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gehalt

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gehalt m. n.

Bd. 5, Sp. 2316
gehalt, m. n. subst. zu gehalten, halten, mhd. gehalt (s. 1, a). mnl. ghehout Oudemans 2, 426 (vergl. 2, a am ende). ags. geheald custodia Ettmüller 455, Bouterw. nordh. ev. 330b. vergl.halt. 11) activisch, haltendes, enthaltendes u. ähnl. 1@aa) zu gehalten oder halten, fest halten und haben; mhd. gehalt des tiuvels, in dem er einen hält, gleich dem ags. geheald, aber schon kalt (ghalt, vergl. u. b), in einer hs. von 1391: ich neme uch uʒ des tufels kalt und gebe uch in gotes gewalt. Mones altd. schausp. s. 34, 74. in reimformel gehalt und gewalt, 15. jh.: ine die (hauptsumme) liebern .. gein Frankfort, Worms oder Collen .. in iren sichern gehalt und gewalt. Haltaus 615 aus Senkenbergs sel. 5, 377, deutlich noch verbal: dasz sie sie sicher erhalten und behalten, eigentlich in der hand halten. 1@bb) behälter: gehalt, futter, theca. Henisch 1425; mastbaums gehalt, theca, locus mali das. appenz. kalt m., pl. kält und kälter, z. b. wasserkalt, nebst demin. kälti n., s. Tobler 93b (ebenda kalta für gehalten). vergl.gehalter, gehaltung. 1@cc) schweiz. ghalt schrank, 'wo etwas aufbehalten wird', auch einzelnes fach darin Stalder 2, 15, und zwar sowol m. als n., doch vorwiegend das zweite, ebenso in der folg. bed. (vergl. 4, a). vgl.behalt 5, gleich fach in einer tasche, aber auch gehalter 2. 1@dd) schweiz. schwäb. auch ghalt stube, zimmer Stalder 2, 15, Schmid 256 (als m.): er wurde durch ein enges loch hinein in ein anderes finsteres gehalt geschoben. Hebel 2, 100 (merkw. gespenstergesch.); wie schön mi meiddeli do lit im christalene ghalt und in der silberne wagle. alem. ged. 12; 's frauweli im felse-ghalt. 276. eig. wie aufenthalt, früher auch enthalt (s. d. 1), wohnung u. ä., wo man sich enthalten, gehalten kann; vgl. schweiz. ghältli n. versteck Rütte 30. 1@ee) anhalt, zu sich halten, festhalten, gleichfalls schweiz.: vielleicht findt auch bei uns (menschen) der eindruck der begriffe im allzuseichten sinn nicht gnug gehalt und tiefe, da bei euch (höheren wesen) alles haft .. Haller 176 (ursprung des übels), anhalt, wo er haften, sich halten kann. vergl. halt 2. 22) passivisch, enthaltenes, inhalt. 2@aa) gehalt von münzen u. ä., was sie an reinem silber, gold, an wirklichem wert in sich halten, enthalten: zwen verstendig redelich wardyn, der (deren) einer alle werk .. am gehalt versuchen solle. urk. v. 1477, Würdtwein dipl. Mag. 2, 369; monzen schlagen uf ein glichen gehalt und schnyde. 368 (Bech Germ. 20, 36); gulden und silbern münzen in unsern landen und münzen uf einen glichen gehalt und schnitt zu schlagen. rhein. münzverein v. 1509, Hirsch münzarchiv 7, 60 (für schnitt vorher ufschnitt); setzen, ordnen u. wöllen, das berürte thaler .. in gleicher güte und gehalt gemüntz (so), geschlagen und .. gegeben werden sollen. reichsabsch. Augsb. 1566 34a; liesz er für sie sonderbare (besondere) münz, die kaum den zwanzigsten theil einer gerechten münz am gehalt des silbers, sondern viel kupferne zuschlag hatten, schlagen. Abele gerichtsh. 1, 81; silber, welches an gehalt zwölflöthig ist. Adelung. auch gehalt der erze, 'die gütigkeit, wie viel ein jedes an metall enthält' Frisch 1, 404b, bergw. lex. 241b. silbergehalt, goldgehalt, im adj. aber silberhaltig, goldhaltig; feingehalt. s. auch korn 9. entlehnt auchn. gehalt, nl. gehalte n. 2@bb) daher der gehalt (oder halt) eines gesundbrunnens Adelung, den der chemiker untersucht, wie bei den erzen der hüttenmeister, eisengehalt, mineralischer gehalt u. ä.; Podalirius enkel erkundeten dieser gewässer kraft und gehalt. Neubeck gesundbr. 50. so chemisch wol schon im 17. jh. gehalt des geblüts: gleich wie sich diejenigen betrogen finden und immerzu kränkelen, die ihre gesundheit in der complexion oder in gehalt des geblüts suchen. Zinkgref 1, 221; vgl.geblüt 1, e. 2@cc) dann auch inhalt überhaupt, nicht blosz guter, dienlicher: ein fasz von hundert kannen gehalt. Adelung, der diese blosz begriffliche bed., die erst aus dem vorigen durch abstraction gewonnen ist, als die erste ansetzt, mit der erkl. 'der körperliche inhalt, was ein raum enthalten kann'. er gibt auch ein haus hat vielen gehalt, bequemen raum (nach dem öcon. lex. 786); vgl. dazu gehältig 4. auch ein schiff von so und so viel tonnen gehalt. 33) dasselbe in bildlicher übertragung. 3@aa) gehalt einer amtswürde: der bapst mag gleich wie der keiser reiten und der keiser ist sein trabant, uf das bischoflicher wirde gehalt nicht gemindert werde. Luther bei Dietz 2, 41a, offenbar vom vollgehalt der münze entlehnt. ähnlich dann im 18. jh.: diese analogie des menschen zum schöpfer (als sein ebenbild) ertheilt allen creaturen ihr gehalt und ihr gepräge. Claudius 1, 59 (37), als n., das bei Norddeutschen beliebter erscheint, der begriff deutlich auch an die münze angeknüpft, gleichsam ihren wert im weltlauf. 3@bb) geistiger gehalt: es ist eine frage, ob ein volk, das sich einschränkt in vaterländische grenzen, nicht geschwinder seine bildung vollendet, ob es nicht an eigenem gehalt, an intensität gewinnt, was es an ausbreitung verliert? Sturz 1, 113; es gehört .. beim dichter und seinem leser schon ein gewisser gehalt von geisteskraft dazu .. Schiller II, 11, 28 (zweite vorr. zu den räubern); umgekehrt wird ein geschichtsschreiber von geist und eignem seelenadel auch .. in die unwichtigsten handlungen seines helden ein interesse und einen gehalt legen, der sie wichtig macht. X, 207, 22 (wichtig, wie münzen); kein geist von einigem gehalt setzte einen fusz in eine universitätsbibliothek. J. Paul paling. 1798 1, 173, nämlich in der periode der genies; er fühlte in allen adern seinen gehalt und sein künftiges arbeitsreiches leben. Tieck Sternb. 1, 109. auch innerer gehalt, gegenüber dem äuszeren, der erscheinung: er (Wilh. Meister) sammelt so zu sagen den geist, den sinn, den inneren gehalt von allem ein, was um ihn her vorgeht. Schiller an Göthe 5. juli 1796; er schien .. dem groszen Facardin .. so viel aus äuszern zeichen sich schlieszen läszt, an innerm gehalte zu gleichen. Wieland Amad. (1771) 1, 126. ein (eitler) mensch ohne allen gehalt. bei Schiller und J. Paul ist übrigens besonderer, nicht gewöhnlicher gehalt gemeint, wie öfter auch sonst (s. besonders c a. e). zur entlehnung vgl. ein mann von altem schrot und korn. 3@cc) gehalt von worten: vielmehr musz er (der übersetzer Homers) den homerischen ausdrücken das wahre gewicht und den wahren gehalt im deutschen zuzuwägen suchen. Bürger 138b, deutlich nach der münze, wie man damals vom prägen von worten sprach; ich denke, mein wort fuszgeharnischte hat eher den gehalt des griechischen. das.; wo hat er denn die apostel als dummköpfe, bösewichter, leichenräuber gelästert? .. mein ungenannter hat .. nirgends ihnen den gehalt derselben (jener 'ehrentitel') gerade auf den kopf zugesagt. Lessing 10, 193; o wie sprach ich (Euphrosyne) so gern zum volk die rührenden reden, die du, voller gehalt, kindlichen lippen vertraut. Göthe 1, 319. 3@dd) gehalt und form, künstlerisch, ästhetisch: und einzig veredelt die form den gehalt. Göthe 40, 407 (Pandora); danke, dasz die gunst der musen unvergängliches verheiszt, den gehalt in deinem busen und die form in deinem geist. 1, 133 (dauer im wechsel). unterschieden werden auch stoff, gehalt und form: den stoff sieht jedermann vor sich, den gehalt findet nur der, der etwas dazu zu thun hat, und die form ist ein geheimnis den meisten. 49, 70; nicht allein den stoff empfangen wir von auszen, auch fremden gehalt dürfen wir uns aneignen, wenn nur eine gesteigerte, wo nicht vollendete form uns angehört. 50, 119; der künstler soll gehalt und form aus der tiefe seines eigenen wesens hervorrufen, sich gegen den stoff beherrschend verhalten .. 52, 372; die besonnenheit des dichters bezieht sich eigentlich auf die form, den stoff gibt ihm die welt nur allzufreigebig, der gehalt entspringt freiwillig aus der fülle seines innern .. dasz form, stoff und gehalt .. sich einander durchdringen. 6, 102. auch innerer kunstgehalt eines kunstwerkes Schiller X, 527, 21, tiefer gedankengehalt 529, 4. 3@ee) aber auch gehalt und inhalt als nicht zusammenfallend: ja man fühlt sich beschämt, wenn uns dichter, geschichtsschreiber .. mit fabeln, ereignissen, gefühlen, gesinnungen solchen inhaltes und gehaltes überhäufen. Göthe 37, 25, von männerfreundschaft im alterthum; die grosze wahrheit, dasz auf inhalt, gehalt und tüchtigkeit eines zuerst aufgestellten grundsatzes .. alles in den wissenschaften beruhe. 49, 208 (naturphilos.), inhalt wol als gehalt überhaupt, gehalt als tiefer, körniger gehalt, vgl. 2, b und c. 44) gehalt als besoldung, amtseinkommen. 4@aa) in dem wbb. erscheint es erst im 18. jh.: gehalt, salarium, besoldung. Frisch 1, 404b; bei Weber 332a victus, sustentatio, jährlicher gehalt praebita annua, einem gehalt machen, de victu, de salario alicui constituere, womit zugleich die eig. bed. bezeichnet ist: unterhalt (also activisch, zu 1), und von haus nicht auf geld beschränkt; daher folg. scherz: in Kassel war ein elephant, der an gehalt im jahr gerade gleich mit mir sich stand. Gökingk 3, 165. der urspr. begriff ist noch deutlich in witwengehalt, unterhalt, ohne gegenleistung, eig. auch in ruhegehalt, gnadengehalt, ehrengehalt, neben jahrgehalt, amtsgehalt u. a., sodasz es eig. das franz. pension mit vertritt, mit dem man im vorigen jh. umgekehrt auch amtsgehalte bezeichnete, z. b. den professorengehalt Gellert (1839) 8, 204, in Rabeners br. 280. Schon Adelung in der 1. ausg. spricht von der forderung einiger, diesz gehalt als n. zu behandeln, das könne nur landschaftlich sein, das hd. sei das m., wie diesz auch Frisch, Weber allein kennen. daneben erscheint auch in der bed. 3 das n. (Claudius u. 3, a), aber auch oberd., in der Schweiz, in der 1. bed., sogar vorwiegend (s. 1, c). 4@bb) das m. ist dann auch häufig genug, z. b.: sie wissen wohl, dasz ich keinen gehalt als hofmeister bekomme. Lessing 1, 232; er hat 600 rthlr. jährlichen gehalt. 12, 253; mein mann unterstützt ihn vielmehr noch durch einen jährlichen gehalt. Weisze trauerspiele 5, 190, es ist noch in Sachsen das geläufige, falls man nicht mit dem n. grammatischer sein will; der cardinal verlangt von Cellini, er solle sich für einen geringen gehalt verbinden. Göthe 35, 35 (unterhalt, besoldung s. 36); marchese Sambucca ward abgesetzt, behielt seinen ganzen gehalt und zog sich nach Palermo zurück. 37, 252; seinen gehalt wollte der prinz verdoppeln. Schiller IV, 279, 12; zweihundert pistolen liesz er mir bieten und doppelten gehalt auf zeitlebens. VI, 292, 28; hatte dreiszig gulden jährlichen gehalt. Immerm. Münchh. 1, 78. 4@cc) das n. erscheint bis ins 19. jh. seltener: ein ansehnliches gehalt wird doch dabei sein? Gleim an Lessing 13, 69; und dankt auf das höflichste, wenn man ja seiner schwester ein jährliches gehalt aussetzen will. Göthe 10, 108, d. j. G. 3, 422 (Clavigo 4), noch als unterhalt; lasz dir etwas auf mein künftiges gehalt auszahlen. Klinger 5, 220; für das vorgegriffene gehalt zweier monate. 8, 193; der berühmte arzt Demokedes von Kroton hatte .. das grosze gehalt von 36 äginetischen minen. Böckh staatshaush. der Athener 1, 132; dafür bekam er ein gehalt von 300 gulden. Palleske Schiller 1, 425. auch bei Niebuhr kl. schr. 1, 14. es dringt aber vor im gewissenhaften stil, nebst dem pl. gehälter.
11394 Zeichen · 285 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gehalt

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    gehalt gewahrsam, gefängnis. nemen ûʒ des tiuvels kalt d. i. gehalt Mone altd. schausp. 1,500. vgl. s. 205. Schmid schwä…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gehaltN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    gehalt , N. Vw.: s. gehōlt (2)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gehalt

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Gehalt , des -es, plur. die -e, welches für das einfache Halt im Hochdeutschen üblich ist, besonders in folgenden Fä…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gehalt

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    2 Gehalt nur Sg u (soweit feststellbar) mit Ausnahme eines Gesprächsbelegs immer mask 1 regelmäßiges, festes Einkommen, …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gehalt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Gehalt , im Gegensatz zur Form (s. d.) soviel wie Inhalt, Stoff, Materie (s. d.), insbes. der in sprachlicher Form ausge…

  6. modern
    Dialekt
    Gehalt

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    G e halt [Khàlt Banzenh. ] n. Abteilung eines Kastens, Schrankes usw. ‘die Gehalter der Cabala Fisch. Bin. 69 b . Syn. F…

  7. Spezial
    Gehalt, logischgedanklicherm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +4 Parallelbelege

    Gehalt , m , logisch-gedanklicher содержание , ср , логико-смысловое

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gehalt

59 Bildungen · 45 Erstglied · 9 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von gehalt

ge- + halt

gehalt leitet sich vom Lemma halt ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gehalt 2 Komponenten

geh+alt

gehalt setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gehalt‑ als Erstglied (30 von 45)

gehaltærinne

Lexer

ge-haltærinne stf. bewahrerin. geh. aller guotheit Griesh. 1,123 ;

gehaltbedürftig

GWB

gehalt·beduerftig

gehaltbedürftig nach gehalt-, anspruchsvoller (ästhetischer) Bildung u geistiger Substanz verlangend jene Zeiten .. wo wir [ mit Schiller ] …

gehalten

DWB

geh·alten

gehalten , part. praet. zu halten, gehalten, auch in besonderer adjectivischer verwendung entwickelt, wie Campe zuerst ausführt, besonders 1…

gehalten

FWB

1. ›jn. / sich / etw. festhalten‹; auch ütr.; 2. ›etw. aufbewahren, aufheben, bewahren, verwahren‹.; 3. ›jn. aufnehmen, beherbergen, jm. Auf…

gehaltenheit

DWB

gehalten·heit

gehaltenheit , f. subst. zum part. gehalten, z. b. kühle gehaltenheit u. ä., zu gehalten 3. anders, ziemlich kühn bei Keisersberg : ain hoff…

gehaltenlich

Lexer

gehalt·enlich

ge-halten-lich adj. die gihaltenlîche tage die sint uns komen, dies observabiles redeunt Fdgr. 1. 93,10.

gehalter

DWB

geh·alter

gehalter , m. subst. zu gehalten, aufbewahren. 1 1) der etwas zu gehalten übernimmt, depositarius, bei Scherz 499 aus Konr. v. Ammenh. schac…

gehalterband

DWB

gehalter·band

gehalterband , n. thürband am gehalter, schrank: 3 thürpant und 2 kalterpant mit fein silber zu überlegen. Ant. Tucher haushaltb. 148 ; s. g…

gehaltig

DWB

geh·altig

gehaltig , gehältig , ahd. zu gehalt, gehalten; mhd. in ungehaltic wb. 1, 623 b , ohne ausdauer, gewiss auch schon gehaltic; vgl. hältig 1, …

gehaltkammer

DWB

gehalt·kammer

gehaltkammer (die) gemeiner briefen und geschriften, tabularium Maaler 163 c , archiv; zu gehalten, aufbewahren.

gehaltleer

DWB

gehalt·leer

gehaltleer , leer an gehalt: daher musz ihm sein leben .. so gehaltleer vorkommen. Schiller an Göthe 5 . juli 1796.

gehaltlos

DWB

gehalt·los

gehaltlos , ohne gehalt: seine empfindungen sind nicht das formlose spiel des zufalls, seine gedanken nicht das gehaltlose spiel der vorstel…

gehaltlosigkeit

DWB

gehalt·losigkeit

gehaltlosigkeit , f. z. b. eines gedichtes Campe ; sprach sich über die gehaltlosigkeit der französischen bühnenfabrikate aus. Palleske Schi…

Gehaltmesser

Campe

gehalt·messer

○ Der Gehaltmesser , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein Werkzeug, den Gehalt, den Ihalt eines Gefäßes  noch mehr aber den innern Gehalt der Fl…

Gehaltmessung

Campe

gehalt·messung

○ Die Gehaltmessung , Mz. die — en , die Untersuchung und Bestimmung des Gehaltes oder Ihaltes eines Fasses, dann, des innern Gehaltes einer…

gehaltnis

DWB

gehalt·nis

gehaltnis , n. gleich behältnis, wie gehalter gleich behälter, gehalten gleich behalten; gehaltnüss, capsa, capsula, cella, repositorium u. …

gehaltreich

DWB

gehalt·reich

gehaltreich , reich an gehalt ( Campe ): so waren hier so viel andere stille tugenden, von der natur erst kurz aus ihren gehaltreichen tiefe…

Gehaltsabzug

LDWB2

gehalt·s·abzug

Ge|halts|ab|zug m. (-[e]s, ...abzüge) detrata dal paiamënt f. , detraziun dal paiamënt f.

gehaltsam

DWB

gehalt·sam

gehaltsam , 1 1) enthaltsam, nach folg.: ungehaltsame beischläfer und buler. Fischart ehz. 72 . zu sich gehalten, wie enthaltsam zu sich ent…

gehaltschwer

DWB

gehalt·schwer

gehaltschwer , voller gehalt bis zur schwere: uns aber wurden jene gehaltschweren abtheilungen nach und nach zugetheilt u. s. w. Göthe 46, 7…

gehalt als Zweitglied (9 von 9)

gnadengehalt

DWB

gnaden·gehalt

gnadengehalt , m., n. , unterstützung, gehalt für in den ruhestand getretene beamte, bedienstete oder für deren hinterbliebene. pension; in …

goldgehalt

DWB

gold·gehalt

goldgehalt , m. , gehalt an golderz: allen Thomassen zur strafe, die den goldgehalt der insel, der ihnen vor den augen steht, ableugnen Rück…

H_s;rdgehalt

Adelung

Der H_s;rdgehalt , des -es, plur. die -e, eben daselbst, der Gehalt des Herdes oder Herdbleyes an Silber.

kupfergehalt

DWB

kupfer·gehalt

kupfergehalt , m. gehalt an kupfer, bergm. kupferhalt ( der erze u. ä. ) Adelung, aber auch die erste form im Chemn. bergwerksl.

Ratsgehalt

DRW

rat·s·gehalt

Ratsgehalt, m. wie Ratbesoldung adelicher ratsgehalt an dienstgeld ... frei foder, mal und zerungen ... hofkleidung um 1593/95 VjschrSozWG. …

Schǖrgehalt

Idiotikon

Schǖrgehalt Band 2, Spalte 1221 Schǖrgehalt 2,1221

silbergehalt

DWB

silber·gehalt

silbergehalt , m. gehalt an silber, was ein körper an silber enthält. Adelung : die kupfrigte glöte und heerd kann man gebrauchen um die sai…

witwengehalt

DWB

witwe·n·gehalt

witwengehalt , m. , witwenpension, seit dem 18. jh.: er habe sie ( die briefe ) mir erst nach der trauung, mit dem bestimmten brautschatz un…

Ableitungen von gehalt (5 von 5)

gehalte

BMZ

gehalte stv. 1. intransit. halte still. vor dem tan ûf dem plan der ritter lobesam gehielt H. Trist. 1711. 2. mit accus. der person. a. halt…

ungehalt

DWB

ungehalt , m. : doch ist es nicht gemeint, man solle gleich den steinen, wie ein ungehalt, an erbarmen kalt, mit thränen nicht begehn den tr…

ungehalten

DWB

ungehalten , part.-adj. adv. , im allgemeinen gegentheil von gehalten th. 4, 1, 2, 2319 (4 wohl nur rückbildung aus ungehalten). 1 1) in pas…

urgehalt

DWB

-gehalt ( vgl. grundgehalt) Jac. Grimm th. 1, xlv. —

urgehalten

DWB

urgehalten , part. adj. , gehalten 1 mit ur- C 4 c, ' urverbunden ': was ist, es ist aus ihm hervorgebracht. was eins mit dir in urgehaltnem…

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Cotta, M. (2026). „gehalt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gehalt/dwb
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Cotta, Marcel. „gehalt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gehalt/dwb. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gehalt". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gehalt/dwb.
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