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krause

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

krause f.

Bd. 11, Sp. 2093
krause, f. krug, trinkgeschirr u. ä. II. Formen und verwandtschaft. I@aa) mhd. krûse Haupt 9, 292. 293, ahd. nur im dem. bezeugt crûselîn Wiesb. gl. Haupt 6, 323b. 330, altn. krûs f. Fritzner 370a, schwed. krus n., norw. krus f., isl. krús f.,n. kruus. I@bb) mnd. in doppelform krûs und krôs, croes Dief. 160a (crôsel in smerecrosel b. Graff 4, 616), nnd. meist krôs als m. (doch auch f., z. b. ditm.), nl. kroes m. ferner altengl. cruse (in der bibel), creuse, croise, becher, cruske irdner krug, also gewiss auch ags. crûs. I@cc) entlehnt litt. krúzas, kruzìnis Schleicher, kruzikkas Mielke, lett. krûse Bielenstein, ehstn. kruus und kroos mit der nd. doppelform (s. b), also im nordosten; auch russ. demin. kruška. es wird mit der kunst des biertrinkens dorthin gewandert sein. I@dd) dasz aber das alles sich aus mlat. crucibolus (crusibulus), crucibulum becher, krug, laterne (in kreuzesform), lampentiegel u. a. erklären soll, das ist wieder einmal nicht vorstellbar; das lat. wort mag umgekehrt vom deutschen beeinfluszt sein (wie deutlich in cruselinum, mhd. krûselîn), dasz die glossen beide zusammenstellen: kruse, krusen, crusz, krausz, krause, krausen crusibulus Dief. 160a, culullus 162a. s. aber auch krausel 2. I@ee) krause wird mit krug aus einer wurzel stammen, bei diesem kommt dieselbe doppelte vocalisierung vor in nd. krûke, md. krauche in verhältnis zu nd. krôch, mhd. kruoc. I@ff) für heimischen ursprung spricht auch die reiche formentwickelung. wie es als m. und fem. ausgeprägt ist (s. unter b und a), vielleicht auch als n. (s. hier γ), so auch in starker und schwacher form im fem., wofür man die beispiele nachsehe, wie im masc. I@f@aα) starkes masc. (so hauptsächlich nd.) auch hd., md.: gieb mir des lieblichen safts (n.) im keller, das fein im krause stehet. Luther tischr. 409b; dʒ er Heinz Gompeln mit einem krus geworfen. Vilmar kurhess. id. 230, v. j. 1583, zur sache s. unter II, 1, a. so bei Opitz krus, eigen mit nd. vocal: es ist nur sein gesang die Venus und ihr sohn und Bacchi milder trunk. der krusz der ist sein schild (wappen). 1, 444 (lobges. des Bacch.). dazu wol der pl. krause: aber sie gehen bald wieder zu grunde und verderben wie krause (irdene krüge). Mathesius Syrach 1, 24a. auch kreuse Bartisch u. II, 2, b. unsicher ob stark oder schwach: carchesium, ein hoher kraus. Alberus dd 4a. I@f@bβ) schwaches masc.; Luther dankt dem canzler für ein geschenk: ich hab ewer schrift und die krausen (pl.) empfangen, die mir wolgefallen ... sonderlich der eine ist schöne, und ist bereit die sorge (im hause), wer, wo, wenn und wie er (wol einmal) zubrochen werde. werke 6, 272b; und brecht Philipsen einen krausen spanischen weins. Vilmar a. a. o. aus Marburger hexenprocessacten v. 1579. I@f@gγ) ein plur. kreuser könnte auch ein neutr. enthalten, wie meklenb. krûs n. ist (und schwed.): wie könig Agathocles thet, der täglich irdne kreuser het auf seiner edlen tafel stehn. Ringwald laut. warh. 150, in der ausg. Frkf. a. O. 1621 krüser s. 134. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) als trinkgefäsz: krusen ciatus. voc. inc. t. n 6a. und zwar II@1@aa) als einfachstes geschirr, irden: poculum fictile, ein krusz. Trochus prompt. S 3a, calix fictilis, ein kruesz S 3b (vielleicht als masc.,); culullus, ein irdener becher oder krausz. Serranus dict. f 3b. es erscheint als altväterisches geschirr den luxusbechern gegenüber, z. b.: lieber abt, ihr habt lang genug aus silbernen bechern getrunken, trinket wol einmal aus den krausen, sagte Götz v. Berl. im bauernkriege zum abt von Amorbach (Gropp hist. monast. Amorb. 25); kaiser Constantinus achtet sich keines prangens nicht, durft (wagte es) wol aus krausen trinken. Aventin chron.; daher im gebrauch der bauern und knechte: Arnolt Wunderlich hat Rodemer mit einer krusen geworfen ... Mertin der Meczeler hat Cuncze Ruszen sone mit kanne und [] krusen geworfen. buszreg. der grafsch. Büdingen v. 1475—82 (zur sache s. kandelwurf); ist man zweien und zweien (mähern) ein schussel mit haberbrei ... und jederm 2 hofkrausen voll wein zu geben schuldig, dem vormaher 3 krausen. weisth. 2, 210, hofkrause, d. i. nicht kleiner und keine andern als sie dort auf dem hofe sind; oft der lauter klar wein usz irden krausen wirt getrunken. Steinhöwel Äsop (1555) 23b; der (heilige) wolte einmal aus einer krausen trinken, da war der teufel vor in die krausen geschloffen. Pauli sch. u. ernst c. 17 (157b). II@1@bb) doch spielte sie auch im schlemmerleben eine rolle: gegn mir kan ich die krausen biegen. weingrusz altd. bl. 1, 413; die pecher leren und die krausen und trinken das uns die packen pausen. fastn. sp. 39, 3; do wirt man mit glesern und krausen ein sollich scharmützeln von uns sechen. 341, 1; kandel, gleser, krausen. 385, 18; so dein herz nit vor got stot, so stot es in den hefen, köchen und kachlen, in den krausen, kennelin und fleschen. Keisersb. irrig schaf 19a; und geben do (beim trunk) gar manchen stosz der kannen, krusen, fleschen grosz. Brant 81, 20; so oft er ein glas, becher oder krausen austrank. Wickram rollw. 20; als er einem .. eine krause mit wein zugetrunken. Kirchhof wendunm. 142a; die grosze weisheit (der trunknen) bricht gleser und krausen. Gartneri dict. prov. 40a; nach Büdinger hexenacten von 1615 trinken die hexen beim tanz aus krausen und goldnen bechern; trunken zu ganzen krausen tapfer herum. simplician. J. Perus 227; zerkewen und fressen gläser und krausen (von höchster schlemmerei). Albertinus narrenhatz 226; was soll mir dann ein mann, der niemals kan erwarmen? und seine beste kraft aus einer krause leckt? Hoffmannswaldau heldenbr. (1700) 135. II@1@cc) krause und kanne (kante): drei weisze krausen und nichts darin, eine leere kandte und nichts darin (aufzusetzen zum mahl). Lersner Frankf. chron. 2, 639a (rechtsalt. 256), die kante zum einschenken, die krausen zum trinken, s. u. kanne 346; warumb man .. den tisch so fre deckt und den kelch oder die krausz mit der kannen und dem salzfasz so meisterlich darauf setzt. Fischart bien. 158a, 1588 173b (Marnix 163a aber den croes met de cannekens), ironisch vom kath. abendmahlstisch, er nennt den kelch nachher im gleichen doppelsinn kelchkrause (M. nur croes). II@1@dd) den most trank man aus krausen (vgl. mostkräuslin unter kräuslein): es ist nur ein won, dʒ man meint der most schmack basz ausz der krausen dann ausz dem glas, wer er lauter, ich süff in nit ausz der krausen. Garg. 259b (490 Sch.); im sommer trinken sie ausz geklten fläschen, im herbst ausz den mostigen krausen, im winter ausz den gläsern. 253a (478); (trink) den most wol aus der krausen. Hoffmann gesellschaftsl. 155. II@1@ee) es gab im 16. jh. doch auch krausen von künstlicher arbeit und edlerem stoffe (vgl. schon die weiszen krausen unter c?), auch die krausen unter I, f, β, die Luther als geschenk erhielt, waren sicher solche: beschlagene cristallenkrausen. Garg. 271a (513); da klangen die gläser, da funkelten die krausen. 83b (143); du hast ein stumpf messer, das ausz der schönen westpholischen krausen kein funken kanst schlagen. 99a (174), das war wol also ein spiel beim trunke, vgl. unter kräuslein, ist auch das funkeln 83b so gemeint? II@1@ff) noch bei Stieler 1029 kraus, krause, und zwar als irden und gläsern, auch mostkraus, essigkraus; bei Rädlein krause krug oder glas, so oben enge ist, vgl. Comenius orb. p. 2, 226. noch M. Kramer 1787 'kleiner becher'. doch jetzt vergessen, nur noch mundartlich, bair. schwäb. schweiz. els. (vgl.krausel); ebenso nordd. krôs, bierkrug mit klappdeckel, irden, zinnern oder gläsern (Dähnert 256b), gött. krûs, kraus m., mekl. krûs n. wie oldenb. krôs Fromm. 3, 39. 4, 142; schwäb. kraus m. krug Schmid 326. aus md. landen find ichs aus Livland, krûs m. krug (vgl. 2, b), aus Posen, kruse f. Bernd 146, aus Hessen, krûs m., auch kraus, krause irdener bierkrug mit zinndeckel Vilmar 230. II@22) zu andern zwecken. II@2@aa) als masz, wie noch ostfries. Stürenburg 125a, livl. Hupel 129, nordfries. kröss als halbe kanne Outzen 172: stosz ('s) in einem mörser, dasz ('s) saft gebe, dessen nimm ein halbe krausen voll, thue das quecksilber darein ... Seuter 266. [] II@2@bb) zum aufbewahren: ein alte kraus vergasz den senf da hinden. Ambr. lb. 140, 116, senfbüchse; folget die figur und gestalt etzlicher gläser und kreuse, die destillirten wasser darinnen zu bewaren. Bartisch (Dresd. 1583) 264; so noch schles. krause f. steinerne oder glasbüchse für eingemachtes, auch apothekerbüchse, livl. krûs m., steinerne flasche oder büchse Hupel 129. II@33) auch die bed. tiegel, schmelztiegel ist wol anzunehmen nach der gl. catillus kruse, krause oder napf (auch kreis) in der gemma und der gemmula, niederrh. kroesen, s. Dief. 107b, obwol die gemma auch catinus mit 'kruse oder winkrus' erklärt, die Cölner gemma von 1507 kroesen, wijnpot; s. weiter krausel 2.
8949 Zeichen · 271 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Krause

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Krause , plur. die -n. 1) Die Eigenschaft eines Dinges, da es kraus ist, die krause Beschaffenheit, wo es auch im ge…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Krause

    Goethe-Wörterbuch

    Krause eng gefälteter Kragen, Saum, Besatz oä; als Halsbekleidung, meist iS einer Hemdkrause; in Hinblick auf Männerklei…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Krause

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Krause , Karl Christ. Friedr., fruchtbarer philosophischer u. freimaurerischer Schriftsteller, dessen Weltanschauung auf…

  4. modern
    Dialekt
    Krausef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Krause 1 f. : ' gefälteter Kragen ', Kraus (graus) [ KU-Kaulb Rothsbg ]; vgl. PfWB Halskrause . — Zu mhd. krūs 'kraus' (…

  5. Sprichwörter
    Krause

    Wander (Sprichwörter)

    Krause 1. De Kraus 1 gett sau lange te Wâter, bitt'e bricket. ( Waldeck. ) – Curtze, 334, 248. 1 ) Gefäss, Krauss oder K…

  6. Spezial
    Krause

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Krau|se f. (-,-n) (Bestandteil der Tracht) colira (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit krause

56 Bildungen · 29 Erstglied · 27 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von krause 2 Komponenten

kra+use

krause setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

krause‑ als Erstglied (29 von 29)

Krause I

SHW

Krause I Band 3, Spalte 1787-1788

Krause II

SHW

Krause II Band 3, Spalte 1787-1788

Krause II

RhWB

Krause II nur noch vereinzelt, u. zwar -ǫ·u.s Saarl [ -ä·u.- Bilsd ]; -ǫ·u.- Kobl-Winning ; -ǫ·u.š Prüm , Malm ; Pl. -zə(n), –žən f.: 1. a. …

krauseisen

DWB

kraus·eisen

krauseisen , n. 1) eisen zum krausen ( der haare ), kräuseleisen, calamistrum voc. inc. teut., Rädlein u. a. 2 ) krusysen, dar men krus brot…

Kraus(e)kohl

PfWB

krause·kohl

Kraus(e)-kohl , Krausel- , Kräusel- m. : = PfWB Krusselkohl , Krauskohl [ HB-Einöd Zweibr BZ-Albw ], Krause- [ LA-Freimh ], Krausel- [ RO-O'…

Krauselkohl

SHW

Krausel-kohl Band 3, Spalte 1787-1788

krauselech

LothWB

krause·lech

krauselech adj. D. Si. lockig, gekräuselt, kraus (Adjektiv zu Krausel). — lux. 244; s. a. kruseldich.

krauselig

RhWB

krauselig -aus-, –ǫuz- Verbr. wie Krausel 1 u. Bitb-Schankw Seimerich Stdt , Koch-Valwig Kobl-Stdt , Prüm-GrKalenbg; -ū:- Schleid-Blumenth A…

Krauselkopf

RhWB

krausel·kopf

Krausel-kopf -ǫ·u.zəlkǫp Kobl-Stdt , Saarbg-Winchering ; -ū:z- Schleid-Blumenth ; -uz- u. -uš- Monsch-Witzerath m.: Lockenkopf u. Mensch mit…

Krauselmus

RhWB

krausel·mus

Krausel-mus -ūšəlmō:s Eup n.: Gemüse aus Grünkohl u. dieser selber.

krauseln

LothWB

kraus·eln

krauseln tr. v. D. Si. kräuseln, in Locken legen. s. Krausel. — lux. 244 ebenso.

Krauseminze

GWB

krause·minze

Krauseminze botan, krausblättrige Form einer Minzenart (evtl Mentha spicata var crispa) GWB N13,146,20 Morph Plp [‘Krausem’ Korr LA II 9A,22…

Krauseminzöl

Meyers

Krauseminzöl , ätherisches Öl, das aus dem Kraute der Krauseminze durch Destillation mit Wasser gewonnen wird, ist dünnflüssig, im Alter etw…

krausemünze

DWB

krause·muenze

krausemünze , f. mentha crispa, noch bei Adelung getrennt ' besser krause münze', nl. kruizemunt, dän. krusemynte, schw. krusmynta, lett. kr…

Krauseneck

Herder

krause·neck

Krauseneck , Wilhelm von, preuß. General, geb. 1775 zu Bayreuth, gest. 1850, diente in den franz. Kriegen mit Auszeichnung und machte sich b…

krauserlein

DWB

kraus·er·lein

krauserlein mauserlein , n. in einem volksl. des 16. jh.: ich weisz mir ein feins brauns megdelein, hat mir mein herz besessen, es kan mir e…

krause als Zweitglied (27 von 27)

Bartkrause

RhWB

bart·krause

Bart-krause Kobl f.: B., der von einem Ohr zum andern unter dem Kinne hergeht.

Haarkrause

Campe

haar·krause

◎ Die Haarkrause , Mz. die — n , das gekräuselte und künstlich geformte Haupthaar (Frisur ). C.

halskrause

DWB

hals·krause

halskrause , f. krause die um den hals getragen wird: ach nein nein, da ist die kappe und die halszkrausze darzu. Chr. Weise comöd. 336 ; er…

Hemdkrause

GWB

hemd·krause

Hemdkrause fein gefältelter Hemdkragen [ Kupferstich-Porträt ] der Kopf .. von der allerhöchsten Ausführung, so auch Haare, Uniformkragen, H…

hochzeitkrause

DWB

hochzeit·krause

hochzeitkrause , hochzeitskrause , f. krause die man zu einer hochzeit anlegt: ich musz mir auch nunmehr die hochzeitskrause borgen ( sagt e…

mostkrause

DWB

most·krause

mostkrause , f. krug aus dem most getrunken wird: mostkraus, mostkruse, urceus mustarius Stieler 1043 .

predigtkrause

DWB

predigt·krause

predigtkrause , f. , predigkrause, halskrause des predigers, figürlich ein prediger mit solcher krause Fischart Garg. 252 b .

probierkrause

DWB

probier·krause

probierkrause , f. krause ( theil 5, 29, 2093) zum probieren des weines, probirkraus fastn. sp. 1218.

Quartierskrause

DRW

quartier·s·krause

Quartierskrause, m. Krug, der eine bestimmte Flüssigkeitsmenge, den vierten Teil eines Stübchens, faßt vgl. Quartierbecher ene halvestoveken…

spitzenkrause

DWB

spitzen·krause

spitzenkrause , f. : ich ( der advokat Solbist, der den brautwerber gemacht hat ) musz meine spitzenkrause vorher wieder abbinden, und die g…

Stirnkrause

Adelung

stirn·krause

Die Stirnkrause , plur. die -n, ein gutes von einigen versuchtes; aber noch nicht allgemein gewordenes Wort, das Französ. Touppée zu verdrän…

tellerkrause

DWB

teller·krause

tellerkrause , f. tellerförmige krause: ( sie ) mit der weiszen tellerkrause, die wir heut bei tisch bewundert. H. Heine 18, 123 .

trinkkrause

DWB

trink·krause

trinkkrause , f. , eine art trinkgefäsz, s. DWB krause in teil 5, 2093; belegt a. d. j. 1563 bei Unger-Khull steir. 173 . im deminutiv: poci…

tüllkrause

DWB

tuell·krause

-krause , f. , zierkrause aus tüll: ja, sie umarmte am schlusz des tanzabends ihre freundinnen so herzlich, dasz es einigen tüllkrausen und …

wasserkrause

DWB

wasser·krause

wasserkrause , f. wassergefäsz : aqualis, ein wasserkruesz oder eymer Trochus S 2 b ; im älteren nd. waterkrOes fürs trinken Schiller-Lübben…

weinkrause

DWB

wein·krause

-krause , f. zu krause ' krug ' th. 5, 2093, seit 1512 in wbb.: Diefenbach gloss. 107 b ; B. Faber thes. (1587) 221 b , landsch. bezeugt für…

zuckerkrause

DWB

zucker·krause

zuckerkrause , f. , gefäsz: thue ihn ( d. zucker ) in eine verglaste zuckerkrause, und geusz von obgemeldtem wasser drauff Bapst v. Rochlitz…