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straff

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

straff adj.

Bd. 19, Sp. 733
straff, adj. expansus, extensus; contentus; astrictus; str. teso, steso, rigido, stringente ò stretto Kramer dict. 2 (1702), 996b; nach Adelung 'in der anständigen sprechart' ('in der gemeinen' dafür stramm üblich); erscheint erst mhd. als straf 'streng, hart' (Königshofen chron. 912); wohl nahe zusammengehörig mit mnd. stref 'angezogen' von sehnen, schnüren u. s. w. (vel don) expansus Diefenbach gloss. 217c (auch stref, doon, utgerecket extensus 219c); streve vel stive 217c; über eine md. nebenform streb (vel done) ebenda; verwandtschaft mit unten streben verb., vgl. dazu unter strafen verb. (A) die ostfries. gruppe strabben 'extendere' und strabbig adj., dort auch die ital. lehnwortgruppe strappare; also möglichkeit eines ndd. ursprunges und a. a. o. erwogene verwandtschaft mit strafen verb. in der steigerung vereinzelt mit umlaut: sträffer Gottsched sprachkunst (1748) 105; mit vocaltrübung stroff bei S. Brant narrenschiff 9, 20 Zarncke. 11) straffes seil funis contentus Frisch 2, 342c ( Adelung); von der kunst des seiltänzers: auf einem straffen seile tanzen Campe; vgl. die schwungbretter waren schon gelegt, das schlappseil an die pfosten befestigt und das straffe seil über die böcke gezogen Göthe 21, 150 Weim.; das seil, worauf so frech er tanzt, er hälts beständig straff! Platen w. 1, 86 H.; vom tau eines schiffes u. s. w. Hoyer - Kreuter 1, 739; (das hanfseil) spannte sich, wie er fortschritt, mehr und mehr an, bis es endlich ganz str. war Stratz der weisze tod 12; was ist das für ein schrein und peitschenknallen? die fenster zittern von der hufe klang, zwölf rosse keuchen an dem straffen strang, und fuhrmannsflüche durch die gassen schallen G. Keller w. 9, 108; das noch niemals vollkommen gebändigte rosz fühlte plötzlich den straffen zügel nicht mehr, dem es bis dahin wider willen gefolgt war Ranke w. 16, 72; Priam stieg hinein und hielt die rosse mit straffen zügeln, neben ihn setzt sich Antenor im schimmernden wagen Stolberg w. 11, 103; [] bildlich: es (das spiel: alles was fliegen kann, fliege hoch!) disziplinirt nämlich unsern geist und lehrt uns eine rasche und straffe zügelführung Fontane I 1, 124; (dein segensalter, o Cäsar,) bändigte die frech aus ordnung schweifende üppigkeit mit straffem zügel J. H. Vosz Horaz od. 4, 15, 11; zaum: es schlägt das schöne haupt zur brust mit schielem blick, und schnaubend zieht es schnell der straffe zaum zurück Lessing 1, 265 M.; hält der andre dafür straffer den hemmenden zaum Geibel w. 2, 215. auch: die straffe saite eines musikinstruments (Müllner dram. w. 2, 12; schuld 1, 2); von der sehne des bogens: und von den gespannten bogen rauschen wolken pfeile her, die von straffen sehnen flogen Schönaich Heinrich der Vogler (1757) 171; vertraut sie dir, dasz du mit manneskraft dereinst die straffe senne spannen wirst, so winkt sie dir zugleich, und hofft, dasz du nach würdgem ziel die pfeile senden wirst Göthe 11, 9 (Elpenor) W.; gegensätzlich: zuweilen straff, zuweilen schlap; das nützt die sehne nimmer ab Zesen Helikon. rosentahl (1669) 77; im vergleich: du, dem mit mir der frohste theil der frohen jugendlichen stunden so schnell, wie ein beschwingter pfeil der straffen sehn entfliegt, verschwunden: J. A. Ebert ep. u. verm. ged. (1789) 76 (an C. A. Schmid 1772); gesteigert: pfeil von straffster sehne E. M. Arndt w. 5, 304 R.-M. 22) theilweis auf einer begrifflichen erweiterung des vorigen (von der sehne zum bogen in seiner gesammtheit) beruht: sich hüten, den schon straffen bogen ... zu überspannen Fontane w. I 2, 251; auf! greift zum wurfgeschosz, zum straffen bogen Raupach dram. w. ernster gattung (1835) 3, 43; und in dichterischer freiheit sogar: wandle mit straffem geschosz und pfeilumfassendem köcher gegen den tückischen mann! J. H. Vosz ged. (1802) 6, 319; 33) im bereich des menschlichen oder thierischen körpers: 3@aa) am stärksten in anlehnung an 1: straffes haar (im gegensatz zu wellig (s. u.) oder gelockt (th. 6 sp. 1105; unter locken verb.) bez. lockicht (sp. 1113) vgl. dazu: (haare,) die sich in gruppen von einiger völligkeit sammeln, diesz ist bei gelockten haaren der fall, deren wellen überdiesz ein viel freieres ... bild geben, als die straffen, die bei nordischen völkern so häufig sind und ... strohartig hart und struppig erscheinen Fr. Th. Vischer ästhetik (1816 ff.) 3, 2, 420, und früh in adverb. wendung: die haare und brauen der augenliede sind bei manchen menschen so weich und gelinde, dasz sie nicht straff, stracks oder gerade für sich wachsen M. Bapst v. Rochlitz wachholdergarten (1605) 19; besonders bei der mongolisch-malayischen rasse: das haupthaar der Siamesen ist ... schwarz, straff, grob, reichlich Ritter erdkunde 4, 1147; das straffe, lange, im querschnitt walzenförmige haar Peschel völkerkunde (1874) 431 (vgl. auch 369); straffes grobes haar 97; von der mongolischen straffen form der haare Ratzel völkerkunde 2, 117; ihr haar ist weder so straff und glänzend wie bei den Malayen, ... 2, 222; vgl. sonst noch: (Hagens von Tronje) schwarzes haar, straff und etwas kraus Arnim tröst einsamkeit 76 Pfaff; auf dem langen, straffen haar trug er einen cylinder Polenz Büttnerbauer 1, 1; unterm mützchen hatte sich einer der festgeflochtenen zöpfe gelöst und hing ihr, stark und straff, über den rücken Viebig schlafendes heer (1904) 1, 223; bei thieren: die federn am kinn ... bilden einen etwas straffen federbart (beim auerhuhn) Naumann vögel (1822 ff.) 6, 278; (beim löwen:) eine königskrone, wunderbar, sträubt sich der stirne straffes haar Freiligrath dicht. 1, 40; sein (des ebers) sehnger wanst, mit straffem haar bewehrt, stichfest und derb, braucht keinen speer zu scheun 6, 212. [] 3@bb) ähnlich von sehnen, muskeln u. s. w.: es gebe bey uns weder gelbes haar ... noch straffe sehnen (mehr) Wieland Lucian 2, 199; so bei Rameaus neffen: diese sehnen, alte darmsaiten, trockener, straffer, unbiegsamer als die an einem drechslersrad gedient haben Göthe 45, 35 W.; alle muskeln der arme und füsze sind straff J. J. Engel schr. (1801 ff.) 7, 343; straff ward die muskel, mark erfüllt die knochen, die weichen glieder wurden fest und eisern Strachwitz ged. (1850) prol. xiii; sobald sie (die finger) sich strecken, so sind alle nerven straff Schubart ästhetik der tonkunst 293; aber eben die straffen nerven ... springen und reiszen unter der gewaltsamen faust des schicksals leichter Jean Paul 3, 156 H; auch: die straffen adern schwellt ein süszes grausen Pichler marksteine (1874) 35. 3@cc) ähnlich oben strack 1 (sp. 591), doch begrifflich mit mehr activität: straffer arm: mit dem einen knie auf dem boden ruhend, stemmt Amor sich mit dem straffen arme gegen die vordere lehne des wagens Herman Grimm Michelangelo (1890) 1, 158; er mit streben, drängen, drücken, arme straff. gekrümmt den rücken, wie ein Atlas an gebärde hebt er boden, rasen, erde Göthe 15, 1, 134 (Faust 7537) W.; da duckt es (das kind) unter das wurzelwerk, vom weiszen gischt umringt; sie (die göttin der zwietracht) aber teilts mit straffem arm, erglühend vorgebeugt: G. Keller w. 10, 60; vereinzelt auch: aus der mutter ängstlich straffer hand reiszen sie das gängelband Müllner dram. w. 1, 5 (29. februar 1). deutlich in dem sinne von 'stark durchgedrückt': nennst du verdrehtes bein das angezogne knie, mit dem die Griechen ihre götter bilden, das so weit schöner ist, als unser jüdisch gemeines stehn auf straffem bein? O. Ludwig w. 3, 313; vgl. dazu: und die sinkenden knie machtest du straff J. D. Michaelis Hiob 4, 4 (bei Luther: die bebende knie hast du bekräftiget); das straffe gelenk ist ... (meist) noch weniger beweglich, als die ihm vorgesetzten halbbeweglichen verbindungen allg. deutsche bibl. 109, 8; liegen die ziemlich ebenen gelenkflächen zweier knochen dicht aneinander, gleichsam straff angezogen, lassen sich nur mit gewalt ein wenig verschieben ... und bilden ein sogenanntes straffes gelenk (amphiarthrosis) Sömmerring vom baue d. menschl. körpers (1839 ff.) 2, 25; von den vollen, muskelhaft geschwellten fleischtheilen: das niederbücken hatte auf sein straffes, markiges gesicht düstere, wilde schatten geworfen Jean Paul Titan 3, 108 R; denn trotz der runzeln auf wangen und stirn war ... sein muskelfleisch straff Immermann w. 1, 160 H.; (des mannes) gesicht war kräftig gebräunt, das fleisch straff und fest Kürnberger novellen 3, 139; als er aus dem weiszen thor getreten, schlug er auf des pferdes straffe hüften Gaudy w. 16, 52. auch: (die mundhaut) ist durch eine sehr straffe, dicke ... zellhaut (lederhaut) genau mit der beinhaut des gaumens verbunden Sömmerring vom baue d. menschl. körpers (1839 ff.) 5, 26. 3@dd) von der haltung, dem gange u. s. w.: dieselbe (erscheinung) war ... stattlich; die haltung eine straff militärische Roon denkw. (1892) 1, 46; der corporal ... in straffer haltung G. Freytag ahnen 5, 316; über sein strafferes aussehen (complimente machen) Laube schr. 15, 277; das pferd dagegen spitzt die ohren bei dem mutigen schmettern der trompeten, stolzer hebt es den nacken, und sein tritt ist fester und straffer W. Hauff w. 2, 7; mit straffen schritten gieng er nach Odpals haus Fr. Th. Vischer auch einer 1, 224; für eine alte frau ... waren die schritte merkwürdig straff D. v. Liliencron w. (1896 ff.) 4, 46; auch: sein straffes zielen im gange Fr. Th. Vischer auch einer 2, 96; gegensätzlich zu bequem: sein straffer marsch wird ein bequemer spazierschritt Kürnberger nov. 1, 59. eine straffe sprungbereitschaft [] in den schenkeln (eines windhundes) H. v. Kahlenberg Eva Sehring (1901) 133. 3@ee) von der gesammterscheinung, so bei Schoch studentenleben (1657): (nicht glauben,) was Floridon für ein straffer kerl ist F 5b; ähnl. D 1a; J 1a; Chlopicki ist auch im äuszeren nichts weiter als ein straffer soldat Laube schr. 8, 104; der alte ist noch immer eine straffe erscheinung Heyne. 3@ff) auch mit bezug auf seelische beschaffenheit, den charakter u. s. w.; die schlaffheit bemächtigt sich auch der straffsten gemüther Laube schr. 10, 125; schon früh mit geschärftem beisinn: ein straffes gemüt animo rigido, crudo, severo Kramer dict. 2 (1702), 996b; ein rauhes, störriges Adelung; und so auch: straffer mensch homo severus, austerior Stieler. 44) von pflanzlichem: der ganz senkrechte, straffe ... stengel Schlechtendal flora von Deutschland5 18, 305; auch (neben unten stramm): die blätter, wie sie sich zuerst entwickeln, gelangen zu bedeutender grösze, straff und stramm Göthe II 6, 336 W.; (bei der trespe) rispe hangend oder straff, behaart oder kahl Ratzeburg standortgewächse (1859) 71; straff (strictus) ist eine hautfrucht (utriculus), weil sie den samen ganz dicht umgibt Campe; der bast, das fibrose, straffe, stricte zellgewebe Hegel w. (1832 ff.) 7, 1, 507. 55) auch sonst von flächenhaftem: 5@aa) 'stark und stramm nach allen seiten angezogen', so von dem fell einer trommel: doch hauptsächlich schlägt der laut an die straffe trommelhaut Triller betrachtungen (1750) 1, 43; vgl. die erfindung und einführung des strumpfes ..., der ohne eine spur von falten, wie das fell einer trommel in straffer enge zu befestigen war Böhme gesch. des tanzes (1886) 1, 88. 5@bb) nach völliger ausfüllung einer hülle 'eng anliegend, ohne falten zu werfen', so besonders von kleidungsstücken: einige wilde Westphalen in straffen, ledernen beinkleidern H. Steffens was ich erlebte 4, 26; die weiten, bauschigen gewänder verschwinden gegen enge und straffe kleider, welche die geheimnisse des harems, krumme beine, verrathen Gutzkow w. (1872 ff.) 9, 147; die strümpfe müssen straff, und glatt die krause sein Henrici ernst-scherzh. u. sat. ged. (1727) 1, 222; vgl. noch: die weisze decke ist so straff darauf gezogen Arnim w. 16, 54 Gr. 5@cc) straffer beutel, durch füllung mit münzen gespannt Heyne ( Campe); die straffe börse E. M. Arndt w. 1, 74 R.-M.; was hielt des grafen hand empor? ein beutel war es, voll und straff. 'zwei hundert pistolen sind zugesagt ...' Bürger 36b Bohtz; dein straffer seckel, schwer von gold Geibel w. 1, 234. 5@dd) in dichterischer sprache mit anlehnung an den vorigen gebrauch und neben schwellend (unter 5 f; th. 9 sp. 2503) so bei Stifter: (ich) ging auf dem straffen und schwellenden rasen dem hause zu w. 4, 1, 166; ja sogar: als ihm die straffe gebirgsluft schon längst die thräne von dem auge getrocknet hatte 3, 123. 66) bildlich; 6@aa) besonders in anlehnung an 1 (straffer zügel) in der bedeutung 'durchgreifend, ernsthaft, ohne rücksichtnahme': frohen füllen gleich gebändigt, nicht besänftigt, zähmte sie (räuber u. mörder) Quirinus, brauchte sie, den rossen gleich, in blutgen schlachten, hielt im straffen zwang sie streng Stolberg ged. 5, 117; straffe unterordnung Häusser deutsche gesch. 4, 304; die pferde, als empfänden sie die straffere führung ... Fontane w. I 2, 21; die straffere zucht im lehrlingswesen Bennigsen nationallib. partei (1892) 142; infolge einer straffen, einheitlichen leitung des ganzen wirtschaftlichen betriebes Wimmer gesch. d. deutschen bodens 60; und so allgemein: die straffe art und weise, wie in Preuszen regiert wurde Fr. L. Jahn w. 1, xxxvii Euler. so auch: straffe gerechtigkeit rigida, rigorosa, strelta giustitia Kramer a. a. o.; jus strictum Haym jur. 1186 [] ( Adelung); (unter) der auch nicht straffen verwaltung der (dänischen) reichsvorsteher E. M. Arndt f. u. an s. l. Deutschen 3, 17; unter straffem gemeinderecht (stehen) Dahlmann dänische gesch. 1, 135; wo die staatsordnung straffer ist, wie hier und in England, ist die religion nie ein gesetz Gervinus gesch. d. deutschen dicht. 4, 22; straffere heer- und staatsordnung Mommsen römische gesch. 5, 34; man hatte eine solche straffe organisation und solche macht über die gemüther gewonnen Bismarck reden 6, 211; die straffe centralisation aller militärischen und finanziellen kräfte Nitzsch deutsche studien (1879) 23; die minder straffen und patriarchalisch bequemeren verhältnisse Deutschlands Häusser deutsche gesch. 3, 216; bei der straffen einrichtung eines solchen technischen bureaus H. Seidel Leberecht Hühnchen 25. weiterhin: durch ein unwandelbar straffes geistiges lebensinteresse fürst Pückler briefw. 6, 57; in dem straffen familienleben Gervinus gesch. d. deutschen dicht. 3, 261; der straffe protestantismus mit seinem inhalt von positivem glauben L. v. Gerlach briefw. mit O. v. Bismarck (1893) 311; vgl. sorglos gehn wir unsern gang. frei von wahn und glaubenszwang! will mit straffen lehrsymbolen uns zurück die mutter (die kirche) holen J. H. Vosz ged. (1802) 6, 15. zuletzt auch von geistigem und künstlerischem schaffen; dazu: straffe, schlaffe, lockre, dichte einbildungskraft Novalis schr. 3, 179 M.: auch: straffe einengung eines gedankens vgl. J. H. Vosz krit. bl. (1828) 1, 483; wo der charakter straff wird und sich verhärtet, da sehen wir die wissenschaft streng ihre grenzen bewachen und die kunst in den schweren fesseln der regel gehn Schiller 10, 299 G. (H. Brunn kl. schr. 3, 207); wenn sie (die vase) auch in der zeichnung nicht ganz so straff ist B. Graef die antiken vasen von d. Akropolis (1909) 1, 69, 590; die zeichnung der tiere ist straffer Hiller v. Gärtringen Thera (1903) 2, 221; die ode, der hymnus, musz ein tüchtiges knochengerüste von gedanken haben, vom worte in straffen und doch edlen formen umkleidet D. Fr. Strausz w. 9, 315; eine weniger straffe form O. Ludwig schr. 5, 105; die erwartung eines strafferen zusammenhangs (erregen) 5, 217. auch: hergegen fällt sie (eine schmucklose stelle) recht wohl aus, wenn die ausgereckten, wackelnden hexametrischen in kürzere, straffere, jambische glieder zusammengezogen werden Bürger 243b Bohtz (J. H. Vosz zeitmessung 101); Jacobis straffe, kerndeutsche prose, musikalisch in jedem sinne Jean Paul vorschule der ästhetik 2, 154 R. bb) nur vereinzelt zurückgreifend auf 5, so in hinblick auf straffer geldbeutel: straff von gedanken reich an gedanken Campe; so füllt sich die leere, wird straff und stet, das schlotternde absolute konkret Grillparzer w. 3, 190 S.; 77) adverb. 7@aa) entspr. 1: ein seil, eine sehne straff ausspannen Adelung; Campe; sowohl alle bogeninstrumente überhaupt, als auch insbesondere die violinen, müssen mit solchen saiten bezogen seyn, welche eine der grösze des instruments gemäsze stärke haben, damit die saiten weder zu straff noch zu schlapp angespannet werden Quantz anweisung die flöte zu spielen (1789) 187; ein Assaph war mein freund, ein David mir gewogen, wenn sie zum süszen ton die saiten straffer zogen J. J. Schwabe belustigungen (1741 ff.) 2, 466; die sehne brauchte dabei niemals str. angezogen zu werden G. Forster schr. 1, 348; als der unscheinbare taffet zu einer riesenhaften kugel anschwoll und die mächtigen taue str. spannte, mit denen sie an die erde gebunden war Stifter w. 1, 18; er schlang einen strick in einen der eisenringe an der wand und warf das andere ende, welches durch ein gewicht beschwert war, aus der fensterluke, das seil zog sich str. G. Freytag w. 11, 164; zu locker das seil! ... straffer sei es gestreckt! R. Wagner schr. 6, 182. bildlich (vgl. oben 6 a): aber wir (diplomaten), die wir die geheimen fäden kennen, sie nach umständen nur [] lose zusammenhalten oder straffer anziehen Bauernfeld ges. schr. 5, 117 (ein deutscher krieger 1, 9); (mit dem) zwölften takte möge das tempo ... etwas straffer angezogen werden R. Wagner schr. 5, 166; wir brauchen nur die saiten etwas straffer anzuziehen Bismarck reden 2, 131; Maria Theresia that den ersten schritt, die bänder dieser laxen formen, bei denen eine ausdrückliche regierung nicht möglich war, straffer anzuziehen Häusser deutsche gesch. (1854 ff.) 1, 68; in der lehre vom ausdruck konnte er Winckelmanns sätze wörtlich herübernehmen, aber sie werden noch straffer angespannt Justi Winckelmann (1866 ff.) 2, 2, 243; auch: die gegensätze sind bei uns (in Österreich) furchtbar straff gespannt G. Freytag w. 15, 104. besonders: je straffer ihren zügel sie (die kathol. kirche) anzog, desto strenger pflegte sie erziehung und ... unterricht zu leiten Jac. Grimm kl. schr. 1, 218; (es) waren die zügel des staats auf das straffeste angezogen Ranke w. 40/41, 90; um die zügel der hegemonie straffer anzuziehen Mommsen römische gesch. 1, 323 (auch 2, 94); darum unterlag der censorischen rüge nicht minder, wer die zügel des hausregiments zu lasch, als wer sie zu str. angezogen hatte Jhering geist d. römischen rechts 2, 1, 221; um so straffer hiesz ihn Napoleon die zügel anziehen Treitschke deutsche gesch. 1, 363; auch: man spornte die nation nach allen richtungen mit dem rufe der freiheit und hielt dabei die zügel aufs straffste an, als ob man durch die extremen erscheinungen in Frankreich ... gewitzigt wäre Gervinus gesch. d. deutschen dicht. 4, 172; während es Günthers art war ..., str. alle fäden des befehls in seiner hand zusammen zu halten Meinecke generalf. v. Boyen 1, 43; (Bonifatius hat) die bekehrten str. in die zügel genommen W. Scherer litteraturgesch. 43. 7@bb) entspr. 2: je straffer der bogen gespannt, desto schärfer der schusz! E. Th. A. Hoffmann w. 10, 78 Gr.; Apollo hält nicht stets den bogen straff gespannet Gottsched neuestes a. d. anmuth. gelehrsamkeit 7, 53; diese arme, die den bogen spannten streng und straff Schiller 11, 234 (nadow. totenklage) G. auch bei der geige: der bogen straffer gespannt, ... und dann darauf los gegeigt S. Brunner erz. (1864) 1, 35. besonders beliebt zum bildlichen ausdruck der übertreibung: man vermuthet, dasz die reformatoren doch anfangs sehr vorsichtig auftreten und den bogen nicht allzu str. spannen werden Moltke schr. 4, 176: herr Raoul, spannt die sehne nicht zu str., der bogen möchte euch springen G. Freytag w. 2, 48 (brautfahrt 3, 1); doch vereinzelt auch im begrifflichen umkreis von 1: zu straff nicht, herrin, ziehe das band, gar leicht ist die kette gesprungen Arent-Conradi-Henckell moderne dichtercharaktere (1885) 38. 7@cc) zu 3 a: allen mädchen waren ihre haare von den eltern str. zurückgekämmt worden Stifter w. 4. 1, 265; ihr haar war an stirne und schläfen str. zurückgestrichen und hinten in einen starken zopf gebunden, wie es arbeitende frauen nötig haben G. Keller w. 6, 33. 7@dd) entspr. 3 b; vgl. ehrt ihr mich, wohl, so eignet mich euch an, füllt eure adern straff mit meinem blute Grillparzer w. 2, 189 S. entspr. 3 c: etwas str. halten Campe; sie hält das schlachtbeil in ihrer geübten faust str. und stark Gleim briefw. 1, 341 K. 7@ee) zu 3 d: plötzlich stand J. str. auf B. Auerbach schr. 10, 173; erhob er sich str., wie um zu zeigen, jener triumphiere zu früh O. Ludwig schr. 1, 189; unwillkürlich ... richtete er sich rasch und str. auf Th. Storm w. 4, 139 (O. Ludwig schr. 2, 40); (er) richtete sich ... straffer auf B. Auerbach schr. 16, 19; sich auf den zweigen str. zurecht (setzen) Immermann 3, 84 H.; von fortbewegung: der str. und mit aufrechtem gange eingetreten war Tieck 4, 290; er (Varnhagen) kränkelte viel in den letzten tagen. ich glaube, er geht nicht str. genug in die luft hinein fürst Pückler briefw. 6, 3; str. abgehen vgl. Fr. Th. Vischer auch einer 2, 358. in refl. wendung: Wihlelm, der sich bis auf den augenblick recht str. und munter gehalten hatte, fühlte ... sich erschöpft Göthe 24, 184 W.; [] Elmar, halt dich straff im bügel! Fr. W. Weber Dreizehnlinden 350; er nahm sich str. zusammen Fr. Th. Vischer auch einer 1, 235 (Mommsen römische gesch. 2, 229). begrifflich gleichwerthig vereinzelte intrans. formung: doch machten wir nen kirchhof zum kastell und hielten straff Grillparzer w. 9, 31 (bruderzwist 2) S. übertragen: die ohren str. halten jemandem aufmerksam zuhören Campe; aber in diesem letzten stücke (der buhlerei) verfahren sie gleichwohl so str. nicht Dapper Africa (1671) 167b. bildlich 'rücksichtslos' (vgl. auch unter 6 a straffe gerechtigkeit u. s. w.) und unpersönlich: es ging str. vorwärts W. Scherer litteraturgesch. 442. 7@ff) zu 5: ey sapperment, ich zog mir die rote weste str. und klopfte artig an die haustüre Schelmuffskys wahrhaftige und curieuse voyage nach Berlin (1792) bei O. Deneke göttingische nebenstunden 3 (1927), 19; allons herr Martin! rühr er sich besser. im boudoir den teppich wieder str. anziehen, ... Kotzebue dram. w. 22, 9; die falten des gewandes str. gezogen Welcker alte denkmäler (1849 ff.) 1, 498; ihm die höslein mit der linken str. gezogen O. Ludwig schr. 2, 12; lieblich, gleich dem klugen vogelsteller, muszt du nur dein netz auch überstreun, denn aus einem lamm verwandelt schneller keine wolke sich in einen leun als die gatten in tyrannen, wenn zu straff sie netz umspannen, die nicht sichtbar sollten seyn Gökingk ged. 3, 110; der sturmwind dehnt die segel straff Leuthold ged.4 357. ihre scenen straffer zusammenfassen (müssen) G. Freytag 14, 162; kurz und str. schreiben im gegensatz zu breit und zerflieszend W. Scherer kl. schr. 1, 468. 7@gg) in verbindung mit einem adj. partic. als die hauptsache erschien ihm die straff anliegende uniform Heine 7, 485 E. vgl. butzen verb. 1 (th. 2 sp. 592): studenten; sind das nicht caldaunenschluckers? seind es nicht kerl, sie gehen str. gebutzt; so pflastertreter Schoch studentenleben (1657) B 7a. gehalten: (die) straffgehaltenen zügel der herrschaft E. M. Arndt w. 1, 246 R.-M. und steckt ihn in ein säckel, das gar grosz, und straff gefüllt im winkel stand der truhe Grillparzer w. 8, 10 S. (vgl.schürzen verb. 2; th. 9 sp. 2064 ff.): es gab einen Strausz, einen wackeren, strengen und straff geschürzten gelehrten, der uns eben so sympathisch war wie jeder, der in Deutschland mit ernst ... der wahrheit dient Nietzsche w. 1, 249. (vgl. oben 5 und schwellen verb. 1 e, th. 9 sp. 2496): (der knabe) hielt sich mit dem einen händchen an der rechten halb entblöszten brust (seiner mutter) unter dem röthlichten gewand an und lächelte von der offnen str. geschwellten jugendlichen linken ab mit seinem blonden köpfchen in die schöne natur Heinse w. 4, 43 Sch. (Ludwig [1716] 1886); bewaffnet mit einem str. gespannten bogen von ebenholz Klinger w. 7, 156; lauter straffgespannte bogensehnen mit kernschüssen ins schwarze Kürnberger literar. herzenssachen (1877) 267; seine beinkleider blendend weisz, die stege derselben so fest angezogen, dasz seine beine, vermöge der str. gespannten falten (wie dünne säulen aussahen) Brunner erz. 2, 15; (ein band wird) durch ein gewicht str. gespannt erhalten Karmarsch-Heeren3 4, 674. allzu: der allzu str. gespannte bogen der militärischen zucht Mommsen römische gesch. 3, 70; die zu str. gespannte saite war gesprungen Spielhagen 2, 65. bildlich: inzwischen ist doch so viel wahr, dasz die straffgespannte saite des konzils, wenn nicht springt, wie die heiszsporne hoffen, doch den beabsichtigten ton zu versagen scheint Kürnberger siegelringe (1874) 119. die marmorne göttin mit den reinschönen gesichtszügen und mit dem straff geteilten, edlen busen, der wie eine ... offenbarung aus dem hohen grase hervorglänzte Heine 4, 325 E. wie die schlange zuerst mit sanften bewegungen und zarten windungen beginnt, bis endlich der straff gewundene todesstrang sich um die kehle des [] raubes schlingt E. M. Arndt f. u. an s. l. Deutschen 3, 165; eben so gewisz ... als ein schwellender, duftiger kranz deutscher waldblumen tausendmal schöner ist denn jene str gewundenen lorbeerguirlanden, welche die bildwerke der alten schmücken Treitschke hist. u. polit. aufsätze (1886) 1, 272. gezogen: die straffgezogenen ... zügel der herrschaft E. M. Arndt w. 1, 246 R.-M.; durch sandbeutel str. gezogene schnüre Fr. L. Jahn w. 2, 33 E.; er (Göthe) spaltete es nicht, verschleuderte es nicht, er hielt alle zügel straffgezogen Gutzkow w. 12, 68. subst.: sie (die des basses) sind töne, welche infolge der sie erzeugenden herbern friction etwas durchaus gespanntes, gedrungenes, straffgezogenes ... haben Fr Th. Vischer ästhetik (1846 ff.) 3, 2, 1036; ihr satterer, straffer modellirter leib 2, 153; den straff schreitenden mann höflich anreden vgl. J. Rank erinnerungen 5, 282 bibl. deutscher schriftsteller a. Böhmen. (jene spannung,) welche in ... Alfieri mit noch schrofferer, noch straffer zusammengefaszter leidenschaftlichkeit wiederkehrte Justi Winckelmann 1, 456. 7@hh) mit dem subst. inf. halten, n.: das straffhalten der fäden (bei der baumwollspinnerei) Lueger 2, 122.
26454 Zeichen · 584 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    strâff

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    strâff- s. strâf-.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    straffF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    straff , F. Vw.: s. straffe

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Straff

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Straff , -er, -este, adj. et adv. scharf ausgespannt oder ausgedehnt, in der anständigen Sprechart, und im Gegensatze de…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    straff

    Goethe-Wörterbuch

    straff [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    straffAdj.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    straff Adj. : ' angespannt, prall ', straff [BZ-Dörrb, Lambert Penns 144]; selten, meist stramm.

  6. Sprichwörter
    Straff

    Wander (Sprichwörter)

    Straff Zu straff gespannt, zerspringt der Bogen. – Büchmann, 34. In Schiller's Wilhelm Tell (3. Scene, 3. Act) richtet R…

  7. Spezial
    straff

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    straff adj. (gespannt) tenü (-s, -da), trat (trac, -a).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit straff

73 Bildungen · 69 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

straff‑ als Erstglied (30 von 69)

straffähig

DWB

straf·faehig

straffähig , adj. , strafe zu empfangen; um bestraft zu werden, vgl. fähig th. 3 sp. 1239; straffähiges alter; dazu auch

straffällig

DWB

straf·faellig

straffällig , adj. , in mulctam condemnatus Stieler (1691) 420 ; reo, soggetto ò sotto posto al castigo Kramer dict. 2 (1702) , 995 a ; obno…

Straffällige

GWB

Straffällige [bisher nicht publizierter Wortartikel]

straffälligkeit

DWB

straffaellig·keit

-fälligkeit , f. , ' die verbindlichkeit zur strafe' Adelung ; nocentia Aler (1727) 2, 1847 a ; Krünitz 175, 65 ; bey geringerer str. Klopst…

straffältig

DWB

straf·faeltig

-fältig , adj. , wie oben straffällig, doch unter dem formalen einflusz von einfältig ' schlicht, redlich, unschuldig ' und im begrifflichen…

Straffahrt

DRW

straf·fahrt

Straffahrt, f. Holztransport mit einem Wagen, als Strafe (I) vgl. Fahrt (I 4 b), Pfandfahrt jeder, der dienst zue tun und holz herein zue fi…

straffall

DWB

straf·fall

-fall , m. , caso cioè delitto punibile ò castigabile, conforme le leggi Kramer dict. 2 (1702) , 995 a ( auch 1 [1700], 327 b ). plur. straf…

straffaust

DWB

straf·faust

straffaust , f. , unter den str.-en des volks Jean Paul 48, 219 H. —

straffel

DWB

straf·fel

straffel , sträffel , m. , die heuschrecke; wohl eine angleichung des gewöhnlichen staffel ( th. 10, 1 sp. 515; s. auch heustaffel th. 4, 2 …

Straffel II [I]

Idiotikon

Straffel II [I] Band 11, Spalte 2122 Straffel II [I] 11,2122

Straffel III [II]

Idiotikon

Straffel III [II] Band 11, Spalte 2122 Straffel III [II] 11,2122

straffelīk

KöblerMnd

straffelīk , Adj. nhd. „sträflich“, strafwürdig, tadelnswert, den Vorschriften nicht genügend, zu beanstanden seiend, nicht einwandfrei, sch…

straffen

DWB

straffen , verb zu straff adj.: Frisch 2, 342 c ; neben spannen ( th. 10, 1 sp. 1895) und strammen ( s. unten ) Kramer - Moerbeek (1768) 329…

straffer

DWB

straf·fer

straffer , m. 1 1) turnerisch: der straffer darf seine arme nicht nahe an seiner brust haben Fr. L. Jahn w. 2, 91 E. 2 2) straffer ' straff …

straffertig

DWB

straf·fertig

-fertig , adj. , entsprechend fertig 10 ( th. 3 sp. 1551) Schottel haubtsprache (1663) 441 ; Campe ; weisz mir doch gleichwol nicht einzubil…

Straffertigung

DRW

straf·fertigung

Straffertigung, f. Einziehen, Abverlangen einer Strafe (I) was dann ... belange deren von K. fürgegebnen, vermeinten eehfaden, dessen sie er…

Straffes

RhWB

straf·fes

Straffes -āfəs Sieg Sg. t. m.: Streichholz des Schusters zum Glätten des Pechdrahtes im Schuh.

straffestsetzung

DWB

straf·festsetzung

-festsetzung , f. : vorläufige str. hwb. d. staatsw. 2 3, 510; straffestsetzungen für die übertretung dieser vorschriften ( über das strasze…

straffeuer

DWB

straf·feuer

-feuer , n. , fuoco, incendio ultore Kramer dict. (1702) 2, 993 c ; vgl. DWB feuer 11 ( th. 3 sp. 1585); das volk wird das Glarner feuer nic…

strafffeder

DWB

straff·feder

-feder , f. , ein schmales blech an einem französischen thürschlosse; es wird durch einen stift unter dem riegel des schlosses festgehalten …

straf ffes

Lexer

straff·fes

straf , -ffes adj. BMZ straff, strenge Kön. vgl. streb, stref, streve: expansus, extensus Dfg. 217 c . 219 c .

straffgläubig

DWB

straff·glaeubig

-gläubig , adj. , fest- oder strenggläubig: auch bitte ich demietigklich alle hocherleuchten, straffglaubigen under euch, sy wöllen mir disz…

straff als Zweitglied (2 von 2)

Allzu straff

Wander

allzu·straff

Allzu straff Allzu straff zersprengt den Bogen. Lat. : Arcum intensio frangit, animum remissio. ( Publ. Syr. ) [Zusätze und Ergänzungen]

nervenstraff

DWB

nerven·straff

nervenstraff , adj. straffe nerven habend: deutschheit, gedrungene, markige, nervenstraffe deutschheit find ich auf dem wege, den ich wandle…

Ableitungen von straff (2 von 2)

bestraffen

KöblerMnd

bestraffen , sw. V. nhd. „bestrafen“, strafen, tadeln Hw.: vgl. mhd. bestrāfen E.: s. be, straffen (1) W.: s. nhd. bestrafen, V., bestrafen,…

straffe

KöblerMnd

straffe , F. nhd. Strafe, Bestrafung, Geldstrafe, Zurechtweisung, Verweis, Vermahnung, Tadel Kritik, Schelte, Schimpfe, Erziehung zum Gehors…