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wett

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wett adj.

Bd. 29, Sp. 658
wett, wette, adj. , abbezahlt, erledigt, ausgeglichen. das nur prädikativ gebrauchte adjektiv ist aus formelhaften verbindungen herzuleiten, die das substantiv 1wette mit verben, insbes. sein und werden einging. diese verbindungen knüpften zunächst an die bedeutung '(durch symbolische pfandreichung gegebenes) urteilserfüllungsgelübde' (s. 1wette B) an; während das substantiv im 13. jh. in freier stellung zur gegenstandsbezeichnung ('strafgeld') geworden ist, nähert es sich zu gleicher zeit in prädikativer stellung über vermittelnde bedeutungen ('urteilserfüllung, abbezahlung einer schuld') der funktion eines beiworts ('abbezahlt, beendet' usw.). dieser übergang vollzog sich allmählich, so dasz keine feste grenze zwischen substantivischer und adjektivischer verwendung gezogen werden kann; daher sind alle der bedeutung nach hierher gehörigen belege (auch des substantivs) im folgenden zusammengefaszt. der abfall des auslautenden -e kennzeichnet den übergang zur adjektivischen verwendung: wet begegnet schon um 1300 im Freiberger stadtrecht, cap. IV, 8 Erm. (spätere hss.: wette), doch setzt sich die endungslose form endgültig erst im 17. jh. durch (wette noch bei Luther 46, 754 W., Chr. Weise überfl. ged. 116 ndr.). 11) allgemein die beendigung eines zustandes, einer handlung bezeichnend (s. u.end noch wett hist. volkslieder 1, 371 L.); in dieser im mhd. verbreiteten, aber im nhd. kaum noch geläufigen verwendung zunächst auch noch substantivisch aufgefaszt (s. u.an alle wette Hiob 12_743 K.). 1@aa) wette werden, wette sein 'ein ende finden, aufhören': ez was worden wette zwischen im und der vröude: er lebte niht wan töude (sterbend) Wolfram v. Eschenbach Parzival 230, 18 L.; [] dar umb ich nimmer komen wil an des keisers bette. ez muoz werden wette zwischn uns der friuntschefte Reinbot v. Durne hl. Georg 4148 Kraus; dâ er des nahtes was gelegen unt mit sîner briute der wirtschaft het gepflegen unt zwischen in der vremde was worden wette Lohengrin 6830 Rückert; geselle Kaedin, ga dan, und legen uns an ein bette: mines leides des wirt wette, des ich lange han gepflegen Ulrich v. Türheim Tristan 3156 v. d. Hagen; den knappen er mit vlize bat, daz er im mahte ein bette. so wrde der mde wette die ie ein lip getrge ders., Rennewart 25 598 Hübner; irs jamers dez wirt nymmer wett Heinrich der Teichner ged. I 186, 36 Niew.; kein man sol sîne wirtîn slahen: swenne er durch schirm si siht gâhen ze dem tische oder gein dem bette, sô sol sîns zornes werden wette Hugo v. Trimperg d. Renner 12 854 Ehrism., da tzwischen ward vil maniger chranch, wenn man in sere drukte, chnie und pain verruckte; schimphen, lachen ward da wett! Suchenwirt 4, 227 Primisser; kum nit me so, es ist gnug gerett, weth sie unser beyder gesprech mhd. minnereden II 11, 167 Thiele; und hat der chunig also geredt so wirt doch weder end noch wett, das Ungerland musz ser darumb verderben (1439) hist. volkslieder 1, 371 Liliencron; der alt sich zu dem dirnlin legt, sein kommer der ward ganz wett von der liebe manigfalt, die doch was im dirnlin kalt Zimmer. chron. 21, 598 Barack; auff den abend in dem bette liegen sie als wie ein bild, halb erfroren eingehüllt, auff den morgen ist es wette, denn da brennt das bette-stroh vor der liebe liechter-loh Chr. Weise d. grün. jugend überfl. ged. 116 ndr.; und doch hat mir dein schwert den zarten sprosz gemäht, den teuren blonden jungen. da war die freundschaft wett Scheffel ges. w. (1907) 2, 193; wette werden im sinne von 'aufgehoben, ungültig werden' (nicht in der bedeutung 'vergütet' wie unten, vgl. wettmachen 1): an deme fritage ving man die juden, an dem samestage brante man die juden ... waz man den juden schuldig waz, daz wart alles wette, unde wurdent alle pfant und briefe die sie hettent uber schulde wider geben (Straszburger judenpogrome 1349) städtechron. 8, 130. formelhaft in der verbindung ohne (sonder) wette 'ohne aufhören, für immer, endgültig': mit sichtuom sunder wette Suchenwirt 25, 314 Primisser; uz disen worten Helyu endelich geloubte nu daz Job vort an alle wette an gote verzwivelt hette Hiob 12 743 Karsten; in neuerer sprache mit gen. wie nhd. ledig: die erde ... umhüllte locker und reich den menschen, der da, aller lust und leiden wett, in ihr gebettet lag Anzengruber ges. w. (1890) 1, 238. 1@bb) bergmannssprachlich in der wendung sich wett(e)arbeiten, bauen: sich wette bauen heist, wenn einer so vil in eine zeche gebauet und nichts daraus erhoben, dass er mit bauen auffhören muss Schönberg berginform. (1693) 2, 108; Minerophilus bergwerckslex. (1730) 715; Hertwig neues u. vollk. bergb. (1734) 424a. der ursprüngliche wortsinn wird im 18. jh. kaum noch verstanden; vgl.: sich wett bauen ... den bergbau aus mangel der ausbeute liegen lassen ... vielleicht eigentlich [] 'sich arm bauen' Adelung 5 (1786) 190. schon im 16. jh. zur bezeichnung erfolgloser mühe und arbeit: wenn die zehen gebot einem das hertz vnd gewissen treffen vnd verwunden, da ist es mhe vnd arbeit, da bricht weder stein noch ertz, sondern mancher arbeit sich gar wett Mathesius Sarepta (1571) 40b; was sich mit dem zalpfenning wet gearbeitet vnd laufft darnach vmb ein pfarr, das wird leider Christo nicht vil fische fangen ders., postilla (1579) 2, 202b. hieran anknüpfend auch sich wette machen 'nutzlos werden': was das meer verworffen, und sich an allen orten wette gemacht, ... das kOempt alles auff den bergstedten zusammen Mathesius erkl. d. ep. a. d. Corinther (1591) 1, 3b. 22) 'quitt, ausgeglichen, gleich'; von der beglichenen schuld, weitergreifend auch bei mannigfachen gegenüberstellungen, in denen die vorstellung einer aufrechnung verschiedener gröszen vorherrscht: wett pariglia Kramer t.-ital. 2 (1702) 1337c; mundartlich: durch gegenleistung ausgeglichen Crecelius Oberhessen 909; wett gleich gemacht Reinwald Henneberg 1, 192. die bedeutung 1 kann auch hier mit hineinspielen, 'ausreichend, genug': 'von natur ist iecleich weib unkeusch gar an irem leib.' Snattereina ditz verredt; sei sprach: 'und ist es noch nicht wett, so hörr noch eins: daz sag ich dir! wer nach seines hertzen gir leben wil, der tuot nicht recht Heinrich Wittenwiler d. ring 2842 Wieszner; 'quitt, fertig': sein geschick war mir gleichgiltig, wir waren längst wett mit einander H. v. Zobeltitz in: daheim 31, 318b. oft in verbindung mit eben 'gleich' (vgl. ebenwette Lexer 1, 505): vff vnd nider als ein stampf fuorent sy an dem bette si spiltent eben wette daz iezt lag ob daz lag dann vnder liedersaal 3, 406 Laszberg; wenn er ist voll vnd nit fast lAer, so bin ich voll, vOeller dann er. ich suffen, das ich seich ins bett; damit so sind wir Aeben wett H. R. Manuel weinspiel v. 2619 ndr.; morgen machen wirs eben wett (die schulden) Fischart Garg. 144 ndr.; der den guten willen hat, das geschehene ungeschehen, oder doch wenigstens wett und eben zu machen H. Kurz sonnenwirt (1855) 209. 2@aa) wett sein, wett werden. 2@a@aα) im schuldrechtlichen sinne; mit persönlichem subjekt 'frei von schuld'. zu 'quitus' wett, ledig Diefenbach gl. 481a vgl.: sie sind wett neuter alteri debet, wett liber a debitis Steinbach dt. wb. (1734) 2, 985; sy, baderin, nun besynn vnd gewynn yedem nach dem bad ain rösches pette. du darft nit sorgen vmb das porgen hiut vnd morgen schaff wir alles, das er wol wirt wette! liederbuch d. Hätzlerin 1, 91, 108 Haltaus; auf die schuld bezogen 'abbezahlt, vergütet', auch im sinne einer aufrechnung verschiedener schuldposten: ist ein man schuldic unde ist man im wider schuldic, so sal he schult gein schult slan, so wirdit des wet (var. wette), des indarf he nicht verschozzen Freiberger stadtrecht cap. IV, 8 Ermisch; schickten die von Nurmberg etlich ir diener ... und namen vier küe ... und das teten sie darümb und auch pillich, wann markgraf F. ... der het ... auch sovil uns genumen on alle ursach, darumb so wer es nun pillich wett gewesen (Nürnberg 15. jh.) städtechron. 11, 611; das sie sollich der stett rechnung und aufgeben vergleicht und wett sein lassen (1492) urk. z. gesch. d. schwäb. bundes 140 lit. ver.; dann welcher so lang zünset hett das zynss und houptgut wernn wett so solt der selb kein zinss ane geben Gengenbach 394 Goedeke; [] er solt den klang (der münzen) vors geld nehmen vnd die zech wett seyn lassen Lehmann floril. polit. (1662) 1, 85. ähnlich beim würfelspiel: setz har din seckel, sampt dem huot, ich schlach dir druff mit früschem muth, und gwünn dirs ab mit gferden, ich hoff es müsz wider wett werden S. Meinrad 33 lit. ver im bilde: der schilling muost jn vor vff jren arsz geben werden, dan wolt es gott lassen weth sein, sie hetten sonst gemainet, jr sach were recht S. Franck Germ. chron. (1538) 117a; sprichwörtlich: wann ein vngetrewes herz von einem getrewen diener mit gleicher müntz bezahlt wird, so ists wett Lehmann floril. polit. (1662) 1, 145. 2@a@bβ) bei handlungen und geschehnissen, die gegeneinander aufgewogen werden: darumb das ich euch in ewern tempel gegriffen hab, ... und schaden an ochsen und schafen gethan, so greiffet jr mir wider an meinen tempel, so wirds wette (1538) Luther 46, 754 W.; mönch, höre mich beichten und absoluiere mich recht ... ich bin ein reuber gewest, bin aber keiner wiederumb gewest, ist wette, ich habe gefressen und gesoffen, habe auch wol hunger und durst gelitten, ist wette (16. jh.) B. Hertzog schiltwache (o. j.) H 2; er macht vil wirffel do zuohand, do mit er gott die boszheit thet, es ward an jm gar balt wett. dann er muost drum in hell abgrund Gengenbach 377 Goedeke; wann mir einer eins gibt, so soll ichs ihm widergeben, so seye es wett Moscherosch gesichte (1650) 2, 501; dann wann einer (bei der zecherei) expedirt wurde, dasz er weder sitzen, gehen oder stehen mehr konte, so hiesz es: nun ists wett! du hast mirs hiebevor auch so gekocht, jetzt ist dirs eingetränckt Grimmelshausen Simpl. 86 Scholte; 'mein hähngen' ist biszweilen wette, wann er zuvor 'mein hühngen' spricht (anreden zweier liebenden) Chr. Weise überfl. gedanken 127 ndr.; jetzt lieb ich sie auch, ... weil ich vermuthe, dasz der üpp'ge mohr mir ins gehege kam ... nichts kann und soll mein herz beruhigen, bis ich ihm wett geworden, weib um weib (till I am even'd with him, wife for wife) Shakespeare 8 (1832) 209 (Oth. 2, 1); und hier spart ihr euch ab, um dort zu sammeln. nennt ihr das recht? seht ihr! so sind wir wett Grillparzer s. w. 8, 17 Sauer; mit meinem vater bin ich wett; er gab ein leben mir, ich rettete ihm eins Grabbe w. 1, 148 Bl. 2@bb) in anderen, z. t. stehenden verbalverbindungen (die in heutiger sprache allein noch geläufige verbindung wettmachen wird als zusammensetzung aufgefaszt, s. u. sp. 783): 2@b@aα) wett(-)schlagen; vereinzelt noch substantivisch in die wette schlagen: auch so kompts wol widderumb, das du fur deyne muhe ettwa zu wenig nemest, da las ynn die wette schlahen ünd gegen ander auffheben, wo du zu viel genomen hast Luther 15, 297 W. adverbiell (z. t. als verbalpräfix); wettschlagen compenser l'un par 'autre Mozin dt.-frz. 4 (1856) 1212: das schlah wir gen einander wett, was eins dem andern ie getet fastnachtsp. 1, 482 lit. ver.; hatt jemants ain beschwAerung, so ist es billig, die selben gegen der gemaynen sAelickayt aller mentschen wett zu schlagen Spalatin Erasmus, clage des frids (1521) H 1b; gott ist selbs ein solcher Naphthali, weil er mit uns wett schlegt, wöllen wir böss sein, so ist ehr widder böss G. Wicelius annotationes (1536) 22a; [] ob mir schon einer drumb wolt fluchen, so werd ich jn im zedel suchen: mancher mir dannocht wol drumb redt, so schlag ich eins zum andern wett Scheit Grobianus v. 4916 ndr.; ich will mit reicher gabe wettschlagen meine schuld Scheffel ges. w. (1907) 2, 190; so dasz sie meinte, dem wirth die doppelkreide in ihrer weise wettschlagen zu dürfen, indem sie etwas mitnahm W. Chézy erinn. (1863) 1, 292; die schuld des hauptschuldners an den gläubiger kann der bürge wettschlagen bad. landrecht (1809) 347. vgl.: wettschlagung compensation ebda, satz 1234 u. s. auch schweiz. id. 9, 486. 2@b@bβ) wett(-)spielen 'wettmachen, vergelten, heimzahlen': ob si schon jetz weinend, so gedenckend daran, dass si domalen all miner gelachet; jetz hab ich wett mit inen gespilt Tschudi chron. Helvet. (1734) 1, 188; aber gleich wie mich das unglück hauffenweisz überfiele, ... also bedunckte mich auch jetzt, das glück wolte es wieder wett spielen Grimmelshausen Simpl. 183 Scholte; meynstu auch wol, es geschehe dir unrecht, wenn dir einer wieder wett spielte, was du zu Parisz begangen ebda 334; man musz es diesem boszhafftigen geschlecht wieder wett spielen ders., 2, 577 Keller. anders gewendet: hab ich doch ohnehin noch einen ehrlichen namen mit euch wettzuspielen (euch entgegenzusetzen, in die wagschale zu werfen) Schiller w. 3, 200 W. (Räuber). vgl. noch: reciprocation das wettspielen, die wiederkehrung Spanutius (1720) 406. 2@b@gγ) wett aufgehen 'sich aufheben, ausgleichen': es gehet wett auf calculus par est positus Dentzler clavis (1686) 2, 346; Aler dict. (1727) 2, 2181b; wet ufgo Seiler Basel 314; so schlägt das wasser in die füsz ... vnd dir die narrheit ... in grind, damit geht es wett auff Guarinonius grewel (1610) 669; hab ich heutigen tages noch einen creditor in Berlin — auch etliche debitoren für ein paar batzen — und geht's ungefehr so wett auf Bräker s. schr. (1789) 1, 141. sprichwörtlich: es geht zu (es geht wett auf) wie an des Birrenhansen hochzeit 'sehr kärglich' Kirchhofer schweiz. sprüchw. (1824) 64. aus dieser verbalverbindung entsteht als adverbielle neubildung wettauf: die haushaltung mehrte sich von jahr zu jahr, so dasz einnahm' und ausgabe sich immer wettauf frassen Bräker s. schr. (1789) 1, 221; gut also, erwiderte sie ruhig ..., dann sind wir ja wettauf P. Dörfler die lampe d. tör. jungfrau (1930) 95. 2@b@dδ) seltenere verbindungen: so wir vns mit gelde losz und wette keuffen Mathesius katechismus (1589) 64; doch, weil ich an der Elb auch deiner zier vergasz, mich Amarillis schenkt; hast du auch wechseln müssen. so ist es wettgetauscht S. v. Birken Pegnesis (1673) 1, 139.
14139 Zeichen · 260 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wêtt

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Wêtt , adv. welches nur im gemeinen Leben in einigen Fällen üblich ist. 1. Etwas wieder wett machen, es vergüten, ersetz…

  2. modern
    Dialekt
    wett

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    PfWB wett [wèt allg. ] Adv. durch Gegenleistung ausgeglichen, in gutem und schlechtem Sinne, besonders in den Verbindung…

  3. Sprichwörter
    Wett

    Wander (Sprichwörter)

    Wett D'Sach ist wett und ebe(n). ( Ulm. )

  4. Spezial
    wett

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    wett adj. (quitt) per, anfat, valí. ▬ wett sein ester per; ester anfat; ester valí.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wett

889 Bildungen · 856 Erstglied · 20 Zweitglied · 13 Ableitungen

wett‑ als Erstglied (30 von 856)

Wett I

Idiotikon

Wett I Band 16, Spalte 2220 Wett I 16,2220

Wett II

Idiotikon

Wett II Band 16, Spalte 2229 Wett II 16,2229

wettfahren

SHW

wett-fahren Band 6, Spalte 497-498

Wettlauf

SHW

Wett-lauf Band 6, Spalte 497-498

wettlaufen

SHW

wett-laufen Band 6, Spalte 497-498

wettmachen

SHW

wett-machen Band 6, Spalte 497-498

Wettrennen

SHW

Wett-rennen Band 6, Spalte 497-498

Wettstreit

SHW

Wett-streit Band 6, Spalte 497-498

wettturnen

SHW

wett-turnen Band 6, Spalte 497-498

wettamt

DWB

wett·amt

wettamt , n. , amt für niedere gerichtsbarkeit, schlichtung von gewerbestreitigkeiten u. dgl., zu 1 wette C: ob woll die straffe des vorkauf…

wettanschneidung

DWB

-anschneidung , f. , anrechnung einer buszleistung ( vgl. 1 wette B): und wa der dem nit uszrichtung ( zahlung ) thut in der obgemelten zit,…

wettbewerb

DWB

wett·bewerb

wettbewerb , m. , konkurrenz. neubildung des 19. jhs. für frz. concurrence ( vgl. älteres wettwerben, sp. 685, mitbewerben, mitbewerber, tei…

wettbewerben

DWB

wett·bewerben

wettbewerben , vb. , nur vereinzelt als part. präs. begegnend : dasz die nationale producktion ... stärker belastet werden müsse, als die we…

wettbewerber

DWB

wett·bewerber

-bewerber , m. : ' konkurrent wett-, mitbewerber, mitwerber. als verdeutschung für konkurrent gilt wett-, häufiger mitbewerber oder mitwerbe…

wettbewerbsfähig

DWB

wettbewerb·s·faehig

-bewerbsfähig , adj. : um die ... kleinbetriebe mit ihren meist ... sehr unwirtschaftlichen feuerungsanlagen wieder wettbewerbsfähig zu mach…

Wettbewerbsrecht

DERW

wettbewerb·s·recht

Wettbewerbsrecht, N., ›Gesamtheit der den Wettbewerb betreffenden Rechtssätze‹, 20. Jh., s. Wettbewerb, Recht

Wettbewerbsverbot

DERW

wettbewerb·s·verbot

Wettbewerbsverbot, N., ›Verpflichtung einer Person keinen gewerblichen Wettbe- werb zu einem Unternehmer zu betreiben‹, 20. Jh., s. Wettbewe…

wettbewerbung

DWB

wettbewerb·ung

-bewerbung , f. , wie wettbewerb: aber was wir seitdem in Frankreich gesehen haben, ist nicht dazu angethan, uns von einer wettbewerbung abz…

Wettbewërb

Idiotikon

Wettbewërb Band 16, Spalte 1094 Wettbewërb 16,1094

wett als Zweitglied (20 von 20)

Anwett

Idiotikon

Anwett Band 16, Spalte 2223 Anwett 16,2223

ebenwett

DWB

eben·wett

ebenwett , par pari repensum, könnte auch blosz durch 'eben' ausgedrückt sein: wir borgen gern alle morgen, morgen machen wirs eben wett. Ga…

G(e)wett

Idiotikon

G(e)wett Band 16, Spalte 2220 G(e)wett 16,2220

Gewett

ElsWB

Gewett [Kwèt Fisl. Banzenh. Steinb. Su. Geberschw. ; Kəwèt Dunzenh. Z. ] n. Wette. Er het e G. gemacht Fisl. Um ’s G. um die W. Banzenh. Um …

Heffwett

MeckWB

Wossidia Heffwett f. ä. Spr. Verlobungsunterpfand: As Jie Eer eenen (der Bräutigam der Braut einen Ring) up dei Heffwet up eeren Finger stee…

Klawett

ElsWB

kla·wett

Klawett [Klàwèt Winzenh. ] n. Keil zum Holzspalten. — frz. clavette.

Kuwett

LothWB

Kuwett [khuwèd Rom. ; khywèt Fi. Hom. Ri. ] f. Waschbecken. — frz. cuvette.

rœ̄wett

KöblerAe

rœ̄wett , st. N. (a)? nhd. Rudern, Ruderschiff Hw.: s. rōwan E.: s. rōwan L.: Hh 263

Spinngewett

RhWB

spinn·gewett

Spinn-gewett -e·n.əjəwęt Daun-Katzwinkel ; -en- Neuw-Ariend Rengsd ; -n- Sieg-Honnef ; -e·n.ə- MGladb-Liedbg n.: dass. 1.

spinnwett

DWB

spinn·wett

spinnwett , n. für spinneweb im bairischen sprachgebiete: spinnenwät, spinnawödn Schm. 2 2, 1046; in älterer sprache spinnenwet, spinbet, te…

Spiwett

LothWB

spi·wett

Spiwett [špiwèt Fi. Mtsh. ; špèwèt Pü. ; špèmbèts, špúwèkə Fa. ; špáwèk D. Si. ; špewèk Bo. ; špowèk Nj. ] m. u. n. Spinngewebe. Spiwek, Spe…

Spunnwett

RhWB

Spunn-wett = Spinngewebe s. Spinn-.

Zawett

RhWB

Zawett s. Serviette;

Ableitungen von wett (13 von 13)

bewetten

DWB

bewetten , pignore posito firmare, über etwas wetten, mit einer wette betheuern: das getrauen wir uns kecklich zu bewetten und zu beschwören…

entwetten

DWB

entwetten , disjungere, vom joch spannen, entledigen, entwätten, das joch abnemmen. Maaler 106 c ; und sol mit dem vihe, damit er die hube b…

erwette

BMZ

erwette swv. gebe als pfand, sichere durch pfand. wâ ich iu erwette den rehten munt leseb. 190,11 fg. ich habe in erwettet, daʒ ich in welle…

erwetten

DWB

erwetten , pignore acquirere, durch wette gewinnen.

Gewett

ElsWB

Gewett [Kwèt Fisl. Banzenh. Steinb. Su. Geberschw. ; Kəwèt Dunzenh. Z. ] n. Wette. Er het e G. gemacht Fisl. Um ’s G. um die W. Banzenh. Um …

gewette

DWB

gewette , gewett , n. , in den hauptverwendungen verstärkte form zu dem früheren neutrum, dem jetzt in die reihe der feminina übergeführten …

gewetten

DWB

gewetten , geweten I , verb. , verstärktes weten, vgl. gewet, par, conjugales ( oben sp. 5700): so sul wir aller heiligen schar nach unser v…

unwetten

KöblerMnd

unwetten , (verneintes Part. Präs.=)Adj. Vw.: s. unwēten (3)

urwette

FindeB

* urwette stn. auf Verpfändung beruhender Besitz Ksk.

verwette

BMZ

verwette swv. 1. sichere durch ein pfand. a. eigentlich. umbe verwets gelt Münch. str. 407. b. bildlich. daʒ ich daʒ wol verwette daʒ ie beʒ…

verwetten

DWB

verwetten , v. I I. in neuerer zeit ungewöhnliche bedeutungen. I@1 1) zu mhd. weten ' jochen, zusammenbinden, verknüpfen ' mhd. wb. 3, 773; …

verwettung

DWB

verwettung , f. , wette: nemlich hat er einen mechtigen, theuren und reichen bürger zu Athen ... allein ausz mutwilligem frävel, in einer ve…

wette

DWB

wette , f. ( in älterer spr. n. ), pfand; strafgeld; ratsbehörde; wetteinsatz, wettvertrag. verbreitung, herkunft, form. got. wadi, n., ἀρρα…