieche

 Deckbett-zieche f. : = PfWB Deckbett . a. 1757/58: kollschene (kölnische) neue Deck-Bett Ziech [SSp., Ausfautei Hornbach, A. Nr. 36]. —

Federzieche

PfWB

feder·zieche

Feder-zieche f. : = PfWB Federbett . a. 1767: Oberbett mit einer barchenden neuen feder Züg [Kurpf. 941, Inventarium Einöllen]. RhWB Rhein. …

Halbbettleinzieche

PfWB

Halb-bettleinzieche f. : 'Federdecke für das Halbbett', vgl. PfWB Bettzieche 2. a. 1537: Ein halbbettlin Ziech [SpeyTreudInv.]. Vgl. SchwäbW…

Kaffzieche

RhWB

kaff·zieche

Kaff-zieche (s. S.) [ kāwə- Goar-Morshsn ] Rhfrk, Mosfrk f.: -kissen.

kissenzieche

DWB

kissen·zieche

kissenzieche , f. dasselbe ( man vergl. bettzieche, aber auch mhd. wb. 3, 874 a ): it. j gulden umb ein gewirkt küssenziechen und sust dri a…

Kolterzieche

PfWB

kolter·zieche

 Kolter-zieche f. : = PfWB Kolter 1 a α . a. 1521: 7 gülden vor 2 Colcster zychen in den betten hot der lantschriber zu frankfort kaufft [L…

Kopf(en)kissenzieche

PfWB

kopfenkissen·zieche

Kopf(en)kissen-zieche f. : ' Kopfkissenbezug ', Koppekisseziech [ PS-Erfw ]; vgl. PfWB Kopf(en)zieche . a. 1750: Eine werkene Kopfküssenzüge…

Kopf(en)zieche

PfWB

kopfen·zieche

Kopf(en)-zieche f. : 'Kopfkissenbezug', Koppeziech [ZW-Marthh Zweibr Lambert Penns 95], Koppezieg [RO-Lettw KL-Gimsb u. Umg. FR-Bockh LU-Igg…

Kopfkissenziech(e)

ElsWB

kopfkissen·zieche

PfWB Kopfkisse n ziech(e) f. Obbruck Su. Hlkr. Co. Dü. , Kopfe n ziech(e) Kestenholz Dachstn. K. Z. Geud. Betschd. , Kopfe n ziechel n. K. Z…

kopfküsszieche

DWB

kopfküsszieche , f. taye d'oreiller. Rädlein 557 b , kopfküssenzieche Ludwig 1056 .

Laubzieche

RhWB

laub·zieche

Laub-zieche -tsē:χ Bitb-Wiersd f.: -tuch, eine alte Kissenzieche dazu benutzt.

Leinenzieche

PfWB

leinen·zieche

Leinen-zieche f. : 'Bettbezug' a. 1767: zwey Küssen mit Leinen Zügen [Kurpf. 941 (KU-Einöll)].

oberzieche

DWB

ober·zieche

oberzieche , f. was überzieche: das bett oun ( ohne ) ain oberziech. weisth. 4, 429 ( vom j. 1444).

pfühlzieche

DWB

pfuehl·zieche

pfühlzieche , f. pfühl-, küssenüberzug Amaranthes frauenzimmerlex. 1479 ; spätmhd. pfulzieche ( Lexer 2, 267 , pfulbenzieche Birlinger 95 a …

Pfülbenzieche

PfWB

pfuelben·zieche

Pfülben-zieche f. : ' Kissenüberzug ', vgl. PfWB Pfülben 3, Pilweziech (pilwədsīχ) [verbr. SOPf ( Heeger Südostpf. 5)]. a. 1558: 2 klainer S…

Spreubettzieche

PfWB

spreubett·zieche

Spreu-bettzieche f. : 'mit Spreu gefüllter Bettsack'. a. 1750: Ein werkene sprau Bettzüge [Kurpf. 940-942 (KU-Einöll)]; vgl. PfWB Spreuziech…

Spreuzieche

PfWB

spreu·zieche

Spreu-zieche f. : 'mit Spreu gefüllter Bettsack als Schlafunterlage', Sprauziech (šbraudsīχ) [ KU-Bedb Kaulb KB-Kriegsf ]; vgl. PfWB Spreusa…

strohzieche

DWB

stroh·zieche

-zieche , f. , strohsack: in der chöchin chamer drey pöss strotziechen (1473) Zingerle inventare (1909) 119 . —

Tuchentzieche

PfWB

tuchent·zieche

 Tuchent-zieche f. : = PfWB Tuchent ; Duchetziech [Don-Albrechtsflor Rudolfsgnad ]. — Addition zweier Subst. der gleichen Bed.; vgl. PfWB A…

underzieche

KöblerMhd

under·zieche

underzieche , st. F. nhd. Unterbett E.: s. under (1), zieche W.: nhd. DW- L.: Hennig (underzieche)