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schrecken

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
48 in 24 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
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181

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schrecken verb.

Bd. 15, Sp. 1667
schrecken, verb. pavescere, meist stark flectierend, schrāk, älter schrack, schrāken, geschrocken, gebräuchlich nur in verbindung mit adverbien wie empor, zurück, zusammen und im compositum erschrecken, mhd. schrëcken, schrac, schrâken, geschrocken, üblicher erschrëcken mhd. wb. 2, 2, 210. Lexer mhd. handwb. 2, 789, ahd. bezeugt in erschrockeno, obstupefacti Steinmeyer-Sievers 2, 523, 20 (nach Graff 6, 574 aus dem 10. oder 11. jh.), wahrscheinlich auch vorliegend in (ir) screcchit, lascivitis (in stratis) Graff 6, 573 (11.—12. jh.) und: sirene unte tiuvale screchin in ire hûson. fundgruben 1, 25, 13 Hoffmann (12. jh.). früher und häufiger ist ahd. ein schwaches scricchen, prät. scricta, salire, dissilire, emicare, exilire, vagitare, lascivire (auch in zusammensetzung mit ga-, ana-, ar-, ûf-, in-, ubar-, ûʒ-, dana-, nidar-, far-, widar-, zuo-) belegt Graff 6, 575, das in der alten sinnlichen bedeutung 'springen' auch mhd. begegnet: swer in daʒ reht verstürzen wil, der sol üeben seitenspil, und niuwiu lieder singen, und schricken zuo der hôchgezît also vor der arken künic Dâvît. minnesinger 3, 28a Hagen und sich in solcher anwendung noch nhd. fortsetzt, schricken, geschrickt, subsilire, dissilire, dissultare Stieler 1921, besonders vom zerspringen harter körper, de muro seu pariete rimam agente. ebenda, von glas, thongefäszen und ähnl.: das glasz wird im feuer schricken, questo bicchier di vetro creparà nel fuoco Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 670a; das eis schrickete, il ghiaccio faceva cricch. ebenda. in diesem besonderen sinne, der schon aus dem 14. jahrh. erweisbar ist fundgr. 1, 389a, ist es mundartlich vielfach erhalten Klein 2, 142. Höfer 3, 114. Schmeller2 2, 596. Castelli 251. Mareta 57b. Lexer kärnt. wörterb. 226. gelegentlich wird es in folge der übereinstimmung der 3. pers. sing. (das glas schrickt) mit dem starken schrecken formell vermischt: das glas ist geschrocken Adelung (als landschaftlich bezeichnet). auch das mnd. bietet ein sinnverwandtes schwaches schricken, springen, tanzen, in die hände klatschen Schiller-Lübben 4, 136a, ebenso das mndl. Oudemans 6, 228. das (seltene) mnd. schrikken, schrecken flectiert wie ndl. schrikken im intransitiven gebrauche stark ten Doornkaat Koolman 3, 148b. Stieler führt noch an schricken, et schrickelen, gradi, transgredi, atque dicitur ein schrickeljahr, pro schaltjahr, annus bissextilis (bei dem ein tag einspringt oder übersprungen wird) 1932. schrikkelen im sinne von 'vorbeigehen, überschlagen, überschreiten' begegnet sonst nur im mndl. Oudemans 6, 227 und neuvlämischen Franck etym. woordenb. 868, schrickeljâr im mnd. Schiller-Lübben 4, 136a und nnd. ten Doornkaat Koolman 3, 148a, ebenso mndl. schrickeljaer Kilian, nndl. schrikkeljaar, mndl. schrickeldagh, schrickelmaend Kilian, nndl. nnd. schrikkeldag, schrikkelmaand ten Doornkaat Koolman 3, 148a. nnd. gebraucht man schrikkeln, schrökkeln, schrokkeln vom zusammenschieszen der eiskrystalle, wie 'leicht frieren' ebenda. im kärntischen heiszt schrick'n auch das prasseln des heiszen schmalzes, wenn es auf eine speise gegossen wird Lexer kärnt. wb. 226. zuweilen zeigt schricken, erschricken landschaftlich die gewöhnliche bedeutung von erschrecken Schm. 2, 597. Lexer kärnt. wb. 226. selten und nicht ganz sicher bezeugt ist der übergang des mhd. schricken in transitive bedeutung Lexer mhd. handwörterb. 2, 796. in der seemannssprache ist schricken, abschricken, ein tau, es ein wenig nachlassen, laufen lassen. Bobrik 612b. 6b. — das schwache schricken, eine ja-bildung (*scrëc - jan) ist vielleicht älter als das später bezeugte starke schrecken, das erst durch falsche analogie gebildet sein könnte. vgl. erschrecken oben th. 3, 970 und Wilmanns gramm. 2, § 27. man sollte vielmehr, da bei einer entsprechenden starken bildung der bei schricken vorhandene grund für die entstehung von ck fehlt (folgendes j), ein starkes *scrëhhan (*scrëc-an) erwarten, wie es dem altnord. skrikan, f. das wanken, gleiten Fritzner2 3, 381a entsprechen würde.noch eine andere schwache bildung ist ahd. bezeugt: screcchôn, salire, insultare, persultare, emicare Graff 6, 576, das sich mhd. als intransitives schrecken, prät. schreckete, schreccte, daneben (er-)schrachte, -schracte mhd. wb. 2, 2, 212 fortsetzt. nach dem reim der folgenden stelle zu schlieszen: lâ sitüli blecken ein wênic dur den willen mîn: dâ gegen muoʒ ich schrecken. minnes. 2, 93a Hagen ist der stammvocal hier umlauts-e und das wort demgemäsz wahrscheinlich als denominativbildung zu *screcci, adj. (bezeugt in framscrecci Graff 6, 575) zu betrachten. die glosse scricondi, garrula (avis, hirundo) ebenda, Heyne kl. altnd. denkm. 93, 102 gehört wol nicht in diesen zusammenhang, vgl. dazu schreien. nhd. hat sich ein schwaches intransitives schrecken erhalten in verbindung mit adverbien. man sagt ich schrak, und auch ich schreckte zurück, zusammen, empor, aber nur ich erschrak. die alte bedeutung, wie sie die älteren perioden des hd. für die intransitiven bildungen noch aufweisen, ist 'springen'. sie verengt sich dann zu der des zurück-, empor-, zusammenfahrens in plötzlicher furcht, als folge plötzlicher innerer bewegung. 11) den ursprünglichen sinn zeigt die folgende verbindung: wie man einen abschreckenden schusz machen sol, wann der schusz von der büchsen fert, daʒ er über hundert spring thut. quelle von 1529 bei Schm.2 2, 596. in der verbindung mit verdeutlichenden adverbien tritt die sinnliche auffassung heute noch deutlich hervor: das wild, das um ihn weilet, dem stillen gaste zahm, es schrickt empor, enteilet, weil es ein horn vernahm. Uhland (1864) 311; und was hält mich nun noch ab, dir den langgedehnten stahl gradaus in die brust zu stoszen ..? und doch nein; schrick nicht zurück! Grillparzer (1887) 6, 217. unsinnlicher wird erschrecken empfunden, das mehr die innere bewegung betont, s. dieses oben th. 3, 970. 22) die wenigen belege für den gebrauch des simplex ohne die erwähnten adverbialen zusätze erweisen auch noch für die neuere zeit beide auffassungen: da prach oben vier gaden hoh ein ziegl, darauf das sail lag, unter dem dach und schoket hoh auf und nider, das er (der seiltänzer) must nider auf das sail gritling sitzen, untz es verschoket, sprach: schrecket nicht . und stund wider auf. d. städtechr. 10, 166, 19; 'welt irʒ niht geloubendaʒ ir mich hœret sagen, sô vernemet selbeKrîmhilde klagen und alleʒ ir gesindeden Sîfrides tôt.' vil sêre schrac dô Sigmunt:des gie im wærlîchen nôt. Nib. 961, 4; ich schrack das ich nit reden kundt. Thurneisser archid. (1575) 18a; aufblickend schrak der tapfre Diomed. Bürger 165a (Il. 6, 735); du schrickst? ich hörs am tritt. 's ist Claudes Caton; sie darf uns nicht beisammen sehn, sonst zieht sie uns mit ihren scherzen auf. Ludwig (1890) 3, 152. schrecken für etwas, in älterer sprache, davor: denn wenn wir unser vernunfft, und weisheit folgen, so können wir nichts, denn dafür schrecken und fliehen. Luther 5, 535b; wenn die vögel für der sonnen glantz schrecken solten. Gabr. Rollenhagen ind. reisen 208; ja die wiesel, maulwörff und ratzen, schrecken für meine (der katze) zeen und tatzen. Rollenhagen froschm. J 7a; du edles angesichte, dafür sonst schrickt und scheut das grosze weltgewichte, wie bist du so bespeit! P. Gerhardt 49, 10 Gödeke. über die formelle vermischung mit dem schwachen schricken s. das formale.
7432 Zeichen · 142 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schreckenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +13 Parallelbelege

    schrecken stn. si chund ouch nieman derwekchen mit rueffen noch mit schrekchen Suchenw. 30,32.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schreckensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    schrecken , sw. V. nhd. springen, tanzen Hw.: s. schricken (1); vgl. mhd. schrecken (2) E.: s. ahd. skrekken* 6, screcke…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schrêcken

    Adelung (1793–1801) · +10 Parallelbelege

    Der Schrêcken , des -s, plur. ut nom. sing. von der figürlichen Bedeutung des vorigen Zeitwortes. 1) Von dem veralteten …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schrecken

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schrecken insbesondere beim jungen Goethe auch -ö- 1 eine plötzlich eintretende (seelisch-emotionale) Erschütterung veru…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schrecken

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Schrecken , lat. pavor , durch plötzliche Wahrnehmung bewirkte Nervenaffection, körperlich oft mit Lähmung, Ohnmacht, se…

  6. modern
    Dialekt
    schrecken

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    schrecke n , s. strecke n 1.

  7. Sprichwörter
    Schrecken

    Wander (Sprichwörter)

    Schrecken 1. Das schrecken des Küniges ist wie das brüllen aines jungen Löwen; wer jn erzürnt, der sündiget wider sein l…

  8. Spezial
    schrecken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    schre|cken I vb.tr. 1 (erschrecken) sprigoré (-ra) 2 (ängstigen) fá tëma, fá pora 3 stremí (-mësc), spaurí (-rësc) II vb…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schrecken

156 Bildungen · 117 Erstglied · 31 Zweitglied · 8 Ableitungen

Zerlegung von schrecken 2 Komponenten

sch+recken

schrecken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schrecken‑ als Erstglied (30 von 117)

schreckenahnung

DWB

schrecken·ahnung

schreckenahnung , f. : wie wird mir? was ist das, Moor? sey ein mann! — todesschauer — schreckenahndung. Schiller räuber schauspiel 4, 1 .

schreckenberger

DWB

schrecken·berger

schreckenberger , m. 1 1) bezeichnung einer ehemaligen chursächsischen münze, die besonders unter Friedrich dem weisen geprägt wurde und nac…

schreckenbergære

KöblerMnd

schreckenbergære , M. nhd. „Schreckenberger”, eine Münze E.: s. schrecken (1), berg L.: MndHwb 3, 141 (schreckenberger) Son.: Bezeichnung ei…

schreckenblasz

DWB

schrecken·blasz

schreckenblasz , adj. : als der knecht, schreckenblasz, wenige momente bevor der schuppen hinter ihm zusammenstürzte, daraus hervortrat. H. …

schreckenbrüllend

DWB

schreckenbrüllend , adj. : ach, das furchtbarste gericht hängt schreckenbrüllend über mir. Schubart 2 (1829) , 62 .

Schreckenbutzen

PfWB

schrecken·butzen

Schrecken-butzen m. : Neckname für ein Kaiserslauterer Original, Schreckebutze [ Damm Schoggelgaul 18, Gretl Wagner in: Kaiserslautern 1276-…

schreckenfroh

DWB

schrecken·froh

schreckenfroh , adj. : da verstummte selbst meine schreckenfrohe seele. Dya-Na-Sore 1, 25. adverbial: schreckenfroh sah ich den schein. Tiec…

schreckengang

DWB

schrecken·gang

schreckengang , m. : mich nicht zu halten im schreckengang der vollendung. Sonnenberg bei Campe.

schreckengast

DWB

schrecken·gast

schreckengast , m. landschaftliche, besonders bair.-östr. bezeichnung des letzten ganges einer mahlzeit, der den gast gleichsam vom essen ab…

schreckengehege

DWB

schrecken·gehege

schreckengehege , n. : lauter, als rief von dem berge des schreckengeheges, Sina, der donner, der Cherubim schaar, die posaun'. Klopstock 6,…

schreckengestalt

DWB

schrecken·gestalt

schreckengestalt , f. : der ( Frankreich unter dem bilde eines drachen ) war schon riese, als er des berges ströme noch sog. als ihm vollend…

schreckenhorn

DWB

schrecken·horn

schreckenhorn , n. , so nennt Voss in komischem zorn das posthorn: so oft des schreckenhornes taratantara tönt; kömmt ode, volkslied, epigra…

schrecken II

RhWB

schrecken II das schw. Zeitw. -ęg-, –ęk- [ Prüm -E- ], Part. gəšręk(t) ist Rhfrk, Mosfrk in Prüm , Siegld , Rip, Berg verbr. ( Heinsb-Karken…

schreckenlos

DWB

schrecken·los

schreckenlos , adj. 1 1) keinen schrecken empfindend: willst du, ein schreckenloser hüter meiner tugend, mich kräftig fassen, meinen genius …

schreckenmeer

DWB

schrecken·meer

schreckenmeer , n. : aus diesem schrecken - meer ( dem zweifel ), worin ich hülff-losz triebe, risz mich, da ich schon sanck, allein die lie…

schreckenreich

DWB

schrecken·reich

schreckenreich , adj. : die schrecken-reiche schwärtze der kalten schatten weicht ( am morgen ). Brockes 1 (1739) , 139 .

schrecken als Zweitglied (30 von 31)

Mordsschrecken

RDWB1

Mordsschrecken n ужас, дикий ужас, леденящий душу ужас

abe schrecken

MWB

abe schrecken swV. ‘jmdm. etw. durch Erschrecken wegnehmen’, bildl.: mich hilft kein segen niht ein ey / [...], / mir wolle der mynne ungetu…

abe schrecken

Lexer

abe·schrecken

abe schrecken einem etw., durch drohung u. eingeflösste furcht abnehmen Chr. 5. 17, 9. 140, 2.

abezuoschrecken

KöblerMhd

abezuoschrecken , st. V. nhd. abzuschrecken Q.: Rosenplüt (1431-1460) E.: s. abe, zuo, schrecken W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzuschrecken)

abschrecken

DWB

abschrecken , absterrere, deterrere, fugare, eigentlich abspringen machen, absprengen, transitiv des alten schricken, springen, daher weidmä…

abzuschrecken

KöblerMhd

abzuschrecken , st. V. Vw.: s. abezuoschrecken*

afschrecken

MNWB

afschrecken , -schricken , swv. , schrecken, abschrecken.

anschrecken

DWB

anschrecken , excitare, erschrecken. weidmännisch, ein laufendes wild anschrecken, zum stehen bringen, wie durch pfeifen und rufen geschieht…

aufschrecken

DWB

auf·schrecken

aufschrecken , excitare, erschrecken, aufjagen, machen dasz einer aufspringt: das wild aufschrecken; und würdest dich legen und niemand würd…

durchschrecken

Lexer

durch·schrecken

durch-schrecken swv. durch u. durch in bewegung bringen. die sich die winde lâʒen sô durchschrecken, sich die kleider vom winde so durchwüle…

einschrecken

DWB

ein·schrecken

einschrecken , terrere, 1 1) weidmännisch, das wild, die vögel einschrecken, durch schreck ins garn, in den herd treiben, buchstäblich, eins…

enschrecken

KöblerMnd

enschrecken , st. V. Vw.: s. entschrecken

erschrecken

DWB

ersch·recken

erschrecken , n. terror: inwendig unruge und erschrecken des gewissens und aller krefte der seelen. Luther 3, 8 b ; sie aber voller erschrec…

geschrecken

Lexer

ge-schrecken swv. BMZ in schrecken setzen Gen. Otn. p. 18.

hantschrecken

KöblerMhd

hant·schrecken

hantschrecken , sw. V. nhd. Beifall klatschen Q.: Cranc (1347-1359) (FB hantschrecken) E.: s. hant, schrecken W.: nhd. DW-

hochschrecken

RDWB1

hoch·schrecken

hochschrecken (kein Bezug zu "высокий") вздрагивать / вздрогнуть от неожиданности; вскакивать / вскочить от неожиданности; вскакивать / вско…

Verfieren (dialektisch = erschrecken)

Wander

Verfieren (dialektisch = erschrecken) Verfieren (dialektisch = erschrecken). Verfîr di ne, söä' de Voss, doa sprang 'r up 'n Hoahn los. – Sc…

verschrecken

DWB

versch·recken

verschrecken , verb. erschrecken, verscheuchen, besonders in der älteren sprache und mundartlich: mhd. verschrecken Lexer handwb. 3, 218 , m…

voreschrecken

KöblerMhd

vore·schrecken

voreschrecken , sw. V. nhd. „vorschrecken“, hervorspringen machen Q.: Apk (vor 1312) (FB vor schrecken) E.: s. vore (1), schrecken W.: nhd. …

vörschrecken

KöblerMnd

vörschrecken , sw. V. nhd. „verschrecken“, in Schrecken (M.) versetzen, erschrecken, in Schrecken (M.) geraten (V.), zusammenschrecken, hoch…

zerschrecken

DWB

zer·schrecken

zerschrecken , verb. , 1) zerspringen, a) mhd. zerschrëcken, z. b. schädel: Herbort v. Fritzlar 12498 ; th. 5, 1054 unt.; zerschrocken glAes…

zurückschrecken

DWB

zurueck·schrecken

-schrecken , v. trans.: den feind z. Kramer 2, 651 a ; die kleinste bewegung schreckte ihn ( den fuchs ) sogleich zurück Moltke 6, 284 ; ich…

zuschrecken

KöblerMhd

zuschrecken , st. V. Vw.: s. zerschrecken

ūferschrecken

KöblerMhd

ūferschrecken , sw. V. nhd. aufschrecken Hw.: s. ūferschrecken (2) Q.: Flore (1220) E.: s. ūf, erschrecken W.: nhd. DW- L.: Lexer 458a (ūfer…

Ableitungen von schrecken (8 von 8)

beschrecken

DWB

beschrecken , invadere, terrere, von schrecken, das eigentlich springen, sprengen heiszt: wie solt er im anders thun, denn mit fluchen, male…

erschrecken

DWB

erschrecken , n. terror: inwendig unruge und erschrecken des gewissens und aller krefte der seelen. Luther 3, 8 b ; sie aber voller erschrec…

erschreckenlich

DWB

erschreckenlich , terribiliter: und schrei so gar erschröckenlich. H. Sachs I, 103 c .

geschrecken

Lexer

ge-schrecken swv. BMZ in schrecken setzen Gen. Otn. p. 18.

urschrecken

DWB

urschrecken , m. , schrecken 3 mit ur- C 4 a und c: die u. der wildnis Watzlik phönix 209 . —

verschrecken

DWB

verschrecken , verb. erschrecken, verscheuchen, besonders in der älteren sprache und mundartlich: mhd. verschrecken Lexer handwb. 3, 218 , m…

zerschrecken

DWB

zerschrecken , verb. , 1) zerspringen, a) mhd. zerschrëcken, z. b. schädel: Herbort v. Fritzlar 12498 ; th. 5, 1054 unt.; zerschrocken glAes…