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stammeln

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stammeln verb.

Bd. 17, Sp. 648
stammeln, verb. balbutire, haesitare, titubare. II. geschichte des wortes. I@11) ahd. stammalôn, stamalôn, stamolôn, stamelôn. Graff 6, 680; mhd. stammelen, stamelen; nhd. stammeln. daneben die form stammern (s. u.), unser wort ist gebildet zu dem ahd. stammal, balbus, adj., das wol wieder eine weiterbildung des älteren adj. got. stamms; altnord. stamr; ahd. stamm, stam darstellt. zu letzterem stellt sich das ahd. zu belegende verb. stammên, stamên, balbutire. Graff 6, 679; vgl. altnord. stama, verb. weitere etymologische verwandtschaft besteht mit nhd. stemmen, verb. 'impedire' und stumm, adj. mutus. vgl. auch unten die nebenform stammern, verb. I@22) ahd. kommt vereinzelt ersatz des zweiten m durch b vor: stambilôn Graff 6, 680. I@33) im nhd. ist häufige ältere schreibung stammlen: stammlen, titubare. Dief. 586a; ich stammle, balbutio Dasypodius; stammlen oder stagglen, lingua haesitare, balbutire, impedite loqui, titubare, vacillare lingua. Maaler 384a; stammlen, balbutire, scilinguare, barbottare, tartagliare. Hulsius (1618) 237a (doch stammeln, beguayer, estre begue. (1616) 306a); stamlen Comenius (1657) 282; stammlen, balbutire, balbutinare, offensare in loquendo. Stieler 2224. IIII. bedeutung und gebrauch des wortes. II@11) begrifflich geht es auf das anstoszen der zunge beim sprechen, wodurch eine mehr oder weniger häufige wiederholung von buchstaben und silben der auszusprechenden wörter veranlaszt wird: ich stammle oder statzge, stosz mit der zungen, balbutio. Dasypodius; stammlen, sich heftig an der rede stoszen, balbutio. Calepinus (1570) 155; stammeln, in der rede anstoszen, beguayer, estre begue, scilinguare, balbettare, balbuttire. Hulsius (1616) 306a. II@1@aa) bisweilen wird es von stottern als das schlimmere übel unterschieden: es ist besser, ... stöttern (im reden anstoszen) als stamlen, lispelen als stumm. Comenius sprachenthür 282. auf jeden fall wird es bei erwachsenen personen immer als bedeutender schaden empfunden: denn welcher mönsch seinen nechsten kristenlichen lieb hatt, der selb hat eben als lieb ... einen der stamelt oder nit gesprech ist als den der wol reden kan. Keisersberg der seelen paradies 22c. nach Adelung ist stammeln mehr in gewählter sprache gebräuchlich. II@1@bb) stammeln neben stottern: ich aber gleube, Moses habe eine schwere sprache und zungen gehabt, das er gestammelt und gestottert habe und ein wort bis in zwey oder dreimal geredet. Luther 16, 56, 35 Weim. ausg.; einer der da stammelt oder stottert, balbus, qui lingua haesitante loquitur. Corvinus fons lat. 85b. II@1@cc) bisweilen in der verwendung: stammelnd sprechen, reden u. s. w. stammelend reden, parlar balbutiendo, frastagliare etc. parlando, parlar frastagliamente. Kramer dict. 2 (1702) 906a; vgl. unten 5, b. II@22) gemildert erscheint die bedeutung des wortes, wenn es gebraucht wird: II@2@aa) von den kleinen kindern, welche ihre ersten sprachversuche anstellen: dannoch so werden ausz kindern auch leut, ausz stamlenden kindern werden redner. Garg. 21 neudr.; da das kind von zweyen jahren, so noch nicht reden kan, lernet gehen, und fähet an zu reden und zu stamlen (lallen). Comenius sprachenthür 230; als stammelndes kind sass ich dem vater auf dem schoos; und wenn er ein lied auf der rohrflöte blies, dann horcht ich schon aufmerksam zu, und lallt es ihm nach. Geszner 3, 24; an wessen brust lag Japhet, wenn ihn seine mutter an der brust einer andern mutter alles dieses sprechen, ja stammeln, lehrte? das letztere ist nicht gewöhnlich; und wir haben noch keine mutter gesehen die ihr kind stammeln lehret. Schönaich die ganze ästhetik in einer nuss 169, 10. 12 neudr.; das kind kann noch nicht reden, es stammelt nur. Adelung; das stammeln des kleinen kindes ist dem vater und der mutter etwas neues, es klingt so artig und gefällig. so oft es ein neues wort stammeln kann, freut man sich und lacht darüber. Salzmann Conrad Kiefer 40; wer nun thörichtes sinnes sich naht und der hellen Seirenen stimm' anhört, nie wird ihn das weib und die stammelnden kinder als heimkehrenden künftig mit freud' umstehn und begrüszen. Voss Odyssee 12, 43; doch sie gehorchten dem trotz, dahingerafft von der künheit, dasz des aigyptischen volkes schönprangende äcker sie schleunig plünderten, auch die weiber und stammelnden kinder entführten. 14, 264; und ich entsinne mich wohl, ein stammelnder knabe noch war ich. 21, 95; die seligkeit — du wirst sie kennen, wenn stammelnd dich die kinder nennen, und herzlich dir entgegen fliehn. Schiller 3, 167 II@2@bb) dem vorigen entsprechend, von dem kindlichen vermögen der menschen, gedanken über gott, ewigkeit u. s. w. in worten ausdruck zu geben: Gregorius sprichet: waʒ wir von götlîchen dingen reden, daʒ müeʒen wir stamelen, wan man muoʒ im wort geben. mystiker 2, 90, 37 Pfeiffer; wir mügen von gote niht eigenlîche sprechen. waʒ wir von ime sprechen, daʒ müeʒe wir stamlen. 130, 31; wenn meine seele nicht mehr flehen kann, so hör ich stammeln! Siegwart 3, 281; gott hilft, wenn christen freudenleer zu ihm um gnade stammeln. Sturm im hannov. gesangb. 425, 6; dem stillen stammeln der, die unsterblich ist, und sprachlos ihr gefühl zu sagen, nur, wenn sie weinet, nicht ganz verstummet. Klopstock 1, 60; jenen furchtbaren tag, den die Sionitin jetzo stammelnd besingt, wenn in dem tempel des ruhms die lorber alle verwelkt sind und die ehre nicht schützt. 76; gott aber schaut vom himmel ihr (der völker) freudiges gewimmel vom aufgang bis zum niedergang: denn seine kinder sammeln, und ihr vereintes stammeln tönt ihm in tausend sprachen dank. Voss 4, 69. auch sonst: freiheit! athem der natur ... nimm ihn auf den neuen sohn! lasz mein stammeln dir gefallen, die du mutter bist von allen! Grillparzer4 6, 136; die lieder die ich stammelnd hören lasse, ew'ger gefühle schwaches widerspiel. Eichendorff2 1, 336; du stammelst? immer stammle fort von licht und freiheit. solch ein wort klingt auch gestammelt schön. Ludwig 1, 99. II@33) mit instrumentalem zusatz: II@3@aa) mit der zunge stammeln: er stammelt mit der zung, os blaesum illi debilisque lingua est. Stieler 2224. II@3@bb) mit der sprache stammeln: die augen gehen über dem armen Priscian, wann euer strenger mund ... die sprache würgt und kränckt, zermartert, krüpelt, stümmelt, so lächerlich damit lallt, stockert, stammelt, tümmelt. Logau 2, 68. ebenso mit worten stammeln. vgl. hierzu den gegensatz: und der jüngling, der dies kind geworden, schlägt, von armuth hart bedrängt und rohheit, einst ein auge, das von starren thränen deine sterne längst nicht mehr gesehen, auf zu dir und stammelt ohne worte: luft, mein vater, dasz ich nicht ersticke. Hebbel 6, 288 Werner. II@44) mit einem object. II@4@aa) worte stammeln: und ich erhielt nicht eher, als ein paar stunden vor seinem tode, die erlaubnisz, ihn zu besuchen, da er kaum noch etliche worte stammeln konnte. Gellert 4, 362; ich stammelte nur ein paar worte zum abschied und ging. Grillparzer4 11, 281; indem ich, ob dieses gräszlichen anblickes, erschrocken zurück prallte, stammelte ich einige redensarten über die schwierigkeiten, eine solche frage zu lösen. Heine 3, 316 Elster. auch: sage ihm, dasz diese sterbenden lippen für sein wohl die letzten gebete stammeln. quelle bei Adelung; nennt es denn kein frech erkühnen, leiht uns ein geneigtes ohr, wenn wir gern vor euch versammelten ein empfehlend vorwort stammelten! Uhland ged. vorw. 13. die gesprochenen worte selbst als object: und wo die eigenthümer wären? — die sind heute früh morgens nach Langenlebarn gereist. — die tochter auch? stammelte ich. Grillparzer4 11, 294. II@4@bb) eine (fremde) sprache stammeln, sie nur unvollkommen sprechen können, radebrechen: der knabe fing so eben an etwas von der sprache seines vaters und etwas von der sprache seiner mutter zu stammeln. Seume 2, 107; das französische stammeln; er kann das englische nur stammeln; neben dem stammelte sie etwas französisch. ehe eines mannes 12. II@4@cc) mit erweitertem object: den übergang bilden wendungen wie worte des lobes, dankes, der bewunderung stammeln; in diesem augenblicke, da er den mund öffnen und einige worte des dankes stammeln wollte, wirkte der lebhafte eindruck ihrer gegenwart so sonderbar auf seine schon angegriffenen sinne. Göthe 19, 45. wo sie (die kinder) zu deinen füszen gern sich sammeln und horchen deiner süszen rede zu und lernen früh dein lob mit freuden stammeln. Spitta im hannov. gesangb. 527, 3; lieber gott, der du alles, was lebt, mit freud' und erquickung sättigest, höre den dank, den deine kinder dir stammeln. Voss 1, 12; wohin das ohr sich kehrt, da hört es seufzer stammeln. Günther 609. partitiv gewendet: und was nur am lob des höchsten stammelt, ist in kreis' um kreise dort versammelt. Göthe 5, 246. II@4@dd) auch entsprechend 2, b: er, (wie stammeln wir ihn) der unaussprechliche, er, das wesen der wesen ist ohn ursach. Klopstock 2, 15 (beruhigung). II@55) mit gewandeltem subject. II@5@aa) stammelnde zunge: mit stammelender zung, con lingua balbettante. Kramer dict. 2 (1702), 906a; mit stammlender zunge, lingua haesitante. Frisch 2, 317b; mit stammelnder zunge Adelung; ein stammlende zung deutet einen schnöden, unstäten, bald zornigen und des zorns bald vergessen, diensthaften und schwachen menschen. phisionomei B 4a; wie stammelt meine zungen wenn ich dich (gott) preisen wil! A. Gryphius 2 (1698), 419; bisz die schwere zunge stammlet, ... sprech' ich deinen nahmen aus. Günther 366. II@5@bb) stammelnde sprache: diu zung, die gar ze dick ist macht lispend leut, und die ze dünn ist macht stamelnd und verzuckend sprâch. Megenberg 15, 13; vgl.: gegen die betriebsame menge ..., die seit geraumer zeit ... sich den stammelnden kinderdialekt der abendländischen sprachen und statt herrlicher, geistreicher formung und beugung nur partikeln und auxiliarien gleichsam stotternd hatte gefallen lassen. Göthe 46, 350. II@5@cc) stammelnder ton u. s. w.: laut nun rief er im stammelnden ton der entzückung: ... Voss 1, 148. und mir stockte der laut, unter der hand (auf dem klavier) stammelte misgetön, auch des mädchens gesang stammelte hold. 3, 152. II@5@dd) ehre sey dem hocherhabnen, dem ersten, dem vater der schöpfung! dem unsre psalme stammeln, obgleich der wunderbare er unaussprechlich, und undenkbar ist. Klopstock 1, 194 (das grosze halleluja). vgl. oben 2, b. II@5@ee) ich will sie an den ersten tag erinnern ... an den ersten tag, da auch ich sie sahe und liebte; an das erste stammelnde, schamhafte bekenntnisz, das sie mir zu meinen füszen von ihrer liebe ablegten. Lessing 2, 22; da stammelts (das laster) in der halben verstümmelten stimme. Schiller 2, 52 (räuber 1, 3 schausp.); und zuletzt spielten die töne nur leise wie zephyre um den wonneschlaftrunknen, und blos im sterbenden innern stammelte noch der überselige wunsch: ach Klotilde könnt' ich dir heute dieses stumme, glühende herz hingeben. J. Paul 8, 100 (Hesperus 2); das mädchen wehrte sich in stammelndem schreck. Ganghofer mann im salz (gartenlaube 1905 s. 614b); kein halb stammelnder blick voll unaussprechlicher reden, wenn er den ewigen bund süszer umarmungen schwört. Klopstock 1, 26; nein! so fuhr er mit stammelnder freude, mit thränendem blick fort. 4, 225 (Messias 10, 612); sie (die empfindung) schweigt beredt, sie stockt, sie stammelt schöne, ums stärkre wort umsonst bemüht. Lessing 1, 92. II@5@ff) sogar: wenn es die ersten empfindungen schlägt, in den stammelnden jahren, bild' ich das herz der jungen geliebten. Klopstock 1, 32 (Salem). vgl. oben 2, a. II@66) substantivisch: wie nimmt ein leidenschaftlich stammeln geschrieben sich so seltsam aus! Göthe 1, 11; da liesz er scheidend ihn und sagte: wachse wohl! und richte deiner ersten worte stammeln, das straucheln deiner ersten tritte entgegen auf der schwelle deinem vater. 10, 17. II@77) übertragen auf töne ganz anderer art: rings die hirtenflöten flehen und der heerden glocken stammlen. Brentano 3, 182. II@88) stammeln verallgemeinert, ein ding nur unvollkommen, mangelhaft und schlecht machen, können, verstehen u. s. w.: ich finde ihre gemälde und zeichnungen doch eigentlich nur noch gestammelt, und es macht dieses einen so übleren eindruck, da man sieht, es ist ein erwachsener mensch, der vielerlei zu sagen hat und zu dessen jahrszeit ein so unvollkommener ausdruck nicht recht kleidet. Göthe an maler Müller 21. juni 1781 (briefe 5, 137); blätter nach natur gestammelt, sind sie endlich auch gesammelt, deuten wohl auf kunst und leben. 47, 101. subst.: wenig erfreut das kindische stammeln mönchischer gelehrsamkeit. Freytag 17, 102 (bilder 1).
12661 Zeichen · 210 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stammeln

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    stamme , stammeln s. stam, s. stamelen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stammeln

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stammeln , verb. regul. act. & neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt, in Reden die Sylben abgebro…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stammeln

    Goethe-Wörterbuch

    stammeln [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stammeln

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Stammeln , lat. psellismus, balbuties, das unrichtige Hervorbringen einzelner artikulirter Laute (Lallen), Folge von Miß…

  5. modern
    Dialekt
    stammelnschw.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    stammeln schw. : ' stottern, stockend sprechen ', stammele [lothr. SWPf], stammle [ LU-Opp ], stammre [ Don-Ulmbach ]; S…

  6. Sprichwörter
    Stammeln

    Wander (Sprichwörter)

    Stammeln Er stammelt im Beten, flucht aber wie geschmiert. – Fischart, Gesch., in Kloster, VIII, 234.

  7. Spezial
    Stammelnn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    Stammeln , n заикание , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stammeln

3 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von stammeln 2 Komponenten

stamm+eln

stammeln setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stammeln‑ als Erstglied (1 von 1)

Stammelnder

Wander

stammeln·der

Stammelnder 1. Dem Stammelnden ist schwer zu trauen. – Simrock, 9809 a . Lat. : Balbanon credit. ( Suidas. ) ( Erasm., 18. ) – Balbus balbum…

Ableitungen von stammeln (2 von 2)

erstammeln

DWB

erstammeln , balbutire, anheben zu stammeln.

verstammeln

DWB

verstammeln , verb. , zu stammeln ( th. 10, 2, 649), mit der zunge anstoszen, in der rede stocken und die worte wiederholen. das wort gehört…

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APA
Cotta, M. (2026). „stammeln". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/stammeln/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „stammeln". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/stammeln/dwb. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „stammeln". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/stammeln/dwb.
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