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schimmel

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schimmel m.

Bd. 15, Sp. 155
schimmel, m. etwas weisz schimmerndes, weiszlicher pilzüberzug faulender gegenstände, weiszes oder graues pferd. eine auf das deutsche im engern sinne beschränkte ableitung zu dem stamme skim (vgl. scheim, schemen, schimmer), vielleicht ursprünglich zusammensetzung? ahd. scimbal in scimbalac, scimbalôn, scembel, scimbli, schimbli mucor, aerugo Graff 6, 498, mhd. mit assimilation schimmel, schimel, schemel, schinnel. Lexer handwb. 2, 742 f., niederl. schimmer in beiden bedeutungen, s. Kilian. das mnd. wörterbuch verzeichnet schimmel nicht (vgl. indes 2), dagegen steht es bei Lübben mnd. handwb. 328b, ebenso in neueren nd. mundarten Dähnert 407b. Mi 76a. ten Doornkaat Koolman 3, 123b. Woeste 229a. die heutigen bair.-österreichischen mundarten haben den ableitenden labial als p bewahrt (vgl. indes 2): schimpl, schimpel Schm. 2, 421. Höfer 3, 87 (schimpel oder schjempel). Castelli 242. Hügel 136b. Lexer 217. Schöpf 610. cimbr. wb. 228a. vgl. auch Weigand 2, 575. Kluge4 302a. 11) collectivbezeichnung für kleine pilze aus der familie der schwämme, die sich besonders an faulenden vegetabilien entwickeln, mucor Nemnich. Pritzel-Jessen s. 452. 457, vergl. auch Oken 3, 59 ff. schimmel des hopfens Jacobsson 7, 220a. in diesem sinne schon ahd. und mhd., s. oben. mucor scembel, schemel, schymmel, scheymmel Dief. gloss. 369b; schelm (l. schemel) also an dem brode is. nov. gloss. 258a; niederl. schimmel situs, mucor, rancor. Kilian; nhd. schimmel rancor, schimmel von feuchtigkeyt, mucor, situs Dasyp.; schimmel, das ist grau wollechtig ding, mucor. Calepinus (Basel 1570) 959; vgl. Schottel 1399. Stieler 1795; schimmel, ein auswachs in der feuchtigkeit verfaulender sachen, situs, mucor; es liegt der schimmel darauf, situ obductum est. Frisch 2, 183a; alleʒ ir gereite,was gar vri vor schimmel und roste. der jüng. Tit. 3324; rôt flamme ouʒ in gêt, nebel, gestanc und schimel, daʒ eʒ roucht an den himel. Heinr. v. Neustadt von gotes zuok. 7906; im bilde von Maria: dû mirren vaʒ ân allen schimel. goldene schmiede 198; die farb (des geschwürs therioma) ist blawfleckicht, oder schwartz ... die feuchte ist wie eyn bützle oder schymle (et muco similis humor!) Khüffner Celsus (1531) 83a; wenn der wein nach schimmel riecht, so nimm ein gute hand voll salvey. Hohberg 1, 380a; Christus spricht, schatzt üch imm himmel, do üchs keyn rost, schaab, noch schimmel verderbt. Kohlrosz betracht. D 2b; was läst uns doch die bahr als ein verstelltes aasz, das blauer schimmel decket. Gryphius 1, 247; tragend in einer hand den schönen helm, in der andern einen gewaltigen schild, entstellt von alter und schimmel. Voss Od. 22, 184; sprichwörtlich: wann man das gelt unter die leut laszt kommen, den schimmel davon treibt, unnd des gelts ein meister ist. Garg. 164a; werden jhnen manche gröszere reichtumb einbilden, dann sie empfinden, auch den schimmel wol von gelt bringen. groszm., s. kloster 8, 622; man liesze uns nicht lang feyren oder viel schimmel unter den füszen wachsen. Simpl. schr. 3, 272, 13 Kurz; häufig bildlich, namentlich mhd.: brinnet danne der himel, diu erde und och ir schimel. Hugo v. Langenstein Martina 190d, 104; sîns (Konrads von Würzburg) silbers schimel (sein glänzender, prächtiger ausdruck) gap gimmen velsen schurc (kraft, d. h. machte seine gedanken eindringlich). Frauenlob 313, 14 (vgl. die anmerk.). während in diesen verbindungen die bedeutung des schimmernden hervortritt, überwiegt gewöhnlich der begriff des schmutzes und der fäulnis; so sehr oft der sünden schimmel u. ähnl.: im (St. Felix) was zu dirre werlde leit und zu ir sunden schimele. pass. 95, 8, 5 Köpke; aller unkuscheite schimel brachte im nimmer ungemach. 366, 90; daʒ er sulche lute vant, die in mit kreftiger hant iageten hin zu himele, von dem armen schimele den die sunde uf erden git. 514, 5; dis alles heist der bapst gotts dienst, spricht man verdient damit den himel und löst mit ab der sünden schimel. H. Sachs 2, 1, 85d; des verjährten grolles schimmel, wascht ihn ab von euren herzen! H. Heine 1, 470 Elster. 22) die weisze oder graue farbe eines pferdes, sowie ein pferd von solcher farbe, schimmel (der) grauw pfAerd als die ungerischen geül. Maaler 352c; equus coloris cani, glaucus. Schottel 1399; schimmel, ein weiszes pferd, so die farb wie der schimmel hat, equus glaucus. Steinbach 2, 414; wortspielend mit der ersten bedeutung im rätsel: den reichen trägt das thierlein durch den koth, das pflänzlein iszt der arme auf dem brod. Hebel (1853) 1, 282, 28. 2@aa) den älteren dialekten ist diese verwendung fremd: ahd. ûfen einemo blanchen rosse. Graff 3, 254; vgl. ags. blanca, blonca Bosworth-Toller 108a. 112b; schimmel findet sich mhd. noch nicht (vgl. indes Lexer handwb. 2, 743 und unten e, δ), doch schon 1374: ein schemeliges pferd. Frankfurter urk. bei Weigand 2, 575; nd. golinus, golmus eyn schymmelch perd. Dief. nov. gloss. 196a (quelle vom jahre 1417); einn schimlicht pfferdt. urk. von 1549 bei Dief.-Wülcker 837, mnd. setzt Schiller-Lübben 4, 93b schimelink an; da das wort sonst nicht bezeugt ist, so könnte man vielleicht in dem einzigen belege dat scymelinghe perd (aus dem j. 1373) einfach eine nebenform zu dem adj. schimmlig sehen. niederl. schimmel, schimmel-peerd murinus, leucophaeus, cineraceus equus Kilian, vgl. zum ganzen Weigand a. a. o. auch in heutigen mundarten weit verbreitet, s. Hunziker 220. Seiler 253a. Weinhold 83a. Woeste 229a. ten Doornkaat Koolman 3, 123b. Mi 76a. in diesem sinne auch bair. schimmel Schm. 2, 420. Höfer 3, 88. nur Lexer 217 giebt auch diese bedeutung unter schimpl, vgl. auch Jacobsson 7, 220a und über den schimmel in der mythologie und in volksbräuchen E. H. Meyer germ. mythol. 257. Weinhold deutsche frauen 2, 137. 2@bb) die andere haubt-farbe sind die schimmeln, so nach den braunen für die beste gehalten wird .. die vornehmste und rareste farb sind gantz schneeweisz .. die übrigen schimmel geben uns auch die apfelgrauen oder spiegelschimmel. Hohberg 2, 127b; das nahm den fuhrmann grosz wunder, absonderlich da er deutlich wahrnahm, dasz der schimmel des reisigen einen fusz zu wenig hatte. Musäus volksm. 1, 58 Hempel; ich habe einen herrlichen schimmel zu verkaufen. Schiller 4, 191; das alter fliegt zum fenster herein auf einem wolkenleiterwagen. zwei alte schimmel vor, bauernpferde. Raimund 1, 273 (bauer als mill. 2, 9); stalknech, gang hin und hüet unseri kuo ... und setz den schümel in den karren. fastnsp. 822, 24; nach dem der reich sasz auff sein schimel. H. Sachs 2, 4, 117a; zwen weisze schümmel führten hin, Turnum auff einem wägelin. Spreng Aeneis 246b; mit räppel und schimmel kombt man, weisz got, nit in himmel. Abr. a S. Clara Judas 2, 183; zieh, schimmel, zieh, im dreck bis an die knie! wunderhorn 1, 531 Boxberger (vgl. das ganze lied); ich hob ihn flugs auf meinen schimmel. Pfeffel s. ebenda 1, 413; der ritter wüthig schmäht und springt im sattel, reiszt den schimmel. Fr. Müller 1, 250; wie prächtig könig Sanherib im reichen gallakleide herum den stolzen schimmel trieb. Schiller 3, 173; auf einem schimmel herrlich sasz er da. H. v. Kleist prinz von Homburg 2, 5; laszt mir bringen nun mein schlachtrosz, unsern schimmel, den bewährten. Immermann 12, 27. 2@cc) nach den nuancierungen des farbentons unterscheidet man verschiedene arten: equorum candidorum, der schimmel, varia genera sunt: apfelschimmel, equus pomulatus, scutulatus, seu variegatus, fliegen- sive mückenschimmel, albus nigro infuscatus, maculis notatus, et distinctus, grauschimmel, leucophoeatus, rotschimmel, ruboris subalbeseentis, spiegelschimmel, conchyliatus. Stieler 1795; schwarz-schimmel, niger, albis pilis admixtis. Frisch 2, 183a; der blau- oder eisschimmel. Jacobsson 7, 220a; der blauschimmel ist gewöhnlich, und am schönsten geapfelt. Voss georg. 546; ferner atlasschimmel, eisenschimmel, forellenschimmel, hechtschimmel, honigschimmel, mohrenschimmel, pfirsichblütenschimmel, silberschimmel, staarschimmel, weinschimmel, zimmtschimmel u. s. w. 2@dd) sprichwörter und redensarten: einem zureden wie einem kranken schimmel. Weinhold 83a; wenn du des nachts reitest, so nimm einen schimmel, er dient dir zur laterne. Simrock sprichwörter 9018; wenn ich wieder was erfahre, will ich ihn ins loch stecken lassen; und da könn er sitzen bleiben, bis mein schimmel schwarz wird. Siegwart 1, 77; där schimmel jît ä jûten schritt, die sache hat einen guten fortgang, meist ironisch. Jecht 93b; er sitzt auf dem schimmel und sieht ihn nicht. Wander 4, 183, 22; der schimmel von Bronzell mit anspielung auf die schlacht bei Bronzell zwischen den Preuszen und den vereinigten Österreichern und Baiern, in der nur ein schimmel fiel, zum ausdruck eines geringfügigen erfolges nach groszen veranstaltungen. 17; so auch den schimmel von Bronzell zu tode reiten, einen falschen weg bis aufs äuszerste verfolgen. 14; der schimmel von Bronzell hat keine ruhe im grabe. 18. bildlich vom gelde: wenn die schimmel (silberstücke) nicht ziehen, so musz man füchse vorspannen (es mit golde versuchen). 10; er hat den schimmel vor den unrechten wagen gespannt, seine geschenke an falscher stelle angebracht. 21; ein grawer schimmel zeucht oben (l. eben?) so wol, als ein rother fuchs. Henisch 1274, 42. Petri V 3a; ein schimmel trabt so weit, als ein hengst. Y 3b; gewöhnlich obscön: schimmel trägt so gut als rapp, je nachdem die hohlgasse ist. Simrock sprichw. 9017; wolan ich mercks nu, sprach der alte herr, liebe tochter lasz den kummer faren, weistu nicht, dasz ein grawer schimmel eben so wol zeucht, als ein roter fuchs. die fraw striche die hand uber jhre brust, bisz für den bauch hinab, und sprach: ja, aber auff der straszen nicht, denn da sind gräben, und ohngefehr löcher, da man eins satten, steiffen zugks wol von nöthen ist, dasselbige kan ein roter junger fuchs viel basz, denn ein alter grawer schimmel, auszrichten. Frey gartenges. 75b f.; ähnlich Frischlin facet. (1602) 24; daher auch schimmel, demin. schimmele, geradezu für 'liebhaber': wie nun die from dirn gesehen, das kain ufhören seines begerens, und villeicht sie ain jungers und liebers schimmele im haus (hatte). Zimm. chron.2 2, 192, 34 Barack. 2@ee) übertragen auf andere thiere und menschen. 2@e@aα) sehr gewöhnlich ist grauschimmel für 'esel', vgl. daselbst: wie er in zukunft dem grauschimmel die last aufbürden und gemächlich nebenher gehen würde. Musäus volksm. 1, 50 Hempel; dafür auch schimmel allein: nun schlieszt er (Silen) sich an seinen schimmel. Hagedorn 3, 131. 2@e@bβ) schweiz. auch von rindern und menschen Hunziker 220; weisze kuh Seiler 253a; 's schimmeli, kind oder erwachsener (nicht greis) mit weiszem kopfhaar. ebenda; bair. der routschimmel, person mit ungewöhnlich rotem gesicht. Schmeller 2, 420. schimmel für greis (vgl. oben d): nominant etiam einen alten schimmel, senem, canum et decrepitum, vel silicernium. Stieler 1795: denn sieh! der graue schimmel (Charon) nahm willig itzt die alte fee und unsern groszen lümmel (Aeneas) in seinen kahn. Blumauer Aen. 2, 104. 2@e@gγ) schimmeln silbermünzen, thaler. Hügel 136b. 2@e@dδ) unklar ist: dâ man den schimel wiget baʒ unt den valken krenzet. Frauenlob 87, 5, vgl. Bech in Germ. 29, 19, der dafür den namen eines jagdvogels einsetzen will.
11371 Zeichen · 244 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schimmel

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    schimmel s. schimel.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schimmelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    schimmel , M. nhd. Schimmel (M.) (2), weißes Pferd, Schimmelpferd Vw.: s. gēl-, sant- E.: s. schimmel (1) W.: s. nhd. Sc…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Schimmel

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    2. Der Schimmel , des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut. nom. sing. ein kleines, weißliches Moos, welches auf der…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    2Schimmel

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    2 Schimmel weißes od nahezu weißes Pferd; auch in bildkünstlerischer Darstellung, einmal personifiziert, auch neben u iG…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schimmel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Schimmel . der bekannte flockige Ueberzug, der sich besonders gern auf organischen Stoffen bildet, die in Zersetzung übe…

  6. modern
    Dialekt
    Schimmel

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Schimmel [ʿSìml, ʿSeml fast allg; ʿSæml M. ; ‘Sįpl ( Bed. 2) M. , ‘Seiml ( Bed. 3) ebd. ] m. 1. weisses Pferd oder ande…

  7. Spezial
    Schimmel1

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Schim|mel 1 m. (-s) müfa (müfes) f. , subuí m. ▬ sich mit Schimmel überziehen gní da müfa .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schimmel

124 Bildungen · 96 Erstglied · 26 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von schimmel 2 Komponenten

schim+mel

schimmel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schimmel‑ als Erstglied (30 von 96)

Schimmelart

GWB

schimmel·art

Schimmelart zu ‘ 1 Schimmel’ Die Pietra fungaja..soll..eßbare Schwämme..hervorbringen. Bis jetzo hat sich..dergleichen nicht hervorgethan; w…

Schimmelbach

PfWB

schimmel·bach

Schimmel-bach f. : FlN, Bach in PS-Glashtt, Schimmelbach. Den kleinen Kindern erzählt man auf die Frage nach ihrer Herkunft, die Amme holt s…

Schimmelbauer

PfWB

schimmel·bauer

Schimmel-bauer m. : 'Bauer, der mit Schimmeln fährt', Schimmelbaueʳ [ HB-Kirrbg ]; vgl. Gaulsbauer . Südhess. V 296 .

Schimmelchen

GWB

schim·melchen

Schimmelchen verniedlichend-zärtlich für ‘ 2 Schimmel’, pl wohl metonym für einen mit (zwei) weißen Pferden bespannten Wagen mit den S. nach…

schimmeldich

LothWB

schimmel·dich

schimmeldich [šiməldiχ Falk. u. s.; šiməli Ri. ; šeməleχ D. Si. ] adj. schimmelig, mit Schimmel überzogen.

Schimmeldüker

MeckWB

schimmel·dueker

Schimmeldüker m. Bergente, aythya marila, wegen der weißen Unterseite so benannt, auch Muschelaant Ro Warn .

schimmelen

KöblerMnd

schim·melen

schimmelen , sw. V. nhd. schimmeln ÜG.: lat. mucescere Vw.: s. be-, vör- Hw.: s. schēmelen; vgl. mhd. schimelen E.: s. schimmel (1) W.: s. n…

Schimmeler

SHW

Schimmeler Band 5, Spalte 295-296

schimmel als Zweitglied (26 von 26)

Amtsschimmel

Pfeifer_etym

amts·schimmel

Amtsschimmel m. ‘umständliches bürokratisches Handeln, bürokratischer Trott’, besonders in der Wendung den Amtsschimmel reiten ‘die Dienstvo…

apfelschimmel

DWB

apfel·schimmel

apfelschimmel , m. equus scutulatus, böhm. gablečnjk, poln. jabłkowity koń; s. apfelgrau: zwölf knaben, alle in grün und reich gestickt, sei…

Appelschimmel

MeckWBN

appel·schimmel

Wossidia Appelschimmel m. Apfelschimmel, Pferd bestimmter Farbe, etwa von einem hellen Grau S. Neum. Volksm. 143.

blāschimmel

KöblerMnd

blā·schimmel

blāschimmel , M. nhd. Blauschimmel E.: s. blā, schimmel (1) W.: s. nhd. Blauschimmel, M., Blauschimmel, DW 2, 85? L.: MndHwb 1, 290 (blâschi…

blāwschimmel

KöblerMnd

blāwschimmel , M. Vw.: s. blāschimmel

Bureauschimmel

Wander

bureau·schimmel

Bureauschimmel Der Bureauschimmel. Das alte verknöcherte Bureauwesen. Im Karlsbader Wochenblatt, 1877, Nr. 16 findet sich ein Fall unter dem…

gēlschimmel

MNWB

gelsch·immel

gēlschimmel Schimmel mit gelblicher Färbung oder mit gelblichen Flecken, Isabelle , Gelbschecke.

grauschimmel

DWB

grau·schimmel

grauschimmel , m. 1) name eines schimmels, dessen helle farbe eher grau als weisz ist: equus glaucus ein grawschimmel nomencl. lat. germ. ( …

gēlschimmel

KöblerMnd

gēlschimmel , M. nhd. Schimmel (M.) (2) mit gelblicher Färbung oder gelblichen Flecken, Isabelle, Gelbschecke E.: s. gēl (1), schimmel (2) L…

Rothschimmel

Adelung

roth·schimmel

Der Rothschimmel , des -s, plur. ut nom. sing. ein Schimmel, d. i. weißes Pferd, dessen Weiß mit Roth gesättiget ist zum Unterschiede von ei…

sandschimmel

DWB

sand·schimmel

sandschimmel , m. eine art schimmel, weiszer pferde, die gleichsam mit sand bestreut zu sein scheinen. Adelung. Nemnich : einer uf einem san…

schwarzschimmel

DWB

schwarz·schimmel

schwarzschimmel , m. equus niger, albis pilis admixtis Frisch 2, 183 a , ein schimmel, dessen weisz mit schwarz gesättigt ist Adelung, ein w…

silberschimmel

DWB

silber·schimmel

silberschimmel , m. silberfarbener schimmel ( equus ). Adelung. Nemnich : der alte Fedor fluchte basz, und sattelte den silberschimmel. Seum…

spiegelschimmel

DWB

spiegel·schimmel

spiegelschimmel , m. schimmel mit schwarzen flecken ( vgl. spiegel 6, a sp. 2241); schimmel, dessen weisze farbe mit schwarz gleichmäszig un…

Weißschimmel

Adelung

weiss·schimmel

Der Weißschimmel , des -s, plur. ut nom. sing. ein Schimmel, dessen Farbe einen hohen Grad der Weiße hat; zum Unterschiede von dem Schwarzsc…

Ableitungen von schimmel (2 von 2)

beschimmelen

MNWB

beschimmelen (s. ° beschēmelen), swv. , schimmelig werden.

schimmele

DWB

schimmele , schimmeli , n. , oberd. deminutiv zu schimmel, s. daselbst 2, d und e, β . in Bayreuth als masz für flüssigkeiten, 1½ seidel. Sc…