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seiger

mhd. bis sprichw. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
36 in 17 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

seiger m.

Bd. 16, Sp. 197
seiger, m. 11) für seiher, einer der seiht oder ein dazu dienendes werkzeug, sieb, trichter, s. seiher. in salzbergwerken als name eines aufsehers: bornmeister, äugler, gabenherr, seiger. Jacobsson 1, 264a. 22) mhd. seigære, eine wage. mhd. wb. 2, 2, 269a. Lexer mhd. handwb. 2, 855. Schm. 2, 237. dem alten worte wage (ahd. wâga Graff 1, 664, ags. wæg, wæge, altn. vág) tritt hier eine jüngere bildung gegenüber, die vor allem die zur prüfung der münzen dienende wage, schnellwage, das instrument, mit dem man seigert bezeichnet, s. besonders Schm. a. a. o., vgl. auch Frisch 2, 259c. das wort ist vermutlich romanischen ursprunges, s. die ausführung unter seige. 33) seiger, uhr, s. mhd. wb. und Lexer a. a. o.; horologium, czeiger, seyger, zeijgher, seyggher, seger, seyer Diefenbach 280b; clepsydra, wasser- vel sandseyger 127a, vgl. nov. gloss. 205b. die ansicht, dasz das wort zunächst die sanduhr bezeichnet habe, der name also vom herabsinken des sandes (sîgen) herstamme, wird durch die alten zeugnisse, die vor allen die thurmuhren betreffen, nicht gestützt; viel näher liegt die annahme, dasz die ältesten groszen thurmuhren nach der charakteristischen, einer wage (seigære) ähnlichen unruhe seiger genannt wurden, einem horizontal schwingenden, an beiden enden mit gewichten beschwerten wagebalken (diese alten thurmuhren heiszen deshalb auch waguhren). die verschiebung der an diesem wagebalken befestigten gewichte diente zur regulierung des ganges der uhr. das wort wird in der schriftsprache allmählich von uhr verdrängt, nur als gewählterer ausdruck fristet es sich weiter, zum theil wird es miszverständlich mit zeiger (vgl. Andresen volksetym.4 208 und unten zeiger) in beziehung gesetzt (schon früh, vgl. das oben aus Diefenbach angeführte czeiger; eine nd. umdeutung ist segger, ansager Schiller-Lübben 4, 174a). die besondere beziehung auf die sanduhr, wie sie in einer reihe der unten angeführten stellen hervortritt, beruht also auf einer miszverständlichen, aber naheliegenden ausdeutung des wortes (vgl. besonders die stellen aus Ringwaldt, Scherffer, Günther). der ordentliche stadt - seiger mit seiner weiser - tafel. Frisch 2, 259c; stunden-, viertel-, sonnen-, sandseiger. ebenda; vergl. unten seigerschlag, seigerstunde. lebendig erhalten bleibt seiger bis [] in die neuzeit hauptsächlich in dialekten des md. gebietes, im thüringischen und ostmd.: seier, säer Jecht 103a; seier Schultze 44b; saijer Liesenberg 189; seeger, seeher Albrecht 211a; sæchrschlenkr, perpendikel; sæchrheisl, uhrgehäuse Göpfert Erzgeb. 53. 54; seiger, sēger, grosze uhr; hosenseiger, taschenuhr; frei für 'stunde' in klöszelseiger, mittagstunde, wo man die klösze in den topf thut. Weinhold 90a; seeger, schlaguhr Bernd 284; sēger, sēga, söger; taschensēger; nu geit de sēger recht, wenn etwas verkehrt gemacht wird; de sēger ös e lüedbedreger. Frischbier 2, 336b. nd. seier, zeiger an der uhr; sunnenseier brem. wörterb. 4, 743; seigers twölf (als veraltet) Dähnert 421b; aus Ungarn: seiger, uhr; malseiger, sanduhr Schröer 206a, sāger 287a, sēger ebenda. mnd. belege s. bei Schiller-Lübben 4, 174a; in dem sulven jare (1425) leit de rad to Magdeborch der stad to eren und den borgeren to nutte und bequemicheit buwen einen seiger an das radhus, dat ein jowelk mochte seen, wo ed an der tid was, so dat de wiser alle stunde und halbe stunde wisede unk ok den nien man, und wenn he wassende und afnemende was. d. städtechron. 7, 378, 7; vromorghen umme des zeyghers achte. 16, 552, 5; als neutr, bei Stolle: do slugk das seyer XI. thür. chron. 159 Hesse, vgl. 192. 195. 203; heut dato der reichstag angefangen ungeverlich umb des seigers neun hore vor mittage. Planitz briefw. 248 (18. nov. 1522); da der ungleubige Achas den ehren altar zu einem seiger machen lies. Luther 2, 18a; wenn das gewicht vom seyger abgenommen ist, so stehen und halten alle reder, sampt der hand, zeiger, unruhe und hammer stille. Mathesius Sar. 38b; höret noch eine (fabel), ob wol der seyger auszgeloffen ist. Luther 104a (1580); es ist aber disz geschehen, wol auffn tag, ungefehrlich umb eilffe, nach unser uhr ... nun ist sechse, nach der juden seiger, bey uns zwelffe. hist. von Jesu Christo (1569) 24a; den 6. junii um 16 uhr des ganzen seigers (das heiszt der bis 24 zählenden uhr). Schweinichen denkw. 258 Österley; man weisz aber darum doch wohl wieviel der seiger geschlagen hat. Reiske bei Lessing 13, 446; (für zeiger:) es rückt die uhr! noch einen kleinen weg des seigers, und ein groszes werk ist gethan oder versäumt. Göthe 8, 255; du wirst nicht mehr den seiger stellen, das man uns wecke, wie man pflag. B. Waldis Esop 1, 76, 18 Kurz; umbs zeygers zwey hin nach mittag. 3, 99, 13; umb zeigers neun kam er vom bett. 4, 15, 23; umb zeigers acht am morgen fru. 24, 27; ey sichstu auch, wie dieser sand, sich in dem seyger hab gewandt. B. Ringwaldt treuer Eckart L 1a; der lebens-seiger war geloffen dieszmal aus. W. Scherffer ged. 336 (vgl. Drechsler W. Scherffer 241); hört ihr herren allzumahl, der seiger hat geschlagen, zwey uhr ist es an der zahl. Reuter Harlequins kindbetterin-schmaus 1, 1; man sieht den tag vergehn, man hör't den seiger schlagen, man wundert sich, wie schnell sich zeit und stunden jagen. Brockes 1, 309 (1739); im zwölfften seiger-schlag. zur mitternacht. 326; es kann wohl nicht mehr lange werden, mein seiger ist gewisz bald leer. Günther 110; so weisz ich, was der seiger schlägt. 167; hier fiel die klugheit in die rede, und wandte gleich den seiger um. 433; so bald das letzte korn durch meinen seiger fällt. 692; doch genug, die stunde kommt, und der seiger läufft zum ende. 841; die arbeit ist gethan, der feyer-abend da, der meiste sand verflossen, der seiger ziemlich leer. 1018; der seiger schlägt. mein Duban, wohl bewacht, wird mit dem schlag herbey gebracht. Wieland 10, 352 (schach Lolo); dort das dorf im gebüsch, so stolz und friedlich gelagert am herschlängelnden bach, und der thurm mit blinkendem seiger. Voss 1, 21 (Luise 1, 130); sobald der seiger zwölfe schlägt, rauscht sie, an grabsteinwänden, aus einer gruft empor. Hölty 34 Halm; ihr wiszt ja, wie der zeiger an unsers lebens seiger so hurtig weiter rükt. Göckingk 1, 291 (1780); Venus finger bricht des geistes stärke, spielet gotlos, rükt und rükt an des herzens feinem räderwerke bis der seiger des gewissens lügt. Schiller 1, 191; [] nur mein politischer seiger geht immer, seit Frankreich ihn stellte, heute zwölf stunden zu früh, morgen zwölf stunden zu spät. Matthisson ged. 1, 298. 44) seiger, senkung, rinne (vgl. seige, f.): der saiger, alveus fluvii. voc. von 1618 bei Schm. 2, 236. 55) bergmännisches: seiger, bleiloth der bergleute: das es ein richt oder bleyscheid, oder wie jrs bergleut nennet, ein seiger gewest sey. Mathesius Sar. 97b (1571). 'an den wasserwagen das an einem faden befestigte stück blei, welches die senkrechte linie und richtung zeiget'. Campe, bleiwage, bleiloth Veith bergwb. 442; im seiger, senkrecht. fall der stollensohle zum tage: möglichst starker saiger der stollen gegen das mundloch. quelle bei Veith a. a. o., s. seiger 4 und seige, f. seiger, der mit der bleiwage messende Stieler 1661 (für seigerer). seiger, m. hüttenwerk, wo kupfer geseigert wird (oder ist seigern infin.?): die manszfeldischen und andere kupffer, haben silber das man inn seygern davon bringet. Mathesius Sar. 29a (1571).
7453 Zeichen · 146 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    seigerswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    seiger swv. sondere durch den seiger die guten münzsorten von den schlechten. wer mit geseigirtem silbere oder geseigirt…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    seigerAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    seiger , Adj. Vw.: s. sēger (1) L.: Lü 342b (seiger)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Seiger

    Adelung (1793–1801) · +12 Parallelbelege

    Seiger , adj. et adv. welches nur noch im Bergbaue üblich ist, wo es perpendiculär, senkrecht, bedeutet, und auch seiger…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    seiger

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    seiger einmal ‘seycher’ bergm: senkrecht; in Beschreibung von Gesteinsschichten; mehrf ‘s-e Gänge/Tiefe’, einmal iGz ‘ho…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Seiger

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Seiger , s. Herder Saiger . — S., soviel als Thurmuhr.

  6. modern
    Dialekt
    seiger

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    seiger [saikər Hi. Westhalten Ruf. ; sèikər M. ] Adj. 1. langsam oder zähe tröpfelnd, von weich gewordenem Weine Hi. Wes…

  7. Sprichwörter
    Seiger

    Wander (Sprichwörter)

    Seiger 1. A Seger, wu's steht, ist besser wie a Seger, wu's schlecht geht. ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Eine stehende Uhr…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit seiger

119 Bildungen · 99 Erstglied · 15 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von seiger 2 Analysen

seig + -er

seiger leitet sich vom Lemma seig ab mit Suffix -er.

Alternativen: se+-ig+-er

Zerlegung von seiger 2 Komponenten

sei+ger

seiger setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

seiger‑ als Erstglied (30 von 99)

seigerabtreiber

DWB

seiger·abtreiber

seigerabtreiber , m. ' der arbeiter, welcher das von absaigerung der kupfer erhaltene werk auf dem treibherde abtreibet ' ( das silber aussc…

Seigeramt

DRW

seiger·amt

Seigeramt, n. Posten, Aufgabenbereich eines ¹Seigers [Burggraf:] do lech ich J.E., dem faszzieher, daz seger anbaht 1378 StraßbUB. IV 2 S. 2…

Seigeranrichter

Campe

seiger·anrichter

Der Seigeranrichter , — s, Mz . gl. in den Seigerhütten, derjenige, welcher die Beschickung zur Seigerarbeit macht; auch Seigerhüttenanricht…

seigerarbeit

DWB

seiger·arbeit

seigerarbeit , f. das ausscheiden des im kupfererz vorhandenen silbers durch zusetzung von blei. Jacobsson 3, 485 a .

seigerbätzler

DWB

seigerbätzler , -bösler , m. ein arbeiter, dem aushilfsarbeiten beim seigern übertragen sind. Jacobsson 3, 485 a ( vergl. DWB bosseln theil …

seigerbank

DWB

seiger·bank

seigerbank , f. so heiszen die beiden gegeneinander geneigten mauerbänke des seigerheerdes. Karmarsch-Heeren techn. wb. 3 8, 241 ( abbildung…

seigerblech

DWB

seiger·blech

seigerblech , n. ' ein starkes groszes mit schienen befestigtes blech, welches neben den in den saigerofen aufrecht gestellten saigerstücken…

seigerblei

DWB

seiger·blei

seigerblei , n. das blei, das bei der silbergewinnung aus kupfererzen diesen zugesetzt wird. Jacobsson 3, 485 a .

Seigerbley

Adelung

seiger·bley

Das Seigerbley , des -es, plur. inusit. eben daselbst, das zum Seigern bestimmte Bley, dasjenige Bley, vermittelst dessen das Seigern verric…

seigerdarndeln

DWB

seigerdarndeln , plur. ' die abgänge, so von der saigerarbeit übrig bleiben '. Jacobsson 3, 485 a ; wol entstellt aus seigerdorn, s. dies.

seigerdarrofen

DWB

seiger·darrofen

seigerdarrofen , m. ein ofen, in dem das in den kienstöcken ( kupferstücken, die schon eine seigerung durchgemacht haben ) zurückgebliebene …

seigerdorn

DWB

seiger·dorn

seigerdorn , m. : saigerdörner, ' die kupfer von kienstöcken ( s. das vorhergehende wort ), daraus das silber mittelst des zugesetzten bleye…

seigere(n) I

Idiotikon

seigere(n) I Band 7, Spalte 484 seigere(n) I 7,484

seigere(n) II

Idiotikon

seigere(n) II Band 7, Spalte 603 seigere(n) II 7,603

seigerei

DWB

seige·rei

seigerei , f. 1) das seigern ( s. dieses ). 2) die uhrmacherkunst ( vergl. seiger, m. 3). Luther tischreden (1568) 436 b ( am rande ).

seigeren

KöblerMhd

seig·eren

seigeren , sw. V. nhd. senken, neigen, schleudern, werfen, wägen, abwägen, prüfen, wählen, visieren, eichen (V.) Vw.: s. er-, ūz- Hw.: vgl. …

seigerer

DWB

seig·erer

seigerer , m. ( s. seigern). 1 1) einer der münzen auf gewicht und gehalt prüft; es geschieht mit dem seiger, der münzwage ( s. seiger, m. 2…

seigergang

DWB

seiger·gang

seigergang , m. erzgänge, die senkrecht oder nahezu senkrecht fallen. Jacobsson 4, 132 a . s. seiger, adj. 4.

seigergasse

DWB

seiger·gasse

seigergasse , f. nach vorn geneigte rinne im seigerheerde zum ablaufen des ausgeschmelzten werkbleis. Karmarsch-Heeren technol. wb. 3 8, 241…

seigergekrätz

DWB

seiger·gekraetz

seigergekrätz , seigerkrätz , seigerhüttengekrätz , n. abgänge beim seigern der erze. Jacobsson 3, 485 b .

seigergerade

DWB

seiger·gerade

seigergerade , adj. senkrecht ( Campe ), s. seiger, adj. 4; die seiger-geräde, linea perpendicularis Frisch 2, 260 a .

Seigergeräde

Campe

Die Seigergeräde , o. Mz . eine seigere, d. h. gerade Richtung; auch die Seigerrichte . Frisch.

seigerglocke

DWB

seiger·glocke

seigerglocke , f. schlagwerk der uhr ( s. seiger, m. 3): dasz .. endlich die seiger-glocken die 12te stunde anzeigten. Felsenb, 4, 341; seyg…

seigerglöte

DWB

seiger·gloete

seigerglöte , f. verschlacktes und halb verglastes blei, das beim seigern ausflieszt. Jacobsson 3, 485 a ; s. DWB glöte , DWB glötte , DWB g…

seigerhaken

DWB

seiger·haken

seigerhaken , m. : saigerhacken, werkzeug von eisen, vorn krumm gebogen, mit hölzernem stiel, das gekrätz und die kohlen aus dem seigerofen …

seigerhandel

DWB

seiger·handel

seigerhandel , m. : es ist ein ehrlicher handel, den man nennet den seiger handel ( gemeint ist wechselgeschäft mit münzen, bei dem die münz…

Seigerhandlung

DRW

seiger·handlung

Seigerhandlung, f. wie Seigerhandel ane aufnemunge solchs angetzeigten wechselgeldes ist keinem kaufmann, der saigerhandlunge hat, muglich .…

seiger als Zweitglied (15 von 15)

geseiger

DWB

gesei·ger

geseiger , n. in abgeseiger, abtraufe: damit alles pier, wie auch zuletzt das abgeseiger fleiszig in der herrschaft vasz gebracht wird. Chli…

lôtsêⁱger

MNWB

lot·seiger

+* (lôtsêⁱger) , lôt- (lottes- , -egger) , m. , Eigentümer von durchs Los zugeteiltem Land (Ekenberger Tract. 618 und 633, vgl. adän. lodsej…

Meßseiger

DRW

Meßseiger, m. zur Etymologie des Grdw.s vgl. DWB. X 1 Sp. 197 amtlich bestellter Eichmeister bdv.: 1Seiger der meß seiger sol sweren, recht …

mückenseiger

DWB

muecken·seiger

mückenseiger , m. nach der biblischen formel Matth. 23, 24 ( s. unter mücke 4 sp. 2608) bezeichnung eines übelwollenden kleinigkeitskrämers:…

sandseiger

DWB

sand·seiger

sandseiger , m. sanduhr ( vgl. unten seiger): clepsydra, ein wasser- oder sandseyger. Trochus prompt. R 2 b ( vgl. Dief. 127 a ): vor eynen …

Sekundensseiger

WWB

sekund·ens·seiger

Sekunden-sseiger m. Sekundenzeiger ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

stundenseiger

DWB

stunden·seiger

stundenseiger , m. , ursprünglich, dem frühen wortsinne von seiger entsprechend, ' uhr, turm-, stubenuhr ' Heinsius 4, 910 a ; als fehlerhaf…

Stundensseiger

WWB

stunden·s·seiger

Stunden-sseiger m. Stundenzeiger der Uhr ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

uhrseiger

DWB

uhr·seiger

-seiger , m. 1) sanduhr: orologio à polvere ò di sabbione Kramer dict. (1702) 2, 759 b . 2 ) uhrzeiger ebenda und 2, 1189 c . —

wasserseiger

DWB

wasser·seiger

wasserseiger , m. wasseruhr: clepsydra, ein wasser- oder sandseyger Trochus R 2 b . —

Ableitungen von seiger (5 von 5)

erseiger

BMZ

erseiger swv. s. v. a. das vorhergehende wort. Schmeller 3,209. 210.

erseigeren

KöblerMhd

erseigeren , sw. V. nhd. „erseigern“, Münzen prüfen und aussondern, versiegen machen, erschöpfen Q.: Chr, NP (1456) E.: ahd. irseigarēn*, sw…

geseiger

DWB

geseiger , n. in abgeseiger, abtraufe: damit alles pier, wie auch zuletzt das abgeseiger fleiszig in der herrschaft vasz gebracht wird. Chli…

seigere

DWB

seigere , f. zum adj. seiger gebildet ( vgl. seiger, adj. 1): wann man sich besorget, der wein wolle saiger werden: so rühre man ihn mit ein…

Verseigerung

Idiotikon

Verseigerung Band 7, Spalte 484 Verseigerung 7,484