Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
darrofen m.
darrofen , m. worin gedarrt wird. in blaufarbenwerken dient er zum schmelzen der mischung, durch welche die blaue farbe erzeugt wird: in glashütten zum trocknen des holzes, womit das glas zum schmelzen gebracht wird: in schmelzhütten um aus dem darrkupfer das darin befindliche silber und blei zu gewinnen. bildlich, ein kloster, wo die keime zu den reichsten ernten menschlichen glücks in dem darrofen einer zelle dumpf werden und vertrocknen sollen Thümmel Reise 5, 264 . der darrofen des todes J. Paul Q. Fixlein 100 .