Materie ganz überwiegend im Sg; mehr als zwei Drittel der über 400 Belege in naturwiss Schriften u Briefen. In zahlreichen Belegen spiegelt sich die zeitgenössisch-aktuelle Diskussion komplexer, gleichsam immaterieller, physikal Phänomene wie Elektrizität, Magnetismus, Licht u Farbe. A
physisch-konkr: (Grund-)Stoff im allgemeinsten Sinn, aus dem etw besteht, entsteht od hergestellt wird 1
die stoffliche, raumerfüllende Substanz als Grundeigenschaft alles Dinglichen, physisch Existierenden u als Voraussetzung jeglicher formenden Gestaltung; bes im Hinblick auf die Eigenschaften des Seins, der Erkennbarkeit, Veränderlichkeit u Unvergänglichkeit; in (natur)philosoph Betrachtung u weltanschaulichem Zshg, häufig in Auseinandersetzung mit fremden Theorien [
mBez auf Holbach, ‘Système de la nature’] Eine
M. sollte sein von Ewigkeit, und von Ewigkeit her bewegt, und sollte nun mit dieser Bewegung .. die unendlichen Phänomene des Daseins hervorbringen GWB28,70,14 DuW 11 [
Goethe bemerkt:] Die
M. habe ebensoviel Lust zu verharren als sich zu verändern, und auf diesem Gleichgewicht beruhe die Möglichkeit der Welt Gespr(He2,434) Riemer 23.3.09 Alle natürlichen Dinge werden zum Dasein gebracht durch ein Wirksames und durch eine
M., auf welche jenes seine Thätigkeit ausübt: denn diese beiden treffen zu allererst zusammen. Denn das Handelnde durch seine Tugend bewegt und verwandelt die
M., daß sie eine Sache werde; aber die Wahrheit des Wirksamen und der
M. können wir nicht einsehen .. ja nicht einmal die hervorgebrachten Wirkungen. Diese drei sind also zu beachten, das Wirkende, die
M. und das Gewirkte GWBN3,154,5u9u10u14 FlH III RBacon Er [
Empedokles] erkennt ein Äußeres an, die
M.; ein Inneres, die Organisation. Er läßt die verschiedenen Wirkungen der ersten, das mannichfaltig Verflochtene der andern, gelten GWBN3,112,22 FlH II FarbBehandlg dAlt [
betr Entwicklungstheorie CFWolffs] Wolf mußte zum Behuf seiner Epigenese ein organisches Element voraussetzen, woraus alsdann die zum organischen Leben bestimmten Wesen sich ernährten. Er gab dieser
M. eine vim essentialem [
organische Bildungen bewirkende Kraft], die sich zu allem fügt, was sich selbst hervorbringen wollte und sich dadurch zu dem Range eines Hervorbringenden selbst erhob GWBN7,71,19 Bildungstrieb GWBN13,166,2 Morph Plp GWBN3,113,16 FlH II GWBN11,211,20 AtomismDynamism
uö ‘erste M.’ für Äther, Atmosphäre als (kosmische) Ur- od Zwischensubstanz u Grundlage stofflicher Differenzierung1) [
anläßlich der vom Adressaten herausgegebenen ‘Analekten für Erd- u Himmelskunde’] Ew. Hochwohlgeboren Bemühungen, uns den Äther näher kennen zu lehren, sind auch mir von dem größten Werthe. So hätten wir denn endlich eine erste
M., welche, durch das Differenzieren ihrer selbst, alles andere wo nicht hervorzubringen doch zu beleben die uranfängliche Eigenschaft besitzt GWBB47,236,6 Gruithuisen 22.9.30 K
wiederholt im Sach- u Wirkungszshg mit unterschiedlichen, konträren u/od komplementären Naturkräften, auch in Berührung mit Goethes eigenem Polaritätsgedanken Seit unser vortrefflicher Kant .. sagt: es lasse sich keine
M. ohne Anziehen und Abstoßen denken, (das heißt doch wohl, nicht ohne Polarität,) bin ich sehr beruhigt, unter dieser Autorität meine Weltanschauung fortsetzen zu können GWBB24,227,10 Schweigger 25.4.14 Der Hylozoismus [
Lehre von der Belebtheit der Materie] .. dem ich anhing .. machte mich unempfänglich .. gegen jene Denkweise, die eine todte ..
M. als Glaubensbekenntniß aufstellte. Ich hatte mir aus Kants Naturwissenschaft nicht entgehen lassen, daß Anziehungs- und Zurückstoßungskraft zum Wesen der
M. gehören und keine von der andern im Begriff der
M. getrennt werden könne; daraus ging mir die Urpolarität aller Wesen hervor GWB33,196,15u18u19 Camp GWBN3,216,25 FlH IV
uö in Gleichsetzung mit dem Licht der Sonne als Urphänomen [
Vision Cellinis] auf einmal erzeugte sich ein Christus am Kreuz aus derselben
M., woraus die Sonne war GWB43,367,25 Cell II 13
mBez auf den Luciferischen Schöpfungsmythos2) Aus dieser Concentration der ganzen Schöpfung [
Lucifers] .. entsprang nun alles das, was wir unter der Gestalt der
M. gewahr werden, was wir uns als schwer, fest und finster vorstellen, welches aber, indem es wenn auch nicht unmittelbar, doch durch Filiation vom göttlichen Wesen herstammt, eben so unbedingt mächtig und ewig ist GWB27,219,13 DuW 8
im Referat alchemistischer Schriften für “prima materia” (‘jungfräuliche Erde’) als allgegenwärtiger, ewiger Urstoff Jene drei obersten Erfordernisse zur höchsten irdischen Glückseligkeit [
Gold, Gesundheit, ewiges Leben] scheinen so nahe verwandt, daß man ganz natürlich findet, sie auch durch ein einziges Mittel erreichen zu können .. Etwas Materielles muß es sein, aber die erste allgemeine
M., eine jungfräuliche Erde .. Eine
M. soll es sein, ein Unorganisirtes, das durch eine der organischen ähnliche Behandlung veredelt wird GWBN3,208,23 u 209,1 FlH IV —
iUz ‘Geist’, ‘Seele’, aber auch in sich ambivalent, sowohl geistig als auch nichtgeistig, materiell gedacht; einmal im bildh Vergl Dualität der Erscheinung als Gegensatz .. Geist und
M. GWBN11,165,2 Polarität [
im Zshg mit Stellungnahme gegen FHJacobi] Wem es nicht zu Kopfe will, daß Geist und
M., Seele und Körper, Gedanke und Ausdehnung .. die nothwendigen Doppelingredienzien des Universums waren, sind und seyn werden .. — wer zu dieser Vorstellung sich nicht erheben kann, der hätte das Denken längst aufgeben .. sollen GWBB22,321,20 Knebel 8.4.12 [
mBez auf den Aufsatz ‘Die Natur’] Die Erfüllung aber, die ihm fehlt, ist die Anschauung der zwei großen Triebräder aller Natur: der Begriff von Polarität und von Steigerung, jene der
M., insofern wir sie materiell, diese ihr dagegen, insofern wir sie geistig denken, angehörig; jene ist in immerwährendem Anziehen und Abstoßen, diese in immerstrebendem Aufsteigen. Weil aber die
M. nie ohne Geist, der Geist nie ohne
M. existirt und wirksam sein kann, so vermag auch die
M. sich zu steigern, so wie sich’s der Geist nicht nehmen läßt, anzuziehen und abzustoßen GWBN11,11,6u10u12 ErläutergNatur Licht, wie es mit der Finsterniß die Farbe wirkt, ist ein schönes Symbol der Seele, welche mit der
M. den Körper bildend belebt Gespr(He2,391) Riemer 3.12.08 GWBN3,154,26 u 155,6 FlH III RBacon Gespr(He2,68) Sophie Schardt 1806 GWB42
2,197,11 MuR
uö(selten) bildh in der figurensprachl Wdg ‘der Verstand schläft tief in der M.’; Bed unsicher; offenkundig sexuell konnotiert [
Marie zu Adelbert:] Verstand! Was tuht der zur Sache. Wenn meine Abtissinn guten Humors war, pflegte sie zu sagen: Hütet euch, ihr Kinder, für den Mansleuten überhaupt nicht so sehr, als wenn sie Liebhaber oder gar Bräutigams geworden sind. Sie haben Stunden der Entrückung, um nichts härters zu sagen, flieht so bald ihr merckt dass der Paroxismus kommt, und .. dann sagte sie: hütet euch nur alsdenn an ihren Verstand zu appelliren, er schläfft so tief in der
M., das ihr ihn mit allem Geschrey der Priester Baals nicht erwecken würdet GWB39,43,18 Götz
1 2
Masse, Stoff, (organische od anorganische) Substanz von bestimmter Art od Beschaffenheit u mit spezifischen Eigenschaften; meist im Zshg naturwiss-empirischer Untersuchungen od Fragestellungen a
bezogen auf Realien der Boden des Glases .. mit einer gelben, sehr feinen
M. bedeckt .. und es zeigte sich unter dem Mikroskop völlig wie sehr feiner Blumen-Staub, rund und durchsichtig GWBN7,289 InfusTiere ein krummer Elephantenzahn ward .. in der Gelmeröder Schlucht entdeckt .... Die Finder hielten die
M. für Meerschaum GWB35,92,26 TuJ 1801 Wenn .. auf diese Weise [
durch die Zergliederungskunst] der organische Körper mehr oder weniger zerstört worden ist, so daß .. seine Theile als
M. betrachtet werden können, dann tritt früher oder später die Chemie ein und gibt uns neue und schöne Aufschlüsse über die letzten Theile und ihre Mischung GWBN6,289,19 PhysiolPfl In dem Laufe von einigen tausend Jahren mag sie [
die Insel Vulcano], bei der langsamen Verwitterung vulcanischer M-n [
matter], wohl .. fruchtbar werden GWB46,163,5 Hackert TgbKnight [
über Kohlevorkommen bei Bovey] weder Pyriten noch andere schwefelartige M-n, so allgemein in der regelmäßigen Kohlenformation, lassen sich hier finden GWBN13,396,28 Mawe,Expeditionen 1817 [
für: matter] GWB46,159,10 Hackert TgbKnight GWBN12,128,17u22 KrankhElfenb GWBB25,125,12 JGLenz 31.12.14
uö für eine bestimmten Pflanzen(teilen) immanente Masse od Flüssigkeit die schönen Erscheinungen der Farben [
der Kronenblätter] führen uns auf den Gedanken, daß die
M., womit die Blätter ausgefüllt sind, zwar in einem hohen Grad von Reinheit, aber noch nicht auf dem höchsten stehe, auf welchem sie uns weiß und ungefärbt erscheint GWBN6,48,8 MetamPfl 45 Cotyledonen sind wahre Blätter .. welche .. mit einer einfachen Masse ausgefüllt sind ohne daß Gefäße sonderlich mercklich würden .. eigentlich ist
M. in die Peripherie des Blattes gedrungen GWBN13,31,24 Morph Plp GWBN6,30,2 MetamPfl 12
vereinzelt im anatom Zshg für Knochensubstanz, -masse; einmal ‘dürre M.’ (angelehnt an dura mater: harte Hirn- u Rückenmarkhaut), vgl ‘dürr’ 1c [
im Zshg der Beschreibung des Schädelknochens] eines der Knochenblätter ist befestigt, daß es nicht weichen kann und seine Ausdehnung behalten muß, wie es der Fall bei allen Knochen ist, an welche innwendig die dürre
M. befestigt ist. Das andre setzt seinen Wachsthum fort und löst sich ab GWBN8,355 Morph Plp GWBN8,18,24 Vgl Anatomie 4
metonym für einzelne Gesteinsbrocken [
Entstehung kugelförmigen Gesteins] so findet ja, bei wiederholten Explosionen noch wirksamer Vulcane, ein solches Ballotiren an manchen in den Krater zurückfallenden M-n statt GWBN9,87,20 Kammerbg [1808]
euphem-ironisierend für Körpermasse, Leibesfülle; wohl anspielend auf Diderots ‘Philosophische Grundsätze über die Materie und die Bewegung’ [
Rameau:] eine Närrin .. der man wohl sagen möchte, sie sei hübsch .. ob sie gleich .. sich dem Umfang der Madame Bouvillon [
korpulente Hauptfigur aus Scarrons ‘Roman comique’, 1657] nähert. Ich liebe hübsches Fleisch, aber zu viel ist zu viel, und die Bewegung ist der
M. so wesentlich GWB45,69,13 RamNeffe b
in wiss Analyse u Beschreibung elektrischer bzw magnetischer Phänomene sowie im Zshg meteorol Beobachtungen als Träger(substanz) elektrischer u magnetischer Erscheinungen; im Zshg der ‘Lehre von zwei Materien3)mehrf für die elektrostatisch polar aufgeladenen Stoffe Harz (negativ) u Glas (positiv) [
Stichworte zur Geschichte des Magnetismus] Magnetische
M. in sich an Stärke verschieden. Vom Plus und Minus. Zwei M-n GWBN11,181,6u8 Magnet Ich habe bei der Theorie der Elektricität der Lehre von zwei M-n einen Vorzug verstattet .. in der philosophischen Absicht, den Leser auf die Theorie aufmerksam zu machen .. GWBN10,206,27 Hypoth Erdbildg Ohne
M. ist gewöhnlich auf keine Luftelectricität zu rechnen; aber bei stark ziehenden Wolken, Regen, Nebel, Reif, Graupen, Hagel, Schnee wird Electricität frei, am meisten bei herannahenden oder sich entladenden Gewitterwolken. Da die Feuchtigkeit ein Leiter für die electrische
M. ist, so ist besonders dafür zu sorgen, daß alle Geräthschaften von Glas während der Beobachtung gehörig trocken sind GWBN12,206 Instrukt meteorolBeob [wohl Schrön] GWBN11,171,13 PhysikalWirkungen Gespr (Gr5,667) ChSchiller 20.11.05 N11,Tab zu 170—174 PhysikalWirkg
uö c
als Träger u Medium von Licht- u Farberscheinungen, im Zshg mit Goethes Theorie der Farbentstehung u -wahrnehmung, öfter im Referat hist u zeitgenössischer Positionen man [
die Vorläufer Newtons] schrieb ihm [
dem Licht] .. eine Substanz zu .. doch mußte diese Substanz, um zu erscheinen, sich materiiren, materiell werden,
M. werden, sich körperlich und endlich als Körper darstellen GWBN3,291,22 FlH V DeLaChambre Licht .. | Fragen ob es
M. oder immateriell | Die Substanz oder Acc[idenz] GWBN5
2,441,8 Fl Plp Jener Ausdruck [
des Zeno]: die Farben seien die ersten Schematismen [
Gestaltungs-, Erscheinungsformen] der
M., ist uns sehr willkommen .. Die
M. tritt in die Erscheinung, sie bildet, sie gestaltet sich GWBN3,113,12u16 FlH II FarbBehandlg dAlt Die fixen Farben erscheinen uns, wenn das Licht durch die
M., welche diese Farben hervorbringt, gedrungen, zu unsern Augen mit genugsamer Kraft zurückkehrt GWBN4,72,24 FlH VI Mariotte Die Unendlichkeit und Unzähligkeit der Farben aber erzeugt sich aus der Mischung und daß die ursprünglichen Farben abermals ihr Gleichniß [
Abbild] in der
M. und sonst hervorbringen, welches denn, wie alles Abgeleitete, unreiner und ungewisser erscheint GWBN3,157,24 FlH III GWBN5
2,266,8 Fl Plp GWBN4,237,14u22 FlH VI GWBN3,336,23 FlH V
uö für die durchscheinende Trübe als bedingendes Medium von Farberscheinungen; auch ‘zarte M.’ Finsterniß und Licht stehen einander uranfänglich entgegen, eins dem andern ewig fremd, nur die
M., die in und zwischen beide sich stellt, hat, wenn sie körperhaft undurchsichtig ist, eine beleuchtete und eine finstere Seite .. Ist die
M. durchscheinend, so entwickelt sich in ihr, im Helldunklen, Trüben, in Bezug auf’s Auge, das was wir Farbe nennen GWBN5
1,261,7u11 EntoptFarb 8 Die erste Minderung des Durchsichtigen
d. h. die erste leiseste Raumerfüllung, gleichsam der erste Ansatz zu einem Körperlichen, Undurchsichtigen, ist die Trübe. Sie ist demnach die zarteste
M., die erste Lamelle der Körperlichkeit GWBN5
1,395,13 Fl Nachtr [Riemer] GWBN12,105,22 Witterungslehre 1825
uö(selten) einmal bildh-übertr: ‘reine M.’, bezogen auf die Homogenität des farblosen (Sonnen-)Lichts, mit polem Spitze gegen Newton wer weiß aber ob das Barometer der Vernunft nicht so hoch steigen kann, um jenen dichten Dunstkreis [
der Schulphysik] auf einmal zu zerreißen, damit die [
durch Newtons Spektraltheorie] beschmutzte Sonne sich in ihrer ewig-reinen Klarheit zeige und die reine
M. dagegen das ihr anheim gegebene Farbenspiel auch vor dem geistigen Auge der Menschen beginne GWBB49,152,27 Boisserée 24.11.31
uö 3
Material, auch als Roh- od Werkstoff Die aus dieser
M. [
Stearinsäure] gezogenen Lichter haben den Fehler, daß sie allzu brüchig sind, vielleicht ließe sich durch irgend eine chemische Operation diesem Mangel abhelfen GWBB48,181,1 Wackenroder 23.4.31 K Abgüsse altschlesischer Siegel in Eisen .. empfehlbar und nachahmenswerth, wenn auch in anderer
M. GWB34
1,200,4 KuARheinMain Dann werden jene Theile [
der Statue] mit Silberfäden an einander befestigt, die löthende
M. aufgestrichen und über einem eigens dazu bereiteten Herde gelöthet GWB44,327,12 CellAnh VIII 9 [
Musik-]Instrumente | ..
M.: Natürliche, organische, künstliche. Metall, Holz, Glas LA I 11,136,11 MinGeol Plp Das Format [
der Chronik] ist groß Quart .. Die
M. gutes Pergament GWB42
1,7,14 Chron OvFreisingen GWBN4,73,22 FlH VI Mariotte GWB18,235,13 Märchen GWB47,306,22 ÜbDilettantism Schema 1799 [G/Schiller]
uö(häufig) bes im Zshg kunsthandwerklicher od baukünstlerischer Gestaltung Hab’ ich dir schon gesagt, daß Trippel meine Büste arbeitet? .. Wenn das Modell fertig ist, wird er .. gleich den Marmor anfangen .. denn was sich in dieser
M. thun läßt, kann man in keiner andern erreichen GWB32,65,6 ItR Dom- Vicarius Hardy [
in Köln] .. der .. sich .. dem Wachsbossiren ergab. Halbe Figuren in dieser
M., beinahe rund .. gelangen ihm vorzüglich GWB49
1,7,17 Anz:KuARheinMain [
Museum in Darmstadt] Glasgeschirre durch
M., Form und Schleifkunst kostbar GWB34
1, 152,7 KuARheinMain [
in der Übs des ‘Cours d’Architecture’ von JFBlondel] Behauptung .. daß die Schönheit, welche aus Maß und Proportion entspringt, keineswegs kostbarer M-n und zierlicher Arbeit bedarf, um Bewunderung zu erlangen GWB49
2,160,11 Von dt Baukunst 1823 GWBB12,276,9 Schiller 30.8.97=34
1,285,18 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm] GWB47,62,12 ZTheorie bildKünste:Baukunst GT1
1,82,22 v 14.7.79
uö wiederholt mit Betonung der determinierenden Wirkung des Materials auf die künstlerische Gestaltung [
nach der Rückkehr aus Italien; mBez auf die antike Baukunst] Wenn ich geneigt wäre etwas auf das Papier zu bringen .. wären es vorerst sehr einfache Sachen.
Z. B. inwiefern die
M., woraus gebildet worden, den klugen Künstler bestimmt, das Werck so und nicht anders zu bilden. So geben die verschiednen Steinarten .. Aufschlüße über Baukunst, jede Veränderung des Materials .. giebt dem Kunstwercke eine andere Bestimmung und Beschränckung GWBB9,7,18 Heyne 24.7.88 Kein Kunstwerk ist unbedingt, wenn es auch der größte und geübteste Künstler verfertigt: er mag sich noch so sehr zum Herrn der
M. machen, in welcher er arbeitet, so kann er doch ihre Natur nicht verändern. Er kann also nur in einem gewissen Sinne und unter einer gewissen Bedingung das hervorbringen, was er im Sinne hat, und es wird derjenige Künstler in seiner Art immer der trefflichste sein, dessen Erfindungs- und Einbildungskraft sich gleichsam unmittelbar mit der
M. verbindet, in welcher er zu arbeiten hat .. so verdienen auch jene Künstler unsere große Verehrung, welche nicht mehr machen wollten, als die
M. ihnen erlaubte, und doch eben dadurch so viel machten, daß wir .. ihr Verdienst kaum zu erkennen vermögen GWB47,64,25 u 65,5u12 ZTheorie bildKünste:Material
uö(selten) 4
Pl: Arbeitsmaterialien, hier für Zeichenuntensilien Man zeichnet mit verschiedenen M-n und auf verschiedene Weise, mit Kohle, Bleiweiß und der Feder GWB44,385,6 CellAnh XVII Skulpt uMalerei 5
Material(ien), Druckvorlage(n) für wiss od künstlerische Werke, Publikationen [
betr Werkausgabe] vermelde hiedurch ungesäumt, daß morgen .. ein Paquet .. abgehen wird, enthaltend
M. für die Bände 33. 34. 35. GWBB46,90,4 Reichel 29.9.29 An Kunst und Alterthum wird immer fortgedruckt; dabey ist nur das Schlimme, ich habe immer mehr M-n als Raum, und bis zum nächsten Stücke scheint mir das Vorräthige veraltet GWBB43,292,7 Zelter 28.2.28 Wollten Sie die Gefälligkeit haben mir anzuzeigen was noch allenfalls zum 20. Bande meiner Werke an
M. nöthig wäre GWBB28,244,21 Cotta 6.9.17 GWBB37,324,13 Frommann [24./28.5.23] K GWBB46,45,15 Zelter 15.8.29
uö B
übertr für: Gegenstand der Darstellung, Erörterung, Reflexion, auch iSv Gegenstandsbereich, Metier od Thema, Stoff; auch in den Wdgn ‘in der M. sein’, ‘Herr der M. sein’ mit Scherer viel über Chemie so wie über die Farbenerscheinungen. Nach Tische Bergrath [
A]v. Humboldt, mit ihm über ähnliche M-n GWBT2,61,2 v 16.3.97 [
betr Aufsätze über Laokoon] Verzeihen Sie wenn ich über diese schwierige
M. mich sobald nicht äußern kann, ich bin für den Moment himmelweit von solchen reinen und edlen Gegenständen entfernt, indem ich meinen Faust zu endigen .. wünsche GWBB13,46,5 Hirt 25.12.97 K Ich dachte selbst über die Sache [
die Natur des Kolorits im Gemälde] nach, und .. um eine oft durchgedroschene
M. wieder bedeutend zu machen, unterhielt ich mich und die Freunde mit Paradoxen GWBN4,290,10 FlH VI wenn Wilhelm von Reisen sprach, war sie [
Mignon] sehr aufmerksam, und schien sich immer zu betrüben, sobald das Gespräch auf eine andere
M. überging GWB22,137,2 Lj V 1 arbeite .. schon am zweyten Stücke [
der ‘Optischen Beiträge’] weil ich doch einmal in der
M. bin GWBB9,286,16 Knebel 5.10.91 GWB40,257,21 Üb:Füeßli/Eschenb GWBB8,315,11 CarlAug 29.12.87 GWB20,402,6 Wv II 18 GWBB9,233,6 GHufeland 20.10.90
uö(sehr häufig) speziell der Inhalt (eines Buches, Aufsatzes od dgl) iUz Form [
betr Mösers ‘Patriotische Phantasien’] ich setzte mich mit ihr [
Mösers Tochter] in Verbindung, um .. zu versichern, daß die .. Aufsätze, sowohl der
M. als der Form nach, überall zum Nutzen und Frommen dienen würden GWB28,237,25 DuW 13 Ich bin .. wieder an den Roman [
‘Lehrjahre’] gegangen und habe alle Ursache mich daran zu halten. Die Forderungen wozu der Leser durch die ersten Theile [
Buch 1—6] berechtigt wird, sind wirklich, der
M. und Form nach, ungeheuer GWBB10,340,8 Schiller 29.11.95 [
im Kontraktentwurf für die Ausg letzter Hand] noch manche litterarische Unterhandlung nöthig .. weil verschiedene Zweifel und Fragen entstehen können, wie es in gewissen Fällen in Betreff der
M. und Form zu halten sey? GWBB40,373,13 Cotta 20.9.25 K
auch für Sach- od Fachgebiet Die Bücherzettel, bisher alphabetisch geordnet, sind nach M-n zum Behuf eines Realcatalogen geordnet worden A(FfA I 27,937,18) Schema zMusRevision 7./12.11.12 Ich habe das Wort Elasticität, statt des in dieser
M. [
Witterungslehre] auch gewöhnlichen Wortes Schwere gebraucht GT1
1,178,12 v 9.9.86 Die einzelnen Notamina von gestern in Ordnung der M-n geschrieben GWBT8,209,11 v 20.6.22 GWBB17,7,22 Eichstädt 11.1.04 A(GJb30,22) Bericht [22.]11.12 K
uö im jur/amtl Kontext iSv Sachverhalt bzw zu verhandelnde Angelegenheit, einmal stärker die Sachlage als objektive Gegebenheit akzentuierend Man hatte zwey Fascikel Ackten beygebracht, welche verschiednes, über die vorliegende
M. schon verhandeltes enthielten A(FfA I 27,61,10) Protokoll 4.4.89 Eine Übersicht der Rechtswissenschaft .. hatte ich mir .. verschafft .... einige M-n wohl gemerkt GWB28,40,12 DuW 11 Entschuldigungen [
des Fiskus im Rechtsstreit Hemmerich gegen Stadt Frankfurt] .. die den Mangel der
M. zum Beweiße bedecken sollten DjG
33,367,30 RAnw [7.5.73] GWBB7,209,2 CarlAug 30.4.86
uö Undine Kramer U.K.